{"id":926,"date":"2013-09-10T14:47:42","date_gmt":"2013-09-10T12:47:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=926"},"modified":"2017-02-18T17:15:26","modified_gmt":"2017-02-18T16:15:26","slug":"wirkt-traumeel-s-bei-entzuendungen-im-rachen-oberbaum-2001","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=926","title":{"rendered":"Wirkt Traumeel S\u00ae bei Entz\u00fcndungen im Rachen ? (Oberbaum 2001)"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D926\" data-timestamp=\"1487438126\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D926\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 3<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D926&text=Wirkt%20Traumeel%20S%C2%AE%20bei%20Entz%C3%BCndungen%20im%20Rachen%20%3F%20%28Oberbaum%202001%29\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p><strong>(\u00dcberarbeitung 15.2.2014)<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">F\u00fcr diesen Blog bringe ich viel Zeit damit zu, die Arbeiten anderer Leute zu begutachten und zu kritisieren. Was man da zum Teil zu lesen bekommt, str\u00e4ubt einem manchmal schon die noch verbliebenen Haare. Da ist es eine echte Freude, sich mit der f\u00fcr meine Begriffe gut gemachten Arbeit von M. Oberbaum zu besch\u00e4ftigen, die 2001 ver\u00f6ffentlicht wurde [1]. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><!--more-->Ich mache diese Einschr\u00e4nkung &#8218;f\u00fcr meine Begriffe&#8216; deshalb, weil diese Studie in Shangs Metaanalyse nicht als von hoher Qualit\u00e4t bewertet wurde [2]. Wir haben aber an anderer Stelle gesehen (beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=404\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=844\">hier<\/a>), dass eine gute Bewertung der Qualit\u00e4t in einem Review oder in einer Metaanalyse nicht unbedingt garantiert, dass die Studienergebnisse auch als Nachweis der Wirksamkeit taugen. Soweit ich erkennen kann, hat der Autor lediglich die Methode der Randomisierung nicht beschrieben, was nach Shang allerdings ein Beurteilungskriterium f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Studie ist.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Studiendesign<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Arbeit befasst sich mit der Behandlung von Stomatitis [1]. Nach der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stomatitis\">deutschen<\/a> Wikipedia handelt es sich bei der Stomatitis um einen Befall der Mundschleimh\u00e4ute durch Herpesviren. Wahrscheinlich ist hier aber eher die <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Stomatitis\">englische<\/a> Beschreibung anzuwenden, nach der generell jede Entz\u00fcndung der Schleimh\u00e4ute im Mundraum so bezeichnet wird. Oberbaum untersuchte die Behandlung von Stomatitis<span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">, wie sie durch die orale Einnahme der Medikamente bei einer Chemotherapie offenbar recht h\u00e4ufig auftritt, mit dem hom\u00f6opathischen Komplexmittel Traumeel S\u00ae als fl\u00fcssige Verd\u00fcnnung [3]. Erfreulich an seiner Arbeit ist, dass eindeutige und unzweifelhafte Ma\u00dfst\u00e4be verwendet wurden und alle erhobenen Daten angegeben werden, so dass ein Nachvollziehen der Auswertung m\u00f6glich ist. Sogar aufgetretene Fehler werden aufgef\u00fchrt und im Zweifelsfalle in die ung\u00fcnstigere Richtung in die Auswertung einbezogen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Untersuchung wurde an 32 Patienten im Alter zwischen 3 und 25 Jahren durchgef\u00fchrt, die sich einer Stammzellentransplantation mit anschlie\u00dfender Chemotherapie unterzogen hatten. Obwohl Traumeel S\u00ae als fl\u00fcssige Verd\u00fcnnung offenbar zur Injektion gedacht ist, wurde es hier als Mundsp\u00fclung verwendet. <\/span>Die Patienten wurden nach einem Zufallsprinzip in zwei Gruppen aufgeteilt. Bei der Verumgruppe erfolgte die erste Behandlung zwei Tage nach der Transplantation und wurde<span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"> im weiteren Verlauf f\u00fcnfmal t\u00e4glich angewendet. Die Placebogruppe erhielt die gleiche Therapie, wobei jedoch nur die Salzl\u00f6sung der Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit verwendet wurde. Die Patienten sollten zus\u00e4tzlich zu der\u00a0in diesem Krankenhaus \u00fcblichen Standardprozedur ihren Mund mit der L\u00f6sung ausgiebig sp\u00fclen und sie dabei m\u00f6glichst lange auf die besonders betroffenen Stellen einwirken lassen. Diese Behandlung wurde mindestens 14 Tage lang durchgef\u00fchrt oder bis die Anzeichen der Entz\u00fcndung mindestens zwei Tage lang nicht mehr vorhanden waren. <\/span><\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ergebnisse<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Bei 77 % der Patienten lagen zu Beginn der Behandlung mit Traumeel S\u00ae noch keine Beschwerden vor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Auswertbar waren in beiden Gruppen jeweils 15 Patienten. In der Verumgruppe traten bei f\u00fcnf Patienten die Beschwerden erst gar nicht auf, in der Placebogruppe nur bei einem. Als wesentliche Bewertungskriterien wurde die Zeit gemessen, die verging, bis sich ausgehend von dem Zustand vor der Transplantation eine Verschlimmerung des Befundes ergab, und eine kombinierte Punktzahl, die sowohl die Intensit\u00e4t als auch die Dauer der Beschwerden beinhaltete. Die Intensit\u00e4t wurde nach objektiven Merkmalen bewertet (1 = Reizung ohne Schmerzen bis 4 = Nahrungsaufnahme nicht m\u00f6glich). Die Dauer wurde als Anzahl der Tage gez\u00e4hlt, zu denen die jeweilige Intensit\u00e4tsstufe vorlag. Die Punktzahl ergab sich aus der Multiplikation und Aufsummierung der Tage und Intensit\u00e4ten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">In der Verumgruppe kam es bei nur 7 Patienten zu einer Verschlechterung der Stomatitis-Symptome und die Intensit\u00e4t der Beschwerden wurde durchschnittlich mit 10,4 Punkten bewertet, bei der Placebogruppe hingegen verschlechterte sich der Zustand von 14 Patienten &#8211; also fast von allen &#8211; und die Bewertung ergab 24,3 Punkte. Die Ergebnisse werden als sehr signifikant beschrieben mit p &lt; 0,001 bzw. p &lt; 0,01. Bemerkenswert ist, dass alle Daten angegeben werden, die man brauchen w\u00fcrde, diese Rechnungen nachzuvollziehen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Dass bei der Verumgruppe nur bei 7 Patienten eine Verschlechterung eingetreten ist, in der Placebogruppe hingegen bei 14, wird in der Arbeit mit p &lt; 0,001 als sehr signifikant bewertet. Bei der Intensit\u00e4t der Beschwerden, in der Verumgruppe nur 10,4 Punkte im Vergleich zu 24,3 Punkten bei Placebo, gab Oberbaum an, dass das Ergebnis mit p &lt; 0,01 sehr signifikant sei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Im weiteren Verlauf der Arbeit wird noch ausgef\u00fchrt, dass die Patienten der Verumgruppe weniger Probleme mit Mundtrockenheit, Schmerzen im Mundraum und Schwierigkeiten beim Essen hatten. Die Verbesserung ist jedoch auf die Mundschleimh\u00e4ute begrenzt, Traumeel S\u00ae wirkt nicht bei Beschwerden im weiteren Verdauungstrakt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Soweit so gut. Also endlich ein positives Ergebnis f\u00fcr die Hom\u00f6opathie!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Wirklich?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Es gibt mehrere Vorbehalte, die anzuf\u00fchren sind, wenn man dieses Ergebnis als &#8218;Erfolg f\u00fcr die Hom\u00f6opathie&#8216; bewerten m\u00f6chte. Dies hat aber weniger mit der Qualit\u00e4t der Arbeit der Autoren zu tun als mit nach Lage der Dinge unvermeidlichen Problemen dieser Untersuchung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Zun\u00e4chst handelt es sich nur um ein einzelnes Ergebnis. Bekanntlich dr\u00fcckt die Signifikanz nur eine Wahrscheinlichkeit aus, dass ein Ergebnis nicht aus Zufall entstanden ist. Das hei\u00dft, es kann durchaus Ergebnisse geben, wie sie zwar nur mit einer geringen Wahrscheinlichkeit eintreten, die aber eben doch als Zufall entstanden sind. Bei einem Signifikanzniveau von 5 % wird dies im Durchschnitt bei jedem zwanzigsten Versuch der Fall sein. Erst wenn sich ein solches Ergebnis wiederholen l\u00e4sst, m\u00f6glichst in einem unabh\u00e4ngigen Versuch, kann man