{"id":2480,"date":"2015-05-08T10:37:31","date_gmt":"2015-05-08T08:37:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2480"},"modified":"2015-07-18T11:47:37","modified_gmt":"2015-07-18T09:47:37","slug":"prof-frass-haelt-meine-rechnungen-fuer-falsch-ich-die-seinen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2480","title":{"rendered":"Prof. Frass h\u00e4lt meine Rechnungen f\u00fcr falsch &#8211; ich die Seinen"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2480\" data-timestamp=\"1437220057\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2480\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 2<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2480&text=Prof.%20Frass%20h%C3%A4lt%20meine%20Rechnungen%20f%C3%BCr%20falsch%20%E2%80%93%20ich%20die%20Seinen\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p lang=\"de-DE\">Wie sind die \u00dcberlebenszeiten zus\u00e4tzlich hom\u00f6opathisch behandelter Patienten mit den in der Literatur angegebenen \u00dcberlebensdaten zu vergleichen? Dar\u00fcber sind wir uns auch in der zweiten Runde nicht einig, wobei die Argumente von Prof. Frass wenig \u00fcberzeugend sind. Also geht es in eine weitere Runde &#8230;<!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>In K\u00fcrze<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bereits am 1. Mai erhielt ich von Professor Frass eine ausf\u00fchrliche Antwort auf meine Ausarbeitung zur Arbeit von Gaertner et al.. Hierin stellt er fest, dass meine Vorgehensweise und die daraus folgenden Ergebnisse des Vergleichs der dortigen Messergebnisse mit den Literaturdaten unzutreffend seien. Er begr\u00fcndet dies damit, dass seine Rechnungen am zeitlichen Nullpunkt der Erstdiagnose beginnen w\u00fcrden und die Vergleichsdaten von anerkannten Onkologen stammten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr mich sind diese Argumente wenig stichhaltig und ich habe in einer weiteren Ausarbeitung, die ich bereits am 5. Mai an Prof. Frass gemailt habe, die Grundlagen der \u00dcberlegungen zu meiner Vergleichsmethodik ausf\u00fchrlich dargestellt und ihn gebeten, mir darzulegen, an welcher Stelle meine Betrachtungen seiner Meinung nach fehlerhaft sein sollen. Es geht dabei darum, aus den \u00dcberlebenskurven die passenden Daten zu extrahieren, die tats\u00e4chlich f\u00fcr eine Beurteilung geeignet sind, ob es den hom\u00f6opathisch behandelten Patienten besser erging als denjenigen ohne diese Zusatzbehandlung. Meine Musterrechnung f\u00fcr eine der betrachteten Krebserkrankungen, dass die in der Arbeit angegebenen Daten eben nicht aussagekr\u00e4ftig sind. Die mittlere erwartete \u00dcberlebenszeit lag nicht nur bei 6,6, sondern bei 13,3 Monaten, wenn man den sp\u00e4ten Start der Hom\u00f6opathiebehandlung angemessen ber\u00fccksichtigt. Diese wurde im Mittel nicht wie angegeben um mehr als 10 Monate \u00fcberlebt, sondern nur um magere 0,7, wobei noch nicht ber\u00fccksichtigt ist, dass die Patienten der Vergleichsstatistik wesentlich \u00e4lter waren als die in der Arbeit betrachteten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Daneben werden noch einige kleinere Punkte behandelt, um Datenangaben, Behandlungsinhalte in den Literaturdaten (hier habe ich mich geirrt), Inhalt des Vortrages von Prof. Frass in Berlin etc.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>In L\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Arbeit von Gaertner et al., um die es geht, wurde <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2240\">hier<\/a> besprochen. Den ersten Teil der mit Prof. Frass gef\u00fchrten Diskussion dar\u00fcber findet sich <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2445\">hier<\/a>.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Einfachheit halber &#8211; und Prof. Frass hatte auch darum gebeten &#8211; gebe ich hier den vollen Inhalt seines Schreibens wieder, das zwar auf den 5. Mai 2015 datiert wurde, mir aber schon zum 1. Mai 2015 zur Verf\u00fcgung stand &#8211; also recht rasch, nachdem ich ihm meine zweite Ausarbeitung zugeschickt hatte. Da der Austausch auf Englisch gef\u00fchrt wird, habe ich den Text ins Deutsche \u00fcbersetzt, das englische Original findet sich <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Answer-to-Aust-II-KG-MF.pdf\">hier<\/a>. Ich habe lediglich zur besseren Lesbarkeit die Formatierung etwas angepasst.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Text von Prof. Frass vom 1. Mai 2015:<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><strong><em>Antwort an Aust II, 5. Mai 2015<\/em><\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Seite 1, Absatz 2:<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wie Sie vielleicht wissen, ist die Hom\u00f6opathie durchaus in der Lage, Patienten sogar 45 Monate nach ihrem Tod wieder zu beleben :-).