{"id":978,"date":"2013-09-17T20:42:54","date_gmt":"2013-09-17T18:42:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=978"},"modified":"2014-02-15T15:01:05","modified_gmt":"2014-02-15T13:01:05","slug":"homoeopathische-therapie-von-fibromyalgie-fisher-1989-und-bell-2004","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=978","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathische Therapie von Fibromyalgie &#8211; Fisher (1989) und Bell (2004)"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D978\" data-timestamp=\"1392476465\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D978\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 2<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D978&text=Hom%C3%B6opathische%20Therapie%20von%20Fibromyalgie%20%E2%80%93%20Fisher%20%281989%29%20und%20Bell%20%282004%29\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p><strong>(\u00dcberarbeitet 15.2.2014)<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong>Nachdem die <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=926\">letzte<\/a> Analyse eigentlich recht erfreulich verlief, landen wir mit dieser Betrachtung leider wieder am anderen Ende der Skala. \u00dcber die hom\u00f6opathische Behandlung der Fibromyalgie existieren drei kontrollierte Vergleichsstudien. Hauptthema dieser Analyse ist die in 2004 ver\u00f6ffentlichte Arbeit von Bell [1]. Wegen ihres nur geringen Umfangs und ihres schwachen Inhalts wird die Arbeit von Fisher aus dem Jahr 1989 ebenfalls behandelt [2].<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><!--more-->Bei einer dritten Arbeit, die Relton 2009 ver\u00f6ffentlichte, handelt es sich nur um eine sogenannte Pilotstudie, die normalerweise einer gr\u00f6\u00dferen klinischen Studie vorausgeht [3]. \u00dcblicherweise werden solche vorausgehenden Untersuchungen durchgef\u00fchrt, um herauszufinden, in welche Richtung eine kontrollierte Vergleichsstudie angelegt werden sollte, welche Effekte auftreten k\u00f6nnen etc. Hiermit werden wir uns zu gegebener Zeit besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Fibromyalgie (auch Fibrositis)<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie \u00fcblich werden wir uns hier nur insoweit mit dem Krankheitsbild der Fibromyalgie besch\u00e4ftigen, wie es zum Verst\u00e4ndnis der durchgef\u00fchrten Vergleichsuntersuchungen erforderlich ist. Wer sich genauer informieren m\u00f6chte, sei auf die Ausf\u00fchrungen des entsprechenden <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fibromyalgie\">Beitrages<\/a> in der Wikipedia verwiesen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Fibromyalgie ist demnach eine Schmerzerkrankung mit einem etwas diffusen Erscheinungsbild, die f\u00fcr die Betroffenen sehr unangenehm und langwierig ist. Der K\u00f6rper schmerzt an verschiedenen Stellen, ohne dass organische Ursachen hierf\u00fcr festgestellt werden k\u00f6nnten. Als Folge erleiden die Patienten, in der \u00fcberwiegenden Mehrzahl offenbar Frauen, nicht selten auch psychische Probleme, die neben der Belastung durch den Dauerschmerz auch auf die mit dem Krankheitsverlauf verbundenen Schlafst\u00f6rungen einerseits und auf die mangelnde Akzeptanz der Beschwerden im Umfeld (&#8218;Hypochonder&#8216;) andererseits zur\u00fcckgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Als Diagnosekriterium f\u00fcr eine Fibromyalgie werden in den Arbeiten die Angaben des American College of Rheumatology (ACR) verwendet: Fibromyalgie liegt dann vor, wenn gro\u00dffl\u00e4chige Schmerzen auftreten und eine besondere Schmerzempfindlichkeit in mindestens 11 von 18 festgelegten Schmerzpunkten festgestellt werden kann, zumeist in den Sehnenans\u00e4tzen in der N\u00e4he gro\u00dfer Gelenke. Hinzu kommt, als Ausschlussdiagnose, dass keine andere Diagnose gegeben werden kann, die diese Symptome erkl\u00e4ren w\u00fcrde.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Untersuchung von Fisher 1989<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Diese Arbeit enth\u00e4lt nichts, nicht die kleinsten Anhaltspunkte, um das Ergebnis der Autoren irgendwie nachvollziehen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr einen heute recht prominenten Vertreter der Hom\u00f6opathie (angeblich ist er (seit 2001) der &#8218;Leibhom\u00f6opath&#8216; der englischen K\u00f6nigin sowie Herausgeber der Fachzeitschrift &#8218;Homeopathy&#8216; und Autor vieler Fachartikel) ist diese Arbeit von besch\u00e4mender Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Studie wurde an 30 Patienten durchgef\u00fchrt, bei denen eine Fibromyalgie &#8211; damals noch als Fibrositis bezeichnet &#8211; festgestellt worden war und bei denen in einer hom\u00f6opathischen Anamnese Rhus toxicodendron als wirksames Mittel erkannt worden war. Dieses Mittel wurde in C6-Potenz (entsprechend D12) den Patienten in einer doppelt verblindeten placebokontrollierten Vergleichsstudie im Crossover-Verfahren verabreicht. Bei einer Crossover-Studie tauschen Placebo- und Hom\u00f6opathiegruppe w\u00e4hrend des Versuchs die Rollen, was die Wirkung besonders deutlich erkennbar machen soll &#8211; oder auch nicht, wenn die Effekte, die untersucht werden, langfristiger Natur sind.