dies als gesichert ansehen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Datenbank der Carstens-Stiftung zeigt unter dem Filter &#8218;remedy = Traumeel&#8216; insgesamt 23 verschiedene Studien an [4], aber au\u00dfer der hier besprochenen Studie von Oberbaum und einer fr\u00fcheren Vorbetrachtung besch\u00e4ftigt sich keine weitere mit der Behandlung von Stomatitis infolge einer Chemotherapie. Dies ist allerdings erstaunlich. Oberbaum hatte ausgef\u00fchrt, dass es keine wirklich brauchbare Therapie f\u00fcr diese Beschwerden gibt und sein Behandlungserfolg daher von erheblicher Bedeutung sein k\u00f6nnte. Er hatte selbst darauf hingewiesen, dass seine Gruppen nur recht klein waren, dass er selbst daher plane, in einer weitaus gr\u00f6\u00dferen Studie, an der sich auch verschiedene andere Therapieeinrichtungen beteiligen sollten, seine Ergebnisse zu verifizieren. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Das war 2001. Inzwischen hat Oberbaum zwar zu anderen Themen weitergeforscht, aber bis heute (2013), also nach 12 Jahren, sind keine diesbez\u00fcglichen Ergebnisse ver\u00f6ffentlicht worden, auch nicht von anderen Autoren. Warum nicht? Hat wirklich niemand Interesse an dieser preiswerten, nebenwirkungsfreien und angeblich doch so wirksamen Methode, bei den Patienten die sehr unangenehmen Folgen ihrer Chemotherapie zu lindern? Nach den pr\u00e4sentierten Ergebnissen war die Verbesserung doch sehr gro\u00df, es w\u00e4re ja fast str\u00e4flich, dies nicht weiter zu verfolgen. Man kann doch keine Schwierigkeiten gehabt haben, andere Forscher, die beteiligten Gremien und Institutionen, die Geldgeber und was man sonst so braucht, anhand der vorliegenden Studie zu \u00fcberzeugen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Selbst der Hersteller des Medikaments hatte keine Neigung, diese Ausweitung der Anwendungsm\u00f6glichkeiten, entsprechend erh\u00f6htem Umsatz, weiter zu verfolgen? Irgendwie ist das nicht zu glauben. Konnte man keine Patienten zur Teilnahme gewinnen? Ebenso unglaublich. Wenn das Medikament tats\u00e4chlich einen deutlichen Fortschritt darstellen w\u00fcrde, dann m\u00fcssten sich in dieser langen Zeit doch auch Patienten gefunden haben, die bereit sind, an einer solchen Studie teilzunehmen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Normalerweise kann man dem Fehlen von replizierenden Versuchen nicht allzu viel Bedeutung beimessen, wie <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=245\">hier<\/a> ausf\u00fchrlich dargestellt. In der vorliegenden Konstellation aber dr\u00e4ngt sich die Annahme auf, dass man zwar versucht hat, die Ergebnisse zu replizieren, dies aber nicht gelungen ist, und man daher &#8211; publication bias bei der Arbeit &#8211; auf eine Ver\u00f6ffentlichung verzichtet hat. Wie gesagt, nur eine Annahme, aber dennoch erscheint das eigentlich positive Ergebnis etwas zweifelhaft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ein anderer Aspekt ergibt sich aus der folgenden \u00dcberlegung: Selbst wenn nachgewiesen sein sollte, dass Traumeel S\u00ae in dieser Anwendung die Verbesserungen tats\u00e4chlich herbeigef\u00fchrt hat &#8211; was bedeutet das f\u00fcr &#8218;die Hom\u00f6opathie&#8216;?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Hom\u00f6opathie beruht auf zwei ganz wesentlichen Grunds\u00e4tzen: Potenzierung und \u00c4hnlichkeitsprinzip. Die Potenzierung ist bekanntlich ein stufenweises Verd\u00fcnnen, wobei die L\u00f6sung zwischendurch heftig gesch\u00fcttelt wird. Dieser Prozess soll die Wirksamkeit des Medikaments steigern, sogar, wenn der Wirkstoff soweit verd\u00fcnnt ist, dass es v\u00f6llig unwahrscheinlich ist, dass er noch eine pharmakologische Wirkung im K\u00f6rper entfalten k\u00f6nnte. Besonders wirksam sind angeblich\u00a0die Hochpotenzen, bei denen der Wirkstoff in der Arznei gar nicht mehr enthalten ist. Wenn also durch eine Studie belegt werden soll, dass &#8218;die Hom\u00f6opathie&#8216; zumindest in Teilbereichen eine Wirksamkeit entfalten kann, dann muss genau dieser Punkt in der Untersuchung best\u00e4tigt werden. Anders gesagt, wenn ein Medikament nicht ausschlie\u00dflich