<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Um weitere Missverst\u00e4ndnisse zu vermeiden, halten wir eine kleine Einf\u00fchrung in die Grundlagen der Onkologie f\u00fcr n\u00f6tig: Ein Tumor kann sich entwickeln, sp\u00e4ter kann er in anderen Organen Metastasen bilden. Zum Zeitpunkt der Diagnose ist er vielleicht noch nicht metastasiert. Alle bis auf 5 Patienten mit MRCC und MSARC erhielten ihre Diagnose in einem Zeitraum, als noch keine Metastasen aufgetreten waren. Wie bereits in unserer ersten Antwort ausgef\u00fchrt, wurde die in Tabelle 3 dargestellte Zeit von der Diagnose bis zum Beginn der [hom\u00f6opathischen] Behandlung als &#8218;erste Diagnose des NICHT METASTASIERTEN Tumors bis zum Beginn der hom\u00f6opathischen Behandlung&#8216; festgelegt (= jene Patienten, die noch vor einer erkennbaren Metastasierung hom\u00f6opathische Hilfe suchten). Daher bitte die missverst\u00e4ndliche Spalten\u00fcberschrift in Tabelle 3 &#8218;Zeit zwischen Diagnose und hom\u00f6opathischer Behandlung&#8216; ignorieren, sie verwirrt nur. In unseren Brief an CTIM [= Complementary Therapies in Medicine, das Journal, in dem die Arbeit ver\u00f6ffentlicht wurde, Anm. d. \u00dcbers.] wird sie durch &#8218;Zeit zwischen der Diagnose von Metastasen bis zum Beginn der hom\u00f6opathischen Behandlung&#8216; ersetzt. Aber egal, dies hat keinen Einfluss auf das Ergebnis.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Seite 2, GBM-Daten:<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Stupps Arbeit (Kontrolldaten) beinhaltet Patienten, die sich einer Operation unterzogen hatten. Wie von Prof. Christine Marosi best\u00e4tigt, einer KONVENTIONELLEN \u00c4rztin mit KEINEN besonderen Verbindungen zur Hom\u00f6opathie, wurde bei jedem Patienten, sei es nun bei Stupp, wo sie als Co-Autor in dem Paper von 2009 in Lancet Oncology fungierte, oder bei unseren Daten, [der Tumor] weitestm\u00f6glich chirurgisch entfernt.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wir haben die Daten nochmals \u00fcberpr\u00fcft: Tats\u00e4chlich haben sich sechs von sieben GBM-Patienten einer Operation unterzogen (86% gegen\u00fcber 84% im Stupp-Paper). Im Gegensatz zur erwarteten \u00dcberlebenszeit hatte der Patient, bei dem ohne Operation nur eine Biopsie ausgef\u00fchrt wurde, <\/em><em>entgegen den Erwartungen <\/em><em>eine sehr lange \u00dcberlebenszeit erreicht: dies K\u00d6NNTE die Hom\u00f6opathie gewesen sein. Daher gibt es keinen Einfluss der chirurgischen Behandlung auf das Ergebnis bei GBM.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Eine neue Berechnung zeigt immer noch einen Vorteil, ABER wir haben deutlich erkl\u00e4rt, dass es sich um retrospektive Daten handelt.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Seite 2, Abschnitte 5 und 6:<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Patient Nr. 4 begann die hom\u00f6opathische Behandlung vier Monate nach der Diagnose. Er \u00fcberlebte diese um 19 Monate. Dies ist viel l\u00e4nger als erwartet. Daher K\u00d6NNTE die Hom\u00f6opathie einen Einfluss auf das Ergebnis gehabt haben. \u00c4hnliche Rechnungen werden bei allen Ver\u00f6ffentlichungen zur Onkologie ausgef\u00fchrt. <\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wie bereits gesagt, sind die anderen Patienten, bei denen die Einschlusskriterien nicht erf\u00fcllt waren (drei abgeschlossene hom\u00f6opathische Sitzungen), w\u00e4hrend der ersten zw\u00f6lf Monate NICHT GESTORBEN. Daher ist Ihre wertvolle Anregung der Skalierung nicht auf GBM Patienten (wie Patient Nr. 4) anzuwenden.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Der Grund daf\u00fcr, zwei hom\u00f6opathische Behandlungseinheiten zu fordern (zwei Folgesitzungen mit drei Frageb\u00f6gen), liegt in unserer Annahme, dass das als Erstes gew\u00e4hlte Mittel falsch gewesen sein k\u00f6nnte (sogar Hom\u00f6opathen machen vielleicht Fehler bei der Auswahl des zutreffenden Mittels :-)), jedoch das dritte Mittel auf jeden Fall richtig bestimmt sein m\u00fcsste.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>In einer PCT sollte man die Daten nach dem intention-to-treat-Prinzip (ITT) auswerten, was bedeutet, dass sogar wenn ein Patient die Studie abbricht oder noch nicht einmal die verordneten Mittel einnimmt, er\/sie dennoch in die Auswertung eingeschlossen wird. Wenn wir das ITT-Prinzip in dieser Pilotstudie angewendet h\u00e4tten, w\u00e4ren die Ergebnisse sogar noch besser gewesen. Aber dies entsprach nicht der zuvor festgelegten Methodik, und wir haben daher im Gegensatz zu Shang auf eine (unbeschriebene) Analyse im Nachhinein verzichtet.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Die Umrechnungen sind nicht richtig, da unsere Rechnung beim Nullpunkt beginnt (= Zeitpunkt der Diagnose), nur die Behandlung beginnt sp\u00e4ter. Die Behandlung begann bei Stupp etwas fr\u00fcher, jedoch nicht zum exakten Zeitpunkt der Diagnose, sondern nach der Randomisierung und der konventionellen Therapie. Daher ist dies vielleicht sogar eine Verschiebung zum Vorteil von Stupps Patienten. Wir haben deutlich angegeben: Unsere Arbeit zeigt vielleicht eine Tendenz, aber kann keine kausale Beziehung beweisen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>PC-Daten:<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ihre Berechnung ist falsch: Aus der erw\u00e4hnten Arbeit haben wir die \u00dcberlebenszeiten der Gruppe mit der besten Prognose extrahiert: Nach einem Jahr &#8222;betrug die unkorrigierte \u00dcberlebenszeit f\u00fcr Patienten mit lokoregionaler Erkrankung und Depressionen im Median 4,1 Monate. Patienten ohne Depression verzeichneten im Median eine \u00dcberlebenszeit von 6,6 Monaten.