{"id":5335,"date":"2019-10-17T22:53:05","date_gmt":"2019-10-17T20:53:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5335"},"modified":"2020-01-13T13:53:35","modified_gmt":"2020-01-13T12:53:35","slug":"release-the-first-report","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5335","title":{"rendered":"&#8222;Release the first report!&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5335\" data-timestamp=\"1578923615\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5335\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 107<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5335&text=%E2%80%9ERelease%20the%20first%20report%21%E2%80%9C\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p> &#8230; das war der Aufruf, den die Hom\u00f6opathen an den Forschungsausschuss des Australischen Gesundheitsministerium (NHMRC) gerichtet hatten. Diesem Anliegen wurde im August 2019 entsprochen und ein als &#8222;Erster Bericht&#8220; (&#8222;First report&#8220; &#8211; Hom\u00f6opathen) oder &#8222;Berichtsentwurf&#8220; (&#8222;draft review&#8220; &#8211; NHMRC) bezeichnetes Papier ver\u00f6ffentlicht. Nunmehr liegen die Bewertungen der wichtigsten Verb\u00e4nde und Vereinigungen der Hom\u00f6opathie vor. Einstimmig wird darauf hingewiesen, dass im First Report vielversprechende Evidenz f\u00fcr eine Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie berichtet worden sei, die in der offiziellen Ver\u00f6ffentlichung nicht enthalten ist.<\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p>In Erg\u00e4nzung zur Stellungnahme des INH (<a href=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/der-unterdrueckte-erste-report-des-nhmrc-quelle-von-ermutigender-evidenz\/\">Link<\/a>) soll die Situation hier ausf\u00fchrlicher dargestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/First-Report.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5338\" width=\"347\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/First-Report.png 635w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/First-Report-216x300.png 216w\" sizes=\"(max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Naturgem\u00e4\u00df wirft der Vorgang einige Fragen auf, etwa, worauf sich die Hom\u00f6opathieverb\u00e4nde berufen, ob die gezogenen Schlussfolgerungen tats\u00e4chlich zutreffen und worin eigentlich der Unterschied zwischen dem Berichtsentwurf und der ver\u00f6ffentlichten Fassung besteht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vorgeschichte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2015 hat das NHMRC das bislang umfassendste systematische Review zur Hom\u00f6opathie vorgelegt [1]. Die Dokumentation umfasst nahezu 1000 Seiten, in denen minuti\u00f6s aufgelistet ist, wie die vorhandenen Studien untersucht und bewertet wurden. Insgesamt wurden 225 klinische Studien zu 85 Krankheitsbildern ausgewertet. Eine ausf\u00fchrliche Darstellung dieser Arbeit findet sich in der Hom\u00f6opedia des INH (<a href=\"https:\/\/www.hom\u00f6opedia.eu\/index.php\/Artikel:Systematische_Reviews_zur_Hom%C3%B6opathie_-_NHMRC_(2015)\">Link<\/a>). Als Ergebnis wurde festgestellt, dass es kein einziges Krankheitsbild gibt, f\u00fcr das ein belastbarer Nachweis f\u00fcr eine Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie \u00fcber Placebo- und Kontexteffekte hinaus vorl\u00e4ge. Als Konsequenz gab das Australische Gesundheitsministerium ein &#8222;statement&#8220;, eigentlich eher eine Warnung, an die B\u00fcrger heraus, dass man die Hom\u00f6opathie weder bei chronischen noch bei ernsthaften Beschwerden, oder solchen, die sich zu ernsthaften Beschwerden entwickeln k\u00f6nnten, anwenden solle. Wer sich hom\u00f6opathisch