{"id":3324,"date":"2017-12-13T14:19:30","date_gmt":"2017-12-13T13:19:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=3324"},"modified":"2017-12-13T14:27:05","modified_gmt":"2017-12-13T13:27:05","slug":"zur-kritik-von-professor-walach-zum-positionspapier-der-easac-zur-homoeopathie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=3324","title":{"rendered":"Zur Kritik von Professor Walach zum Positionspapier der EASAC zur Hom\u00f6opathie"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D3324\" data-timestamp=\"1513175225\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D3324\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D3324&text=Zur%20Kritik%20von%20Professor%20Walach%20zum%20Positionspapier%20der%20EASAC%20zur%20Hom%C3%B6opathie\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p lang=\"de-DE\">Auch Prof. Walach hat zur Stellungnahme der Europ\u00e4ischen Akademien der Wissenschaften geantwortet. Anlsss genug, die Kritikpunkte eingehender zu betrachten. Das folgende Schreiben ging am 13.12.2017 per Mail an ihn:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EASAC.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3332\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EASAC.png\" alt=\"\" width=\"911\" height=\"528\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EASAC.png 911w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EASAC-300x174.png 300w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/EASAC-768x445.png 768w\" sizes=\"(max-width: 911px) 100vw, 911px\" \/><\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Lieber Herr Prof. Walach,<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">dass Sie eine <a href=\"http:\/\/www.hom\u00f6opathie-forschung.info\/easac\/\">Stellungnahme<\/a> zu dem Positionspapier des EASAC (European Academies Science Advisory Council) [1] verfassen w\u00fcrden, war zu erwarten. Dass es eine Polemik geworden ist, \u00fcberrascht. Dass diese einer gewissen Richtigstellung bedarf, eher nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich m\u00f6chte mich auf einige wesentliche Ihrer Argumente st\u00fctzen:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Voreingenommenheit<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie vermissen die Unparteilichkeit, wobei nicht so ganz klar ist, auf wen Sie da zielen. Auf das EASAC oder auf die Institutionen, auf deren Ergebnisse sich das EASAC bezieht? Aber, wie dem auch sei, den Vorwurf der Voreingenommenheit wird man immer machen k\u00f6nnen, wenn sich jemand kritisch zur Hom\u00f6opathie \u00e4u\u00dfert ohne selbst Hom\u00f6opath zu sein. Dieser Vorwurf geht immer, genau so, wie er auch in umgekehrter Richtung gilt: Auch Hom\u00f6opathen, die sich pro Hom\u00f6opathie \u00e4u\u00dfern, kann man fehlende Neutralit\u00e4t vorwerfen. Oft auch noch substanzielle wirtschaftliche Eigeninteressen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aber Ihr Argument greift zu kurz: Es fehlt, dass Sie einen oder mehrere Punkte benennen, an denen sich die Voreingenommenheit ausgewirkt haben k\u00f6nnte, welche Schlussfolgerungen nicht stimmen, welche Bewertungen aufgrund einer Parteilichkeit in die falsche Richtung erfolgt sind. Diese m\u00fcsste man erkennen und benennen k\u00f6nnen. Wenn nicht, dann war das Design der Arbeit offenbar robust genug, dass dieses Problem sich nicht ausgewirkt hat.