{"id":2991,"date":"2017-02-02T16:13:41","date_gmt":"2017-02-02T15:13:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2991"},"modified":"2017-02-02T16:16:29","modified_gmt":"2017-02-02T15:16:29","slug":"erstes-update-reaktionen-auf-unsere-briefaktion-zur-kennzeichnungspflicht-von-homoeopathika","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2991","title":{"rendered":"Erstes Update &#8211; Reaktionen auf unsere Briefaktion zur Kennzeichnungspflicht von Hom\u00f6opathika"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2991\" data-timestamp=\"1486052189\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2991\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 25<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2991&text=Erstes%20Update%20%E2%80%93%20Reaktionen%20auf%20unsere%20Briefaktion%20zur%20Kennzeichnungspflicht%20von%20Hom%C3%B6opathika\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>Der Hintergrund der Briefaktion, der Brieftext und die ersten Antworten zur Kennzeichnungspflicht f\u00fcr Hom\u00f6opathika finden sich im vorherigen Beitrag <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2984\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>Am 24. Januar hatte ich nochmal nachgefasst und den Brief den Adressaten, die bisher noch nicht geantwortet hatten, erneut zur Kenntnis gegeben. Dies erbrachte eine ganze Reihe weiterer Antworten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Zusammengefasst als Strichliste:<\/p>\n<ul>\n<li>Wir sind nicht zust\u00e4ndig \/ nicht unser Thema: IIIII IIIII<\/li>\n<li>Wir sehen keinen Handlungsbedarf: IIII<\/li>\n<li>Wir werden uns damit besch\u00e4ftigen: III<\/li>\n<\/ul>\n<p>R\u00fccklaufquote: 17 \/ 134 = 12,7 %<\/p>\n<p>Stand: 02.02.2017<\/p>\n<p>Im Einzelfall ist der Hinweis auf die mangelnde Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Gesetzgebung sicher berechtigt. Die gesetzgeberischen Kompetenzen sind klar geregelt. Wir hatten aber danach gefragt, ob die jeweilige Institution irgendwelche Aktivit\u00e4ten anregen wird, ein Schritt, der soweit bekannt, allen den angesprochenen Institutionen offen steht (was aber nicht unbedingt sachlich richtig sein muss).<\/p>\n<p>Wenn man den Hinweis auf die fehlende Zust\u00e4ndigkeit noch irgendwie nachvollziehen kann, dann sind die Begr\u00fcndungen daf\u00fcr, warum kein Handlungsbedarf gesehen wird, doch bemerkenswert, zeugen sie doch von einer stark ausgepr\u00e4gten Unwissenheit \u00fcber die tats\u00e4chlichen Gegebenheiten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man im Bundesgesundheitsministerium offenbar nicht zur Kenntnis nimmt, dass die Anbieter f\u00fcr Hom\u00f6opathie die gesetzlichen Regelungen zum Werbeverbot mit ihrer Vermarktungsstrategie aushebeln, geht man anderswo davon aus, dass einfach alles in bester Ordnung sei:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Gesundheitsausschuss im Landtag Baden-W\u00fcrttemberg h\u00e4lt die Nutzer hom\u00f6opathischer Pr\u00e4parate f\u00fcr hinreichend aufgekl\u00e4rt, dass sie \u00fcber die fehlende Wirksamkeit der Pr\u00e4parate Bescheid w\u00fcssten (Antwort 7). Eine doch recht erstaunliche Auffassung.<\/li>\n<li>Die SPD-Fraktion in Schleswig-Holstein m\u00f6chte kl\u00e4ren, wie die verschiedenen Therapieans\u00e4tze begleitend eingesetzt werden k\u00f6nnen (Antwort 12).<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Der Gesundheitsminister in Baden W\u00fcrttemberg geht davon aus, dass die Therapeuten und Therapeutinnen sich ihrer Verantwortung bewusst sind und die Grenzen der Therapieverfahren kennen und respektieren (Antwort 14).\u00a0 Man fragt sich, warum dann die vielen gesetzlichen Vorgaben in der evidenzbasierten Medizin erforderlich sind. Sind die Therapeuten dort unf\u00e4higer?<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Nach der \u00dcberzeugung des stellvertretenden Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Bayerischen Landtag sind offenbar die Patienten und Patientinnen diejenigen, die mit der Hom\u00f6opathie &#8222;verantwortlich umgehen&#8220; m\u00fcssen.(Antwort 16). In einem Land, in dem der Verbraucher vor aller m\u00f6glichen Unbill gewarnt und gesch\u00fctzt werden muss, ist das ein bemerkenswertes Vertrauen auf die Eigenverantwortlichkeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ich habe irgendwie das Gef\u00fchl, dass es sich hier lediglich um Pseudoargumente handelt, mit denen man unbequeme Wahrheiten ausblenden will.