{"id":461,"date":"2013-06-15T15:43:20","date_gmt":"2013-06-15T13:43:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=461"},"modified":"2019-07-24T21:26:16","modified_gmt":"2019-07-24T19:26:16","slug":"behandlung-von-krebspatienten-mit-homoopathie-strudie-von-rostock-2011","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=461","title":{"rendered":"Behandlung von Krebspatienten mit Hom\u00f6opathie &#8211; Studie von Rostock (2011)"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D461\" data-timestamp=\"1564003576\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D461\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 16<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D461&text=Behandlung%20von%20Krebspatienten%20mit%20Hom%C3%B6opathie%20%E2%80%93%20Studie%20von%20Rostock%20%282011%29\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Sucht man im Internet nach den Begriffen &#8218;Krebs&#8216; und &#8218;Hom\u00f6opathie, dann findet man eine gro\u00dfe Anzahl von Webseiten hom\u00f6opathischer \u00c4rzte und Heilpraktiker. Grunds\u00e4tzlich gibt es dabei durchaus unterschiedliche Aussagen. Einig ist man sich offenbar, dass die Hom\u00f6opathie bei der Linderung von Nebenwirkungen der klassischen Therapien erfolgreich eingesetzt werden k\u00f6nne, was auch von der <a href=\"https:\/\/www.krebshilfe.de\/fileadmin\/Downloads\/PDFs\/Mediathek\/invivo24_090220_4_Begleitende-Therapie-Homoeopathie_DKH.pdf\" class=\"broken_link\">Deutschen Krebshilfe <\/a>postuliert wird. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Es gibt aber auch <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=No2thr1m3BM\">Stimmen<\/a>, dass die Hom\u00f6opathie auch zur direkten Bek\u00e4mpfung\u00a0einer Krebserkrankung selbst geeignet sei. In der einschl\u00e4gigen Ratgeberliteratur wird dieser Standpunkt ebenfalls vertreten [1]. Erfahrungsberichte von angeblich &#8218;austherapierten&#8216; oder &#8218;aufgegebenen&#8216; Patienten der Schulmedizin, die von der Einnahme hom\u00f6opathischer Arzneien ganz ungemein profitiert haben sollen, findet man reichlich. Sowohl im Internet als auch in Presse, Funk und Fernsehen, zuletzt auch in jener ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigten Sendung des Bayerischen Rundfunks vom 22. 4. 2013 [2]. Berichte von Patienten, die sich ausschlie\u00dflich der Hom\u00f6opathie zugewandt hatten und bei denen das nicht so erfreulich verlief, findet man allerdings selten. Weil es sie nicht gibt, oder weil sie nicht so viel Quote bringen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">An <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=444\">anderer Stelle <\/a>hatte ich berichtet, dass keine placebokontrollierten klinischen Studien existieren, die\u00a0eine direkte Behandlung von Krebserkrankungen durch hom\u00f6opathische Therapien zum Inhalt h\u00e4tten. Man kann durchaus einwenden, dass dies daran liegen k\u00f6nnte, dass es sehr schwierig ist, hinreichend viele Studienteilnehmer zu rekrutieren, die bereit sind, sich in ihrer Behandlung einem Versuchsprotokoll zu unterwerfen, was durchaus dazu f\u00fchren kann, dass man nicht unbedingt jederzeit die f\u00fcr den eigenen Befund optimale Versorgung erh\u00e4lt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><!--more-->Es sei angemerkt, dass es einige randomisierte Studien zur Behandlung von Begleiterscheinungen gibt, \u00fcber die sp\u00e4ter in weiteren Artikeln auf diesem Blog zu berichten sein wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Eine Alternative mit Vor- und Nachteilen zur randomisierten Vergleichsstudie bilden Beobachtungsstudien, wie sie von Rostock et. al. in 2011 f\u00fcr die Behandlung von Krebspatienten vorgelegt wurde [3], die wir im Folgenden n\u00e4her betrachten wollen. Kurz gesagt handelt es sich bei Beobachtungsstudien um die Betrachtung der Entwicklung einer oder mehrerer Gruppen, ohne dass im Rahmen der Studie darauf Einfluss genommen wird. Eine eingehende Darstellung findet sich <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72 \">hier<\/a>.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Studiendesign<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Beobachtungsstudie wurde in Zusammenarbeit mit insgesamt vier auf die Behandlung von Krebspatienten spezialisierten Kliniken in Deutschland und der Schweiz durchgef\u00fchrt. Zwei davon haben sich auf die Therapie mittels Hom\u00f6opathie spezialisiert (Clinica Santa Croce, Orselina, Schweiz und Hom\u00f6opathiezentrum Oberland-Klinik, Weilheim), die anderen beiden verwenden konventionelle Methoden (Klink f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Onkologie und H\u00e4matologie, Freiburg, und Klinik f\u00fcr Onkologie und H\u00e4matologie, Offenburg). In den Jahren 2004 bis 2007 wurden zweieinhalb Jahre lang alle Patienten, die diese Kliniken erstmals aufgesucht hatten und bei denen eine Tumorerkrankung best\u00e4tigt wurde, angesprochen, sich an der Studie zu beteiligen. Weitere Ein- oder Ausschlusskriterien gab es nicht, man wollte ein &#8218;repr\u00e4sentatives Bild&#8216; erhalten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Man konnte schlie\u00dflich 259 Patienten aus den hom\u00f6opathischen Kliniken gewinnen, und 380 aus den konventionellen. Die Patienten erhielten die in den Kliniken jeweils \u00fcblichen Behandlungen, ohne dass die Versuchsleiter darauf Einfluss genommen h\u00e4tten. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Als Messgr\u00f6\u00dfe wurde die Lebensqualit\u00e4t der Patienten herangezogen, die mittels standardisierter Frageb\u00f6gen FACT-G und FACIT-Sp zu Beginn der Studie und dann ein Jahr lang alle drei Monate ermittelt wurde. Die Patienten f\u00fcllten diese Frageb\u00f6gen aus und sandten sie dem Versuchsleiter wieder zu. Als haupts\u00e4chliches Ergebnis der Studie sollte die Ver\u00e4nderung der Lebensqualit\u00e4t nach drei Monaten bewertet werden, deren Index man aus den Frageb\u00f6gen ermitteln kann. Als sekund\u00e4re Ergebnisse galten die Ver\u00e4nderung der Lebensqualit\u00e4t nach 12 Monaten, die Einschr\u00e4nkungen durch Ersch\u00f6pfung und durch \u00c4ngstlichkeit und Depression.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Eigentlich wollte man noch Vergleichspaare bilden, es gelang aber nicht, in hinreichendem Umfang Patienten mit\u00a0vergleichbaren Merkmalen zu finden.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Studienergebnisse<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Wie bei solchen Befragungen \u00fcblich, hatte man auch erhebliche Ausfallraten zu verzeichnen. Die f\u00fcr uns wesentlichen Ergebnisse sind f\u00fcr die Hom\u00f6opathiegruppe (HG) und die konventionell behandelte Gruppe (KG) in der folgenden Tabelle zusammengetragen:<\/span><\/p>\n\n<table id=\"tablepress-2\" class=\"tablepress tablepress-id-2\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Gegenstand<\/th><th class=\"column-2\">zu Beg.<\/th><th class=\"column-3\">+ 3 Mon.<\/th><th class=\"column-4\">+ 6 Mon.<\/th><th class=\"column-5\">+ 9 Mon.<\/th><th class=\"column-6\">+ 12 Mon.<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Ausgef\u00fcllte Frageb. HG (%)<\/td><td class=\"column-2\">96<\/td><td class=\"column-3\">69<\/td><td class=\"column-4\">?<\/td><td class=\"column-5\">?<\/td><td class=\"column-6\">56<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Ausgef\u00fcllte Frageb. KG (%)<\/td><td class=\"column-2\">82<\/td><td class=\"column-3\">68<\/td><td class=\"column-4\">?<\/td><td class=\"column-5\">?<\/td><td class=\"column-6\">57<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Gestorb. HG (%)<\/td><td class=\"column-2\">0<\/td><td class=\"column-3\">5<\/td><td class=\"column-4\">14<\/td><td class=\"column-5\">19<\/td><td class=\"column-6\">23<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Gestorb. KG (%)<\/td><td class=\"column-2\">0<\/td><td class=\"column-3\">3<\/td><td class=\"column-4\">9<\/td><td class=\"column-5\">14<\/td><td class=\"column-6\">20<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">FACT HG (Pkte)<\/td><td class=\"column-2\">75,6<\/td><td class=\"column-3\">81,1 (79,1)*<\/td><td class=\"column-4\">?<\/td><td class=\"column-5\">?<\/td><td class=\"column-6\">84,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">FACT KG (Pkte)<\/td><td class=\"column-2\">75,3<\/td><td class=\"column-3\">76,6 (76,9)*<\/td><td class=\"column-4\">?<\/td><td class=\"column-5\">?<\/td><td class=\"column-6\">78,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">FACIT HG (Pkte)<\/td><td class=\"column-2\">32,1 (32,5)*<\/td><td class=\"column-3\">34,9<\/td><td class=\"column-4\">?<\/td><td class=\"column-5\">?<\/td><td class=\"column-6\">35,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">FACIT KG (Pkte)<\/td><td class=\"column-2\">31,0 (31,6)*<\/td><td class=\"column-3\">32,1<\/td><td class=\"column-4\">?<\/td><td class=\"column-5\">?<\/td><td class=\"column-6\">31,6<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-2 from cache -->\n<p>*(Nachtrag 17.6.2013): Die Daten in Klammern wurden erg\u00e4nzt. Dies sind die Werte, die sich aus der Aufsummierung der in der Arbeit genannten Einzelposten zu den Tabellenwerten ergeben und bei denen der Unterschied zum dargestellten Ergebnis sicher nicht auf Rundungsfehler zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Bemerkenswert ist, dass die FACT-G &#8211; Werte genau nach drei Monaten bei beiden Gruppen jeweils in die Richtung verschoben sind, die eine gr\u00f6\u00dfere Wirkung der Hom\u00f6opathie ergeben. Siehe auch Kommentar von Dr. Bre\u00df v. 16. 6. 2013<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Nach Angaben der Autoren sind in den Daten aus den Frageb\u00f6gen zu Beginn der Studie nur die Ergebnisse der Teilnehmer zusammengefasst, die bei der Erhebung drei Monate sp\u00e4ter g\u00fcltige ausgef\u00fcllte Frageb\u00f6gen zur\u00fcckgegeben hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Autoren ziehen die Schlussfolgerung, dass unter einer hom\u00f6opathischen Behandlung f\u00fcr die Patienten betr\u00e4chtliche Verbesserungen der Lebensqualit\u00e4t erreicht werden k\u00f6nnen. Die Verbesserungen seien klinisch relevant und statistisch signifikant. Daraus folge, dass eine klassische hom\u00f6opathische Behandlung zum Wohle der Patienten die konventionelle Krebstherapie erg\u00e4nzen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Anmerkung:<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Daten f\u00fcr Ersch\u00f6pfung und Depression betrachten wir hier nicht, es hatten sich nur geringf\u00fcgige tendenzielle \u00c4nderungen zu Gunsten von HG ergeben.