&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span lang=\"de-DE\">Die \u00dcberlebenszeiten (im Median) erhielten wir von KONVENTIONELLEN, NICHT VON HOM\u00d6OPATHISCHEN Spezialisten im jeweiligen Spezialgebiet der Onkologie. Sie sind national und international anerkannt und ver\u00f6ffentlichen in Top-Journalen mit Peer-Review.<\/span><\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wir m\u00f6chten auf den Umstand hinweisen, dass unsere Ver\u00f6ffentlichung von konventionellen \u00c4rzten verfasst wurde (MM, HF, CM, ADK), einem einzigen hom\u00f6opathischen Arzt (MF), einem einzigen Apotheker mit Verbindungen zur Hom\u00f6opathie (IM) und einer einzigen Studentin mit Interesse an der Hom\u00f6opathie (KG). Diese Zusammenarbeit vermeidet eine Verf\u00e4lschung (&#8218;bias&#8216;) beim Ver\u00f6ffentlichen der Daten und stellt die Beteiligung erfahrener konventioneller \u00c4rzte sicher.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Bez\u00fcglich Diskussion und Schlussfolgerung m\u00f6chten wir anf\u00fcgen, dass ein falscher Gebrauch der Daten nicht bedeutet, dass die Ver\u00f6ffentlichung unrichtig sei, jedoch kann die Interpretation falsch sein. Man bedenke: es gibt immer noch Leute (sogar Akademiker!), die immer noch eine falsche Interpretation der Ver\u00f6ffentlichung von Shang verwenden, ohne \u00fcber irgendwelche Kenntnisse \u00fcber Meta-Analysen zu verf\u00fcgen. Diese Arbeit wird immer noch daf\u00fcr verwendet, die Hom\u00f6opathie zu bek\u00e4mpfen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ich muss darauf bestehen, richtig zu stellen, was ich auf der Konferenz in Berlin ausgef\u00fchrt habe: Hom\u00f6opathie K\u00d6NNTE helfen, ich habe nie gesagt, DASS die Hom\u00f6opathie Krebspatienten hilft. Nebenbei, das Problem mit Pilot-Studien ist das Ergebnis nicht nur einer fehlenden Unterst\u00fctzung hom\u00f6opathischer Forschung, sondern auch von EXTREM feindlichen Aktionen gegen Hom\u00f6opathen. Laien wissen vielleicht nicht, dass es personeller und finanzieller Ressourcen an einer akademischen Institution bedarf, Studien durchzuf\u00fchren, sowohl in der konventionellen als auch in der Komplement\u00e4rmedizin. Wie jeder wei\u00df, gibt es fast keine hom\u00f6opathischen Abteilungen an Universit\u00e4ten. Das erkl\u00e4rt ganz einfach, warum die hom\u00f6opathische Forschung eingeschr\u00e4nkt ist. Ich w\u00e4re f\u00fcr Ihre Unterst\u00fctzung dankbar, Finanzmittel f\u00fcr eine hom\u00f6opathische Forschung zu beschaffen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Das erste und einzige Ziel eines Arztes (konventionell wie hom\u00f6opathisch) ist die Verbesserung der Gesundheit des Patienten. Daher verwundert es uns, dass der Abschnitt aus unserer letzten Antwort (vom 5. April 2015) noch nicht einmal erw\u00e4hnt wurde:<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 60px;\"><em>&#8222;12 der 24 Patienten mit MRCC uns MSARC waren zum Abschluss unserer Beobachtungszeit noch am Leben!!! Tats\u00e4chlich haben wir diese Tatsache bisher noch nicht betrachtet, wir werden jedoch unsere Daten \u00fcberarbeiten. Wir wollen herausfinden, ob diese Patienten heute noch am Leben oder bereits verstorben sind.&#8220;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Offensichtlich ist das Interesse an der Gesundheit der Patienten weniger von Interesse als die Statistik. Es gibt einen gro\u00dfen Unterschied zwischen \u00c4rzten und Theoretikern. Wir beobachten jedoch oft, dass Skeptiker sich der Hom\u00f6opathie zuwenden, wenn Hilfe n\u00f6tig ist, beispielsweise f\u00fcr ihre eigenen Kinder oder wenn die Apotheke davon profitiert. Da ich (Michael Frass) dieses Ph\u00e4nomen sogar bei sehr engen Verwandten und Freunden beobachten konnte, kann ich die Meinung dieser Skeptiker voll verstehen, insbesondere, da ich selbst skeptisch denke.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wir m\u00f6chten Ihnen f\u00fcr Ihre wertvollen Kommentare danken. Wir werden die \u00dcberlebenszeiten der Patienten betrachten, die am Ende unserer ver\u00f6ffentlichten Studie noch am Leben waren und vergleichen alle Patienten mit Kontrollgruppen, wie von Ihnen vorgeschlagen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Michael Frass, MD, Im Namen der Co-Autoren<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Internist, Intensivmediziner, Hom\u00f6opath, Erfinder, Skeptiker.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\">(Zitatende)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Diese ausf\u00fchrliche Antwort sei hier unkommentiert wiedergegeben. Vielmehr m\u00f6chte ich hier die \u00dcbersetzung meiner daraufhin erfolgen erneuten Ausarbeitung gegen\u00fcberstellen, die ich am 5. Mai an Prof. Frass und den gleichen Verteiler gemailt habe, den er auch selbst benutzt hat (den englischen Originaltext finden Sie <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Frass-response-3.pdf\">hier<\/a>):<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Meine dritte Ausarbeitung<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Dear All<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Danke f\u00fcr Ihre ausf\u00fchrliche Antwort. Meine Stellungnahme dazu finden Sie im Anschluss, denn es gibt einen wesentlichen Punkt mit einiger Durchschlagskraft, in dem wir in sehr hohem Ma\u00dfe nicht \u00fcbereinstimmen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Allgemein<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Zuvorderst, ja, Sie haben Recht, die Arbeit von Stupp [2] enth\u00e4lt Patienten, die sich einer Operation unterzogen hatten. Mein Fehler; als ich meine Ausarbeitung zusammenstellte, habe ich diese nur anhand der Zusammenfassung \u00fcberpr\u00fcft und dort werden nur Chemotherapie und Radiotherapie erw\u00e4hnt. Bitte entschuldigen Sie.