<\/p>\n<p><strong>Dokumentation neue Antworten:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Antwort 7:<\/strong><\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Landtags von Baden W\u00fcrttemberg antwortet am 24.1.2017:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>in der Tat ist mir Ihr Schreiben vor den Feiertagen &#8222;entwischt&#8220; &#8211; entschuldigen Sie bitte meine versp\u00e4tete R\u00fcckmeldung.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Grunds\u00e4tzlich ist im Sinne des Patienten- und Verbraucherschutzes eine Kennzeichnungspflicht zu begr\u00fc\u00dfen. Allerdings \u00a0kann eine solche\u00a0Kennzeichnungspflicht wohl nur durch Bundesgesetz geregelt werden.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/amg_1976\/__10.html\">https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/amg_1976\/__10.html<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Insofern sehe ich auf landespolitischer Ebene momentan keinen Handlungsbedarf.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Allerdings w\u00fcrde ich auch nicht so weit gehen, um von einer T\u00e4uschung der Verbraucher zu sprechen. Ich denke, gerade die Nutzer hom\u00f6opathischer Pr\u00e4parate sind insoweit &#8222;aufgekl\u00e4rt&#8220;, als dass sie um die (Nicht-)Wirkung dieser Pr\u00e4parate im wissenschaftlich-schulmedizinischen Sinne wissen. Und dass es mit Unterst\u00fctzung von Hom\u00f6opathika individuelle Linderungs- oder Heilungsergebnisse gibt, will ich auch als Anh\u00e4nger der Schulmedizin nicht in Abrede stellen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Beste Gr\u00fc\u00dfe<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Rainer Hinderer<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir sind nicht zust\u00e4ndig.<br \/>\nBemerkenswert ist die Vermutung, dass der Hom\u00f6opathie-Patient offenbar von alleine wei\u00df, dass Hom\u00f6opathika wirkungslos sind.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Antwort 8:<\/strong><\/p>\n<p>Die Sprecherin f\u00fcr Gesundheit und Verbraucherschutz der SPD-Fraktion in der Bremischen B\u00fcrgerschaft antwortet am 24.01.2017:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>haben Sie vielen Dank f\u00fcr Ihre Erinnerung.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sie laufen bei mir mit Ihrer Haltung und Ihrem Anliegen offene T\u00fcren ein. Die Bremer SPD, hier besonders die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG), setzt sich immer wieder kritisch mit dem Thema Hom\u00f6opathie auseinander.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ich habe die von Ihnen genannte Berichterstattung \u00fcber die Kennzeichnungspflicht in den USA verfolgt und ich kann mir gut vorstellen, solche Hinweise auch f\u00fcr Deutschland \u00f6ffentlich zu fordern. Da ich nicht nur Gesundheitspolitikerin sondern auch Sprecherin meiner Fraktion f\u00fcr Verbraucherschutz bin, scheint mir eine transparente Auszeichnung hom\u00f6opathischer Mittel h\u00f6chst sinnvoll.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ich werde im ersten Schritt noch einmal die Diskussion mit der ASG suchen. Wird dort Unterst\u00fctzung signalisiert, werde ich danach einen entsprechenden Antrag f\u00fcr den n\u00e4chsten SPD-Landesparteitag erarbeiten und f\u00fcr Mehrheiten werben. Damit h\u00e4tte auch meine Landtagsfraktion einen Anlass, sich des Themas anzunehmen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>\u00dcber den zeitlichen Rahmen kann ich noch nichts sagen. Ich gehe aber davon aus, das Thema in den n\u00e4chsten sechs Monaten deutlich vorantreiben zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Stephanie Dehne<\/em><br \/>\n<em>Mitglied der Bremischen B\u00fcrgerschaft<\/em><br \/>\n<em>Sprecherin f\u00fcr Gesundheit &amp; Verbraucherschutz<\/em><br \/>\n<em>der\u00a0SPD-Fraktion Land Bremen<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir werden uns damit besch\u00e4ftigen. (Geht doch!)