Nachweis der Wirksamkeit von Homöopathie bei Tieren – wirklich?

Im Februar 2018 wurde ich zu einer Diskussion mit homöopathisch arbeitenden Tierärzten eingeladen. Wobei diese Veranstaltung dann wegen eines Todesfalles abgesagt und später „wegen Terminkollisionen“ auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Zur Vorbereitung hatte ich mich allerdings mit einigen Äußerungen von Tierärzten beschäftigt, in denen die Wirksamkeit der Homöopathie in der Veterinärmedizin als nachgewiesen dargestellt wird. Hier meine Stellungnahme dazu.

Vorbemerkung:

Wie kann die Homöopathie überhaupt bei Tieren angewandt werden? Zum einen fehlen die eingehenden Möglichkeiten einer Anamnese, die nach der Lehre für die richtige Mittelwahl erforderlich ist. Man denke an die unendliche Vielzahl unterschiedlicher Kopfschmerzsymptome, die (bei Menschen) sehr unterschiedliche Mittelgaben zur Folge haben.

Weiterhin ist unklar, nach welchen Arbeitsgrundlagen homöopathische Veterinäre ihre Repertorisierung treffen, denn Arzneimittelprüfungen an Tieren gibt es nur sehr wenige. Angeblich ist die Homöopathie derartig auf das Individuum zugeschnitten, dass selbst minimale Unterschiede im Symptombild eines Patienten zu unterschiedlichen Verordnungen führen können. Und dann sollen die an Spezies A – Menschen – ermittelten Eigenschaften der angeblichen Heilmittel auf Tiere unterschiedlicher Spezies einfach übertragbar sein? Wobei bei Menschen schon zu fragen ist, ob die Persönlichkeit des Prüfers, an dem das Symptom aufgetreten ist, keine Rolle spielt. Zur Illustration: Wenn in der homöopathischen Arzneimittelprüfung eines Mittels bei einer jungen, schlanken, lebenslustigen Frau Symptome auftreten, ist dann dieses Mittel auch angezeigt, wenn die gleichen Symptome bei einem alten, übergewichtigen und griesgrämigen Mann auftreten, allerdings dann nicht, wenn er von Pferden träumt? Eine generelle Auseinandersetzung mit der Homöopathie bei Tieren findet sich in der Homöopedia (Link).

Aber nun zum Artikel (Link, publiziert 22.12.2016). Der Text des Originalartikels von Erich Scherr und Petra Weiermayer, beides auch Funktionäre in Vereinigungen homöopathischer Veterinärmediziner, also wahrscheinlich maßgebende Meinungsbildner, ist hier vollständig zitiert, meine Kommentare dazu sind kursiv, eingerückt und in blau dargestellt.

Nachweis der Wirksamkeit von Homöopathie bei Tieren

Schon der Titel ist irreführend: Ein genereller Nachweis der Wirksamkeit der Homöopathie bei Tieren (oder auch bei Menschen) ist unmöglich. Bestenfalls könnte ein Nachweis erbracht werden, dass mittels einer homöopathischen Behandlung eine ganz bestimmte Indikation bzw. ein ganz bestimmtes Symptombild erfolgreich behandelt werden kann. Aber selbst eine solche stark eingeschränkte Verallgemeinerung stünde im Widerspruch zur behaupteten Individualität der Mittelfindung, wegen der die Verallgemeinerung auf einen größeren Patientenkreis – menschlich oder tierisch – eigentlich unzulässig wäre, wenn man sich innerhalb des Gedankengebäudes der Homöopathie bewegt.

In der biologischen Landwirtschaft wird der Einsatz homöopathischer Arzneien in Europa explizit empfohlen: Sie sollen gegenüber der konventionellen Medizin bevorzugt werden, heißt es in entsprechenden EU-Bio-Verordnungen der Europäischen Kommission. Während Landwirte tagtäglich Erfolge mit der Homöopathie erfahren, suchen die Skeptiker nach wissenschaftlichen Beweisen.

Dies Aussage ist in dieser Form falsch: nicht nur die Skeptiker fragen nach wissenschaftlichen Beweisen, sondern das ist eine gesetzliche Auflage, um Tiere – zumindest in der Landwirtschaft – homöopathisch behandeln zu dürfen. Artikel 24(2) der EG-Verordnung 889/2008:

Phytotherapeutische und homöopathische Präparate, Spurenelemente und die Erzeugnisse gemäß Anhang V Teil 3 sowie Anhang VI Teil 1.1 sind gegenüber chemisch-synthetischen allopathischen Tierarzneimitteln oder Antibiotika bevorzugt zu verwenden, sofern ihre therapeutische Wirkung bei der betreffenden Tierart und der zu behandelnden Krankheit gewährleistet ist.