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Analyse<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Soweit zusammengefasst und unkommentiert die Studie und ihre Ergebnisse. Je l\u00e4nger man sich mit dieser Studie befasst, je tiefer man in die Details eindringt und den Text und die angegebenen Ergebnisse interpretiert, desto deutlicher wird:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die ganze Studie ist nichts weiter als eine einzige Datenverschleierung und Irref\u00fchrung derer, die sie lesen. Ich habe in der letzten Zeit schon einiges gelesen &#8211; aber in dieser Hinsicht ist die Studie schon einzigartig.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Studienteilnehmer<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Vergleichen wir zun\u00e4chst einmal die Kliniken und die Therapien:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Da ist die hom\u00f6opathische Clinica Santa Croce in der Schweiz, die \u00fcbrigens jetzt einen sch\u00f6nen, mit \u00f6ffentlichen Geldern aus Deutschland gesponsorten Werbefilm auf ihrer Webseite zeigen kann. Wunderbar idyllisch am Lago Maggiore gelegen, bietet diese Klinik ihren Patienten einen 14-t\u00e4gigen station\u00e4ren Aufenthalt an, der nach den Angaben auf der Webseite mit rund 7.500 Schweizer Franken in Barzahlung zu Buche schl\u00e4gt, mehr als 6.000 Euro. Daf\u00fcr erh\u00e4lt der Patient neben der Erstanamnese eine t\u00e4gliche Visite und der behandelnde Arzt eine t\u00e4gliche Supervision. Nach Ende des Aufenthaltes k\u00f6nnen die Konsultationen telefonisch weitergef\u00fchrt werden, vermutlich gegen erneute Rechnung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">\u00dcber das Hom\u00f6opathiezentrum Oberland-Klinik in Weilheim ist allerdings nicht mehr viel in Erfahrung zu bringen, der Link auf die Homepage der Klinik geht ins Leere. Lediglich einer Notiz auf der Webseite des Deutschen Zentralverbandes der hom\u00f6opathischen \u00c4rzte [6] ist zu entnehmen, dass diese eine Gr\u00fcndung nach dem Vorbild der Clinica Santa Croce war und dass sie Teil des Medizinischen Zentrums f\u00fcr operative Therapie und Diagnostik sei. Zeitungsberichten zufolge wurde dieses Haus aber zum Ende September 2005 bereits weitgehend geschlossen [7] und der Tr\u00e4ger ging zwei Jahre sp\u00e4ter in die Insolvenz. Wenn man weiter nachforscht, st\u00f6\u00dft man auf die Webseite des in [6] genannten Betreibers, Dr. med. Robert K\u00f6del, der die H\u00f6m\u00f6opathie als Begleittherapie zur klassischen Krebstherapie empfiehlt. Auch hier handelt es sich um eine Privatklinik, die von einer Privatkasse oder dem Patienten selbst bezahlt werden muss. Wie dem auch sei, so sehr viele Patienten werden dort nicht f\u00fcr die Studie gewonnen worden sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Klinik f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Onkologie und H\u00e4matologie in Freiburg ist offenbar auch ein privates \u00c4rztezentrum und hat sich auf die konventionelle Behandlung von Krebs in allen Stadien spezialisiert. Au\u00dfer Chirurgie scheint das ganze Spektrum der Krebsbehandlung zum Leistungsangebot zu geh\u00f6ren. Die Behandlungen erfolgen nach den Angaben der Studie offenbar weitgehend ambulant.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Klinik f\u00fcr Onkologie und H\u00e4matologie in Offenburg schlie\u00dflich ist Teil des Ortenauklinikums, eines Klinikums an drei Standorten mit insgesamt 750 Betten. Auch hier wird das gesamte Spektrum der konventionellen Krebsbehandlung geboten. Auch hier ist die Behandlung offenbar zumeist ambulant.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Diese vier H\u00e4user nun benannten Patienten zur Teilnehme an der Studie. Um die Daten &#8217;so repr\u00e4sentativ wie m\u00f6glich&#8216; zu halten, gab es keine Ausschlusskriterien, sondern es wurden alle Patienten \u00fcber 18 Jahre mit best\u00e4tigten Tumorerkrankungen in die Studie eingeschlossen. Eine Folge davon ist, dass alle m\u00f6glichen Tumorpatienten sich in der Studie finden &#8211; aber wegen des unterschiedlichen Leistungsangebots der Kliniken auf die Gruppen unterschiedlich verteilt sind. Die konventionellen Kliniken bieten das volle Spektrum der Behandlungen, ergo werden auch Patienten in allen Stadien der Behandlung dort zu finden sein. In den hom\u00f6opathischen Kliniken finden sich sowohl Patienten, die die Nebenwirkungen einer im Vorfeld erfolgten klassischen Therapie behandeln lassen wollen, aber auch solche, die auf eine solche Therapie bewusst zu Gunsten der Hom\u00f6opathie verzichten. Diese Kliniken stellen ihrerseits erhebliche Anforderungen an die Finanzkraft der Patienten, die aufzuwenden nur ein ganz bestimmter Personenkreis willens und in der Lage ist. In der konventionell behandelten Gruppe sind daher vermutlich mehr Kassenpatienten zu finden. Auch der Anteil der Rentner ist dort offenbar gr\u00f6\u00dfer. Die nachstehende Tabelle soll das verdeutlichen.