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00c4hnliche \u00dcberlegungen gelten \u00fcbrigens auch f\u00fcr den Vorwurf, wie Sie ihn vom HRI (<em>&#8222;Homeopathy Research Institute&#8220;<\/em>) \u00fcbernommen haben, es habe eine fr\u00fchere Version der NHMRC-Studie gegeben. Woraus Sie schlie\u00dfen, dass die jetzige Version <em>\u201evermutlich (sic!) verzerrt und im schlimmsten Fall sogar betr\u00fcgerisch\u201c<\/em> sei. Aber warum? Aufzeigen, wo die Fehler des jetzigen Reviews liegen k\u00f6nnten, k\u00f6nnen weder Sie noch das HRI.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Folgerung: Das sind Pseudoargumente, die in der \u00d6ffentlichkeit vielleicht gut klingen und geeignet sind, die Arbeit und deren Autoren in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen, aber keinen sachlichen Beitrag dazu liefern, dass man methodische oder sonstige Fehler der Arbeit erkennt und korrigiert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Neuere Publikationen<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie bem\u00e4ngeln, dass die EASAC nicht neuere Reviews zu Rate gezogen hat, und behaupten sogar, dass aus den vorliegenden Reviews, auch aus dem von Shang [2], erkennbar sei, dass es sich bei der Hom\u00f6opathie nicht um ein Placebo handle. Das soll wohl bedeuten, dass sie doch eine Wirkung \u00fcber Placebo hinaus aufweist. Denn wenn man unter Placebo ein Scheinarzneimittel ohne Wirkstoff versteht, dann muss man definieren, was man unter \u201eWirkstoff\u201c versteht. Wir k\u00f6nnten da ja h\u00f6chst unterschiedlicher Ansicht dar\u00fcber sein, ob eine L\u00f6sung \u201eArnica C30\u201c ein \u201eWirkstoff\u201c ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es ist sicher auch richtig, bei der Beurteilung eines Sachverhalts den neueren Quellen den Vorzug zu geben, denn diese reflektieren eher den aktuellen Stand der Erkenntnis als fr\u00fchere Arbeiten. Dabei ergibt sich dann folgendes Bild:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Au\u00dfer den Arbeiten von Shang et al. und dem NHMRC [3] gibt es die zwei Reviews von Mathie et al. aus den Jahren 2014 [4] und 2017 [5], wobei Sie letztere bei sich offenbar ausblenden &#8211; und sich noch nicht einmal die M\u00fche machen, wenigstens einen Vorwand daf\u00fcr zu finden. Wie zweifelhaft ist denn diese Vorgehensweise?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie zitieren nur das Review aus dem Jahr 2014, in dem die klassische Hom\u00f6opathie untersucht wird. Hier kamen die Autoren in der Tat auf ein positives Ergebnis &#8211; nachdem auf recht abenteuerliche Weise mindestens zwei qualitativ hochwertige Arbeiten, die zu negativen Ergebnissen kamen, aus der Betrachtung ausgeschlossen wurden &#8211; andere daf\u00fcr ganz offensichtlich post hoc trotz qualitativer Defizite zur belastbaren Evidenz hochgestuft wurden. Dazu besteht die betrachtete &#8222;Evidenz&#8220; zu einem Drittel auch noch aus Pilotstudien, die das per Definition gar nicht sind. In der Gesamtbetrachtung der eingeschlossenen Studien ergibt sich zwar ein (mickriges) OR von 1,53, aber Mathie warnt selbst, dass dieses Ergebnis mit Vorsicht zu genie\u00dfen sei, weil die Qualit\u00e4t der Studien insgesamt recht miserabel ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Da haben wir den Bewertungspunkt der Studienqualit\u00e4t. Eine unzureichende Studienqualit\u00e4t bedeutet in dem bei Reviews \u00fcblicherweise angewandten Bewertungsschema nach dem Jadad-Score oder neuer bei der Bewertung des Risk of Bias, dass mindestens in einem der drei Gebiete Randomisierung, Verblindung und Vollst\u00e4ndigkeit der Ergebnisse keine angemessenen Methoden angewandt wurden, zumindest nicht dar\u00fcber berichtet wird. Alle diese Schw\u00e4chen haben jedoch zur Folge, dass Studien, die diese Fehler aufweisen, zumeist einen st\u00e4rkeren Effekt feststellen, als Studien, die in dieser Hinsicht einwandfrei sind (siehe Kapitel 8.9 und folgende im Cochrane-Handbuch [6]). Dass dies auch bei Studien zur Hom\u00f6opathie der Fall ist, wurde schon in der Arbeit von Linde aufgezeigt [7]. Auch bei Mathie (2017) findet sich dieser Trend.