behandeln l\u00e4sst und daf\u00fcr auf Therapien verzichtet, deren Wirksamkeit und Sicherheit nachgewiesen ist, gehe ein Gesundheitsrisiko ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Da dieses Ergebnis f\u00fcr Hom\u00f6opathen naturgem\u00e4\u00df von erheblicher Tragweite ist, hat sich eine breite internationale Protestbewegung gebildet, so wie es von au\u00dfen aussieht, unter der F\u00fchrung des britischen Homeopathy Research Institute (HRI) und der Australian Homeopathic Association (AHA). Bereits 2016 wurde eine Beschwerde beim Commonwealth Ombudsman eingereicht, einer Institution, an die sich australische B\u00fcrger wenden k\u00f6nnen, wenn sie von Organen der Regierung oder Verwaltung ungerecht behandelt wurden. Es wurde ebenfalls in den Raum gestellt, dass es eine fr\u00fchere Fassung des Berichts gegeben h\u00e4tte, die von einer kompetenten Autorin angefertigt worden sei, die eine ganz andere Schlussfolgerung ziehe. Es wurde eine Petition verfasst, die von mehr als 50.000 Interessierten aus der ganzen Welt unterzeichnet wurde, dass das NHMRC diese &#8222;erste Fassung&#8220; ver\u00f6ffentlichen solle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Berichtsentwurf<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im August 2019 wurde dieser Berichtsentwurf der \u00d6ffentlichkeit vorgelegt [2], wobei der urspr\u00fcngliche Text vom NHMRC mit einer Vielzahl von Anmerkungen versehen wurde, in denen auf Fehler und Unsauberkeiten hingewiesen wird. Prof. Anne Kelso, CEO (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer) des NHMRC, schreibt in einem Begleitbrief, man habe ein erstes Dienstleistungsunternehmen mit der Auswertung der wissenschaftlichen Literatur beauftragt, diesen Vertrag aber im August 2012 &#8211; also kurz nachdem der Berichtsentwurf vorgelegt worden war &#8211; einvernehmlich beendet und den Auftrag erneut an einen anderen Dienstleister vergeben. Die vom vormaligen Leiter der Arbeitsgruppe freigegebenen Anmerkungen sollen den Zusammenhang kl\u00e4ren und Missverst\u00e4ndnisse vermeiden helfen. Es wird ausdr\u00fccklich betont, dass dieser Bericht unvollst\u00e4ndig ist und vom NHMRC nicht freigegeben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Berichtsentwurf tr\u00e4gt keinen Namen eines Autors, es wird lediglich angegeben, dass das International Centre for Allied Health Evidence (iCAHE) das Papier erstellt h\u00e4tte, ein an der University of South Australia in Adelaide ans\u00e4ssiges Unternehmen.  \u00dcber diesen Berichtsentwurf ist somit eigentlich nicht viel zu sagen. Schlie\u00dflich ist das nur ein herrenloses, wissenschaftlich wertloses St\u00fcck Papier, da niemand mit seinem Namen f\u00fcr dessen Richtigkeit einsteht.  <\/p>\n\n\n\n<p>Ganz im Gegenteil weist der Bericht offenbar in den Augen der Auftraggeber eine ganze Reihe von Unzul\u00e4nglichkeiten auf, wie sie den Anmerkungen zu entnehmen sind. Dort wird oftmals der Gebrauch von undefinierten Begrifflichkeiten angesprochen (Was ist &#8222;ermutigende (&#8222;encouraging&#8220;) Evidenz?&#8220;), das Fehlen wichtiger Bestandteile, wie zum Beispiel die Bewertung der Studienqualit\u00e4t, Inkonsistenzen, etwa wenn textliche und tabellarische Aussagen differieren, oder nicht nachvollziehbare Eingruppierung in Evidenzklassen etc.    <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"856\" height=\"419\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/First-Report-II.