{"id":5159,"date":"2019-03-17T20:12:03","date_gmt":"2019-03-17T19:12:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5159"},"modified":"2022-06-17T14:46:19","modified_gmt":"2022-06-17T12:46:19","slug":"endlich-eine-gute-studie-die-eine-wirksamkeit-der-homoeopathie-belegt-oder-doch-nicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=5159","title":{"rendered":"Endlich eine gute Studie, die eine Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie belegt &#8211; oder doch nicht?"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5159\" data-timestamp=\"1655477179\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5159\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 39<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D5159&text=Endlich%20eine%20gute%20Studie%2C%20die%20eine%20Wirksamkeit%20der%20Hom%C3%B6opathie%20belegt%20%E2%80%93%20oder%20doch%20nicht%3F\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/good-night-1505195_1280-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5178\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/good-night-1505195_1280-1024x768.jpg 1024w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/good-night-1505195_1280-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/good-night-1505195_1280-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/good-night-1505195_1280.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Allgemein<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit einiger Zeit macht eine Studie die Runde, in der Hom\u00f6opathie bei Schlafst\u00f6rungen erprobt wird &#8211; und zwar erfolgreich, so schreiben es jedenfalls die Autoren [1].  Das Besondere an der Studie ist, dass Edzard Ernst auf seinem Blog (<a href=\"https:\/\/edzardernst.com\/2019\/02\/a-new-study-of-homeopathy-suggests-that-highly-diluted-remedies-are-better-than-placebos-and-i-cannot-fault-it\/\">Link<\/a>) schrieb, er k\u00f6nne auf Anhieb keine Schwachstelle finden, worauf er seine Leser um Stellungnahme bat.  <\/p>\n\n\n<p><!--more--><\/p>\n\n\n<p>Also endlich eine hochwertige Studie, bei der ein positiver Effekt der Hom\u00f6opathie gefunden wurde, bei der sich eine \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber Placebo zeigte? Der eine oder andere Hom\u00f6opath freut sich schon so sehr, dass es ihm sogar eine Pressemeldung wert ist (<a href=\"https:\/\/donotlink.it\/Krnw\" class=\"broken_link\">Link<\/a>). Spoiler: Eher nicht. Es zeigt sich lediglich, dass die \u00fcblichen Qualit\u00e4tsmerkmale klinischer Studien nicht ausreichen, um die Validit\u00e4t des Ergebnisses abschlie\u00dfend zu beurteilen. Hier haben die Autoren einen kleinen Trick angewandt, um das Ergebnis signifikant erscheinen zu lassen. Wobei ich fairerweise zugestehen muss, dass nicht erkennbar ist, ob sie dies bewusst getan haben oder ob sie es nicht besser wussten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Untersuchungsgegenstand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Untersucht wurden Patienten mit \u201echronischer Schlaflosigkeit\u201c (\u201echronic insomnia\u201c) nach Klassifizierung ICD-10 F51 \u201enichtorganische Schlafst\u00f6rungen\u201c und G47.0 \u201eEin- und Durchschlafst\u00f6rungen\u201c. In diese Klassifikationen fallen h\u00f6chst unterschiedliche Beschwerden wie Schlafwandeln, Nachtangst oder Albtr\u00e4ume, was aber in der Arbeit nicht weiter beachtet wird (<a href=\"Wikipedia: https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schlafst\u00f6rung\">Link<\/a>).  <\/p>\n\n\n\n<p>Sechzig Patienten wurden in die Studie aufgenommen, drei\u00dfig erhielten Placebo und drei\u00dfig individuell verordneten Mitteln in C- oder Q-Potenzen, wie es dem Therapeuten angemessen erschien. Die Behandlung lief \u00fcber drei Monate. Die Verordnung wurde in einem Team von drei Hom\u00f6opathen im Konsens abgestimmt. Einer davon war ein Doktor der Hom\u00f6opathie (die Studie wurde in Indien durchgef\u00fchrt, da gibt es das)  mit zwanzig Jahren Erfahrung. Die anderen beiden waren das, was man hierzulande wohl Assistenz\u00e4rzte nennen w\u00fcrde, mit jeweils drei Jahren Erfahrung.