{"id":245,"date":"2013-05-16T19:08:24","date_gmt":"2013-05-16T17:08:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=245"},"modified":"2014-02-14T16:49:44","modified_gmt":"2014-02-14T14:49:44","slug":"beurteilungskriterien-zur-aussagekraft-von-wissenschaftlichen-studien-zur-homoopathie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=245","title":{"rendered":"Beurteilungskriterien zur Aussagekraft von wissenschaftlichen Studien zur Hom\u00f6opathie"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D245\" data-timestamp=\"1392396584\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D245\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 3<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D245&text=Beurteilungskriterien%20zur%20Aussagekraft%20von%20wissenschaftlichen%20Studien%20zur%20Hom%C3%B6opathie\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p><strong>(\u00dcberarbeitung am 14. 2. 2014)\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><b>Vorbemerkung<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es liegen jetzt gen\u00fcgend Analysen wissenschaftlicher Arbeiten zur Wirkungsweise der Hom\u00f6opathie vor &#8211; drei hier im Blog, eine ganze Reihe mehr in meinem <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Buch<\/a> &#8211; dass es sinnvoll ist, \u00fcber die Kriterien zu berichten, die ich\u00a0daf\u00fcr anwende. Es gibt jetzt gen\u00fcgend Material, meine Ansichten durch Beispiele zu veranschaulichen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Einf\u00fchrung<\/b><\/p>\n<p>Es gibt einige Studien, sogenannte Metastudien, die sich mit Untersuchungen zur Wirksamkeit hom\u00f6opathischer Mittel besch\u00e4ftigen. Auch dort wird anhand verschiedener Kriterien versucht, die Aussagekraft zu bewerten. [1], [2], [3] Dies ist dann die Grundlage, ob die Studienresultate in der Gesamtbewertung ber\u00fccksichtigt werden oder nicht. Zumeist konzentrieren sich die Kriterien darauf ob<\/p>\n<ul>\n<li>die Randomisierung angemessen ist<\/li>\n<li>die Verblindung mit angemessenen Verfahren sichergestellt wurde<\/li>\n<li>\u00fcber die Ergebnisse vollst\u00e4ndig und schl\u00fcssig berichtet wird\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie an <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=63\">anderer Stelle<\/a> in diesem Blog ersichtlich, verf\u00fcge ich \u00fcber keinen medizinischen Hintergrund, wohl aber \u00fcber eine mehr als 25-j\u00e4hrige Erfahrung im Bereich Forschung und Entwicklung und Qualit\u00e4tsmanagement im Ingenieurwesen, im Bereich Kompressoren und Vakuumpumpen sowie thermische Turbomaschinen. Dort sind Ergebnisse aus Labor- und Feldversuchen wesentliche Grundlagen daf\u00fcr, ob mehr oder weniger gro\u00dfe Geldstr\u00f6me in Bewegung gesetzt werden oder nicht. Kunden, Lieferanten, auch andere Abteilungen im Hause wollen ihren jeweiligen Standpunkt durch Versuchsergebnisse untermauern. Man selbst stellt eine Vielzahl von Versuchen an, um die Eigenschaften des Produkts zu optimieren oder die Ursachen f\u00fcr Fehlfunktionen zu ermitteln beziehungsweise die Wirksamkeit von Verbesserungen nachzuweisen. Dabei f\u00e4llt man auch bisweilen sehr heftig auf die Nase, und muss feststellen, dass sich das Eine oder Andere trotz gegenteiliger Erkenntnis in der Realit\u00e4t nicht bew\u00e4hrt. Eine Argumentation, dass die Realit\u00e4t verkehrt sein muss, bringt meist auch nicht weiter. Alles dies f\u00fchrt zu einem Zuwachs an Erfahrung im Umgang mit Versuchsergebnissen. Richtige Entscheidungen trifft man mit viel Erfahrung. Erfahrungen sammelt man mit falschen Entscheidungen. Nach fast drei\u00dfig Berufsjahren\u00a0hat man das alles zur Gen\u00fcge erprobt und erlebt.