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5339\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/First-Report-II.png 856w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/First-Report-II-300x147.png 300w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/First-Report-II-768x376.png 768w\" sizes=\"(max-width: 856px) 100vw, 856px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch in diesem Berichtsentwurf wurden die Studien nicht direkt betrachtet, sondern indirekt \u00fcber systematische Reviews ausgewertet, wobei solche, die nur ein Krankheitsbild  abdecken, das hom\u00f6opathisch behandelt wurde, die oberste Kategorie (&#8222;Level 1, key reviews) bildeten. Reviews, in denen mehrere alternativmedizinische Therapien bei einem Krankheitsbild betrachtet wurden, eine davon die Hom\u00f6opathie, oder in denen mehr als ein Krankheitsbild untersucht wurde, wurden nur als sekund\u00e4re Quellen herangezogen, entweder wenn es kein Review der obersten Kategorie gab oder um weitere Studien zu identifizieren, die im Key review nicht enthalten waren.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rezeption durch\nH\u00f6m\u00f6opathieverb\u00e4nde<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwischenzeitlich\nliegen die Reaktionen der hierzulande wesentlichen Verb\u00e4nde und\nVereinigungen der Hom\u00f6opathie vor:<\/p>\n\n\n\n<p>Das britische Hom\u00f6opathy Research Institute schreibt, der &#8222;unterdr\u00fcckte&#8220; Report des NHMRC von 2012 h\u00e4tte &#8222;ermutigende&#8220; Evidenz f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie f\u00fcr ein paar Krankheitsbilder gefunden [3]. Die Carstens-Stiftung berichtet, die Australische Gesundheitsbeh\u00f6rde h\u00e4tte geheim gehaltenen Hom\u00f6opathiebericht enth\u00fcllt [4]. Die \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr hom\u00f6opathische Medizin extrapoliert schon etwas aus den Ergebnissen, indem sie &#8222;Vielversprechende Evidenz f\u00fcr die Wirksamkeit bei zumindest f\u00fcnf medizinischen Indikationen&#8220; titelt [5], w\u00e4hrend der Zentralverein hom\u00f6opathischer \u00c4rzte hierin schon eine &#8222;Ermutigende Evidenz f\u00fcr eine Wirkung der Hom\u00f6opathie&#8220; als Ganzes erkennen kann.  <\/p>\n\n\n\n<p>Was aber ist die Grundlage der Euphorie? Bei den f\u00fcnf Krankheitsbildern mit vielversprechenden Ergebnissen handelt es sich um<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Fibromyalgie (&#8222;Weichteilrheuma&#8220;) &#8211; Level C <\/li><li>Mittelohrentz\u00fcndung &#8211; Level C <\/li><li>Postoperativer Darmverschluss &#8211; Level C <\/li><li>Infektionen der Atemwege &#8211; Level C <\/li><li>Nebenwirkungen von Krebstherapien &#8211; Level C <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Diesen Indikationen wird ein Evidenzgrad &#8222;C&#8220; zugeordnet, was wohl mit dem Begriff &#8222;ermutigend&#8220; (&#8222;encouraging&#8220;) ausgedr\u00fcckt wird. Diese Eingruppierung als Level C setzt allerdings voraus, dass die Qualit\u00e4t der Studien bewertet wurde. Dies wiederum, so bem\u00e4ngelt das NHMRC in einer Anmerkung, ist nicht erfolgt. Au\u00dferdem wird an anderer Stelle &#8222;Level C&#8220; als &#8222;nicht \u00fcberzeugend&#8220; (no convincing evidence) bewertet.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sei an dieser Stelle\nebenfalls darauf hingewiesen, dass im Berichtsentwurf f\u00fcr viele\nIndikationen keine wie auch immer geartete, fadenscheinig positive\nEvidenz gefunden wurde, darunter einige, bei denen die Hom\u00f6opathie\nja angeblich besonders effektiv einzusetzen sei, etwa chronische\nBeschwerden oder wenn die Psyche eine Rolle spielt. Zum Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>ADHS\n\t<\/li><li>Kopfschmerzen\n\t<\/li><li>Symptome in der\n\tMenopause\n\t<\/li><li>Regelbeschwerden\n\t<\/li><li>Schlafst\u00f6rungen\n\t<\/li><li>Schwindel\n\t<\/li><li>Atemwegsinfekte\n\tbei