{"id":2927,"date":"2016-07-22T12:32:11","date_gmt":"2016-07-22T10:32:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2927"},"modified":"2016-08-10T16:50:11","modified_gmt":"2016-08-10T14:50:11","slug":"haidvogl-studie-2007-evidenz-die-nicht-schiefgehen-kann-ist-keine","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2927","title":{"rendered":"Haidvogl-Studie (2007): Evidenz, die nicht schiefgehen kann, ist keine!"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2927\" data-timestamp=\"1470847811\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2927\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 2<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2927&text=Haidvogl-Studie%20%282007%29%3A%20Evidenz%2C%20die%20nicht%20schiefgehen%20kann%2C%20ist%20keine%21\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>Quasi als Vorbereitung f\u00fcr die weitere Auseinandersetzung mit der Dokumentation der WissHom zum Forschungsstand in der Hom\u00f6opathie wird hier beispielhaft eine Beobachtungsstudie untersucht, die einen Vergleich zwischen Hom\u00f6opathie und Hochschulmedizin zum Gegenstand hat. Wie belastbar sind diese Ergebnisse?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dieser Artikel ist eine Gemeischaftsarbeit von Dr. med. Wolfgang Vahle und mir, wir k\u00f6nnen somit sowohl aus medizinischer als auch aus theoretischer Sicht die Risiken und Nebenwirkungen solcher Studien behandeln.<\/p>\n<p><strong>In K\u00fcrze<\/strong><\/p>\n<p>In geradezu lehrbuchhafter Weise kann anhand der Studie von Haidvogl zur hom\u00f6opathischen Behandlung von akuten Beschwerden im Bereich der Atemwege und des Ohres nachvollzogen werden, mit welchen Vorgehensweisen man versucht, die Gleichwertigkeit der Hom\u00f6opathie zur Hochschulmedizin zu belegen. Banale leichte Infekte, die von selbst vergehen, werden hom\u00f6opathisch und konventionell behandelt. Wenn man dann doppelt so lange wartet, wie diese Beschwerden normalerweise andauern, dann sind sie in beiden Gruppen weitestgehend abgeklungen, egal, was die Therapie nun ausgerichtet hat. Dies ist kein Nachweis, denn die M\u00f6glichkeit, dass dieser Test ein negatives Ergebnis zeigt, ist von vorneherein ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Dann wird dieses bei vielleicht l\u00e4stigen aber unbedeutenden Beschwerden erzeugte Ergebnis in der Schlussfolgerung \u00fcberinterpretiert und verbal auf alle akuten Beschwerden der Atemwege und des Ohres \u00fcbertragen, was auch schwerwiegende Erkrankungen beinhalten kann. Fertig ist die Evidenz.<\/p>\n<p>Wir bitten zu beachten: Wir unterstellen hiermit den Forschern ausdr\u00fccklich nicht, dass sie wissentlich ein irref\u00fchrendes Ergebnis erzeugt und publiziert haben, das geeignet sein k\u00f6nnte, den Patienten zu f\u00fcr ihn nachteiligen Handlungsweisen zu veranlassen. Es kann schlie\u00dflich auch andere Gr\u00fcnde geben, warum die Forscher nicht erkannt haben, dass ihr Vorgehen ungeeignet war, die berichteten Ergebnisse zu ermitteln.<\/p>\n<p><strong>In L\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p><strong>Vorgehensweise der Studie<\/strong><\/p>\n<p>In der Studie von Haidvogl et al. [1] wird dem Titel nach die Wirksamkeit einer individuellen hom\u00f6opathischen Therapie mit Einzelmitteln in der Erstversorgung bei akuten Beschwerden der Atemwege und des Ohres im Vergleich zur konventionellen Behandlung untersucht. Als Erstversorgung kann man sich die Behandlung beim Allgemeinarzt vorstellen, dem Hausarzt, aber nicht beim Facharzt der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde.<\/p>\n<p>Die Erhebung fand zwischen 1998 und 2000 statt. Die Arbeit wurde aber erst im September 2006 zur Ver\u00f6ffentlichung eingereicht, und auch dann hat es einige Zeit gedauert, bis zum M\u00e4rz 2007, bis sie auch ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Die Daten wurden in insgesamt 57 Praxen der medizinischen Erstversorgung in acht L\u00e4ndern erhoben. Die Patienten lie\u00dfen sich (in den allermeisten F\u00e4llen) aus eigener Entscheidung hom\u00f6opathisch oder hochschulmedizinisch behandeln. Die L\u00e4nder waren \u00d6sterreich, Deutschland, die Niederlande, Russland, Spanien, Ukraine, das Vereinigte K\u00f6nigreich und die USA, wobei die Daten aus USA und Spanien nicht verwendet werden konnten. Insgesamt wurden die Daten von 1577 Patienten ausgewertet, die wenigstens eine erste Nachuntersuchung sieben Tage nach der Behandlung absolviert hatten (&#8222;Full set&#8220;). An der n\u00e4chsten Kontrolle nach insgesamt 14 Tagen nahmen noch 1116 Patienten teil (&#8222;Per protocol&#8220;).<\/p>\n<p>Es wurde zwischen rein hom\u00f6opathisch behandelnden Praxen, rein konventionellen und solchen, die beide Therapien anwandten, unterschieden. In letzteren konnten sich die Patienten f\u00fcr eine der beiden Richtungen entscheiden oder auch daf\u00fcr, per Zufall einer Gruppe zugeordnet zu werden, was die meisten Patienten allerdings ablehnten. Letztendlich gab es zwei Gruppen, hom\u00f6opathisch und konventionell behandelte Patienten, die sich in den meisten F\u00e4llen ihrer Vorliebe entsprechend die Behandlungsform ausgesucht hatten.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu einer placebokontrollierten randomisierten doppelt verblindeten Vergleichsstudie (PCT) zeigte das Studiendesign folgende Unterschiede:<\/p>\n<ul>\n<li>Es erfolgte keine Randomisierung, das hei\u00dft, die Gruppen hatten nicht unbedingt die gleiche Ausgangslage. Gruppenspezifische Unterschiede zwischen Anh\u00e4ngern der Hom\u00f6opathie und der Hochschulmedizin finden sich in den Gruppeneigenschaften wieder und k\u00f6nnten das Ergebnis beeinflussen.<\/li>\n<li>Es gab keine Verblindung, weder bei den Patienten, noch bei den behandelnden \u00c4rzten. Das hei\u00dft, die unterschiedlichen Vorgehensweisen in der hom\u00f6opathischen und der konventionellen Behandlung k\u00f6nnen zu unterschiedlichen Kontexteffekten f\u00fchren, die auf das Ergebnis durchschlagen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vom Typ her ist dies also eine reine Beobachtungsstudie, genauer eine Kohortenstudie, bei der zwei Gruppen (&#8222;Kohorten&#8220;) zu zwei verschiedenen Zeitpunkten betrachtet und die Unterschiede in den Entwicklungen ermittelt werden. Auch solche Studien werden h\u00e4ufig durchgef\u00fchrt, etwa in F\u00e4llen, in denen eine PCT aus ethischen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich ist, oder aber, wenn man \u00fcberhaupt auf m\u00f6gliche Zusammenh\u00e4nge sto\u00dfen will.<\/p>\n<p><strong>Non-inferiority Studie<\/strong><\/p>\n<p>Gleichzeitig handelt es sich aber auch um eine Studie, in der die Ver\u00e4nderung in der Verumgruppe nicht mit Placebo, sondern mit einer anderen Therapie verglichen wird. Ziel des Nachweises ist, dass die getestete Therapie der Vergleichstherapie mindestens gleichwertig, das hei\u00dft nicht unterlegen ist. Daher auch die Bezeichnung als &#8222;non inferiority test&#8220; (&#8222;Nicht-Unterlegenheits-Test&#8220;). Im Gegensatz dazu zielt ein Vergleich gegen\u00fcber Placebo \u00fcblicherweise darauf, die \u00dcberlegenheit nachzuweisen, weshalb dieses Verfahren auch &#8222;superiority test&#8220; (&#8222;\u00dcberlegenheits-Test&#8220;) genannt wird .