{"id":3524,"date":"2018-05-06T10:43:56","date_gmt":"2018-05-06T08:43:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=3524"},"modified":"2020-09-14T21:04:28","modified_gmt":"2020-09-14T19:04:28","slug":"homoeopathie-als-information-wie-worueber-wozu","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=3524","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathie als Information &#8211; Wie? Wor\u00fcber? Wozu?"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D3524\" data-timestamp=\"1600117468\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D3524\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 15<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D3524&text=Hom%C3%B6opathie%20als%20Information%20%E2%80%93%20Wie%3F%20Wor%C3%BCber%3F%20Wozu%3F\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p style=\"padding-left: 30px;\">Hom\u00f6opathika enthalten keinen Wirkstoff. Das r\u00e4umen auch Hom\u00f6opathen ein. Die Wirkung entfalte sich auch nicht \u00fcber chemisch-pharmakologische Prozesse. Vielmehr gehe es um Informations\u00fcbertragung &#8211; wobei man sich dann gerne auf die Quantenphysik bezieht. Ein Beispiel, wie das klingt, wenn ein ausgewachsener Medizinprofessor diesen Standpunkt vertritt, konnte man bei den Berliner Wirtschaftsgespr\u00e4chen am 19. April h\u00f6ren, f\u00fcr Hartgesottene <a href=\"https:\/\/pulsb.de\/2018\/04\/23\/pb002-homoeopathie-in-der-kritik\/#t=43:23.124\" class=\"broken_link\">hier<\/a> der Podcast, das fragliche Geschwurbel ab min. 43:04.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><b><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bin\u00e4rcode_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3526 alignleft\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bin\u00e4rcode_2-1024x804.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"254\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bin\u00e4rcode_2-1024x804.jpg 1024w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bin\u00e4rcode_2-300x236.jpg 300w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Bin\u00e4rcode_2-768x603.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/a>In K\u00fcrze<\/b><\/p>\n<p>Die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie als Informations\u00fcbertragung zu erkl\u00e4ren, ersetzt die wissenschaftliche Unm\u00f6glichkeit der spezifischen Wirksamkeit von Hom\u00f6opathika durch eine leere Worth\u00fclse. Eine Analyse des Ablaufs und der Voraussetzungen, durch Weitergabe von Information einen Effekt zu erreichen, zeigt, dass dieses Funktionsprinzip nicht auf Hom\u00f6opathika anwendbar ist, weil keines der Merkmale eines solchen Ablaufs bei einer Behandlung durch Hom\u00f6opathika vorhanden ist. Au\u00dferdem ist nicht erkennbar, welche Information beispielsweise Speisesalz dem Organismus des Patienten weiterleiten k\u00f6nnte, damit dieser dazu veranlasst wird, die Selbstheilungskr\u00e4fte anders einzusetzen als es ohnehin passiert.<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathika haben weder Wirkstoffe, die zu einer Heilung f\u00fchren k\u00f6nnten, noch irgendwelche \u201eInformation\u201c, die etwas bewirken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><b>In L\u00e4nge<\/b><\/p>\n<p>Wir leben in einer Informationsgesellschaft und k\u00f6nnen uns wie noch niemals zuvor dank der Informationstechnik \u00fcber die verschiedensten Dinge und Sachverhalte informieren. Aber gerade diese Selbstverst\u00e4ndlichkeit aus vielfach t\u00e4glich ge\u00fcbter Praxis verdeckt die Komplexit\u00e4t des Vorgangs, wie durch eine Informations\u00fcbertragung etwas bewirkt werden kann.