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dann folgt das Ergebnis: Im Durchschnitt gibt es bei der Placebogruppe am Ende noch 14,1 Schmerzpunkte, bei der Hom\u00f6opathiegruppe nur noch 10,6. Bei 27 Patienten in der Placebogruppe verbesserte sich die Schlafqualit\u00e4t, bei der Hom\u00f6opathiegruppe hingegen bei 53. Man beachte: die Gesamtzahl der Patienten lag bei 30, und bei insgesamt 80 Patienten verbesserte sich die Schlafqualit\u00e4t. Da sage man noch, dass die Hom\u00f6opathie keine Wunder wirken k\u00f6nnte. Alle Ergebnisse waren nat\u00fcrlich hochsignifikant.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mehr Ergebnis ist nicht. Mehr Information \u00fcber die Ausgangssituation allerdings auch nicht. Wir erfahren noch nicht einmal, wie gro\u00df die Gruppen waren, auch nicht, wie sie zusammengesetzt waren, ganz zu schweigen davon, welche Befunde zu Anfang vorlagen. Die Autoren versichern zwar, dass die Bedingungen vergleichbar waren, aber was sagt das schon? 100 ist auch mit 200 vergleichbar, das Ergebnis des Vergleichs ist, dass die eine Zahl deutlich gr\u00f6\u00dfer ist als die andere.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn man als Ma\u00dfstab zur Bewertung einer Arbeit davon ausgeht, dass sie alle Informationen enthalten soll, dass jemand anderes in die Lage versetzt wird, sie unabh\u00e4ngig zu wiederholen, dann wundert man sich wieder einmal, wie ein solcher Artikel das Peer-review eines doch sehr renommierten Fachjournals (British Medical Journal) \u00fcberstanden hat. Bei der Studie handelt es sich allenfalls um einen etwas besseren\u00a0anekdotischen (erz\u00e4hlenden)\u00a0Bericht \u00fcber Heilungserfahrungen mit Hom\u00f6opathie &#8211; mehr nicht. Eine weitere Analyse er\u00fcbrigt sich daher.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Untersuchung von Bell &#8211; Studiendesign<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das wird jetzt etwas langwieriger, denn es wurde unheimlich viel gemessen und ausgewertet &#8211; und erst nachdem man sich dann die Daten zurechtgebogen hat, ist man auch auf ein positives Ergebnis gekommen. Dies dem Leser nahezubringen, ist etwas aufw\u00e4ndig und erfordert auch seitens des Lesers ein gewisses Ma\u00df an Durchhalteverm\u00f6gen. Viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Diese Studie wurde in Arizona\/USA durchgef\u00fchrt und umfasste, als die Gruppenaufteilung erfolgte, 62 Patienten mit nach den ACR-Kriterien festgestellter Fibromyalgie, davon 30 in der Hom\u00f6opathie- und 32 in der Placebogruppe. W\u00e4hrend der Studie schieden aus verschiedenen Gr\u00fcnden 9 Patienten aus, 4 aus der Hom\u00f6opathie- und 5 aus der Placebogruppe, so dass schlussendlich 53 Patienten ausgewertet wurden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Patienten wurden per \u00f6ffentlicher Werbung rekrutiert und erhielten individuelle Mittel verordnet. Auf diese mussten sich zwei erfahrene Hom\u00f6opathen w\u00e4hrend einer gemeinsam durchgef\u00fchrten Eingangsuntersuchung einigen, um Fehler in der Medikamentierung zu vermeiden. Man wollte auf diese Weise sicherstellen, dass das Ergebnis nicht zu Ungunsten der Hom\u00f6opathie verf\u00e4lscht wurde. Es wurden insgesamt 41 verschiedene Mittel verordnet, vom recht giftigen Arsen (Arsenicum album) bis zum doch recht harmlosen Speisesalz (Natrium muriaticum). Nach einem Zufallsprinzip f\u00fcllte die Apotheke die verordnete Arznei in die Flaschen oder das Placebo. So waren \u00c4rzte und Patienten im Unklaren dar\u00fcber, wer zu welcher Gruppe geh\u00f6rte. Das Mittel wurde dann drei Monate lang eingenommen und danach das Ergebnis ermittelt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Einnahme der Medikamente ist etwas konfus dargestellt. Es wird ausgef\u00fchrt, dass die Patienten selbst die fl\u00fcssige Arznei versch\u00fcttelten und in vier Unzen Wasser (ca. 0,12 l) verd\u00fcnnten. Unklar ist aber, welche Mengen der angelieferten Arznei dazu verwendet wurden. Geliefert wurden ihnen pro Monat 16 Unzen (ca. 0,5 l) in steigender LM-Potenz, dass hei\u00dft im ersten Monat LM1, dann LM2 und LM3. Die LM-Potenzreihe\u00a0werden in Verd\u00fcnnungsschritten\u00a0von 1 : 50.000\u00a0bei 100 Sch\u00fcttelschl\u00e4gen pro Schritt hergestellt(anstelle 1 : 10 und 10 Sch\u00fcttelschl\u00e4gen in der D-Reihe). LM2 liegt von der Konzentration her also zwischen D9 und D10, LM3 bei ungef\u00e4hr D14. Ein Gramm Wirkstoff verteilt sich also zun\u00e4chst auf etwa 50 Liter (Bierfass), dann auf 2500 Kubikmeter (Olympiaschwimmbecken)und schlie\u00dflich auf 125 Millionen Kubikmeter Wasser (M\u00f6hnetalsperre). Irgendwie hat der Hom\u00f6opath die Potenz nach Bedarf auch ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, aber das bleibt etwas im Dunkeln.