<\/span><\/p>\n\n<table id=\"tablepress-3\" class=\"tablepress tablepress-id-3\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Kriterium<\/th><th class=\"column-2\">Hom\u00f6opathie<\/th><th class=\"column-3\">Konventionell<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Lebensalter (Jahre)<\/td><td class=\"column-2\">54<\/td><td class=\"column-3\">60<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Universit\u00e4tsabschluss (%)<\/td><td class=\"column-2\">43<\/td><td class=\"column-3\">16<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Zeit seit Erstdiagnose (Monate)<\/td><td class=\"column-2\">10<\/td><td class=\"column-3\">3<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">In Fr\u00fchem Stadium I - III (%)<\/td><td class=\"column-2\">30<\/td><td class=\"column-3\">43<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Chemotherapie vor Studie (%)*<\/td><td class=\"column-2\">50<\/td><td class=\"column-3\">33<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Chemo und Radio w\u00e4hrend Studie (%)**<\/td><td class=\"column-2\">72<\/td><td class=\"column-3\">166<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Ohne Krebsbehandlung w\u00e4hrend Studie (%)<\/td><td class=\"column-2\">25,6<\/td><td class=\"column-3\">6,6<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-3 from cache -->\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">* Die Autoren der Studie nennen diese Zahl als repr\u00e4sentativ daf\u00fcr, dass bei der Hom\u00f6opathiegruppe ein h\u00f6herer Anteil bereits vor Studienbeginn konventionelle Therapien erhalten hat, ohne jedoch die Gesamtzahl der Behandlungen zu nennen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">** Aufsummierung der Angaben in Tabelle 2 der Studie. Angaben zu mehrfachen Behandlungen werden in der Studie nicht getroffen, sind aber sehr wahrscheinlich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Viel unterschiedlicher k\u00f6nnen die Patienten eigentlich nicht sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Angesichts der doch recht bedeutsamen Unterschiede (Lebensalter, Zeit seit Erstdiagnose) muss man sich fragen, was ein Vergleich zwischen den Gruppen eigentlich aussagen soll. Die konventionelle Gruppe wird wesentlich heftiger mit den Nebenwirkungen der konventionellen Behandlungen zu k\u00e4mpfen gehabt haben, bei der Hom\u00f6opathiegruppe sind offensichtlich schon mehr Patienten \u00fcber dieses Stadium hinweg.Besonders Pr\u00e4gnant: Chemotherapie w\u00e4hrend bis zur Erhebung des Hauptergebnisses nach drei Monaten: Hom\u00f6opathie: 20,5 %, Konventionell: 64,2 %.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Irgendwie f\u00e4llt es schwer, diese Gruppenunterschiede dahingehend zu bewerten, wie sie sich wohl auf das Ergebnis ausgewirkt haben k\u00f6nnten. Es bleibt einfach \u00fcbrig, dass hier \u00c4pfel mit Birnen verglichen wurden und herausgefunden wurde, dass das ungef\u00e4hr gleich gro\u00dfe Fr\u00fcchte sind. Mehr nicht.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Datenauswahl<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Noch ohne dass wir uns mit der Bedeutung der Zahlen aus den Frageb\u00f6gen auseinandersetzen, k\u00f6nnen wir feststellen, dass nicht \u00fcber alle in der Studie erhobenen Daten berichtet wird. Ausdr\u00fccklich wird beschrieben, dass die Daten alle drei Monate erhoben wurden, mithin f\u00fcnf Datens\u00e4tze vorliegen m\u00fcssten. Berichtet wird jedoch nur \u00fcber drei. Warum wurden die anderen zwei weggelassen? Es ist durchaus sinnvoll, dass man f\u00fcr das Endergebnis nur eine Auswahl aus den Daten heranzieht, aber die Zwischendaten einfach wegzulassen, entzieht dem Leser eine ganze Menge an Information, mit der das Ergebnis weiter bewertet werden k\u00f6nnte. Es w\u00e4re beispielsweise wichtig zu wissen, ob zwischen den Zeitpunkten eine kontinuierliche Entwicklung stattgefunden hat oder ob die Daten wild streuten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Zumindest einer der Co-Autoren, H. Walach, ist ein gestandener Wissenschaftler, der seit Jahrzehnten unz\u00e4hlige Beitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht hat &#8211; und sich dabei auch zum Teil massive Kritik zugezogen hat. Zumindest er muss wissen, dass man sich bei diesem Vorgehen dem Vorwurf aussetzt, nur die Rosinen herausgesucht, das hei\u00dft die genehmen Ergebnisse berichtet zu haben. Dennoch l\u00e4sst er zu, dass dies in seinem Namen passiert. Es ist kaum glaubhaft, dass dieser Grundsatz einfach vergessen worden ist. Ist der Vorwurf des Rosinen-Suchens im Vergleich zur vollen Ver\u00f6ffentlichung der Daten etwa das kleinere \u00dcbel? Was sagt das \u00fcber die Daten? Das wissen wir nicht, aber zumindest sagt es nichts Gutes.