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir k\u00f6nnen also das Ergebnis von Mathie (2014) dahingehend zusammenfassen, dass es f\u00fcr die individualisierte Hom\u00f6opathie keine hochwertigen Studien &#8211; <em>\u201elow risk of bias\u201c<\/em> &#8211; gibt, die einen positiven Effekt aufzeigen. Wenn man allerdings die Studien zusammenfasst, die wegen mangelnder Qualit\u00e4t das Ergebnis in die positive Richtung \u00fcberzeichnen, dann kommt ein marginaler positiver Effekt heraus. Tolle Evidenz. Wirklich.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Also: Um zu dem Schluss zu kommen, dass die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie \u00fcber Placebo hinausreiche, muss man jedwede Qualit\u00e4tsfragen zu den Einzelstudien ausklammern.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nehmen wir Mathies Review von 2017 \u00fcber die nicht-individualisierte Hom\u00f6opathie hinzu, dann f\u00e4llt auf, dass es nur zwei Studien gibt, die qualitativ hochwertig sind, und dass beide keinen signifikanten Vorteil gegen Placebo feststellen. Hier ergeben alle eingeschlossenen Studien sogar einen noch k\u00fcmmerlicheren Effekt als in der Arbeit von 2014 (SMD = -0,24 ergibt nach [6] OR = 1,27). Auch in dieser Arbeit bem\u00e4ngelt Mathie die niedrige Qualit\u00e4t der Studien und f\u00fchrt weiter aus, dass er kein Krankheitsbild gefunden habe, f\u00fcr das es belastbare Evidenz f\u00fcr eine Wirksamkeit \u00fcber Placebo hinaus g\u00e4be.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die an anderer Stelle vielmals kritisierten und zitierten Ergebnisse des NHMRC aus dem Jahr 2015 seien hier erg\u00e4nzend erw\u00e4hnt, die zeigten, dass es keine belastbare Evidenz daf\u00fcr gibt, dass die Hom\u00f6opathie in irgendeinem Krankheitsbild einen klinischen Effekt \u00fcber Placebo hinaus aufweise.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Insofern k\u00f6nnen wir feststellen, dass die Arbeiten von Mathie (2014), NHMRC (2015) und Mathie (2017) die Ergebnisse von Shang best\u00e4tigen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Darin sind auch die vernichtenden Ergebnissen von Mathie, der als berufliche Zugeh\u00f6rigkeit das Homeopathy Research Institute angibt, eingeschlossen. Sollte tats\u00e4chlich eine Voreingenommenheit gegen die Hom\u00f6opathie die Ergebnisse von Shang und dem NHMRC beeinflusst haben, dann ist festzustellen, dass man auch unter der gegenteiligen \u00dcberzeugung zu ziemlich genau den gleichen Ergebnissen kommt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00dcbrigens ist damit auch die Aussage von Hahn [11], so wie Sie sie zitieren, widerlegt: Mathie kommt zu den gleichen Ergebnissen wie Shang, ohne 90% der Studien auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich sehe Ihre Kritikpunkte, die auf eine einseitige Literaturauswahl und <em>\u201eHinbiegen von Kriterien\u201c<\/em> hinauslaufen, als widerlegt an: Dass Hom\u00f6opathie etwas anderes sein soll als ein Placebo, ist nicht belegt, und dieses Ergebnis ist unter unterschiedlichen methodischen Ans\u00e4tzen von mehreren Forschergruppen unabh\u00e4ngig voneinander repliziert worden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Zulassung<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie sagen, da Hom\u00f6opathika nicht als Therapeutikum f\u00fcr ein