Neuigkeiten

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Informationen zum Strategietreffen der Homöopathiekritiker sind hier.

23.12.2015: Nein, wie die Zeit vergeht! Gerade war noch Herbst und jetzt ist Weihnachten.
> In einem neuen Artikel gibt es eine Stellungnahme von Professor Frass zu meiner Kritik an seiner Studie zur homöopathischen Zusatzbehandlung von intubierten Patienten mit COPD (Link)
> Die Wiener Skeptiker haben meinen Vortrag ‚Die Globulisierungsfalle‘, den ich am 16.12.2015  in Wien am 16.12.2015 im Rahmen der Vortagsreihe ‚Skeptics in the Pub‘ gehalten habe, online gestellt. Danke dafür. (Link zum YouTube Video) Achtung: Sie brauchen etwas Zeit dafür …

Mein Terminkalender

  • 29.-31.01.2016: Freiburg
    Erstes Strategietreffen der Homöopathiekritiker
  • 18.02.2016: Karlsruhe
    Vortrag zu Nullpunktsenergiemaschinen
  • Im März oder April 2016: Wien
    Öffentliche Diskussion über Wiener Forschungsarbeiten zur Homöopathie
  • 5.-7- Mai 2015: Hamburg
    Vortrag auf der Skepkon 2016 zu Nullpunktsenergiemaschinen
  • 3. bis 5. Juni 2016: Regensburg
    Vortrag bei Sektenwatch zu ‚Homöopathie und Heilpraktiker‘

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34 Antworten zu Neuigkeiten

  1. Norbert Aust sagt:

    Der Vortrag findet im Rahmen der Fachtagung der Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. statt. Ich bin ehrlich gesagt überfragt, ob die Veranstaltung öffentlich zugänglich ist. Kann ich aber noch klären.

  2. Felix sagt:

    Gibt es denn für Ihren Vortrag in Regensburg schon einen genauen Termin?

  3. Christian Becker sagt:

    Noch eine kurze Anmerkung zu Herrn Hettichs Frage, ob wir denn alles messen können:

    Nein, das können wir nicht. Wir können auch nicht bei allen hochschulmedizinischen Medikamenten einen Wirkmechanismus benennen. Ein Beispiel ist das gut wirksame und lang erprobte Paracetamol. Es gibt mittlerweile mehrere Vorschläge, wie es wirkt. Die Zukunft wird vielleicht eine Antwort liefern.
    Was man aber messen kann, ist eine Linderung von Schmerzen und ein absenken der Körpertemperatur, wenn der Patient vorher Fieber hatte.
    DAS müsste man bei Homöopathika auch können. Ob die Wirkung nun über Wassergedächtnis (wobei Globuli einen sehr geringen Wasseranteil haben), Schwingungen, Quantenverschränkung oder woran sich die Homöopathie-Apologeten sonst noch vergreifen, ist dann in erster Linie mal egal. Das könnte man dann wissenschaftlich untersuchen.
    Wir stehen allerdings noch vor dem ersten Schritt: einem Nachweis der Wirksamkeit.

  4. borstel sagt:

    Zu ergänzen:
    Natürlich wird ein Pharmazieunternehmen, welches Homöopathika produziert, eine strenge Qualitätssicherung haben – nur, daß eben in die Globuli und Lösungen keine Wirkstoffe hineingefüllt werden. Mit anderen Worten: Formal wird sich in den Herstellungsprozessen und deren Überwachung, sagen wir einmal, Heel nicht von einem (nicht forschenden) Generikahersteller wie Aliud Pharma unterscheiden. Es kommt hier aber nicht nur auf Galenik, Verpackung oder das Einhalten der Hygieneregeln, sondern vor allem den Wirkstoff (oder halt Nicht-Wirkstoff) an.

    Herr Hettich sieht eine Frontstellung zwischen den Homöopathen und den „Skeptikern“ und einen unerfreulichen Konflikt, den er gerne durch „friedliche Koexistenz“ bereinigt sehen will. – Neben der Tatsache, dass sich entnervte Anhänger der Hochschulmedizin irgendwann auch im Ton vergreifen können, wenn die immergleichen Behauptungen der Homöopathen wiedergekäut werden, ist doch zu beachten, daß es hier nicht darum geht, einen Sieg auf dem intellektuellen Schlachtfeld zu erringen und den Gegner vollständig zu vernichten. Vielmehr geht es darum, Fakten zu präsentieren. Ein Nebeneffekt davon sollte sein, die Patienten/Klienten/Kunden aufzuklären, so daß diese eine objektive Entscheidung treffen können, wenn sie denn mögen. Wenn Herr Hettich bereits eine solche sachliche Diskussion als unfreundlichen Akt sieht, ist das bedauerlich.
    Und ganz ehrlich ist mir ein „Skeptiker“, der schimpft wie ein Rohrspatz, immer noch lieber, als einer der sich resigniert abwendet: „Sollen die Leute doch unnötig Geld für nutzlosen Kram ausgeben, ist mir gleich.“

    Letzte und persönliche Anmerkung: Homöopathiekritik wird nicht alleine von der Skeptikerbewegung getragen (ich z.B. kann mit dem dort gelegentlich vorkommenden areligiösen Humanismus nicht allzu viel anfangen) und hat eben nicht mit einer bestimmten Weltanschauung (sei sie säkular oder religiös) zu tun. Die Artikel dieses Blogs zeugen dafür, es sei noch einmal wiederholt: Es geht um nachpüfbare Fakten, um Wissenschaft, nicht um Ideologie!

  5. Joseph Kuhn sagt:

    @ Hans Hettich:

    „Meiner Meinung nach ist es keine Homöopathie, wenn man Zuckerkügelchen in die Sonne legt und diese dann als „Licht- und Energiespender“ verkauft. Meiner Meinung nach ist es keine Homöopathie, Zuckerkügelchen mit Schriftzeichen oder sonstigem zu programmieren.“

    Das finde ich einen interessanten Punkt. Warum soll die klassische homöopathische Lehre ernstgenommen werden, diese beiden „Methoden“ aber nicht? Zumal im ersten Fall wirklich Energie übertragen wird, im zweiten Fall wirklich Information, also die beiden Methoden in gewisser Hinsicht mehr Plausibilität aufweisen als die klassische homöopathische Lehre. Wie unterscheidet man also, ob etwas als Arzneimittel ernst genommen werden soll oder Unfug ist? Menschen, die von der Wirksamkeit der beiden Mittel überzeugt sind, gibt es bestimmt auch, sie werden auch sagen, mir hat es geholfen, wer heilt hat recht, auch wenn man nicht weiß, wie es heilt usw. usw. Das gleiche gilt bei MMS, Geistheilung, Engeltherapien und vielem anderen, und natürlich auch bei im herkömmlichen Pharmabereich: Wie soll man also Ihrer Meinung nach unterscheiden, was „seriös“ ist und was nicht? Menschen, die von positiven Erfahrungen berichten, gibt es bei jeder nur erdenklichen „Therapie“.

  6. Norbert Aust sagt:

    Herr Hettich,

    ich denke, was die Diskussion bis jetzt gezeigt hat ist, dass unsere beiden Positionen unterschiedlicher kaum sein können und sich wohl auch nicht vereinen lassen. Auch mein Zeitbudget ist derzeit etwas knapp bemessen. Vielleicht nur noch ein paar kurze Anmerkungen zu Ihrem letzten Kommentar:

    > Natürlich gibt es Ausnahmen in den Zulassungsverfahren und der Nachweispflicht. Schlicht weil die Nachweisbarkeit „begrenzt“ ist.

    Die begrenzte Nachweisbarkeit ist ein Märchen, das gerne verbreitet wird. Wäre Homöopathika wirksam, würde man dies auch nachweisen können. Möglicherweise mit einer anderen Herangehensweise, das kann sein, aber auf einen Nachweis völlig zu verzichten, ist ein Unding.

    > Das ist schlichtweg falsch! Gehen sie doch mal in ein Pharmaunternehmen im Bereich Homöopathie und informieren sich dort über die Realität.

    Ich bin bereit zu lernen. Bitte nennen Sie die Anforderungen an Produkte der Homöopathie, die außer der Registrierung wesentlich – also nicht nur der Bezeichnung nach – über die der Lebensmittelindustrie hinausgehen.

    > Und nein, ich möchte keine dummen Patienten, sondern eigenverantwortlich handelnde.
    Warum sind sie dann dagegen, dass man Informationen zur Verfügung stellt?

    > Sie scheinen dieser Argumentation nicht folgen zu wollen (oder zu können).
    Stimmt. Wie wollen Sie eine Brücke bilden zwischen zwei Gruppen deren eine darauf beharrt, dass zwei plus zwei vier ergibt und die andere, dass man das in ihrem Bereich als einzigem völlig anders sehen muss, mal sieben ist oder manchmal auch nur drei?

    > Ihre Ansichten erscheinen mir persönlich sehr fundamental. Und Fundamentalisten haben noch nie zu einem Konsens beigetragen. Aber es scheint mir, dass sie daran kein Interesse haben.
    Haben Sie das Ihrem Mathematiklehrer früher auch gesagt? Ist ein Konsens in jedem Fall der erstrebenswerte Ausweg, insbesondere wenn man die beiden Standpunkte verifizieren bzw. widerlegen kann? Wie sollte ein Konsens dann aussehen? Etwa zwei plus zwei ist unter manchen Umständen, also bei uns und nirgendwo sonst, irgendwas zwischen null und hundert? Meistens jedenfalls?