<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathische Mittel sollen dadurch eine Heilung bewirken, dass eine Information aus der Urtinktur in den K\u00f6rper des Patienten gelangt und dort eine auf die Beseitigung der Symptome gerichtete Reaktion hervorruft. Um zu zeigen, welche Einzelschritte dabei ablaufen m\u00fcssten u<a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Komunikation.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3528 alignleft\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Komunikation.png\" alt=\"\" width=\"257\" height=\"194\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Komunikation.png 602w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/Komunikation-300x226.png 300w\" sizes=\"(max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/a>nd um zu pr\u00fcfen, ob die hom\u00f6opathischen Pr\u00e4parate die Voraussetzungen daf\u00fcr erf\u00fcllen, dass dies auch geschehen kann, sei ein Alltagsbeispiel als Vergleich herangezogen: Sophie (S) als Sender sagt \u201eEs regnet drau\u00dfen\u201c, woraufhin der Eduard (E) als Empf\u00e4nger beim Gehen den Regenschirm mitnimmt und aufspannt. Dieser Vorgang d\u00fcrfte der Idee, wie eine Wirksamkeit durch Informations\u00fcbertragung zustande kommt, gut entsprechen: Sophie als die Urtinktur sozusagen, Eduard als der Organismus des Patienten.<\/p>\n<p><b>Voraussetzung: Wissensvorsprung<\/b><\/p>\n<p>Damit die Informations\u00fcbertragung \u00fcberhaupt einen Sinn macht, muss der Sender der Information \u00fcber Kenntnisse verf\u00fcgen, die der Empf\u00e4nger nicht hat. Wenn im Beispiel Eduard schon w\u00fcsste, dass es drau\u00dfen regnet, und er das auch nicht vergessen hat, dann w\u00fcrde er ohnehin den Schirm nehmen &#8211; und die zus\u00e4tzliche Information w\u00fcrde nichts bewirken.<\/p>\n<p>Was \u201ewissen\u201c hom\u00f6opathische Urtinkturen, was dem Organismus des Patienten unbekannt ist? Gehen wir zun\u00e4chst davon aus, dass dies nur die eigene Identit\u00e4t der Urtinktur ist.\u00a0 Die Information, die Natrium chloratum senden kann, besteht demnach nur darin, dass es sich bei der Urtinktur um Speisesalz handelt.<\/p>\n<p><b>Information codieren &#8211; Software<\/b><\/p>\n<p>Die Information stellt das Wissen dar, das an den Empf\u00e4nger zu \u00fcbertragen ist. Damit ist diese zun\u00e4chst immateriell &#8211; und kann deswegen nicht genutzt werden. Damit dies geschehen kann, muss sie erst auf einen materiellen Informationstr\u00e4ger gespeichert werden, was voraussetzt, dass die Information mit geeigneten Mitteln codiert und dem Datentr\u00e4ger (\u201eMedium\u201c) aufgepr\u00e4gt werden kann. Diesen Datentr\u00e4ger mit aufgepr\u00e4gter Information bildet die Nachricht, nicht im Sinne von \u201eNeuigkeit\u201c, sondern eher als \u201eBotschaft\u201c zu verstehen.<\/p>\n<p>Sophie k\u00f6nnte die Information, dass es drau\u00dfen regnet, als W\u00f6rter in einer bestimmten Sprache formulieren und \u00fcber ihre Stimmb\u00e4nder als Schallwellen der Umgebungsluft aufpr\u00e4gen. Sie k\u00f6nnte auch durch Geb\u00e4rden zeigen, dass es regnet, ein Bild zeichnen oder auf das Fenster deuten, was \u00fcber Photonen eine optische \u00dcbertragung w\u00e4re. Sie k\u00f6nnte die W\u00f6rter auf ein Papier schreiben, in ihr Handy sprechen oder per WhatsApp versenden, worauf die W\u00f6rter in eine Folge von Bits \u00fcbersetzt und mittels einer Antenne als elektromagnetische Welle abgestrahlt w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Wie man sieht, sind sehr viele M\u00f6glichkeiten gegeben, die Information, dass es drau\u00dfen regnet, auf einen Datentr\u00e4ger zu bringen und zu \u00fcbertragen. Allen ist aber gemeinsam, dass der Datentr\u00e4ger auf eine ganz bestimmte Art und Weise ver\u00e4ndert wird, die der gew\u00fcnschten Information entspricht. Die Information, dass die Sonne scheint oder dass es schneit, w\u00fcrde zu einem eindeutig unterscheidbaren anderen Code f\u00fchren.