bestimmtes Krankheitsbild entwickelt wurden, passe das \u00fcbliche Zulassungsverfahren nicht, die \u00dcberpr\u00fcfung des Mittels bei einer bestimmten Indikation zur Grundlage zu machen. Stattdessen ist es offenbar Ihrer Ansicht nach gerechtfertigt, \u00fcberhaupt auf jede Form einer \u00dcberpr\u00fcfung der Wirksamkeit zu verzichten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das f\u00fchrt in der Konsequenz dazu, dass es in der Hom\u00f6opathie kein Beurteilungskriterium daf\u00fcr gibt, ob ein Ausgangsstoff \u00fcberhaupt als Grundlage f\u00fcr ein wirksames Arzneimittel geeignet ist oder nicht. Auch eine hom\u00f6opathische Arzneipr\u00fcfung kann dies nicht sein, denn dort fehlt auch der kleinste Versuch, eine Kausalit\u00e4t zwischen der Einnahme des Mittels und den beobachteten Symptomen zu verifizieren. In der Hom\u00f6opathie kann folglich alles und jedes ein Arzneimittel sein, auch Elektrosmog beispielsweise, wie von der Fa. Homeda angeboten. Oder Vakuum oder Jupiterlicht. Sie haben keine M\u00f6glichkeit, diese als &#8222;hom\u00f6opathisches Heilmittel&#8220; zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gibt es in der Hom\u00f6opathie ein einziges experimentell \u00fcberpr\u00fcfbares Kriterium, wirksame von unwirksamen Mitteln zu unterscheiden? Wenn ja, dann kann dies zur Grundlage eines Zulassungsverfahrens gemacht werden. Wenn nein, wenn also Wirkung und Nicht-Wirkung eines Mittels rein stochastisch erfolgen und nicht anhand irgendwelcher Kriterien vorhersagbar sind, dann sind Hom\u00f6opathika keine zielgerichtet einsetzbare Heilmittel und nichts weiter als Placebos.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dazu kommt: Die Hom\u00f6opathie stellt einerseits hohe Anspr\u00fcche an die eigene Wirksamkeit auf, die der Universit\u00e4tsmedizin mindestens gleichwertig, wenn nicht gar \u00fcberlegen sei, versagt aber gr\u00fcndlich, wenn man in einem kontrollierten Versuch die Wirksamkeit auf die Probe stellt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Angesichts dieser Gegebenheiten ist es einfach nicht sinnvoll, knappe und dann an anderem Ort fehlende Forschungsgelder in eine Therapie zu investieren, die eben nicht nur den Nachweis einer Wirksamkeit bislang schuldig geblieben ist, sondern bei der auch mit Sicherheit ausgeschlossen ist, dass sie eine \u00fcber Placebo hinausgehende Wirksamkeit aufweisen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Angesichts der billigen Rohstoffe und dem sehr \u00fcberschaubaren Aufwand in der Produktion d\u00fcrfte die Finanzkraft des Teils von Big Pharma, der sich mit der Hom\u00f6opathie besch\u00e4ftigt, doch ausreichen, ein paar wirklich \u00fcberzeugende Arbeiten vorzulegen. Allerdings scheint das Risiko, dass dies nicht m\u00f6glich ist, relativ gro\u00df zu sein, wie der an sich aus hom\u00f6opathischer Sicht unter optimalen Randbedingungen von Ihnen vorgelegten M\u00fcnchner Kopfschmerzstudie zu entnehmen ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Cochrane-Kriterien<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie zitieren eine Arbeit von El Dib [8], in der die Ergebnisse von \u00fcber 1000 Reviews aus allen 50 Sparten der Cochrane Collaboration untersucht wurden. Ich m\u00f6chte Sie hiermit zun\u00e4chst auf einen kleinen, aber m\u00f6glicherweise (oder wahrscheinlich?) bedeutsamen \u00dcbersetzungsfehler Ihrerseits hinweisen: <em>\u201elikely\u201c<\/em> hei\u00dft <em>\u201ewahrscheinlich\u201c<\/em>, ist also im Deutschen eine deutlich positivere Aussage als das von Ihnen benutzte Wort <em>\u201em\u00f6glicherweise\u201c<\/em>. Genaugenommen kann man der