    Wie gesagt, wir wollen, um im Bild zu bleiben, in unseren Informationen darlegen, dass zwei plus zwei eben immer vier ist. Ob unser Leser dann doch davon ausgeht, dass das für ihn eher keine Lösung ist – na dann, das ist seine Sache.

  7. Hans Hettich sagt:

    Wie ich bereits erwähnt habe bin ich für Pharmaindustrie tätig. Dort habe ich Einblicke sowohl in homöopathische Unternehmen, als auch in „herkömmliche Pharmaunternehmen“, bzw. deren QS-Systeme. Sie wären überrascht wie gut die Qualitätssicherung dort funktioniert. Sowohl bei den „einen“, als auch bei den „andern“.
    Natürlich gibt es Ausnahmen in den Zulassungsverfahren und der Nachweispflicht. Schlicht weil die Nachweisbarkeit „begrenzt“ ist. Aber das ist ja nichts Neues.

    „…Die Vorgaben bei den Homöopathen sind nicht viel anders als diejenigen, denen normale Hersteller von Lebensmitteln unterliegen….“
    Das ist schlichtweg falsch! Gehen sie doch mal in ein Pharmaunternehmen im Bereich Homöopathie und informieren sich dort über die Realität.

    Und nein, ich möchte keine dummen Patienten, sondern eigenverantwortlich handelnde.

    Ich möchte mich hier nicht auf weiterführende Diskussionen einlassen, weil wir das Spiel endlos fortführen könnten, und wir uns letztendlich im Kreis drehen würden.
    Nur leider fehlen mir hierzu die Muße und die Zeit.
    Ich muss diesen Blog für seine „guten Umgangsformen“ loben, wenngleich ich inhaltlich mit den meisten der hier geführten Beiträge nicht einverstanden bin. Aber das macht ja nichts.

    Ich bin ein Mensch der Mitte, der in seinen Ansichten hin und wieder Ausschläge in die eine oder andere Richtung aufweist.
    Als solcher baue ich gerne Brücken.
    Ich habe ihnen in meiner Argumentation Wege aufgezeigt, wie dies möglich wäre, und wo man ansetzen könnte. Ich habe nie behauptet, dass es nichts mehr zu tun gibt.
    Wie gesagt: immer mit dem Ziel Co-Existenz zweier Systeme.
    Sie scheinen dieser Argumentation nicht folgen zu wollen (oder zu können). Das zeigt ihre reflexartige Argumentation, die versucht der Homöopathie als Arzneimittel jegliche Existenzberechtigung zu entziehen. ==> „…Das gesamte Gebäude der Homöopathie ist ein sehr wackliges Kartenhaus, zusammengehalten von Täuschung und Selbsttäuschung von Therapeuten.“ Ihre Ansichten erscheinen mir persönlich sehr fundamental. Und Fundamentalisten haben noch nie zu einem Konsens beigetragen. Aber es scheint mir, dass sie daran kein Interesse haben. Nun gut, es ist ja auch ihr Blog.

  8. Hans Hettich sagt:

    „…Auch im weiteren Text zeigt sich ein oft gehörter Fehlschluss, dass die Schwächen der einen Theorie automatisch eine andere Theorie wahrer macht.“
    => Da stimme ich ihnen zu

    „…Das macht aber Globuli nicht wirksamer. “
    => aber auch nicht unwirksamer. Die (nachweisliche) Wirksamkeit der Homöopathie möchte ich nicht erneut aufgreifen. Das Thema wird hier schon an versch. Stellen breit genug diskutiert.

    „…Wollen Sie in „komplementäre“ Flugzeuge einsteigen? Auf deren Sicherheit sich die Konstrukteure einfach geeinigt haben? Nur weil gelegentlich und völlig unbestreitbar ein „wissenschaftliches“ Flugzeug abstürzt? Denken Sie dabei in Relation zu den bedauerlichen hin-und-wiedrigen Unfälle bitte an die m.W. mehreren zehntausend problemloser Flüge jeden Tag, über die nie berichtet wird….“

    => Lieber nicht, danke….
    Aber der Vergleich passt m.E. nicht ganz. Beim fliegen im Flugzeug geht es
    um Leib und Leben. Wenn ich schwer krank bin auch. Aber dann ist die
    Homöopathie auch nicht das (ausschließliche) Mittel meiner Wahl.
    (siehe langer Beitrag von 9:50).

    => Natürlich geht es in der Homöopathie auch um das Geld verdienen.
    Die Angestellten müssen doch auch bezahlt werden
    Wo auf der Welt geht es nicht um Geld?

    => Ich denke es gibt Konzerne auf der Welt die größere Margen haben als die
    Homöopathen. Auch wenn die aus ihrer Sicht nur „Zucker“ verkaufen.
    So müssen diese Unternehmen erhebliche Aufwand für den Absatz des
    „Zuckers“ betreiben, da diese unter jenen Auflagen produzieren (müssen),
    welche für die gesamte Pharmaindustrie gelten. Ein QS-System ist
    kostspielig.

    Nein ich empfinde ihre Argumentation nicht polemisch.

  9. Norbert Aust sagt:

    > Misserfolge gibt es überall, aber mal ehrlich, die schreibt sich doch niemand gerne auf die Fahnen, oder?!

    Richtig, die gibt es überall.

    Aber bei der konventionellen Medizin gibt es Institutionen, die einschreiten können, beispielsweise durch Entzug der Approbation. Auch gibt es die Bundesärztekammer, an die man sich als von einem Behandlungsfehler betroffener Patient wenden kann. Leitlinien werden auch aufgrund von Negativerfahrungen laufend verbessert. Es werden in großem Umfang Statistiken zur Qualität der medizinischen Versorgung geführt – und die Sensationspresse steht bereit, genüsslich jede Unregelmäßigkeit als Skandal auszuschlachten.

    Ist das bei den Homöopathen auch so? Wie funktioniert dort die Qualitätssicherung?

    > Es gibt die Homöopathie, es gibt Homöopathen und es gibt Scharlatane, welche sich Homöopathen nennen. Es gilt das Eine von dem Andern zu trennen.

    Gut, unterscheiden wir zwischen der Lehre und den Menschen, die sie anwenden, und letztere dahingehend, ob sie tatsächlich glauben, Ihren Patienten etwas Gutes zu tun oder wider besseres Wissen handeln.

    Und jetzt?

    Kann der Patient das unterscheiden? Nach welchen Kriterien soll er das tun? Wie unterscheiden Sie einen homöopathischen Scharlatan von einem Nicht-Scharlatan? Wie unterscheiden Sie eine unplausible Lehre (Programmierung durch Schriftzeichen) von einer anderen (Entfernen des Wirkstoffs durch Potenzieren). Welche Kriterien wenden Sie an? Kann jeder Patient, der selbst oft sicher ein vollkommener Laie ist, diese Unterscheidung treffen?

    Ändert diese Unterscheidung überhaupt etwas daran, dass Homöopathika keine über den Placeboeffekt hinausgehenden Effekte haben können? Die Mutter ihr Baby also im wesentlichen nicht behandeln würde, wenn sie den von der Homöopathie-Pharma gesponsorten Empfehlungsseite folgt?

    > Die produzierenden homöopathischen Unternehmen unterliegen den gleichen Auflagen wie die restliche Pharmabranche.

    Diese Angabe trifft nur zum Teil zu und ist daher in ihrer Allgemeinheit falsch. Die Produktion bei den Herstellern unterliegt prinzipiell denn gleichen Vorgaben des GMP (Good Manufacturing Practice). Das wird kontrolliert. Aber das Arzneimittelgesetz macht sehr viele Ausnahmen für die Homöopathie-Unternehmen, da sie von Nachweispflichten befreit sind. Das Registrierungsverfahren ist ein Witz im Vergleich zur Prozedur der Arzneimittelzulassung, denen normale pharmazeutische Firmen unterliegen. Die Vorgaben bei den Homöopathen sind nicht viel anders als diejenigen, denen normale Hersteller von Lebensmitteln unterliegen. Gummibärchen unterscheiden sich von den Homöopathika hinsichtlich der einzuhaltenden Vorgaben nur dadurch, dass sie bunt sind und nicht in Apotheken verkauft werden müssen.

    > können ist meiner Meinung nach Mist

    Ehrlich, was Ihre Meinung ist, hilft keinem Patienten in der Entscheidungsfindung, ob er sich einem Homöopathen anvertraut, irgendwelchen Internetempfehlungen oder sonstwelchen Impulsen folgt. Das kann der Patient nur aufgrund von Information, die ihm zur Verfügung steht, nicht aufgrund von Meinungen von Leuten, die sich mehr oder weniger mit dem Thema beschäftigt haben.

    > Das richtige Mittel für den Anwender zu finden bedarf im Endeffekt der Erfahrung eines (echten) Homöopathen.

    Was passiert eigentlich mit den Patienten, die gebraucht werden, dass aus einem unerfahrenen Homöopathen ein erfahrener Homöopath wird? Try and Error? Wie unterscheidet man einen ‚echten‘ Homöopathen von einem falschen? Ich meine auf Patientenebene im Fall des Falles, nicht in einer theoretischen Diskussion wie dieser hier und nicht aufgrund von Ihrer Meinung? Wer sagt das den Patienten, dass sie kein Selbstmedilation betreiben dürfen? Wieso können Homöopathen Empfehlungen für Mittel aussprechen (‚Bei Verstauchungen Arnica D6 nehmen‘), wenn doch die Mittelwahl so schwierig ist? Woher weiß der Patient, dass das nicht geht, wer sagt ihm das?