<\/p>\n<p><b>Speichermedium &#8211; Hardware<\/b><\/p>\n<p>Als Informationstr\u00e4ger kommt nur das Pr\u00e4parat selbst in Frage, so wie es der Kunde kauft. Beispielhaft w\u00e4ren das die Globuli, die mit einer verd\u00fcnnten und gesch\u00fcttelten L\u00f6sung der Urtinktur benetzt und anschlie\u00dfend getrocknet wurden. Da potenzierte Mittel je nach Potenzierungsverfahren und Anzahl der Potenzierungsschritte gewisse Unterschiede in der Wirkung aufweisen sollen, m\u00fcsste dies neben der Identit\u00e4t der Urtinktur als Information mitgegeben werden. In der L\u00f6sung m\u00fcsste also die Information \u201eNatrium Chloratum, 30 Mal nach dem C-Verfahren potenziert\u201c enthalten sein, wobei sich dies von Stufe zu Stufe ver\u00e4ndert. Da es ja nach hom\u00f6opathischer Lehre wichtig ist, dass die vorgegebene Anzahl Sch\u00fcttelschl\u00e4ge eingehalten wird, entsteht diese Information entweder beim zehnten Sch\u00fcttelschlag oder bei jedem der zehn Schl\u00e4ge ein bisschen.<\/p>\n<p>Die Codierung muss auf den Datentr\u00e4ger aufgebracht werden k\u00f6nnen und dort lange genug Bestand haben, dass sie f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt der Verarbeitung zur Verf\u00fcgung steht. W\u00e4hrend des Potenzierens m\u00fcsste das L\u00f6sungsmittel die Information bis zum n\u00e4chsten Potenzierungsschritt speichern und den Code durch Sch\u00fctteln auf das neu zugef\u00fchrte L\u00f6sungsmittel \u00fcbertragen und dabei den Potenzz\u00e4hler um eins erh\u00f6hen. Es verbl\u00fcfft, dass ausgerechnet durch Sch\u00fctteln eine solche zielgerichtete Codierung erreicht werden soll: Sch\u00fctteln ist in der normalen Alltagswelt ein Verfahren, um geordnete Strukturen durch Mischen aufzul\u00f6sen und durch zuf\u00e4llige zu ersetzen.<\/p>\n<p>Selbst wenn es gel\u00e4nge, eine solche Information dem frischen L\u00f6sungsmittel aufzupr\u00e4gen, h\u00e4tte diese nicht hinreichend lange Bestand, um sie in den n\u00e4chsten Schritt zu transportieren: Die Verfallszeit von Wasserstrukturen liegt bei 50 Femtosekunden, das ist die Zeit, die Licht braucht, um 0,015 Millimeter zur\u00fcckzulegen. Das ist um eine ganze Anzahl Gr\u00f6\u00dfenordnungen zu klein, um einen Potenzierungsschritt zu \u00fcberdauern.<\/p>\n<p>Die Eignung von Zuckermolek\u00fclen und -kristallen, derartig fein unterscheidbar codiert zu werden, wie es notwendig w\u00e4re, um die ganze Information aufzunehmen, darf bezweifelt werden. Alles, woraus sich nach hom\u00f6opathischer Lehre unterschiedliche Eigenschaften des fertigen Pr\u00e4parates ergeben, muss mit codiert werden. Es gibt tausende von hom\u00f6opathischen Mitteln, prinzipiell beliebige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Verd\u00fcnnung und auch die Zahl der Sch\u00fcttelschl\u00e4ge. Nat\u00fcrlich steht f\u00fcr die H\u00e4ufigkeit, mit der die Potenzierung ausgef\u00fchrt wurde, ebenfalls der gesamte Raum der nat\u00fcrlichen Zahlen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Es ist fraglich, o<a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/500px-Lactose_Haworth.svg_.png\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-3530 alignleft\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/500px-Lactose_Haworth.svg_.png\" alt=\"\" width=\"176\" height=\"155\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/500px-Lactose_Haworth.svg_.png 500w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/500px-Lactose_Haworth.svg_-300x265.png 300w\" sizes=\"(max-width: 176px) 100vw, 176px\" \/><\/a>b eine Aufl\u00f6sung von 32 bit ausreichen w\u00fcrde, um all die m\u00f6glichen verschiedenen Kombinationen zu codieren. Dennoch sei dies einmal vereinfachend angenommen, um eine praktische Vorstellung von den Voraussetzungen zu erhalten. Man vergleiche die Struktur eines Laktose-Molek\u00fcls mit der Darstellung eines 32 bit-Registers, geeignet um \u201ezwei hoch 32\u201c also knapp 4,3 Milliarden verschiedene Werte darzustellen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/32-bit.