Unm\u00f6glichkeit eines endg\u00fcltigen Beweises gar nicht anders Rechnung tragen, als dass man ein Mittel als <em>\u201ewahrscheinlich wirksam\u201c<\/em> oder <em>\u201ewahrscheinlich unwirksam\u201c<\/em> bezeichnet. Ihre \u00dcbersetzung <em>\u201em\u00f6glicherweise wirksam\u201c<\/em> bringt einen Spin in Ihre Argumentation, der ungerechtfertigt ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Man fand in 44 % der F\u00e4lle, dass die Behandlungen wahrscheinlich wirksam waren (<em>\u201ewere likely to be beneficial\u201c<\/em>), in 7 % der F\u00e4lle wahrscheinlich sch\u00e4dlich waren (<em>\u201elikely to be harmful\u201c<\/em>), und in 49 % der F\u00e4lle konnte weder ein Nutzen noch ein Schaden festgestellt werden (<em>\u201edid not support either benefit or harm\u201c<\/em>). Das sind jedenfalls die Angaben aus dem Abstract der Arbeit. Dass Sie aus einem fehlenden Hinweis, dass weitere Forschung sinnvoll sei, auf eine endg\u00fcltige Sicherheit des Befundes schlie\u00dfen, ist aus meiner Sicht ebenfalls nicht gerechtfertigt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ihren entscheidenden Fehler machen Sie aber in dem Punkt, dass Sie die Zahl der positiven oder negativen Reviews direkt auf die in der t\u00e4glichen Praxis ausgef\u00fchrten Behandlungen \u00fcbertragen. Dies ist mit Sicherheit falsch, da zun\u00e4chst die Existenz einer Studie nicht aussagt, in welchem Umfang diese Therapie in der Praxis angewendet wird. Wichtiger aber, Sie unterstellen implizit, dass ein negatives Ergebnis bei Cochrane schlicht ignoriert w\u00fcrde und keine Folgen in der t\u00e4glichen Anwendung zeigen w\u00fcrde &#8211; auch nicht in der Erstattungsf\u00e4higkeit. Woraus schlie\u00dfen Sie das?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In der Hom\u00f6opathie ist es zweifelsohne \u00fcblich, dass unvorteilhafte Studienergebnisse in der Praxis einfach ignoriert werden &#8211; man denke an das Beispiel Ihrer Kopfschmerzstudie, in der aufgezeigt wurde, dass Kopfschmerzen auch unter g\u00fcnstigsten Bedingungen nicht mittels klassischer Hom\u00f6opathie erfolgreich zu behandeln sind [9]. Aber in der Universit\u00e4tsmedizin greift Ihre Aussage sicher fehl, wenn Sie nicht betrachten, wie sich die Studienergebnisse auf die Zahl der durchgef\u00fchrten Therapien aus dem Untersuchungsbereich ausgewirkt haben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich betrachte dieses Argument und alles, was Sie daraus ableiten, als widerlegt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Anteil hoher Evidenzklassen<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie ziehen einen f\u00fcr die Hom\u00f6opathie positiven Vergleich zur Kardiologie und Onkologie, bei der nur 11 % bzw. 6 % der Leitlinienempfehlungen durch systematische Reviews bzw. PCTs abgesichert seien und die Hom\u00f6opathie im Vergleich dazu gar nicht so schlecht aussehe.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Frage: Welche Leitlinien gibt es denn in der Hom\u00f6opathie? Wie viele Empfehlungen werden darin gegeben &#8211; und wie viele davon sind durch positive Reviews bzw. Vergleichsstudien gest\u00fctzt? Nebenbei: Inwiefern kann die Hom\u00f6opathie hier als \u201eerfahrungsbasiert\u201c gelten, wie Sie sagen, wenn es keine Verfahren gibt, in denen die Erfahrungen gesammelt, \u00fcberpr\u00fcft und als \u201ebest practice\u201c-Empfehlungen an Andere weitergegeben werden k\u00f6nnen?