<\/p>\n<p>Quintessenz: Man hat sich in meiner Situation eine ganze Reihe von Kriterien mehr oder weniger leidvoll erarbeitet, wie man Versuchs- und Studienergebnisse hinsichtlich ihrer Aussagekraft bewertet. Kein eines davon wird in bisher vorliegenden Metastudien verwendet. Gegliedert nach der Wichtigkeit zur Beurteilung der Aussagekraft der Studien seien die in diesem Blog angewendeten Kriterien im Folgenden als zu beantwortende Fragen dargestellt. Dabei umfasst der Begriff &#8218;Messung&#8216; vereinfachend alle Ma\u00dfnahmen, um einen bestimmten Zustand festzustellen, auch wenn dieser Vorgang im Einzelnen im medizinischen Sprachgebrauch anders genannt werden sollte.<\/p>\n<p><b><!--more-->Grundvoraussetzungen f\u00fcr aussagekr\u00e4ftige Studienergebnisse<\/b>:<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Ist das Messverfahren \u00fcberhaupt geeignet, die Ergebnisse zu ermitteln?<br \/>\n<\/span>Ein Messger\u00e4t und das Verfahren, wie es angewendet wird, ist dann f\u00fcr die Messaufgabe geeignet, wenn sichergestellt ist, dass die Messgr\u00f6\u00dfe (das, was man messen will, also beispielsweise die K\u00f6rpertemperatur des Patienten) genau genug zu einem Messwert (das, was man abliest) f\u00fchrt, um die Beurteilung (&#8218;die K\u00f6rpertemperatur ist um 0,3 \u00b0C h\u00f6her als gestern&#8216;) sicher treffen zu k\u00f6nnen. Dabei muss nicht nur das Messger\u00e4t selbst betrachtet werden, sondern auch das Messobjekt und die Messbedingungen. Beispiel: Sie glauben, ein Zollstock sei ein geeignetes Messger\u00e4t, um L\u00e4ngen, sagen wir, zwischen einem Zentimeter und zwei Metern genau, also mit einem Messfehler unter 5 mm zu messen? Beim Messen der L\u00e4nge von Brettern mag das ja stimmen. Aber messen Sie doch einmal wie breit Ihr Auto ist. Vermutlich ist das die Distanz zwischen dem \u00e4u\u00dfersten linken Punkt des Geh\u00e4uses des linken Au\u00dfenspiegels und dem entsprechenden Punkt rechts. Um meinen Punkt zu verstehen, sollten Sie dabei die Fenster geschlossen lassen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Auch ist ein Messger\u00e4t, das f\u00fcr konstante oder sich nur langsam \u00e4ndernde Messgr\u00f6\u00dfen eignet, ist nicht unbedingt f\u00fcr \u00e4hnliche Messgr\u00f6\u00dfen geeignet, die sich schnell \u00e4ndern. Wenn Sie also mit dem Messen Ihres Autos fertig sind, dann nehmen Sie einen Tischtennisball, lassen den aus einer gewissen H\u00f6he auf den Tisch fallen und messen, wie hoch er zur\u00fcckspringt, auch auf 5 mm genau.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn Sie beide Aufgaben erledigen k\u00f6nnen, mache ich was falsch.<\/p>\n<p>Der Kennwert, um den es geht, wird als Messunsicherheit bezeichnet (umgangssprachlich &#8218;Genauigkeit&#8216;). Er beschreibt, wie weit ein Messwert schwanken kann ohne dass sich die Messgr\u00f6\u00dfe ge\u00e4ndert hat. Naturgem\u00e4\u00df kann man nur dann Messgr\u00f6\u00dfen unterscheiden, wenn der Unterschied der Messwerte gr\u00f6\u00dfer ist als die Messunsicherheit (&#8218;Aufl\u00f6sung&#8216;). Das hei\u00dft in der Folge, wenn der Unterschied zwischen den beiden betrachteten Gruppen so klein ist, dass man ihn mit dem angewandten Verfahren nicht ermitteln k\u00f6nnte, dann k\u00f6nnte man die Wirkung an dem Durchschnittspatienten nicht feststellen. Dabei ist es bedeutungslos, ob man auf statistischem Wege einen Erwartungswert unterhalb der Aufl\u00f6sung errechnen kann.<\/p>\n<p>Es wird hier \u00f6fters notwendig sein, die Messunsicherheit zu sch\u00e4tzen, wenn keine Informationen dar\u00fcber in anderen Arbeiten gefunden werden k\u00f6nnen. Dennoch ist die Eignung des Messverfahrens ein fundamentales Kriterium um zu beurteilen, ob die Messungen glaubhaft sind. Bei der Analyse der Arbeit von Frei [4] hatten wir beispielsweise abgesch\u00e4tzt, dass sein Verfahren eine Messunsicherheit von mindestens f\u00fcnf Indexpunkten hat, eher mehr als weniger. Dann ist ein Unterschied von 1,67 Indexpunkten, wie sie als ein Hauptergebnis berichtet werden, bedeutungslos. Diese Zahl ist allenfalls so etwas wie ein Lotterieergebnis<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Bestehen Zweifel, was die Verbesserung ausgel\u00f6st haben k\u00f6nnte?