aus mittleren und hohen Potenzen besteht, dann enth\u00e4lt es f\u00fchlbare Mengen an Wirkstoffen und ist von daher kein hom\u00f6opathisches Pr\u00e4parat mehr. Auch wenn es von einem Unternehmen hergestellt wurde, das\u00a0ansonsten Hom\u00f6opathika herstellt. Nicht das Geb\u00e4ude entscheidet \u00fcber den Charakter dessen, was darin erzeugt wird: Katzen, die im Kuhstall geboren werden, bleiben zeitlebens Katzen, werden nicht zu K\u00fchen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Zusammensetzung von Traumeel S\u00ae als fl\u00fcssige L\u00f6sung zeigt die folgende Tabelle, siehe [3]. Traumeel S ist ein Kombinationspr\u00e4parat, das aus insgesamt 14 einzelnen Bestandteilen besteht. Die Zusammensetzung als Injektionsl\u00f6sung, wie sie von Oberbaum benutzt wurde, pro 2,2-ml-Ampulle zeigt die folgende Tabelle. Die Tagesdosis ergibt sich bei der beschriebenen Anwendung von 5 Ampullen t\u00e4glich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">\n<table id=\"tablepress-11\" class=\"tablepress tablepress-id-11\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Stoff<\/th><th class=\"column-2\">Konzentration<\/th><th class=\"column-3\">Menge (mg)<\/th><th class=\"column-4\">Tagesdosis (mg)<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Calendula Officinalis<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">2,2<\/td><td class=\"column-4\">0,11<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Atropa bella-donna<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">2,2<\/td><td class=\"column-4\">0,11<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Aconitum napellus<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">1,32<\/td><td class=\"column-4\">0,066<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Bellis perennis<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">1,1<\/td><td class=\"column-4\">0,055<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Hypericum perforatum<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">0,66<\/td><td class=\"column-4\">0,033<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Echinacea<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">0,55<\/td><td class=\"column-4\">0,028<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Echinacea purpurea<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">0,55<\/td><td class=\"column-4\">0,028<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Symphytum officinale<\/td><td class=\"column-2\">D6<\/td><td class=\"column-3\">2,2<\/td><td class=\"column-4\">0,000<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Matricaria recutita<\/td><td class=\"column-2\">D3<\/td><td class=\"column-3\">2,2<\/td><td class=\"column-4\">0,011<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Achillea millefolium<\/td><td class=\"column-2\">D3<\/td><td class=\"column-3\">0,55<\/td><td class=\"column-4\">0,002<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Mercurius Solubilis H.<\/td><td class=\"column-2\">D6<\/td><td class=\"column-3\">1,1<\/td><td class=\"column-4\">0,000<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Hepar sulfuris<\/td><td class=\"column-2\">D6<\/td><td class=\"column-3\">2,2<\/td><td class=\"column-4\">0,000<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Hamamelis virginiara<\/td><td class=\"column-2\">D1<\/td><td class=\"column-3\">0,22<\/td><td class=\"column-4\">0,11<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-15 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Arnica montana<\/td><td class=\"column-2\">D2<\/td><td class=\"column-3\">2,2<\/td><td class=\"column-4\">0,11<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-16 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Summe<\/td><td class=\"column-2\"><\/td><td class=\"column-3\"><\/td><td class=\"column-4\">0,663<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-11 from cache --><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Man erkennt, dass das Medikament eine ganze Reihe von Wirksubstanzen enth\u00e4lt, in den meisten F\u00e4llen in einer sehr niedrigen Potenz. Die letzte Spalte gibt die Tagesdosis an, die ein