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zur Erinnerung: An belastbaren positiven Studien gibt es ja recht wenige, Mathie fand im gesamten untersuchten Bestand von \u00fcber 100 Arbeiten nur zwei Studien mit <em>\u201elow risk of bias\u201c<\/em> und die zeigten keine signifikanten Ergebnisse. Das hei\u00dft, selbst wenn es Leitlinien g\u00e4be, dann k\u00f6nnten sich nur wenige bis keine Empfehlungen auf sichere Evidenz abst\u00fctzen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich betrachte dieses Argument daher als unbegr\u00fcndet.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Gefahr der Hom\u00f6opathie<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie verneinen das Argument, von der Hom\u00f6opathie gehe eine Gef\u00e4hrdung aus, indem wichtige Behandlungen zur\u00fcckgestellt oder sogar ganz darauf verzichtet wird. In der von Ihnen als Gegenargument zitierten Studie von G\u00fcthlin et al. wird aufgezeigt, dass 21 von 243 Hom\u00f6opathie-Patienten eine konventionelle Therapie abgelehnt h\u00e4tten [10]. Ich verstehe nicht, wie man daraus schlie\u00dfen kann, dass das angesprochene Risiko nicht gegeben sei, dass Krebspatienten, die sich einer konventionellen Therapie verweigerten, eine Rarit\u00e4t seien. Knapp 8 % der Hom\u00f6opathie-Patienten sind doch genau dieses Risiko eingegangen, das sind nach meinem Sprach- und Zahlengef\u00fchl keine <em>&#8222;Rarit\u00e4ten&#8220;<\/em>. In dieser Zahl sind noch nicht einmal die Patienten erfasst, die im fr\u00fcheren Verlauf die konventionelle Behandlung zur\u00fcckgestellt hatten &#8211; oder die sich die teure Privatklinik oberhalb des Lago Maggiore nicht leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich betrachte Ihr Argument als in sich selbst widerlegt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Der Aspirinvergleich<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sie betrachten die Hom\u00f6opathie als eine \u201ewissenschaftliche Anomalie\u201c, die ja eigentlich zur Forschung herausfordern m\u00fcsste. Man habe ja schlie\u00dflich bei Aspirin auch erst sp\u00e4ter herausgefunden, wie es wirkt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Vergleich hinkt gewaltig. Aspirin bzw. der Vorl\u00e4ufer Weidenrinde wird sicher seit Jahrtausenden als Medikament verwendet und die Erkl\u00e4rung, wie es wirkt, ist sicher viel neueren Datums. Das ist nicht zu bezweifeln.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aber:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Unterschied zur Hom\u00f6opathie ist bemerkenswert. Zun\u00e4chst ist es unzweideutig so, dass, wenn man das fr\u00fcher aus Weidenrinde hergestellte Heilmittel, heute Aspirin, einnimmt, ohne jeden Zweifel ein Wirkstoff im K\u00f6rper des Patienten ankommt. Dass dieser Wirkstoff dann etwas bewirkt, widerspricht weder den Naturwissenschaften noch den Erfahrungen des Alltags.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei der Hom\u00f6opathie hingegen ist noch nicht einmal erkl\u00e4rbar, wie eine wirksame Agens der Ursprungssubstanz auf dem Weg \u00fcber das Potenzieren besonders bei Hochpotenzen \u00fcberhaupt auf \/ an \/ in den K\u00f6rper des Patienten gelangen k\u00f6nnte und die Wirksamkeit im Vergleich zum Ausgangsstoff dabei noch zunehmen sollte. Man m\u00fcsste nicht nur ein Modell daf\u00fcr finden, wie dies \u00fcberhaupt zustande kommen k\u00f6nnte, sondern dieses Modell m\u00fcsste auch erkl\u00e4ren, warum dies in allen anderen Bereichen des Lebens nicht der Fall ist. Wenn man \u00fcber Sch\u00fctteln die Wirksamkeit der L\u00f6sung trotz des Verlusts an Wirkstoffgehalt nicht nur aufrecht erhalten sondern sogar verst\u00e4rken kann, warum passiert das nicht bei koffeinfreiem Kaffee, aufbereitetem Trinkwasser, steriler Infusionsl\u00f6sung, alkoholfreiem Bier, zu d\u00fcnner Farbe, zu wenig gew\u00fcrzten Speisen, Insulin und anderen fl\u00fcssigen Medikamenten, etc.?