<\/p>\n<p>Solche Untersuchungen haben auch in der evidenzbasierten Medizin ihre Berechtigung, etwa wenn ein neues Medikament untersucht wird, das gewisse Vorteile gegen\u00fcber der Standardtherapie aufweist, etwa geringere Nebenwirkungen oder niedrigere Kosten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ein Vergleich zu Placebo recht einfach zu bewerten ist, kommt beim Non-inferiority-test eine Schwierigkeit hinzu: Es muss beurteilt werden, ob der Test \u00fcberhaupt geeignet ist, die Gleichwertigkeit beider Behandlungen nachzuweisen. Zeigt sich in einem Placebovergleich eine \u00dcberlegenheit des Mittels, dann ist damit auch erwiesen, dass der Test zumindest prinzipiell geeignet war, Unterschiede in den Wirkungen aufzuzeigen. Zeigt sich hingegen beim Gleichwertigkeitstest kein Unterschied zwischen den Gruppen, dann sind prinzipiell zwei Gr\u00fcnde daf\u00fcr denkbar. Entweder war die Vergleichstherapie wirklich gleichwertig &#8211; oder der Test war ungeeignet.<\/p>\n<p>Rainer L\u00fcdtke, damals Statistiker der Carstens Stiftung, z\u00e4hlt einige M\u00f6glichkeiten auf, woraus sich eine mangelnde Eignung ergeben kann [2]. Dabei muss offen bleiben, warum ein Vertreter aus einem der bedeutendsten Hom\u00f6opathie-Interessenvereinigungen dies tats\u00e4chlich als &#8222;Vorschl\u00e4ge&#8220; pr\u00e4sentiert, wie man mit einer solchen Studie ein positives Ergebnis erzeugen kann, also daf\u00fcr sorgen kann, dass kein Unterschied zwischen den zu testendem Mittel und der Vergleichstherapie auftritt:<\/p>\n<ol>\n<li>Man definiere eine gro\u00dfz\u00fcgige Streubreite, was &#8222;gleichwertig&#8220; bedeutet.<\/li>\n<li>Man betone den Probanden der Vergleichsgruppe gegen\u00fcber die starken Nebenwirkungen und Risiken der Vergleichstherapie. Die Folge wird sein, dass die Therapievorgaben nur begrenzt eingehalten werden und durch den Nocebo-Effekt vielleicht sogar Nebenwirkungen auftreten.<\/li>\n<li>Man sorge daf\u00fcr, dass eine hohe Anzahl von Patienten die Studie vorzeitig abbricht. Hier schweigt sich L\u00fcdtke allerdings aus, wie man das erreichen kann. \u00dcbliche Auswerteverfahren, etwa das Fortschreiben der letzten Beobachtung auf das Studienende, wirken nivellierend auf die Ergebnisse der Gruppen.<\/li>\n<li>Man w\u00e4hle ein Beurteilungskriterium f\u00fcr den Erfolg, das von der Therapie nicht beeinflusst wird. Beispielsweise kann man einen langen Beobachtungszeitraum w\u00e4hlen, in dem die Erkrankung auf jeden Fall abgeklungen ist. Dann sind beide Gruppen weitgehend beschwerdefrei &#8211; und beide Therapien sehen gleich erfolgreich aus.<\/li>\n<li>Man kann die Vergleichstherapie fehlerhaft anwenden, etwa eine zu geringe Dosierung verschreiben, so dass die prinzipiell gegebene Wirksamkeit sich nicht entfaltet.<\/li>\n<li>Man kann einen einseitigen Signifikanztest anwenden im Gegensatz zum \u00fcblichen zweiseitigen, was bei gleichen Ausgangsdaten eine um die H\u00e4lfte kleinere Wahrscheinlichkeit ergibt, die Grenze der Signifikanz also unbemerkt nach oben verschiebt. Oder imposantere Signifikanzwerte ergibt.