Kindern\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Die Autorenschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie schon ausgef\u00fchrt, ist ein Papier, zu dem sich kein Autor bekennt, wissenschaftlich gesehen vollkommen wertlos. Mit wem soll man die Ergebnisse diskutieren? Wer kann hierf\u00fcr Rede und Antwort stehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hom\u00f6opathen umgehen diese Schwierigkeit, indem der Berichtsentwurf einfach  einer Frau Prof. Karen Grimmer zugeschrieben wird, die als Expertin f\u00fcr Reviews gilt. Sie war \u00fcber 20 Jahre lang &#8222;Director&#8220; von iCAHE, des zuerst beauftragten Dienstleisters. Zweifelsohne tr\u00e4gt sie in dieser Rolle die Verantwortung f\u00fcr die erbrachten Leistungen des Unternehmens und daf\u00fcr, dass hier offenbar die \u00fcblichen Ma\u00dfnahmen zur Qualit\u00e4tssicherung versagt haben. Allerdings ist genauso wenig davon auszugehen, dass die Chefin die Recherche- und Auswertearbeit selbst ausgef\u00fchrt hat, ebensowenig wie Martin Winterkorn wohl selbst einen Dieselmotor zusammengeschraubt oder programmiert hat.  <\/p>\n\n\n\n<p>Letztendlich ist und bleibt der Berichtsentwurf ein St\u00fcck Altpapier, das genauso wenig Relevanz besitzt wie Thomas Manns erster Entwurf der Buddenbrooks, der m\u00f6glicherweise zerkn\u00fcllt im Papierkorb gelandet ist und so auf ewig der \u00d6ffentlichkeit verheimlicht und vorenthalten wird.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;Ermutigende&#8220; Evidenz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einer der Punkte, die das NHMRC am Berichtsentwurf h\u00e4ufiger bem\u00e4ngelt, ist die Verwendung von nicht definierten Begriffen, womit nat\u00fcrlich kein klares Ergebnis formulierbar ist. Hier interessiert besonders der Begriff der &#8222;ermutigenden Evidenz&#8220; (&#8222;encouraging evidence&#8220;), was nat\u00fcrlich die Aufmerksamkeit der Hom\u00f6opathen auf sich zieht und so tats\u00e4chlich im offiziellen ver\u00f6ffentlichten Review nicht zu finden ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Was bedeutet in diesem Zusammenhang &#8222;ermutigend&#8220;? Etwa wenn man in der Lotterie zwischen vielen Nieten doch einmal ein Freilos gewinnt, das die \u00dcberzeugung st\u00e4rkt, dass der angepriesene Hauptgewinn vielleicht doch beim n\u00e4chsten Mal gezogen wird? Kann man daraus \u00fcberhaupt schlie\u00dfen, dass das Los mit dem Hauptgewinn tats\u00e4chlich existiert?  <\/p>\n\n\n\n<p>Wie dem auch sei, ganz offensichtlich sind auch im Berichtsentwurf keine belastbaren Belege erkannt worden, aus denen mit einiger Berechtigung geschlossen werden k\u00f6nnte, dass eine \u00fcber Placebo hinausgehende Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie gegeben sei. Dies w\u00fcrde n\u00e4mlich &#8222;belastbare Evidenz&#8220; (&#8222;solid evidence&#8220;), \u00fcberzeugende Evidenz (&#8222;convincing evidence&#8220;), &#8222;zuverl\u00e4ssige Evidenz&#8220; (&#8222;reliable evidence&#8220;) oder \u00e4hnlich eindeutig hei\u00dfen. Allein, die namenlosen Autoren des ersten Reports haben nirgends eine solche Vokabel verwendet &#8211; sonst h\u00e4tten die Hom\u00f6opathen das ausgiebig zitiert und gefeiert.  <\/p>\n\n\n\n<p>Folge: Auch im ersten Report ist keine belastbare Evidenz erkannt worden &#8211; was sich mit den ver\u00f6ffentlichten Ergebnissen des NHMRC und anderer systematischer Reviews vollkommen deckt. Es gibt keine belastbaren Nachweise f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie \u00fcber Placebo hinaus, was selbst das gro\u00df angelegte Reviewprojekt des HRI ergeben hat, bei dem in insgesamt vier Arbeiten die vorliegenden kontrollierten Vergleichsstudien ausgewertet wurden.