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Dann habe ich verstanden, dass bei MRCC und MSARC die angegebenen Daten f\u00fcr &#8218;Zeit zwischen Diagnose und hom\u00f6opathischer Behandlung&#8216; einerseits und &#8218;erreichte \u00dcberlebenszeit&#8216; bzw. &#8218;erwartete \u00dcberlebenszeit&#8216; andererseits nicht auf den gleichen Nullpunkt bezogen sind. Das macht die Analyse nat\u00fcrlich schwierig, wie weiter unten gezeigt wird.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>In der Tat muss ich feststellen, dass es weitere Unstimmigkeiten in Ihren Daten gibt, die eine korrekte Auswertung schwierig gestalten. Sehen Sie, in Tabelle 3 wird die erwartete \u00dcberlebenszeit &#8218;entsprechend der Bewertung durch Experten und Daten aus der Literatur&#8216; angegeben, f\u00fcr PC-Patienten werden entweder 8 oder 22 Monate aufgef\u00fchrt. In Tabelle 4 wird die erwartete \u00dcberlebenszeit im Median &#8218;entsprechend Angaben aus der Literatur&#8216; f\u00fcr die gleichen Patienten mit 6,6 Monaten angegeben, somit niedriger als alle Daten in Tabelle 3. Die P-Werte in Tabelle 4 beziehen sich wiederum auf andere Zahlen, die als &#8218;individuell gesch\u00e4tzte \u00dcberlebenszeiten entsprechend der Bewertung von Experten&#8216; definiert sind, ohne dass man diese Daten in der Arbeit f\u00e4nde. F\u00fcr meine Betrachtungen hier bleibe ich jedoch bei den statistischen Daten, denn diese sind es, die Gaertner et al. als Vergleich zu ihrem Ergebnis in Graphik (fFig. 2) und Tabelle (Tab. 4) anwenden.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Analysemethode<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sie geben an, dass meine Berechnungen unzutreffend seien, ohne dies allzu sehr zu begr\u00fcnden. Man beachte: Ich stelle weder die Quelle Ihrer Vergleichsdaten in Frage, noch die Qualifikation der Wissenschaftler, die diese ermittelt haben. Ich stelle ebenfalls weder die Erfahrung noch die \u00dcberzeugungen der Autoren der hier betrachteten Arbeit in Frage. Vielmehr kritisiere ich die Art und Weise, in der Gaertner et al. die Literaturdaten als Kontrolle verwenden. So gut ich das eben kann, will ich im Folgenden darstellen, warum meine Betrachtungen zutreffend sind. Ich bitte Sie darum, mir anzugeben, an welcher Stelle meine \u00dcberlegungen fehlerhaft sein sollen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Gaertner et al. wollen feststellen, ob Patienten, die an Krebs leiden, von einer zus\u00e4tzlichen hom\u00f6opathischen Behandlung profitiert haben k\u00f6nnten, und benutzen die \u00dcberlebenszeit nach Erstdiagnose als festen Endpunkt zur Pr\u00fcfung. Als Kontrolldaten verwenden sie statistische Daten aus der Literatur. Die Autoren werden daher nachweisen m\u00fcssen, dass die Patienten nach Aufnahme der hom\u00f6opathischen Behandlung ihre Erstdiagnose l\u00e4nger \u00fcberlebt haben als diejenigen in der Kontrollgruppe.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Im Folgenden bleiben wir bei den Daten der Patienten mit Krebs an der Bauchspeicheldr\u00fcse (&#8218;pancreatic cancer&#8216; &#8211; PC), denn dies erscheint mir als das beste Beispiel, meine Punkte darzulegen. Die Kohorte der Patienten mit\u00a0lokoregionaler Erkrankung beinhaltet mehr als 7000 Patienten, daher k\u00f6nnen wir das Kaplan-Meier-Plot (KMP) aus Fig. 2 aus der Arbeit von Boyd et al. [3] als \u00dcberlebenskurve f\u00fcr PC ansehen (und ignorieren zun\u00e4chst, dass Boyds Patienten viel \u00e4lter waren, im Mittel 78,1 Jahre anstelle von im Median 62 Jahren der PC-Patienten bei Gaertner).<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Patienten der Kontrollgruppe wurden bei Boyd et al. ab dem Tag ihrer Erstdiagnose in die Studie eingeschlossen. Das bedeutet, dass dort die Todesf\u00e4lle ab Tag 1 in die Enddaten eingeflossen sind, was am Ende auf eine \u00dcberlebenszeit im Median von 6,6 Monaten hinausl\u00e4uft. Die PC-Patienten bei Gaertner et al. erscheinen im Median jedoch \u00fcberhaupt erst sechs Monate nach Erstdiagnose. Todesf\u00e4lle der Wiener Onkologie innerhalb dieser sechs Monate sind in Gaertners Daten nicht eingeschlossen, diese Patienten sind einfach nicht in die hom\u00f6opathischen Ambulanz gekommen und wurden daher bei den \u00dcberlebensraten nicht mitgez\u00e4hlt.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Die \u00dcberlebenszeit im Median ist definiert als die Zeit, die 50 % der betrachteten Patienten \u00fcberleben. Die statistische \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit ist das Verh\u00e4ltnis der Anzahl der zum Betrachtungszeitpunkt noch lebenden Patienten zur Gesamtzahl der betrachteten Patienten.