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Dabei sind nicht nur die Daten zu gewissen Zeitpunkten unter den Tisch gefallen, es sind noch nicht einmal alle Patienten eingeflossen. Die f\u00fcr den Studienanfang angegebenen Daten stammen nur von den Patienten, die drei Monate sp\u00e4ter ihren Fragebogen ausgef\u00fcllt zur\u00fcckgaben. Da nur rund zwei Drittel der Patienten dies taten, fehlen die Daten von einem Drittel, also ein recht respektabler Prozentsatz, der das Ergebnis schon sp\u00fcrbar beeinflussen k\u00f6nnte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ein Kriterium f\u00fcr eine hohe Studienqualit\u00e4t ist, dass die Daten aller Patienten in der Studie betrachtet werden. Nach dem englischen Ausdruck hierf\u00fcr wird dies als ein &#8218;Intent-to-treat-Vorgehen&#8216; bezeichnet. Dem nicht zu folgen, gilt als eindeutiger Studienmangel, denn auf diesem Wege k\u00f6nnten starke Verf\u00e4lschungen des Ergebnisses auftreten. Zur Erl\u00e4uterung ein sicher krasses konstruiertes Beispiel: Stellen Sie sich vor, es wird ein Medikament untersucht, 100 Menschen nehmen es im Rahmen einer Studie ein. Nehmen Sie an, 25 profitieren davon, 25 nicht, aber 50 Menschen sterben an den Nebenwirkungen und verlassen die Studie vorzeitig. Ignoriert man die ausgeschiedenen Patienten, ergibt sich, dass 50 % (25 von 50) der Patienten davon profitieren. Dass tats\u00e4chlich 50 % (50 von 100) daran gestorben sind, f\u00e4llt unter den Tisch. Wie ersichtlich, w\u00e4re das Ergebnis v\u00f6llig umgekehrt worden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Warum hat man hier ein Drittel der Patienten einfach weggelassen? Warum sind sie aus der Studie ausgeschieden? Wie s\u00e4hen denn die Anfangsdaten aus, wenn man sie mit ausgewertet h\u00e4tte? S\u00e4he dann beispielsweise die Entwicklung der Hom\u00f6opathiegruppe gar nicht mehr so vorteilhaft aus, wenn sich zum Beispiel zu Studienbeginn ein deutlich h\u00f6herer Wert ergeben h\u00e4tte, 88 vielleicht? Dann h\u00e4tte sich bei HG eine negative Entwicklung ergeben, keine positive. Auch hier m\u00fcssen wir sehen, dass die Autoren es vorgezogen haben, sich dem Vorwurf eines Studienmangels auszusetzen\u00a0anstatt die Daten zu pr\u00e4sentieren, wie sie sind. Was immer man da auch f\u00fcr eine Schlussfolgerung ziehen kann, gut ist sie nicht.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Datenerhebung<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Mit einem auch nur m\u00e4\u00dfig gesch\u00e4rften Skeptikerblick f\u00e4llt sofort auf, dass sich die ganze Studie nur mit subjektiven Bewertungen der Patienten befasst. Objektive Ma\u00dfst\u00e4be werden \u00fcberhaupt nicht in Betracht gezogen. Ich bin nicht Mediziner genug, um benennen zu k\u00f6nnen, welche Ma\u00dfst\u00e4be man anwenden k\u00f6nnte. Aber Krebs ist eines der am besten erforschten Krankheitsbilder, zumindest was die finanziellen Mittel anbelangt, die in die Forschung geflossen sind, und da soll es keine objektiven Ma\u00dfst\u00e4be geben? Auch wenn es um die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung geht, \u00dcbelkeit, Hautirritationen, was auch immer, daf\u00fcr muss es doch Bewertungsgr\u00f6\u00dfen geben. Wenn es sie gibt, warum hat man sie nicht angewendet? Der Umstand, warum nur subjektive Bewertungen betrachtet werden, wird in der Studie nicht erl\u00e4utert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Gehen wir tiefer ins Detail. Welches Ergebnis wurde denn da eigentlich erzielt?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Forscher verwendeten standardisierte Frageb\u00f6gen zur Ermittlung des Befindens der Patienten. Beide sind f\u00fcr diesen Zweck erprobte Mittel, die seit Mitte der 1980er Jahre entwickelt wurden und \u00fcber die es sehr viel aussagekr\u00e4ftige Literatur gibt. Sie werden auch so eingesetzt, wie es von den Entwicklern vorgesehen wurde. Dennoch werden ungew\u00f6hnliche Messergebnisse damit erzeugt, wie im Folgenden zu ersehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Frageb\u00f6gen sind ein Versuch, vergleichbare Antworten auf die Frage an den Patienten &#8218;Wie geht es Ihnen?&#8216; zu erhalten. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass eine Behandlung (auch) das Wohlbefinden des Patienten steigern soll, insbesondere bei chronischen Erkrankungen oder wenn bei einem Krebspatienten keine Heilung mehr m\u00f6glich ist und die letzte Phase irgendwie ertr\u00e4glich gemacht werden soll. Dies aber als einziges Indiz heranzuziehen, ist zumindest fragw\u00fcrdig. Ist es nicht von Bedeutung, wie lange beispielsweise der Eintritt in diese letzte Phase hinausgez\u00f6gert werden kann? Mit hoher Lebensqualit\u00e4t in einen fr\u00fcheren Tod ist besser als gewisse Einbu\u00dfen im Befinden, daf\u00fcr eine l\u00e4ngere Lebensdauer? Den Ansatz kann man zumindest kontrovers diskutieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Jeder Patient beantwortet wohl die Frage, wie es ihm geht, nach eigenen Kriterien. F\u00fcr den Einen ist die Abwesenheit von Schmerz das Ma\u00df der Dinge, f\u00fcr den Zweiten, dass er sich in seiner Familie gut aufgehoben f\u00fchlt, und f\u00fcr den Dritten, ob er arbeiten kann oder nicht. Um dies alles zu etwas Vergleichbarem zu machen, wird in dem Fragebogen FACT-G das als &#8218;Lebensqualit\u00e4t&#8216; bezeichnete Befinden in zusammen 27 Fragen in vier Kategorien ermittelt:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">k\u00f6rperliches Wohlbefinden<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">soziales \/ famili\u00e4res Wohlbefinden<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">emotionales Wohlbefinden<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">funktionales Wohlbefinden.