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Patienten erhielten eine hom\u00f6opathische Anamnese, die Randomisierung und Verblindung erfolgte durch eine Randomisierungsliste, nach der die Apotheke entweder das verordnete Mittel oder Placebo ausgab.  <\/p>\n\n\n\n<p>Neben der hom\u00f6opathischen Therapie wurden alle Patienten dazu ermuntert, eine gute \u201eSchlafhygiene\u201c zu entwickeln, also das Bett nicht f\u00fcr andere Dinge zu verwenden, regelm\u00e4\u00dfige Zeiten einzuhalten, nach 15:00 Uhr keine Schl\u00e4fchen mehr zu halten, kein Koffein am Nachmittag etc.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Patienten erfassten\nden Verlauf ihrer Symptome in sogenannten Schlaftageb\u00fcchern, darin\ndie Zeiten, wann  sie zu Bett gingen und aufstanden, die gesch\u00e4tzte\nDauer des Schlafes, Anzahl und Dauer der Wachphasen und die Qualit\u00e4t\ndes Schlafes. Daraus wurden dann die Daten extrahiert, anhand derer\ndie Wirksamkeit der Hom\u00f6opathika beurteilt werden sollte. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Hier liegt schon die erste Problematik: Die Ergebnisse beruhen auf Sch\u00e4tzungen der Patienten, nicht auf exakten Messungen. Dies kann gegebenenfalls problematisch sein, da Patienten nicht immer in der Lage sind, Schlaf von Wachsein zu unterscheiden: In einer Studie am Schlafzentrum in Freiburg zeigte sich beispielsweise, dass Patienten gelegentlich auch nur davon tr\u00e4umen, dass sie nicht schlafen k\u00f6nnten, und dies dann f\u00fcr real halten [2].<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gut oder schlecht man das sch\u00e4tzen kann, k\u00f6nnen Sie ja einmal selbst versuchen, indem Sie einfach morgen fr\u00fch versuchen, diese Punkte f\u00fcr sich selbst zu sch\u00e4tzen. Mir geht es jedenfalls so, dass ich mich au\u00dferstande sehe, die Dauer meiner Wachphasen in der Nacht irgendwie abzusch\u00e4tzen, oder wie lange ich zum Einschlafen brauche. Entsprechend gro\u00df d\u00fcrften die Streubreiten und Unsicherheiten der Ergebnisse der Studie sein.  <\/p>\n\n\n\n<p>Alles, was die Autoren zu ihrer Vorgehensweise beschreiben, ist ohne Zweifel gut, die Studie kann mit Recht als qualitativ hochwertig angesehen werden. Nach den im Cochrane Handbook for Systematic Reviews [3] angegebenen Kriterien ergibt sich:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Erzeugung der Zuordnung (Sequence generation): Zufallszahlen aus einem Statistikprogramm<\/li><li> Verschleiern der Zufallsfolge (Allocation concealment): nicht erforderlich wg. Zufallszahlen <\/li><li> Verblindung (Blinding): Die Codeliste verblieb beim Apotheker. Die  Patienten, Betreuer, Auswerter kannten die Zuordnung nicht. Der Code  wurde erst ge\u00f6ffnet, nachdem die Daten ermittelt und festgeschrieben  waren. <\/li><li> Vollst\u00e4ndige Berichterstattung (Incomplete outcome data): Soweit erkennbar ist alles da. <\/li><li> Selektive Ergebnisauswahl (Selective outcome reporting): Nicht gegeben. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Nach den \u00fcblichen Kriterien zur G\u00fctebewertung ist an der Studie also nichts auszusetzen. Daher auch der Sto\u00dfseufzer von Edzard Ernst, dass er an der Studie nichts zu kritisieren fand.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dennoch liefert die\nStudie keinen Beleg f\u00fcr die \u00dcberlegenheit der Hom\u00f6opathie \u00fcber\nPlacebo, denn das positive Ergebnis kommt nicht durch einen Bias in\nden obigen Kriterien zustande, sondern durch einen recht subtilen\nTrick in der statistischen Auswertung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als haupts\u00e4chliches\nBeurteilungskriterium wurden die von den Patienten ausgef\u00fcllten\nSchlaftageb\u00fccher ausgewertet und folgende Daten errechnet:<\/p>\n\n\n\n<ul><li>(1) Einschlafdauer (\u201elatency to fall asleep\u201c)<\/li><li> (2) n\u00e4chtliche Wachliegedauer (\u201eminutes awake in the middle of the night\u201c) <\/li><li> (3) Vorzeitiges Erwachen (\u201eminutes awake too early\u201c) <\/li><li> (4) Bettliegezeit (\u201ehours spent in bed\u201c)<\/li><li> (5) Schlafdauer (\u201etotal sleep time in hours\u201c) <\/li><li> (6) Schlafeffizienz (\u201esleep efficiency\u201c).  <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Was diese Werte bedeuten, d\u00fcrfte sich zumeist selbst erkl\u00e4ren. Die Schlafeffizienz ist der zeitliche Anteil des Schlafes an der gesamten Bettliegezeit. Was \u201eVorzeitiges Erwachen\u201c bedeutet, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Vorzeitig vor was? Der von den Autoren verwandte Schlafrechner (<a href=\"https:\/\/deploymentpsych.org\/system\/files\/member_resource\/Master_Sleep_Diary_Calculator_06-13-13%20_protected.xlsx\">Link<\/a>) nutzt diese Angabe nicht, um die Kennzahlen zu bilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie erkennbar, sind\ndiese Daten nicht unabh\u00e4ngig voneinander: Die Schlafdauer ergibt\nsich aus der Bettliegezeit, wenn man Einschlafdauer und\nWachliegedauer abzieht. \n<\/p>\n\n\n\n<p>\n<table id=\"tablepress-33\" class=\"tablepress tablepress-id-33\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">&nbsp;<\/th><th class=\"column-2\">Verum<\/th><th class=\"column-3\">Verum<\/th><th class=\"column-4\">Placebo<\/th><th class=\"column-5\">Placebo<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\">Anfang<\/td><td class=\"column-3\">Ende<\/td><td class=\"column-4\">Anfang<\/td><td class=\"column-5\">Ende<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Einschlafdauer (min)<\/td><td class=\"column-2\">65,8<\/td><td class=\"column-3\">55,2<\/td><td class=\"column-4\">82,4<\/td><td class=\"column-5\">77,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Wachliegedauer (min)<\/td><td class=\"column-2\">123,1<\/td><td class=\"column-3\">107,2<\/td><td class=\"column-4\">129,0<\/td><td class=\"column-5\">120,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Vorzeitiges Erwachen (min)<\/td><td class=\"column-2\">57,4<\/td><td class=\"column-3\">53,9<\/td><td class=\"column-4\">59,4<\/td><td class=\"column-5\">49,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Bettliegezeit (h)<\/td><td class=\"column-2\">6,6<\/td><td class=\"column-3\">7,0<\/td><td class=\"column-4\">7,6<\/td><td class=\"column-5\">7,4<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Schlafdauer (h)<\/td><td class=\"column-2\">2,5<\/td><td class=\"column-3\">3,4<\/td><td class=\"column-4\">3,1<\/td><td class=\"column-5\">3,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Schlafeffizienz (%)<\/td><td class=\"column-2\">37,5<\/td><td class=\"column-3\">48,2<\/td><td class=\"column-4\">39,7<\/td><td class=\"column-5\">43,6<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-33 from cache --><br>Tabelle 1<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick f\u00e4llt auf, dass die Randomisierung nicht sehr gut gelungen ist. Durch die zuf\u00e4llige Verteilung der Teilnehmer auf die Placebo- und Verumgruppe soll erreicht werden, dass die Ausgangsbedingungen in beiden Gruppen m\u00f6glichst gleich sind. Dies ist hier nicht der Fall, siehe z.B. die Ausgangsdaten der Einschlafdauer oder der Bettliegezeit. Andererseits sieht es auf den ersten Blick auch nicht danach aus, als sei ein \u00fcberw\u00e4ltigender Effekt eingetreten.  <\/p>\n\n\n\n<p>Die Problematik, warum dieses Ergebnis als eine \u00dcberlegenheit der Hom\u00f6opathie gegen\u00fcber Placebo erscheint, liegt in der Form, wie die Autoren diese Daten auswerten und interpretieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst werden nur die Ausgangsdaten der beiden durch Randomisierung zustande gekommenen Gruppen gegen\u00fcbergestellt und ein p-Wert errechnet. Der p-Wert ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Unterschiede in den Gruppen durch die Zuordnung entstanden sind. Analog zur Auswertung eines Versuchs werden Wahrscheinlichkeiten unter einem bestimmten Grenzwert als signifikant angesehen, also als Hinweis, dass es andere Ursachen als die zuf\u00e4llige Verteilung gegeben haben muss.