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich m\u00f6chte noch zwei Punkte erg\u00e4nzen:<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li>Man verwende ein Krankheitsbild, das generell als schwer bis gar nicht therapierbar gilt, etwa die h\u00e4ufig auftretenden kleinen Erk\u00e4ltungskrankheiten: Ohne Therapie eine Woche, mit Therapie sieben Tage, sagt der Volksmund.<\/li>\n<li>In der Vergleichsgruppe kann man auch gleich eine ungeeignete Therapie einsetzen, etwa eine virale Infektion mit Antibiotika behandeln. Auch die wirkungsloseste Therapie kann so spektakul\u00e4r ihre Gleichwertigkeit mit Antibiotika unter Beweis stellen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wie man sieht, gibt es eine ganze Reihe von M\u00f6glichkeiten. Wir werden sehen, dass Haidvogl et al. tats\u00e4chlich einen Teil dieser &#8222;Empfehlungen&#8220; ber\u00fccksichtigt haben.<\/p>\n<p><strong>Studiendetails<\/strong><\/p>\n<p>Es wurden Patienten betrachtet, die \u00fcber mindestens eines der f\u00fcnf nachfolgenden Symptome klagten und bei denen das erste Auftreten nicht l\u00e4nger als sieben Tage zur\u00fcck lag:<\/p>\n<ul>\n<li>Laufende Nase (&#8222;runny nose&#8220;)<\/li>\n<li>Rauer Hals (&#8222;sore throat&#8220;)<\/li>\n<li>Ohrenschmerzen (&#8222;ear pain&#8220;)<\/li>\n<li>Schmerzen in den Nasennebenh\u00f6hlen (&#8222;sinus pain&#8220;)<\/li>\n<li>Husten (&#8222;cough&#8220;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu jedem dieser sogenannten Hauptsymptome, schreiben Haidvogl et al., wurden f\u00fcnf bis neun Einzelsymptome auf einer Skala von 0 bis 4 bewertet, wobei der Durchschnitt dann den Messwert f\u00fcr die Intensit\u00e4t ergab. Leider teilen die Autoren nicht mit, welche Einzelsymptome abgefragt und bewertet wurden. Ohne diese Angabe steht man leider etwas im Dunkeln. Wie k\u00f6nnte man sich ein halbes Dutzend Einzelsymptome etwa bei einer laufenden Nase vorstellen?<\/p>\n<p>Wie in der Hom\u00f6opathie \u00fcblich, werden nur die Symptome genannt, nicht die dahinterliegenden Diagnosen, auch f\u00fcr die konventionell behandelten Patienten nicht. Dabei kann sich eine ganz betr\u00e4chtliche Bandbreite hinter den Symptomen verbergen. Beispielhaft seien f\u00fcr den Husten genannt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Akute Laryngitis, Akute Tracheitis, Akute Bronchitis, Pneumonie, Keuchhusten, Herzinfarkt, Fremdk\u00f6rperaspiration, Mukoviszidose, Asthma bronchiale, Asthma cardiale, Bronchialkarzinom, Tuberkulose, Nebenwirkungen bestimmter blutdrucksenkender Medikamente.<\/p>\n<p>\u00c4hnliches gilt f\u00fcr die anderen Hauptsymptome, so dass hier eine ganze Menge denkbarer Befunde vorgelegen haben k\u00f6nnten. F\u00fcr den behandelnden Hochschulmediziner zumindest sollten eigentlich Untergliederungen der Patientengruppen definierbar sein.<\/p>\n<p>Es wurden Kinder (bis 18 Jahre) und Erwachsene getrennt ausgewertet. Die Patienten wurden jeweils 7, 14 und 28 Tage nach der Konsultation \u00fcber ihren aktuellen Zustand befragt. Ebenso \u00fcber den Zeitpunkt, wann sie die erste Verbesserung versp\u00fcrten. Dar\u00fcber hinaus wurden die Zufriedenheit mit der Behandlung und dem Therapeuten sowie das Auftreten von Nebenwirkungen ermittelt.<\/p>\n<p>Betrachtet man in den Ausgangsdaten die Intensit\u00e4t der Beschwerden &#8211; dann fragt man sich, warum die Leute zum Arzt gegangen sind (Tabelle 2 in der Arbeit):<\/p>\n<ul>\n<li>40,5 % der Kinder in der Hom\u00f6opathiegruppe klagten als haupts\u00e4chliche Beschwerde \u00fcber Husten &#8211; aber die Schwere wird als Durchschnitt nur mit 0,9 angegeben. Auf der Skala von 0 (= nicht vorhanden) bis 4 (= sehr stark) ist das fast nichts.