<br \/>\n<\/span>Obwohl doch eigentlich selbstverst\u00e4ndlich, wird dieser Aspekt weitestgehend missachtet, was ich nur immer wieder mit einem deutlichen Kopfsch\u00fctteln registrieren kann. Beispielsweise berichtet Witt in ihrer Ergebnisstudie [6], dass rund die H\u00e4lfte der von ihr betrachteten Patienten noch andere \u00c4rzte aufsuchte und dass auch fast die H\u00e4lfte der Patienten ihre konventionellen Mittel parallel zur hom\u00f6opathischen Behandlung weiter einnahmen. Dennoch wird ganz selbstverst\u00e4ndlich berichtet, dass das Verschwinden der Symptome nach zwei Jahren, das bei einem Viertel der Patienten festgestellt werden konnte, ganz offenbar auf die Wirkung der hom\u00f6opathischen Behandlung zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Da fehlen mir schlicht und einfach die Worte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In die gleiche Richtung f\u00e4llt der Umstand, der gelegentlich auftritt, wenn das Ergebnis unter anderweitigen fraglichen Umst\u00e4nden zustande kommt. Wenn, wie bei der Ergebnisstudie von Spence in Bristol [7], etwa \u00c4rzte, die einem starken Interessenkonflikt unterliegen, direkt auf die subjektive Bewertungen der Patienten einwirken k\u00f6nnen, dann wird das Ergebnis sicher davon beeinflusst sein.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Gibt es &#8218;Mondscheintheorien&#8216; f\u00fcr unerwartete Ergebnisse?<br \/>\n<\/span>Manchmal haben Forscher die Schwierigkeit, dass das Ergebnis nicht so ausf\u00e4llt, wie man es gerne h\u00e4tte. Oder dass irgendwie ein Loch im Gedankengeb\u00e4ude nicht geschlosssen werden kann. Wenn man\u00a0das Ergebnis\u00a0dennoch als Nachweis f\u00fcr seine Theorien benutzen will, dann muss man erkl\u00e4ren, wie es entgegen der Erwartung zustande gekommen ist. Oder zumindest sein k\u00f6nnte. Wenn es Ansatzpunkte gibt, die die Erkl\u00e4rung plausibel erscheinen lassen, etwa weil die Gruppenzusammensetzung nachvollziehbar auf das Ergebnis h\u00e4tte wirken k\u00f6nnen, dann ist da nichts einzuwenden. Es ist dann h\u00f6chstens die Frage, ob die am Ende gezogene Schlussfolgerung diese Unsicherheit angemessen ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es gibt aber auch andere F\u00e4lle. Frei hat in seiner Studie [4] den merkw\u00fcrdigen Ausgang des Crossover-Versuchs dadurch erkl\u00e4rt, dass die Eltern der Kinder in der Verum-Gruppe &#8211; und nur die &#8211; glaubten, sie h\u00e4tten Placebo erhalten und daher die Wirksamkeit zu schlecht bewertet. Bei den Eltern der Kinder, die tats\u00e4chlich Placebo einnahmen, trat das allerdings genau nicht auf. Die Verschlechterung wurde sogar etwas weniger heftig bewertet als bei den Patienten, die tats\u00e4chlich noch Verum nahmen. Der Unterschied war zwar nur gering, ging\u00a0aber in die falsche Richtung. Das sei nun wieder auf einen starken Carryover-Effekt zur\u00fcckzuf\u00fchren, der dazu f\u00fchrte, dass das Mittel in der Placebogruppe &#8211; und nur da &#8211; deutlich nachhaltiger wirkte als offenbar in der anderen, als es noch tats\u00e4chlich\u00a0eingenommen wurde.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Solche sehr selektiv aber immer in die richtige Richtung wirkenden Effekte, auch solche, f\u00fcr die es in der Physik keine passende Vorlage gibt, wollen wir als &#8218;Mondscheintheorien&#8216; bezeichnen. Bei der Bewertung der Aussagekraft der Studie werden wir sie aber einfach ignorieren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Ist die Anzahl der Versuchsteilnehmer ausreichend?