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Interessant ist, warum man die LM-Potenzen gew\u00e4hlt hatte: Zum Einen seien die LM-Potenzen milder und k\u00f6nnten ohne Weiteres \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum eingenommen werden, w\u00e4ren auch weniger empfindlich dagegen, dass die Wirkung durch parallele andere Medikamente aufgehoben w\u00fcrde. Da viele Patienten eine Unvertr\u00e4glichkeit gegen verschiedene Chemikalien entwickelt h\u00e4tten, w\u00e4re zum Anderen das Risiko des Aufflackern von Symptomen (&#8217;symptom flare&#8216;) geringer und die Potenz k\u00f6nnte auch nach den Erfordernissen des Patienten angepasst werden. Vielleicht forsche ich irgendwann einmal nach, worauf diese Erkenntnisse eigentlich beruhen und wie diese Aussagen verifiziert wurden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gemessen wurde eine ganze Menge, alleine als Hauptkriterien werden genannt:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Anzahl der Schmerzpunkte<\/div>\n<\/li>\n<li>Schmerzen beim Abtasten der Schmerzpunkte<\/li>\n<li>Bewertung des affektiven Schmerzempfindens nach McGill<\/li>\n<li>Bewertung des sensorischen Schmerzempfindens nach McGill<\/li>\n<li>Einsch\u00e4tzung der Folgen auf die Lebensqualit\u00e4t durch die Fibromyalgie<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Dies sind nur die Hauptkriterien, eine ganze Menge, wie man sieht, zwischen denen sich die Autoren offenbar nicht entscheiden konnten.\u00a0Dabei soll es eigentlich nur ein Hauptkriterium geben, an dem beurteilt wird, ob die Therapie erfolgreich war oder nicht. Irgendwo in einem Nebensatz wird gesagt, diese Untersuchung sei auch eine Pilotstudie, was man sonst nirgendwo erf\u00e4hrt, auch in der Zusammenfassung nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hinzu kommen ja noch sekund\u00e4re Kriterien:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">\u00c4nderungen in der Bewertung der M\u00fcdigkeit (POMS)<\/div>\n<\/li>\n<li>\u00a0\u00c4nderungen in der Bewertung der Depression (POMS)<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">In der Ergebnistabelle tauchen dann noch weitere Kriterien auf:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00c4nderung in der Bewertung der \u00c4rgerlichkeit (POMS)<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Generelle Bewertung der Gesundheit<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr eine Pilotstudie w\u00e4re das alles durchaus gerechtfertigt, schlie\u00dflich will man damit ja herausfinden, wo die gr\u00f6\u00dften Effekte der Therapie liegen, um dies in einer darauf folgenden Vergleichsstudie dann genauer statistisch zu erfassen. In der Zusammenfassung wird dieser wichtige Umstand aber nicht erw\u00e4hnt. Eine solche nachfolgende Hauptstudie ist offenbar auch bisher nicht publiziert worden. Bell hat zwar im gleichen Jahr noch einige Arbeiten ver\u00f6ffentlicht, diese befassen sich aber mit weiteren Untersuchungen an den Patienten dieser Studie, etwa mit der Messung von Hirnaktivit\u00e4ten bei der Einnahme der Medikamente. Naheliegende Folgerung: Die Angabe, es sei eine Pilotstudie, ist eine m\u00fcde nachtr\u00e4gliche Entschuldigung f\u00fcr das hier sehr offensichtliche Suchen nach irgendeinem Anhaltspunkt, an dem man ein positives Ergebnis festmachen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gehen wir einmal die Messverfahren hierzu durch:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Anzahl der Schmerzpunkte<br \/>\nHier ist nichts weiter zu sagen, der behandelnde Arzt tastet die festgelegten Punkte ab und stellt fest, ob der Patient dabei Schmerz empfindet, und z\u00e4hlt diese Punkte ab.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Schmerzen beim Abtasten der Schmerzpunkte<br \/>\nHier lassen uns die Autoren im Unklaren dar\u00fcber, was wie gemessen wurde. Aus den sp\u00e4teren Angaben in der Auswertung kann man schlussfolgern, dass es eine Skala von 0 bis 10 gibt, nach der f\u00fcr jeden einzelnen Schmerzpunkt das Empfinden des Patienten bewertet wird, aber wie das erfolgt bleibt offen. Es handele sich um einen &#8217;stress test&#8216;, der nicht n\u00e4her beschrieben wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">McGill-Fragebogen<br \/>\nDer McGill-Fragebogen ist ein Werkzeug, um das sehr subjektive Schmerzempfinden irgendwie greifbar und bewertbar zu machen. Der Fragebogen wird in sehr gro\u00dfem Umfang bei solchen Studien eingesetzt. Bell benutzt die Kurzform, bei der die Patienten beurteilen m\u00fcssen, inwieweit die angegebenen Charakteristika des Schmerzempfindens zutreffen oder nicht. Hierzu steht ihnen eine Skala von 0 bis 3 zur Verf\u00fcgung. (0 = gar nicht (none&#8216;), 1 = mild (&#8218;mild&#8216;), 2 = m\u00e4\u00dfig (&#8218;moderate&#8216;), 3 = heftig (&#8217;severe&#8216;). Die Summe der Punkte ist der Messwert. Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Kategorien unterschieden. 11 Charakteristika beschreiben das sensorische Schmerzempfinden, das hei\u00dft, wie der Patient den Schmerz f\u00fchlt, beispielsweise gro\u00dffl\u00e4chig oder lokal begrenzt, stark oder schwach, stechend oder dumpf etc. Das affektive Schmerzempfinden beschreibt hingegen, wie der Patient den Schmerz empfindet, z.B mehr oder weniger bedrohlich, be\u00e4ngstigend, qu\u00e4lend und wird mit vier Charakteristika abgefragt [4].<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Einsch\u00e4tzung der Auswirkung die Fibromyalgie auf die Lebensqualit\u00e4t<br \/>\nHierbei werden 7 Fragen gestellt, die der Patient auf einer Skala von 1 bis 5 von &#8218;gar nicht&#8216; bis &#8217;sehr stark&#8216; beantworten muss. Es wird etwa gefragt, wie stark der Patient sich in seinem Leben durch seine Krankheit verunsichert sieht oder wie stark die Krankheit ihn daran hindert, seine Lebensziele zu erreichen. Auch hier ist die Summe der Punkte der Messwert [5].