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3529 aligncenter\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/32-bit.png\" alt=\"\" width=\"497\" height=\"30\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/32-bit.png 497w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/32-bit-300x18.png 300w\" sizes=\"(max-width: 497px) 100vw, 497px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein solcher Registerinhalt, wie hier dargestellt, k\u00f6nnte etwa bedeuten: \u201eNatrium chloratum, 30 mal 1 : 100 mit jeweils 10 Sch\u00fcttelschl\u00e4gen potenziert.\u201c\u00a0 Dies w\u00e4re das Minimum dessen, was das hom\u00f6opathische Pr\u00e4parat dem Organismus des Patienten mitteilen m\u00fcsste. Man kann sich die Information in dieser Form als eine Identnummer vorstellen, \u00e4hnlich einer Bestellnummer in einem Katalog, die nichts weiter zu den Eigenschaften des zugeh\u00f6rigen Produkts aussagt, sondern nur eine Unterscheidung erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Wenn wir als Arbeitshypothese bei dieser 32-bit-Aufl\u00f6sung bleiben, um rund 4,3 Milliarden verschiedene Zust\u00e4nde darstellen zu k\u00f6nnen, ist die Frage, wie diese Register realisiert sind. Je nachdem, wieviele feste (!) Konfigurationen ein Zuckermolek\u00fcl annehmen kann, m\u00fcsste sich eine gewisse Anzahl davon zu einem Speicherwort fest verbinden. Wenn es zwei darstellbare Zust\u00e4nde gibt, dann ben\u00f6tigt man 32 Molek\u00fcle, bei drei Zust\u00e4nden etwa 21, bei vier w\u00e4ren es 16 Molek\u00fcle, die gemeinsam als Verband die Information tragen k\u00f6nnten. Da dieser Verband frei im Raum ausgerichtet ist, muss irgendwie noch erkennbar sein, von welcher Seite aus er zu lesen w\u00e4re, um sicherzustellen, dass die Information auch konsistent ausgelesen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Dieser Verband von Zuckermolek\u00fclen muss sich bilden und die Zuckermolek\u00fcle ihre dem Code entsprechenden Formen annehmen, indem auf jeweils sechs Zuckermolek\u00fclen (molare Masse je 342 g) ein einziges Wassermolek\u00fcl (molare Masse 18 g) aufgebracht und verdunstet wird. Mehr Wasser steht nicht zur Verf\u00fcgung. Wenn ein Wassermolek\u00fcl jedoch sechs Zuckermolek\u00fcle &#8222;programmiert&#8220;, dann muss es selbst so viele unterschiedliche Informationen tragen k\u00f6nnen, wie die sechs Zuckermolek\u00fcle. In diesem Falle 64 verschiedene Informationen. Bei der einfachen Struktur eines Wassermolek\u00fcls ist das nicht m\u00f6glich. Auch ist es kaum glaubhaft, dass sich jeweils 5 bis sechs Wassermolek\u00fcle (durch Sch\u00fctteln!) in die richtige unver\u00e4nderliche Reihenfolge bringen lassen, um ihre gemeinsame Information auf 32 Zuckermolek\u00fcle zu \u00fcbertragen. Folge: Egal wie man versucht, sich das vorzustellen: Das Konzept, eine Information von Potenz zu Potenz und dann auf Zucker zu \u00fcbertragen, st\u00f6\u00dft in allen Richtungen auf Ungereimtheiten.