EWG-Verordnung 2092/91, Anhang I, Teil B, Punkt 5.4 a:

Phytotherapeutische Erzeugnisse (…), homöopathische Erzeugnisse (…) sowie Spurenelemente … sind chemisch-synthetischen allopathischen Tierarzneimitteln oder Antibiotika vorzuziehen, sofern sie tatsächlich eine therapeutische Wirkung auf die betreffende Tierart und die zu behandelnde Krankheit haben.

(Hervorhebungen von mir).

Vor diesem kontroversiellen HintergrundIHin (sic!) haben die Österreichische Gesellschaft für Veterinärmedizinische Homöopathie (ÖGVH) und die International Association for Veterinary Homeopathy (IAVH) den Review von Döhring und Sundrum, erschienen im Dezember 2016 im Veterinary Record (1), im Sinne einer objektiven Berichterstattung kommentiert.

Nein, diese Betrachtung ist nicht objektiv, sondern man betreibt Cherrypicking und Ergebnisse werden falsch zitiert. Warum wird beispielsweise die Arbeit von Camerlink ausführlich gewürdigt, in der angeblich gezeigt werden konnte, dass mit einer Nosode Kolibakterien erfolgreich bekämpft werden können, die anderen hochwertigen Arbeiten, Cracknell et al. 2008 zur Silvesterangst bei Hunden und Hektoen 2004 zur Mastitis aber nicht? Weil diese nicht erfolgreich waren?

Wissenschaftliche Studien und nicht zuletzt auch eine Metaanalyse kontrollierter randomisierter Studien liefern – wenn auch limitiert – Evidenz für die Wirksamkeit der Veterinärhomöopathie gegenüber Placebo (4, 6, 11). Weitere Studien hoher Qualität sind – wie in vielen Bereichen der Medizin – gefordert.

Limitierte Evidenz? Was kann man sich darunter vorstellen? Ähnlich wie limitierte Schwangerschaft?

Lit. 4, Camerlink, ist eine Einzelstudie – die prinzipiell wegen des Risikos des Alphafehlers (falsch positive Ergebnisse) für sich alleine kein Beleg sein kann, siehe auch unten.

Lit. 6, Epstein ist keine Studie und auch kein Review, sondern ein Übersichtsartikel zur Studienlage und zur Diskussion. Es sind keine Daten enthalten.

Lit. 11, Mathie und Clausen 2015: „Die Meta-Analyse liefert nur wenige Nachweise, dass klinische Eingriffe unter Verwendung homöopathischer Mittel bei Tieren von entsprechenden Eingriffen unter Verwendung von Placebos unterscheidbar wären. Die geringe Anzahl und die niedrige Qualität der Studien verhindern eine deutlichere Schlussfolgerung. (Originalzitat: „Meta-analysis provides some very limited evidence that clinical intervention in animals using homeopathic medicines is distinguishable from corresponding intervention using placebos. The low number and quality of the trials hinders a more decisive conclusion.“ )

Überzeugende Evidenz für ein angeblich wirkmächtiges Therapieverfahren klingt anders.

Mathie hat eine Effektstärke von OR = 1,64 gefunden. Das heißt, möglicherweise werfen nur etwa 9 von 10 Patienten ihr Geld zum Fenster hinaus. Es könnten aber auch 19 von 20 sein.

Darüber hinaus wurde auch die Wirkungsweise der Homöopathie in einigen Studien untersucht (2, 8, 9, 13, 14). Eine fundierte Zusammenfassung ist in einem 2016 erschienenen YouTube Video von Bell zu sehen (3).

Lit. 2 ist der etwas schwache Versuch, eine Wirksamkeit der Homöopathie anhand von Nanopartikeln zu konstruieren. Dies würde aber das Argumentationsproblem der Homöopathen verschärfen: Da Nanopartikel aus einer gewissen Anzahl von Atomen / Molekülen bestehen, wäre schon weit vor der Avogadrogrenze D24 / C12 nicht mehr genügend Material aus der Urtinktur vorhanden, solche Partikel zu bilden. Eine eingehendere Betrachtung findet sich in der Homöopedia des INH (Link)

Lit. 8 ähnlich zu sehen.

Lit 13, Montagnier: Seine Ergebnisse widerlegen die Homöopathie eher als dass sie sie bestätigen:

Die Effekte wurden von der DNA der Bakterien hervorgerufen – würde also gar nichts zur Wirkungsweise von Mineralien und einfacheren organischen Verbindungen als Urtinktur aussagen.

Dabei waren es noch nicht einmal alle Bakterien, an denen der Effekt beobachtet werden konnte.

Der Effekt trat nur in einem recht schmalen Band von Potenzen auf, zumeist, je nach Bakterianart, zwischen D6 und D12. Oberhalb D18 war kein Signal mehr zu erkennen.

Der Effekt wurde mit zunehmender Verdünnung schwächer.

Der Effekt hielt nur für max. 48 Stunden an.

