{"id":630,"date":"2013-06-30T17:45:05","date_gmt":"2013-06-30T15:45:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=630"},"modified":"2019-01-01T13:22:24","modified_gmt":"2019-01-01T12:22:24","slug":"krebsbehandlung-nach-den-banerji-protokollen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=630","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathische Krebsbehandlung nach den Banerji-Protokollen"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D630\" data-timestamp=\"1546348944\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D630\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 40<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D630&text=Hom%C3%B6opathische%20Krebsbehandlung%20nach%20den%20Banerji-Protokollen\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>An <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=444\">anderer Stelle<\/a> hatte ich geschrieben, dass es keine wissenschaftlichen\u00a0Studien zur Wirksamkeit einer hom\u00f6opathischen Behandlung\u00a0von Krebs g\u00e4be, lediglich f\u00fcr die Behandlung von Nebenwirkungen einer konventionellen Krebstherapie wurden randomisierte Studien zur Wirksamkeit ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine Leserin machte mich darauf aufmerksam, dass es auch die Banerji-Protokolle g\u00e4be, nach denen eine recht erfolgreiche hom\u00f6opathische Behandlung von Krebs m\u00f6glich sein soll. Eigentlich wollte ich mich auf diesem Blog nur mit wissenschaftlichen Studien zur Hom\u00f6opathie befassen, die es \u00fcber die Banerji-Protokolle nicht gibt. Wenn man sich aber etwas intensiver damit befasst, auch die zugeh\u00f6rige Webseite studiert [1], dann f\u00fchlt man sich doch an die M\u00e4rchen aus 1001 Nacht erinnert (die zwar in der heutigen Form aus Persien stammen, aber in ihren Wurzeln auf indische Quellen zur\u00fcckgehen &#8211; wie die Banerji-Protokolle auch). Da auch viele deutschsprachige Webseiten (Google listet bei der Suche nach &#8218;banerji protokolle&#8216; \u00fcber 5000 Treffer auf) diese Weisheiten propagieren, f\u00fchle ich mich doch verpflichtet, dar\u00fcber zu berichten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Indien.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3570 alignleft\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Indien-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Indien-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Indien-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Indien-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Indien.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Hom\u00f6opathie in Indien<\/strong><\/p>\n<p>Die Hom\u00f6opathie wurde in Indien bereits recht fr\u00fch, in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts, unter anderem von einem Arzt aus Siebenb\u00fcrgen eingef\u00fchrt [2]. Ob aus politischen Gr\u00fcnden &#8211; Deutschland war sp\u00e4ter Kriegsgegner der Indien beherrschenden Kolonialmacht England &#8211; oder schlicht aus Kostengr\u00fcnden sei dahingestellt, jedenfalls\u00a0ist die Hom\u00f6opathie bei der indischen Bev\u00f6lkerung\u00a0heute weit verbreitet\u00a0und ein wesentlicher und anerkannter Bestandteil des staatlichen Gesundheitswesens (was allerdings nur etwas \u00fcber die geglaubte Wirksamkeit aussagt, nicht \u00fcber die tats\u00e4chliche).<\/p>\n<p>Die Herren Prasanta und Pratip Banerji &#8211; Vater und Sohn &#8211; sind beides hom\u00f6opathisch arbeitende \u00c4rzte, die damit die Familientradition bereits in der dritten und vierten Generation fortf\u00fchren. Insgesamt verf\u00fcgt die Familie nach eigenem Bekunden \u00fcber ca. 150 Jahre Erfahrung in der Hom\u00f6opathie. Bereits 1958 hat man die seit 1918 bestehende hom\u00f6opathische Klinik nach Kalkutta verlegt, wie ausdr\u00fccklich betont wird, in eine eher arme Gegend. In recht gro\u00dfem Umfang ist man als Wohlfahrtseinrichtung t\u00e4tig: man behandelt angeblich t\u00e4glich 1000 bis 1200 Patienten davon etwa 400 kostenlos [1], wobei die Zahlenangaben gelegentlich etwas variieren, aber auf jeden Fall von beeindruckender Gr\u00f6\u00dfe sind. 1993 wurde die Prasanta Banerji Homeopathic Research Foundation \u00a0(PBHRF) als Forschungseinrichtung f\u00fcr Hom\u00f6opathie gegr\u00fcndet. Interessanterweise wird als Grund angegeben, dass man damit die Menschen unterst\u00fctzen wollte, die selbst einfachste Diagnosen und Behandlungen nicht bezahlen konnten. Man fragt sich unwillk\u00fcrlich, wie bezahlen diese Menschen ihre Behandlungen jetzt, wo es die Forschungseinrichtung gibt? Der Hauptzweck besteht nach den Angaben auf der Webseite im Sammeln von Daten. Wie kommt man damit zu Geld, um die Behandlungen zu finanzieren?<\/p>\n<p><strong>Die Banerji-Protokolle<\/strong><\/p>\n<p>Ein wesentlicher Bestandteil der Hom\u00f6opathie ist die Individualisierung der Behandlung, also das Bestimmen des genau f\u00fcr den Patienten als Ganzes passenden Medikaments. Hierf\u00fcr ist eine ausf\u00fchrliche Erstanamnese erforderlich, die Zeit in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von ein bis zwei Stunden erforderlich macht. Zeit, die man bei dem hohen Durchsatz an Patienten einfach nicht zur Verf\u00fcgung hat. Banerji-Vater hat aus dieser Not eine Tugend gemacht und sich auf die sehr gro\u00dfe Erfahrung bei der hom\u00f6opathischen Behandlung aller m\u00f6glichen Krankheiten besonnen. Er hat analysiert, welche hom\u00f6opathischen Medikamente bei welchen Krankheitsbildern die besten Erfolge ergaben und hat dies in ausf\u00fchrlichen Listen &#8211; den Banerji-Protokollen &#8211; zusammengestellt.