<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Profile of Mood State (POMS)<br \/>\nDas &#8218;Profile Of Mood States&#8216; (POMS) ist ebenfalls ein Fragebogen, um das seelische Befinden und die Stimmung zu messen. Auch hier wurden eine Reihe W\u00f6rter zusammengestellt, die die Stimmung eines Menschen beschreiben k\u00f6nnen, je nach Version bis \u00fcber 60 St\u00fcck, und die Patienten m\u00fcssen auf einer Skala bewerten, in welchem Ausma\u00df dies augenblicklich oder in einem bestimmten Zeitraum (gestern, die letzte Woche oder \u00e4hnlich) f\u00fcr sie zutrifft [6]. Dies geht von &#8218;gar nicht&#8216;<span style=\"color: #000000;\"> bis &#8217;sehr stark&#8216; . D<\/span>ie positivste Alternative wird mit\u00a0null Punkten bewertet, die schlechteste mit vier Punkten. Die Summe der Punkte ist der Messwert. Auch hier gibt es verschiedene Kategorien, f\u00fcr die vorliegende Arbeit werden die M\u00fcdigkeit\/Abgespanntheit, Niedergeschlagenheit\/Depression und \u00c4rgerlichkeit\/Aggressivit\u00e4t herangezogen. <a href=\"http:\/\/www.brianmac.co.uk\/poms.htm\">Dieser<\/a> Online-Fragebogen vermittelt ein Gef\u00fchl f\u00fcr die Inhalte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gesamtbewertung der Gesundheit<br \/>\nDieser Punkt\u00a0taucht irgendwo in den Ergebnissen pl\u00f6tzlich auf, ohne dass erkennbar ist, wie die Ergebnisse\u00a0ermittelt wurde. Es ist noch nicht einmal klar, ob ein gr\u00f6\u00dferer Wert besser oder schlechter ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was haben die Forscher jetzt mit diesem ganzen Arsenal an Messmitteln herausgefunden?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zun\u00e4chst einmal nichts, so traurig das auch ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Messergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst, die einen Auszug aus Tabelle 2 der Arbeit darstellt.<br \/>\n\u00a0\n<table id=\"tablepress-13\" class=\"tablepress tablepress-id-13\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Kriterium<\/th><th class=\"column-2\">Bereich<\/th><th class=\"column-3\">Hom.<\/th><th class=\"column-4\">Plac.<\/th><th class=\"column-5\">Diff.<\/th><th class=\"column-6\">Vertrauensb.<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Anzahl Pkte<\/td><td class=\"column-2\">0 ...18<\/td><td class=\"column-3\">14,8<\/td><td class=\"column-4\">16,1<\/td><td class=\"column-5\">- 1,3<\/td><td class=\"column-6\">-3,2 ... +0,56<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Abtastung<\/td><td class=\"column-2\">0 ... 180<\/td><td class=\"column-3\">71,3<\/td><td class=\"column-4\">82,8<\/td><td class=\"column-5\">-11,0<\/td><td class=\"column-6\">-31,0 ... +8,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Schm. affekt.<\/td><td class=\"column-2\">0 ... 12<\/td><td class=\"column-3\">3,3<\/td><td class=\"column-4\">3,5<\/td><td class=\"column-5\">-0,14<\/td><td class=\"column-6\">-1,7 ... +1,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Schm. sensor.<\/td><td class=\"column-2\">0 ... 33<\/td><td class=\"column-3\">12,9<\/td><td class=\"column-4\">12,4<\/td><td class=\"column-5\">+0,48<\/td><td class=\"column-6\">-3,6 ... +4,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Lebensqual.<\/td><td class=\"column-2\">7 ... 35<\/td><td class=\"column-3\">19,2<\/td><td class=\"column-4\">19,9<\/td><td class=\"column-5\">-0,62<\/td><td class=\"column-6\">-3,6 ... +2,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Ersch\u00f6pfung<\/td><td class=\"column-2\">0 ... 28<\/td><td class=\"column-3\">10,0<\/td><td class=\"column-4\">13,4<\/td><td class=\"column-5\">- 3,4<\/td><td class=\"column-6\">-7,6 ... +0,73<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Depression<\/td><td class=\"column-2\">0 ... 60<\/td><td class=\"column-3\">7,3<\/td><td class=\"column-4\">8,1<\/td><td class=\"column-5\">-0,82<\/td><td class=\"column-6\">-6,3 ... +4,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">\u00c4rgerlichkeit<\/td><td class=\"column-2\">0 ... 48<\/td><td class=\"column-3\">2,9<\/td><td class=\"column-4\">3,7<\/td><td class=\"column-5\">-0,74<\/td><td class=\"column-6\">-3,8 ... +2,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Gesundheit<\/td><td class=\"column-2\">3 ... 15<\/td><td class=\"column-3\">8,2<\/td><td class=\"column-4\">7,7<\/td><td class=\"column-5\">0,47<\/td><td class=\"column-6\">-1,2 ... +2,1<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-13 from cache -->\u00a0<br \/>\nErkl\u00e4rung:<br \/>\nBereich: Kleinster und gr\u00f6\u00dfter m\u00f6glicher Wert<br \/>\nDifferenz: Unterschied zwischen Hom\u00f6opathie- und Placebowerten<br \/>\nVertrauensbereich: Vertrauensbereich f\u00fcr die Differenz, s. Text<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn man einmal in Betracht zieht, wie die Daten ermittelt wurden, dann fallen zun\u00e4chst die teilweise nur recht geringen Unterschiede auf. Einen Unterschied von weniger als 1.0 kann man sich so vorstellen, dass noch nicht einmal alle Gruppenmitglieder der einen Gruppe einen einzigen Fragepunkt um eine einzige Bewertungsstufe verschoben haben. Auch ohne sich Gedanken dar\u00fcber zu machen, wie gut denn die Aufl\u00f6sung oder die Wiederholgenauigkeit der angewendeten Messverfahren ist, erscheint dies bar jeder Aussagekraft.