<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Antwort 9:<\/strong><\/p>\n<p>Der stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses des Landtags Schleswig Holstein antwortet am 25. Januar 2017:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>meine Funktion als stv. Vorsitzender des Sozialausschusses ist ggf. eine rein sitzungsleitende, nicht jedoch eine initiierende Funktion. Vor diesem Hintergrund kann und darf ich nicht tun, was Sie sich von mir w\u00fcnschen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wolfgang Dudda, MdL<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir sind nicht zust\u00e4ndig.<br \/>\n&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Antwort 10:<\/strong><\/p>\n<p>Die f\u00fcr die Gesundheitspolitik zust\u00e4ndige Referentin der Gr\u00fcnen-Fraktion im Landtag von Th\u00fcringen schreibt am 25. Januar 2017:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>im Namen der Abgeordneten und gesundheitspolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion von B\u00dcNDNS 90\/DIE GR\u00dcNEN in Th\u00fcringen m\u00f6chte ich Ihnen als Referentin von Frau Pfefferlein danken.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wir nehmen Ihre Position gern in die gesundheits- und verbraucherschutzpolitischen parlamentarischen Positionierungen mit auf.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Freundliche Gr\u00fc\u00dfe<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Kathleen L\u00fctzkendorf<\/em><br \/>\n<em>Referentin f\u00fcr Soziales, Arbeit,<\/em><br \/>\n<em>Familie, Gesundheit, Gleichstellung<\/em><br \/>\n<em>und Verbraucherschutz<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN<\/em><br \/>\n<em> Fraktion im Th\u00fcringer Landtag<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir werden uns damit besch\u00e4ftigen &#8211; aber irgendwie befriedigt diese Antwort nicht so richtig.<br \/>\n&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Antwort 11:<\/strong><\/p>\n<p>Die Verbraucherzentrale Hessen antwortet am 25.1.2017:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>in unserem Haus gibt es eine Ver\u00e4nderung des Vorstandes. Zur Zeit bin ich als Vorstand f\u00fcr die Verbraucherzentrale Hessen e. V. t\u00e4tig. Frau Gelbrich ist ausgeschieden.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Da wir uns dem Thema \u201eHom\u00f6opathika\u201c in unserer verbandspolitischen Arbeit nicht besch\u00e4ftigen, werden wir keine Stellungnahme abgeben.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wir bitten um Verst\u00e4ndnis.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Monika Weber<\/em><br \/>\n<em> Verbraucherzentrale Hessen e.V.<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Nicht unser Thema<br \/>\n&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Antwort 12:<\/strong><\/p>\n<p>Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag von Schleswig Holstein schreibt am 27.1.2017<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span lang=\"en-US\">Sehr geehrter Herr <\/span>Dr.-Ing.Norbert Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>vielen Dank f\u00fcr Ihre Erinnerung an Ihre Mail. In der Tat ist mir das zwischen den Weihnachtstagen wohl unter die R\u00e4der gekommen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Anliegend erhalten Sie von mir meine Positionierung in dieser Frage. Die aktuell gebr\u00e4uchliche Kennzeichnungsform halte ich im Moment f\u00fcr ausreichend, da sie \u00a0keinen unmittelbaren Wirkmechanismus auf eine bestimmte Erkrankung nachweisen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ich w\u00fcnsche mir aber neue geeignete wissenschaftliche Studien \u00fcber umfassende und ganzheitliche Behandlungsformen, die eine erg\u00e4nzende Rolle spielen k\u00f6nnen. \u00a0Unter den Patientinnen und Patienten gibt es ein oft sehr emotional gepr\u00e4gtes Meinungsbild zu Schulmedizin, fern\u00f6stlicher Heilkunde, Naturheilverfahren und Hom\u00f6opathie.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Herzliche Gr\u00fc\u00dfe aus Kiel<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Bernd Heinemann<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Gesundheitspolitischer Sprecher der<\/em><br \/>\n<em>SPD-Landtagsfraktion SH<\/em><\/p>\n<p>Schlusssatz aus dem l\u00e4ngeren Positionspapier, der den Inhalt zusammenfasst:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Ein sinnvolles Abw\u00e4gen, welche Therapieform sinnvoll oder auch begleitend eingesetzt werden kann sowie eine gezielte Aufkl\u00e4rung halte ich f\u00fcr praxisn\u00e4her als die Stigmatisierung und Ausgrenzung einer Therapieform. &#8222;<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir sehen keinen Handlungsbedarf.