    > Was spricht dagegen, nach einer OP die Wundheilung mit Arnica zu unterstützen?

    Was spricht dagegen, die Information bereitzustellen, dass das überhaupt nichts bringt? Dazu gibt es sogar Studien, die das belegen. Suche ich Ihnen bei Interesse gerne heraus.

    > so schadet das doch nicht.

    Und genau diese Beurteilung ist falsch.

    > Wenn natürlich jemand versucht einen aggressiven Krebs ausschließlich mit Globuli zu bekämpfen, dann ist das gefährlich.

    Aber genau dieses wird innerhalb der Homöopathie propagiert (Jens Wurster), ohne dass irgendjemand aus dem Kreis der Homöopathen das richtigstellt. Was soll der Patient machen, wenn ein Dr. med. ein ganzes Buch darüber schreibt, das in einschlägigen Veranstaltungen auch noch heftig beworben wird? Wo ist die Homöopathenkammer, die das richtig stellt? Wer von den Homöopathen wendet sich gegen die Empfehlung Malaria homöopathisch vorzubeugen? Ist das nicht gefährlich, wenn es nicht funktioniert?

    > Dies wäre besser als hier Homöopathie in ihrer Gesamtheit in Frage zu stellen.

    Die Homöopathie ist in ihrer Gesamtheit als medikamentöse Therapie Humbug. Keiner der Grundpfeiler auf denen dieses Lehrgebäude ruht ist auch nur tragfühig genug, dass sich eine Mücke darauf abstützen könnte:

    – Das Ähnlichkeitsgesetz ist falsch. Es gibt keinen Zusammenhang, dass Medikamente, die beim Gesunden etwas bewirken, genau dieses bei einem Kranken heilen.

    – Dass Verstärken der Wirkung durch Verdünnen und Schütteln ist Unsinn. Im Höhepunkt, wenn es dazu führt, dass vom Ausgangsstoff praktisch nichts mehr enthalten ist. Bei allen Wissenschaften ist das so, nur bei der Homöopathie nicht. Sämtliche Reinigungs- und Trennprozesse basieren darauf, dass Stoffe, die entfernt wurden, das heißt, deren Konzentration unter einen gewissen Grenzwert gebracht wurde, nicht mehr wirken. Das ist bei der Aufbereitung von Trinkwasser so, bei der Sterilisierung von Ärztlichen Geräten und auch bei der Aufbereitung der Lösungsmittel, die zur Herstellung von Homöopathika verwendet werden.

    – Die homöopathische Arzneiprüfung an Gesunden zur Feststellung der Wirksamkeit ist unmöglich, wenn die Angaben der Homöopathen stimmen, dass Homöopathika keine Nebenwirkungen haben und die Einnahme eines falschen Mittels keine negativen Folgen hat.

    Quintessenz: Das gesamte Gebäude der Homöopathie ist ein sehr wackliges Kartenhaus, zusammengehalten von Täuschung und Selbsttäuschung von Therapeuten.

    > Hört auf mit diesen sinnlosen Schlagabtauschen

    Verstehe ich nicht. Wir wollen die Patienten informieren. Das ist erst einmal das Kernstück unserer Initiative. Ist das schon ein Schlag? Hätten Sie die Patienten lieber dumm?

    > Vergessen sie bitte nicht, dass es sehr viel Menschen gibt, die mit ernsthafter Homöopathie zufrieden sind. Und denen sollte man doch ihren Frieden lassen, oder nicht?

    Und bei wievielen ist das nicht der Fall? Aber hier schließt sich der Kreis, denn es stelltr sich die Frage, ob Ihre Angabe nur auf fehlender Information über die anderen Fälle beruht oder gar reines Wunschdenken ist.

  10. Hans Hettich sagt:

    …des Weiteren verlangt niemand, dass sie verstehen was Lutzekrause mit seiner Aussage meinte.

  11. Hans Hettich sagt:

    Nein!
    Contergan ist kein Resultat von „Try and fail“.
    Es war die Unwissenheit der verschiedenen pharmakologischen Wirksamkeiten der Stereoisomere des Wirkstoffes.

  12. Hans Hettich sagt:

    „….Positivbeispiele gibt es im Netz mehr als genug. Negativbeispiele werden üblicherweise von den Befürwortern der Homöopathie nicht präsentiert…“

    Nun, ist das wirklich NUR bei den Homöopathen so….?!
    Misserfolge gibt es überall, aber mal ehrlich, die schreibt sich doch niemand gerne auf die Fahnen, oder?!

    „…Dass die Homöopathie über die intensive Beziehung zwischen Patient und Therapeut eine positive Wirkung haben kann, allein durch die Zeit, die der Homöopath aufwendet aber dem Universitätsmediziner nicht mehr bezahlt wird…“

    In diesem Punkt gebe ich ihnen Recht. Dieser Umstand spielt den Homöopathen in die Karten. Die gesundheitspolitische Entscheidung die sog. Fallpauschale einzuführen war aus meiner Sicht der größte Schwachsinn und hat unser Gesundheitssystem nachhaltig in der Qualität geschädigt. Aber ich bin nicht der Meinung, dass man die Honorierung der ausgedehnten Zeit für Patientengespräche den Homöopathen wieder entziehen sollte.
    Vielmehr sollte das Mittel „Zeit“ auch wieder den Allgemeinmedizinern zugestanden werden.
    Denn Ärzte haben doch mittlerweile oft gar nicht mehr die Möglichkeit einem Patienten richtig zu zuhören. Wenn ich sehen wie straff machen Praxen mittlerweile organisiert sind (oder besser sein müssen), kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Und hierbei ist den Ärzten ja gar kein Vorwurf zu machen; diese sind ja auch nur Opfer des Systems, genauso wie die Patienten. Aber gut, ich schweife ab….

    „…dass eines der beiden System nur eine Pseudomedizin ist….“ Und
    „…Genau das ist ja bei der Homöopathie nicht der Fall. Sie finden Empfehlungen…“

    Im ersten Punkt bin ich nicht ihrer Meinung. Aber diese Fragestellung ist ja mittlerweile zur Glaubensfrage mutiert, in welcher um Belegbarkeit und Widerlegbarkeit gerungen wird.
    Aber lassen sie uns diesen Punkt bitte ausklammern, da dieser in ihrem Blog ja bereits erschöpfend ausgeschlachtet wird. Auch werden wir hierzu in diesem Dialog keinen Konsens finden. Mir geht es ja auch um was ganz anderes.

    Zum zweiten Punkt möchte ich darum bitte die Sache etwas differenzierter zu betrachten.
    Es gibt die Homöopathie, es gibt Homöopathen und es gibt Scharlatane, welche sich Homöopathen nennen. Es gilt das Eine von dem Andern zu trennen.

    Meiner Meinung nach ist es keine Homöopathie, wenn man Zuckerkügelchen in die Sonne legt und diese dann als „Licht- und Energiespender“ verkauft.

    Meiner Meinung nach ist es keine Homöopathie, Zuckerkügelchen mit Schriftzeichen oder sonstigem zu programmieren.

    Durch meine Tätigkeit im Pharmabereich habe ich auch Kontakt zu homöopathischen Unternehmen. Und glauben sie mir, dort gibt es gebildete Menschen, die „ernsthaft arbeiten“.
    Das sind keine Anstalten in denen sog. „esoterische Spinner“ träumen. Die produzierenden homöopathischen Unternehmen unterliegen den gleichen Auflagen wie die restliche Pharmabranche. Diese Unternehmen werden ebenfalls durch die Aufsichtsbehörden überwacht und kontrolliert. Diese Unternehmen produzieren nach den Vorgaben der Arzneibücher und „schmeißen nicht irgendwas auf den Markt“. Ernsthafte homöopathische (ich nenne sie jetzt mal bewusst) Medikament (auch wenn sie das anders sehen), unterliegen der Apothekenpflicht. Ernsthafte homöopathische Medikamente werden ohne therapeutische Indikation ausgegeben.
    Alles andere, was sie einfach so im Internet bestellen können ist meiner Meinung nach Mist und hat nichts mit ernsthafter Homöopathie zu tun.

    Das richtige Mittel für den Anwender zu finden bedarf im Endeffekt der Erfahrung eines (echten) Homöopathen. Und hier meine ich nicht einen Mediziner, der mal eben schnell auf einem Wochenendseminar war.
    Oder ich wende das Prinzip „try and fail“ an, was ich im Übrigen nicht bedenklich finde, wenn man dies im richtigen Kontext tut.

    Homöopathie sollte in meinen Augen eine unterstützende Therapie sein und nicht unbedingt die allopathischen bzw. Phytopharmaka ersetzen. Aber es muss ja zum Beispiel nicht immer gleich Cortison sein, wenn eine Symptomatik kein „letales Risiko“ zeigt. Habe ich mit „Alternativen“ keinen Erfolg, kann ich immer noch zum Cortison greifen.
    Ich vertrete die Auffassung, dass für jeden Fall die richtige Medikation gefunden werden muss. Wenn für Leib und Leben akutes Risiko besteht, würde ich nicht (ausschließlich) zu Globuli greifen.
    Aber was spricht dagegen wenn man z.B. versucht einen Heuschnupfen mit einem
    homöopathischen Mittel zu therapieren?
    Was spricht dagegen, nach einer OP die Wundheilung mit Arnica zu unterstützen?
    Und selbst wenn es so wäre, wie sie es behaupten, dass dies alles Humbug ist, so schadet das doch nicht.
    Wenn natürlich jemand versucht einen aggressiven Krebs ausschließlich mit Globuli zu bekämpfen, dann ist das gefährlich. Da gebe ich ihnen Recht.