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein negativer Wert der Differenz beider Gruppen bedeutet dabei einen Vorteil f\u00fcr die hom\u00f6opathische Behandlung. Au\u00dfer bei der generellen Gesundheit. Nach dem, wie die Autoren im weiteren Verlauf der Arbeit diskutieren, scheint hier ein h\u00f6herer Wert positiv zu sein. Wie man sieht, also durchweg f\u00fcr die Hom\u00f6opathie positive Ergebnisse, au\u00dfer bei dem sensorischen Schmerzempfinden. Soweit so sch\u00f6n.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aber: Bei Untersuchungen dieser Art besch\u00e4ftigt man sich notgedrungen mit Stichproben. Dabei stellt sich dann die Frage, ob denn die Ergebnisse aus der Stichprobe auch die Realit\u00e4t wiedergeben. Genau genommen liefert die Stichprobe ja nur Sch\u00e4tzwerte f\u00fcr die Daten, die an der Gesamtheit aller Patienten in der Bev\u00f6lkerung zu erwarten sind. Je gr\u00f6\u00dfer die Stichprobe, desto genauer wird die Sch\u00e4tzung auch den realen Wert treffen. Hierzu wird rechnerisch der Vertrauensbereich (&#8218;Konfidenzintervall&#8216;) ermittelt, einige Ausf\u00fchrungen dazu k\u00f6nnen <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=598\">hier<\/a> im Blog nachgelesen werden, oder in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konfidenzintervall\">diesem<\/a> Artikel in der Wikipedia. Der Vertrauensbereich gibt an, in welchem Bereich um den ermittelten Sch\u00e4tzwert herum der wahre Wert mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit liegt, zumindest n\u00e4herungsweise (die Vollblutstatistiker m\u00f6gen mir die kleine Unkorrektheit verzeihen, aber mit der richtigen Definition kann man hier nichts anfangen). \u00dcblicherweise wird der Vertrauensbereich f\u00fcr eine Wahrscheinlichkeit von 95 % angegeben, so auch in der obigen Tabelle.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was sehen wir da? F\u00fcr alle erzielten Ergebnisse erstreckt sich der Vertrauensbereich f\u00fcr den Unterschied zwischen Placebo- und Hom\u00f6opathiegruppe \u00fcber negative und positive Werte. Das hei\u00dft, die Vertrauensbereiche f\u00fcr die jeweils zu Grunde liegenden Einzelwerte \u00fcberlappen sich recht deutlich. Folge: Die Studienergebnisse sagen eigentlich nur aus, dass die richtigen in der Gesamtbev\u00f6lkerung zu erwartenden Werte &#8218;irgendwo dazwischen&#8216; liegen. Also nach Lage der Dinge k\u00f6nnte auch das glatte Gegenteil der dargestellten positiven Ergebnisse zutreffend sein.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Anhand der Gegebenheiten und Ergebnisse dieser Studie kann man also \u00fcberhaupt nicht ausschlie\u00dfen, dass die beobachteten Verbesserungen in der Realit\u00e4t tats\u00e4chlich Verschlechterungen sein k\u00f6nnten. Nicht eines der Ergebnisse kommt auch nur in die N\u00e4he einer statistischen Signifikanz. Hiernach w\u00e4re der ganze Versuch schlicht und einfach f\u00fcr die Katz, denn es kann eigentlich keine Aussage f\u00fcr oder gegen eine beobachtete Wirkung der hom\u00f6opathischen Therapie getroffen werden. Im Sport w\u00e4re das ein Unentschieden, da aber die Studie den Nachweis erbringen sollte, dass Hom\u00f6opathie wirkt, ist das ein glattes Eigentor.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das ist aber nun wenig sachdienlich, nicht nur f\u00fcr die Hom\u00f6opathie, sondern auch f\u00fcr die Autoren, die f\u00fcr ihre Untersuchung einiges an \u00f6ffentlichem Geld der amerikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rde verblasen haben d\u00fcrften und daher sicher in der Verpflichtung stehen, die Ergebnisse auch zu ver\u00f6ffentlichen. Was macht man dann? Ganz einfach, man verbiegt die Zahlen etwas: Man versucht sich zu Nutze zu machen, dass es zwischen den Gruppen doch, trotz Randomisierung, bei der Zuordnung der Patienten zu kleinen Unterschieden gekommen ist, und versucht, dies durch statistische Korrekturverfahren auszugleichen. Die Autoren hier haben eine Varianzanalyse durchgef\u00fchrt, die ich angesichts des nicht unbetr\u00e4chtlichen Rechenaufwandes ohne Statistikprogramm nicht nachvollziehen kann.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich muss ebenfalls zugeben, mit solchen Verfahren nicht sonderlich vertraut zu sein, und m\u00f6chte daher nur kurz umrei\u00dfen, worum es geht (f\u00fcr weitergehende Informationen sei auf <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Varianzanalyse\">diese Seite <\/a>in der Wikipedia verwiesen):<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nehmen wir einmal an, bei einer klinischen Untersuchung w\u00e4ren die beiden Gruppen hinsichtlich des Anteils der Frauen stark unterschiedlich zusammengesetzt. Wenn jetzt Frauen dazu neigen, sich bei dem betrachteten Krankheitsbild leichter zu erholen als M\u00e4nner, dann erg\u00e4ben sich alleine aus den unterschiedlichen Anteilen unterschiedliche Gruppenergebnisse, die gar nichts mit dem Medikament zu tun haben. Wenn man w\u00fcsste, wie stark sich die Frauen von den M\u00e4nnern hinsichtlich ihrer Genesung unterscheiden, dann k\u00f6nnte man das in der Auswertung ber\u00fccksichtigen. Dies ist im wesentlichen das, was man mit einer Varianzanalyse erreichen will und was auch hier versucht wurde. Die Beschreibung, was getan wurde, ist allerdings recht knapp ausgefallen. Man hat &#8218;entsprechend der signifikanten Unterschiede in den Ausgangsdaten diese korrigiert&#8216;.