{"id":704,"date":"2013-07-10T18:57:36","date_gmt":"2013-07-10T16:57:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=704"},"modified":"2018-12-14T14:33:33","modified_gmt":"2018-12-14T13:33:33","slug":"anleitung-zur-herstellung-des-homoopathikums-vinum-christi-c200","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=704","title":{"rendered":"Anleitung zur Herstellung des Hom\u00f6opathikums Vinum Christi C200"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D704\" data-timestamp=\"1544798013\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D704\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 569<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D704&text=Anleitung%20zur%20Herstellung%20des%20Hom%C3%B6opathikums%20Vinum%20Christi%20C200\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p><strong>Warum\u00a0ein solches\u00a0Hom\u00f6opathikum?<\/strong><\/p>\n<p>Bei Betrachtung der verschiedenen Diskussionen um die Hom\u00f6opathie und andere Gebiete (z. B. <a href=\"http:\/\/blog.gwup.net\/2013\/07\/07\/homoopathie-im-deutschen-museum-jetzt-wirds-peinlich\/\">hier<\/a>\u00a0oder <a href=\"http:\/\/blog.gwup.net\/2013\/06\/19\/auf-dem-eso-strich\/\">hier<\/a>), kommt man nicht umhin festzustellen, dass die Menschen offenbar eine gewisse Mystik brauchen, die heutzutage von der Religion nicht mehr in ausreichendem Umfang geliefert wird. Es scheint mithin sinnvoll, eine Br\u00fccke zwischen Hom\u00f6opathie und Religion zu schlagen. Daher der Vorschlag f\u00fcr dieses noch nie dagewesene und durch die Kombination alter Weisheiten, christlicher Traditionen und moderner Alternativer Medizin\u00a0und Physik sicher besonders wertvolle Medikament.<\/p>\n<p>Prinzipiell ist das Vorgehen geeignet, praktisch jedes beliebige hom\u00f6opathische Medikament herzustellen. Es empfiehlt sich aber, dieses Verfahren nur auf solche Medikamente zu beschr\u00e4nken, die anders nicht herstellbar w\u00e4ren, etwa weil keine materielle Urtinktur vorliegt. Ansonsten verdirbt man den etablierten Herstellern ja das Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p><strong><!--more-->1. Schritt: Beschaffung des Ausgangsmaterials<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben uns also entschlossen, ein hom\u00f6opathisches Medikament aus dem Wein herzustellen, den Jesus Christus bei seinem letzten Abendmahl getrunken hat. Unm\u00f6glich, sagen Sie, das Material f\u00fcr eine Urtinktur zu beschaffen? Ganz im Gegenteil.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Abendmahl.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-5027 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Abendmahl.jpg\" alt=\"\" width=\"485\" height=\"1000\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Abendmahl.jpg 485w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/Abendmahl-146x300.jpg 146w\" sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jesus feierte mit seinen J\u00fcngern vor rund 2000 Jahren sein letztes Abendmahl. Wie viel Wein gab es da? Wenn er sein Abendmahl nach der Vorlage des j\u00fcdischen Sedermahls gefeiert hat, dann hatte er nur einen Becher Wein. Andererseits, als Chef gab er schlie\u00dflich seinen Ausstand, da wollte er sich bestimmt auch nicht lumpen lassen. Nur ein Becher? Na ja, bleiben wir dabei, dann liegen wir auf der sicheren Seite und m\u00fcssen uns nachher nicht mit Beschwerden herum\u00e4rgern, wir h\u00e4tten irgendetwas anderes untergemischt. Gehen wir davon aus, sein Becher, aus dem Kelch abgef\u00fcllt,\u00a0h\u00e4tte 250ml Wein enthalten. Wie viel war davon Wasser und wie viel war anderes Zeug? Sagen wir, das waren zu 80 % Wasser, der Rest Alkohol und naturnahe Geschmacks- und Aromastoffe, also 200 ml Wasser. Mit der Avogadro-Konstante k\u00f6nnen wir errechnen, dass dann rund 7 x 10 ^24 Wassermolek\u00fcle im Becher waren.