{"id":5276,"date":"2019-07-10T17:40:46","date_gmt":"2019-07-10T15:40:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5276"},"modified":"2021-06-18T14:23:55","modified_gmt":"2021-06-18T12:23:55","slug":"homoeopathika-wirken-auch-in-tiefen-potenzen-nicht-ueber-placebo-hinaus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5276","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathika wirken auch in tiefen Potenzen nicht \u00fcber Placebo hinaus"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5276\" data-timestamp=\"1624026235\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5276\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 334<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5276&text=Hom%C3%B6opathika%20wirken%20auch%20in%20tiefen%20Potenzen%20nicht%20%C3%BCber%20Placebo%20hinaus\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n<p>Nochmal, auch f\u00fcr Betriebswirte: Hom\u00f6opathika wirken nicht \u00fcber den Placeboeffekt hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass dies bei Hom\u00f6opathika in hoher Potenz so ist, ist vollkommen einsichtig, schlie\u00dflich ist sp\u00e4testens oberhalb von D23 \/ C12 von dem eingesetzten Wirkstoff nichts mehr vorhanden, was eine spezifische Wirkung ausl\u00f6sen k\u00f6nnte. Und andere Erkl\u00e4rungsmodelle der Hom\u00f6opathen, wie Nanopartikel, Wassercluster, Imprints oder \u00dcbertragung von Information stehen in eklatantem Widerspruch zu Wissenschaft und Technik.  <\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/market-3351156_1280-1024x766.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5303\" width=\"374\" height=\"279\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/market-3351156_1280-1024x766.jpg 1024w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/market-3351156_1280-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/market-3351156_1280-768x575.jpg 768w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/market-3351156_1280.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 374px) 100vw, 374px\" \/><figcaption>Ebenfalls Rohstoffe f\u00fcr Hom\u00f6opathika<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Aber wie ist das bei Niederpotenzen? D12, D6 oder gar noch niedriger? Dort sind doch Bestandteile der Urtinktur vorhanden. M\u00fcsste man da nicht von einer Wirksamkeit ausgehen? Also sind bei niedrig potenzierten hom\u00f6opathischen Pr\u00e4paraten Wirkungen \u00fcber Placebo hinaus denkbar? Wobei wir davon ausgehen, dass man nicht irgendeine Wirkung haben will &#8211; dass Arsenicum album etwa Vergiftungserscheinungen ausl\u00f6st &#8211; sondern dass es um die von den Hom\u00f6opathen erwarteten Wirkungen geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Frage wurde verschiedentlich auf Facebook und per E-Mail an mich gerichtet. Daher hier eine Betrachtung zu diesem Thema, zweckm\u00e4\u00dfigerweise in drei Schritten:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Welche Tagesdosis an Urtinktur und Wirkstoff ergibt sich, wenn man ein Hom\u00f6opathikum in Niederpotenz entsprechend der Verordnung einnimmt? <\/li><li>Sind hom\u00f6opathische Pr\u00e4parate auf dem Markt, also ohne \u00e4rztliche Verordnung k\u00e4uflich, die bei dieser Tagesdosis einen spezifischen Effekt hervorrufen? <\/li><li>W\u00e4re diese Wirkung auch diejenige, die die Hom\u00f6opathen ihnen zuschreiben? <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Angesichts der schier un\u00fcbersehbaren Menge von denkbaren hom\u00f6opathischen Mitteln und der gro\u00dfen Zahl von Anbietern kann dies hier nat\u00fcrlich nicht mit dem Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit beantwortet werden. Im Gegenteil, es kann nur anhand einzelner Beispiele versucht werden, die Vorgehensweise zu erkennen und zu beschreiben &#8211; was nat\u00fcrlich widerlegt werden kann.  <\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Artikel werden nur regul\u00e4re Hom\u00f6opathika betrachtet, wie sie von den verschiedenen eingef\u00fchrten Herstellern nach Arzneibuch oder internen Vorschriften hergestellt und vertrieben werden. Schlie\u00dflich haben Beispiele in der Vergangenheit durchaus gezeigt, dass bei Produktionsfehlern mitunter Wirkstoffmengen auf die Zuckerk\u00fcgelchen oder Tinkturen gelangen, die unerw\u00fcnschte Wirkungen hervorrufen k\u00f6nnen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Spoiler: \n<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, nach dem, was sich hier abzeichnet, wirken die frei verk\u00e4uflichen Niederpotenzen nicht \u00fcber den Placeboeffekt hinaus. Nat\u00fcrlich ist es denkbar, dass es von extremen Giftstoffen hom\u00f6opathische Pr\u00e4parate gibt, bei denen auch Niederpotenzen eine Wirkung haben, aber ob dies dann diejenige ist, von der die Hom\u00f6opathen in ihren Therapien ausgehen, ist zu bezweifeln. Im freien Handel sind solche Pr\u00e4parate aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Tagesdosis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Deutsche Hom\u00f6opathie Union (DHU), der gr\u00f6\u00dfte deutsche Hersteller von Hom\u00f6opathika, gibt f\u00fcr tiefe Potenzen unter D23 bzw. C11 folgende Dosierungsempfehlung f\u00fcr Erwachsene [1]:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>\n\tBei akuten Beschwerden st\u00fcndlich 5 Tropfen, 5 Globuli oder 1\n\tTablette bis zum Eintritt der Besserung, h\u00f6chstens 6-mal t\u00e4glich\n\t<\/li><li>\n\tDanach 3-mal t\u00e4glich 5 Tropfen, 5 Globuli oder 1 Tablette\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr pharmazeutische Zwecke bilden 20 Tropfen einen Kubikzentimeter, das hei\u00dft, ein Tropfen wiegt 0,05 g [2]. Die Tagesdosis betr\u00e4gt bei Einnahme von Tropfen somit im Akutfall 30 Tropfen oder 1,5 g, danach die H\u00e4lfte, also 0,75 g. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Globuli verwendet die DHU, wie viele andere Hersteller auch, Zuckerk\u00fcgelchen der Gr\u00f6\u00dfe 3, von denen etwa 1200 St\u00fcck 10 g wiegen. Darauf wird das Mittel als Dilution im Verh\u00e4ltnis 1 : 100 aufgebracht und verdunstet. Daraus ergibt sich, dass der Patient im Akutfall 0,25 g = 250 mg Globuli einnimmt, auf denen sich die R\u00fcckst\u00e4nde von 2,5 mg verdunsteter Dilution befinden. \u00dcbrigens auch 1,5 mg zuf\u00e4llige Verunreinigungen des Zuckers. Nach Ende des Akutfalles ist nur noch die H\u00e4lfte einzunehmen, der Patient nimmt also die Verdunstungsr\u00fcckst\u00e4nde von 1,25 mg Dilution ein. F\u00fcr die Tabletten konnte keine Herstellvorschrift gefunden werden, allerdings ist die Annahme plausibel, dass die Tagesdosis hier den Globuli entspricht, weshalb diese Darreichungsform nicht weiter gesondert betrachtet wird.  <\/p>\n\n\n\n<p>Damit ergeben sich die in der folgenden Tagesdosen an Urtinktur:  <\/p>\n\n\n\n<table id=\"tablepress-37\" class=\"tablepress tablepress-id-37\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Potenz<\/th><th class=\"column-2\">Dilution<\/th><th class=\"column-3\">&nbsp;<\/th><th class=\"column-4\">Globuli<\/th><th class=\"column-5\">&nbsp;<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\">akut<\/td><td class=\"column-3\">regul\u00e4r<\/td><td class=\"column-4\">akut<\/td><td class=\"column-5\">regul\u00e4r<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">D1<\/td><td class=\"column-2\">150 mg<\/td><td class=\"column-3\">75 mg<\/td><td class=\"column-4\">250 \u00b5g<\/td><td class=\"column-5\">125 \u00b5g<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">D2 \/ C1<\/td><td class=\"column-2\">15 mg<\/td><td class=\"column-3\">7,5 mg<\/td><td class=\"column-4\">25 \u00b5g<\/td><td class=\"column-5\">12,5 \u00b5g<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">D3<\/td><td class=\"column-2\">1,5 mg<\/td><td class=\"column-3\">750 \u00b5g<\/td><td class=\"column-4\">2,5 \u00b5g<\/td><td class=\"column-5\">1,25 \u00b5g<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">D4 \/ C2<\/td><td class=\"column-2\">150 \u00b5g<\/td><td class=\"column-3\">75 \u00b5g<\/td><td class=\"column-4\">250 ng<\/td><td class=\"column-5\">125 ng<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">D5<\/td><td class=\"column-2\">15 \u00b5g<\/td><td class=\"column-3\">7,5 \u00b5g<\/td><td class=\"column-4\">25 ng<\/td><td class=\"column-5\">12,5 ng<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">D6 \/ C3<\/td><td class=\"column-2\">1,5 \u00b5g<\/td><td class=\"column-3\">750 ng<\/td><td class=\"column-4\">2,5 ng<\/td><td class=\"column-5\">1,25 ng<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">D7 <\/td><td class=\"column-2\">150 ng<\/td><td class=\"column-3\">75 ng<\/td><td class=\"column-4\">250 pg<\/td><td class=\"column-5\">125 pg<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10 even\">\n\t<td class=\"column-1\">D8 \/ C4<\/td><td class=\"column-2\">15 ng<\/td><td class=\"column-3\">7,5 ng<\/td><td class=\"column-4\">25 pg<\/td><td class=\"column-5\">12,5 pg<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">D9<\/td><td class=\"column-2\">1,5 ng<\/td><td class=\"column-3\">750 pg<\/td><td class=\"column-4\">2,5 pg<\/td><td class=\"column-5\">1,25 pg<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12 even\">\n\t<td class=\"column-1\">D10 \/ C5<\/td><td class=\"column-2\">150 pg<\/td><td class=\"column-3\">75 pg<\/td><td class=\"column-4\">250 fg<\/td><td class=\"column-5\">125 fg<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">D11<\/td><td class=\"column-2\">15 pg<\/td><td class=\"column-3\">7,5 pg<\/td><td class=\"column-4\">25 fg<\/td><td class=\"column-5\">12,5 fg<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14 even\">\n\t<td class=\"column-1\">D12 \/ C6<\/td><td class=\"column-2\">1,5 pg<\/td><td class=\"column-3\">750 fg<\/td><td class=\"column-4\">2,5 fg<\/td><td class=\"column-5\">1,25 fg<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-37 from cache -->\n\n\n\n<p> mg: Milligramm &#8211; Tausendstel Gramm <br>\u00b5g: Mikrogramm &#8211; Millionstel Gramm<br> ng: Nanogramm &#8211; Milliardstel Gramm <br> pg: Pikogramm &#8211; Billionstel Gramm<br> fg: Femtogramm &#8211; Billiardstel Gramm  <\/p>\n\n\n\n<p>Dreh- und Angelpunkt ist nun: Woraus besteht eigentlich die Urtinktur? Nicht nur, weil dies der Ausgangsstoff f\u00fcr die hom\u00f6opathischen Pr\u00e4parate darstellt, sondern auch, weil mit der Urtinktur, soweit sie verf\u00fcgbar ist, die h\u00f6chste Tagesdosis eines hom\u00f6opathischen Mittels erreicht werden kann.  <\/p>\n\n\n\n<p>Man hat ja irgendwie die Vorstellung, die Urtinktur sei der reine Wirkstoff &#8211; aber das ist nicht der Fall. Im Europ\u00e4ischen Arzneibuch [3], in das offenbar die Vorschriften des deutschen und des franz\u00f6sischen Hom\u00f6opathischen Arzneibuchs eingeflossen sind, wird detailliert aufgef\u00fchrt, wie die Urtinkturen hergestellt werden m\u00fcssen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne\nauf die Details eingehen zu wollen, sei das Folgende festgehalten:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>In den Rohstoffen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs wird der Gehalt an Wirkstoff nicht \u00fcberpr\u00fcft. Je nach Pflanze liegt er damit mehr oder weniger weit unter 100 % und ist als Naturprodukt von erheblichen Schwankungen betroffen.<\/li><li> Die Urtinktur ist zumeist ein alkoholischer Auszug (in speziellen F\u00e4llen  wird auch Glycerin verwendet). Dabei ist der Wirkstoffanteil weiter  herabgesetzt, da die zwei- oder dreifache Menge des in den Pflanzen vorhandenen Safts  verwendet wird. Bei der ersten Potenzierung wird dies jedoch durch eine  verminderte Zugabe von L\u00f6semittel ber\u00fccksichtigt. (Edit 14.07.2019: Die Saftmenge als Basis f\u00fcr die Menge des L\u00f6sungsmittels erg\u00e4nzt.)<\/li><li> Bei tierischem Material, bei getrockneten Pflanzen und l\u00f6slichen Feststoffen wird die neunfache Menge L\u00f6sungsmittel benutzt, die  Urtinktur hat dann bereits eine D1-Konzentration. <\/li><li> F\u00fcr unl\u00f6sliche Feststoffe gibt es keine Urtinktur, da hier die ersten  Potenzstufen durch Verreibung mit Zucker hergestellt werden, die erst ab  einem Niveau C4 in L\u00f6semittel weitergef\u00fchrt wird. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Erstes Beispiel: Belladonna (Tollkirsche): <br>Die h\u00f6chste Konzentration des Giftes Atropin befindet sich in den Bl\u00e4ttern mit bis zu 1,5 %. Dieses ist \u201egut l\u00f6slich in Wasser (2,2 g \/l)\u201c und \u201el\u00f6slich in Alkohol\u201c, letzteres leider ohne Mengenangabe, aber sicher weniger gut als in Wasser [4]. Gleichg\u00fcltig: Die Urtinktur ist eine h\u00f6chstens 0,2%-ige L\u00f6sung des Atropins. Zuz\u00fcglich nat\u00fcrlich aller anderen in Alkohol l\u00f6slichen Bestandteile aus der Pflanze.  <\/p>\n\n\n\n<p>Zweites Beispiel: Aconitum napellus (Blauer Eisenhut): <br>Den h\u00f6chsten Gehalt an Aconitin hat mit bis zu 3 % die Wurzel. Aconitin ist eines der st\u00e4rksten Pflanzengifte [5], die t\u00f6dliche Dosis liegt f\u00fcr einen erwachsenen Menschen bei 5 mg [6]. Die L\u00f6slichkeit wird in Alkohol mit 35 g\/l angegeben, also 3,5 % ist der maximale Gehalt in der Urtinktur.  <\/p>\n\n\n\n<p>Drittes Beispiel: Apis mellifica, die Honigbiene: <br>Der Stich einer Biene verursacht Hautr\u00f6tungen, Schwellungen, schmerzt. Daf\u00fcr verantwortlich ist das Bienengift, das kein einheitlicher Stoff ist, sondern aus verschiedenen Proteinen und anderen Molek\u00fclen besteht. Eine Arbeiterin wiegt 80 bis 100 mg, sie kann bis zu 0,1 mg Bienengift einsetzen [7]. Wir k\u00f6nnen also davon ausgehen, dass ein, h\u00f6chstens zwei Promille der Masse der Biene aus Bienengift bestehen. Da die Bienen mit dem Zehnfachen des Gewichts mit Alkohol versetzt werden, liegt in der D1-Urtinktur (s. oben) der Wirkstoff bestenfalls in D5-Konzentration vor, aber auch das nur, wenn die Biene bei ihrer Verwendung \u00fcber einen vollen Giftapparat verf\u00fcgte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Wirkstoffe in\nder Hom\u00f6opathie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt nichts, was absolut ungeeignet w\u00e4re, ein hom\u00f6opathisches Mittel zu sein. Wirklich nichts. Zumindest ist das die Sichtweise, die sich aufdr\u00e4ngt, wenn man eine umfassende Zusammenstellung hom\u00f6opathischer Mittel betrachtet. Beispiel: www.provings.info, eine von Hom\u00f6opathie-Wichmann zusammengestellte Seite, auf der (Stand Juni 2019) mehr als 8.500 hom\u00f6opathische Mittel verzeichnet sind. Ich beschr\u00e4nke mich hier weiter auf die Mittel, f\u00fcr die Wichmann auch Lieferanten nennt, wobei ich dies durch einen Blick auf die Webseiten der genannten Hersteller verifiziert habe. Damit ist aus meiner Sicht sichergestellt, dass es f\u00fcr diese Mittel eine Nachfrage gibt, entweder von Patienten in der Selbstmedikation oder von einem Therapeuten verordnet. Letzteres spr\u00e4che daf\u00fcr, dass es mindestens eine Stilrichtung der Hom\u00f6opathie gibt, in der das Mittel angewandt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Betrachtung fehlen also die bei Wichmann verzeichneten v\u00f6llig abstrusen Dinge wie \u201eUS-Dollar\u201c, \u201eGerman Mark\u201c, usw., f\u00fcr die es zwar jeweils eine Arzneimittelpr\u00fcfung gibt, allerdings kein Lieferant genannt wird. Dies w\u00e4re sicher auch kein sonderlich sinnvolles Produkt, schlie\u00dflich w\u00fcrde das Hom\u00f6opathikum das bek\u00e4mpfen, was es bei einem Gesunden hervorrufen kann. Was kann das sein? Reichtum? Finanzielle Unabh\u00e4ngigkeit? Oder ist das eine Anspielung auf den hohen Zuckerpreis, der die beim Patienten vorhandenen Mark und Dollar reduziert?