    Es wäre doch zielführender mit (ernsthaften) Vertretern der Homöopathie in einen Austausch zu treten, um das Feld der Homöopathie sinnvoll zu definieren und gegen den „Humbug“ abzugrenzen.
    Dies wäre besser als hier Homöopathie in ihrer Gesamtheit in Frage zu stellen.
    Zumindest wenn es ihnen wirklich darum geht das „angebliche Risiko“ durch die Homöopathie zu eliminieren und die Menschen zu schützen.

    An dieser Stelle appelliere ich nicht nur an sie und ihre Mitstreiter, sondern auch an ihrer Gegenspieler:
    Hört auf mit diesen sinnlosen Schlagabtauschen. Sich in Grundsatz zu „bekämpfen“ hat noch nie zu einem Ergebnis geführt. Das kann man aktuell und in der Vergangenheit auf internationaler Bühne gut beobachten. Arbeitet zusammen und sucht einen Konsens
    (Konsens bedeutet aber auch, dass man nicht zu 100% von etwas überzeugt sein muss).

    Und wenn dies erfolgreich gelänge, da könne sie mir nicht widersprechen, ist auch eine Co-Existenz möglich.

    Vergessen sie bitte nicht, dass es sehr viel Menschen gibt, die mit ernsthafter Homöopathie zufrieden sind. Und denen sollte man doch ihren Frieden lassen, oder nicht?

    Falls sie jetzt entgegnen, dass sie den Dialog vergeblich gesucht haben, würde ich entgegnen, dass sie vielleicht mit den Falschen in Dialog getreten sind.

  13. Axel Gutmann sagt:

    @Hans Hettich:
    Man sollte auch beachten, dass es Hahnemann selbst war, der jede Idee einer Koexistenz oder Kompatibilität von “Schulmedizin“ und Homöopathie weit von sich gewiesen hat… Zumindest in einem Punkt hatte er recht 🙂

  14. 2xhinschauen sagt:

    Hallo Herr Hettich
    Ihre Argumentation ist in der Tat intellektuell herausfordernd, alleine dafür schon mal vielen Dank. Da Sie Ihren ersten Kommentar nicht zufriedenstellend gewürdigt finden, möchte ich hier einige Grundannahmen aufgreifen, die Sie womöglich voraussetzen, aber die vielleicht nicht zutreffen.

    >> Als Kritiker ist es immer einfach mit dem Finger auf Negativbeispiele einer Methode zu zeigen. Gleiches könnte ein Homöopath sicherlich auch bei einer Vielzahl von Fällen in der „herkömmlichen“ Medizin tun.

    Auch im weiteren Text zeigt sich ein oft gehörter Fehlschluss, dass die Schwächen der einen Theorie automatisch eine andere Theorie wahrer macht. Niemand bestreitet die bedauerlichen Schiefgänge der „Schul“-Medizin. Das macht aber Globuli nicht wirksamer.

    Und das Argument geht ja weiter. Stellen Sie sich doch vor, dass das gelegentliche Zusammenstürzen von Gebäuden und Brücken bei Erdbeben selbst in entwickelten Ländern nicht zum Anlass für verschärfte Kontrollen und eine bessere Statik genommen wird, sondern zur Zulassung einer „alternativen“ Baumethode, bei der Häuser aus Pappschachteln errichtet werden und bei denen kein Statiker seitenlange Berechnungen bei einer aufwendigen Zulassungsbürokratie einreichen muss, sondern bei der sich einige Architekten auf die Haltbarkeit dieser Häuser in einem Meeting einfach einigen. Genau dies ist die Situation der Homöopathie in Deutschland.

    >> Ich bin der Ansicht, dass für beide Ansätze, der sog. herkömmlichen Medizin, als auch der Homöopathie genug Platz in unserer Gesellschaft ist.

    Wollen Sie in „komplementäre“ Flugzeuge einsteigen? Auf deren Sicherheit sich die Konstrukteure einfach geeinigt haben? Nur weil gelegentlich und völlig unbestreitbar ein „wissenschaftliches“ Flugzeug abstürzt? Denken Sie dabei in Relation zu den bedauerlichen hin-und-wiedrigen Unfälle bitte an die m.W. mehreren zehntausend problemloser Flüge jeden Tag, über die nie berichtet wird.

    >> (dass es) nicht möglich ist die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln zu belegen, sollte für jeden, der über wissenschaftlich analytisches Verständnis verfügt, nachvollziehbar sein.

    >> Lasst den Homöopathen doch ihre Globuli. Es steht doch jedem frei sich für einen Weg der Heilung zu entscheiden. Wir leben in einem freien Land.

    Die meisten Patienten sind keine Mediziner, keine Pharmazeuten, keine Wissenschaftstheoretiker usw. Sie vertrauen ihrem Behandler, und das gilt erst recht für Schwerstkranke, Kinder und emotional Aufgewühlte wie z.B. Schwangere. Sie und ich teilen die Auffassung, dass „jeder nach seiner Fasson glücklich“ werden möge, wenn er/sie denn in der Lage ist, eine informierte oder wenigstens eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen. Die Annahme ist falsch, dass das in der medizinischen Praxis meistens der Fall sei.

    >> Die Homöopathie findet unumstritten immer größeren Zulauf.
    Ist das eine Annahme oder haben Sie Zahlen/Belege dafür?

    >> Es gibt viele Menschen, die mit Homöopathie gute Erfahrung gemacht haben.
    Da steckt die Annahme „wer heilt, hat recht“ drin, oder die Annahme der Kausalität zwischen Arznei-Einnahme und Heilung, die unbeschreiblich plausibel, aber leider statistisch kaum haltbar ist. Es gibt einige wissenschaftliche Argumente dagegen, vielleicht googeln Sie den Satz einfach mal. Die eigene (anekdotische) Erfahrung ist in der Tat kaum angreifbar, aber sie ist wegen der unkontrollierbaren Rahmenbedingungen auch nicht verallgemeinerbar. Ein wirklich langes Thema… sind Sie interessiert?

    >> Oder geht es hier doch um was ganz anderes? Vielleicht um das viele Geld, welches mit Pharmazie verdient wird?

    Globuli werden von profitorientierten Unternehmen hergestellt, die anders als die „böse Pharmalobby“ keine Forschung betreiben, keine Studien finanzieren, keine Zulassungsprozeduren zu absolvieren und keine Deklarationspflichten auf dem Etikett zu beachten haben, sondern die (so meine Sicht auf diese Firmen) einfach Zucker für mehrere hundert Euro pro Kilo verkaufen.

    Herr Hettich, ich hoffe, das war jetzt nicht polemisch. Mir ging es nur darum, die Annahmen zur Diskussion zu stellen, auf denen Ihre Argumente womöglich basieren.

  15. ringo74 sagt:

    Ne echt nicht.

    >> Daher nur sowiel zu Ihrer Frage betreff der Neuen Physik: […].
    Meinetwegen.

    >> Mit diesem Phänomen ist auch erklärbar, warum Wasser in seiner physikalisch-kristallienen Struktur auf Töne, Sprache und Gedanken unterschiedliche Erscheinungsformen aufweist und daher auch als Informationspeicher dient bei er Potenzierung.

    Das haben sie jetzt schlicht erfunden. Da ist gar nichts erklärbar. Wenn sie es doch können: Holen sie sich den Nobelpreis! Das ist ganz billiges pseudowissentschafftliches Geschwafel.

    >> Die Grundlage der Humanwissenschaft jedoch ist immer noch die alte Physik mit ihrem Kausalitäts- und Dualitätsprinzip. Wie jede Illusion ist diese in der Tat sehr erfolgreich gewesen – bis jetzt. Grund meiner Intervention hier ist nicht, irgend jemand Anderen von einem anderen Weltbild überzeugen zu wollen. Es geht um die Infragestellung des universalen und wissenschaftlichen Absolutheitsanspruch eines reduktionistischen Weltbild des 19. Jhd., dass heute immer noch bestimmend ist in Medizin und Biologie

    So lange sich keine Effekte zeigen ist auch das einfach nur eine plumpe Behauptung ohne Sinn…

    >> da hiermit die eng verbundende globale Ökonomie gefährdet wäre.

    … garniert mit einer Verschwörungstheorie.

    >> Bei Angriffen auf die Komplementärmendizin und die Homöopathie geht es darüber hinaus auch immer um Machterhalt: Ein aufgeklärter, mündiger und selbstentscheidender Patient würde dem Universalanspruch der Wissenschaft gefährden

    Das ist absurd. Die Wissenschaft kennt keinen Universalanspruch. Sie haben jederzeit die Möglichkeit irgendwas zu beweisen. Das erlaubt nur die Wissenschaft. Die Esoterik und Pseudowissenschaft nicht.
    Darüberhinaus sind wir es die den Patienten aufklären wollen. Sie wollen ihn doch weiterhin für dumm verkaufen. Oder warum meinen sie unternehmen die Homöopathen nichts gegen den weit verbreiteten Glauben Homöopathie sei Pflanzenheilkunde? Warum wehren sie sich gegen eine klare Kennzeichnung, was in den Mittel (nicht) drin ist? Warum erklären sie den Millionen von Müttern nicht, dass Arnica gar keine Homöopathikum ist (da es dem Similiprinzip widerspricht)?

    >> (und tut diese auch, daher Webseiten wie diese hier)

    Verstehe ich nicht.