<\/p>\n<p>Der Wasservorrat der Erde wird in [1] mit 1,4 Milliarden km\u00b3 beziffert, das sind 1,4 x 10^24 ml. Man kann sicher davon ausgehen, dass sich das Wasser aus Jesus Wein, vielleicht nach einigen anf\u00e4nglichen Umwegen, \u00fcber die gesamte Wassermasse gleichm\u00e4\u00dfig verteilt hat. Dann sind in jedem Milliliter Wasser heute f\u00fcnf Wassermolek\u00fcle enthalten, die beim letzten Abendmahl in Jesu Becher waren. Dass sie gleich zu Anfang gewisse biologische Umwandlungsprozesse durchlaufen haben, \u00e4ndert nichts daran, dass diese Molek\u00fcle in dem Becher waren und, da sie wohl kaum in den Weltraum geschossen wurden, eben \u00fcberall hienieden vorhanden sind.<\/p>\n<p>Zur Beschaffung des Rohstoffs k\u00f6nnen wir also einfach ein gro\u00dfes Glas Wasser aus der Leitung nehmen. Bei 500 ml Inhalt enth\u00e4lt dieses Glas dann etwa 2500 Wassermolek\u00fcle, die wir gebrauchen k\u00f6nnen. Na ja, ist wohl mehr ein gr\u00f6\u00dferes Bierglas.<\/p>\n<p><strong>2. Schritt: Herstellung der Urtinktur<\/strong><\/p>\n<p>Etwas schwierig gestaltet sich die Herstellung der Urtinktur, aber auch dies ist uns m\u00f6glich. Wir wissen aus den Lehren der Hom\u00f6opathie, dass es gar nicht des urspr\u00fcnglichen Wirkstoffes bedarf, dass Wassercluster viel wirksamer sind als das Ausgangsmaterial. Wir wissen auch, dass man diese Cluster herstellt, indem man das Wasser mit dem Urstoff zusammen auf ein Kissen aufschl\u00e4gt. Bei D-Potenzen ist es dann so, dass zehnmal so viele Cluster entstehen, wie urspr\u00fcnglich vorhanden waren, bei C-Potenzen einhundertmal. Mindestens, denn sonst w\u00fcrden ja bei der normalen Herstellung hom\u00f6opathischer Medikamente von Potenzierungsschritt zu Potenzierungsschritt die Cluster immer weniger. Wenn man das Wasser zwischen den Schritten nicht zu 90 % oder gar 99 % wegsch\u00fctten w\u00fcrde, m\u00fcsste sich ganz schnell eine erhebliche Vergr\u00f6\u00dferung der Konzentration der Cluster ergeben.<\/p>\n<p>Wenn wir aber jetzt einfach unser Wasser aus der Leitung auf ein Polster aufschlagen, haben wir ein Problem: Wir w\u00fcrden ja nicht nur den Wein unseres Herrn Jesu potenzieren, sondern den von Judas auch, auch den ersten Urin des Esels, nachdem er Jesus nach Jerusalem getragen hat, \u00fcberhaupt sehr viel ungewollte Dinge. Denken sie\u00a0nur an all die Fl\u00fcssigkeit, die alle Lebewesen der Erde schon einmal getrunken haben. All das schwimmt auch in Ihrem Wasserglas mit herum, und das wollen wir unseren Kunden doch nicht zumuten.<\/p>\n<p>Also m\u00fcssen wir die 2500 Molek\u00fcle aus dem letztem Becher Jesu separieren. Das geht vergleichsweise einfach, indem wir uns der Generalisierten Quantentheorie bedienen [2]. Hiernach m\u00fcssen wir zun\u00e4chst ein komplement\u00e4res Begriffspaar zwischen den gewollten Molek\u00fclen im Glas und uns finden. So schwer ist das auch wieder nicht, denn Walach bietet uns ja einige Begriffe an. Individualit\u00e4t &#8211; Gemeinschaft sei so ein Begriffspaar, das ganz gut passen k\u00f6nnte. Mir erscheint selbst &#8218;Gew\u00e4hrenlassen &#8211; Regeln aufstellen&#8216; geeigneter: Die Molek\u00fcle im Glas sind sicher v\u00f6llig regellos verteilt, wir wollen sie aber nicht gew\u00e4hren lassen, sondern Regeln f\u00fcr sie aufstellen. Wunderbar, also bilden wir eine quantenmechanische Verschr\u00e4nkung.