<\/p>\n\n\n\n<p>Oder \u201eCubus\u201c. Hier ist die Form (!) des W\u00fcrfels das Ausgangsmaterial. Oder \u201eMeditation\u201c. Ausgangsmaterial ist hier eine Flasche Alkohol, die w\u00e4hrend einer Gruppenmeditation von 60 Leuten in der Mitte des Raumes stand, in dem diese Meditation stattfand.<\/p>\n\n\n\n<p>Also: Alle im Folgenden genannten Mittel werden ernsthaft hergestellt und irgendwer benutzt die auch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Immaterielle\nAusgangsstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst gibt es die\n\u201eImponderabilia\u201c: In verschiedenen Untergruppen zusammen 123\nMittel, denen Urtinkturen zugrunde liegen, die offenbar nicht aus\nmateriellen Dingen bestehen. Beispiele: \n<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Lux iritis &#8211; Regenbogen &#8211; Hersteller Freeman\u2018s, Ainsworths &#8211; drei Arzneimittelpr\u00fcfungen<\/li><li> Lux lunae &#8211; Mondlicht &#8211; Hersteller unter vielen anderen: Gudjons  &#8211; vier Arzneimittelpr\u00fcfungen <\/li><li> Gamma radiatia &#8211; Gammastrahlung &#8211; Hersteller Freeman\u2018s &#8211; keine Arzneimittelpr\u00fcfung <\/li><li> Microwave 750 MHz &#8211; Mikrowelle 750 MHz &#8211; Hersteller Helios &#8211; keine Arzneimittelpr\u00fcfung<\/li><li>Radiatio TV &#8211; Fernseher-Strahlung &#8211; Hersteller Helios, eine Arzneimittelpr\u00fcfung <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Es bedarf wohl keiner\nweiteren Er\u00f6rterung, dass diese Dinge als hom\u00f6opathische Mittel\nverordnet in keiner Potenz eine materielle Wirkung erzielen k\u00f6nnen,\ndie mit den Lehren der Pharmazie erkl\u00e4rbar w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lebensmittel, Material aus der Umgebung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine ganze Reihe von\nhom\u00f6opathischen Mitteln basiert auf Lebensmitteln, die wir alle in\nmehr oder minder gro\u00dfen Mengen zu uns nehmen. Beispiele:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Cervisia &#8211; Bier &#8211; Hersteller Remedia-Apotheke, ab C12<\/li><li>Cheddar cheese &#8211; Cheddar K\u00e4se, Hersteller Helios, ab C3 <\/li><li>Lac condensatum &#8211; Kondensmilch, Hersteller Remedia-Apotheke, <\/li><li>Panis tritici albi &#8211; Wei\u00dfbrot, Hersteller Ainsworths, ab C1  <\/li><li>Whisky &#8211; Whisky, Hersteller Ainsworths, ab C6 <\/li><li>und viele andere Mittel mehr<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Weiterhin gibt es\nHom\u00f6opathika, die auf Dingen beruhen, die in gro\u00dfer Zahl und\nH\u00e4ufigkeit in unserer t\u00e4glichen Umgebung vorkommen:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Aer automobilis &#8211; Autoabgas, Hersteller: Ainsworths, Helios<\/li><li> Nylon &#8211; Nylon (Kunstfaser), Hersteller: Ainsworths <\/li><li> Sapo domesticus &#8211; Kernseife, Hersteller: Remedia ab C5 <\/li><li> Vacuum cleaner dust &#8211; Staubsaugerstaub, Hersteller: Helios ab C12<\/li><li> Tap water &#8211; Leitungswasser, Hersteller: Ainsworths ab C1. <\/li><li>  und sehr viele andere mehr. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Auch hier d\u00fcrfte es unstrittig sein, dass eine Tagesdosis im Milligrammbereich keinerlei Wirkung hervorrufen kann, einfach weil wir diesen Stoffen bereits in derartigen Mengen ausgesetzt sind, dass die hom\u00f6opathische Dosis keinen Unterschied macht, da sie kleiner ist als die t\u00e4glichen Schwankungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Folgerung bisher: Es gibt hom\u00f6opathische Mittel in H\u00fclle und F\u00fclle, die entweder keine best\u00e4ndige materielle Erscheinungsform haben und somit auf keine pharmakologisch verst\u00e4ndliche Weise eine Wirkung aus\u00fcben k\u00f6nnten, oder Mittel, denen wir im t\u00e4glichen Leben in derartigen Mengen ausgesetzt sind, dass selbst die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Tagesdosis unterhalb der Toleranz liegt und nicht bemerkt wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konventionelle\nArzneimittel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am anderen Ende der\nSkala gibt es Mittel, die auf synthetischen Arzneimitteln beruhen\n(Gruppe \u201eSynthetische Arzneimittel innerhalb der \u201eMineralia\u201c),\nzusammen 680 Mittel. Hier handelt es sich um Wirkstoffe, wie sie auch\nin der evidenzbasierten Medizin angewandt werden. Beispiel:<\/p>\n\n\n\n<p>Ibuprofenum &#8211; Ibuprofen\n&#8211; Hersteller Remedia, Ainsworths etc. &#8211; keine Arzneimittelpr\u00fcfung<\/p>\n\n\n\n<p>Remedia bietet\nIbuprofenum als Globuli ab den Potenzen D5 und C3 an, als fl\u00fcssige\nDilution ab D4 und C2, was eine Tagesdosis von maximal 25 ng\n(Nanogramm, Milliardstel Gramm) als Globuli  oder oder 0,15 mg als\nDilution ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Beipackzettel von Ibuprofen selbst findet sich die Angabe, dass die Tagesdosis f\u00fcr Kinder bei 200 mg liegen sollte, maximal bis 600 mg pro Tag. Bei Erwachsenen maximal 1200 mg pro Tag [8]. Das ist um Gr\u00f6\u00dfenordnungen mehr als bei den Hom\u00f6opathika. Selbst ein ganzer Liter des Hom\u00f6opathikums als Dilution, das gr\u00f6\u00dfte Gebinde, enth\u00e4lt nur ein Viertel der Wirkstoffmenge einer einzigen Tablette von Ibuprofen 400.  <\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich existieren Medikamente, die auch bei deutlich niedrigerer Tagesdosis als 200 mg eine Wirksamkeit entfalten &#8211; aber die hom\u00f6opathischen Pr\u00e4parate tragen dem Rechnung, indem sie erst in h\u00f6herer Potenzierung, also in st\u00e4rkerer Verd\u00fcnnung, angeboten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiel:<br>Estriol, ein Hormon, wird nach Angaben des Herstellers bis max 4 mg \/ Tag eingenommen [9]. Das entsprechende Hom\u00f6opathikum wird als Globuli ab D12\/C6 oder als Dilution ab D12 \/ C9 angeboten (Remedia), sowie ab C6 (Ainsworths) und ab C6\/D12 (Homeocur). Die Tagesdosis l\u00e4ge demnach im Bereich Billionstel und Billiardstel Gramm.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sei angemerkt, dass diese Betrachtungen nur gelten, wenn wirklich der reine Wirkstoff das Ausgangsmaterial w\u00e4re &#8211; und nicht etwa eine Tablette des konventionellen Medikaments. Ein solches Vorgehen ohne gro\u00dfe Ber\u00fccksichtigung des tats\u00e4chlichen Gehalts an Wirkstoff w\u00e4re f\u00fcr die Hom\u00f6opathie nicht \u00fcberraschend, denn auch bei anderem Ausgangsmaterial ist wie oben beschrieben die \u00dcberpr\u00fcfung des Wirkstoffgehalts nicht vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Man kann hier sicher davon ausgehen, dass extreme Mengen der Hom\u00f6opathika eingenommen werden m\u00fcssten, um eine pharmakologische Wirkung zu erreichen, was bedeutet, dass die aus den Arzneistoffen hergestellten regul\u00e4ren Hom\u00f6opathika keine Wirksamkeit \u00fcber den Placeboeffekt hinaus entfalten k\u00f6nnen.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Giftstoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es\ngibt nat\u00fcrlich Stoffe, die selbst in kleinsten Mengen eine\nfurchtbare Wirkung entfalten k\u00f6nnen, Giftstsoffe, die auch zu\nHom\u00f6opathika verarbeitet werden. Prinzipiell k\u00f6nnte bei den\nst\u00e4rksten Giften durchaus bei den mit Niederpotenzen eingenommenen\nTagesdosen eine Wirkung auftreten. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Beispiel: Botulinum &#8211; Botulintoxin,   <br>Hersteller Helios (ab C12), Remedia-Apotheke (ab D12), Ainsworths (ab C12) und Homeocur (ab C6). Zum Vergleich: Der LD50-Wert, also die Giftmenge, die bei der H\u00e4lfte der Menschen zum Tode f\u00fchrt, liegt bei nur 1 ng\/kg K\u00f6rpergewicht. F\u00fcr die niedrigste angebotene Potenz gilt:<\/p>\n\n\n\n<p>Mensch 90 kg,  LD50           90,0  ng<br>Tagesdosis D12 Dilution:       0,001 5 ng <br>Tagesdosis D12 Globuli:         0,000 002 5 ng <\/p>\n\n\n\n<p>Bitte die interessante Anmerkung zum Gebrauch von  Botox im Kommentar von borstel beachten (<a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5276#comment-37852\">hier<\/a>). Danke f\u00fcr den Hinweis.<\/p>\n\n\n\n<p>Wobei diese Rechnung wiederum nur gilt, wenn tats\u00e4chlich das unverd\u00fcnnte Gift als Ausgangsbasis f\u00fcr die Urtinktur herangezogen werden w\u00fcrde. Dies w\u00fcrde aber Sicherheitsvorkehrungen erfordern, die bisher von keinem Hom\u00f6opathiehersteller berichtet werden, und h\u00e4tte auch eine entsprechende Entsorgungsproblematik zur Folge. Insbesondere im Hinblick darauf, dass das eingesetzte Gift praktisch vollst\u00e4ndig im Ausguss landet. In einer fr\u00fcheren Darstellung zu Botulinum schrieb die Remedia Apotheke hingegen, dass die Urtinktur lediglich ein alkoholischer Auszug aus verdorbenem Schweinefleisch sei (leider ist diese Eintragung inzwischen verschwunden, dies kann somit nicht belegt werden).  <\/p>\n\n\n\n<p>Soweit\nhier ersichtlich, ist die Tagesdosis um den Faktor 60.000 kleiner als\nLD50. Nun ist sicher nicht der Tod des Patienten Ziel der Behandlung,\naber die Tagesdosis erscheint weit genug von LD50 entfernt, um sicher\nkeine Wirkung zu erzeugen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses\nVorgehen scheint f\u00fcr die in der Hom\u00f6opathie verwendeten Giftstoffe\ntypisch zu sein. Hier einige Beispiele von Giftstoffen, deren\nLD50-Werten umgerechnet auf einen 90 kg schweren Erwachsenen und der\nVergleich mit der niedrigsten Potenz der Remedia-Apotheke:<\/p>\n\n\n\n<table id=\"tablepress-38\" class=\"tablepress tablepress-id-38\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Name<\/th><th class=\"column-2\">LD50 [mg\/kg]<\/th><th class=\"column-3\">LD50 bei 90 kg [mg]<\/th><th class=\"column-4\">Min. Potenz Globuli<\/th><th class=\"column-5\">Min. Potenz Dilution<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-hover\">\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Aflatoxin<\/td><td class=\"column-2\">0,48<\/td><td class=\"column-3\">43,2<\/td><td