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Betrachten wir die Patientin Nr. 39, die ihre hom\u00f6opathische Behandlung 10 Monate nach ihrer Erstdiagnose begonnen hat. Diese Patientin hatte bereits zu dem Zeitpunkt, als sie erstmals in die Ambulanz kam, die im Median zu erwartende \u00dcberlebenszeit \u00fcbertroffen. War dies ein Ergebnis ihrer hom\u00f6opathischen Behandlung? Ich hoffe, wir sind uns einig, dass dies nicht der Fall ist.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Hat sie von ihrer hom\u00f6opathischen Behandlung profitiert? Dies reduziert sich auf die Frage, ob sie mit dem hom\u00f6opathischen Mittel l\u00e4nger gelebt hat, als es ohne zu erwarten gewesen w\u00e4re. Oder noch besser, was war ihr statistisches Sterberisiko, als sie 19 Monate nach ihrer Erstdiagnose verstarb? Das KMP zeigt eine \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit von nur 16,2 % bezogen auf die gesamte Kohorte.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Boyd-Fig-2.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2484\" src=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Boyd-Fig-2.png\" alt=\"Boyd Fig 2\" width=\"1369\" height=\"955\" srcset=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Boyd-Fig-2.png 1369w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Boyd-Fig-2-300x209.png 300w, http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Boyd-Fig-2-1024x714.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 1369px) 100vw, 1369px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Bild 1: Kaplan-Meier-Plot (KMP): \u00dcberlebensdaten [3, Fig. 2], Rot: Daten der Patientin Nr. 39; Gr\u00fcn: Gesamtkohorte: Pkt 1: mittlere \u00dcberlebenszeit, Pkt 2: \u00dcberlebensrate nach einem Jahr, Pkt 3: \u00dcberlebensrate nach 2 Jahren.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Anmerkung: Diese Grafik ist in meiner Antwort nicht enthalten, sie soll dem Leser hier das Verst\u00e4ndnis erleichtern.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Was allerdings wie ein gutes Ergebnis aussieht, wurde in weiten Teilen ohne die Hom\u00f6opathie erreicht. Ihre Chance, lange genug zu leben, um nach 10 Monaten die hom\u00f6opathische Behandlung zu beginnen, lag bei nur 34,6 %, wie aus dem KMP ersichtlich. Die Beurteilung, ob sie mit ihrer hom\u00f6opathischen Behandlung besser gefahren ist als die Patienten ohne, kann nur dadurch erfolgen, dass man betrachtet, was passiert ist, nachdem die Wirkung der Hom\u00f6opathie erfolgt sein kann. Daher m\u00fcssen wir den Verlauf betrachten, wie er sich bei ihr ergab, im Vergleich zu den Patienten, die keine hom\u00f6opathische Behandlung aufgenommen und ebenfalls bereits 10 Monate \u00fcberlebt hatten.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Der Median der \u00dcberlebenszeit f\u00fcr diese Untergruppe, die bereits 10 Monate \u00fcberlebt hat, kann dem KMP zu dem Zeitpunkt entnommen werden, wenn die H\u00e4lfte dieser Untergruppe verstorben ist, das ist die H\u00e4lfte der 34,6 % der Gesamtzahl der Patienten. Das ergibt eine Zeit von 18,3 Monaten. Die Patientin hat 19 Monate \u00fcberlebt, was wegen der Effekte der Rundung in etwa das Gleiche sein kann. Schlussfolgerung: Selbst wenn wir annehmen, dass ein Hom\u00f6opathieeffekt unmittelbar nach der ersten Konsultation eingesetzt h\u00e4tte, hat sie gerade eben so etwas l\u00e4nger gelebt als es der mittleren \u00dcberlebenszeit entspricht.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wenn wir aber annehmen, dass ein hom\u00f6opathischer Effekt erst sp\u00e4ter eingetreten w\u00e4re, erst nach der zweiten oder der dritten Konsultation, dann impliziert dies, dass sie bis dahin ohne Zuhilfenahme der Hom\u00f6opathie \u00fcberlebte. Also 12,5 oder 15 Monate, wenn, wie es der Arbeit von Gaertner zu entnehmen ist, die Zeit zwischen den Sitzungen 8 bis 12 Wochen betrug. Und wenn sie 15 Monate gelebt hat, ohne dass die Hom\u00f6opathie geholfen hat, dann w\u00e4re sie eine von nur 22,4 % der \u00dcberlebenden der Gesamtkohorte gewesen &#8211; und ihre zu erwartende \u00dcberlebenszeit h\u00e4tte mehr als 24 Monate betragen, wo jedoch das zur Verf\u00fcgung stehende KMP endet.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Betrachten wir die j\u00e4hrlichen \u00dcberlebensraten.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Nach den Angaben des KMP betragen die \u00dcberlebensraten nach einem und zwei Jahren ab Erstdiagnose 28,6 beziehungsweise 12 %. Aber unsere Patientin ist eine der nur 34,6 %, die 10 Monate \u00fcberlebt hat. Die [statistische] Chance, 12 Monate zu \u00fcberleben, ist f\u00fcr sie jetzt, da sie bereits 10 geschafft hat, wesentlich h\u00f6her als am Anfang. 34,6 % der originalen Kohorte von 7027 Patienten mit einem lokoregionalen Befund ergibt 2431 \u00dcberlebende bisher, von denen 2010 auch 12 Monate \u00fcberlebten &#8211; was 82,7 % der Patienten entspricht, die zwei Monate zuvor noch am Leben waren. Auf die gleiche Weise ergibt sich ihre Chance, auch zwei Jahre zu \u00fcberleben zu 34,7 % &#8211; alles dies unter der Annahme, dass ihre Zusatzbehandlung unmittelbar nach der ersten Konsultation wirksam geworden w\u00e4re.