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Diese Unterschiede, auf denen die Korrektur beruht, sind aber alles andere als deutlich, jeweils um weniger als 10% der Gesamtskala:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Abtastung: 15,7 von 180 Punkten<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Depression: 4,9 von 60 Punkten<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">\u00c4rgerlichkeit: 3,1 von 48 Punkten.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Gemessen an der gesamten Bandbreite der m\u00f6glichen Empfindungen lagen die beiden Gruppen auch am Anfang der Behandlung recht dicht beieinander, wie es mit einer Randomisierung schlie\u00dflich auch erreicht werden sollte. Auch wenn man rein auf mathematischem Wege aus diesen Unterschieden Korrekturfaktoren errechnen kann, ist es doch fraglich, ob die kleinen Unterschiede auch ein unterschiedliches Reaktionsverhalten bedingen, insbesondere wenn man sich vergegenw\u00e4rtigt, dass es sich hierbei um subjektive Bewertungen handelt: ein Punkt entspricht nur einer \u00c4nderung der Bewertung in einem Charakteristikum um einen Schritt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Verzichten wir hier auf eine weitere langwierige Diskussion \u00fcber die Angemessenheit der Anpassung, nehmen wir vereinfachend einfach an, dass es damit schon seine Richtigkeit haben w\u00fcrde, und betrachten wir die Ergebnisse in der n\u00e4chsten Tabelle.<br \/>\n\n<table id=\"tablepress-12\" class=\"tablepress tablepress-id-12\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Kriterium<\/th><th class=\"column-2\">Hom.<\/th><th class=\"column-3\">Plac.<\/th><th class=\"column-4\">Diff.<\/th><th class=\"column-5\">Korrigiert<\/th><th class=\"column-6\">Signif..<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Anzahl Schmerzp.<\/td><td class=\"column-2\">82,0<\/td><td class=\"column-3\">89<\/td><td class=\"column-4\">-7,2<\/td><td class=\"column-5\">-10,5<\/td><td class=\"column-6\">< 0,05<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Abtastung<\/td><td class=\"column-2\">39,6<\/td><td class=\"column-3\">45,9<\/td><td class=\"column-4\">-6,1<\/td><td class=\"column-5\">-12,5<\/td><td class=\"column-6\">< 0.01<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Schmerz affektiv<\/td><td class=\"column-2\">27,5<\/td><td class=\"column-3\">29,2<\/td><td class=\"column-4\">-1,2<\/td><td class=\"column-5\">-8,3<\/td><td class=\"column-6\">< 0,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Schmerz sensorisch<\/td><td class=\"column-2\">39,0<\/td><td class=\"column-3\">37,5<\/td><td class=\"column-4\">+1,5<\/td><td class=\"column-5\">-3,6<\/td><td class=\"column-6\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Lebensqualit\u00e4t<\/td><td class=\"column-2\">43,6<\/td><td class=\"column-3\">46,1<\/td><td class=\"column-4\">-2,2<\/td><td class=\"column-5\">-7,5<\/td><td class=\"column-6\">< 0,05<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Ersch\u00f6pfung<\/td><td class=\"column-2\">35,7<\/td><td class=\"column-3\">47,9<\/td><td class=\"column-4\">-12.1<\/td><td class=\"column-5\">-10,3<\/td><td class=\"column-6\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Depression<\/td><td class=\"column-2\">12,2<\/td><td class=\"column-3\">13,5<\/td><td class=\"column-4\">-1,4<\/td><td class=\"column-5\">-7,3<\/td><td class=\"column-6\">< 0,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">\u00c4rgerlichkeit<\/td><td class=\"column-2\">6,0<\/td><td class=\"column-3\">7,7<\/td><td class=\"column-4\">-1,5<\/td><td class=\"column-5\">-5,0<\/td><td class=\"column-6\">< 0,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Gesamtgesundheit<\/td><td class=\"column-2\">56,7<\/td><td class=\"column-3\">60,8<\/td><td class=\"column-4\">-3,9<\/td><td class=\"column-5\">-12,5<\/td><td class=\"column-6\">< 0,05<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-12 from cache --><br \/>\n(Anmerkung: Die getrennte Umrechnung der angegebenen Differenzen hat zum Teil recht gro\u00dfe Rundungsfehler zur Folge.)