Was davon bestätigt die Homöopathie? Eine ausführliche Darstellung zur Arbeit Montagniers findet sich auf der Homöopedia des INH (Link)

Lit. 14: Aus der Schlussfolgerung dieser Arbeit: „Keines der positiven Ergebnisse war stabil genug, um von allen Forschern repliziert werden zu können. (Original: „No positive result was stable enough to be reproduced by all investigators.“) Schöne Umschreibung für Zufall. Witt, die Hauptautorin dieser Studie sagte allerdings auch anlässlich ihres Wechsels von der Charité an die Uni Zürich:

„Seit über fünf Jahren finden Sie von mir eine offizielle Stellungnahme zur Homöopathie im Internet. Meine Aussage – dass nicht belegt ist, dass homöopathische Arzneimittel mehr als ein Placebo sind – gilt auch heute noch. Die Studienergebnisse zur Wirksamkeit sind uneinheitlich, und meine Einschätzung basiert auf der zumeist schlechten Qualität der Studien.“ (Link)

In einer randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden Studie (4) zur homöopathischen Behandlung von durch das Bakterium Escherichia coli (E. coli) hervorgerufenem Durchfall bei Ferkeln konnte bereits 2010 gezeigt werden, dass in der homöopathisch behandelten Gruppe signifikant weniger Ferkel an durch E. coli bedingtem Durchfall erkrankten.

Auch falsch. Dass der Durchfall der Ferkel in dieser Studie durch E.Coli hervorgerufen wurde, ist nichts weiter als die Vermutung der Autoren aufgrund der Farbe des Stuhls der Tiere. Die auf Bakterienbefall untersuchten Proben hatten keinen Befall durch E.Coli gezeigt. In der Homöopathiegruppe gab es in der Tat weniger Ferkel mit Durchfall, dessen Ursache ist aber unklar.

Es ist fraglich, ob es korrekt ist, die Zahl der Ferkel (das ist sicher das, was den Landwirt interessiert) oder ob besser die Zahl der betroffenen Sauen zu betrachten wäre, da Durchfall ansteckend sein kann. Dann hätten möglicherweise weitere Störgrößen kontrolliert werden müssen, die die Schnelligkeit und Intensität der Ausbreitung beeinflussen (Verweildauer in der Box, Temperaturen?), worüber allerdings nicht berichtet wird. Außerdem sind die Einzelfälle, wenn es Ansteckungen gab, nicht unabhängig voneinander, was aber mit der statistischen Auswertung unterstellt wurde. Wenn man die Zahl der Sauen betrachtet, sieht die Signifikanz nicht mehr so überzeugend aus, sie hängt nur an einem Tier mehr oder weniger. (Link)

Zudem war der Schweregrad der Erkrankung geringer und der Durchfall, sofern er auftrat, von kürzerer Dauer. Die Studie wurde von Döhring und Sundrum sowie von Mathie und Clausen als hochqualitativ eingestuft.

Diese Einstufung der ist aber nicht nachvollziehbar. Es fehlen in der Arbeit Angaben zur Generierung der Zuordnungssequenz, zur Verblindung und zur Verdeckung der Gruppeneinteilung. Das ergibt bestenfalls einen mittleren ROB. Wenn es beispielsweise, wie in einer früheren Arbeit der Co-Autorin (Link  Kap. 3.1.4) nur zwei Flaschen gab, die eine mit Verum, die andere mit Placebo gefüllt, wobei je nach Tier die eine oder andere verwendet wurde, dann wäre die Zuordnung zu den Gruppen bekannt. Lediglich unbekannt wäre, welche Flasche womit gefüllt war. Dieses Vorgehen wäre ein Mangel an „allocation concealment“ – für Cochrane ergäbe dies einen großen ROB (schlecht).

Die Wiederholbarkeit dieser Studie wird aktuell in anderen Studienzentren geprüft.

Das ist sicher lobenswert, ersetzt aber kein Ergebnis solcher Aktivitäten. Diese wirklich Aufsehen erregende Arbeit ist auch nach nunmehr acht Jahren nicht repliziert worden. Angesichts der behaupteten durchgreifenden Wirksamkeit der Homöopathie und der – man ist versucht zu sagen: verzweifelten – Suche nach Evidenz ist das schon erstaunlich.

Gerade hinsichtlich der Aktualität der Antibiotika-Resistenzproblematik (AMR, antimicrobial resistance) bei Mensch und Tier ist zu erwähnen, dass in den zuletzt veröffentlichten Dokumenten zum AMR-Aktionsplan der EU-Kommission CAM (Komplementär-/Alternativmedizin) – wie z.B. Homöopathie – als potentieller Lösungsansatz genannt und die Forderung nach weiterer Forschung in diesem Bereich ausgesprochen wird. In einem Annex zum RAND-Survey zur Antibiotikaresistenz, eingereicht vom Europäischen Komitee für Homöopathie, sind zahlreiche homöopathische Studien an Mensch und Tier gelistet und beschrieben.