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>So, nun zeigen Sie mir bitte auf, wo und wie meine \u00dcberlegungen und Rechnungen in die Irre gehen. Eine Aussage zur Kompetenz der Autoren halte ich, verzeihen Sie, nicht f\u00fcr sehr \u00fcberzeugend. Ich w\u00fcrde gerne genau den Punkt wissen, an dem ich mich nach Ihrer Meinung irre.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Nachrechnung der PC-Daten<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>F\u00fcr Tabelle 1 habe ich die Methodik angewendet wie oben beschrieben, um die Daten f\u00fcr alle acht in der Gaertner-Arbeit enthaltenen PC-Patienten unter der Annahme nachzurechnen, dass die Hom\u00f6opathie nach der ersten Sitzung einen sofortigen Effekt gezeigt h\u00e4tte.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>\n<table id=\"tablepress-22\" class=\"tablepress tablepress-id-22\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Patient<br \/>\nNr.<\/th><th class=\"column-2\">Beginn<br \/>\n(Monate)<\/th><th class=\"column-3\">\u00dc-Wahrsch.<br \/>\n(%)<\/th><th class=\"column-4\">1 Jahr<br \/>\n(%)<\/th><th class=\"column-5\">2 Jahre<br \/>\n(%)<\/th><th class=\"column-6\">erwartet<br \/>\n(Monate)<\/th><th class=\"column-7\">erzielt<br \/>\n(Monate)<\/th><th class=\"column-8\">Diff<br \/>\n(Monate)<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">37<\/td><td class=\"column-2\">4<\/td><td class=\"column-3\">64,2<\/td><td class=\"column-4\">44,5<\/td><td class=\"column-5\">18,7<\/td><td class=\"column-6\">10,8<\/td><td class=\"column-7\">15<\/td><td class=\"column-8\">+ 4,2<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">38<\/td><td class=\"column-2\">9<\/td><td class=\"column-3\">38,2<\/td><td class=\"column-4\">74,8<\/td><td class=\"column-5\">31,4<\/td><td class=\"column-6\">16,9<\/td><td class=\"column-7\">25<\/td><td class=\"column-8\">+ 8,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">39<\/td><td class=\"column-2\">10<\/td><td class=\"column-3\">34,6<\/td><td class=\"column-4\">82,7<\/td><td class=\"column-5\">34,7<\/td><td class=\"column-6\">18,3<\/td><td class=\"column-7\">19<\/td><td class=\"column-8\">+ 0,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">40<\/td><td class=\"column-2\">24<\/td><td class=\"column-3\">12,0<\/td><td class=\"column-4\">--<\/td><td class=\"column-5\">100,0<\/td><td class=\"column-6\">>> 24<\/td><td class=\"column-7\">26<\/td><td class=\"column-8\">< 0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">41<\/td><td class=\"column-2\">1<\/td><td class=\"column-3\">87,6<\/td><td class=\"column-4\">32,6<\/td><td class=\"column-5\">13,6<\/td><td class=\"column-6\">7,7<\/td><td class=\"column-7\">1<\/td><td class=\"column-8\">- 6,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">42<\/td><td class=\"column-2\">?<\/td><td class=\"column-3\">?<\/td><td class=\"column-4\">?<\/td><td class=\"column-5\">?<\/td><td class=\"column-6\">?<\/td><td class=\"column-7\">36<\/td><td class=\"column-8\">> 0 ?<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8 even\">\n\t<td class=\"column-1\">43<\/td><td class=\"column-2\">6<\/td><td class=\"column-3\">52,0<\/td><td class=\"column-4\">55,0<\/td><td class=\"column-5\">23,0<\/td><td class=\"column-6\">13,3<\/td><td class=\"column-7\">14<\/td><td class=\"column-8\">+ 0,7<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">44<\/td><td class=\"column-2\">2<\/td><td class=\"column-3\">77,8<\/td><td class=\"column-4\">36,7<\/td><td class=\"column-5\">15,4<\/td><td class=\"column-6\">9,2<\/td><td class=\"column-7\">20<\/td><td class=\"column-8\">+10,8<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-22 from cache --><\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Tabelle 1: Nachrechnung der Daten der PC-Patienten<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 60px;\"><em>Die Spalten bedeuten:<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Patient Nr.:<\/span> Referenz zu Tabelle 3 bei Gaertner [1]<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Beginn:<\/span> Zeit zwischen Erstdiagnose und erster hom\u00f6opathischer Sitzung nach Tab. 3 in [1]<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">\u00dc-Wahrsch.:<\/span> \u00dcberlebenswahrscheinlichkeit zu Beginn der hom\u00f6opathischen Therapie, nach Fig 2 in der Arbeit von Boyd [3]<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">1 Jahr, 2 Jahre:<\/span> \u00dcberlebenswahrscheinlichkeiten f\u00fcr den jeweiligen Patienten ein bzw. zwei Jahre nach Erstdiagnose, beruhend auf 28,8 bzw. 12,0 % f\u00fcr die gesamte Kohorte aus Fig 2 in [3]<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Erwartet:<\/span> Mittlere erwartete \u00dcberlebenszeit (Median) f\u00fcr diesen Patienten aus Fig.2 in [3]<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Erreicht:<\/span> \u00dcberlebenszeit des Patienten nach Erstdiagnose nach Tab. 3 in [1]<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Differenz:<\/span> Unterschied in Monaten, + zeigt, dass der Patient l\u00e4nger lebte als im Mittel zu erwarten.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Aus dieser Tabelle kann man ablesen, dass die zu erwartende \u00dcberlebenszeit im Median bei 13,3 Monaten liegt (Patient Nr. 43) und diese im Median nur um magere 0,7 Monate \u00fcberlebt wurde (Patient Nr. 43).