<\/p>\n<p>Ein Wassermolek\u00fcl m\u00fcsste es, wie schon gesagt, schaffen, sechs Zuckermolek\u00fcle zu &#8222;programmieren&#8220;. Der Verband und die Struktur der Molek\u00fcle m\u00fcssen allerdings stabil bleiben, wenn der Zucker w\u00e4hrend und nach der Einnahme mit der vielfachen Menge von Wassermolek\u00fclen aus den K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten des Patienten \u00fcberflutet wird, zumindest so lange, bis die Nachricht decodiert worden ist. Wie der Zucker diesen sich widersprechenden Anforderungen gen\u00fcgen soll, wird wohl schwerlich zu erkl\u00e4ren sein.<\/p>\n<p>Kurz: Die Hardware von L\u00f6sungsmittel und Zucker erscheint ungeeignet, in den verschiedenen Phasen die Information hinreichend lange zu speichern. Das Eintragen der Information in den Speicher durch Sch\u00fctteln w\u00e4hrend des Potenzierens und durch Verdunsten des Wassers auf der 100-fachen Masse Zucker k\u00f6nnen nicht als geeignete Prozesse angesehen werden.<\/p>\n<p><b>Erkennen der Nachricht<\/b><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst m\u00fcssen die Umgebungsbedingungen eine \u00dcbertragung der Nachricht zulassen. Wenn es zu laut ist, dann k\u00f6nnte Eduard Sophie nicht h\u00f6ren, bei Dunkelheit k\u00f6nnte er die Nachricht nicht lesen, wenn die Infrastruktur f\u00fcr die Handy-Telefonie nicht funktioniert, k\u00f6nnte er die Nachricht nicht empfangen. Dies soll aber hier nicht weiter betrachtet werden.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes ist aber erforderlich, dass Eduard die Nachricht als eine an ihn gerichtete Botschaft erkennt. Bei sprachlichen Botschaften ist das noch einfach, oder wenn das eigene Smartphone sich meldet, aber wenn es sich beispielsweise um eine CD-Rom oder auch einen Zettel handelt, dann wird es schwierig, die richtigen Informationstr\u00e4ger aus Hunderten gleichartiger Objekte herauszufinden.<\/p>\n<p>Bei den Hom\u00f6opathika tut sich hier eine weitere Schwierigkeit auf: Eine einmalige Gabe besteht aus f\u00fcnf Globuli, also etwa 0,05 g Zucker. Der t\u00e4gliche Zuckerverbrauch liegt in Deutschland bei knapp 100 g, (Zuckerverbrauch ca. 33,6 kg \/ Kopf in 2014\/15, <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/175483\/umfrage\/pro-kopf-verbrauch-von-zucker-in-deutschland\/\">Link<\/a>)\u00a0 also beim 2000-fachen einer Gabe. Gleichg\u00fcltig, wieviel Information in den f\u00fcnf Globuli einer Gabe enthalten sind: der t\u00e4gliche Zuckerkonsum liefert 2000 Mal so viele. Die Frage ist, wie der Organismus des Patienten erkennen kann, welche davon eine bedeutende Botschaft tragen und welche nicht. Letztendlich werden immer jeweils 32 Zuckermolek\u00fcle irgendwie angeordnet sein und einen lesbaren Code repr\u00e4sentieren. Der Empf\u00e4nger muss nur herausfinden, welcher sinnvoll ist und welcher nicht. Das kann nur mit statistischen Methoden geschehen. Es m\u00fcssen eine ganze Reihe von Datens\u00e4tzen gelesen werden &#8211;\u00a0 10.000? 20.000? &#8211; damit erkennbar ist, welche Information statistisch geh\u00e4uft auftritt. Was auch nur zum Ziel f\u00fchrt, wenn keine konkurrierende Information in h\u00f6herer H\u00e4ufigkeit als 1:2000 auftritt, etwa wenn allen Zuckermolek\u00fclen aus dem letzten Eis eine Informationen zu ihrer Herkunft aufgepr\u00e4gt worden w\u00e4re.<\/p>\n<p>Es sollte klar geworden sein, dass es unm\u00f6glich sein d\u00fcrfte, dass aus der F\u00fclle der Datens\u00e4tze herausgefunden werden kann, welche Information die richtige ist.<\/p>\n<p><b>Nachricht decodieren &#8211; Software<\/b><\/p>\n<p>Beim Empf\u00e4nger muss die Nachricht wieder decodiert werden, also die Information extrahiert werden. Daf\u00fcr muss der Empf\u00e4nger die passenden Sensoren zur Verf\u00fcgung haben und die gleiche Vorschrift, die aus der Information den fertigen Code geliefert hat, in umgekehrter Richtung anwenden.