Gerade diese Non-Inferiority-Studies an Menschen sind sehr problematisch. Banale leichte Infekte, die von selbst vergehen, werden homöopathisch und konventionell behandelt. Wenn man dann doppelt so lange wartet, wie diese Beschwerden normalerweise andauern, dann sind sie in beiden Gruppen weitestgehend abgeklungen, egal, was die Therapie nun ausgerichtet hat. Dies ist kein Nachweis, denn die Möglichkeit, dass dieser Test ein negatives Ergebnis zeigt, ist von vorneherein ausgeschlossen. Beispiel: Studie von Haidvogl (Link).

Der Anästhesist und Intensivmediziner Prof. Robert Hahn, Forschungsleiter im schwedischen Södertälje Hospital, Linköping University, hat in seiner Metaanalyse aus 2013 Folgendes klargelegt (7):

Ich biete jedem € 100,- bar auf die Hand an, der mir in der zitierten Arbei von Hahn eine Meta-Analyse zur Homöopathie zeigt, also eine definierte Forschungsfrage, eine gründliche und systematische Literaturrecherche, eine Qualitätsbewertung und eine Datenextraktion aus den Einzelstudien und eine Auswertung der Daten nach einem fixed oder random effects model. Ehrlich: € 100,- bar auf die Hand.

Um nachweisen zu können, dass die Homöopathie bei Menschen keine Wirksamkeit zeige, müssten über 90 Prozent der verfügbaren klinischen Studien ausgeschlossen oder wissenschaftlich nicht haltbare statistische Methoden angewendet werden.

Alle acht bisherigen großen systematischen Reviews zur Homöopathie, die Indikationen übergreifend angelegt waren, kommen zu dem gleichen Ergebnis. Die Qualität der Studien ist zu schlecht, um Schlussfolgerungen zur Wirksamkeit zu ziehen. Darin auch die Arbeiten von Mathie 2014 und 2017, eines Mitarbeiters des Homeopathy Research Institute. Sowohl angeblich gegen die Homöopathie voreingenommenen Forscher als auch die Verfechter der Homöopathie kommen zu praktisch dem gleichen Resultat. Einen besseren Nachweis dafür, dass derzeit keine belastbare Evidenz vorliegt, kann es nicht geben. Details hierzu siehe im Artikel der Homöopedia des INH (Link).

Ein anderer interessanter Vergleich: Ein Cochrane Review, der 1.016 systematische Reviews zu konventionellen Therapien untersuchte, kam zu folgendem Ergebnis (5): nur 44 Prozent waren positiv, sieben Prozent negativ und für 49 Prozent konnte weder Nutzen noch Schaden der konventionellen Therapie gezeigt werden.

Und was soll das jetzt aussagen? Korreliert die Zahl der Studien mit der Häufigkeit der Anwendung? Werden nach der Publikation eines negativen Cochrane-Reviews die Therapien unverändert häufig angewandt oder vielleicht vermieden? Bei der Homöopathie ist das nicht der Fall, wie das Beispiel der Münchner Kopfschmerzstudie von Walach et al. zeigt. In dieser Arbeit ergab sich, dass trotz für die Homöopathie günstigster Voraussetzungen – beispielsweise wurden Patienten mit (homöopathisch) unklaren Symptomen ausgeschlossen – eine Behandlung von Kopfschmerzen nicht möglich ist, (Link). Bislang ist dieses Ergebnis aus dem Jahr 1997 noch in kein Repertorium eingeflossen.

Hinsichtlich des von Döhring und Sundrum durchgeführten aktuell publizierten Reviews (1) sind laut IAVH und ÖGVH kritische Punkte anzumerken. Beispielsweise wurde lediglich in 13 von 48 Studien die homöopathische Therapie von einem Tierarzt mit fundierter homöopathischer Ausbildung durchgeführt bzw. die homöopathische Arznei von einem ebensolchen ausgewählt. Die korrekte Auswahl der Arznei bedingt jedoch die Wirksamkeit der homöopathischen Therapie.

Ja und? Döhring und Sundrum stellen den Mangel an Evidenz fest. Dieser wird mit diesem Argument nicht entkräftet.

Außerdem ist das ein schönes Beispiel für ein Bedarfsargument: Ein Argument, das man nur hervorholt, um missliebige Ergebnisse abzuwerten, aber ansonsten ignoriert. Wenn man seitens der Homöopathen tatsächlich der Überzeugung wäre, dass ein gehöriges Fachwissen für die erfolgreiche Anwendung der Homöopathie erforderlich wäre, wieso gibt es dann die Homöopathika im freien Verkauf an Laien? Wieso gibt es dann die an Laien gerichtete Literatur zur Anwendung, die ganzen Vorträge zur homöopathischen Reiseapotheke, Homöopathie im Kindesalter etc. etc.? Wäre das nicht Betrug?