<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Webseite von Facit.org [4] listet eine ganze Reihe solcher Frageb\u00f6gen auf, die f\u00fcr unterschiedliche Zwecke spezialisiert sind, FACT-G ist ein genereller Fragebogen f\u00fcr Patienten mit chronischen Erkrankungen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">In jedem der vier Fragenkomplexe muss der Patient eine vorgegebene Feststellung bewerten, ob sie f\u00fcr den Zeitraum der letzten sieben Tage \u00fcberhaupt nicht (&#8217;not at all&#8216;)\/ ein wenig (&#8218;a little bit&#8216;)\/ gelegentlich (&#8217;somewhat&#8216;) \/ h\u00e4ufig (&#8218;quite a bit&#8216;)\/ sehr oft (&#8218;very much&#8216;) zutrifft. Die positivste Antwort wird mit vier Punkten bewertet, die schlechteste mit 0. Das Ergebnis ist die Summe der Ergebnisse aller 27 Fragen, geht also von 0 bis 108, je h\u00f6her die Punktzahl, desto besser das Ergebnis. Beispiele f\u00fcr Fragen zu den obigen Kriterien:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ich habe Schmerzen (k\u00f6rperliches Wohlbefinden)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ich erfahre emotionale Unterst\u00fctzung von meiner Familie (soziales Wohlbefinden)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ich verliere die Hoffnung im Kampf gegen meine Krankheit (emotionales Wohlbefinden)<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ich schlafe gut (funktionales Wohlbefinden).<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Wie ersichtlich wird versucht, die pers\u00f6nlichen Umst\u00e4nde m\u00f6glichst umfassend zu bestimmen. Es handelt sich wohlgemerkt nicht um eine Diagnose, sondern um eine Art Standortbestimmung des Patienten in der Welt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die gleichen Fragen sind auch in dem zweiten in der Studie verwendeten Fragebogen enthalten, FACIT-Sp, jedoch um 12 weitere Fragen zu &#8218;zus\u00e4tzlichen Sorgen&#8216; (&#8218;additional concerns&#8216;) erg\u00e4nzt, beispielsweise &#8218;ich habe Schwierigkeiten damit, geistig zur Ruhe zu kommen&#8216;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Anmerkung:<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Fragen und Kategorien habe ich hier zur Information frei \u00fcbersetzt. M\u00f6glicherweise gibt es offizielle deutschsprachige Frageb\u00f6gen, dort m\u00f6gen die Fragen im Detail anders lauten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Betrachten wir einmal das Ergebnis der FACT-G, der ersten Frageb\u00f6gen, wie der obigen Tabelle zu entnehmen. Nun gibt es eine Grundregel, die leider gerne ignoriert wird: Keine Zahl ist f\u00fcr sich aussagef\u00e4hig, man braucht einen Vergleich, auch wenn dieser nur einen ungef\u00e4hren Anhalt gibt. Glauben Sie nicht? Dann die Frage: Sind 120 Kilometer pro Stunde schnell? Diese Frage k\u00f6nnen Sie nicht entscheiden, wenn Sie nicht wissen, ob ich \u00fcber einen Fahrradfahrer rede oder \u00fcber ein Verkehrsflugzeug (Airbus A-380). Ersterer w\u00e4re unglaublich schnell, letzteres k\u00f6nnte bei dieser niedrigen Geschwindigkeit noch nicht einmal abheben, die Startgeschwindigkeit ist mehr als doppelt so hoch..<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Oben wurde ausgef\u00fchrt, dass dieser Fragebogen ein eingef\u00fchrtes Messinstrument ist, f\u00fcr das dann auch selbstverst\u00e4ndlich Unterlagen zur Validierung vorliegen [5]. Validierung ist der Prozess, mit dem ein Messinstrument &#8211; und dieser Fragebogen ist eins &#8211; \u00fcberpr\u00fcft wird hinsichtlich Genauigkeit, Vergleichsdaten und so weiter.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Der Unterlage [5] sind folgende Daten f\u00fcr den Fragebogen FACT-G als Ganzes zu entnehmen:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">minimaler bedeutsamer Unterschied: 3 bis 7 Punkte<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">normativer Wert der normalen US-amerikanischen Bev\u00f6lkerung: 80,1 Punkte<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Den minimal bedeutsamen Unterschied, nach der englischsprachigen Bezeichnung MID genannt, ist etwa mit der Aufl\u00f6sung des Verfahrens zu vergleichen. Erst ein Unterschied in der Gesamtpunktzahl, der diesen \u00fcberschreitet, ist f\u00fcr Patient oder Arzt von Bedeutung. Kleinere Unterschiede sind nicht wirklich f\u00fchlbar sondern, so kann man vermuten, auf Unterschiede in der Tagesform oder auch subjektive Unterschiede in der Bewertung (was ist &#8218;h\u00e4ufig&#8216;, was ist &#8217;sehr oft&#8216;?) zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ein &#8217;normativer Wert&#8216; ist nichts anderes als ein Vergleichswert, der einen Normalzustand repr\u00e4sentiert. Der hier zitierte Wert wurde an 1.075 M\u00e4nnern und Frauen aller Altersstufen (16 bis 91 Jahre) und verschiedener Ethnien der US-amerikanischen Bev\u00f6lkerung gewonnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Hier sehen Sie jetzt die wahre Sensation aus dieser Untersuchung: In Deutschland und der Schweiz hat ein Krebspatient im ersten Jahr nach der Erstdiagnose eine Lebensqualit\u00e4t (75,3 und 75,6 Punkte), die sich gerade eben so von der Lebensqualit\u00e4t der durchschnittlichen US-amerikanischen Bev\u00f6lkerung unterscheidet. Der Unterschied von noch nicht einmal sechs Punkten liegt durchaus noch innerhalb der MID-Grenze. Da soll noch einer \u00fcber unser Gesundheitssystem l\u00e4stern! Chemotherapie, Bestrahlung, Operation, die Nebenwirkungen von alledem verm\u00f6gen es nicht, dass es den Patienten subjektiv f\u00fchlbar viel schlechter geht als den ganz normalen Amerikanern.