<\/p>\n<p>Man verf\u00e4hrt jetzt \u00e4hnlich wie die konventionelle Medizin, das hei\u00dft, man f\u00fchrt die Diagnose ganz konventionell mit Diagnose- und Analyseger\u00e4ten und -Verfahren durch, verabreicht aber hom\u00f6opathische Medikamente zur Therapie. Die Auswahl der Medikamente erfolgt nach dem festgestellten Krankheitsbild anhand der Banerji-Protokolle. Hierbei ist unter &#8218;Protokoll&#8216; nicht die Aufzeichnung eines Vorgangs zu verstehen, sondern eher eine Vorschrift, wie vorzugehen ist, begrifflich \u00e4hnlich dem Protokoll bei Hofe, das auch der K\u00f6nig selbst zu befolgen hat.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt nat\u00fcrlich bei den Hom\u00f6opathen zu einer tiefgreifenden Diskussion, ob dies \u00fcberhaupt noch als Hom\u00f6opathie anzusehen ist, sind doch wesentliche Elemente der Lehre Hahnemanns, die man <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">hier<\/a> kurz beschrieben findet, einfach beiseite geschoben worden. Dies ist aber f\u00fcr uns weniger von Belang. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass Vater und Sohn Banerji mit den in ihren Protokollen festgelegten Therapien ganz betr\u00e4chtliche Heilungserfolge, nicht nur bei Krebs, sondern auch bei anderen schweren Erkrankungen, erzielt haben wollen &#8211; bei\u00a0Multipler Sklerose, Nieren- und Leberversagen, Diabetes, Schilddr\u00fcsenerkrankung, Asthma usw.<\/p>\n<p>In [3] wird f\u00fcr die Erfolge der Krebstherapie angegeben, bei 21 % der Behandelten k\u00e4me es zum v\u00f6lligen Verschwinden des Tumors, bei 23 % verkleinere sich der Tumor oder er wachse zumindest nicht weiter, 24 % h\u00e4tten die Behandlung aufgegeben und nur bei 32 % k\u00e4me es zu Verschlechterung des Befundes oder zum Tod des Patienten. Dieses Ergebnis st\u00fctze sich auf die Zahl von \u00fcber 30.000 F\u00e4llen von Krebs, die zwischen 1990 und 2008 behandelt worden seien.<\/p>\n<p>Diese angef\u00fchrten Ergebnisse wirken schon recht attraktiv im Vergleich zur konventionellen Medizin. Nach [4] liegt die \u00dcberlebensrate 5 Jahre nach Erstdiagnose in Deutschland f\u00fcr alle Krebsarten zusammen bei rund 55 %, danach ist die Sterblichkeit nicht mehr h\u00f6her als beim Rest der Bev\u00f6lkerung. In Anbetracht dessen, dass die Behandlung nach den Banerji-Protokollen nur in der Einnahme von hom\u00f6opathischen Mitteln besteht, also keine Bestrahlung, Operation oder Chemotherapie erfolgt, w\u00e4re diese Therapie durchaus eine ernsthafte und vorteilhafte Alternative &#8211; wenn die angef\u00fchrten Ergebnisse nur belastbar w\u00e4ren. Aber nicht von ungef\u00e4hr hat die gr\u00f6\u00dfte und bedeutsamste Sammlung von M\u00e4rchen der Welt ihre Wurzeln in Indien.<\/p>\n<p><strong>Erstes M\u00e4rchen:<\/strong><br \/>\n<strong>Die Banerji-Protokolle sind als wirksame Behandlung anerkannt und zertifiziert<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Webseite [1] findet man einen <a href=\"http:\/\/www.pbhrfindia.org\/images\/publications\/pbhrf_ruta_booklet_lowres.pdf\">Link<\/a> zu einer Beschreibung der Banerji-Protokolle. Wie \u00fcberall auf der ganzen Webseite und in allen Ver\u00f6ffentlichungen wird die Methode als sehr erfolgreich beschrieben, die\u00a0in allen m\u00f6glichen L\u00e4ndern verbreitet sei. Es fehlen aber Hinweise darauf, wo dies von unabh\u00e4ngiger Stelle best\u00e4tigt wird. Dies k\u00f6nnen wir also getrost als blo\u00dfe Werbeaussage ignorieren.<\/p>\n<p>Es findet sich aber die Aussage, das Nationale (US-)Amerikanische Krebsinstitut (NCI) h\u00e4tte die Behandlungsmethode als sehr wirksam akzeptiert und zertifiziert (&#8218;The National Cancer Institute of USA invited us to see the effectiveness of our treatment and after stringent scrutiny they have accepted our treatment as a very effective one and certified the cures&#8216;).<\/p>\n<p>Das NCI ist ein Forschungszentrum in den USA, das unter anderem nach neuen Therapien f\u00fcr die Behandlung von Krebserkrankungen sucht. Eine der Aktionen ist das Programm BCS (&#8218;Best Case Series&#8216;), mit dem im Bereich der Komplement\u00e4r- und Alternativmedizin (&#8218;CAM&#8216;) nach m\u00f6glicherweise Erfolg versprechenden Therapien gesucht wird [5]. Das Programm wendet sich an alle Therapeuten, die erfolgreiche Krebsbehandlungen durchgef\u00fchrt haben. Diese werden aufgefordert, an diesem Programm teilzunehmen, indem sie Fallstudien einreichen, aus denen ihre Behandlungserfolge ersichtlich sind. Dazu geh\u00f6ren die Unterlagen, aus denen die Krebsdiagnose des Patienten einwandfrei hervorgeht, die Beschreibung der Behandlung selber und der Befund am Ende, aus dem eine Verbesserung des Krebsleidens ersichtlich wird. Das alles wird von den Fachleuten des NCI begutachtet und bewertet und entweder als unbrauchbar (&#8218;unevaluable&#8216;) eingestuft oder weiter verfolgt. Es erfolgt dann eine genauere Pr\u00fcfung, ob weitere Forschung auf diesem Gebiet sinnvoll ist, im Erfolgsfall erfolgt eine Empfehlung an das NCI, entsprechende Forschungsaktivit\u00e4ten anzusto\u00dfen (und wahrscheinlich auch zu finanzieren).