Während der Review von Döhring und Sundrum (1) wertvolle Erkenntnis zur Homöopathie bei Infektionskrankheiten bei landwirtschaftlichen Nutztieren im Allgemeinen bietet, erscheint basierend auf den Resultaten des Reviews die Schlussfolgerung der Autoren „…die Anwendung der Homöopathie als Alternative zum Antibiotikaeinsatz kann derzeit nicht empfohlen werden…“ nicht zulässig, da keine neuen Erkenntnisse im Vergleich zur vorhandenen Literatur (10-12) erhoben wurden und sich lediglich die Notwendigkeit weiterer hochqualitativer Studien ableiten lässt.

Sehr merkwürdige Begründung: Weil ein Problem nicht neu, sondern schon länger bekannt ist, aber nie entkräftet werden konnte, ist es irrelevant?

Döhring und Sundrum ziehen die Schlussfolgerung daraus, dass für keinen der in den Studien untersuchten Einsatzfälle eine Replizierung vorliegt und die Wirksamkeit somit nicht gesichert ist (siehe gesetzliche Anforderungen oben). Folglich kann die Homöopathie nicht empfohlen werden, insbesondere dann nicht, wenn Indikationen vorliegen, die tatsächlich den Einsatz von Antibiotika erfordern.

Nach dem, was hier aufgeführt wird, ist diese Einschätzung vollkommen korrekt.

Dabei gilt es, gleich wie in der Therapie mit Antibiotika, gerade in der Nutztierpraxis immer, die externen Faktoren zu berücksichtigen. Nicht zuletzt muss erwähnt werden, dass die Erlangung einer finanziellen Unterstützung zur Durchführung einer unabhängigen Studie eine große Herausforderung sowohl in der konventionellen Medizin als auch in der Homöopathie darstellt.

Jetzt wird es vollends lächerlich. Die Herstellung von Homöopathika ist ähnlich profitabel wie eine Lizenz zum Geld drucken. Einkaufsmaterial im Wert von weniger als vielleicht € 0,25 wird für € 10,00 verkauft. Die Forschungsausgaben sind begrenzt. Die Investitionen in Herstellungsanlagen auch. Aus einem Gramm Wirkstoff kann man 100 Tonnen Globuli D6 herstellen, von höheren Potenzen noch mehr, Umsatzvolumen zu Kundenabgabepreisen 80 bis 100 Millionen Euro. Da fehlen Mittel für Forschungsvorhaben?

Internationale Initiativen für Homöopathie

Vom 17.  bis 19. November 2016 fand in Wien der erste europäische Homöopathiekongress mit 480 Teilnehmern aus weit über 30 verschiedenen Ländern statt. Die Veranstaltung wurde von Tierärzten (International Association for Veterinary Homeopathy, IAVH), Humanmedizinern und Pharmazeuten (European Committee for Homeopathy, ECH) sowie Patientenvertretern (European Federation of Homeopathic Patient’s Associations, EFPHA) gemeinsam organisiert. Konventionelle Medizin und Homöopathie in gegenseitiger Ergänzung als Zukunft der medizinischen Betreuung von Mensch und Tier fanden im Kongressprogramm ihren Wiederhall.

Wie kann man diesen geistigen Spagat machen? Die Lehren der konventionellen Medizin (Pharmakologie, Toxikologie, Physiologie) und der Homöopathie (Lebenskraft, Miasmen) schließen sich gegenseitig aus. Wenn das eine zutrifft, muss das andere falsch sein. Wie kann man beides gleichzeitig vertreten?

Highlights waren u.a. Themen wie State-of-the-art in der Behandlung von Krebspatienten und von orthopädischen und internistischen Notfällen bei Pferden, human- und veterinärhomöopathische Studien, klassisch homöopathische Behandlung von Mensch und Tier in der Praxis sowie eine politische und pharmazeutische Diskussion. Im Anschluss an die Pressekonferenz waren positive Artikel in Kurier (15) und Standard (16) zu lesen.

Als Evidenz wohl eher nicht sehr tragfähig.

Zurzeit zählt die IAVH 745 aktive Mitglieder und bietet die Ausbildungsmöglichkeit des IAVH-Zertifikats. Die Österreichische Gesellschaft der Veterinärmedizinischen Homöopathie (ÖGVH) umfasst 114 Mitglieder. Eine fundierte Ausbildung wird durch den von der österreichischen Tierärztekammer anerkannten Fachtierarzt für Homöopathie sowie das Diplom der Europäischen Akademie für Veterinärhomöopathie (EAVH) gesichert. Als Grundsatz gilt dabei, dass konventionelle Medizin und Homöopathie immer einander ergänzend zum Wohle des Patienten eingesetzt werden.

Das ist wohl jetzt die Werbeunterbrechung. Allerdings: Wie kann das gehen, dass sich Medizin und Homöopathie ergänzen, deren Lehren und Vorgehensweisen sich gegenseitig ausschließen?