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Methodische\nUnterschiede<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die f\u00fcr den\nBerichtsentwurf angewandte Methode unterscheidet sich deutlich von\nder sp\u00e4teren Vorgehensweise, die dem offiziellen Review zugrunde\nliegt. Hier wie dort wurden zwar die vorliegenden systematischen\n\u00dcbersichtsarbeiten und nicht direkt die einzelnen Studien\nbetrachtet, dann aber gibt es einige Unterschiede: \n<\/p>\n\n\n\n<p>In den dem offiziellen Bericht zugrundeliegenden Auswertungen wurde versucht, die Charakteristika (Qualit\u00e4t, Daten) aus den Reviews zu erschlie\u00dfen und diese wurden dann zu einer Gesamtaussage zur Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie bei dem betrachteten Krankheitsbild verdichtet.  Dabei sind die Daten aller vorgefundenen systematischen Reviews eingeflossen, zusammen 58 St\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Berichtsentwurf hingegen  hat man die Reviews unterschiedlichen Levels zugeordnet: Level 1 waren Reviews, die nur ein Krankheitsbild und nur die hom\u00f6opathische Therapie betrachteten, Level 2 und 3 hingegen waren Untersuchungen, in denen mehr als ein Krankheitsbild unter hom\u00f6opathischer Behandlung untersucht wurde bzw. wenn die Wirksamkeit mehrerer verschiedener Therapien der Komplement\u00e4r- und Alternativmedizin, eine davon die Hom\u00f6opathie, untersucht wurde. Die Hauptquellen (&#8222;key reviews&#8220;) waren, soweit vorhanden, nur die Arbeiten des ersten Levels, Level 2 und 3 lieferten lediglich zus\u00e4tzliche Informationen zu Einzelstudien, wenn diese nicht im Level 1-Review enthalten waren. So sind nur die Ergebnisse von 18 Reviews in die Bewertungen eingeflossen und 22 weitere haben nur erg\u00e4nzende Daten geliefert. Zw\u00f6lf Reviews wurden \u00fcberhaupt nicht ber\u00fccksichtigt, da sie keinem dieser Level zugeordnet werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ergab sich\nf\u00fcr das offizielle Review eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Datenbasis,\nzumal noch weitere 51 Einzelstudien ber\u00fccksichtigt wurden, die nicht\nin den systematischen Reviews enthalten waren und von den\nInteressengruppen in \u00f6ffentlicher Anh\u00f6rung benannt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Endeffekt h\u00e4tte\nsich durch die Ergebnisse des Berichtsentwurfs eigentlich kein\nErkenntnisgewinn ergeben: Die positiven Einsch\u00e4tzungen zur Evidenz,\ndie der Berichtsentwurf auff\u00fchrt, sind nichts weiter als die\ngegebenenfalls erg\u00e4nzten Ergebnisse l\u00e4ngst bekannter\n\u00dcbersichtsarbeiten, und auf keinen Fall aufgrund einer neuen\nzusammenfassenden Bewertung der jeweiligen Studiendaten entstanden. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Aspekte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wie zu erwarten, erg\u00e4nzen die Hom\u00f6opathen-Vereinigungen ihre Kommentare zu diesem Berichtsentwurf mit einigen wenig belegten oder gar widerlegten Aussagen:<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant: Die Carstens-Stiftung f\u00fchrt die ganze Misere, die die Hom\u00f6opathie gegenw\u00e4rtig praktisch weltweit erleidet, auf die Aktivit\u00e4ten der weltweiten Skeptikerorganisation zur\u00fcck, in Deutschland vertreten durch die GWUP und das INH. Es ehrt uns sehr, dass wir in der Wahrnehmung unserer Gegenspieler diese Macht haben, diverse Regierungen, wissenschaftliche Vereinigungen und Forschungseinrichtungen zu beeinflussen und sie gegen die aus Sicht von Herrn Behnke offensichtlichen Fakten immunisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das