Ein Vorschlag an die Homöopathie: PLT statt PCT

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Gegenwärtig kommt der Blog etwas zu kurz, ich weiß. Es gibt einfach auch andere Bereiche des Lebens, die derzeit meine Aufmerksamkeit erfordern.

Damit es nicht zu langweilig wird, habe ich hier eine kleine Glosse zur Methodik der Wirkungsnachweise geschrieben, die schon einige Zeit auf Veröffentlichung wartet.

Vorab noch eins:

Eigentlich wäre ja ein Artikel über Traumeel fällig gewesen, denn schließlich ging es groß durch die Presse, dass die Wirksamkeit der Homöopathie nun endlich nachgewiesen sei, denn man konnte zeigen, dass Traumeel-Salbe wirkt (z. B. hier). Zwischenzeitlich haben aber Jörg Wipplinger und seine Kollegen eine kritische Betrachtung veröffentlicht, der nicht mehr viel hinzuzufügen ist. Außer vielleicht, dass nach meiner Ansicht Traumeel kein Homöopathikum ist, denn es enthält pro 100 g Salbe in Summe 1,5 g von sechs verschiedenen Wirkstoffen in Urtinktur-Konzentration. Okay, auch ein paar niedrig potenzierte Wirkstoffe, aber woher will man wissen, was die Wirkung hervorgerufen hat?

Daher soll der Link auf diese Seite zum Thema genügen.

Jetzt aber aus der Kategorie der gar nicht so sehr unwahrscheinlichen Nachrichten aus dem CAM-Bereich:

PLT – Ein neues Verfahren zum Nachweis der Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel

Problemstellung:

Wie wir alle wissen, ist die Homöopathie eine wundervolle Therapieform, nur ist es leider etwas schwierig, einen die Schulmediziner und die Nerds der Naturwissenschaften überzeugenden Nachweis dafür zu liefern. Man kann doch die Homöopathie nicht einfach mit diesen randomisierten und verblindeten PCT-Studien untersuchen. Es gibt doch genug andere Studien, und schließlich wissen wir aus unserer täglichen Praxis und von unserer eigenen Beobachtung doch selbst am besten, wie stark die Wirkung ausfallen kann – nur in diesen blöden Tests zeigt sich das einfach nicht. Und wenn dann doch, dann finden sich Leute, die den Autoren das Wort auf dem Papier zerreden und nicht aufhören damit, Fehler und Unzulänglichkeiten herauszuarbeiten.

Freunde, muss die Homöopathie es sich wirklich gefallen lassen, von diesen unwissenden Ignoranten auf eine solche Weise vorgeführt zu werden?

Die Leute verstehen doch gar nichts von richtiger Homöopathie! Entweder sind diese Versuche zu kurz, um die Langzeiteffekte festzustellen, und bleiben daher in der Phase der Erstverschlechterung stecken. Oder sie sind zu lang und zeigen deshalb nicht auf, welche wundervollen Sofortheilungen möglich sind, wie wir sie alle doch schon so oft erleben durften, die durch längere Beobachtung nur verlieren können.

Analyse:

Wenn man sich das Verfahren der PCTs genauer ansieht, dann kommen alle diese Probleme doch nur daher, dass man die wundervollen Erfahrungen der Patienten, denen das Glück zuteil wurde, die wertvollen Homöopathika einzunehmen, mit denen vergleicht, die die armen Wesen erlebt haben, die mit Placebo abgespeist wurden. Diese bedauernswerten Geschöpfe!

Höchstwahrscheinlich haben sie doch nur das produziert, was die EBM-Narren einen Placeboeffekt nennen, weil sie der trügerischen Hoffnung erlegen waren, dass sie vielleicht doch der Homöopathiegruppe zugeordnet sein könnten. Sogar mit einer 50:50-Chance wird es alleine dieser nachvollziehbaren Hoffnung zu verdanken sein, dass diese armen Menschen einen geistartigen Effekt verzeichnen konnten, der ähnlich wohltuend wirkt wie unsere heilsamen Medikamente selbst, mehr jedenfalls als man doch von einem einfachen Stück Zucker erwarten könnte. Kein Wunder, dass man kaum einen Unterschied merkt.