Mit dieser Ansichtsweise werden auch die Forderungen der WHO-Strategie für Alternativmedizin 2014-2023 erfüllt, die CAM (Komplementär-/Alternativmedizin) ins Gesundheitssystem zu integrieren.

Abschließend sei Dr. Alojz Peterle, Mitglied des europäischen Parlaments, aus seiner Videomessage, die er für die politische Diskussion am ersten europäischen Homöopathiekongress in Wien zu Verfügung stellte, zitiert: „Für mich steht die Homöopathie für einen ganzheitlichen, kostensparenden und sicheren Weg, um Erkrankungen zu behandeln und zu vermeiden. Wir sind mit einer steigenden Anzahl an gesundheitlichen Problemen konfrontiert: eine immer älter werdende Population, steigende Zahlen an Krebserkrankungen, Diabetes oder Herzerkrankungen…und die Antibiotikaresistenzproblematik. … Die Europäische Bevölkerung schätzt die Vorteile der Homöopathie und ihren ganzheitlichen Zugang. … Aus diesen Gründen muss ein Weg gefunden werden, die Homöopathie in die Gesundheitssysteme Europas aufzunehmen. … Die Zeit ist reif, die Homöopathie als Innovation und Wertschöpfung für die europäische Bevölkerung und die Tiere ernstzunehmen.“

Für den Nachweis einer Wirksamkeit völlig irrelevant.

– Der Review von Döhring und Sundrum (1) zur Wirksamkeit der Homöopathie bei landwirtschaftlichen Nutztieren publiziert im Veterinary Record ergibt keine neuen Erkenntnisse hinsichtlich Evidenz in der Homöopathie.

Das mag sein. Dass es der Homöopathie an erfolgreichen Wirknachweisen fehlt, ist in der Tat keine neue Erkenntnis. Aber ist sie deshalb unbedeutend?

– Die Ergebnisse des Reviews von Döhring und Sundrum (1) entsprechen jenen des hochqualitativen Reviews von Mathie und Clausen, der 2014 ebenfalls im Veterinary Record publiziert wurde (10).

Döhring und Sundrum: „Folglich kann der Gebrauch der Homöopathie nicht auf genügend sicheren Aussagen zur Wirksamkeit beruhen.“ (Originalzitat: „Consequently, the use of homeopathy currently cannot claim to have sufficient prognostic validity where efficacy is concerned.“)

Lit. 10, Mathie 2014, „Die gemischten Ergebnisse aus nur zwei placebokontrollierten Vergleichsstudien hinreichender Belastbarkeit als Nachweis schließen verallgemeinernde Schlussfolgerungen über die Wirksamkeit irgendeines homöopatischen Arzneimittels oder zu den Wirkungen individualisierter homöopathischer Eingriffe bei irgendeinem Krankheitsbild bei Tieren aus.“ (Originalzitat: Mixed findings from the only two placebocontrolled RCTs that had suitably reliable evidence precluded generalisable conclusions about the efficacy of any particular homeopathic medicine or the impact of individualised homeopathic intervention on any given medical condition in animals.)

Lit 11. Mathie 2015:  „Die Meta-Analyse liefert nur wenige Nachweise, dass klinische Eingriffe unter Verwendung homöopathischer Mittel bei Tieren von entsprechenden Eingriffen unter Verwendung von Placebos unterscheidbar wären. Die geringe Anzahl und die niedrige Qualität der Studien verhindern eine deutlichere Schlussfolgerung.“ (Originalzitat siehe oben)

Lit. 12, Mathie 2015: „Wegen der schlechten Zuverlässigkeit ihrer Daten können Studien, bei denen die Vergleichsgruppe nicht mit Placebo behandelt wurde, gegenwärtig keinen brauchbaren Einblick zur Wirksamkeit der Homöopathie bei Tieren liefern. (Originalzitat: Due to the poor reliability of their data, OTP-controlled trials do not currently provide useful insight into the effectiveness of homeopathy in animals – OTP = Other Than Placebo.)

Dies soll die Homöopathie als eine wirksame Therapieform belegen? Konsequenz: Genau das, was nach der Gesetzeslage die Voraussetzung für den Einsatz der Homöopathie bei Nutztieren ist, liegt nicht vor.

– Mathie und Clausen formulierten die Notwendigkeit weiterer hochqualitativer Studien, um eine Schlussfolgerung ziehen und etwaige klinische Empfehlungen aussprechen zu können. Die Notwendigkeit weiterer Forschung wurde in einem anderen hochqualitativen Review von Mathie und Clausen (12) bestätigt.