HRI wiederum wirft die Frage auf, ob der &#8222;First Report&#8220; nicht wegen ernsthafter Schwachpunkte &#8222;begraben&#8220; wurde, sondern weil das Ergebnis nicht dem entsprach, was das NHMRC angestrebt hatte. Dies ist wenig verst\u00e4ndlich: Die  Anmerkungen des NHMRC sprechen eine deutliche Sprache und sind einem Faktencheck durchaus zug\u00e4nglich, denn die zugrundeliegenden Informationen sind alle verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p>HRI, \u00d6GHM und auch der\nDZVh\u00c4 vers\u00e4umen es nat\u00fcrlich nicht, ein Zitat von der Leiterin des\nNHMRC zu zitieren &#8211; und unkommentiert im Raum stehen zu lassen. Prof.\nKelso hatte ausgef\u00fchrt, dass das NHMRC entgegen einiger Behauptungen\nnicht die Schlussfolgerung gezogen habe, die Hom\u00f6opathie sei\nunwirksam. In dieser Form zieht der Laie nat\u00fcrlich den falschen\nSchluss, dass das NHMRC der Hom\u00f6opathie eine Wirksamkeit zubillige.\nDies ist aber nicht der Fall: Es geht lediglich darum, dass die\nBehauptung, die Unwirksamkeit der Hom\u00f6opathie sei erwiesen, falsch\nw\u00e4re, denn dies ist aus erkenntnistheoretischen Gr\u00fcnden nicht\nm\u00f6glich. In den Augen einer Wissenschaftlerin ist das Urteil, dass\nes keine Evidenz f\u00fcr eine Wirksamkeit g\u00e4be, vernichtend genug.<\/p>\n\n\n\n<p>Der DZVh\u00c4 schlie\u00dft gar daraus:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Der\nAustralische Report ist nichts anderes als die Widerlegung der\nvielzitierten Aussage der Hom\u00f6opathie-Kritiker, dass die\nUnwirksamkeit der Hom\u00f6opathie wissenschaftlich belegt sei. Damit\nm\u00fcssen viele wissenschaftliche Papiere (bspw. EASAC), die auf den\nfalschen Ergebnissen des zweiten Reports beruhen, neu geschrieben\nwerden.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Teil stimmt:\nDie Unwirksamkeit der Hom\u00f6opathie ist nicht belegt, weil das Fehlen\neiner Wirksamkeit aus erkenntnistheoretischen Gr\u00fcnden nicht durch\nStudien belegt werden kann.   \n<\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings: Aufgrund &#8222;vielversprechender&#8220; aber nicht aufgrund &#8222;belastbarer&#8220; Evidenz anerkennen, dass die Hom\u00f6opathie eine spezifische Wirksamkeit entfalten kann &#8211; und damit anerkennen, dass unser Wissen \u00fcber die Physik falsch oder zumindest grob unvollst\u00e4ndig ist? Nichts k\u00f6nnte falscher sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das vom NHMRC ver\u00f6ffentlichte Dokument, das von den Hom\u00f6opathen als &#8222;First Report&#8220;, vom NHMRC als &#8222;Draft Report&#8220; bezeichnet wird, ist wissenschaftlich gesehen ein wertloses St\u00fcck Papier,  das noch nicht einmal einen Namen eines Autors tr\u00e4gt, der zu dem Ergebnis st\u00fcnde. Dieser Bericht wurde aufgrund von nachvollziehbaren gravierenden M\u00e4ngeln nicht weiter verfolgt. Darin wird aber f\u00fcr f\u00fcnf Indikationen der Hom\u00f6opathie eine &#8222;ermutigende Evidenz&#8220; zugesprochen, ohne dass klar w\u00e4re, was das bedeuten soll. Diesem Umstand ist geschuldet, dass der verworfene Entwurf  seitens der Hom\u00f6opathie geradezu euphorisch gefeiert wird. Dabei ger\u00e4t nur zu leicht in Vergessenheit, dass f\u00fcr wesentlich mehr Indikationen, auch f\u00fcr solche, f\u00fcr die die Hom\u00f6opathie gerne als besonders wirksam beworben wird,  auch in diesem Pamphlet keine, noch nicht mal eine &#8222;vielversprechende&#8220; oder &#8222;ermutigende&#8220;, Evidenz gefunden wurde. Auf keinen Fall ist hier eine Basis zu sehen, die bisherige Einsch\u00e4tzung zur Hom\u00f6opathie zu revidieren und damit gleichzeitig die Physik in weiten Teilen als falsch oder grob unvollst\u00e4ndig anzuerkennen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen <\/strong><\/p>\n\n\n\n<ol><li>  National Health and Medical Research Council. 