<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Man beachte, dass diese Daten wesentlich weniger vorteilhaft auss\u00e4hen, wenn wir ein sp\u00e4teres Wirksamwerden der Hom\u00f6opathie unterstellten. F\u00fcnf Monate sp\u00e4ter, nach zwei weiteren hom\u00f6opathischen Sitzungen, wie es die Einschlusskriterien von Gaertner et al. nahelegen, l\u00e4ge die als Median zu erwartende \u00dcberlebenszeit bei 18,3 Monaten (Mittel aus Patienten Nr. 37 und 43, da Patient Nr. 40 keine Rolle spielt), was die Patienten mit einem Abstand von im Median 4,3 Monaten nicht erreichten.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Jetzt k\u00f6nnen wir diskutieren, welche Auswirkungen das wesentlich h\u00f6here Alter der Patienten in der Kontrollgruppe (im Mittel 78,1 Jahre) im Vergleich zum Alter von im Median 62 Jahren in der Hom\u00f6opathiegruppe haben k\u00f6nnte. Aber, da ich \u00fcber keinerlei tiefergehende medizinische Sachkenntnis verf\u00fcge, sind Sie in der besseren Position, dies zu tun, als ich.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Nach der eingehenden Betrachtung von Gaertners PC-Patienten muss ich einfach noch einen Kommentar loswerden. Die Patienten Nr. 38, 39 und 40 haben mit der Hom\u00f6opathie 9, 10 und 24 Monate nach ihrer jeweiligen Erstdiagnose begonnen und erhielten eine erwartete \u00dcberlebenszeit von 8, 8 und 22 Monaten zugeordnet. Das ist ein bis zwei Monate k\u00fcrzer, als sie bereits \u00fcberlebt hatten. Tut mir leid, aber das ist l\u00e4cherlich. Der Patient erscheint in der hom\u00f6opathischen Ambulanz und erh\u00e4lt die Prognose, dass er seit vier bis acht Wochen verstorben sein m\u00fcsste. (Okay, ich sehe den Fortschritt. Es geht nicht mehr um Patienten, die bereits ein paar Jahre tot sind, sondern nur noch um solche, die es eigentlich seit ein paar Wochen sein sollten :-)). Und selbst wenn das richtig w\u00e4re, dann war es wohl kaum die Hom\u00f6opathie, die diesen Menschen das \u00dcberleben erm\u00f6glicht hat.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>F\u00fcr die anderen Krankheitsbilder ist das Vorgehen gleich, sofern die Daten verf\u00fcgbar sind. Dies bedingt eine gewisse Konsistenz in den Angaben zum Zeitpunkt des Beginns der Therapie und der \u00dcberlebenszeiten sowie \u00dcberlebensdaten als Kaplan-Meier-Plot. Ich denke, es kann nicht meine Aufgabe sein, dies vollumf\u00e4nglich auszuf\u00fchren.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><em>Darstellung der Ergebnisse<\/em><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ja, im w\u00f6rtlichen Sinne sind die Daten, die in Tab. 4 und Fig. 2 des Gaertner-Papers dargestellt werden, nicht falsch. Bleiben wir wieder bei den PC-Daten, dann betr\u00e4gt die in der Literatur im Median angegebene \u00dcberlebenszeit tats\u00e4chlich 6,6 Monate und die Patienten haben im Median tats\u00e4chlich 17,5 Monate \u00fcberlebt. Beide Zahlenangaben sind so korrekt wie sie nur immer sein k\u00f6nnen, dar\u00fcber brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber die Art und Weise, wie Sie sie darstellen, impliziert, dass dem Vergleich dieser beiden Zahlen irgendeine Bedeutung zukommt. In Fig. 2 sind sie als S\u00e4ulen nebeneinander dargestellt. Aber diese Implikation ist falsch, solange Sie nicht aufzeigen k\u00f6nnen, worin meine \u00dcberlegungen fehlgehen. Das ist etwa so, als w\u00fcrde ich das Alter von Emil von Behring, als er den ersten Nobelpreis erhielt (48), und Ihr eigenes (wissen Sie selbst am besten) nebeneinander darstellen. Beide Zahlen sind absolut korrekt und unabh\u00e4ngig voneinander, aber zusammen transportieren sie vielleicht eine Bedeutung. V\u00f6llig ungerechtfertigt, nat\u00fcrlich. Aber vielleicht doch &#8230;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Sie haben die Daten pers\u00f6nlich in Berlin vorgetragen. Ich kann wirklich nicht mehr sagen, ob Sie dargestellt haben, DASS die Hom\u00f6opathie hilft, oder nicht. Es gibt keinen Tagungsband &#8211; und ich f\u00fcrchte, es wird nie in Druckform verf\u00fcgbar sein, was auf dieser Tagung gesagt wurde und was nicht. Aber dies war kein Treffen von Wissenschaftlern, sondern eine Weiterbildungsveranstaltung f\u00fcr hom\u00f6opathische \u00c4rzte und Heilpraktiker &#8211; und worauf es dabei ankam ist, welchen Geist diese mitgenommen haben. Da gab es ein beeindruckendes Diagramm mit blauen und roten Balken, das aufzeigte, dass Patienten, die eine zus\u00e4tzliche hom\u00f6opathische Behandlung begonnen hatten, bis zu dreimal l\u00e4nger lebten als die anderen. Glauben Sie wirklich, dass irgendeiner Ihrer Zuh\u00f6rer &#8211; au\u00dfer dem einen Skeptiker nat\u00fcrlich &#8211; verstanden hat oder sich \u00fcberhaupt darum k\u00fcmmert, was die Ursache f\u00fcr diese Ergebnisse in Wirklichkeit sein k\u00f6nnte? Die haben alle den Eindruck mitgenommen, dass Hom\u00f6opathie ein sehr effektives Verfahren sei, und Ihre Pr\u00e4sentation hat noch den Halbsatz &#8218;&#8230; und man kann damit sogar Krebs f\u00fcr eine ganz betr\u00e4chtliche Zeit beherrschen!&#8216; hinzugef\u00fcgt.