<\/p>\n\n\n\n<p>\n<table id=\"tablepress-35\" class=\"tablepress tablepress-id-35\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">&nbsp;<\/th><th class=\"column-2\">Hom\u00f6opathie<\/th><th class=\"column-3\">Placebo<\/th><th class=\"column-4\">p-Wert<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\">Anfang<\/td><td class=\"column-3\">Anfang<\/td><td class=\"column-4\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Einschlafdauer<\/td><td class=\"column-2\">65,8<\/td><td class=\"column-3\">82,4<\/td><td class=\"column-4\">0,261<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Wachliegedauer<\/td><td class=\"column-2\">123,1<\/td><td class=\"column-3\">129,0<\/td><td class=\"column-4\">0,642<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Vorzeitiges Erwachen<\/td><td class=\"column-2\">57,4<\/td><td class=\"column-3\">59,4<\/td><td class=\"column-4\">0,803<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Bettliegedauer<\/td><td class=\"column-2\">6,6<\/td><td class=\"column-3\">7,6<\/td><td class=\"column-4\">0,002*<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Schlafdauer<\/td><td class=\"column-2\">2,5<\/td><td class=\"column-3\">3,1<\/td><td class=\"column-4\">0,113<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Schlafeffizienz<\/td><td class=\"column-2\">37,5<\/td><td class=\"column-3\">39,7<\/td><td class=\"column-4\">0,611<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-35 from cache --><br>Tabelle 2; * Signifikantes Ergebnis<\/p>\n\n\n\n<p>Dass trotz des gro\u00dfen\nUnterschiedes, beispielsweise bei der Einschlafdauer, der p-Wert\nrecht hoch ist, ist auf die hier nicht wiedergegebene gro\u00dfe Streuung\nder Daten zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus den p-Werten, die\nangeblich alle oberhalb dem in dieser Studie angewandten Grenzwert\nvon 0,01 liegen, wird geschlossen, dass die Gruppen \u00e4hnlich sind,\nder Unterschied in der Bettliegezeit sei dem Zufall zuzuschreiben.\nWas denn sonst, m\u00f6chte man fragen! Das ist doch das Ergebnis einer\nRandomisierung, also einer Zufallsverteilung!<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch sonst ist\ndiese Betrachtung Unsinn. Dass die Gruppen per Zufall entstanden\nsind, wurde durch die Randomisierung sichergestellt, das braucht\nnicht \u00fcberpr\u00fcft zu werden. Und zu etwas anderem taugt der p-Wert\nauch nicht, denn er ist kein Ma\u00df f\u00fcr eine Effektst\u00e4rke, schon gar\nnicht f\u00fcr die medizinische Relevanz. Weil in den Gleichungen zur\nBestimmung des p-Werts immer auch die Zahl der Teilnehmer auftritt,\nw\u00fcrden die gleichen Zahlenwerte bei einer deutlich h\u00f6heren Anzahl\nvon Teilnehmern zu einem signifikanten Ergebnis f\u00fchren. Man m\u00fcsste\nhingegen die Unterschiede der Ausgangsdaten bei der Betrachtung der\nErgebnisse ber\u00fccksichtigen &#8211; und da liegt der Hase im Pfeffer.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Arbeit wird\nn\u00e4mlich der Unterschied zwischen den beiden Gruppen bewertet, der\nsich aus der obigen Tabelle errechnet und zu folgenden Ergebnissen\nf\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<p>\n<table id=\"tablepress-36\" class=\"tablepress tablepress-id-36\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">&nbsp;<\/th><th class=\"column-2\">Verum<\/th><th class=\"column-3\">Placebo<\/th><th class=\"column-4\">p-Wert<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Einschlafdauer<\/td><td class=\"column-2\">+ 10,6<\/td><td class=\"column-3\">+ 5,0<\/td><td class=\"column-4\">0,299<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Wachliegedauer<\/td><td class=\"column-2\">+15,9<\/td><td class=\"column-3\">+8,1<\/td><td class=\"column-4\">0,249<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Vorzeitiges Erwachen<\/td><td class=\"column-2\">+ 3,5<\/td><td class=\"column-3\">+ 10,2<\/td><td class=\"column-4\">0,233<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Bettliegedauer<\/td><td class=\"column-2\">- 0,4<\/td><td class=\"column-3\">+ 0,2<\/td><td class=\"column-4\">0,001*<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Schlafdauer<\/td><td class=\"column-2\">- 0,9<\/td><td class=\"column-3\">- 0,2<\/td><td class=\"column-4\">< 0,001*<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Schlafeffizienz<\/td><td