Patient nach den Vorgaben der Behandlung erhalten hat. Das sind sicher keine gro\u00dfen Mengen, aber am Ende des Tages hat der Patient diese Menge Wirkstoff ziemlich direkt auf die Problemzonen aufgebracht. Ich verf\u00fcge nicht \u00fcber die notwendigen Kenntnisse, um schlussendlich beurteilen zu k\u00f6nnen, ob diese Stoffe wirksam werden k\u00f6nnen, sich dabei vielleicht gegenseitig verst\u00e4rken, aber 0,6 mg\/Tag liegt durchaus in der Gr\u00f6\u00dfenordnung, in der einige pharmazeutisch wirksame Stoffe angewendet werden. Nat\u00fcrlich kann man jetzt anf\u00fchren, dass es der Verst\u00e4rkung durch die Potenzierung bedarf, wenn auch nur in vergleichsweise geringem Umfang, um eine doch recht geringe Menge an Bestandteilen eine Wirkung entfalten zu lassen &#8211; aber beweisen kann man das mit dieser Studie eher nicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">F\u00fcr die G\u00fcltigkeit des \u00c4hnlichkeitsprinzips liefert die Studie schon gar keinen Hinweis. Bekanntlich soll nach hom\u00f6opathischer Auffassung ein Medikament in der Lage sein, bei einem Kranken die Symptome erfolgreich zu bek\u00e4mpfen, die es bei einem Gesunden hervorrufen kann. Die Auswahl des richtigen Medikaments erfolgt demnach in einem langen Gespr\u00e4ch, in dem die Symptomatik des Patienten festgestellt wird, um dann anhand der in den Repertorien gelisteten Arzneimittelbilder das passende Medikament auszuw\u00e4hlen. Von alledem ist hier nichts geschehen. Nat\u00fcrlich kann es sein, dass jeweils einer der vielen Inhaltsstoffe zuf\u00e4llig die erforderliche \u00c4hnlichkeit aufwies &#8211; aber gesichert ist das nicht. Es ist nicht festgestellt worden, ob einer der Inhaltsstoffe der f\u00fcr den Patienten &#8211; nicht nur f\u00fcr die Beschwerden im Mund sondern &#8218;ganzheitlich&#8216; f\u00fcr den Patienten als Ganzes &#8211; passen k\u00f6nnte. Alleine aufgrund der Diagnose wurde das Mittel probeweise verabreicht, was genauso gut dem allopathischen Ansatz, die Beschwerden mit einem &#8218;Gegenmittel&#8216; zu bek\u00e4mpfen, entsprechen k\u00f6nnte. Auch die zweite S\u00e4ule der Hom\u00f6opathie kann daher nicht als im Versuch best\u00e4tigt gelten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Fazit: Auch wenn der Nachweis vielleicht gelingt, dass Traumeel S\u00ae bei diesen Beschwerden wirklich hilft &#8211; eine Verallgemeinerung dahingehend, dass dies eine Best\u00e4tigung daf\u00fcr sei, dass die Hom\u00f6opathie doch wirksam sein k\u00f6nnte, ist das Versuchsergebnis nicht, denn die Grundprinzipien der Hom\u00f6opathie wurden m\u00f6glicherweise gar nicht tangiert.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Zusammenfassung<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Oberbaum erzielte bei der Behandlung von entz\u00fcndlichen Beschwerden im Mundraum, hervorgerufen durch eine Chemotherapie bei Kindern, eine signifikante Verbesserung dahingehend, dass in der Verumgruppe deutlich weniger Patienten solche Beschwerden entwickelten bzw. sich die Symptomatik verschlechterte als bei der Placebogruppe. Eine Replizierung hat es bislang aber nicht gegeben, obwohl eigentlich doch ein sehr gro\u00dfes Interesse an dieser Therapie gegeben sein m\u00fcsste. Dies legt den Schluss nahe, dass die vom Autor selbst angesprochene gr\u00f6\u00dfere Studie nicht zum Erfolg gef\u00fchrt hat. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Selbst wenn es gelungen w\u00e4re, nachzuweisen, dass das Medikament eine Wirksamkeit gezeigt h\u00e4tte, taugt dies wenig als Nachweis daf\u00fcr, dass die Hom\u00f6opathie eine Wirksamkeit entfalten k\u00f6nnte, denn die wesentlichen Grundprinzipien Potenzierung und \u00c4hnlichkeitsprinzip haben wahrscheinlich keine Rolle gespielt.<\/span><\/p>\n<p><strong>Nachtrag (11. 9. 