<\/p>\n<p>Wenn das gelungen ist &#8211; der Anf\u00e4nger braucht da vielleicht etwas \u00dcbung &#8211; dann k\u00f6nnen wir auf die Wassermolek\u00fcle Einfluss nehmen, indem wir selbst etwas tun. Damit kommt jetzt der etwas unangenehme Teil der Prozedur, weshalb ich empfehle, in C-Potenzen vorzugehen: Sie m\u00fcssen jetzt zehnmal Ihren Kopf auf eine nicht zu weiche Unterlage aufschlagen. Es ist mir noch nicht ganz klar &#8211; Untersuchungen zur Optimierung stehen noch aus &#8211; wie hart die Unterlage sein muss, ob eventuell das Kopfkissen im Bett ausreicht. Ich w\u00fcrde auf jeden Fall damit starten. Es sollte Ihnen aber bewusst sein, dass dies der schw\u00e4chste Punkt im ganzen Prozess ist. Wenn sich sp\u00e4ter im Gebrauch herausstellen sollte, dass das Mittel nicht ganz die Wirkung entfaltet, die es sollte, dann ist hier der Ansatzpunkt zur Verst\u00e4rkung. Es k\u00f6nnte nat\u00fcrlich auch sein, dass Sie beim Verschr\u00e4nken die falschen Molek\u00fcle erwischt haben. Keine Sorge, mit etwas \u00dcbung wird es schon klappen.<\/p>\n<p>Es empfiehlt sich, auch hier bei den Kopfschl\u00e4gen die Zehnerschritte einzuhalten, die Hahnemann zur Potenzierung vorgegeben hat. Zum Einen ergibt sich damit in sinnvollen Abst\u00e4nden eine gewisse Erholungsphase, zum Anderen haben wir dadurch die M\u00f6glichkeit, uns neu zu verschr\u00e4nken und die gerade entstandenen Cluster ebenfalls in die weitere Potenzierung mit einzubeziehen. Genau genommen ist dies sogar erforderlich, will man damit irgendwann einmal fertig werden. Wenn Sie wie beschrieben vorgehen, haben Sie nach ca. 12 bis 13 Sequenzen von je zehn Schl\u00e4gen das gesamte Wasser im Glas zu Clustern umgeformt, die die Information aus dem Wein vom letzten Abendmahl enthalten &#8211; und damit viel wirksamer sind als der Wein selbst. Damit ist unsere Urtinktur fertig.<\/p>\n<p><strong>3. Schritt: Potenzierung<\/strong><\/p>\n<p>Das ist jetzt nicht mehr allzu schwierig und in allen m\u00f6glichen Beschreibungen zur Hom\u00f6opathie ausf\u00fchrlich dargestellt. Wir gehen jetzt ganz \u00e4hnlich vor wie vorher, verzichten allerdings auf die Verschr\u00e4nkung und schlagen das Glas Wasser selber auf eine Unterlage auf. Es empfiehlt sich allerdings, eine verschlie\u00dfbare Flasche zu nehmen, sonst schwappt das sehr wertvolle Gebr\u00e4u \u00fcber, mit nicht abzusehenden Folgen. Gerade der Anf\u00e4nger l\u00e4uft ja Gefahr, eventuell \u00e4u\u00dferst problematische Fl\u00fcssigkeiten als Urtinktur erzeugt zu haben.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gie\u00dfen wir jetzt bei jedem Potenzierungsschritt 99 % des Wassers weg. Dazu entnehmen Sie etwa einen Teel\u00f6ffel voll aus der L\u00f6sung und geben ihn in einen halben Liter frisches Wasser, dann zehnmal sch\u00fctteln und wieder ein Teel\u00f6ffel in den n\u00e4chsten halben Liter etc.<\/p>\n<p>Die ohnehin schon starke Urtinktur, die bei uns ja schon aus Clustern bestand, wird damit noch weiter verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p><strong>4. Schritt: Globulisierung<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie Schritt 3, das Potenzieren, 200 Mal ausgef\u00fchrt haben, ist das Medikament praktisch fertig. Sie k\u00f6nnen jetzt die bekannten Globuli daraus machen oder das Medikament als alkoholische Dilution anbieten.