Also, das Problem besteht ganz offensichtlich darin, dass man die Wirksamkeit der Heilmittel an richtigen Patienten erprobt, die eine Heilung erhoffen, was ihre Urteilskraft sicher in erheblichem Umfang beeinträchtigt. Wenn wir einen Weg finden könnten, die Wirksamkeit zu überprüfen, ohne auf kranke Menschen zurückzugreifen, dann wären unsere Schwierigkeiten behoben, was auch nur im Sinne der in einer Placebogruppe sinnlos vor sich hin leidenden Patienten sein kann.

Und, Freunde, diese Lösung haben wir jetzt.

Lösung:

Die Methode, die hier vorgestellt werden soll, haben wir als PLT bezeichnet, eine Abkürzung für PatientenLoser Test, was sich auch gut ins Englische übersetzen lässt. Dort steht es dann für PatientLess Trial.

Das Vorgehen ist wie folgt:

Man werbe eine Gruppe gesunder Freiwilliger an, gerade so, wie es auch für unsere Arzneimittelprüfungen üblich ist.

Ein Hersteller stellt ein Heilmittel zur Verfügung, verpackt in den üblichen Fläschchen mit codierten Etiketten, damit die Probanden nicht erkennen können, welches Medikament sie erproben. Weder die Probanden noch die beaufsichtigenden Homöopathen wissen, um welches Medikament es sich handelt, bis hoch zum Versuchsleiter, niemand weiß es. Damit haben wir ein wirklich doppelt verblindetes Studiendesign erzielt. Wie wir später sehen werden, braucht selbst der Hersteller keine Aufzeichnungen über den Code zu speichern, denn wir werden ihn gar nicht wissen wollen.

Die Probanden nehmen eine einmalige Dosis von drei Kügelchen und zeichnen von jetzt an für die nächsten sechs Monate alle Symptome auf, die sie erleben. Dabei ist natürlich besonders auf die ersten 60 Minuten nach der Einnahme zu achten, damit die Kurzzeiteffekte nicht verlorengehen.

Ein Mitarbeiter aus dem Forschungsteam sammelt die Versuchstagebücher nach Ende der sechs Monate ein. Seine Aufgabe ist es, die wesentlichen Symptome aus den Tagebüchern herauszufiltern. Er kann sich dafür beliebige Kriterien ausdenken, gerade so wie in regulären homöopathischen Arzneimittelprüfungen auch. Da dieser Forscher ja nicht weiß, welches Medikament getestet wird, kann er dabei die Ergebnisse nicht beeinflussen oder gar verfälschen

Im nächsten Schritt werden diese ausgewählten Symptome mit einer beliebigen Materia Medica verglichen, gerne auch unter Zuhilfenahme eines PC-Programms. Hier ist das Medikament zu bestimmen, das den ermittelten Symptomen am ehesten entspricht.

Jetzt kommt der wichtige Teil: Wie wir alle wissen, ist in unseren Hochpotenzen der Wirkstoff nicht mehr enthalten, nicht ein einziges Molekül oder Atom. Wir werden diese Tatsache nutzen, indem wir eine chemische Analyse des Medikaments anfertigen lassen. Und wenn dabei herauskommt, dass es tatsächlich das im Test ermittelte Mittel ist, welches im Medikament nicht enthalten ist, dann ist der Nachweis gelungen, denn mehr brauchen wir nicht zu wissen. Es ist klar aufgezeigt, dass das nicht mehr vorhandene Mittel aus der Urtinktur tatsächlich die Symptome verursacht hat, die wir auf die oben beschriebene Weise haben feststellen können.

Damit haben wir einen gelungenen Wirkungsnachweis vor uns liegen. Es konnte klar gezeigt werden, dass das Mittel, obwohl es wie in einer Hochpotenz nicht anders zu erwarten ist, in der fertigen Arznei nicht vorhanden ist – jedenfalls nicht mehr als es der Verunreinigung der Umgebung und der Lösungsmittel entspricht – dennoch seine Wirkung entfaltet hat. Da außer dem Hersteller selbst niemand weiß, welches Mittel er in das Medikament nicht hineingetan hat, kann man auch keinen irgendwie gearteten Bias behaupten.