2013)<\/strong><\/p>\n<p>Gerade habe ich bei weiteren Literaturrecherchen eine interessante Arbeit gefunden [5], die nicht in der Carstens-Datenbank enthalten ist, obwohl sie schon 2012 ver\u00f6ffentlicht wurde. Darin wird \u00fcber die von Oberbaum angek\u00fcndigte gr\u00f6\u00dfere Untersuchung berichtet, die an insgesamt 181 Patienten an mehreren internationalen Therapieeinrichtungen durchgef\u00fchrt wurde. Es handelt sich um eine doppelt verblindete, placebokontrollierte Studie. Ergebnis:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8218;Bei den 181 auswertbaren Patienten ergaben sich keine statistischen (= statistisch signifikanten, Anm. \u00dcbers.) Unterschiede bei Mucositis in der Traumeelgruppe (76,7 %) im Vergleich zu Placebo (67,3 %) (p = 0,13). Bei der Traumeelgruppe zeigte sich ein Trend zu geringerem Gebrauch an Narkotika. F\u00fcr Traumeel konnte kein statistischer Nutzeffekt bei Mucositis nachgewiesen werden. Wir konnten nicht best\u00e4tigen, dass Traumeel eine wirksame Therapie f\u00fcr Mucositis bei Kindern ist, die sich einer Stammzellentransplantation unterziehen.&#8216;<br \/>\n(\u00dcbersetzung von mir)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Gegensatz zum Hauptartikel wird hier von Mucositis gesprochen, also\u00a0einer Schleimhautentz\u00fcndung im gesamten Verdauungstrakt vom Rachen bis zum Darm. Oberbaum, der in dieser Studie als Mitautor genannt wird, hatte ja schon dar\u00fcber berichtet, dass die Wirkung nur lokal auf den Rachenraum begrenzt ist. Selbst dieses Ergebnis konnte aber nicht best\u00e4tigt werden: Die Verumgruppe erzielte sogar ein schlechteres Ergebnis (24,4 Punkte) als die Placebogruppe (21,6 Punkte). Damit ist eine Replizierung nicht gelungen, wegen der erheblich gr\u00f6\u00dferen Teilnehmerzahl hat dies auch eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Beweiskraft als die originale Studie.<\/p>\n<p>Also: Kein Nachweis f\u00fcr Traumeel S\u00ae und erst recht keiner f\u00fcr Hom\u00f6opathie.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Literatur<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">[1] Oberbaum M, Yaniv I, Ben-Gal Y, Stein J, Ben-Zvi N, Freedman LS, Branski D: &#8218;A Randomized, Controlled Clinical Trial of the Homeopathic Medication Traumeel S\u00ae in the Treatment of Chemotherapy-Induced Stomatitis in Children Undergoing Stem Cell Transplantation&#8216;, in: Cancer 2001; 92: 684-90; Link zum Volltext auf <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/1097-0142(20010801)92:3%3C684::AID-CNCR1371%3E3.0.CO;2-%23\/full\" class=\"broken_link\">Englisch<\/a> und <a href=\"http:\/\/verzeichnisse.freepage.de\/digimax\/download\/traumeeloberbaumpdf.pdf\" class=\"broken_link\">Deutsch<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">[2] Shang A, Huwiler-M\u00fcntener K, Nartey M, J\u00fcni O, D\u00f6rig S, Sterne JA, Pewsner D, Egger M. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homoeopathy and allopathy. Lancet 2005: 336: 726\u00ad32. Link zum <a href=\"http:\/\/www.homeopathonline.net\/library\/Are%20the%20clinical%20effects%20of%20homoeopathy%20placebo%20effects.pdf\">Volltext<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">[3] Webseite der Biologische Heilmittel Heel Gmbh, Produktinformationen <a href=\"http:\/\/www.heel.de\/upload\/Traumeel_S_Inj_K_016039_04_BPZ_7_1562.pdf\" class=\"broken_link\">Traumeel S\u00ae<\/a>, abgerufen 9. September 2013<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">[4] CORE Hom Datenbank auf der Webseite der Carstens Stiftung, abgerufen am 9. September 2013 (<a href=\"http:\/\/archiv.carstens-stiftung.de\/core-hom\/login.php\" class=\"broken_link\">Link<\/a>)<\/span><\/p>\n<p>[5] Sencer SF, Zhou T, Freedman LS, Ives JA, Chen Z, Wall D, Nieder ML, Grupp SA, Yu LC, Sahdev I, Jonas WB, Wallace JD, Oberbaum M.: &#8218;Traumeel S in preventing and treating mucositis in young patients undergoing SCT: a report of the Children&#8217;s Oncology Group&#8216; in: Bone Marrow Transplantation (2012) 47, 1409 &#8211; 1411, doi: 10.1038\/bmt.2012.30. Link zum <a href=\"http:\/\/www.nature.com\/bmt\/journal\/v47\/n11\/full\/bmt201230a.html\">Volltext<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(\u00dcberarbeitung 15.2.2014) F\u00fcr diesen Blog bringe ich viel Zeit damit zu, die Arbeiten anderer Leute zu begutachten und zu kritisieren. Was man da zum Teil zu lesen bekommt, str\u00e4ubt einem manchmal schon die noch verbliebenen Haare. 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