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Man k\u00f6nnte jetzt stolz auf unser Gesundheitssystem sein oder die Amerikaner ob ihrer lausigen Existenz bedauern &#8211; oder die Datenermittlung in der Studie anzweifeln. Ich entscheide mich f\u00fcr die letzte Option. Der Durchschnitt von 80 Punkten bedeutet bei den 27 Fragen, dass die f\u00fcr den Patienten im Mittel alle g\u00fcnstigen Zust\u00e4nde &#8218;oft&#8216;, die negativen &#8217;selten&#8216; aufgetreten sind. Angesichts der Altersspanne klingt das plausibel. Dass sich Krebspatienten mitten in den ganzen Beschwerlichkeiten einer akuten Krebsbehandlung und deren Nebenwirkungen nur in h\u00f6chstens 6 der 27 Fragen um einen Punkt schlechter sehen, also die Bewertung beispielsweise von &#8218;h\u00e4ufig&#8216; auf &#8218;gelegentlich&#8216; zur\u00fcckgenommen wurde, soll alles sein?\u00a0F\u00fcr die Patienten in der Privatklinik am Lago Maggiore ist das noch irgendwie vorstellbar, aber f\u00fcr die Patienten im Orthenauklinikum? Dabei ist zu bedenken, dass der Durchschnittswert weit \u00fcber dem mittleren Skalenwert liegt, das w\u00e4ren 54 Punkte. Wenn es daher nur einem Patienten wesentlich schlechter gehen w\u00fcrde, m\u00fcsste es mindestens drei Patienten gegeben haben, denen es erheblich besser gegangen sein soll als es den 75 bis 80 Punkten entspricht, die berichtet werden. Das erscheint kaum glaubhaft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Zumal die Werte des FACIT-Sp nun schon gar nicht dazu passen. FACIT-Sp umfasst die Fragen FACT-G und enth\u00e4lt zus\u00e4tzlich zw\u00f6lf weitere Fragen. Wenn es irgendwie mit rechten Dingen zuginge, dann m\u00fcsste sich aus FACIT-Sp eine h\u00f6here Punktzahl ergeben als aus FACT-G alleine. Tut es aber nicht. Die ist mit 30 bis 35 Punkten noch nicht einmal halb so gro\u00df. Oder wurden in dieser Zahlenangabe nur die Antworten auf die zus\u00e4tzlichen Fragen zusammengefasst, die nicht im FACT-G enthalten sind? Wissenschaftliche Arbeiten sollten eigentlich nicht zum R\u00e4tselraten gemacht sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Etwas flapsig: Die Daten sind K\u00e4se. Oder die Art, wie sie dargestellt werden, ist Unsinn.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Dies gilt auch f\u00fcr die Schlussfolgerung der Autoren:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Zur Erinnerung: Der Ausgangspunkt f\u00fcr beide Gruppen lag etwa gleich, keine sechs Punkte unter dem US-amerikanischen Durchschnitt. Die Daten der Hom\u00f6opathiegruppe haben sich im Laufe eines Jahres um 8,3 Punkte im FACT-Fragebogen ver\u00e4ndert, die konventionelle Gruppe um 3,6 Punkte. Der Unterschied zwischen beiden Gruppen betrug nach einem Jahr 5,2 Punkte.\u00a0Aber erst ab 3 bis 7 Punkte merkt man einen Unterschied \u00fcberhaupt, kleinere Werte bedeuten nichts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Es sei einfach die Schlussfolgerung der Autoren direkt \u00fcbersetzt:<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Wir haben gezeigt, dass unter einer hom\u00f6opathischen Behandlung <span style=\"text-decoration: underline;\">betr\u00e4chtliche<\/span> Vorteile f\u00fcr die Lebensqualit\u00e4t der Patienten erzielt werden konnten, wie durch FACT-G gemessen wurde &#8230; Die Verbesserung war <span style=\"text-decoration: underline;\">klinisch relevant<\/span> und statistisch signifikant. &#8230; Daher weisen unsere Daten darauf hin, dass eine klassische hom\u00f6opathische Behandlung die konventionelle Krebsversorgung zum Vorteil der Patienten erg\u00e4nzen kann.<\/span><\/em><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ich erspare mir den Kommentar angesichts der d\u00fcrftigen Grundlage f\u00fcr diese Einsch\u00e4tzung in den vorgelegten Daten.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Prinzipielle Vergleichbarkeit<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die gesamte bisherige Analyse der Studienergebnisse erfolgte unter der Annahme, dass die erhobenen Daten zwischen den Patientengruppen vergleichbar sind. Aber sind sie das wirklich? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Zur Erinnerung: Der Beginn der Studie ist alleine durch das Ausf\u00fcllen des ersten Fragebogens markiert, ansonsten gibt es bewusst keinen Eingriff in die laufende Behandlung. Der einzige wirklich markante Punkt im Krankengeschehen ist der Zeitpunkt der Erstdiagnose, danach entspinnt sich das gesamte Behandlungsgeschehen. F\u00fcr die Hom\u00f6opathiegruppe liegt dieser bei Studienbeginn bereits\u00a0zehn Monate in der Vergangenheit, f\u00fcr die Konventionelle Gruppe aber nur drei. Der Zustand der Patienten der Hom\u00f6opathiegruppe zu Beginn der Studie entspricht somit dem Zustand der konventionellen Gruppe sieben Monate nach Studienbeginn. N\u00e4herungsweise m\u00fcsste man also die Daten von HG in Tabelle 1 mit den Daten von KG jeweils sechs Monate sp\u00e4ter vergleichen. Alleine, hierzu fehlen die Zahlen, wir k\u00f6nnen das nicht nachvollziehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Wir erkennen, dass zus\u00e4tzlich zu der fragw\u00fcrdigen Vergleichbarkeit der Gruppen untereinander auch noch Daten miteinander verglichen werden, die in der Krankengeschichte recht weit auseinanderliegen und wenig miteinander zu tun haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Damit wird die ganze Studie vollends zur Farce.