Vorteile

Die Vorteile des PLT-Verfahrens liegen klar auf der Hand:

  • Endlich ist Schluss mit dieser vermaledeiten Statistik!
  • Es sind weniger Leute involviert, was die Kosten der Studie verringert.
  • Man muss sich auch nicht mehr mit kranken Leuten herumplagen.
  • Die Entscheidungen werden von gesunden Freiwilligen im Vollbesitz ihrer Kräfte getroffen, was die Objektivität erheblich steigern dürfte.
  • Kein Ärger mehr mit diesen unsinnigen Kennzahlen und Bewertungssmaßstäben, die doch von den EBM-Jüngern nur in Zweifel gezogen werden.
  • Man kann uns nicht mehr vorwerfen, dass der Code zu früh offengelegt wurde, wir verzichten völlig darauf.
  • Die Resultate sind eindeutig.

Wir sind sicher, dies ist das Nachweisverfahren, nach dem die Forscher in der Homöopathie schon lange gesucht haben.

Wann fangen wir an?

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7 Antworten zu Ein Vorschlag an die Homöopathie: PLT statt PCT

  1. Clemens sagt:

    Immer wieder aufs Neue wundere ich mich, dass es immer neue Versuche des Nachweises der Wirkung hpischer Mittel bemüht werden; denn was würde es bedeuten, wenn in einem Fall eine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung erzielt werden würde, hieße das doch noch lange nicht das Homöopathie an sich wirkt?
    Das wäre wie ein Lebensmittelladen, der unter ganz vielen Angeboten ein einziges einigermaßen essbares Produkt anbietet. Irgendwie etwas dünn…….
    Wenn ich als Laie das richtig verstanden habe muß ja jede neue, pharmakologische Medikament normalerweise auch einen Zusatznutzen gegenüber schon vorhandenen Mitteln nachweisen (ich weiß, fürs Globulisieren gilt das nicht), aber man fragt sich ja schon – mal ganz neutral betrachtet – wozu dat Janze, wenn es doch schon genügend funktionierende Mittel gibt? Mehr als Placeboeffekt sagt ja noch nichts über die Stärke der Wirkung aus. Was hilft ein Mittel, das vielleicht in 20% der Fälle eine Wirkung zeigt, gegenüber einem deutlich höheren Prozentsatz bei schon erprobten Mitteln?

  2. Karl Payer sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Aust,

    Mir ist natürlich inzwischen bewusst, dass Ihr Artikel als eine Parodie gemeint ist. Beim ersten Lesen Ihres Vorschlags eines PatientenLosen Test (PLT) hatte ich allerdings zunächst den Eindruck, dass dieser Vorschlag ernst gemeint sei. Ich bin nämlich der Meinung, dass dieser Vorschlag tatsächlich ernst gemeint sein sollte.

    Insofern die Homöopathen ja nicht bloß eine Wirkung der homöopathischen Behandlung sondern eine spezifische Wirkung von Globuli behaupten, scheint mir ein solcher PLT geradezu eine notwendige Bedingung für Homöopathie überhaupt zu sein.

    Was ich meine, lässt sich ganz gut an der Problematik einer Qualitätssicherung bei der Herstellung von Globuli durch Homöopathika-Herstellerfirmen veranschaulichen.

    Jedes Produktionsunternehmen in der Industrie kommt nicht ohne eine Qualitätssicherung aus, bei der zumindest stichprobenweise Produkte auf Einhaltung ihrer Qualität geprüft werden. Homöopathika-Herstellerfirmen müssten also vor der Auslieferung ihrer Produkte Stichproben von Globuli entnehmen und von diesem zumindest die Art des Homöopathikums und dessen „Potenz“ feststellen. Wie immer sie dies praktisch durchführen mögen, ohne eine solche Prüfung und Identifikation der Globuli könnten weder die Hersteller selbst, noch die verordnenden Ärzte und die Patienten sicher sein, dass sie auch das richtige Globuli verwenden und es nicht vielleicht zu Herstellungsfehlern oder Verwechslungen gekommen ist.