<\/p>\n<p>Im Beispiel kann Eduard die gesprochene Nachricht nur dann entschl\u00fcsseln, wenn er Sinneszellen hat, die Schallwellen der Lufts\u00e4ule wahrzunehmen und zu analysieren. Kann er nicht h\u00f6ren, kann er keine gesprochene Nachricht decodieren, kann er nichts sehen, kann er keine geschriebene Botschaft analysieren. Hat er kein f\u00fcr eine technisch aufbereitete Nachricht geeignetes Empfangsger\u00e4t, bleibt die Botschaft f\u00fcr ihn unbekannt.<\/p>\n<p>Der Empf\u00e4nger muss aber nicht nur die geeigneten Empfangseinrichtungen zur Verf\u00fcgung haben, er muss auch die gleiche Vorschrift zur Decodierung anwenden wie sie zum Codieren verwendet wurde. Hat Sophie deutsch gesprochen, kann Eduard dies nur verstehen, wenn er \u201eauf deutsch\u201c h\u00f6rt. Wenn er aber beispielsweise nur Russisch kann, wird er die Information nicht erhalten k\u00f6nnen. Oder wenn eine geschriebene Botschaft nicht mit Zeichen aufgeschrieben wurde, die Eduard lesen kann.<\/p>\n<p>Wenn also den Globuli tats\u00e4chlich auf irgendeine heute nicht bekannte Weise die Information \u201eNatrium chloratum, 30 mal 1 : 100 mit jeweils 10 Sch\u00fcttelschl\u00e4gen potenziert\u201c aufgepr\u00e4gt sein sollte, muss der Organismus die gleichen Regeln wieder in umgekehrter Reihenfolge anwenden, die beim Sch\u00fctteln bzw. beim Benetzen\/Verdunsten angewandt wurden. Man erkennt, dass das Codieren der Information kein Zufallsprozess sein kann, denn umgekehrt muss das Decodieren wieder die Information ergeben, was nur m\u00f6glich ist, wenn es einen eindeutigen Zusammenhang gibt. Wenn nicht, dann w\u00e4re das f\u00fcr R\u00e4tselfreunde sicher ein lustiger Zeitvertreib, aber als Therapie?<\/p>\n<p>Es ist nicht bekannt, wie der Organismus mittels welcher Rezeptoren die per Zufallsprozess aufgepr\u00e4gte Information, wenn sie denn vorhanden w\u00e4re, aus der auf den Zucker aufgebrachten Nachricht decodieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><b>Nachricht verstehen und Aktion ableiten<\/b><\/p>\n<p>Aus der decodierten Information muss der Empf\u00e4nger jetzt die Bedeutung verstehen. Das hei\u00dft, aus den Worten \u201eEs regnet drau\u00dfen\u201c muss das geistige Abbild entstehen, was Regen ist, dass das jetzt der Fall ist, was f\u00fcr Begleiterscheinungen und Folgen mit Regen verbunden sind und so weiter. Dies ist nat\u00fcrlich nur m\u00f6glich, wenn Eduard wei\u00df, was Regen ist. W\u00e4re Eduard Gr\u00f6nl\u00e4nder, erst seit Kurzem auf Besuch in Mitteleuropa, h\u00e4tte er vielleicht noch nie Regen kennengelernt &#8211; und k\u00f6nnte mit der Information, dass dies jetzt passiere, nichts anfangen. In diesem Fall m\u00fcsste Sophie weitere Information liefern, aus der hervorgeht, was Regen ist (\u201eWasser, das vom Himmel f\u00e4llt, wenn es f\u00fcr Schnee nicht kalt genug ist.\u201c).<\/p>\n<p>Aus der decodierten Information muss wiederum eine Handlung abgeleitet und in Gang gesetzt werden. Was wiederum voraussetzt, dass man die m\u00f6glichen Handlungsweisen kennt, also dass man im Beispiel wei\u00df, dass es unangenehm ist, bei Regen nass zu werden und dass ein Regenschirm ein sinnvolles Instrument ist, dies zu verhindern. Auch hier gilt: Wenn jemand aus einem anderen Kulturkreis stammt, in dem Regen keine Rolle spielt oder in dem Regenschirme ungebr\u00e4uchlich sind, wird er die Abhilfema\u00dfnahme nicht einleiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Organismus des Patienten muss also aus der Information \u201eNatrium chloratum, 30 Mal 1 : 100 mit jeweils 10 Sch\u00fcttelschl\u00e4gen potenziert\u201c eine Handlung ableiten, etwa \u201eLippenherpes bek\u00e4mpfen, und zwar auf die durch die Potenz C30 festgelegte Weise\u201c. Dies geschieht nach der hom\u00f6opathischen Lehre aber auch nur dann, wenn der Patient dem Natrium-chloratum-Typ entspricht oder seine restliche Symptomatik f\u00fcr dieses Mittel spricht, wenn der Patient also auch die Vorlieben und Abneigungen sowie die seelische Verfassung hat, die f\u00fcr Natrium chloratum sprechen.