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Um eine bessere \u00dcbersichtlichkeit zu erreichen, habe ich die Daten allerdings etwas aufbereitet. Wegen der Vielzahl der verwendeten unterschiedlichen Skalen sind die Zahlen in der originalen Darstellung nur wenig \u00fcbersichtlich. Daher habe ich die Daten auf eine einheitliche Skala von 0 bis 100 Punkte umgerechnet, mit 0 als dem bestm\u00f6glichen und 100 als dem schlechtestm\u00f6glichen Wert. Die Spalte Differenz zeigt wieder den Unterschied zwischen beiden Gruppen, ebenfalls als Unterschied auf der 100-Punkte-Skala, negative Werte stellen Vorteile f\u00fcr die Hom\u00f6opathie dar. Man sieht, dass zwar alle Kriterien einen Vorteil f\u00fcr die Hom\u00f6opathie anzeigen, dieser aber bis auf ein Kriterium weniger als 10 Punkte betr\u00e4gt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Infolge der Korrektur hat man durchaus etwas gr\u00f6\u00dfere Zahlenwerte erreicht &#8211; macht das aber \u00fcberhaupt etwas aus? Nach Ansicht der Forscher wahrscheinlich schon, denn immerhin hat man einige Daten in den vermeintlich statistisch signifikanten Bereich bringen k\u00f6nnen. Aber das Ausma\u00df der Verbesserung, die Effektgr\u00f6\u00dfe, ist immer noch recht klein. Zur Verdeutlichung sei diese Skala von 0 bis 100 Punkte einmal auf die bekannte Skala der Schulnoten von 1 bis 6 gelegt. Dann entspricht ein Notensprung knapp 17 Punkten. Mithin entspricht nicht ein Effekt einer Ver\u00e4nderung um einen vollen Notensprung, auch nach dieser Korrektur nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aber, immerhin, hat man durch diese Korrektur einige Ergebnisse vermeintlich auf ein statistisch signifikantes Niveau gehoben. In der letzten Spalt von Tabelle 2 sind die Ergebniswahrscheinlichkeiten aufgetragen, so wie sie die Autoren angeben. \u00dcblicherweise wird eine Wahrscheinlichkeit von 0,05 und darunter als ein statistisch signifikantes Ergebnis angesehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zus\u00e4tzlich f\u00fchren die Autoren noch einen Gesichtspunkt ein, n\u00e4mlich, dass eine Ergebniswahrscheinlichkeit von 0,1 und kleiner auf eine Tendenz zugunsten der Hom\u00f6opathie schlie\u00dfen lasse. Auch wenn man das in anderen Arbeiten \u00f6fters liest, dass die Ergebnisse zwar nicht statistisch signifikant\u00a0seien, aber eine Tendenz erkennen lie\u00dfen &#8211; das macht die Sache nicht richtiger. Ergebnis eines Signifikanztests ist eine Wahrscheinlichkeit, mit der das Ergebnis zustande k\u00e4me, wenn die dem Test zugrundeliegende Nullhypothese (&#8218;das Medikament ist unwirksam&#8216;) zutreffend w\u00e4re. Ist es hinreichend unwahrscheinlich, eben weniger als 5 %, dann geht man davon aus, dass die Nullhypothese nicht zutrifft. Das hei\u00dft, dass man damit rechnen muss, dass in jedem zwanzigsten Experiment zwar ein solches Ergebnis auftritt, aber immer noch durch Zufall zustande gekommen ist. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 10 % w\u00e4re das bei jedem zehnten Experiment der Fall &#8211; und nichts weiter sagt eine solche Wahrscheinlichkeit aus.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es ist einfach eine Fehlinterpretation, anzunehmen, dass das erzielte Ergebnis immer genauer den &#8218;richtigen&#8216; Sachverhalt trifft, je kleiner diese Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr ist, dass es\u00a0ein Zufallsergebnis\u00a0ist. Die einzige Aussage, die daraus folgt, ist und bleibt einfach, dass man mit h\u00f6herer Wahrscheinlichkeit einen Fehler macht, wenn man die Nullhypothese, die Annahme, das Medikament sei unwirksam, ablehnt. Aus der Tabelle ist ersichtlich, dass die Verbesserung beim affektiven Schmerzempfinden &#8218;unwahrscheinlicher&#8216; war als die Verbesserung bei der Ersch\u00f6pfung. Aber daraus zu schlie\u00dfen, dass die 12,5 Punkte damit n\u00e4her am wahren Wert liegen als die 10,3 beim Schmerzempfinden ist nicht zutreffend.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Zahl stimmt wahrscheinlich &#8211; oder sie tut es nicht. Mehr ist nicht. Wenn Sie bei einem Wurf mit einem W\u00fcrfel vorhersagen, dass eine Sechs f\u00e4llt, dann sind alle anderen Ergebnisse falsch, eine F\u00fcnf genauso wie eine Drei. Irgendwie eine F\u00fcnf als weniger falsch zu betrachten als eine Drei, nur weil sie n\u00e4her an der Sechs liegt,\u00a0ist Unsinn.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im Folgenden habe ich versucht, die Berechnung der Signifikanz nachzuvollziehen. In der Studie sind die Wahrscheinlichkeiten in den einzelnen Bewertungskriterien nach\u00a0der Korrektur durch die Varianzanlyse ermittelt worden, ich kann aufgrund der Datenlage jeweils nur t-Tests durchf\u00fchren. Dabei habe ich die zahlenm\u00e4\u00dfigen Ergebnisse der Hom\u00f6opathiegruppe beibehalten und die Zahlen f\u00fcr die Placebogruppe durch Addition der aus den Korrekturen hervorgegangenen Differenzen ermittelt. Die Standardabweichungen wurden in beiden Gruppen beibehalten. Hiermit konnte ich folgende Daten gewinnen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Anzahl Schmerzpunkte: p = 0,043<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Abtastung: p = 0,027<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Lebensqualit\u00e4t: p = 0,170<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Gesundheit allgemein: p = 0,023<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Im Vergleich zu Tabelle 2 ergeben sich beim Nachvollzug der Rechnung als t-Test zum Teil deutliche Unterschiede in den Zahlenangaben aus der Studie. Ich kann jedoch nicht beurteilen, ob dies auf den notwendigerweise anderen Rechenweg zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Dabei wurde noch nicht einmal ber\u00fccksichtigt, dass ja mehrere Ergebnisse gleichzeitig betrachtet wurden und man deshalb die Grenze f\u00fcr die Signifikanz korrigieren m\u00fcsste, s. Kommentare von Dierk D. zu <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=885\">diesem<\/a> Beitrag.