Was soll das jetzt sein? Was hier wie ein wichtiges Ergebnis präsentiert wird, ist der übliche Schlusssatz von Studien und Reviews, die keine belastbaren Ergebnisse gebracht haben und an Trivialität kaum zu überbieten. Dies bedeutet im Klartext: „Diese Arbeit liefert keine soliden Ergebnisse. Wenn man welche haben will, muss man weitere Studien anstellen, und zwar möglichst gute, sonst wird das nichts.“

– Die Metaanalyse von Mathie und Clausen (11) zeigte, wenn auch limitiert, Evidenz für die Wirksamkeit der Veterinärhomöopathie gegenüber Placebo. Diese Evidenz wurde als robust gegenüber Sensitivitätstests nachgewiesen. So zum Beispiel war der positive Trend unabhängig von der Qualität der Studien festzustellen.

Robust gegenüber Sensitivitätstest? Was ist das denn? Mathie hat überprüft, wie sich die Ergebnisse nach der Studienqualität unterscheiden. Das ändert nichts am Gesamtergebnis und macht den Datenbestand nicht solider. Im übrigen verschwindet in drei der fünf Untergruppen die Signifikanz, in einer weiteren wird es sehr knapp, wenn man nur die zuverlässigeren Studien betrachtet. Nur für die nicht-individualisierte Prophylaxe, die nach homöopathischem Verständnis gleich mehrfach nicht funktionieren kann, bleibt das Ergebnis im Bereich der Signifikanz. Da ist überhaupt nichts robust.

– Die Evidenz der Veterinärhomöopathie umfasst lediglich wenige Studien, die jedoch ein weites Feld von Anwendungsgebieten und verschiedene Spezies umfassen. An der Wiederholung von positiven Studien wird aktuell gearbeitet.

Ändert nichts an der Aussage, dass derzeit keine hinreichenden Ergebnisse vorliegen, die Homöopathie in der Veterinärmedizin anzuwenden. Man sollte die Wirksamkeit der Homöopathie anhand der Forschungsergebnisse beurteilen, weniger am aktuell betriebenen Aufwand.

– Die positiven Studien, die Wirksamkeit der Homöopathie bei Tieren ergaben, zeigen eine potentiell bedeutende Rolle der Veterinärhomöopathie in der Nutztierpraxis auf, wie die Möglichkeit des alternativen Einsatzes der Homöopathie anstelle von Antibiotika zur Behandlung von durch das Bakterium Escherichia coli hervorgerufenem Durchfall bei Ferkeln (4).

Warum werden hier die negativen Studien nicht erwähnt? Cracknell und Hektoen? Bei letzterer ging es immerhin um Mastitis, also ebenfalls ein Problem bei landwirtschaftlichem Nutzvieh.

– Gerade hinsichtlich der Aktualität der Antibiotika-Resistenzproblematik bei Mensch und Tier ist die Förderung hochqualitativer Studien in der Veterinärhomöopathie, die als potentieller Lösungsansatz hierfür angesehen wird, absolut notwendig.

Dann machen Sie mal. Und wenn das geschehen ist, sprechen wir uns wieder.

Literaturangaben des Originaltextes

(1)   Doehring C, Sundrum A. Efficacy of homeopathy in livestock according to peer-reviewed publications from 1981 to 2014, Veterinary Record; 179: 628.
http://veterinaryrecord.bmj.com/content/179/24/628

(2)   Bell IR et al (2013). Testing the nanoparticle-allostatic cross-adaptation-sensitization model for homeopathic remedy effects. Homeopathy; 102: 66-81. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3539158/

(3)   Bell IR. (2016) https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=U8lUZRc8-DU&utm_content=buffer5344f&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

(4)   Camerlink I et al. (2010). Homeopathy as replacement to antibiotics in the case of Escherichia coli diarrhoea in neonatal piglets. Homeopathy; 99: 57-62. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20129177

(5)   El Dib RP, Atallah AN, Andriolo RB (2007). Mapping the Cochrane evidence for decision making in healthcare. Journal of Evaluation in Clinical Practice; 13: 689-692. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17683315

(6)   Epstein 2014 http://theavh.org/wp-content/uploads/2014/02/Homeopathy-White-Paper.pdf

(7)   Hahn RG. (2013). Homeopathy: meta-analyses of pooled clinical data. Forsch Komplementmed; 20: 376-81. Epub 2013 Oct 17. https://www.karger.com/Article/FullText/355916

(8)   Khuda-Bukhsh AR et al. (2011). Modulation of Signal Proteins: A Plausible Mechanism to Explain How a Potentized Drug Secale Cor 30C Diluted beyond Avogadro’s Limit Combats Skin Papilloma in Mice. Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine; Article ID 286320, 12 pages, 2011. doi:10.1093/ecam/nep084
https://www.hindawi.com/journals/ecam/2011/286320/

(9)   Marzotto M, Bonafini C, Olioso D, Baruzzi A, Bettinetti L, Di Leva F, et al. (2016) Arnica montana Stimulates Extracellular Matrix Gene Expression in a Macrophage Cell Line Differentiated to Wound-Healing Phenotype. PLoS ONE 11(11): e0166340. doi:10.1371/journal.pone.0166340
http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0166340&utm_content=buffer2f226&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