<\/p>\n<p>Man stelle sich die bisher betrachtete Information wie eine Kennnummer aus dem Conrad-Katalog vor: Die Nummer sagt erst mal nichts. Man muss den Katalog zur Hand haben, um herauszufinden, dass sich hinter der Bestellnummer 645702-62 eine &#8222;Gl\u00fchlampe 94 mm OSRAM 230 V E27 11 W Gr\u00fcn EEK: E Gl\u00fchlampenform dimmbar Inhalt 1 St&#8220; verbirgt.<\/p>\n<p>Irgendwo muss folglich der Katalog der Hom\u00f6opathika, also eine Materia medica, verf\u00fcgbar sein. Entweder im K\u00f6rper des Patienten, so dass der enthaltene Code das passende Programm abrufen kann: \u201eDas ist Natrium chloratum gewesen. Das soll mir jetzt sagen, ich muss was gegen den Lippenherpes unternehmen.\u201c Wenn dies dem Organismus hingegen nicht bekannt ist, dann muss die Information, was jetzt zu tun ist, ebenfalls vom Hom\u00f6opathikum \u00fcbertragen werden. Da die Urtinktur bei der Herstellung aber nicht wissen kann &#8211; jedenfalls nicht, wenn unsere normale Physik noch Geltung hat &#8211; wof\u00fcr das Mittel dermaleinst eingesetzt werden wird, m\u00fcsste das ganze Arzneimittelbild f\u00fcr Natrium chloratum mit auf den Zucker \u00fcbertragen worden sein und m\u00fcsste entschl\u00fcsselt werden. Und auch was die verschiedenen Potenzen bedeuten. Bisher gingen wir als Arbeitshypothese von einer 32-bit Aufl\u00f6sung aus. Dies reicht aus, um vier Buchstaben im ASCII-Code zu speichern, einem etwas antiquierten aber vergleichsweise speichereffektiven Bin\u00e4rcode f\u00fcr Schriftzeichen aus der Fr\u00fchzeit des Computerwesens. Wieviele Bit braucht man, um die -zig Seiten zu speichern, die das Arzneimittelbild von Natrium chloratum einnimmt? Zusammen mit den Angaben zur entsprechend der Potenz zu w\u00e4hlenden Abstufung?<\/p>\n<p>Die Information, dass es sich um ein bestimmtes Mittel handelt, kann aber keine eindeutige Handlungsanweisung liefern. F\u00fcr Natrium chloratum sind in den Materia medica sehr viele Symptome verzeichnet, schon Hahnemann hatte \u00fcber 1000 identifiziert. Um zu wissen, welche Anweisung jetzt g\u00fcltig sein soll, muss dem Organismus bekannt sein, woran er leidet. Denn nur wenn der Patient Lippenherpes hat, macht die Bek\u00e4mpfung diesen Symptoms Sinn. Wenn der Patient jedoch unter Verstopfung leidet oder Schwangerschaftserbrechen oder Migr\u00e4ne hat oder irgendein anderes Symptom, gegen das Natrium chloratum angeblich wirksam sein soll, dann ist dieses zu bek\u00e4mpfen:<\/p>\n<p>\u201eWenn Du Lippenherpes hast, bek\u00e4mpfe Lippenherpes entsprechend Potenz xxx.\u201c<br \/>\n\u201eWenn Du Verstopfung hast, bek\u00e4mpfe Verstopfung entsprechend Potenz xxx.\u201c<br \/>\n\u201eWenn Du Schwangerschaftserbrechen hast, bek\u00e4mpfe Schwangerschaftserbrechen entsprechend Potenz xxx.\u201c<\/p>\n<p>Das Hom\u00f6opathikum kann also bestenfalls dem K\u00f6rper den Auftrag geben, das zu bek\u00e4mpfen, was er hat. Und welche Neuigkeit w\u00e4re das f\u00fcr den K\u00f6rper? \u00dcber seine eigene Sensorik muss der Organismus ermitteln, woran er leidet, sonst kann er die passende Information nicht erkennen. Aber wenn der K\u00f6rper wei\u00df, welches Symptom vorliegt &#8211; wozu braucht er dann die Information des Hom\u00f6opathikums, dass er dies auch zu bek\u00e4mpfen habe? Kommt er nicht selbst darauf, dass Immunsystem anzuwerfen? Wie haben unsere Vorfahren dann die Jahrtausende und Jahrmillionen vor der Erfindung der Hom\u00f6opathie \u00fcberleben k\u00f6nnen? Und tun es weitgehend auch noch heute?