<\/li>\n<li>Alle Hauptbeschwerden in allen Gruppen erreichen maximal 1,9. Der Minimalwert liegt bei 0,9, im Durchschnitt liegt die Intensit\u00e4t bei 1,3, erreicht also noch nicht einmal ein mittleres Niveau (das w\u00e4re 2,0).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wer geht dann damit zum Arzt? Jedenfalls mit dem dringenden Wunsch, sich einer Therapie zu unterziehen? Da geht es bestenfalls darum, nervige Symptome, die irgendwie st\u00f6ren, zu lindern, aber ob das eine &#8222;Behandlung&#8220; im Sinne einer Herbeif\u00fchrung einer Heilung ist? &#8222;<em>Herr Doktor, geben Sie mir was, das dauernde Schniefen \/ Husten \/ Kratzen im Hals nervt!<\/em>&#8220; Das d\u00fcrfte der Ausgangspunkt der Behandlung sein.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnten hinter den nur sehr oberfl\u00e4chlich benannten Symptomen, wie schon beschrieben, schwerere Erkrankungen stehen &#8211; aber hier ist das ganz offensichtlich nicht der Fall oder zumindest auf Einzelf\u00e4lle beschr\u00e4nkt, die im Durchschnittswert keine Rolle gespielt haben. Wir haben es also mit den Allerwelts-Bagatell-Beschwerden zu tun, wie sie jeden irgendwann im Jahr heimsuchen, die vielleicht kurzzeitig unangenehm sind und von selbst wieder verschwinden. Linderung der Symptome ist dabei \u00fcblicherweise das Ziel. Heilen tut das schon von selbst.<\/p>\n<p>Als Hom\u00f6opathika wurden 72 verschiedene Mittel verordnet, Potenzen jeweils C12 oder h\u00f6her, also Hochpotenzen, bei denen rechnerisch noch nicht einmal mehr ein einziges Molek\u00fcl aus dem eingesetzten Wirkstoff vorhanden war.<\/p>\n<p>Die konventionellen \u00c4rzte verordneten Nasensprays und Schmerzmittel, irgendwelche nicht n\u00e4her beschriebene Erk\u00e4ltungsmittel, Mundsp\u00fclungen, sogar in geringem Umfang Asthmamittel. Auch &#8222;antibacterials&#8220;, also Mittel mit antibakterieller Wirkung, waren dabei.<\/p>\n<p>Frage: was sind &#8222;antibacterials&#8220;?<\/p>\n<p>Nach der Definition [3] sind damit nicht notwendigerweise Antibiotika gemeint, sondern alle Mittel, die in irgendeiner Form gegen Bakterien wirken. Also beispielsweise auch ein entsprechender Hustensaft. Wie man hier sieht, sind die Aussagen, was in der konventionellen Behandlung eingesetzt wurde, genauso nichtssagend wie die Symptome. Eine gro\u00dfe Bandbreite ist denkbar: Eben &#8222;Antibacterials&#8220; zwischen Hustensaft auf Kamillebasis und regelrechten Antibiotika. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die anderen Angaben. Angesichts der niedrigen Intensit\u00e4t kann man aber wohl davon ausgehen, dass es sich weitestgehend um die \u00fcblichen Allerweltsmittel gehandelt haben mag, die man auch in Eigenregie einsetzen kann.<\/p>\n<p>Der Erfolg der hom\u00f6opathischen Therapie, das w\u00e4re die Gleichwertigkeit zur konventionellen Behandlung, wurde anhand des Behandlungserfolges 14 Tage nach der Behandlung ausgewertet. Und tats\u00e4chlich verzeichneten die Patienten &#8211; wer h\u00e4tte das f\u00fcr m\u00f6glich gehalten?! &#8211; in beiden Gruppen im gleichen Ausma\u00df eine komplette Heilung oder doch eine wesentliche Besserung ihrer Beschwerden, jeweils \u00fcber 84 %. (Anmerkung: der zu 100% fehlende Anteil ist entweder ein Effekt der Befundfortschreibung f\u00fcr die Studienabbrecher oder der Anteil derjenigen mit schlimmeren Beschwerden, oder eine Mischung aus beidem.)