    >> Die Intoleranz der ›Skeptiker‹ geht dabei soweit, dass sie noch nicht einmal individuelle pos. Erfahrungen durch Homöopathie (auch an Kindern, Tieren oder Pflanzen) gelten lassen möchten – eine Anmassung, die nur zu erklären ist aus reinem Dogmatismus, vielleicht auch einer gewissen innerer Erstarrung oder Angst vor grundsätzlich Neuem.

    Nein wir haben nur Begriffen, dass das wenig Aussagekraft hat. Ein Beispiel: Ihr Erfahrung der Form der Erde ist die: Sie ist flach, die Sonne ist auch flach und kreist um die Erdscheibe. Diese Erfahrung können sie jeden Tag replizieren, teilen sie mit aktuell 7,4 Mrd Menschen (inkl. mir) und das seit Jahrtausenden. Und wissen sie was? Ist trotzdem falsch.

    Und bitte nicht „Kinder, Tiere oder Pflanzen kennen keinen Placeboeffekt“. Ich setzte noch einen drauf Placeboeffekte gibts sogar bei Mineralien. Das die Homöopathen das niemanden veraten hatten wir ja schon.

    >> Aber wie gesagt: Eigentlich ist das nicht mehr relevant. In 20 Jahren werden wir über die Debatte reichlich amüsiert sein.

    Vieleicht. Aber wenn dann über den Aberglauben Homöopathie.

    >> PS.: Wollte man Krankheitsverläufe schildern die zeigen, wie Patienten durch schulmedizinischen Therapien gesundheitliche Schäden erlitten haben, müsste man hier noch einige GB Webspace aufbuchen.

    Jetzt hätten sie doch beinahe ein Tu quoque vergessen.

    >> PPS.: Wenke, Matthias: Im Gehirn gibt es keine Gedanken. Bewusstsein und Wissenschaft. Die Husserlsche Phänomenologie und Kritik am Reduktionismus, 2010
    Dürr, Hans-Peter: Es gibt keine Materie, 2012

    Phänomenologie? Geschwätz!

    Viele Grüße
    ringo74

  16. Joseph Kuhn sagt:

    @ Hans Hettich:

    „Prinzip Try and fail“

    Dieses Prinzip führte zum Contergan-Fall, seitdem gelten im Arzneimittelrecht andere Standards. In dem Maße, in dem Big Pharma Studien manipuliert, setzt es sich noch immer durch, indem es die Patienten zu Versuchskaninchen macht. Es ist das schlechteste Prinzip, das man sich denken kann. Ausgerechnet das wollen Sie von Big Pharma übernehmen?

    @ Lutzekrause:

    Es gibt keine Objektivität, aber die Wirklichkeit (jetzt gibt es sie doch?) ändert sich durch unsere Beobachtung (was beobachten wir eigentlich?) und die „Dingwelt“ (die es doch nicht gibt) nimmt unsere Beobachtungsformen (von was?) auf.

    Beeindruckend. Solche Bewusstseinsebenen hat Timothy Leary nie erreicht.

  17. n00b sagt:

    Sehr geehrter Herr Krause
    Bei ihrer Bemerkung musste ich unwilkürlich schmunzeln:
    >>Bald 100 Jahren, nachdem die moderne Physik die Grundlagen dieses alten Weltbildes ad absurdum geführt hat, ist nun auch die Biologie und die Medizin gefordert, sich endlich der Wirklichkeit zu stellen und zu erkennen, dass Information und Stofflichkeit nicht zu trennen sind und Erstere die Vorraussetzung für Letztere bildet […].Auch immer mehr Schulmediziner erkennen heute, dass sie zwar auf der grobstofflich-chirugischen Ebene beachtliches zu leisten im Stande sind, das Ganze jedoch nicht erfassen, weil dieses viel mehr ist die Summe der Teile ist.

    Aus drei Gründen:
    1. Nun ja die Homöopathie ist 200 Jahre alt, sie hat sich in dieser Zeit kaum verändert und alle Informationen (Informationen scheinen sie ja zu mögen), die man über sie in Form von statistischen Erhebungen gesammelt hat, deuten darauf hin, dass sie wirkungslos ist und somit nicht Fortschrittlich und Modern.
    2. Sie sagen, dass das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist. Tatsächlich hat ein Gegenstand weniger Masse als die Summe seiner Teile, dies wird durch die „moderne Physik“, die vor zimlich genau 100 Jahren eingeführt wurde, beschrieben. Ich hoffe sie verstehen die Ironie ihrer Aussage 😉
    3. Nein ich muss mir keinen Tisch vorstellen können, damit er existieren kann. Würde durch einen absurden Zufall sich in irgendeinem Teil des Universums ein Tischförmiges Objekt bilden, würde der Tisch ja auch existieren.

    Und zu guter letzt: Könnten sie mir bitte Belege für den von ihnen beschribenen Trend zur Abkehr von EBM hin zu Homöpathie geben?

    MfG
    der n00b

  18. Lutz E. Krause sagt:

    In einen Diskurs mit Ihnen zu treten wäre sicherlich interessant, würde jedoch der Bedeutung dieser Plattform hier unnötig aufwerten.

    Daher nur sowiel zu Ihrer Frage betreff der Neuen Physik:
    Kein ernsthafter Physiker leugnet heute noch die Nicht-Objektivität und die Nicht-Lokalität. Die Quantenphysik kann belegen: Es gibt kein Ding an sich und keine objektive Welt, wie Kant, Newton und Descartes meinten. Allein durch unsere Beobachtung ändert sich, messbar und mathematisch nachweisbar, die Wirklichkeit. Was ich erkenne, ist lediglich das, was sich in dem Moment den Sinnesorganen oder dem Beobachtungsinstumenten zeigt. Darüberhinaus nimmt die Dingwelt aktiv meine Beobachtungsformen auf (Mandel 1991). Mit diesem Phänomen ist auch erklärbar, warum Wasser in seiner physikalisch-kristallienen Struktur auf Töne, Sprache und Gedanken unterschiedliche Erscheinungsformen aufweist und daher auch als Informationspeicher dient bei er Potenzierung.

    Die Grundlage der Humanwissenschaft jedoch ist immer noch die alte Physik mit ihrem Kausalitäts- und Dualitätsprinzip. Wie jede Illusion ist diese in der Tat sehr erfolgreich gewesen – bis jetzt. Grund meiner Intervention hier ist nicht, irgend jemand Anderen von einem anderen Weltbild überzeugen zu wollen. Es geht um die Infragestellung des universalen und wissenschaftlichen Absolutheitsanspruch eines reduktionistischen Weltbild des 19. Jhd., dass heute immer noch bestimmend ist in Medizin und Biologie, dass sich konsequent einer Weiterentwicklung verweigert, da hiermit die eng verbundende globale Ökonomie gefährdet wäre.

    Bei Angriffen auf die Komplementärmendizin und die Homöopathie geht es darüber hinaus auch immer um Machterhalt: Ein aufgeklärter, mündiger und selbstentscheidender Patient würde dem Universalanspruch der Wissenschaft gefährden (und tut diese auch, daher Webseiten wie diese hier). Die Intoleranz der ›Skeptiker‹ geht dabei soweit, dass sie noch nicht einmal individuelle pos. Erfahrungen durch Homöopathie (auch an Kindern, Tieren oder Pflanzen) gelten lassen möchten – eine Anmassung, die nur zu erklären ist aus reinem Dogmatismus, vielleicht auch einer gewissen innerer Erstarrung oder Angst vor grundsätzlich Neuem.

    Aber wie gesagt: Eigentlich ist das nicht mehr relevant. In 20 Jahren werden wir über die Debatte reichlich amüsiert sein.

    PS.: Wollte man Krankheitsverläufe schildern die zeigen, wie Patienten durch schulmedizinischen Therapien gesundheitliche Schäden erlitten haben, müsste man hier noch einige GB Webspace aufbuchen.

    PPS.: Wenke, Matthias: Im Gehirn gibt es keine Gedanken. Bewusstsein und Wissenschaft. Die Husserlsche Phänomenologie und Kritik am Reduktionismus, 2010
    Dürr, Hans-Peter: Es gibt keine Materie, 2012

  19. Norbert Aust sagt:

    > sie wieder ein Negativbespiel an

    Posivbeispiele gibt es im Netz mehr als genug. Negativbeispiele werden üblicherweise von den Befürwortern der Homöopathie nicht präsentiert, obwohl es sie ohne Zweifel gibt. Das ergibt ein schiefes und falsches Bild.

    Wissen Sie, wenn Sie mir eine Handvoll Webseiten von Homöopathen zeigen können, die auch über ihre Misserfolge berichten, auch die eventuell üblen Folgen darstellen, die das bei den betroffenen Patienten hatte, dann könnte ich das für nötig halten, dass wir uns mit den positiven Fällen beschäftigen.

    Nota bene: Dass die Homöopathie über die intensive Beziehung zwischen Patient und Therapeut eine positive Wirkung haben kann, allein durch die Zeit, die der Homöopath aufwendet aber dem Universitätsmediziner nicht mehr bezahlt wird, stellt niemand in Abrede. Dass dies etwas ist, was die Medizin wieder von den Homöopathen übernehmen könnte, sehen wir durchaus.

    > Was spricht gegen die friedliche Co-Existenz zweier Systeme?