    Mir ist nicht bekannt, dass Homöopathen Globuli auch noch identifizieren können, wenn einmal das Etikett von der Flasche verschwunden ist. Das müssten sie aber, wenn Globuli eine spezifische Wirkung hätten.

    Freundliche Grüße

  3. Fliegenschubser sagt:

    Ein wunderbarer Beitrag. Ich grinse immer noch *g*

  4. Pingback: GWUP im Fernsehen: Das “undurchsichtige Fachlatein” der homöopathischen Etiketten @ gwup | die skeptiker

  5. AlteWeser sagt:

    Hallo Herr Hofmann,

    okeeehhh, etwas Werbung aus der Hand eines zufriedenen Mitlesers:

    Dieses Buch und dazu diesen Blog kann ich wirklich nur empfehlen. Mir fällt bei Diskussionen immer wieder auf, dass Befürworter der Homöopathie sich irgendwann auf Studien beziehen, die positiv sein sollen. Herr Aust serviert die Studien in mundgerechten Häppchen, so dass es sehr einfach und bequem ist, sich sein eigenes fundiertes Bild zu machen. Das ist etwas, was mir lange Zeit gefehlt hatte.

    Wenn also z.B. die Carstens Stifung über Kinderwunsch und Homöopathie referiert, kann man sich hier mit nützlichen weiteren Informationen versorgen.

  6. Norbert Aust Norbert Aust sagt:

    Hallo Herr Hofmann,
    zunächst ein herzliches Willkommen auf meinem Blog. Es freut mich sehr, wenn Sie als angehender Mediziner sich bereits jetzt kritisch mit der Homöopathie auseinandersetzen. Wenn man die Entwicklung an den Hochschulen von außen betrachtet, dann kann man schon zu dem Schluss kommen, dass dies nur noch vergleichsweise selten der Fall ist.

    Dann bin ich mir aber nicht sicher, ob wir uns richtig verstanden haben. Dieser Artikel war als Witz oder Karikatur gemeint, kein ernst zu nehmender Vorschlag. Er sollte die krude Logik aufs Korn nehmen, mit der seitens der Homöopathie gearbeitet wird.

    Wenn Sie meinen Blog verfolgt haben, dann sind Ihnen sicher die Beiträge zur homöopathischen Arzneimittelprüfung bekannt (hier) sowie die Auseinandersetzung mit den Kommentaren des DZVhÄ zum GWUP-Faltblat. Im ersten Teil (hier) geht es unter Anderem auch um die Arzneimittelprüfung. Dort findet sich dann ebenfalls eine Betrachtung zu dem von Ihnen verlinkten Abstract der Arbeit von Möllinger zur Arzneimittelprüfung.

    Quintessenz:
    Die homöopathische Arzneimittelprüfung führt zu keinem belastbaren Ergebnis. Die Probanden nehmen ein Mittel ein – und alle Symptome, die danach auftreten, wirklich alle, werden dieser Mitteleinnahme als Ursache zugeordnet. Es gibt keine Methode, keinen Verfahrensschritt, nichts, in dem überprüft werden würde, ob überhaupt eine Kausalität zwischen Mitteleinnahme und Auftreten des Symptoms besteht. Menschen empfinden immer irgend etwas, insbesondere wenn sie in sich hineinhorchen und ihrem Befinden nachspüren. Aber ob dies auch durch die Einnahme des Mittels hervorgerufen sind, ist eine ganz andere Frage, die nirgendwo beantwortet wird.
    Ähnliches gilt für Symptome, die in die Materia Medica aufgenommen wurden, weil ein Mittel diese geheilt haben soll. Der Patient war krank, hat – vielleicht sogar als nur einen Schritt unter vielen – ein Homöopathikum eingenommen und war irgendwann gesund. Folge: Das Homöopathikum hat das Symptom geheilt, was fortan in der Materia Medica so beschrieben wird.

    Die Materia Medica entbehren folglich jedweder Validität.