<\/p>\n<p>Was das NCI offenbar nicht tut, ist, von sich aus auf irgendwelche Therapeuten zuzugehen und sie zur Teilnahme an dem Programm aufzufordern oder einzuladen.<\/p>\n<p>Was das NCI auch nicht tut, ist, die Wirksamkeit einer Therapie zu bewerten. Dies erfolge ausschlie\u00dflich in gut geplanten und gut durchgef\u00fchrten klinischen Studien, wie im FAQ-Kapitel ausdr\u00fccklich festgestellt wird. Ziel ist es ausschlie\u00dflich, erfolgversprechende Forschungsfelder zu finden. Insoweit ist die Behauptung auf der Banerji-Webseite schon vom Ansatz her unzutreffend.<\/p>\n<p>In der Tat hat man an diesem Programm teilgenommen und eine Reihe von Fallstudien vorgestellt [6]. Insgesamt wurden 14 F\u00e4lle ausgew\u00e4hlt, wobei die Auswahlkriterien interessant sind. In Frage kamen Patienten, bei denen sich (a) die \u00c4rzte der Klinik daran erinnern konnten (!), dass bei den Patienten unter der Behandlung eine Verbesserung eingetreten ist, (b) die pathologischen Befunde zur Krebsdiagnose verf\u00fcgbar waren und (c) R\u00f6ntgenbilder verf\u00fcgbar waren, die den R\u00fcckgang der Gr\u00f6\u00dfe des Tumors dokumentieren. Diese Unterlagen wurden 1999 beim NCI eingereicht und dort bewertet.<\/p>\n<p>Von den 14 F\u00e4llen wurden vier als brauchbar eingestuft (&#8218;evaluable&#8216;). In [6] wird dargestellt, dass das NCI angeregt h\u00e4tte, dass weitere F\u00e4lle in einer Beobachtungsstudie betrachtet werden sollten und wie die Ergebnisse besser zu dokumentieren seien.<\/p>\n<p>Das war 1999. Wir schreiben heute das Jahr 2013, es sind also 14 Jahre seither vergangen &#8211; aber weitere Forschungsergebnisse wurden bislang nicht ver\u00f6ffentlicht. Es gibt lediglich eine Arbeit [7] aus 2003, die sich haupts\u00e4chlich mit der Wirkung des hom\u00f6opathischen Medikaments Ruta 6 auf isolierte Krebszellen von Hirntumoren bezieht und zu der ein paar Fallstudien beigesteuert wurden. Die\u00a0Studie\u00a0wurde allerdings an der University of Texas durchgef\u00fchrt, die Herren Banerji sind nur als Co-Autoren aufgef\u00fchrt. Aber wann die Untersuchungen ausgef\u00fchrt wurden und ob diese auf die Initiative NCI zur\u00fcckgehen, ist dort nicht dargestellt.<\/p>\n<p>Zusammenfassung: Die in den Banerji Protokollen festgelegten Therapien sind entgegen der Behauptung auf der Webseite nicht vom NCI anerkannt worden. Die angeregten Forschungsaktivit\u00e4ten sind nicht erfolgt.<\/p>\n<p><strong>Zweites M\u00e4rchen:<\/strong><br \/>\n<strong>Die Behandlungsergebnisse bei Krebs sind \u00fcberzeugend<\/strong><\/p>\n<p>Betrachten wir die Angaben der Herren Banerji zu ihren Ergebnissen, die sie an verschiedenen Stellen gemacht haben.<\/p>\n<p>&#8211; Kaplan-Meier Analysen<\/p>\n<p>Kaplan-Meier Grafiken zeigen die \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit \u00fcber der Zeit auf. Eine prinzipielle Beschreibung solcher Analysen findet sich in [8]. Aus Gr\u00fcnden des Copyrights will ich darauf verzichten, die von Banerji aufgestellten Bilder hier einzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Auf der Webseite findet man einen Downloadbereich, in dem ein Bericht als PDF heruntergeladen werden kann [9], der eine Kaplan-Meier Analyse zur \u00dcberlebensrate von Patienten mit Hirntumoren enth\u00e4lt, die von 1996 bis 2001 behandelt wurden. Je nach Art des Tumors ergaben sich \u00dcberlebenswahrscheinlichkeiten nach 5 Jahren von 32 bis 35 %, wobei es ebenfalls je nach Art des Tumors zwischen 20 und 22 % der F\u00e4lle zu kompletten Remissionen gekommen sein soll.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: Nach [4] betrug die \u00dcberlebensrate nach 5 Jahren f\u00fcr alle Hirntumore zusammen in Deutschland nur etwa 20%. \u00dcberlegenheit der Banerji-Therapie also erwiesen?<\/p>\n<p>Auf der Webseite [1] selbst finden sich unter dem Men\u00fcpunkt &#8218;Cancer and the Banerji-Protokols&#8216; weitere Kaplan-Meier Grafiken, die die \u00dcberlegenheit sogar noch verst\u00e4rken [10]. Hiernach betrug die \u00dcberlebensrate f\u00fcr 5 Jahre (Stichtag April 2013) sogar \u00fcber 70 %, war also noch viel besser als fr\u00fcher. Nur, warum wird \u00fcber diese sensationellen Ergebnisse nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften berichtet? Neben der einen Million Dollar, die von James Randi f\u00fcr den Nachweis ausgesetzt sind, dass Hom\u00f6opathie wirksam ist, w\u00e4re ein Nobelpreis f\u00fcr Medizin doch so gut wie sicher.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise wird dies von den zwar\u00a0nur am Rande erw\u00e4hnten aber dennoch sehr bedeutsamen Umst\u00e4nden verhindert, die die Integrit\u00e4t der Daten in Frage stellen.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst fehlt jedwede Information zu den Eingangsdaten, auf die sich die\u00a0Ergebnisse beziehen. Generell\u00a0gibt es keinen\u00a0Hinweis auf die soziologischen und medizinischen\u00a0Gegebenheiten der in die Statistik eingeflossenen Patienten. Lebensalter, genereller k\u00f6rperlicher Zustand, Krebsstadium,\u00a0Krankengeschichte und Vorbehandlung\u00a0etc., nichts von alledem wird angegeben.