<\/p>\n<p>Oder besteht die Information aus einer Handlungsanweisung, wie am besten gegen die jeweiligen Beschwerden vorzugehen ist? Also welche Bestandteile des Immunsystems auf welche Weise einzusetzen sind, um eingedrungene Krankheitserreger oder Fremdstoffe unsch\u00e4dlich zu machen? Wenn ja, dann muss man fragen, woher die Urtinktur als der Sender der Information die Kenntnisse der menschlichen Physiologie hat, um einen sinnvollen Ansto\u00df zu liefern, etwas Anderes zu tun als der Organismus gerade ausf\u00fchrt. Da die Urtinktur nicht wei\u00df, wogegen sie beim Patienten dermaleinst eingesetzt wird, m\u00fcsste sie folglich f\u00fcr alle in der Materia medica verzeichneten Symptome des Speisesalzes eine Strategie zum Einsatz der k\u00f6rpereigenen Abwehr kennen und als Information auf dem Zucker dem K\u00f6rper des Patienten mitteilen.<\/p>\n<p>Einmal von dem Speicherplatz abgesehen, der f\u00fcr die \u00dcbertragung dieser Information notwendig w\u00e4re: Irgendwie ist es kaum glaubhaft, dass einfaches Speisesalz &#8211; so wie \u00fcbrigens jede hom\u00f6opathische Urtinktur &#8211; \u00fcber Kenntnisse verf\u00fcgen kann, wie sie \u00fcblicherweise in einem Medizinstudium vermittelt werden.<\/p>\n<p><b>Zusammengefasst<\/b><\/p>\n<p>Das Konzept einer Informations\u00fcbertragung von der Urtinktur \u00fcber die Potenzierung auf die Globuli und von dort in den Organismus des Patienten ist nicht tragf\u00e4hig. Bei etwas tiefergehender Betrachtung zeigt sich:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Urtinktur verf\u00fcgt \u00fcber keine Kenntnisse, die dem Patienten nutzen k\u00f6nnten und als Information \u00fcbertragen werden m\u00fcssten.<\/li>\n<li>Sch\u00fctteln und Verdunsten von Wasser sind ungeeignete Verfahren, die Information zu codieren, wenn es sie denn g\u00e4be.<\/li>\n<li>Zucker ist ein ungeeigneter Tr\u00e4ger f\u00fcr Datencodes, wenn sie denn sinnvoll erzeugt werden k\u00f6nnten.<\/li>\n<li>Nichts spricht daf\u00fcr, dass der K\u00f6rper die Globuli als Nachrichtentr\u00e4ger erkennen w\u00fcrde und die Information, wenn sie denn vorhanden w\u00e4re, decodieren k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Selbst wenn auf diese Weise eine Information \u00fcber das hom\u00f6opathische Pr\u00e4parat im K\u00f6rper ank\u00e4me und verteilt werden w\u00fcrde, ist unklar, was der Organismus damit anfangen k\u00f6nnte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Insofern ist die Behauptung, Hom\u00f6opathie wirke durch Informations\u00fcbertragung, nichts weiter als eine sinnentleerte Worth\u00fclse, was allerdings auf den ersten Blick nicht einfach erkennbar ist. Schlie\u00dflich bedienen wir uns jeden Tag unz\u00e4hlige Male ganz beil\u00e4ufig des komplexen Ablaufs, durch Weitergabe von Information bestimmte Effekte hervorzurufen, sei es, dass wir eine Bestellung aufgeben, eine Anweisung erteilen, einen Wunsch \u00e4u\u00dfern oder uns \u00fcber irgendetwas beklagen.<\/p>\n<p>Es wird lediglich die fehlende Erkl\u00e4rbarkeit einer materiellen Wirkung durch die fehlende aber nicht ganz so deutlich zutage liegende Erkl\u00e4rbarkeit einer Informations\u00fcbertragung ersetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hom\u00f6opathika enthalten keinen Wirkstoff. Das r\u00e4umen auch Hom\u00f6opathen ein. Die Wirkung entfalte sich auch nicht \u00fcber chemisch-pharmakologische Prozesse. Vielmehr gehe es um Informations\u00fcbertragung &#8211; wobei man sich dann gerne auf die Quantenphysik bezieht. 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