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Vergleich mit Aspirin &#8211; oder anderen Arzneimitteln, deren genaue Wirkung man nicht kennt &#8211; ist f\u00fcr die Betrachtung der Hom\u00f6opathie ohne Aussage.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Anwendung der Hom\u00f6opathie durch \u00c4rzte<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die von Ihnen zitierte Quelle ist derzeit ja noch nicht verf\u00fcgbar, wonach 21 % der befragten 138 \u00c4rzte in einer (komplement\u00e4rmedizinischen?) Weiterbildung angaben, die Hom\u00f6opathie bei sich selbst anzuwenden. Woraus schlie\u00dfen Sie, dass diese \u00c4rzte von den besten Ausbildungsinstitutionen Europas ausgebildet wurden? Woraus schlie\u00dfen Sie, dass dies ein repr\u00e4sentativer Querschnitt ist? In jeder Profession, der meinen wie der Ihren, gibt es einen gewissen Prozentsatz von Leuten, die die Grundz\u00fcge ihrer Disziplin nicht verstanden oder aus welchen Gr\u00fcnden auch immer vergessen haben. Aber ich bin gespannt auf diese Ver\u00f6ffentlichung &#8211; oder vielleicht k\u00f6nnen Sie mir ja den Vorabdruck zukommen lassen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In Ihrem langen Text, Herr Prof. Walach, gibt es noch viel mehr Ansatzpunkte, Nebens\u00e4tze und Anspielungen, die ein falsches Bild von der Realit\u00e4t in der Hom\u00f6opathie zeichnen. Ich habe mich hier auf die Wesentlichen beschr\u00e4nkt, die sich samt und sonders als nicht tragf\u00e4hig erwiesen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Der Vorwurf der fehlenden Unvoreingenommenheit ist ohne Belang, da unklar bleibt, wie und wo diese sich ausgewirkt haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Neu publizierte systematische Reviews kommen zu dem gleichen Ergebnis wie Shang, dass es keinen Nachweis daf\u00fcr gibt, dass die Hom\u00f6opathie eine h\u00f6here Wirksamkeit aufweist als Placebo.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Es ist offenbar unm\u00f6glich, ein Verfahren anzugeben, wie man potenziell wirksame von unwirksamen Mitteln unterscheidet, weshalb auch \u201eMondlicht\u201c oder \u201eSchwingungen\u201c als hom\u00f6opathische \u201eArzneimittel\u201c gelten m\u00fcssen.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Im Gegensatz zur Universit\u00e4tsmedizin fehlt der Hom\u00f6opathie jedwede Leitlinie, deren Empfehlungen auf Evidenz gegr\u00fcndet w\u00e4ren.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Die Existenz des Risikos, dass Patienten die Hom\u00f6opathie zu Lasten einer konventionellen Behandlung bevorzugen k\u00f6nnen, zeigt sich sogar in Studien, bei denen Sie als Co-Autor fungieren.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Ein auch nur halbwegs schl\u00fcssiges Modell der Wirksamkeit hom\u00f6opathischer Mittel ist nicht in Sicht.<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Und dass \u00c4rzte Hom\u00f6opathika nutzen, muss nicht notwendigerweise auf deren Wirksamkeit hinweisen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Nein, die Stellungnahme und die Forderungen des EASAC haben Sie nicht widerlegt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Norbert Aust<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Quellen und Belege:<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[1] European Academies Science Advisory Council: &#8220;Homeopathic products and practices: assessing the evidence and ensuring consistency in regulating medical claims in the EU\u201c, EASAC:September 2017, <a href=\"http:\/\/www.easac.eu\/fileadmin\/PDF_s\/reports_statements\/EASAC_Homepathy_statement_web_final.pdf\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[2] Shang A, Huwiler-M\u00fcntener K, Nartey L et al.: &#8220;Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? Comparative study of placebo-controlled trials of homeopathy and allopathy&#8220;, Lancet 2005;366:726-32 <a href=\"http:\/\/www.homeovet.cl\/Libros\/Are%20the%20clinical%20effects%20of%20homoeopathy%20placebo%20effects%20Comparative%20study%20of%20placebo-controlled%20t.