<\/p>\n<p>Viel wichtiger noch, es fehlt jedwede Angabe dar\u00fcber, wie die Diagnose zustande gekommen ist. Wie erinnerlich, befindet sich die Klinik in einer sehr armen Gegend Kalkuttas, rund ein Drittel aller Patienten k\u00f6nnen f\u00fcr die \u00e4rztlichen Leistungen \u00fcberhaupt nicht bezahlen. Nach den Angaben in der Wikipedia sind f\u00fcr die genaue Diagnose von Gliomen, Astrocytomen und Meningiomen, um die es sich hier handelt, bildgebende Verfahren (MRT oder Computertomopraphie) erforderlich, sowie die Entnahme und Analyse von Gewebeproben. Ist dies wirklich erfolgt? Wenn nicht &#8211; und der Bericht schweigt sich hier v\u00f6llig aus &#8211; k\u00f6nnte ein gro\u00dfer Teil des Behandlungserfolgs auch schlicht auf einem fehlerhaften Eingangsbefund basieren.<\/p>\n<p>Es wird an anderer Stelle angegeben, die Forschungseinrichtung wurde gegr\u00fcndet, um den Patienten diese Diagnosem\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung zu stellen. Wie die aber bezahlt werden, ist v\u00f6llig offen &#8211; wer also h\u00e4tte diese teuren Untersuchungen finanziert? Ist es glaubhaft, dass in einer hom\u00f6opathischen Klinik operativ Gewebeproben aus dem Sch\u00e4del des Patienten entnommen werden? Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass dem NCI offenbar keine Fallstudie zu Hirntumoren vorgestellt worden waren, die die Ergebnisse solcher Untersuchungen erfordert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Ein weiterer, nicht minder bedeutsamer Umstand ist darin zu sehen, dass die Forscher nur solche Patienten in die Auswertung \u00fcbernommen haben, f\u00fcr die Ergebnisse aus der weiteren Nachbehandlung oder mindestens einer Nachuntersuchung vorlagen. An anderer Stelle wird ausgef\u00fchrt, was das bedeutet:<\/p>\n<p>In [10] wird beschrieben, man habe nur die Patienten in die Auswertung einbezogen, die mindestens eine der 6 Monate oder l\u00e4nger nach der Behandlung erfolgenden Nachuntersuchungen wahrgenommen h\u00e4tten. Die H\u00e4lfte bis 2\/3 der Patienten w\u00fcrden nicht an den Nachuntersuchungen teilnehmen. Au\u00dfer der Aussage, dass man somit eine kleinere Anzahl von Patienten in die Analyse einbezogen habe als zuerst in die Klinik kamen, erhalten wir keine weitere Aussage, wie viele Patienten konkret\u00a0aus dieser Statistik herausgefallen sind. Aus dieser Bescheidenheit ist vermutlich zu schlie\u00dfen, dass dieser Effekt immens ist und das ganze Ergebnis zunichte machen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich mag es schwierig sein, die Gr\u00fcnde daf\u00fcr in Erfahrung zu bringen, warum die Patienten nicht zur Nachuntersuchung kamen. Aber diese komplett aus der Statistik zu entfernen, ist nach den Qualit\u00e4tskriterien f\u00fcr klinische Studien ein Mangel ersten Ranges. Was ist, wenn die besagten 2\/3 der Patienten nicht erschienen w\u00e4ren, weil sie innerhalb der ersten 6 Monate verstorben sind? Dies ist nicht unwahrscheinlich. In Deutschland versterben bei Hirntumoren innerhalb des ersten Jahres nach der Erstdiagnose rund 50 % der Patienten. Gehen wir davon aus, dass die Situation der Bewohner der Slums von Kalkutta eher schlechter ist als in Deutschland, dann ist wohl anzunehmen, dass die Hemmschwelle, zum Arzt zu gehen, deutlich h\u00f6her liegt, dass man diesen Schritt erst dann tut, wenn es gar nicht mehr anders geht. Unter diesen Umst\u00e4nden k\u00f6nnte der Tumor bei der Erstdiagnose schon weiter fortgeschritten sein, als es bei der zum Vergleich herangezogenen deutschen Population der Fall ist. Dann w\u00e4re eine Mortalit\u00e4tsrate innerhalb des ersten halben Jahres von 50 % und dar\u00fcber durchaus denkbar. Die in [9] reklamierten Zahlen w\u00fcrden sich mehr als halbieren, das positive Ergebnis w\u00fcrde sich gerade umkehren.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind diese Ausf\u00fchrungen nur Vermutungen und wir k\u00f6nnen nichts davon belegen, geschweige denn irgendwelche besser zutreffenden Zahlenwerte absch\u00e4tzen. Aber die Beweislast ist hier auch anders herum. Die Herren Banerji behaupten nichts weniger, als nobelpreisw\u00fcrdige sensationelle Behandlungserfolge in einer der am heftigsten erforschten Pathologien erzielt zu haben. Dann sind sie auch gehalten, die Beweise daf\u00fcr zu liefern, dass ihre Behauptungen stimmen. Banerji sen. verf\u00fcgt \u00fcber keinen akademischen Grad, aber Banerji jun. hat einen medizinischen Doktortitel vorzuweisen, mit dem die Bef\u00e4higung zu wissenschaftlicher Arbeit nachgewiesen ist. Zumindest er muss diese Zusammenh\u00e4nge kennen. (Anmerkung: Im Gegensatz zu den Gepflogenheiten in Deutschland steht im angels\u00e4chsischen Sprachraum &#8211; und damit auch in der fr\u00fcheren englischen Kolonie Indien &#8211; der akademische Grad hinter dem Namen. Banerji M.D. weist also den Sohn als Tr\u00e4ger eines medizinischen Doktorgrades aus. Die Bezeichnung vor dem Namen, Dr. Banerji, sagt lediglich aus, dass der Tr\u00e4ger in einem Heilberuf arbeitet, sonst nichts.)<\/p>\n<p>&#8211; Zahlenm\u00e4\u00dfige Ergebnisse<\/p>\n<p>Zu den Ergebnissen der Therapie bei der Behandlung von menschlichen Patienten werden weiterhin die folgenden Angaben gemacht:<\/p>\n<p>In [6] wird angegeben, man h\u00e4tte\u00a0in 1999 \u00fcber Aufzeichnungen von 1260 Krebsf\u00e4llen aller Art verf\u00fcgt, bei denen in ca. 21 % der F\u00e4lle vollst\u00e4ndige Remissionen (Verschwinden des Tumors) eingetreten seien. Eine Usergroup im Internet verzeichne mehr als 400 F\u00e4lle von Hirntumor in verschiedenen L\u00e4ndern, von denen mehr als 70 % von der Behandlung profitiert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der hohen Totalremission gelten die oben gemachten Vorbehalte zum Eingangsbefund in vollem Umfang. Die Usergroup als Argument f\u00fcr die gute Wirkung heranzuziehen, ist eine fast klassisch zu nennende T\u00e4uschung. Wer schreibt denn darin? Doch nur die, die \u00fcberlebt haben. Folge: auch wenn 95 % der Patienten gestorben w\u00e4ren, die Newsgroup besteht zu 100 % aus lebenden Patienten.