2015: <em>NHMRC Information Paper: Evidence of the effectiveness of homeopathy for treating health conditions<\/em>, Canberra: National Health and Medical Research Council; 2015 <a href=\"https:\/\/nhmrc.gov.au\/about-us\/publications\/evidence-effectiveness-homeopathy-treating-health-conditions#block-views-block-file-attachments-content-block-1\">Link<\/a>; das zweite Dokument der Liste <\/li><li>Australian Government &#8211; NHMRC: CEO Statment &#8211; Release of an annotated version of the 2012 draft report The Effectiveness of Homeopathy: an overview review of secondary evidence&#8220;, Canberra, Australia. <a href=\"https:\/\/www.dropbox.com\/s\/pfkn20591vnivuu\/Draft%20annotated%202012%20homeopathy%20report.pdf?dl=0\">Link<\/a> zum Volltext (dropbox)<\/li><li>HRI Statement: Suppressed NHMRC 2012 report found &#8218;encouraging&#8216; evidence homeopathy is effective for some medical conditions, HRI, 9. Oktober 2019 (<a href=\"https:\/\/www.hri-research.org\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/20191009_HRI-Statement_NHMRC-First-Report-Findings-2.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a>)<\/li><li>Behnke J: Australische Gesundheitsbeh\u00f6rde enth\u00fcllt geheim gehaltenen Hom\u00f6opathiebericht, Webseite der Carstens-Stiftung &#8222;Faktencheck&#8220;, (<a href=\"https:\/\/www.naturundmedizin.de\/faktencheck\/artikel\/australische-gesundheitsbehoerde-enthuellt-geheim-gehaltenen-homoeopathiebericht.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>)<\/li><li>NN: Vielversprechende Evidenz f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie bei zumindest f\u00fcnf medizinischen Indikationen; Pressemeldung der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Hom\u00f6opathische Medizin vom 9. Oktober 2019 (<a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20191009_OTS0043\/vielversprechende-evidenz-fuer-die-wirksamkeit-der-homoeopathie-bei-zumindest-fuenf-medizinischen-indikationen\" class=\"broken_link\">Link<\/a>) <\/li><li>Bendig B: Ermutigende Evidenz f\u00fcr eine Wirkung der Hom\u00f6opathie! Stellungnahme des DZVh\u00c4 zum k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten ersten &#8222;Australischen Report&#8220;, Pressemeldung des Deutschen Zentralvereins hom\u00f6opathischer \u00c4rzte vom 10.10.2019 (<a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/120120\/4397550\">Link<\/a>)<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; das war der Aufruf, den die Hom\u00f6opathen an den Forschungsausschuss des Australischen Gesundheitsministerium (NHMRC) gerichtet hatten. Diesem Anliegen wurde im August 2019 entsprochen und ein als &#8222;Erster Bericht&#8220; (&#8222;First report&#8220; &#8211; Hom\u00f6opathen) oder &#8222;Berichtsentwurf&#8220; (&#8222;draft review&#8220; &#8211; NHMRC) bezeichnetes &hellip; <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5335\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,13,10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5335"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5335"}],"version-history":[{"count":21,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5335\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5416,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5335\/revisions\/5416"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5335"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5335"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5335"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}