    … dass eines der beiden System nur eine Pseudomedizin ist. Nochmal: wir wollen nur die einseitig positiv verzerrte Darstellung der Homöopathie und ihrer Erfolge durch sachliche und fundierte Informationen ergänzen bzw. richtigstellen. Hebt eine zutreffende Information die ‚friedliche Co-Existenz‘ auf? Ist die teilweise Unkenntnis über die tatsächlichen Gegebenheiten also die Voraussetzung dafür?

    > Es müssen nur alle Systeme ihre Grenzen kennen.

    Genau das ist ja bei der Homöopathie nicht der Fall. Sie finden Empfehlungen zur homöopathischen Prophylaxe gegen Infektionskrankheiten (Autorin: Kate Birch), Sie finden Hinweise zur homöopathischen Behandlung von Zeckenbissen in Infektionsgebieten (‚Ledum C200‘), Diabetes, Gelbsucht, Krebs und so weiter. Sie finden alles Mögliche, ohne dass innerhalb der Homöopathie ein von außen wahrnehmbarer Disput abläuft, diese Dinge richtig zu stellen und die grenzen aufzuzeigen. Ja, man kann sogar Wasser mit Schriftzeichen, die man ihm vorhält, programmieren und das Ganze Homöopathie nennen, ohne dass da ein Aufschrei passiert und dies als nun ganz offensichtlicher Blödsinn gebrandmarkt wird. Also nochmal: Wer setzt denn in der Homöopathie allgemein akzeptierte Grenzen fest?

    > Darauf hätte ich gerne mal eine rationale Antwort, die nicht dem üblichen Schema des Ping-Pong in diesem Blog folgt.

    Das heißt so etwas wie ‚Gib mir eine Antwort, aber nicht die, die Dein Anliegen begründet.‘ Tut mir leid, das kann ich Ihnen nicht liefern. Ich höre seitens der Homöopathen, um in Ihrem Bild zu bleiben, eigentlich immer nur ‚Pind, Ping, Ping …‘

    > ==> Prinzip Try and fail
    Na dann wünschen wir den jungen Müttern mal viel Glück. Was passiert denn im Falle des Fail? Wollen Sie wirklich dieses Lotteriespiel spielen lassen? Ach ja, Entschuldigung, das ist ja ein Negativbeispiel, das gilt ja nicht.

    Wie gesagt, das kann jeder machen wie er will. Er sollte nur die Möglichkeit haben, sich darüber zutreffend zu informieren, worauf er sich einlässt.

    > Laßt doch den Homöopathen ihre Globuli…die beißen doch nicht.
    Ich fürchte, Sie haben nichts von unseren Beweggründen verstanden. Die Homöopathie in ihrer Gesamtheit ist nicht nur das nette Spielchen mit den kleinen hübschen Kügelchen.

    Wenn es das wäre – hat es immer noch nichts im öffentlich finanzierten Gesundheitssystem zu suchen.

  20. Hans Hettich sagt:

    Hr. Aust…danke für ihre Rückmeldung, dennoch bin ich enttäuscht.
    Sie gehen leider nur auf einen Teil meiner Argumente ein und verlieren sich hierbei auf thematischen Abwegen. Das ist schade! Es geht doch hier nicht um die Erde als Scheibe oder deren Durchmesser. Das war nur ein Beispiel zur Veranschaulichung.
    Im Weiteren führen sie wieder ein Negativbespiel an, worin sie offensichtlich ermüdende Routine haben (das sei jetzt nicht böse gemeint).
    Aber genau dieses Ping-Pong der Argumente ist doch das Problem.
    Noch mal: Was spricht gegen die friedliche Co-Existenz zweier Systeme?
    Darauf gehen sie nicht ein. Es erscheint mir eher so, als würde sie und ihre Mitstreiter um den Highscore im Widerlegen und Niedermachen kämpfen.

    Ich wiederhole mich:
    „Warum müssen sich verschiedene Systeme bekämpfen (nicht nur in der Medizin)?
    Ich bin der Ansicht, dass für beide Ansätze, der sog. herkömmlichen Medizin, als auch der Homöopathie genug Platz in unserer Gesellschaft ist.
    Es müssen nur alle Systeme ihre Grenzen kennen.“

    Darauf hätte ich gerne mal eine rationale Antwort, die nicht dem üblichen Schema des Ping-Pong in diesem Blog folgt.

    „…Aber, auf welcher Grundlage entscheidet sich denn der Patient?…“
    ==> Prinzip Try and fail
    Es gibt Menschen die mit der Schulmedizin nicht weiterkamen und in der Homöopathie eine Antwort fanden.
    ==> Ist doch toll.
    Es gibt Menschen, die mit der Homöopathie keinen Erfolg hatten.
    ==> Mach ja auch nichts. Es zwingt diese Menschen niemand bei der Homöopathie
    zu bleiben.
    Ich wiederhole mich erneut: Laßt doch den Homöopathen ihre Globuli…die beißen doch nicht.

  21. Norbert Aust sagt:

    @ Herr Hettich:
    > Aber sind wir uns sicher, dass wir mittlerweile „alles“ messen können?

    Keineswegs.
    Aber ist es deshalb richtig, anzunehmen und für glaubhaft zu halten, dass die Zwischenräume mit rosa Einhörnern und anderen Phantasien wie den behaupteten Wirkmechanismen der Homöopathie gefüllt sind? Dass sie sich mit konstanter Bosheit der in den letzten 200 Jahren enorm gewachsenen Messmöglichkeiten entziehen und sich immer genau in die Schattenpunkte zurückziehen, wo sie nicht erkennbar sind, auch nicht im Ansatz?

    > Es gab auch Zeiten, in denen die Erde eine Scheibe war.

    Gönnen Sie sich mal den Spaß, wetten Sie mit sich selbst, seit wann man weiß, dass die Erde eine Kugel ist und auch zumindest ungefähr, wie groß diese Kugel ist. Dann schauen Sie in diesem Link ( https://de.wikipedia.org/wiki/Erdradius ) nach – und überlegen dann, wie erstaunlich groß der Unterschied zwischen ‚Gewissheiten‘ und ‚Fakten‘ sein kann.

    > Es steht doch jedem frei sich für einen Weg der Heilung zu entscheiden.

    Völlig richtig. Dazu stehen wir auch, Freiheit ist ein hohes Gut. Und ich bin froh, in einem freien Land zu leben. Aber, auf welcher Grundlage entscheidet sich denn der Patient?

    Lesen Sie einmal dieses hier, das ich Wort für Wort von einer Webseite abgeschrieben habe, die von einem großen Hersteller von Homöopathika gesponsort wird und sich an junge Mütter wendet:

    Zitat:

    “ Zur Linderung kannst Du Deinem Baby auch ein bis zwei Globuli folgender homöopathischer Mittel in die Backentasche legen:
    – Dein Kind schnappt nach Luft: grobes Rasseln mit gedunsenem, dunkelrotem Gesicht, es ist zuerst unruhig, dann schläfrig.
    Mittel: Ammonium carbonuicum D12 (bei akuten Fällen alle 1-2 Stunden, nach einem Tag alle 3-6 Stunden)

    – Dein Kind erbricht und würgt: es rasselt, pfeift; zäher Schleim; das blasse Gesicht läuft beim Husten dunkel an; neigt zu Durchfall.
    Mittel: Ipecacuanha D12 (bei akuten Fällen alle 1-2 Stunden, nach einem Tag alle 3-6 Stunden)“

    Zitatende.

    D12: ein Gramm Urtinktur auf 100 Millionen Tonnen Zucker!

    Und jetzt sollten wir uns noch vergegenwärtigen, dass eine Verschlechterung der Situation von den Homöopathen gerne als Hinweis darauf gedeutet wird, dass die Wirkung des Mittels einsetzt (‚Erstverschlechterung‘). Was meinen Sie, wie es dem Kind geht, wenn die Mutter dem Ratschlag gefolgt ist und wenn sie endlich merkt – am zweiten Tag vielleicht – dass die Homöopathika sich als unwirksam erwiesen haben?

    Verstehen Sie jetzt, wogegen wir uns wenden?

    Nein, ich gebe die Adresse der Webseite nicht an, ich will für derartige Dinge keine Reklame machen, und sei es nur dass ich durch die Verlinkung die Seite für Google attraktiver mache.

  22. Hans Hettich sagt:

    Ich bin über einen Artikel in der FAZ auf den Namen Nobert Aust, und nun hierhergekommen. Das Ganze treibt mich ja schon um, obwohl ich selbst keine homöopathischen Arzneimittel verwende. Ist wohl der Tatsache geschuldet, dass ich fast nie krank bin.
    Meines Erachtens sollte man die ganze Sache doch etwas differenzierter sehen. Von daher möchte ich auf das eine oder andere eingehen.

    Natürlich ist es (meines Erachtens) mehr als nur grob fahrlässig eine Krebserkrankung mittels Homöopathie heilen zu wollen.
    Auch erscheinen mir Globuli nicht das richtige Mittel bei einem offenen Schienbeinbruch zu sein…!
    Als Kritiker ist es immer einfach mit dem Finger auf Negativbeispiele einer Methode zu zeigen. Gleiches könnte ein Homöopath sicherlich auch bei einer Vielzahl von Fällen in der „herkömmlichen“ Medizin tun.

    Nun, dass es nach heutigem Stand der analytischen Technik nicht möglich ist die Wirksamkeit von homöopathischen Arzneimitteln zu belegen, sollte für jeden, der über wissenschaftlich analytisches Verständnis verfügt, nachvollziehbar sein.