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Zusammenfassung<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">In der Studie wird die Entwicklung zweier Gruppen von Patienten verfolgt, die sich mit einer Krebserkrankung entweder an eine spezialisierte hom\u00f6opathische Klinik oder an eine konventionelle Klinik gewendet haben. Die Gruppen weisen in ihren wesentlichen Daten erhebliche Unterschiede auf, insbesondere hinsichtlich des Lebensalters, des Zeitpunkts in Bezug auf den Krankheitsbeginn und der Intensit\u00e4t der laufenden konventionellen Behandlung. Die Studie fragt aber nicht nach dem Erfolg dieser Behandlung, sondern nur nach der subjektiven Einsch\u00e4tzung der Patienten zu ihrem Befinden. Dabei vermag die Art der Darstellung nicht den Verdacht auszur\u00e4umen, dass die\u00a0Ergebnisse durch geeignetes Weglassen unpassender\u00a0Werte den Verlauf anders wiedergeben als tats\u00e4chlich vorgefunden und gemessen. Die ermittelten\u00a0Daten selbst lassen erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Messung aufkommen, denn, sollten die Daten tats\u00e4chlich stimmen, dann verzeichnen Patienten hierzulande mitten in einer akuten Krebsbehandlung nur eine unwesentlich geringere Lebensqualit\u00e4t als die durchschnittliche US-amerikanische Bev\u00f6lkerung. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Als wesentliche Datenbasis werden die Befindlichkeiten der beiden Gruppen in Bezug auf die Krankengeschichte zu zwei sieben Monate auseinanderliegenden Zeitpunkten erhoben. <\/span><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Ignoriert man die Unvergleichbarkeit der beiden Gruppen untereinander und den zeitlichen Versatz der erhobenen Daten, dann sind die beobachteten Ver\u00e4nderungen eher gering, selbst dann ist die Schlussfolgerung der Autoren angesichts der geringen Unterschiede der Daten nicht nachvollziehbar.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Schlussfolgerung<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Die Clinica Santa Croce muss einen begnadeten Marketingspezialisten haben. Die Idee, f\u00fcr die Werbung eine solche, wahrscheinlich in hohem Ma\u00dfe vom Steuerzahler finanzierte Studie zu veranlassen, ist wirklich gut. Getoppt nur durch den Einfall, den Bayerischen Rundfunk zu einem \u00f6ffentlich bezahlten Werbefilm zu veranlassen. Meine Anerkennung f\u00fcr diese Leistung!<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">Literatur und Quellen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">[1] Sommer S. Hom\u00f6opathie &#8211; warum und wie sie wirkt. Mankau Verlag, Murnau 2011, Seiten 20f, 65 etc. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">[2] Sendung des BR vom 22. 4. 2013, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LjhFjqjiT2w\">Link<\/a>\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\">[3] Rostock M, Naumann J, Guethlin C, Guenther G, Bartsch HH, Walach H. Classical Homeopathy in the treatment of cancer patients &#8211; a prospective observational study of two independent cohorts. BMC Cancer 2011, 11:19, <a href=\"http:\/\/www.biomedcentral.com\/1471-2407\/11\/19\">Link zum Volltext\u00a0<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[4] Webseite <a href=\"http:\/\/www.facit.org\/FACITOrg\/Questionnaires\">Facit.Org\u00a0<\/a><\/span><\/span><a href=\"http:\/\/www.facit.org\/FACITOrg\/Questionnaires\">\u00a0<\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[5] Webster K, Cella D, Yost K. The Functional Assessment of Chronic Illness Therapy (FACIT) Measurement System: properties, Applications, and interperetation. Health and Quality of Life Outcomes 2003, 1, <a href=\"http:\/\/www.hqlo.com\/content\/1\/1\/79\">Link<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[6] Webseite der Deutschen Zentralvereinigung hom\u00f6opathischer \u00c4rzte, <a href=\"https:\/\/www.dzvhae.de\/homoeopathie-\/-1-190.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>\u00a0<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[7] Zeitungsmeldung Merkur zur Oberlandklinik in Weilheim <a href=\" http:\/\/www.merkur-online.de\/lokales\/regionen\/neues-aerztehaus-gleich-beim-219417.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">[8] Webseite \/ Blog von Dr. Robert K\u00f6del <a href=\"http:\/\/www.drkoedel.de\/Website\/Willkommen.html\">Link<\/a> http:\/\/www.drkoedel.de\/Website\/Willkommen.html<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sucht man im Internet nach den Begriffen &#8218;Krebs&#8216; und &#8218;Hom\u00f6opathie, dann findet man eine gro\u00dfe Anzahl von Webseiten hom\u00f6opathischer \u00c4rzte und Heilpraktiker. Grunds\u00e4tzlich gibt es dabei durchaus unterschiedliche Aussagen. 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