class=\"column-2\">- 10,8<\/td><td class=\"column-3\">- 3,9<\/td><td class=\"column-4\">< 0,001*<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-36 from cache --><br>Tabelle 3; * Signifikante Ergebnisse<\/p>\n\n\n\n<p>Hier erscheinen die drei unteren Ergebnisse als statistisch signifikant, was die Autoren zu der Schlussfolgerung veranlasst, die verabreichten Hom\u00f6opathika h\u00e4tten einen positiven Effekt erzielt. Schlie\u00dflich haben sich Bettliegezeit, Schlafdauer und Schlafeffizienz deutlich vorteilhafter entwickelt (Anmerkung: Negative Zahlen bedeuten hier, dass der Wert nach der Therapie h\u00f6her war als der vor der Therapie, also eine Ver\u00e4nderung in die erw\u00fcnschte Richtung.)<\/p>\n\n\n\n<p>Befassen wir uns nur mit diesen drei Ergebnissen, die die positive Einsch\u00e4tzung erzeugt haben. In der Tat sehen die Zahlen f\u00fcr sich beeindruckend aus &#8211; aber das ist ein Effekt, der nur dadurch entsteht, dass man Differenzen gebildet hat und dabei vergleichsweise kleine \u00c4nderungen wesentlich deutlicher erscheinen, die allerdings auch an Aussagekraft einb\u00fc\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bettliegedauer<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>In der Verum-Gruppe \u00e4ndert sie sich von 6,6 auf 7 Stunden, in der Placebogruppe von 7,6 auf 7,4 Stunden. Die Gruppen sind nach der Therapie n\u00e4her beieinander als zuvor, dabei ist die Situation in der Placebogruppe nach wie vor besser als in der Verumgruppe. Die Betrachtung der \u00c4nderungen suggeriert allerdings einen Effekt, der sich bei gleicher Ausgangsbasis tats\u00e4chlich in einem Anwachsen des Unterschieds zwischen Verum und Placebo zugunsten von Verum zeigen m\u00fcsste, hier aber in Richtung auf einen Ausgleich abl\u00e4uft. Die Gruppen sind nach der Therapie gleicher als zuvor. Vorher waren sie eine ganze Stunde auseinander, jetzt nur noch 0,4 Stunden, immer noch mit einem Vorteil f\u00fcr Placebo.  <\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Weiteres w\u00e4re dieses Ergebnis mit dem zu erkl\u00e4ren, was man Regression zur Mitte nennt. Man kann sicher davon ausgehen, dass die Werte einer zeitlichen Fluktuation unterliegen, das hei\u00dft irgendwie in Bewegung sind. Offenbar ist der Unterschied zu Anfang einer Laune des Zufalls bei der Randomisierung zu verdanken, dass sich zu diesem Zeitpunkt mehr Teilnehmer  mit h\u00f6herer Bettliegezeit auf der einen, die mit niedrigeren Werten auf der anderen Seite gefunden haben. \u00dcber alle Teilnehmer betrachtet hat sich der Mittelwert der Bettliegezeit kaum ver\u00e4ndert, von 7,1 auf 7,2 Stunden, was einem Unterschied von 6 Minuten entspricht. Allerdings sind diejenigen, die zuvor l\u00e4nger als der Durchschnitt im Bett waren, jetzt etwas weniger lange, die die k\u00fcrzer im Bett waren, etwas weniger kurz. Mehr ist da nicht passiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage, ob man\neigentlich die Bettliegezeit als Wirkung der Hom\u00f6opathika sehen\nkann, sei nur am Rande gestellt. Die Bettliegezeit ist die Zeit\nzwischen dem endg\u00fcltigen zu Bett gehen am Abend und dem finalen\nAufstehen am Morgen. Beides von Willensentscheidungen oder Zw\u00e4ngen\ndes realen Lebens abh\u00e4ngig. Man m\u00f6chte bezweifeln, dass die Globuli\nauf diese Dinge einen Einfluss haben. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlafdauer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier ist der wahre Sachverhalt anders als es die Betrachtung auf die \u00c4nderung alleine nahelegt. In der Verumgruppe hat sich diese von 2,5 auf 3,4 Stunden erh\u00f6ht, in der Placebogruppe \u201enur\u201c von 3,1 auf 3,3 Stunden. Auch hier haben sich die Ergebnisse beider Gruppen nur dem Durchschnitt angen\u00e4hert, der sich allerdings im Laufe der Therapie verbessert hat. Vor der Therapie lag der Durchschnitt bei 2,8 Stunden, nachher bei 3,35 Stunden. Die Unterschiede sind aber von +- 0,3 Stunden auf +- 0,05 Stunden kleiner geworden. M\u00f6glicherweise haben alle Patienten von den Ratschl\u00e4gen zur Schlafhygiene profitiert, nur diejenigen, die schlechter dran waren, eben mehr als diejenigen, die eine g\u00fcnstigere Ausgangssituation hatten. Ob dem Unterschied von 0,1 Stunde (6 Minuten) zwischen Placebo und Verum \u00fcberhaupt eine Bedeutung zukommt, darf man aufgrund der eher unscharfen Erfassungsmethodik bezweifeln.