<\/p>\n<p>Globuli sind vielleicht etwas schwierig in der Herstellung und von daher f\u00fcr den Anf\u00e4nger etwas weniger geeignet, wenn man Wert auf ein genau kugelf\u00f6rmiges Design legt. F\u00fcr den Anfang wird es aber gen\u00fcgen, sich sogenannten Hagelzucker zu besorgen, das sind kleine unregelm\u00e4\u00dfig geformte Zuckerk\u00f6rner, wie sie zur Verzierung von Backwaren gebr\u00e4uchlich sind. Pro Kilogramm solchen Hagelzuckers nehmen Sie 10 ml, also zwei Teel\u00f6ffel der Fl\u00fcssigkeit aus dem letzten Potenzierungsschritt, versetzen den Zucker damit, sch\u00fctteln das Ganze gut durch und lassen es dann trocknen. Sie haben damit ein optisch ansprechendes Medikament, das h\u00f6chsten hom\u00f6opathischen Anforderungen gerecht wird.<\/p>\n<p>Ich selbst bevorzuge allerdings die alkoholische Dilution, die Sie viel einfacher herstellen k\u00f6nnen. Besorgen Sie sich nach Geschmack eine Spirituose ab 32 Volumen-% Alkohol &#8211; meine Wahl ist irischer Whiskey. Sie k\u00f6nnen jetzt ein f\u00fcr allemal die ganze Flasche zum Medikament machen, was aber nicht unproblematisch ist, wenn Sie einmal nicht krank sind und dennoch Einen trinken wollen. Die Schwierigkeit beim Herstellen der Dilution besteht darin, dass Sie hinreichend wenig von Ihrem fertigen Medikament in den Whiskey bekommen. Die Tagesdosis liegt in akuten F\u00e4llen bei 0,002 g, sonst bei 0,001 g, jedenfalls wenn man das aus den Herstellerangaben f\u00fcr Globuli hochrechnet. Nehmen wir an, Sie wollen die normale Tagesdosis auf einen einfachen Whiskey erhalten, dann d\u00fcrfen Sie nur etwa 0,035 ml Ihrer fertigen Tinktur in die Whiskeyflasche f\u00fcllen. Ich sch\u00e4tze mal, Sie tauchen einen Zahnstocher erst in Ihr Medikament, dann in den Whiskey &#8211; das d\u00fcrfte es so etwa sein. Am Besten probieren Sie das einfach aus, vielleicht m\u00fcssen Sie die Zahnstocher\u00fcbung ja ein zweites Mal ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Geschmacklich macht dies keinen Unterschied. Auch hier ist es Ihnen gelungen, vergleichsweise preiswert zu einem ansprechenden Medikament zu kommen.<\/p>\n<p><strong>Schlusswort<\/strong><\/p>\n<p>Wenn Sie glauben, ich h\u00e4tte zum Schreiben dieses Artikels irgendetwas eingenommen, und m\u00f6chten das auch mal probieren, dann kann ich Ihnen helfen. Ich habe mir etwas von dem Wein besorgt, der bei der gr\u00f6\u00dften Orgie im antiken Rom ausgeschenkt wurde. Keine Sorge, das k\u00f6nnen Sie auch. Nehmen Sie einfach ein Glas Wasser aus der Leitung &#8230;.<\/p>\n<p>[1] Wikipedia, Stichwort Wasser<\/p>\n<p>[2] Walach H: <span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Generalisierte Quantentheorie (Weak Quantum <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Theory): Eine theoretische Basis zum Verst\u00e4ndnis <\/span><\/span><span style=\"font-family: Times New Roman, serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">transpersonaler Ph\u00e4nomene<\/span><\/span><\/p>\n<p>Bild: gemeinfrei<br \/>\nLeonardo DaVinci, Das letzte Abendmahl (restauriert, Ausschnitt)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum\u00a0ein solches\u00a0Hom\u00f6opathikum? Bei Betrachtung der verschiedenen Diskussionen um die Hom\u00f6opathie und andere Gebiete (z. 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