<\/p>\n<p>Allerdings, das ist auch ein ganz brauchbarer Trick, um Ergebnisse zu vergleichen, wurden zwei eigentlich ziemlich unterschiedliche Gruppen zusammengefasst, n\u00e4mlich &#8218;vollkommen geheilt&#8216; und &#8218;wesentlich verbesserter Befund&#8216;, wobei letzteres nicht nach objektiven Kriterien gemessen wurde, sondern nach der subjektiven Beurteilung der Patienten. Bei einer auf Linderung der Symptome gerichteten Behandlung k\u00f6nnten sich genau hier eigentlich die Unterschiede zeigen. Dann m\u00fcsste man die Gleichwertigkeit der Therapien anhand der Schwere der Symptome beurteilen &#8211; aber das wird nicht dargestellt.<\/p>\n<p>Wie zu sehen, haben Haidvogl und Kollegen einige der M\u00f6glichkeiten genutzt, die in einem Non-inferiority-test zu einem positiven Ergebnis f\u00fchren:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Abbruchraten waren recht hoch, 33 % zwischen erster und zweiter Nachuntersuchung in der Hom\u00f6opathiegruppe und immerhin noch 25 % in der Vergleichsgruppe, was nach L\u00fcdtke zu einer Vergleichm\u00e4\u00dfigung der Daten f\u00fchrt (s. oben).<\/li>\n<li>Man w\u00e4hlte f\u00fcr das Hauptkriterium einen hinreichend langen Beobachtungszeitraum, so dass der dann erhobene Befund angesichts der leichten Beschwerden am Anfang nicht mehr vom Therapieerfolg abh\u00e4ngig war.<\/li>\n<li>Man hat einen einseitigen Signifikanztest angewendet, allerdings lag das Ergebnis ohnehin im sicher signifikanten Bereich.<\/li>\n<li>Man hatte ein Krankheitsbild ausgew\u00e4hlt, Bagatellinfekte, die sich dennoch hartn\u00e4ckig einer auf Heilung gerichteten Therapie entziehen.<\/li>\n<li>Die konventionelle Therapie war nicht auf Heilung gerichtet, sondern auf Linderung der Symptome, was aber im Bericht nicht differenziert wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Autoren f\u00fchren geradezu lehrbuchm\u00e4\u00dfig vor, wie man ein positives Ergebnis erzeugt: Man w\u00e4hle eine selbstlimitierende Erkrankung, also Beschwerden, die auch beim Nichtstun von alleine verschwinden, w\u00e4hle einen Beobachtungszeitraum, der etwa dem Doppelten des normalen nat\u00fcrlichen Verlaufs entspricht und, voil\u00e0, schon kommt in beiden Gruppen das gleiche heraus.<\/p>\n<p>Mission accomplished. Auftrag ausgef\u00fchrt.<br \/>\nWelch ein Unfug!<\/p>\n<p>Schon in der Zusammenfassung der Arbeit geht die Information verloren, dass es sich bei den untersuchten F\u00e4llen um sehr milde F\u00e4lle gehandelt hat:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Schlussfolgerung: In der Erstversorgung von akuten Beschwerden an den Atemwegen und am Ohr erwies sich die hom\u00f6opathische Therapie als der konventionellen Therapie nicht unterlegen. (\u00dcbersetzung von mir, NA)<\/em><\/p>\n<p>Diese Aussage bezieht sich jetzt schon nicht mehr nur auf die Bagatellf\u00e4lle, die hier untersucht wurden, nein, unter &#8222;akuten Beschwerden&#8220; k\u00f6nnen auch ganz massive gesundheitliche Probleme gemeint sein, z.B.