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[3] National Health and Medical Research Council. 2015. &#8220;NHMRC Statement on Homeopathy&#8220;, Canberra: NHMRC; 2015 <a href=\"https:\/\/www.nhmrc.gov.au\/_files_nhmrc\/publications\/attachments\/cam02_nhmrc_statement_homeopathy.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[4] Mathie RT, Lloyd SM, Legg LA et al.: &#8220;Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis&#8220;, Systematic Reviews 2014;3:142 <a href=\"https:\/\/systematicreviewsjournal.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/2046-4053-3-142\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[5] Mathie RT, Ramparsad N, Legg LA et al.: &#8220;Randomised, double-blind, placebo-controlled trials of non-individualised homeopathic treatment: Systematic review and meta-analysis&#8220;, Systematic Reviews 2017;6:663 <a href=\"https:\/\/systematicreviewsjournal.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/s13643-017-0445-3\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[6] <span lang=\"de-DE\">Higgins JPT, Green S.: &#8220;Cochrane Handbook for Systematic Reviews of Interventions&#8220;; The Cochrane Library, 2008 <a href=\"https:\/\/dhosth.files.wordpress.com\/2011\/12\/cochrane-handbook-for-systematic-reviews-of-interventions.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[7] Linde K, Scholz M, Ramirez G et al.: &#8220;Impact of Study Quality on Outcome in Placebo-Controlled Trials of Homeopathy&#8220;, J Clin Epidemiol (1999);52(79:631-636 <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0895435699000487\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[8] El Dib RP, Atallah AN, Andriolo RB:&#8220;Mapping the Cochrane evidence for decision making in Health care&#8220;, J Evaluation in Clinical Practice(2007);13(4):689-692 <a href=\"http:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/wol1\/doi\/10.1111\/j.1365-2753.2007.00886.x\/abstract\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[9] Walach H, Haeusler W, Lowes T et al.: &#8220;Classical homeopathic treatment of chronic headaches&#8220;, Cephalagia(1997);17:119-126 <a href=\"http:\/\/journals.sagepub.com\/doi\/abs\/10.1046\/j.1468-2982.1997.1702119.x\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[10] Guethlin C, Walach H, Naumann J et al.: &#8220;Characteristics of cancer patients using homeopathy compared with those in conventional care: a cross-sectional study&#8220;, Annals of oncology(2009);21(5):1094-1099 <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/annonc\/article\/21\/5\/1094\/236219\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[11] Hahn RG: &#8220;Homeopathy: Meta-Analyses of Pooled Clinical Data&#8220;,Forsch Komplement\u00e4rmed(2013);20:376-381 <a href=\"https:\/\/www.karger.com\/Article\/FullText\/355916\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch Prof. Walach hat zur Stellungnahme der Europ\u00e4ischen Akademien der Wissenschaften geantwortet. Anlsss genug, die Kritikpunkte eingehender zu betrachten. 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