    Genaueres finden Sie in den bereits zitierten Artikeln auf diesem Blog (und übrigens auch in meinem Buch…;-))

  7. Dominik Hofmann sagt:

    Hallo Herr Dr. Aust,

    ich verfolge schon seit Anbeginn des Blogs begeistert Ihre Beiträge und die Mitwirkung von Frau Parsch. Dies ist jedoch der erste Beitrag, der bei mir aneckt. Ich frage mich, inwiefern eine Überlagerung von (Placebo?-)Symptomen in der Verumgruppe mehr Aussagekraft haben kann als eine Überlagerung von Symptomen der Placebogruppe mit den postulierten Symptomen des angeblichen Arzneimittelbildes. Mein (womöglich viel zu naiver) Standpunkt ist der, dass es keine (nach aktuellen Erkenntnissen) gesicherten Symptome für irgendein homöopathisches Arzneimittel unter Hochpotenz gibt. Ist insofern nicht der Ansatz falsch, in der Vergangenheit ermittelte Symptome überhaupt als verum-spezifisch zu akzeptieren? Bei der Fülle der gelisteten Symptome diverser homöopathischer Arzneimittel (die die 1000 gerne überschreiten) ist eine solche Überlagerung ja durchaus zu erwarten. Wenn man das Konzept der Scientabilität außen vor lässt und dem Nachweis durch eine so geschimpfte HAMP mehr Validität und Reliabilität einräumt als einer randomised controlled trial, wäre es doch meines Erachtens sinnvoller, alles auf Null zu setzen, ergo (neue „Axiome“):

    – kein Symptom entspricht einer Verum-Arznei in Hochpotenz
    – unwesentliche Symptome gibt es nicht (?); falls das sinnvoll umsetzbar ist, gelte dafür:
    – vor dem Aufheben der Verblindung müssten die Symptome nach einem Repertorium (oder ist das ein bereits zu behafteter Ansatz? Formulierungen dieser Bücher für bare Münze zu nehmen?) klassifiziert werden und möglichst sinnvoll zusammengefasst werden können, damit eine Unterscheidung zwischen konstruierten Ähnlichkeiten überhaupt möglich ist
    – die Einnahmevorschrift müsste sich an den von Homöopathen vertretenen Ansichten orientieren, weil laut Homöopathen von einer einmaligen Einnahme von einem Globulus bis beliebig vielen Globuli nur extremst selten eine HAMP zu erwarten sei (und Herrn Bruhnkes Vorschlag ist dennoch lächerlich, warum nicht die Vorschriften aus dem Organon oder der WissHom?)
    – danach sollen sich die beiden Gruppen (welche sinnvolle Gruppengröße ergibt sich hierbei?) in gewissen Symptomen unterscheiden
    – dieses müsste in unabhängigen Untersuchungen wiederholt werden (am Besten wüsste m.M.n. keiner der wesentlich Beteiligten (Proband und derjenige, der das Präparat darreicht) was überhaupt das Verum ist, also dass es überhaupt ein Replikationsversuch ist)

    Ich bin der Ansicht, dass es einfacher passieren könnte, fälschlich positive Resultate zu erzielen, wenn die bisherige Materia Medica als gültig akzeptiert wird – „gelang“ nicht bspw. Walach eine angebliche Replikation in einer kleinen (ok, winzigen) HAMP (wenn nicht, ich kenne keinen kostenlosen Zugang zur Einsicht)?

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19420956

    Bitte verzeihen Sie mir bei meinem Einwurf, dass ich noch über keine naturwissenschaftliche Ausbildung verfüge und ein Studium der Medizin gerade anstrebe, ich stand der Homöopathie stets skeptisch, aber offen in dem Sinne, wie es Frau Parsch erst heute formulierte („Offenheit verbietet ja nicht, dass man eine wohlbegründete Meinung zu einem Thema mitbringt, mit dem man sich schon lange auseinander gesetzt hat. Offenheit bedeutet, dass man sich trotz der rationalen Gründe für den eigenen Standpunkt auch weiterhin die Aussagen der Gegenseite anhört und diese auf Stichhaltigkeit überprüft. Denn genau mit dieser Vorgehensweise überprüft man auch den eigenen Standpunkt immer wieder: Man legt alle Argumente auf den Tisch und prüft immer wieder, wer die stichhaltigeren Argumente hat – und wer sich geirrt hat.“), gegenüber und über die notwendigen Kenntnisse zur statistischen Auswertung/ Beurteilung verfüge ich noch nicht.

    Beste Grüße

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