<\/p>\n<p>In [3] hingegen wird angegeben, man habe zwischen 1990 und 2008 insgesamt 30.288 b\u00f6sartige Tumore behandelt, bei 21 % sei es zu einer kompletten Remission gekommen, bei weiteren 23 % w\u00e4ren Verbesserungen oder eine Stabilisierung des Zustandes eingetreten, 32 % h\u00e4tten eine Verschlechterung zu verzeichnen oder w\u00e4ren verstorben, 24 % h\u00e4tten die Behandlung abgebrochen. F\u00fcr den Zeitraum von August 2006 bis August 2007 werden 1132 F\u00e4lle von speziellen Krebsarten aufgef\u00fchrt, wonach rund 70 % der Patienten von der Behandlung profitiert haben sollen, bei denen also eine Remission, eine Verbesserung oder eine Stabilisierung des Zustands erreicht worden sein soll.<\/p>\n<p>Ich denke, zu diesen Zahlen nicht gro\u00df getrennt Stellung nehmen zu m\u00fcssen, die im vorhergehenden Abschnitt dargestellten Vorbehalte gelten sinngem\u00e4\u00df. Auch hier fehlen die elementaren Angaben, um die Ergebnisse bewerten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Drittes M\u00e4rchen:<\/strong><br \/>\n<strong>Die Ergebnisse sind in Fachzeitschriften ver\u00f6ffentlicht<\/strong><\/p>\n<p>Da gibt es also zwei \u00c4rzte in Kalkutta, die angeblich die gr\u00f6\u00dfte Gei\u00dfel der Menschheit ohne weitere Eingriffe allein durch die Gabe von ein paar K\u00fcgelchen oder Tropfen t\u00e4glich\u00a0vergleichsweise zuverl\u00e4ssig und erfolgreich bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen. Es sind schon Nobelpreise f\u00fcr Weniger vergeben worden. Aber &#8211; Zahl und Inhalt der Ver\u00f6ffentlichungen hierzu\u00a0halten sich in sehr \u00fcberschaubaren Grenzen. Eine komplette Bibliographie passt gut auf eine halbe Schreibmaschinenseite.<\/p>\n<p>&#8211; \u00dcbersicht<\/p>\n<p>Die Webseite [1] bem\u00fcht sich sehr darum, den Eindruck zu erwecken, dass man sich in einem wissenschaftlich gepr\u00e4gten Umfeld bewege. Neben [3] und [6] findet man folgende Angaben zu Ver\u00f6ffentlichungen:<\/p>\n<p>Unter dem Menupunkt &#8218;Publications and Presentations \/ Scientific Papers Published&#8216; sind nur zwei Arbeiten verzeichnet, n\u00e4mlich [7] und eine Arbeit zur Behandlung von Zystizerkose (Einlagerungen von Bandwurmlarven im Gewebe), die uns aber vom Thema her hier nicht interessiert.<\/p>\n<p>Unter dem Menupunkt &#8218;Publications and Presentations \/ Papers\/Posters presented &#8230;&#8216; findet man eine lange Liste, an welchen Konferenzen, Seminaren und Schulungen man teilgenommen und vorgetragen hat. Darin wird gelegentlich der Titel von Ver\u00f6ffentlichungen erw\u00e4hnt, die man vorgestellt hat, sowie die Titel der Vortr\u00e4ge, die man gehalten hat. Die Inhalte dieser Papers und Vortr\u00e4ge findet man allerdings nicht.<\/p>\n<p>Dazu gibt es unter &#8218;Publications and Presentations \/ Published Monographs&#8216; noch ein B\u00fcchlein, in dem im Wesentlichen die gleichen Angaben wie vorher zusammengefasst werden.<\/p>\n<p>Dazu wird irgendwo aufgez\u00e4hlt, welche Institutionen sich schon einmal um eine Zusammenarbeit mit der Forschungseinrichtung bem\u00fcht haben, und viele Photos, die die Herren Banerji mit anderen wichtig aussehenden Menschen zeigen und die belegen sollen, wie gut die Banerji Protokolle allgemein anerkannt sind.<\/p>\n<p>&#8211; Arbeit von Pathak (2003)[7]<\/p>\n<p>In dieser Arbeit werden zwei verschiedene Ergebnisse vorgestellt. Haupts\u00e4chlich werden die Ergebnisse von recht umfangreichen Untersuchungen an isolierten menschlichen Zellen beschrieben. Dabei wurden Krebszellen und gesunde Zellen mit den Wirkstoffen behandelt, die an der PBHRF angeblich mit gro\u00dfem Erfolg zur Behandlung von Hirntumoren eingesetzt werden. Als Beleg hierf\u00fcr werden einige Ergebnisse aus Indien angef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Es wird angegeben, dass man 15 Patienten mit Ruta C6 und Calcarea phosphorica D3 behandelt h\u00e4tte.\u00a0Von diesen 15 Patienten hatten neun ein Gliom, bei acht davon kam es zur vollst\u00e4ndigen Remission, bei dem Neunten kam das Tumorwachstum zum Stillstand. Bei den anderen 6 Patienten war man offenbar nicht so erfolgreich. Man erf\u00e4hrt, dass die Diagnosen &#8218;durch Radiologie und\/oder Gewebeuntersuchung&#8216; getroffen wurden und dass sich die Patienten in einem sp\u00e4ten Stadium befanden. Das war es im Wesentlichen, mehr erf\u00e4hrt man nicht zur Methodik der Diagnose und Behandlung, ganz zu schweigen von irgendwelchen weiteren eventuell f\u00fcr den Eingangsbefund der Patienten wesentlichen Aussagen.<\/p>\n<p>Die Zellen wurden ebenfalls mit diesen Wirkstoffen behandelt, und, siehe da, es zeigte sich, dass die Krebszellen abget\u00f6tet wurden und die gesunden Zellen das unbeschadet \u00fcberstanden haben. Wirksamkeit also nachgewiesen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich?<\/p>\n<p>Die Patienten\u00a0schluckten t\u00e4glich zwei Tropfen Ruta 6 (etwa 0,1 ml) und f\u00fcnf Globuli (&#8218;grains&#8216;) Calcarea Phosphorica D3. Frage: was kommt davon bei den Krebszellen im Gehirn an? Letztendlich m\u00fcssen die Wirkstoffe, die in den genannten Potenzen ja noch vorhanden sind, durch den Verdauungstrakt und den Blutkreislauf in das Gehirn transportiert werden und sich bei den Krebszellen einfinden. Dabei m\u00fcssen verschiedene Barrieren \u00fcberwunden werden. Ohne weitere medizinische Kenntnisse kann ich nicht absch\u00e4tzen, was da ankommt und an der richtigen Stelle wirksam wird, aber sicher ist das nur ein winziger Bruchteil dessen, was der Patient eingenommen hat. Der Einfachheit halber sei einfach angenommen, dass sich der Wirkstoff gleichm\u00e4\u00dfig im K\u00f6rper verteilt hat.<\/p>\n<p>Bei dem Laborexperiment hingegen wurde mit ganz anderen Dosierungen gearbeitet. Die Zellen schwammen in jeweils 10 ml Tr\u00e4gerfl\u00fcssigkeit, von der Menge her also etwa in einem halbvollen Schnapsglas. Die zugegebenen Wirkstoffe konnten sich also auf ein Volumen konzentrieren, das irgendwo um den Faktor 5.000 bis 10.000 kleiner war als im K\u00f6rper eines Menschen. In diese Probefl\u00fcssigkeiten wurden die Wirkstoffe in verschiedenen\u00a0Dosierungen eingebracht. Die &#8217;schwache Dosierung Ruta 6&#8242; bestand aus dem 140-fachen einer Tagesdosis, die &#8218;hohe Dosierung Ruta 6&#8216; entsprach etwa dem 210-fachen. Nicht genug damit, es wurde auch noch Ruta 1 getestet, bezogen auf die Wirkstoffmenge wurden 1.000.000.000.000 Tagesdosen in die Versuchsfl\u00fcssigkeiten eingebracht, bei der Erprobung der Ruta Urtinktur sogar noch mehr. Die einzelnen Krebszellen sahen also millionen- und billionenfach gr\u00f6\u00dfere Mengen des Wirkstoffs als sie im Kopf des Patienten\u00a0durch die Einnahme des Medikaments erreichbar sind. Was\u00a0sagt dann\u00a0das Ergebnis der \u00a0Zelluntersuchung bez\u00fcglich der Therapie aus?<\/p>\n<p>Eben. Nichts.<\/p>\n<p>&#8211; Zusammenfassende Betrachtung<\/p>\n<p>Mehr ist nicht. Wissenschaftliche Anerkennung macht man aber so nicht, in dem man sich mit freundlich blickenden anderen Wissenschaftlern photographieren l\u00e4sst, das geht anders. Wissenschaftliche Anerkennung entsteht, indem man seine Ergebnisse ver\u00f6ffentlicht und damit der wissenschaftlichen \u00d6ffentlichkeit zur Diskussion stellt. Es reicht auch nicht, dass man irgendetwas auf irgendwelchen Konferenzen vortr\u00e4gt und den freundlichen Applaus \u00fcber sich ergehen l\u00e4sst, sondern das vorgestellte Ergebnis muss auch schriftlich verf\u00fcgbar und einsehbar sein, damit es in aller Ruhe \u00fcberpr\u00fcft und nachvollzogen werden kann. Dies geschieht \u00fcblicherweise durch die Ver\u00f6ffentlichung in Fachzeitschriften, die ein Peer-Review System unterhalten. Auf dem Gebiet der Medizin gibt es \u00fcber 3000 solcher Journale, so dass sich f\u00fcr jedes Spezialgebiet eine Plattform zur Ver\u00f6ffentlichung findet.<\/p>\n<p>Der wesentliche Punkt ist das Peer-Review System. Wenn ein Autor seine Forschungsarbeit einreicht, dann wird diese nicht sofort ver\u00f6ffentlicht, sondern die Arbeit wird vorher bez\u00fcglich ihrer Qualit\u00e4t \u00fcberpr\u00fcft. Da ein einzelner Redakteur oder auch ein Redaktionsteam sachlich damit \u00fcberfordert w\u00e4re, die F\u00fclle der anspruchsvollen bis sehr anspruchsvollen\u00a0Aufs\u00e4tze zu beurteilen, wird die Arbeit mehreren anerkannten Fachleuten auf dem Forschungsgebiet zur Begutachtung vorgelegt, in der Regel sind das Fachkollegen des Autors (&#8218;Peers&#8216;). Sie achten darauf, dass die Arbeit in sich schl\u00fcssig ist, formal die Anforderungen an eine nachvollziehbare wissenschaftliche Ausarbeitung erf\u00fcllt, die anerkannten Grundlagen des Fachs\u00a0angemessen ber\u00fccksichtigt und auch einen Grad an Neuheit besitzt, der eine Ver\u00f6ffentlichung \u00fcberhaupt rechtfertigt.<\/p>\n<p>In der Fachwelt werden nur solche Arbeiten \u00fcberhaupt zur Kenntnis genommen, die unter einem solchen Peer-Review System ver\u00f6ffentlicht wurden, nur diese werden in den verschiedenen Verzeichnissen wissenschaftlicher Ver\u00f6ffentlichungen (z.b. PubMed oder MEDLINE) aufgenommen und heutzutage zumindest als Kurzfassung im Internet publiziert. Nach der Ver\u00f6ffentlichung nimmt die Fach\u00f6ffentlichkeit mit Leserbriefen oder Kommentaren Stellung, und der Autor hat Gelegenheit, darauf wieder zu antworten. Wenn die Arbeit die Wissenschaft tats\u00e4chlich vorangebracht hat, dann zeigt sich das darin, dass sp\u00e4tere Autoren darauf aufbauen und dieses\u00a0Paper in ihren Arbeiten zitieren. So ist das Ma\u00df, wie oft eine Ver\u00f6ffentlichung von anderen Autoren zitiert wird, ein Ma\u00df f\u00fcr die Bedeutung der Arbeit. Dies wird sogar nach gewissen Kriterien offiziell gemessen und ergibt letztendlich f\u00fcr den Autor den sogenannten Impact-Factor. Je gr\u00f6\u00dfer der ist, desto bedeutender ist der Autor in der akademischen Welt seines Fachgebiets. Das gleiche kann man f\u00fcr eine Fachzeitschrift tun, um die Bedeutung dieser Zeitschrift f\u00fcr die wissenschaftliche Welt zu ermitteln. (Es sei angemerkt, dass der Impact-Factor nur innerhalb eines Fachgebiets vergleichbar ist. Bei Fachgebieten, die von vielen Forschern bearbeitet werden, fallen naturgem\u00e4\u00df mehr Zitate an als bei kleinen randst\u00e4ndigen Spezialgebieten.)