<br \/>\n&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Antwort 13:<\/strong><\/p>\n<p>Aus dem Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung erhielt ich am 27.1.2017 diese Antwort:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Herr Prof. Hensel bat mich, Ihnen in seinem Namen herzlich f\u00fcr Ihre Anfrage zu danken. Allerdings m\u00fcssen wir Ihnen mitteilen, dass das BfR Ihnen in diesem Fall leider nicht weiterhelfen kann. Um Doppelarbeit zu vermeiden und widerspr\u00fcchliche Aussagen zu verhindern, sind die fachlichen Zust\u00e4ndigkeiten der Bundesbeh\u00f6rden gesetzlich geregelt.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sofern es sich bei Hom\u00f6opathika um Arzneimittel handelt, ist das BfArM zust\u00e4ndig. Falls es sich bei Hom\u00f6opathika nicht um Arzneimittel handelt, sondern um Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, so w\u00e4re f\u00fcr Fragen der Kennzeichnung hingegen das BVL zust\u00e4ndig.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Magnus J\u00e4ger<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Dr. Magnus J\u00e4ger<\/em><br \/>\n<em>Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung<\/em><br \/>\n<em>Leitungsb\u00fcro<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir sind nicht zust\u00e4ndig.<br \/>\n&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Antwort 14:<\/strong><\/p>\n<p>Der f\u00fcr die Gesundheit zust\u00e4ndige Minister in Baden-W\u00fcrttemberg antwortet per Postbrief, datiert vom 27. Januar 2017:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>vielen Dank f\u00fcr Ihr Schreiben vom 19. Dezember 2016, in dem Sie sich f\u00fcr eine Erweiterung der Kennzeichnungspflicht f\u00fcr hom\u00f6opathische Arzneimittel in dem Sinne einsetzen, dass ein Hinweis auf das Nichtvorliegen eines Wirksamkeitsnachweises vorgeschrieben werden soll.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Die Regelungen zur Kennzeichnung von Arzneimitteln liegen im Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Bundes. Das Arzneimittelgesetz sieht f\u00fcr hom\u00f6opathische Arzneimittel ohne Angabe von Anwendungsgebieten eine Registrierungspflicht vor und tr\u00e4gt damit dem besonderen Charakter dieser Pr\u00e4parate Rechnung. Ein kleinerer Teil des Spektrums hom\u00f6opathischer Arzneimittel weist Indiokationen aus und unterliegt folgerichtig der Zulassungspflicht. Aus meiner Sicht hat der Gesetzgeber an dieser Stelle eine sachgerechte Einordnung der jeweiligen Pr\u00e4parate vorgenommen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Unabh\u00e4ngig davon gehe ich davon aus, dass die allermeisten Therapeutinnen und Therapeuten sich ihrer Verantwortung bewusst sind und die M\u00f6glichkeiten und Grenzen der Heilverfahren kennen und respektieren.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichem Gru\u00df<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Manfred Lucha MDL<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir sehen keinen Handlungsbedarf.<br \/>\n&#8212;-<\/p>\n<p><strong>Antwort 15:<\/strong><\/p>\n<p>Am 31.1.2017 kam ein Anruf aus dem in Mecklenburg-Vorpommern f\u00fcr die Gesundheit zust\u00e4ndigen Wirtschaftsministerium, von der Leiterin der Abteilung Gesundheit. Man verfolge unsere Aktion mit Interesse, finde auch unsere Initiative (das INH) interessant, wird aber seinerseits nicht aktiv.<\/p>\n<p>Quintessenz: Nicht unser Thema.<br \/>\n&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Antwort 16:<\/strong><\/p>\n<p>Am 01.02.2017 antwortet der stellvertretende Leiter des Gesundheitsausschusses des Bayerischen Landtages, Herr Seidenath:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span lang=\"de-DE\">Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>vielen Dank f\u00fcr Ihre Mail, die ich mit Interesse zur Kenntnis genommen habe. Ich habe bislang nicht vor, die Entscheidung der US-amerikanischen Wettbewerbsbeh\u00f6rde zum Anlass zu nehmen um in Deutschland \u00e4hnliche Schritte anzustreben. Meines Erachtens gehen die Patientinnen und Patienten verantwortlich mit Hom\u00f6opathika um. Als Informationsnetzwerk Hom\u00f6opathie haben Sie aber sicherlich bei den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden bereits die von Ihnen vorgeschlagenen Schritte angeregt. Sollte es hier weitere Entwicklungen geben, w\u00e4re ich Ihnen f\u00fcr eine Information sehr dankbar.