class=\"column-4\">Hochpotenz<\/td><td class=\"column-5\">Hochpotenz<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Natriumcyanid<\/td><td class=\"column-2\">6,4<\/td><td class=\"column-3\">576<\/td><td class=\"column-4\">C5<\/td><td class=\"column-5\">C6<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Aconit<\/td><td class=\"column-2\">0,166<\/td><td class=\"column-3\">14,9<\/td><td class=\"column-4\">C7<\/td><td class=\"column-5\">C9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Strychnin<\/td><td class=\"column-2\">2,35<\/td><td class=\"column-3\">211,5<\/td><td class=\"column-4\">D12<\/td><td class=\"column-5\">D15<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Cyankali<\/td><td class=\"column-2\">8,5<\/td><td class=\"column-3\">765<\/td><td class=\"column-4\">D10<\/td><td class=\"column-5\">D10<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-38 from cache -->\n\n\n\n<p>Wie ersichtlich, liegt bei allen diesen Mitteln die h\u00f6chste Konzentration in der Dilution bei D10, was nach obiger Tabelle eine maximale Tagesdosis im Akutfall von 150 pg ergibt, das sind 0,000 000 150 mg.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussfolgerung: Giftstoffe, die bei extrem niedriger Potenzierung durchaus eine Wirkung hervorrufen k\u00f6nnten, sind nicht in diesen Potenzen erh\u00e4ltlich. Die Tagesdosis ist um mindestens den Faktor 50.000 niedriger als LD50 und damit wohl weit au\u00dferhalb einer therapeutischen Wirksamkeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heilpflanzen und\nandere pflanzliche oder tierische Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Hom\u00f6opathie werden viele Mittel angewandt, die pflanzlichen oder tierischen Ursprungs sind. Nat\u00fcrlich gibt es Heilpflanzen, die Stoffe enthalten, die in passender Dosierung spezifische Wirkungen entfalten k\u00f6nnen. Man denke an Kamille, Johanniskraut oder Baldrian. Auch Tiere k\u00f6nnen  Quellen sein, etwa die Gifte von Schlangen oder Quallen. Es erstaunt aber schon, von welchen Tierarten Material genommen wird, das dann in minimalen Mengen eine Wirkung erbringen soll, hier Beispiele aus dem Liefersortiment von Remedia:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Lac elefantis &#8211; Indische Elefantenmilch<\/li><li>Mus musculus &#8211; Hausmaus <\/li><li>Bos taurus &#8211; Stier <\/li><li>Giraffa camelopardalis &#8211; Giraffe <\/li><li>Cyprinus carpio &#8211; Karpfen <\/li><li>und viele andere mehr. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Auch\nviele eigentlich harmlose Pflanzen, die zudem in gro\u00dfem Umfang als\nNahrungsmittel verzehrt werden, finden sich als hom\u00f6opathische\nMittel wieder, einige Beispiele ebenfalls aus dem Lieferprogramm der\nRemedia-Apotheke:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Solanum tuberosum &#8211; Kartoffel<\/li><li>Cucumis sativus &#8211; Salatgurke<\/li><li>Rubus idaeus &#8211; Himbeere <\/li><li>Juglans &#8211; Walnuss <\/li><li>Oryza sativa &#8211; Reis<\/li><li>Triticum e seminibus &#8211; Weizen <\/li><li>und so weiter. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Leider wird nichts \u00fcber die Natur der Urtinktur ausgesagt, welche Bestandteile verarbeitet werden. Denkbar w\u00e4re ja, dass zum Verzehr ungeeignete Bestandteile zum Einsatz kommen, etwa die oberirdischen Fruchtst\u00e4nde von Kartoffeln. Es erscheint indes schwer vorstellbar, dass irgendetwas aus diesen Tieren oder Pflanzen, in einer Tagesdosis von weit unter einem Gramm eingenommen, irgendeine f\u00fchlbare Wirkung ausl\u00f6sen sollte.  <\/p>\n\n\n\n<p>Arzneipflanzen oder auch einzelne Organe von Tieren zeichnen sich dadurch aus, dass sie tats\u00e4chlich einen Wirkstoff enthalten k\u00f6nnen, der medizinisch wirksam eingesetzt werden kann. In der Hom\u00f6opathie kommen nach HAB jedoch wie oben beschrieben nicht die Wirkstoffe, sondern die Pflanzen- und K\u00f6rperteile als Ausgangsstoffe zum Einsatz. Entsprechend niedrig ist der Gehalt in der Urtinktur. F\u00fcr die oben dargestellten Beispiele ergeben sich folgende Tagesdosen:  <\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Lieferprogramm der Remedia-Apotheke: <\/p>\n\n\n\n<ul><li>Belladonna: <br>Globuli ab D2 &#8211; Tagesdosis max. 0,2 % von 25 \u00b5g<br>Dilution ab D4 &#8211; Tagesdosis max. 0,2 % von 150 \u00b5g  <\/li><li>Aconitum napellus:  <br>Globuli D2  &#8211; Tagesdosis max. 3,5 % von 25 \u00b5g  <br>Dilution D4  &#8211; Tagesdosis max. 3,5 % von 150 \u00b5g  <\/li><li> Apis mellifica:  <br>Globuli D1  &#8211; Tagesdosis max. 0,02 % von 250 \u00b5g <br>Dilution D3 &#8211; Tagesdosis max. 0,02 % von 1,5 mg <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Es ergeben sich in diesen Beispielen folglich Tagesdosen von maximal 5,2 \u00b5g, zumeist deutlich darunter, bei einer LD50-Dosis f\u00fcr einen Erwachsenen bei oraler Aufnahme von mindestens 90 mg. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Atropin betr\u00e4gt die Dosis zur Behandlung von Herzrhythmusst\u00f6rungen f\u00fcr einen Erwachsenen 0,5 mg (Danke borstel f\u00fcr den Hinweis mit Quelle in den Kommentaren)<\/p>\n\n\n\n<p>Vergleichen wir die Dosierungsempfehlungen f\u00fcr Phytopharmaka des Herstellers Wilmar Schwabe mit den Tagesdosen, wie sie bei den Hom\u00f6opathika mit dem gleichen Ausgangsmaterial m\u00f6glich sind:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Ginkgo-Trockenextrakt gegen Schwindel: 120 &#8211; 240 mg\/Tag [12]<br>Der Trockenextrakt wird aus der 35 bis 65-fachen Menge Bl\u00e4ttern gewonnen, die Menge entspricht also 4.600 bis 15.600 mg Ginkgo Bl\u00e4tter,<br>Remedia: Globuli und Dilution D1: 250 \u00b5g \/ 150 mg.<\/li><li>Pelargonium-sidoides-Wurzeln-Auszug bei Atemwegsinfekten: 60 mg \/ Tag,<br>Remedia: Globuli D3, Dilution D6: 2,5 \u00b5g \/ 1,5 \u00b5g<\/li><li> S\u00e4gepalmenfr\u00fcchte und Brennesselwurzel gegen Prostatabeschwerden: 329 \/ 240 mg \/ Tag,  <br> S\u00e4gepalme: Globuli D2, Dilution D4: 25 \u00b5g \/ 150 \u00b5g <br> Brennesselwurzel: Globuli D2, Dilution D3:  25 \u00b5g \/ 1,5 mg <\/li><li> Johanniskraut bei Niedergeschlagenheit: 600 mg. <br> Globuli D4, Dilution D6:  250 ng \/ 1,5 \u00b5g<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Was\nmit dieser Aufstellung klar werden sollte: Mit den in der Hom\u00f6opathie\nerreichbaren Tagesdosen erreicht man auf keinen Fall die in der\nPhytotherapie erforderlichen Einnahmemengen. Auch bei diesen\nPr\u00e4paraten ist eine Wirksamkeit \u00fcber Placebo hinaus bei regul\u00e4r\nhergestellten Hom\u00f6opathika nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirkung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen also davon ausgehen, dass es ausschlie\u00dflich extreme Giftstoffe sein k\u00f6nnen, die bei extremen Niederpotenzen bei verordnungsgem\u00e4\u00dfer Einnahme eine Wirkung hervorrufen k\u00f6nnten. Solche Mittel sind zwar nicht im Handel, aber es k\u00f6nnte sein, dass sie auf Rezept einzeln hergestellt und mit entsprechenden Vorsichtsma\u00dfnahmen verabreicht werden.  <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Belladonna, Atropin, wird die pharmazeutische Wirkung bzw. die Giftwirkung wie folgt beschrieben [4]:  <\/p>\n\n\n\n<ul><li>\n\tBeschleunigung der Herzfrequenz\n\t<\/li><li>\n\tWeitstellung der Bronchien\n\t<\/li><li>\n\tWeitstellung der Pupillen\n\t<\/li><li>\n\tAustrocknung der Schleimh\u00e4ute\n\t<\/li><li>\n\tVergiftungserscheinungen: R\u00f6tungen der Haut, Herzrasen,\n\tVerwirrtheit, Halluzination, Bewusstlosigkeit, Ateml\u00e4hmung, Tod.\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Zur\nmedizinischen Verwendung werden f\u00fcr Atropin folgende Einsatzgebiete\nangegeben:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>\n\tKreislaufstillstand\n\t<\/li><li>\n\tBradykardie (zu niedrige Herzfrequenz)\n\t<\/li><li>\n\t(therapeutische) Erweiterung der Pupillen\n\t<\/li><li>\n\tGegengift bei Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel und\n\tNervenkampfstoffe (Tabun, Sarin)\n\t<\/li><li>\n\tEntspannung von Kr\u00e4mpfen der glatten Muskulatur\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In der Hom\u00f6opathie wird hingegen davon ausgegangen, dass folgende Beschwerden gut auf  Belladonna ansprechen, ggf. auch nur begleitend zur konventionellen Therapie [11]:<\/p>\n\n\n\n<ul><li> Mandelentz\u00fcndung <\/li><li> Fieber <\/li><li> Harnblasenentz\u00fcndung <\/li><li> Brustentz\u00fcndung <\/li><li> Gelenkentz\u00fcndung <\/li><li> Grippale Infekte <\/li><li> Nasennebenh\u00f6hlenentz\u00fcndung <\/li><li> Ohrenschmerzen, Mittelohrentz\u00fcndung <\/li><li> Kopfschmerzen <\/li><li> Sonnenstich <\/li><li> Sonnenbrand <\/li><li> Verbrennungen <\/li><li> Hautinfektionen <\/li><li> Zahnschmerzen <\/li><li> Bluthochdruck <\/li><li> eitrige Mandelentz\u00fcndung <\/li><li> Blinddarmentz\u00fcndung <\/li><li> Scharlach <\/li><li> Masern <\/li><li> Mumps <\/li><li> Fieberkr\u00e4mpfe <\/li><li> Grippe <\/li><li> Hirnhautentz\u00fcndung <\/li><li> Hepatitis <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Dies deckt sich weder mit den beschriebenen Wirkungen des Atropin noch mit den Einsatzgebieten in der Medizin. Selbst wenn &#8211; beispielsweise durch einen Produktionsfehler &#8211; zu viel Atropin auf den Zuckerk\u00fcgelchen gelandet sein sollte, dann ist auf keinen Fall mit den Wirkungen zu rechnen, die seitens der Hom\u00f6opathie erwartet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlussfolgerung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagesdosen der Hom\u00f6opathika sind auch bei Niederpotenzen sehr niedrig, wesentlich niedriger als f\u00fcr die therapeutische Anwendung des eingesetzten Wirkstoffs erforderlich ist. Wobei es eine un\u00fcberschaubare Menge an Mitteln gibt, bei denen unklar ist, dass sie \u00fcberhaupt eine Arzneiwirkung entfalten k\u00f6nnten. Nat\u00fcrlich gibt es auch einige wenige Giftstoffe, die in den niedrigsten Potenzen oder gar als Urtinktur heftige Wirkungen hervorrufen k\u00f6nnten, jedoch sind diese Pr\u00e4parate nicht als Hom\u00f6opathika im Handel und die niedrigsten Potenzen sind vieltausendfach st\u00e4rker verd\u00fcnnt als es f\u00fcr die Wirkung erforderlich w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese\nBetrachtung beruht, das muss wiederholt werden, nur auf einer\nstichprobenartigen Sichtung der Angebote weniger Lieferanten f\u00fcr\nwenige Mittel. Bei weit \u00fcber 8000 in der Hom\u00f6opathie bekannten\nMitteln bei vermutlich Dutzenden oder gar Hunderten von Herstellern\nist eine systematische \u00dcbersicht nicht zu leisten. Andererseits ist\ndie Unbedenklichkeit der Pr\u00e4parate &#8211; aka deren hinreichend niedrige\nDosierung, um Sch\u00e4den zu vermeiden &#8211; die einzige Anforderung, die\nbei der Zulassung oder Registrierung an hom\u00f6opathische Pr\u00e4parate\ngestellt wird. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Daher:<\/p>\n\n\n\n<p>Hom\u00f6opathie\nwirkt nicht \u00fcber ein Placebo hinaus &#8211; auch bei niedrig potenzierten\nMitteln nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>[1] NN: Wie viel &#8211; Globuli richtig dosieren; Webseite der DHU, (<a href=\"https:\/\/www.dhu-globuli.de\/homoeopathie\/was-sind-globuli\/#wie-viel-%E2%80%93-globuli-richtig-dosieren\" class=\"broken_link\">Link<\/a>) abgerufen 01.07.2019.  <\/p>\n\n\n\n<p>[2] NN: Der Tropfen als Ma\u00dfeinheit, (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tropfen#Der_Tropfen_als_Ma\u00dfeinheit\">Link<\/a>) abgerufen 01.07.2019<\/p>\n\n\n\n<p>[3] Europ\u00e4isches\nArzneibuch, 8. Ausgabe 6. Nachtrag, pp 7469 &#8211; 7482<\/p>\n\n\n\n<p>[4] Eintrag \u201eAtropin\u201c auf Chemie.de, (<a href=\"https:\/\/www.chemie.de\/lexikon\/Atropin.html\">Link<\/a>) , abgerufen 30.06.2019<\/p>\n\n\n\n<p>[5] Eintrag \u201eBlauer Eisenhut\u201c auf www.giftpflanzen.com (<a href=\"http:\/\/www.giftpflanzen.com\/aconitum_napellus.html\">Link<\/a>), abgerufen 30.06.2019<\/p>\n\n\n\n<p>[6] Eintrag \u201eAconitin\u201c, auf Chemie.de  (<a href=\"https:\/\/www.chemie.de\/lexikon\/Aconitin.html\">Link<\/a>) , aberufen 20.06.2019<\/p>\n\n\n\n<p>[7] NN, \u201eWestliche Honigbiene\u201c (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Westliche_Honigbiene\">Link<\/a>), abgerufen 01.07.2019, Kapitel \u201eK\u00f6rperbau\u201c und \u201eVerteidigung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>[8] NN: Gebrauchsinformation Ibuprofen 400 (<a href=\"https:\/\/www.sophien-arzneimittel.de\/fileadmin\/Downloads\/PDF\/Ibuprofen%20400_Gebrauchsinformation.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a>), abgerufen 30.06.2019<\/p>\n\n\n\n<p>[9] NN: OeKolp(R)-Tabletten 2 mg, Beipackzettel der Fa. Dr. Kade Besins  (<a href=\"https:\/\/www.kade.de\/fileadmin\/assets\/beipackzettel\/oekolp-tabletten-2mg-dr-kade-besins.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a>), abgerufen 30.06.2019<\/p>\n\n\n\n<p>[10] NN: Gift, Wikipedia (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gift\">Link<\/a>), abgerufen 01.07.2019, LD50-Tabelle<\/p>\n\n\n\n<p>[11] Mai M: Belladonna, Eintrag auf NetDoktor (<a href=\"https:\/\/www.netdoktor.de\/homoeopathie\/belladonna\/\">Link<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>[12]  <a href=\"https:\/\/www.tebonin.de\/schwindel#\/behandlung\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.tebonin.de\/ueber-tebonin\" class=\"broken_link\">https:\/\/www.tebonin.de\/schwindel#\/behandlung<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>[13] <a href=\"https:\/\/www.umckaloabo.de\/\">https:\/\/www.umckaloabo.de\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[14] <a href=\"https:\/\/www.prostagutt.de\/prostagutt-forte\/darreichungsformen-von-prostagutt-und-prostagutt-forte\/\" class=\"broken_link\">https:\/\/www.prostagutt.de\/prostagutt-forte\/darreichungsformen-von-prostagutt-und-prostagutt-forte\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Webseiten der Hersteller und Hom\u00f6opathika-Verzeichnis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ainsworths: <a href=\"https:\/\/www.ainsworths.com\/RemedyStore3\/\" class=\"broken_link\">https:\/\/www.ainsworths.com\/RemedyStore3\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Freeman\u2018s Homeopathic Pharmacy: <a href=\"https:\/\/www.freemans.scot\/index2.html\">https:\/\/www.freemans.scot\/index2.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Gudjons: <a href=\"https:\/\/www.gudjons.com\/unsere-arzneien\/\">https:\/\/www.gudjons.com\/unsere-arzneien\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Helios: <a href=\"https:\/\/www.helios.co.uk\/\">https:\/\/www.helios.co.uk\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Homeocur: <a href=\"https:\/\/www.homeocur.com\/member\/\">https:\/\/www.homeocur.com\/member\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Hom\u00f6opathie Wichmann:  <a href=\"https:\/\/www.provings.info\/index.html\">www.provings.info<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Remedia-Apotheke: <a href=\"https:\/\/www.remedia-homoeopathie.de\/homoeopathie-liste-von-a-bis-z\/la\">https:\/\/www.remedia-homoeopathie.de\/homoeopathie-liste-von-a-bis-z\/la<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nochmal, auch f\u00fcr Betriebswirte: Hom\u00f6opathika wirken nicht \u00fcber den Placeboeffekt hinaus. 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