<\/p>\n<p>Wie sieht das jetzt mit den Banerji-Protokollen aus?<\/p>\n<p>Die einzige Ver\u00f6ffentlichung zur Krebsbehandlung au\u00dfer [7], die da passt, ist [6], ein Bericht \u00fcber die Teilnahme an den Best Case Series des amerikanischen NCI. Als wesentlichen Inhalt enth\u00e4lt sie aber nur vier einzelne Fallstudien, sie entspricht damit \u00fcberhaupt nicht den Anforderungen an eine Forschungsarbeit, in der haarklein die angewandte Methodik, die Eingangsbefunde, die Ergebnisauswertung, eine Diskussion der Ergebnisse und auch eine Schlussfolgerung enthalten sein m\u00fcssen. Man wundert sich etwas, dass diese Arbeit das Peer-Review der Fachzeitschrift \u00fcberstanden hat, aber auch innerhalb der Fachzeitschriften gibt es unterschiedliche Anspr\u00fcche. Als Beispiel f\u00fcr eine qualitativ hochwertige Studie sei auf die Arbeit von Oberbaum (2001) [11] hingewiesen, die zwar einen anderen Studientyp zum Inhalt hat, die aber sehr gut zeigt, wie die Anforderungen an einen nachvollziehbaren Bericht umgesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einzelne Fallstudien sind \u00fcberhaupt nicht dazu angetan, die Wirksamkeit einer Behandlung zu beurteilen. Sie sind ein Hilfsmittel zur Ausbildung oder, wie bei den Best Case Series, bestenfalls ein Ausgangspunkt f\u00fcr eine wissenschaftliche Untersuchung, aber niemals der Inhalt derselben. Auf diese Weise wei\u00df man einfach zu wenig \u00fcber das Medikament oder die Therapie. Steht der Befund \u00fcberhaupt mit dem Medikament in Zusammenhang? F\u00fcr welchen Anteil von Patienten ist denn mit einer Wirkung zu rechnen? Gab es auch negative Wirkungen? Das kann eine Fallstudie oder auch eine Sammlung von Fallstudien nicht beantworten.<\/p>\n<p>Google Scholar, die Suchmaschine f\u00fcr wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen, zeigt f\u00fcr diese einzige wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichung zu den Banerji-Protokollen seit der Ver\u00f6ffentlichung in 2008, also seit nunmehr f\u00fcnf Jahren, insgesamt 14 Zitierungen an. Dies ist also bei Weitem keine als Grundlage akzeptierte Arbeit. Zum Vergleich: Die Arbeit von Jacobs \u00fcber die Behandlung von Durchfallerkrankungen bei Kindern wurde seit 2003, also in 10 Jahren, 163 Mal zitiert.<\/p>\n<p>Warum werden nicht mehr Ver\u00f6ffentlichungen geschrieben?<\/p>\n<p>In [3] wird dargestellt, dass von den 1000 bis 1200 Patienten, die die PBHRF-Klinik t\u00e4glich aufsuchen, 120 bis 200 Patienten an Krebs leiden. An m\u00f6glichen Teilnehmern f\u00fcr eine prospektive Verlaufsstudie kann daher doch wirklich kein Mangel herrschen. Wenn es bei den Diagnosen und Therapien wirklich mit rechten Dingen zuginge, dann d\u00fcrfte es kein Problem sein, dies angemessen zu beschreiben. Wenn man davon ausgeht, dass heutzutage alle Daten aus einem Diagnoseger\u00e4t und alle Berichte irgendwie in einem PC anfallen, dann kann es auch kein allzu gro\u00dfes Problem sein, die Daten zu sammeln und auszuwerten. Eigentlich m\u00fcsste dies in der t\u00e4glichen Praxis fast automatisch anfallen, vielleicht nicht gerade zum Nulltarif, aber auch nicht mit einem allzu gro\u00dfen Aufwand. Man braucht doch eigentlich nur einen Studenten der Medizin, der als Thema seiner Abschlussarbeit die gesammelten Daten auswertet. Dennoch wartet die Welt seit nunmehr weit \u00fcber zehn Jahren vergebens auf die Fortf\u00fchrung der Arbeit, die mit den Best Case Series f\u00fcr das NCI begonnen wurde und zu der man 1999 angeregt wurde.<\/p>\n<p>Warum?<\/p>\n<p>Geht es doch nicht so ganz mit rechten Dingen zu? Erfolgt die Diagnose &#8218;Krebs&#8216; recht schnell und daher auf nicht sicherer Grundlage und beinhaltet daher nur eine vergleichsweise niedrige Trefferquote? Die Erfolgsrate w\u00fcrde dann durch die fr\u00fcheren Fehldiagnosen aufgebl\u00e4ht. Daf\u00fcr k\u00f6nnte sprechen, dass Banerji sen. angeblich jeden Tag alleine 50 bis 60 Krebspatienten behandelt, die H\u00e4lfte davon Neupatienten. Wieviel Zeit hat man da f\u00fcr die Diagnose zur Verf\u00fcgung? Welche Diagnostika kann man da anwenden und deren Ergebnisse auswerten? Was sind also die Grundlagen f\u00fcr die hohe Erfolgsrate?<\/p>\n<p>Auf jeden Fall erscheint es sehr merkw\u00fcrdig, dass eine Organisation, die eine Webseite aufrechterh\u00e4lt, die sehr stark daraufhin ausgerichtet ist, die Wissenschaftlichkeit au\u00dfenwirksam darzustellen, diese Gelegenheit zum Erreichen h\u00f6chster Reputation ausl\u00e4sst.<\/p>\n<p><strong>Nachtrag (12.11.2014)<\/strong>:<\/p>\n<p>Im Kommentar zu einem neueren Blogartikel wies der User H\u00fcmmer auf eine weitere Arbeit hin, die sich mit den von Banerji angewandten Methoden und Mitteln befasst, eine in vitro (&#8218;im Reagenzglas&#8216;) ausgef\u00fchrte Studie an menschlichen Brustkrebszellen.\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.spandidos-publications.com\/ijo\/36\/2\/395\/download\">Link <\/a>zum Volltext).<\/p>\n<p>Eine sehr kompetente Auseinandersetzung damit ist 2010 auf dem Blog <em>Respectful Insolence<\/em> erschienen (<a href=\"http:\/\/scienceblogs.com\/insolence\/2010\/03\/04\/a-homeopathic-bit-of-breast-cancer-scien\/\">Link<\/a>). Diese Rezension von orac liegt bei Psiram in einer deutschen \u00dcbersetzung vor (<a href=\"https:\/\/blog.psiram.com\/2010\/03\/ein-bisschen-homoopathische-brustkrebsforschung-oder-wer-hatte-gedacht-dass-alkohol-so-giftig-ist\/#more-1045\">Link<\/a>) . Quintessenz: Es fehlt an essentiellen Angaben, noch nicht einmal eine statistische Auswertung der Daten ist gegeben. Die Arbeit ist eigentlich M\u00fcll. Dem habe ich nichts hinzuzuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Danke an ajki f\u00fcr den Hinweis auf die Rezension.