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Da durch die Bewertung von mehreren Kriterien die Chance auf ein signifikantes Ergebnis steigt, muss mit einem kleineren grenzwert gerechnet werden. Um ein bestimmtes Signifikanzniveau erreichen, muss bei f\u00fcnf Kriterien, wie sie als Hauptkriterien f\u00fcr diese Studie genannt wurden, die kleinste Auftretenswahrscheinlichkeit\u00a0unter einem F\u00fcnftel des Signifikanzniveaus unterschreiten. P m\u00fcsste demnach im Minimum bei unter 0,01 liegen. Das ist nicht der Fall.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie schreiben die Autoren in der Diskussion der Ergebnisse:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\">Diese Daten stellen eine Replikation und Erweiterung der fr\u00fcheren Studie von Fisher et al. (s. oben) dar und zeigen, dass eine individualisierte hom\u00f6opathische Therapie bei der Behandlung einer Fibromyalgie einem Placebo \u00fcberlegen ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nein, das nun wirklich nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Insgesamt wurden zwei Studien betrachtet, die sich mit der hom\u00f6opathischen Behandlung von Fibromyalgie besch\u00e4ftigen. Eine Studie liefert hierzu nur so wenige Informationen, dass sie sich auf diesem Wege einer Analyse entzieht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In der zweiten Studie wurden eine Vielzahl von Daten erhoben, die bei einer Pilotstudie gerechtfertigt w\u00e4ren. Die Effektst\u00e4rken\u00a0sind dabei durchweg recht gering, es ist fraglich, ob ein Patient dies \u00fcberhaupt deutlich sp\u00fcren w\u00fcrde. F\u00fcr alle Ergebnisse umfasst der Vertrauensbereich auch die Null und sowohl substanziell positive wie negative Bereiche. Erst eine Korrektur der Daten, die \u00fcber eine Varianzanalyse erfolgt, bringt sie auf ein vermeintlich signifikantes Niveau. Bei Ber\u00fccksichtung der mehrfachen Zielsetzung der Studie liefert eine Nachrechnung\u00a0der Wahrscheinlichkeit, ob dieses Ergebnis durch\u00a0Zufall entstanden sein k\u00f6nnte, dass kein einziges Ergebnis als signifikant gelten kann.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Studie eignet sich insgesamt nicht als Nachweis f\u00fcr eine Wirksamkeit einer hom\u00f6opathischen Behandlung der Fibromyalgie.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[1] Bell IR, Lewis DA, Brooks AJ, Schwartz GE, Lewis DE, Walsh BT, Baldwin CM: &#8218;Improved clinical status in fibromyalgia patients treated with individualized homeopathic remedies versus placebo&#8216; in: Rheumatology 2004; 43: 577-582 doi: 10.1093\/rheumatology\/keh111, <a href=\"http:\/\/rheumatology.oxfordjournals.org\/content\/43\/5\/577.long\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[2] Fisher P, Greenwood A, Huskisson EC, Turner P, Belon P.: &#8218;Effect of hoemeopathic treatment on fibrositis (primary fibromyalgia)&#8216; in: BMJ 299 (1989) pp365-366, <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC1837216\/pdf\/bmj00244-0034.pd\">Link<\/a> zum Volltext\u00a0\u00a0<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[3] Relton C, Smith C, Raw J, Walters C, Adabajo AO, Thomas KJ, Young TA.: &#8218;Healthcare provided by a homeopath as an adjunct to usual care for Fibromyalgia (FMS): results of a pilot Randomised Controlled Trial&#8216; in: Homeopathy 98 (2009) 2 pp 77-82, doi: 10.1016\/j.homp.2008.12.004, <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S1475491609000137\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[4] Melzack R: &#8218;The short-form McGill pain questionnaire&#8216;, in: Pain 30 (1987) 2: pp 191-197, <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/0304395987910748\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[5] Walker EA, Keegan D, Gardner G, Sullivan M, Katon WJ, Bernstein D: &#8218;Psychosocial Factors in Fibromyalgia Compared With Rheumatic Arthritis: I. Psychaiatric Diagnoses and Functional Disability&#8216;, in: Psychosomatic Medicine 59 (1997): pp 565 &#8211; 571. <a href=\"http:\/\/www.psychosomaticmedicine.org\/content\/59\/6\/565.full.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[6] McNair D, Lorr M, Droppleman L: &#8218;Profile of Mood States (POMS)&#8216;, Ver\u00f6ffentlichung der University of Buffalo 1989, <a href=\"https:\/\/ubir.buffalo.edu\/xmlui\/handle\/10477\/1888\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(\u00dcberarbeitet 15.2.2014) Nachdem die letzte Analyse eigentlich recht erfreulich verlief, landen wir mit dieser Betrachtung leider wieder am anderen Ende der Skala. \u00dcber die hom\u00f6opathische Behandlung der Fibromyalgie existieren drei kontrollierte Vergleichsstudien. Hauptthema dieser Analyse ist die in 2004 ver\u00f6ffentlichte &hellip; <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=978\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13,9,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/978"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=978"}],"version-history":[{"count":14,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/978\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1667,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/978\/revisions\/1667"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}