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Bernhard Seidenath<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Kein Handlungsbedarf.<\/p>\n<p>Bemerkenswert: Die Patienten und Patientinnen sind es hier, die f\u00fcr den Umgang mit der Hom\u00f6opathie verantwortlich sind.<br \/>\n&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Antwort 17:<\/strong><\/p>\n<p>Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg Vorpommern l\u00e4sst per Mail am 1.2.2017 antworten:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sehr geehrter Herr Dr. Aust,<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>leider komme ich erst heute dazu, Ihnen und den anderen Mitgliedern des Informationsnetzwerks Hom\u00f6opathie auf ihren Brief zu antworten, aber in der vergangenen Woche tagte der Landtag, wie ich Ihnen am 26.1.2017 schrieb.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Da die Bewertung und die Zulassung von Arzneimitteln, wozu auch Hom\u00f6opatika gerechnet werden, durch die Bundespolitik und -gesetzgebung geregelt werden, erlauben Sie mir im Folgenden auf die entsprechenden Positionen von Bundespolitikern der Partei DIE LINKE \u00a0zu verweisen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wie Sie wissen, entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Ende des vergangenen Jahres im Rechtsstreit um die Zulassung des hom\u00f6opathischen Pr\u00e4parats \u201eCefamadar\u201c des Herstellers Cefak. Danach muss das Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel die Zulassung f\u00fcr das Produkt verl\u00e4ngern, obwohl es daf\u00fcr keinen Wirksamkeitsnachweis gibt. Cefak darf sein Erzeugnis weiter mit der Aussage bewerben, es unterst\u00fctze \u201eauf nat\u00fcrliche und schonende Weise die Gewichtsabnahme\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Nach Aussage der gesundheitspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Kathrin Vogler, zeigt dieses Urteil die Situation in Deutschland: Hom\u00f6opatika sind staatlich zugelassen. Sie sind als Arzneimittel auf dem Markt, ohne den Nachweis, dass sie zur Behandlung der in der Packungsbeilage genannten Erkrankungen auch tats\u00e4chlich geeignet sind. Deshalb fordert die Linksfraktion im Bundestag, dass die Gesetze ge\u00e4ndert werden. Staatliche Aussagen zu Arzneimitteln sollten seri\u00f6s sein. Was als Arzneimittel zugelassen ist, sollte wissenschaftlich \u00fcberpr\u00fcft sein und den Anwendern einen nachweisbaren Nutzen bieten. Das sollte insbesondere f\u00fcr diejenigen Pr\u00e4parate gelten, die von der Sozialversicherung finanziert werden.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Da, wie gesagt, die Arzneimittelgesetzgebung ein Bereich der Bundespolitik ist, kann die Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in diesem Bereich nicht wirksam t\u00e4tig werden.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Im Auftrag<\/em><br \/>\n<em>Dr. Yvonne Erdmann<\/em><br \/>\n<em>wiss. Mitarbeiterin der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern<\/em><\/p>\n<p>Quintessenz: Wir sind nicht zust\u00e4ndig<br \/>\n&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Es liegen derzeit sieben weitere Antworten vor, die im Wesentlichen eine Eingangsbest\u00e4tigung und den Hinweis beinhalten, dass die Antwort nach Bearbeitung erfolgen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Hintergrund der Briefaktion, der Brieftext und die ersten Antworten zur Kennzeichnungspflicht f\u00fcr Hom\u00f6opathika finden sich im vorherigen Beitrag hier. Am 24. Januar hatte ich nochmal nachgefasst und den Brief den Adressaten, die bisher noch nicht geantwortet hatten, erneut zur &hellip; <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2991\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2991"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2991"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3006,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2991\/revisions\/3006"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}