(10)Mathie RT, Clausen J (2014). Veterinary homeopathy: systematic review of medical conditions studied by randomised placebo-controlled trials. Veterinary Record; 175: 373-381.
http://veterinaryrecord.bmj.com/content/175/15/373.abstract

(11)Mathie RT, Clausen J (2015). Veterinary homeopathy: meta-analysis of randomised placebo-controlled trials. Homeopathy; 104: 3-8.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25576265/

(12)Mathie RT, Clausen J (2015). Veterinary homeopathy: systematic review of medical conditions studied by randomised trials controlled by other than placebo. BMC Vet Res; 11: 236.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4570221/

(13)Montagnier L et al. (2009). Electromagnetic signals are produced by aqueous nanostructures derived from bacterial DNA sequences. Interdiscip Sci; 1: 81-90. Epub 2009 Mar 4. http://sphq.org/wp-content/uploads/2016/03/etudes_Montagnier_Electro-signals-produced-by-aqueous-DNA.pdf

(14)Witt CM et al. (2007). The in vitro evidence for an effect of high homeopathic potencies-a systematic review of the literature. Complement Ther Med; 15: 128-38. Epub 2007 Mar 28. http://www.complementarytherapiesinmedicine.com/article/S0965-2299(07)00013-1/abstract

(15)http://mobil.derstandard.at/2000047663681/Homoeopath-Leibarzt-der-Queen-am-Kongress-in-Wien

(16)https://m.kurier.at/wellness/sogar-die-queen-verwendet-homoeopathische-globuli/231.045.247

Bild: Wikimedia, Autor Molgreen. Link

 

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12 Kommentare zu Nachweis der Wirksamkeit von Homöopathie bei Tieren – wirklich?

  1. Sehr guter Beitrag, der die vermeintlichen Behauptungen treffend entlarvt!

  2. Frass ist schon echt dreist, das muss man sagen. Aber sonst wäre er vermutlich mit seinen Ansichten und Reputationen nicht so weit gekommen.
    Vermutlich hält er diese inkriminierte Äußerung für ein Kompliment, auf das der Betroffene mit Dankbarkeit und in devoter Haltung zu reagieren habe.
    Nix.

  3. Xarry_H sagt:

    P.S. Ich hatte das bis eben selbst noch nicht angesehen, aber Prof. Frass behauptet, „der beste Homöopathie-Kritiker [..] konnte keine wirkliche Argumentation vorbringen [..], die Studien wären nicht valide“. Hm.. aber hören Sie selbst:

    https://youtu.be/OCXvkvGsPzI?t=1632

    • Norbert Aust Norbert Aust sagt:

      Genau das habe ich auch schon vernommen (habe mir die Sendung aber noch nicht angesehen). Ich werde eine Stellungnahme verfassen, dass ich mich gegen diese Vereinnahmung verwahre. Ich hatte im März letzten Jahres mit Frass eine Diskussionsveranstaltung an der MedUni Wien. Wir hatten unsere Argumente ausgetauscht und kamen naturgemäß zu keiner Einigung. Dass jetzt als Einverständnis zu werten – davon werde ich mich in einem eigenen Beitrag entsprechend distanzieren.

      Danke übrigens für den Hinweis.

      • Xarry_H sagt:

        Hab mir das jetzt reingetan, und selbst ich, der ich nun nicht besonders engagiert bin, hätte fast ein Beruhigungsmittel gebraucht.

  4. Xarry_H sagt:

    Im österreichischen Fernsehen „Talk im Hangar 7“ ganz frisch eine Homöopathie-Diskussion:

    https://www.youtube.com/watch?v=OCXvkvGsPzI

  5. Joseph Kuhn sagt:

    Schöne Durchsicht. Die Formulierung „limitierte Evidenz“ ist übrigens durchaus gängig, bei Einteilungen wie limitierte, moderate, starke Evidenz.

    Wenn die Autoren meinen, sie könnten die „Möglichkeit des alternativen Einsatzes der Homöopathie anstelle von Antibiotika“ zeigen, wären sie gut beraten, einmal darüber nachzudenken, ob sie nicht einfach nur die Überflüssigkeit so manchen Antibiotika-Einsatzes in der Tiermedizin zeigen.

  6. Rolf Wagels sagt:

    Tausend Dank!

  7. Peter sagt:

    Vielen Dank für deine Artikel! Ich liebe diesen Blog

  8. omit sagt:

    Gute Arbeit!

  9. Man hört beim Lesen der Ausschnitte aus dem besprochenen Beitrag förmlich das Aufstampfen mit dem Fuß: „Will aber haben! Evidenz!“

  10. borstel sagt:

    Danke für die gewohnt gute Fleißarbeit!

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