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlafeffizienz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Schlafeffizienz ist\naber nun in der Hom\u00f6opathiegruppe wirklich deutlicher angestiegen\nals in der Placebogruppe, das ist wohl wahr. Aber wo kommt der\nUnterschied her? Die Schlafeffizienz ist der zeitliche Anteil an der\nZeit, die der Teilenehmer im Bett verbringt, den er auch schl\u00e4ft.\nDamit ist dies eine Kennzahl, die unmittelbar von den beiden\nvorherigen Daten abh\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zunahme von fast 11 %-Punkten bei Verum und mickrigen 3,4 %-Punkten bei Placebo bedeutet nicht, dass die Patienten, die Hom\u00f6opathika eingenommen hatten, auch tats\u00e4chlich l\u00e4nger geschlafen h\u00e4tten als die anderen Teilnehmer. Genau das ist ja &#8211; siehe Schlafdauer &#8211; nicht eingetreten. Das Ergebnis resultiert alleine daraus, dass die Bettliegezeit unterschiedlich war und nun weniger unterschiedlich ist, f\u00fcr die Verum-Patienten aber immer noch k\u00fcrzer. Ob selbst hartgesottene und in der Wolle gef\u00e4rbte Hom\u00f6opathen glauben k\u00f6nnen, dass die Globuli einen Einfluss darauf haben, wann das Fernsehprogramm endet und wann der Wecker klingelt &#8211; oder was das indische Pendant zu diesen Zwangspunkten sein mag &#8211; das m\u00f6chte ich doch in Frage stellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Studie ist vom klinischen Standpunkt her gut gemacht, allerdings f\u00fchrt die Auswertung aufgrund der Betrachtung und Bewertung nur aufgrund der eingetretenen Ver\u00e4nderungen in die falsche Richtung. Letztendlich sind die Ergebnisse der beiden Gruppen am Ende der Beobachtungszeit wesentlich dichter beisammen als am Anfang, was eher gegen als f\u00fcr eine f\u00fchlbare Wirksamkeit der verabreichten Hom\u00f6opathika spricht. Es ist bedauerlich, dass die Autoren keine Zeitreihe liefern, also die Verl\u00e4ufe der einzelnen Werte \u00fcber die Beobachtungszeit angeben, denn der zeitlichen Fluktuation der Daten k\u00f6nnte man weitere Hinweise entnehmen, ob die hier dargelegte Interpretation der Daten zutreffen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Man muss schon einen recht tiefen Blick in die Studie werfen, um zu erkennen, dass die Daten die Schlussfolgerung nicht st\u00fctzen. Allerdings d\u00fcrfte das kaum einen der Hom\u00f6opathen st\u00f6ren, die in Zukunft diese Studie wohl als ein Beispiel daf\u00fcr zitieren werden, dass auch gute Studien positive Ergebnisse f\u00fcr die Hom\u00f6opathie erbringen k\u00f6nnen. Da enststeht sicher viel Diskussionsbedarf. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>[1] Michael J, Singh S,\nSadhukan S, Nath A et al.: Efficacy of individualized homeopathic\ntreatment of insomnia: Double blind, randomized, placebo-controlled\nclinical trial, CTIM (2019);43:53-59 Link&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>[2] Feige b: Schlaflosigkeit nur ein b\u00f6ser Traum? Pressemeldung des Universit\u00e4tsklinikums Freiburg vom 13.06.2018; <a href=\"https:\/\/www.uniklinik-freiburg.de\/nc\/presse\/pressemitteilungen\/detailansicht\/presse\/1545.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<p>[3]  Higgins JPT, Green S.: &#8220;Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions&#8220;; The Cochrane Library, 2008 (<a href=\"http:\/\/www.mri.gov.lk\/assets\/Uploads\/Research\/Cochrane-Hand-booktext.pdf\">Link<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>Bild: Pixabay, Autor: Gerhard Gellinger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Allgemein Seit einiger Zeit macht eine Studie die Runde, in der Hom\u00f6opathie bei Schlafst\u00f6rungen erprobt wird &#8211; und zwar erfolgreich, so schreiben es jedenfalls die Autoren [1]. 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