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Die angeblichen Erfolge der Therapie nach den Banerji-Protokollen basieren alleine auf den recht schwammigen Angaben der Erfinder dieses Vorgehens. Sie sind aus nicht nachvollziehbaren Gr\u00fcnden der Fachwelt bisher noch nicht in angemessener Form zur Diskussion gestellt worden. Damit fehlt jede M\u00f6glichkeit, diese Ergebnisse zu pr\u00fcfen. Der prestigeheischende Internetauftritt kann \u00fcber diese Schwachstellen der Argumentation nicht hinwegt\u00e4uschen. Der wissenschaftliche Anstrich scheint alleine der Werbung zu dienen, die wom\u00f6glich dazu gef\u00fchrt hat, dass Vater und Sohn Banerji an recht vielen Tagungen und Schulungen als Vortragende teilgenommen haben. Wer allerdings auch nur die Anfangsgr\u00fcnde einer wissenschaftlichen Vorgehensweise kennt, durchschaut dieses Vorgehen\u00a0aber sehr rasch.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">[1] http:\/\/www.pbhrfindia.org\/, abgerufen 25. 6. 2013<\/p>\n<p align=\"left\">[2] Wikipedia, Stichwort Hom\u00f6opathie, aufgerufen 25. 6. 2013<\/p>\n<p align=\"left\">[3] Banerji P, Banerji P, Homeopathy: Treatment of Cancer with the Banerji Protokols. In: Bhattacharya A (Ed.). Compendium of Essays on Alternative Therapy, 2012, <a href=\"http:\/\/www.intechopen.com\/books\/a-compendium-of-essays-on-alternativetherapy\/homeopathy-treatment-of-cancer-with-the-banerji-protocols\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[4] Robert Koch Institut (Hrsg.) Krebs in Deutschland 2007\/2008, Berlin (2012), (Link zum Volltext erloschen), vgl. Angaben f\u00fcr 2009 \/ 2010: <a href=\"http:\/\/www.krebsdaten.de\/Krebs\/DE\/Content\/Publikationen\/Krebs_in_Deutschland\/kid_2013\/krebs_in_deutschland_2013.pdf?__blob=publicationFile\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Volltext (S. 18)<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[5] Best Case Series Programm des National Cancer Institute, <a href=\"https:\/\/cam.cancer.gov\/indentifying_novel_cam_therapies\/best_case_protocol.htm\">Link<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[6] Banerji P, Campbell DR, Banerji P: Cancer patients treated with the Banerji protocols utilising homoeopathic medicine: A Best Case Series Program of the National Cancer Instutute USA. Oncology Reports (2008) 20: 69-74, <a href=\"http:\/\/curezone.com\/upload\/PDF\/Articles\/Cancer_patients_treated_with_the_Banerji_protocols_utilising_homoeopathic_medicine_Oncology_Reports_20_1_69_PDF.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a>\u00a0zum Volltext<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[7] Pathak S, Multani AS, Banerji P, Banerji P: Ruta 6 selectively induces cell death in brain cancer cells but proliferation in normal periferal blood lymphocytes: A novel treatment for human brain cancer. Internationall Journal of Oncology 23 (2003): 975-982, <a href=\"http:\/\/symons.com.au\/jane\/PDF\/Ruta-Phos.pdf\">Link<\/a>\u00a0zum Volltext<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[8] Wikipedia-Beitrag &#8218;Kaplan-Meier Sch\u00e4tzer&#8216;, abgerufen 26. 6. 2013<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[9] Download &#8218;Kaplan Meier Survival Analysis of Brain Cancer Cases&#8216;, der Link funktioniert scheinbar nicht mehr, es erscheint eine 404-Fehlermeldung.<br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[10] Kaplan Meier Analyse April 2013<br \/>\n18.1.2015: Der Link scheint nicht mehr verf\u00fcgbar zu sein:<\/span><\/span><br \/>\nhttp:\/\/www(punkt)pbhrfindia(punkt)org\/images\/publications\/Kaplan-Meier-survival-analysis-of-Brain-Cancer-Cases(punkt)pdf<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[11] Oberbaum M, Yaniv I, Ben-Gal Y, Stein J, Ben-Zwi N, Freedman LS, Branski D. A Randomized, Controlled Trial of the Homeopathic Medication TRAUMEEL S in the Treatment of Chemotherapy-induced Stomatitis in Children Undergoing STem Cell Transplantation. Cancer (2001) 92 (3)\u00a0<a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1002\/1097-0142(20010801)92:3%3C684::AID-CNCR1371%3E3.0.CO;2-%23\/full\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Volltext<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An anderer Stelle hatte ich geschrieben, dass es keine wissenschaftlichen\u00a0Studien zur Wirksamkeit einer hom\u00f6opathischen Behandlung\u00a0von Krebs g\u00e4be, lediglich f\u00fcr die Behandlung von Nebenwirkungen einer konventionellen Krebstherapie wurden randomisierte Studien zur Wirksamkeit ver\u00f6ffentlicht. Eine Leserin machte mich darauf aufmerksam, dass es &hellip; <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=630\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13,6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=630"}],"version-history":[{"count":46,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5471,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/630\/revisions\/5471"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}