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">akute Bronchitis, Asthma bronchiale, Asthma cardiale, Herzinfarkt, Lungenembolie, Bronchialkarzinom, akute Warzenfortsatzentz\u00fcndung (\u201eMastoiditis\u201c), chronische Mittelohrentz\u00fcndung, akute Meningitis, Trigeminusneuralgie, Migr\u00e4ne, Hirntumor, Nasennebenh\u00f6hlentumore, Fremdk\u00f6rper in Nase oder Ohren \u2013 die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p>Die ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte Dokumentation der Wisshom zum Stand der Forschung zur Hom\u00f6opathie [4] zitiert die Arbeit wie folgt:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Das Autorenteam publizierte dann 2007 die Daten aus einer gr\u00f6\u00dferen multinationalen prospektiven Beobachtungsstudie mit 1.577 Patienten mit akuten Atemwegs- und Ohrenerkrankungen: 857 Patienten erhielten eine hom\u00f6opathische Therapie, 720 Patienten die konventionelle Therapie. Beide Gruppen zeigten nach 7 Tagen die gleichen Verbesserungen, allerdings erfolgte die Gesundung in der hom\u00f6opathischen Gruppe rascher.<\/em><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich waren bereits nach sieben Tagen die Befunde in beiden Gruppen &#8211; wie nicht anders zu erwarten &#8211; praktisch gleich. Offenbar kam den Autoren der WissHom schon selbst die Erkenntnis, dass es ziemlich wenig aussagt, wenn man die Ergebnisse nach 14 Tagen zur Grundlage des Vergleichs heranzieht. Warum sonst haben sie nicht das Hauptkriterium der Studie zitiert? Und tats\u00e4chlich berichten die Autoren dort auch dar\u00fcber, dass die Heilung unter der hom\u00f6opathischen Behandlung schneller voran gegangen sei als bei der konventionellen Behandlung.<\/p>\n<p>Haidvogl und Kollegen zeigen in Bild 3, dass die Besserung innerhalb der ersten sieben Tage in der Hom\u00f6opathiegruppe deutlich schneller erfolgte. Dabei f\u00e4llt schon bei der oberfl\u00e4chlichen Betrachtung auf, dass mit Bild 3 etwas nicht stimmen kann. Liegen nach den Angaben aus Fig. 2 die Erfolgsquoten zwischen etwa 65 und 79 % am Tag sieben, wird f\u00fcr den gleichen Tag in Fig 3 angegeben, dass der Anteil derer, bei denen die Verbesserung eingesetzt h\u00e4tte, in den Gruppen nur zwischen 40 und 55 % lag. Die Grafiken passen nicht zusammen und zeigen unterschiedliche Erfolgsraten:<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathisch behandelte Kinder: Fig 2: 69 %, Fig 3: 53 %<br \/>\nKonventionell behandelte Kinder: Fig 2: 64 %, Fig 3: 42 %<br \/>\nUnterschied: Fig 2: 5 %, Fig 3: 11 %<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathisch behandelte Erwachsene: Fig 2 :70 %, Fig 3: 55 %<br \/>\nKonventionell behandelte Erwachsene: Fig 2: 68 %, Fig 3: 47 %<br \/>\nUnterschied: Fig 2: 2 %, Fig 3: 8 %<\/p>\n<p>(Werte grafisch aus Fig 2 und Fig 3 der Arbeit ermittelt).<\/p>\n<p>Bevor wir aber glauben, dass die Behandlung unter der Hom\u00f6opathie schneller ging, k\u00f6nnten wir einen Blick auf die Ausgangsdaten werfen &#8211; wenn es sie f\u00fcr den in diesem Zusammenhang interessierenden Punkt g\u00e4be. Nach den Einschlusskriterien lag bei den Patienten das erste Auftreten der Beschwerden bis zu sieben Tagen in der Vergangenheit. Angesichts des mit auf jeden Fall starken Effekten verbundenen Beobachtungszeitraumes von ebenfalls sieben Tagen eine nicht unerhebliche Unsch\u00e4rfe, praktisch in der Gr\u00f6\u00dfenordnung der gesamten Krankheitsdauer.<\/p>\n<p>Wenn man die Genesungszeiten bewerten will, w\u00e4re es wichtig zu wissen, ob die Startpunkte, also der Zeitpunkt der Therapie im Vergleich zum Einsetzen der Beschwerden, bei beiden Gruppen vergleichbar war. Aber genau das verschweigen uns die Autoren. Wie weit im Durchschnitt bei den Gruppen bei Studienbeginn der Krankheitsbeginn zur\u00fcckliegt, wird nicht angegeben.