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Nun, das ist nicht mehr zu \u00e4ndern, aber diese Schlussfolgerung ist in Tab. 4 und Fig. 2 der Gaertner-Arbeit enthalten und bietet sich jedem an, der sie als wissenschaftlichen Nachweis f\u00fcr seine Zuh\u00f6rer verwenden will &#8211; wie ich es selbst in Freiburg bei einem hom\u00f6opathischen Arzt erlebt habe, der sich auf die Behandlung von Krebs spezialisiert hat, und diese seinen Zuh\u00f6rern bzw. zuk\u00fcnftigen Patienten als wissenschaftlichen Beweis (!) f\u00fcr seine Aussagen vorlegte.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Diese Ausarbeitung ist inzwischen lang genug, daher m\u00f6chte ich davon absehen, Ihre Aussagen zu diskutieren, wonach Skeptiker dazu neigen, sich einer in ihren Augen als Quacksalberei geltenden Heilmethode anzuvertrauen. Auch nicht zu den Betrachtungen, warum in der Hom\u00f6opathie so viele Arbeiten nur als Pilot-Studien existieren. Das Fehlen einer Finanzierung mag die Ursache f\u00fcr diese Situation sein &#8211; aber ich spreche \u00fcber die Folgen, dass die Ergebnisse einer Pilotstudie keine belastbare Evidenz darstellen. Dies ist wohl einigerma\u00dfen unabh\u00e4ngig davon, ob die beklagenswerte Situation nun durch fehlendes Geld oder Publication bias oder sonst etwas verursacht sein k\u00f6nnte.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Ein Punkt f\u00e4llt mir noch ein. Ich wei\u00df nicht, wie ich Ihre Aussage bewerten soll, dass einige der Krebspatienten sogar heute noch am Leben sein k\u00f6nnten, zumindest aber die Beobachtungszeit \u00fcberlebt haben k\u00f6nnten. Mich \u00fcberrascht es, dass eine Arbeit, die sich mit der \u00dcberlebenszeit von Patienten besch\u00e4ftigt, eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Patienten beinhaltet, die noch am Leben sind. Die vielleicht sogar noch sieben Jahre nach Ende der Beobachtung am Leben sind. Wie soll man das verstehen? Komplette Remission, nachdem schon Metastasen aufgetreten sind? Vergleich zu vollen Remissionen bei Patienten, die nicht hom\u00f6opathisch behandelt worden sind? Qualit\u00e4t der Einstufung als &#8218;t\u00f6dlich&#8216;? Nun, wir werden ja sehen, wie das dargestellt wird.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Und vielleicht gibt es noch ein paar Paragraphen, die ich nicht angesprochen habe, aber ich hielt es f\u00fcr wichtiger, mich \u00fcber die korrekte Vorgehensweise beim Vergleich zu verbreiten &#8211; ganz und gar nicht davon \u00fcberzeugt, dass ich im Irrtum bin.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>5. Mai 2015<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Norbert Aust<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Doktor des Maschinenbauwesens, Spezialist f\u00fcr Str\u00f6mungslehre und Thermodynamik, Leiter Forschung und Entwicklung, Leiter Qualit\u00e4tswesen, Patenthalter, Hom\u00f6opathiekritiker, Hobby-Statistiker, Hobby-Mathematiker, Skeptiker &#8211; und gar nichts in Richtung Medizin.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Man wird sehen, was passiert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Literatur<\/strong> (im Dialog nicht als detailliert angegeben)<\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">[1] <\/span>Gaertner K, M\u00fcllner M, Friehs H, Schuster E, Marosi C, Muchitsch I, Frass M, Kaye AD: Additive homeopathy in cancer patients: Retrospective survival data from a homeopathic outpatient unit at the Medical University of Vienna, Complementary Therapies in Medicine (2014) 22, 320-332 <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0965229913002124\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n<p>[2] Stupp R, Hegi ME, Mason WP et al.: Effects of radiotherapy with concomitant and adjuvant temozolomide versus radiotherapy alone on survival in glioblastoma in a randomised phase III study: 5-year analysis of the EORTC-NCIC trial, Lancet Oncology (2009) 10: 459-466 <a href=\"http:\/\/wings.buffalo.edu\/smbs\/acb\/neuro\/lectures\/Lancet-Temozolomide.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p>[3] Boyd CA, Benarroch-Gampel J, Sheffield KM et al.: The effect of depression on stage at diagnosis, treatment, and survival in pancreatic adenocarcinoma, Surgery (2012) 152(3):403-413. doi: 10.1016\/j.surg.2012.06.010 Link zum Volltext<\/p>\n<p>RRightsLink Licence 3623591048399 zur Wiedergabe von Fig. 2 aus [3], hier Bild 1.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sind die \u00dcberlebenszeiten zus\u00e4tzlich hom\u00f6opathisch behandelter Patienten mit den in der Literatur angegebenen \u00dcberlebensdaten zu vergleichen? Dar\u00fcber sind wir uns auch in der zweiten Runde nicht einig, wobei die Argumente von Prof. Frass wenig \u00fcberzeugend sind. Also geht es &hellip; <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2480\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,13],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2480"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2480"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2480\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2579,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2480\/revisions\/2579"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}