    Aber sind wir uns sicher, dass wir mittlerweile „alles“ messen können?
    Haben wir das Ende der Fahnenstange in der Wissenschaft wirklich schon erreicht?
    Geht es nur noch um Feintuning?
    Wer mag so vermessen sein, und diese Frage mit „ja“ beantworten?
    Wir alle wissen, dass einige wissenschaftliche Gleichungen „hinten nicht aufgehen“.
    Alle Modelle bilden doch nur den aktuellen Kenntnisstand ab. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    Es gab auch Zeiten, in denen die Erde eine Scheibe war. Unvorstellbar, dass man „unten“ auf einer Kugel laufen kann, ohne herunter zu fallen.

    Betrachten wir doch lieber die Fakten.
    Die Homöopathie findet unumstritten immer größeren Zulauf.
    Warum nur?
    Es gibt viele Menschen, die mit Homöopathie gute Erfahrung gemacht haben.
    Was ist mit diesen Menschen; sind das alles verblendete Idioten?

    Ich frage mich, weshalb es Menschen gibt, die so verbissen daran arbeiten die Homöopathie zu eliminieren.
    Was haben diese Menschen davon?
    Lasst den Homöopathen doch ihre Globuli.
    Es steht doch jedem frei sich für einen Weg der Heilung zu entscheiden.
    Wir leben in einem freien Land.
    Warum müssen sich verschiedene Systeme bekämpfen (nicht nur in der Medizin)?
    Ich bin der Ansicht, dass für beide Ansätze, der sog. herkömmlichen Medizin, als auch der Homöopathie genug Platz in unserer Gesellschaft ist.
    Es müssen nur alle Systeme ihre Grenzen kennen.
    Sich gegenseitig irgendwelche Argumente und Schein-Argumente um die Ohren zu hauen, hat für eher was von den Gebaren eines trotzigen Kindes.

    Oder geht es hier doch um was ganz anderes?
    Vielleicht um das viele Geld, welches mit Pharmazie verdient wird?
    Hat man vielleicht Angst, dass der Schnitt in Zukunft etwas kleiner ausfallen könnte?

    Wie sagte schon Hippokrates: „Wer heilt hat recht…“

  23. Norbert Aust sagt:

    Hallo Herr Dr. Karig,
    Ihre Fragen finden Sie ausführlich beantwortet, wenn Sie folgende Literatur lesen:
    Natalie Grams: Homöopathie neu gedacht
    Norbert Schmacke: Der Glaube an die Globuli
    Beide finden Sie im Buchhandel bzw. bei Amazon.

  24. Dr. Franz Karig sagt:

    Meine Fragestellung „WAS GENAU kann Homöopathie und was nicht (bitte mit Belegen), und welche seriösen Empfehlungen können wir aussprechen?“ ist bisher in der Debatte untergegangen.

    Weltanschauliche Argumente und Vermutungen helfen nun mal nicht weiter, Hinweise auf misslungene Versuche auch nicht. Was weiterhelfen könnte, ist: etwas am Denkansatz gezielt ändern und das Ziel weiter anpeilen.

    Was also ist das, was so vielen Menschen offensichtlich nützt?

  25. borstel sagt:

    Die Idee vom Tisch – na, da sind wir ja aber mal rasch bei Platon angelangt. Der Streit ist so alt wie die Philosophie selbst, läßt sich nicht entscheiden (weil nicht letztbegründbar, muß also geglaubt werden) und trägt zur Debatte über die Homöopathie nichts, aber auch gar nichts bei. Sogar ohne Materialismus geht es nämlich um Fakten aus Naturwissenschaften, Statistik und Epidemiologie, nicht um Philosophie. – Wobei ich zugeben muß: Würden die Homöopathen (wie E. Ernst es in seinem Blog beschreibt) ihre Lehre nicht mit Wissenschaft bemänteln, sondern zu einer Religion umbauen, dann wäre dies auch nicht wesentlich irrationaler, als gewisse Glaubensausprägungen…

    Zur Frage des Buddhismus/Anthroposophie:
    Ich kann gewisse Analogien nicht verleugnen, aber Hahnemann sollte insoweit Gerechtigkeit widerfahren, daß er sicherlich nicht à la R. Steiner eine Weltanschauung kreieren wollte (in der die Medizin nur ein Teil von vielen ist). Steiner hat sicherlich von Hahnemann abgeschrieben, aber umgekehrt dürfte dies ja wohl kaum möglich gewesen sein. – Feinstoffliche Wechselwirkungen zwischen Anhängern der beiden Lehren sind aber sicherlich nicht ausgeschlossen. Womit wir beim Buddhismus wären – so wie ich es verstehe, spielt die „Feinstofflichkeit“ (klingt nach Samt und Seide!) z.B. im tibetischen Buddhismus eine Rolle – sollten wir wirklich daraus schließen, das hier eine Kausalität herrscht, und die Homöopathie unter die Fuchtel der Buddhisten gekommen ist? Letztlich, so denke ich, kann es uns zwar gleich sein, aber auch ich bin sehr dafür, Behauptungen, die in den Rang einer Hypothese gelangen, auch zu begründen.

  26. 2xhinschauen sagt:

    Guten Tag Herr Krause
    Danke für Ihren sachlichen und überzeugten Beitrag. Ich bin gerade „schul“-medizinisch operiert worden und habe etwas Zeit, einige Ihrer Argumente aufzugreifen.

    >> einem ganzheitlichen Medizinverständnis zuwenden, wie es die Homöopathie darstellt
    Nun, es ist auch ohne Studien ohne weiteres einsichtig, dass eine auf Gespräch und Plazebo-Arznei basierende Methode wie die Homöopathie weder zur Behandlung noch gar zur Heilung von Knochenbrüchen, Schussverletzungen, Tumoren usw. geeignet ist. Sie ist daher keineswegs „ganzheitlich“, und sie ist es auch im anderen Wortsinne nicht, denn sie ist wie kaum eine andere Methode ausschließlich auf die Erkennung und Behandlung von Symptomen ausgerichtet. Krankheitsursachen wie z.B. Infektionen oder die Psychosomatik kommen in der H. nicht vor, erstere schon deshalb nicht, weil zur Zeit ihrer Entwicklung vor ca. 200 Jahren weder Bakterien noch Viren bekannt waren. Eine Weiterentwicklung der H. zur Berücksichtigung neuen medizinischen Wissens fand seitdem nicht statt.

    >> des alten biologistischen Weltbildes
    Dieses, und was die moderne Physik mit ihm zu tun hat, ist mir nicht bekannt. Wollen Sie dies evtl. erläutern oder belegen?

    >> dass Information und Stofflichkeit nicht zu trennen sind…
    Hier wird Ihnen jeder Naturalist sofort zustimmen. Leider wird der Begriff der „Information“ im Volksmund und erst recht in der Esoterik ganz anders benutzt/verstanden als in der Wissenschaft.

    >> …und Erstere die Vorraussetzung für Letztere bildet
    Nun denn, hier werden Sie von o.g. Leuten Widerspruch ernten. Es ist dies aber eine recht abstrakte philosophische Frage, bei der Ihre Antwortversion m.E. die Herleitung von Kausalitätsaussagen nicht erlaubt („wenn ich A tue, passiert B“ – bei materieller mechanischer oder chemischer Einwirkung ist diese Vorhersage ohne weiteres möglich, bei der postulierten nicht-materiellen Einwirkung passiert alles nur vielleicht). Wenn dergleichen abstrakte Konzepte zur Erklärung der (ohnehin nicht objektiv nachgewiesenen) Wirkung z.B. der Homöopathie herangezogen werden, ist man schnell auf esoterischem Terrain.

    >> Der Versuch, Wirklichkeit zu erfassen, indem man immer mehr die stofflichen Dinge analysiert gleicht dem untauglichen Versuch, den Inhalt eines Romanes dadurch erfassen zu wollen, indem man den Informationsträger, also das Papier und die Druckfarbe, auf das genaueste analysiert – und sich dann wundert, dass man kein einziges Wort verstanden hat.

    Das ist eine Variante des sog. Horatio-Arguments („Es gibt mehr Ding‘ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio“, aus Shakespeares Hamlet). Dem ist immer zweierlei entgegenzusetzen, nämlich (a) dass es oft von Laien gegenüber Fachleuten benutzt wird, die also ihr Nichtwissen nicht anders mit deren Fachwissen zu messen vermögen als so, und (b) dass die „materialistische“ oder „naturalistische“ Forschung in der Menschheitsgeschichte extrem erfolgreich war, während das Wähnen von geistartigen und immateriellen Wirkungszusammenhängen zu keinem belastbaren Wissen und keinem Fortschritt beigetragen hat, im Gegenteil: Erstere hat letzteres kontinuierlich verdrängt und tut dies auch heute und weiterhin. Gestern noch mysteriös, heute schon ins Smartphone eingebaut – wenn Sie mir diesen einen kleinen Sarkasmus erlauben.

    Das Horatio-Argument wird daher immer nur an den Grenzen des aktuellen Wissens vorgetragen: dort, wo es Laien und oft auch den Fachwissenshaftlern an der Vorstellung fehlt, wie es von dort weitergeht. Der Unterschied ist, dass letztere dann eben nicht Shakespeare zitieren, sondern weiterforschen.

    >> Eine moderne und zukünftige Medizin wie die Homöopathie
    Die H. ist nicht modern, sondern ganz im Gegenteil wie erwähnt rund 200 Jahre alt und hat sich seitdem nicht nennenswert weiterentwickelt.