<\/p>\n<p>Jetzt wird es bedeutsam, dass die Gruppen nicht durch eine Randomisierung zusammengestellt wurden, sondern den pers\u00f6nlichen Pr\u00e4ferenzen der Patienten gefolgt wurde. Im ersten Fall h\u00e4tte sich sicher angesichts der Gruppengr\u00f6\u00dfen vergleichbare Werte ergeben &#8211; aber ohne Randomisierung ist das nicht unbedingt der Fall. Es k\u00f6nnte durchaus sein, dass die Patienten, die die hom\u00f6opathische Behandlung aus eigener Tasche bezahlen m\u00fcssen, sp\u00e4ter zum Therapeuten gehen und von daher auf der Genesungskurve schon weiter fortgeschritten waren als die konventionellen Patienten &#8211; was die Unterschiede in den Verl\u00e4ufen in der ersten Woche erkl\u00e4ren k\u00f6nnte. (Edit 10.08.2016, Absatz \u00fcberarbeitet).<\/p>\n<p>Wie man sieht, k\u00f6nnte es unterschiedliche Ausgangsbedingungen gegeben haben &#8211; woraus folgt, dass die Betrachtung der Genesungszeiten nur anhand der Endpunkte, aber nicht des Anfangszeitpunktes, ziemlich unsinnig ist.<\/p>\n<p>Ach ja, es sei nur am Rande bemerkt: In der Hom\u00f6opathiegruppe sind Nebenwirkungen aufgetreten, zwar weniger als bei den konventionell behandelten Patienten. Aber immerhin traten bei 3,1 % der Kinder und 2,0 % der Erwachsenen Erscheinungen auf, die Nebenwirkungen der Behandlungen sein k\u00f6nnten. Dies hat bekanntlich bislang noch nicht dazu gef\u00fchrt, dass das Postulat der Nebenwirkungsfreiheit der Hom\u00f6opathie gekippt w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen es kurz machen:<\/p>\n<p>Die behauptete Gleichwertigkeit von hom\u00f6opathischer und hochschulmedizinischer Behandlung ist in dieser Studie nicht durch solide wissenschaftliche Arbeit und geeignete Methoden zustande gekommen. Dies im Hinblick auf die Redlichkeit zu diskutieren, liefe darauf hinaus, den Autoren Vorsatz zu unterstellen, was wir nicht tun. Es kann schlie\u00dflich auch andere Gr\u00fcnde geben, warum die Forscher das nicht selbst erkannt haben.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>[1] Haidvogl M, Riley DS, Heger M, Biren S et al.: Homeopathic and conventional treatment for acute respiratory and ear complaints: A comparative study on outcome in the primary care setting, BMC Complementary and Alternative Medicine (2007);7:7 <a href=\"http:\/\/bmccomplementalternmed.biomedcentral.com\/articles\/10.1186\/1472-6882-7-7\">Link<\/a><\/p>\n<p>[2] L\u00fcdtke R: Nicht unterlegen, oder doch?, Forsch. Komplement\u00e4rmed 2006; 13:332-333 (<a href=\"http:\/\/www.karger.com\/Article\/PDF\/96507\" class=\"broken_link\">Link<\/a>)<\/p>\n<p>[3] NN: Definition of Antibacterial, Webseite www.medicinet. com (abgerufen 21.07.2016) (<a href=\"http:\/\/www.medicinenet.com\/script\/main\/art.asp?articlekey=10215\" class=\"broken_link\">Link<\/a>) http:\/\/www.medicinenet.com\/script\/main\/art.asp?articlekey=10215<\/p>\n<p>[4] WissHom (Hrsg.): Der aktuelle Stand der Forschung zur Hom\u00f6opathie, K\u00f6then (Anhalt), 2016, <a href=\"http:\/\/www.homoeopathie-online.info\/wp-content\/uploads\/Der-aktuelle-Stand-der-Forschung-zur-Hom%C3%B6opathie-2016-WissHom.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quasi als Vorbereitung f\u00fcr die weitere Auseinandersetzung mit der Dokumentation der WissHom zum Forschungsstand in der Hom\u00f6opathie wird hier beispielhaft eine Beobachtungsstudie untersucht, die einen Vergleich zwischen Hom\u00f6opathie und Hochschulmedizin zum Gegenstand hat. 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