    >> verhindert durch partikuläre ökonomische Interessen
    Da Sie nicht näher erläutern, welche oder wessen Interessen Sie meinen, erlaube ich mir die Spekulation, dass es die „böse“ Pharmaindustrie ist. Dagegen ist regelmäßig einzuwenden, dass auch die Globuli von agressiv vermarktenden, gewinnorientierten Firmen hergestellt werden, deren Anteil am gesamten Pharmaumsatz in Deutschland im kleinen einstelligen Prozentbereich liegt. Die „Pharmalobby“ hat da gewiss andere Sorgen, z.B. die teure Forschung und die aufwendigen Zulassungsregeln – zwei Sorgen, die die Globulihersteller nicht haben,

    >> Ewiggestriger … auch nur ansatzweise mit den Erkenntnissen der modernen Physik auseinandersetzen
    Sie erwähnen hier zum zweiten Mal die moderne Physik, ohne zu erklären, was sie mit der Homöopathie zu tun hat. Ich spekuliere, dass Sie die gelegentlich gehörten quantenmechanischen Erklärungsversuche für die (ich wiederhole mich ebenfalls: unbelegte) Wirkung homöopathischer Präparate meinen. Ich versichere Ihnen, dass jeder „moderne Physiker“ diese Ideen umstandslos als Quatsch vom Tisch wischt, weil sie auf einem völlig falschen Verständnis der Physik des Allerkleinsten basiert.

    Falls meine Spekulationen bezüglich Ihrer Argumente unzutreffend waren, bitte ich um Entschuldigung und um Richtigstellung.

  27. Lutz E. Krause sagt:

    Wenn sich heute immer mehr Menschen einem ganzheitlichen Medizinverständnis zuwenden, wie es die Homöopathie darstellt, dann ist dies ein Zeichen einer Überwindung des alten biologistischen Weltbildes. Bald 100 Jahren, nachdem die moderne Physik die Grundlagen dieses alten Weltbildes ad absurdum geführt hat, ist nun auch die Biologie und die Medizin gefordert, sich endlich der Wirklichkeit zu stellen und zu erkennen, dass Information und Stofflichkeit nicht zu trennen sind und Erstere die Vorraussetzung für Letztere bildet (Ein Tisch kann nicht existieren ohne die vorherigen Idee eines Tisches). Auch immer mehr Schulmediziner erkennen heute, dass sie zwar auf der grobstofflich-chirugischen Ebene beachtliches zu leisten im Stande sind, das Ganze jedoch nicht erfassen, weil dieses viel mehr ist die Summe der Teile ist. Der Versuch, Wirklichkeit zu erfassen, indem man immer mehr die stofflichen Dinge analysiert gleicht dem untauglichen Versuch, den Inhalt eines Romanes dadurch erfassen zu wollen, indem man den Informationsträger, also das Papier und die Druckfarbe, auf das genaueste analysiert – und sich dann wundert, dass man kein einziges Wort verstanden hat.

    Eine moderne und zukünftige Medizin wie die Homöopathie wird heute nur noch verhindert durch partikuläre ökonomische Interessen.

    Das Bewusstsein einer wachsenden Mehrheit jedoch ist bereits ganz woanders. Dies wird auch keine ›Klärung‹ durch den Geist einiger Ewiggestriger ändern, die sich an ein überholtes reduktionistisches Weltbild des 19. Jhd. klammern. Würden sich diese auch nur ansatzweise mit den Erkenntnissen der modernen Physik auseinandersetzen, sie würde erkennen, in welch selbstgeschaffener Illusion sie sich befinden.

    Aber eigentlich ist das nicht mehr relevant. Die Aufklärung 2.0 hat bereits gewonnen.

  28. ringo74 sagt:

    >>Ihre Überlegungen sind mir nicht neu, denn die Wirksamkeit des Überwiegenden Teils dieser Mittel beruht fast ausschließlich auf der Basis eines buddhistisch-anthrophosophischen Kräfteverständnisses. Und somit bewegt sich die Wirksamkeit nicht auf einer klassisch wissenschaftlichen Basis.

    Das ist erst mal eine Behauptung. Sonst nichts. Warum sollte das so sein?

  29. Sehr geehrter Herr Dr. Karig, Ihr Vorschlag in allen Ehren, aber trotz aller Bemühungen ist genau dieses nicht gelungen. Was aber nicht an der Kritiker Seite liegt – die würden sich gerne mit den Befürwortern zusammen setzen. Letztere glauben aber wider jedes Wissen, dass sie richtig liegen und wollen keine Auseinandersetzung. Weder mit sich noch mit ihrer Methode. Wir sehen uns also genötigt, eine solche Empfehlung selbst auszusprechen. Besten Gruß

  30. Ute Parsch sagt:

    Herr Dr. Karig,

    „“Dass die naturwissenschaftliche Denkweise nicht weiterhilft, dürfte allgemein akzeptiert sein.„“

    Gute Güte. Nein.
    Irgendwie immer traurig, wenn ein Akademiker so etwas schreibt.

  31. E. Reinbold sagt:

    Sehr geehrter Dr. Aust,
    mein folgender Beitrag soll keinesfalls für Anhänger der Homöopathie in irgend einer
    Form verletzend oder diskriminierend sein!
    Aber aus kritischer Literatur kann ich folgende Bewertung abgeben:
    Ihre Überlegungen sind mir nicht neu, denn die Wirksamkeit des Überwiegenden
    Teils dieser Mittel beruht fast ausschließlich auf der Basis eines buddhistisch-anthrophosophischen Kräfteverständnisses. Und somit bewegt sich die Wirksamkeit nicht auf einer klassisch wissenschaftlichen Basis.
    Es ist bekannt, dass eine Wirkung bei bestimmten Voraussetzungen bei vielen Menschen trotzdem eintritt. In der Regel liegt bei den Anwendern ein bestimmtes
    Krankheitsdenken vor. Der Hintergrund ist letztlich im buddhistisch-religiösen Bereich zu suchen.
    Aus kritischer Literatur („Heilung um jeden Preis“z. B.) ist zu entnehmen, dass oft eine ungünstige Symptomverschiebung vorkommt.
    Eine reale und komplette Heilung ist daher oft nicht vollständig nachvollziehbar.

  32. Norbert Aust sagt:

    Herr Dr. Karig,

    da möchte ich Ihnen in einigen Punkten widersprechen.

    Die allermeisten Mitglieder des Netzwerkes sind nach eingehender Auseinandersetzung mit der Homöopathie zu dem Schluss gekommen, dass es sich hier nicht um eine wirksame medikamentöse Therapieform handelt. Dies ist kein Vorurteil sondern Ergebnis rationaler Überlegungen und Analysen der vorliegenden Belege für die Behauptung einer solchen Wirksamkeit.

    Die Frage, was genau Homöopathie kann, ist lange schon untersucht worden, die Ergebnisse können Sie unter anderem auch hier auf diesem Blog nachlesen z.B. die Meta-Analysen von R.T Mathie oder M. Rumpl (hier http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?page_id=2299 oder hier http://www.beweisaufnahme-homoeopathie.de/?page_id=2507). Bei sachgemäßer Bewertung der Ergtebnisse kommen beide von Homöopathieanhängern durchgeführte Analysen zu negativen Ergebnissen.

    Ich werde mich übrigens hierzu tatsächlich mit Homöopathen zusammentun und dies zur Diskussion stellen, nämlich am 21. April in Wien, in einer öffentlichen Diskussion mit Professor Frass.

    Dass die naturwissenschaftliche Denkweise nicht weiterhilft (wobei eigentlich?) ist keinesfalls akzeptiert. Was den Menschen nützt können Sie im Buch von Natalie Grams nachlesen. Und was es war, was Ihnen geholfen hat, kann man sicher auf die Ferne im Rückblick nicht herausfinden – nur eine medikamentöse Wirkung aufgrund eines homöopathischen Medikaments, wenn es mit einer Potenz auch nur wenig oberhalb der Urtinktur zur Anwendung kam, war es mit ziemlicher Sicherheit nicht.

  33. Dr. Franz Karig sagt:

    Vor-Urteile verengen den Blick. Dieses Netzwerk geht mit einem satten Vor-Urteil ins Rennen – das finde ich schade.

    Mein Vorschlag: Dieses Netzwerk der Kritiker tut sich mit Befürwortern zusammen unter der Fragestellung „Was genau kann Homöopathie und was nicht (bitte mit Belegen), und welche seriösen Empfehlungen können wir aussprechen?“

    Dass die naturwissenschaftliche Denkweise nicht weiterhilft, dürfte allgemein akzeptiert sein. Was also ist das, was so vielen Menschen offensichtlich nützt? Ich bin gespannt.

    Meine Erfahrung mit der Homöopathie: Ich habe an einem (nicht lebensbedrohenden) Symptom leidend über Jahre die Schulmedizin herausgefordert, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen. Die Behandlung durch eine homöopathisch orientierte Ärztin hat es in sechs Wochen geschafft – dauerhaft.

  34. Elisabeth Burkard sagt:

    Sehr geehrter Dr. Aust,
    als ich heute die Meldung zum Wissenschaftler-Netzwerk gegen Homöopathie und das Interview dazu mit Ihnen gelesen habe, dachte ich „endlich“. Danke, dass Sie Ihren Ruhestand dafür nutzen. Ich halte die kritiklose Hinwendung zur Homöopathie seit langem für eine ungute gesellschaftliche Entwicklung. Ich würde mich über Informationen (Newsletter des Blogs oder des Netzwerks z.B.) an meine u.g. E-Mail-Adresse freuen.
    Beste Grüße Elisabeth Burkard

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