<br \/>\n<\/span>Grunds\u00e4tzlich ist die Zahl der Studienteilnehmer immer zu klein, so dass aus dem Ergebnis nur mit einer gewissen begrenzten Sicherheit auf die Gesamtheit aller Patienten geschlossen werden kann. Das ist dem Wesen nach ein unvermeidliches Problem. Man kann zwar bestimmen, wie viele Teilnehmer man eigentlich brauchen w\u00fcrde, dass ein bestimmtes Ergebnis auch mit einer\u00a0sehr gro\u00dfen\u00a0Sicherheit auf die Allgemeinheit \u00fcbertragen werden kann, aber es scheint ein generelles Problem zu sein, gen\u00fcgend Teilnehmer f\u00fcr eine Studie zu finden. Somit muss man mit diesem Problem leben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was uns aber besch\u00e4ftigt, ist die Frage, ob denn die Anzahl der Patienten hinreichend gro\u00df ist, dass einzelne Patienten nicht das Ergebnis \u00fcberm\u00e4\u00dfig stark beeinflussen. Beispielsweise ist das Ergebnis in der Asthma-Studie von Reilly [8] sehr stark nur von einem einzigen Patienten beeinflusst. H\u00e4tte der nicht an der Studie teilgenommen, dann w\u00e4re der Unterschied zwischen Placebo- und Verumgruppe um 20 % geringer ausgefallen, das Ergebnis\u00a0l\u00e4ge hart an der Grenze der Messunsicherheit des Verfahrens. Dieses Ergebnis kann nicht sehr aussagekr\u00e4ftig sein, da es offenbar stark von Zuf\u00e4llen in den Gegebenheiten bei einzelnen Teilnehmern gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Leider reichen die in den Studien vorzufindenden Angaben nicht immer aus, um diese \u00dcberpr\u00fcfung auch tats\u00e4chlich auszuf\u00fchren. Wir werden im Einzelfall sehen, wie damit umzugehen ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Ist die ermittelte Wirkung des Medikaments f\u00fcr den Patienten relevant?<br \/>\n<\/span>Es ist nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass die Wirkung auf den Patienten, die die Autoren nachgewiesen haben wollen, auch f\u00fcr ihn tats\u00e4chlich in bedeutsamem Umfang zu merken ist. Ferley [5] weist eine Wirkung des Oscillococcinum nach, diese besteht aber nur darin, dass die Zeitdauer des Infekts um 6 Stunden abgek\u00fcrzt worden ist &#8211; bei einer durchschnittlichen Zeitdauer von 3,5 Tagen, einer maximalen Zeitdauer von 7 Tagen. Oder, dass nur 5% der Patienten einen Vorteil erreichen, die anderen 95 % werfen ihr Geld zum Fenster raus: sie w\u00e4ren entweder auch so genesen oder auch unter Verum nicht. Oder Witt [6] berichtet von einer Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t von 39,3 auf 46,4 Punkte, was ja ein deutlicher Prozentsatz ist (18%). Misst man diese Verbesserung aber am durchschnittlichen Wert f\u00fcr die Gesamtbev\u00f6lkerung, 82,6 Punkte, dann sieht die Verbesserung deutlich kleiner aus. Die Patienten haben gemessen an dem Ziel nur einen relativ kleinen Schritt getan.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Frei [4] berichtet allen Ernstes von einer Verbesseung von 1,7 Indexpunkten als Hauptergebnis, was noch nicht einmal bei zwei von zehn Kriterien einer Verbesserung um einen von vier Bewertungspunkten darstellt, beispielsweise von &#8217;sehr stark&#8216; auf &#8218;ziemlich stark&#8216;.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Auch hier ist es schwierig, eine allgemeine Vorgehensweise festzulegen. Es soll jedoch sichergestellt werden, dass es um eine Wirksamkeit geht, die ein Patient auch ohne feinf\u00fchlige Messapparatur merken kann. Eine Verbesserung, die nur die Akademiker, die die Studie durchf\u00fchren, mit ausgefeilter Analysetechnik bemerken, ist keine Wirkliche.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Weitere Kriterien<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die oben angef\u00fchrten Fragepunkte sind die wesentlichen Kriterien, die nach meiner Meinung von einer Studie erf\u00fcllt werden m\u00fcssen, um als glaubw\u00fcrdig und aussagekr\u00e4ftig zu gelten. Hinzu kommen einige weitere Beurteilungskriterien, die aber weitgehend darauf abzielen, die oben beschriebenen Fragen beantworten zu k\u00f6nnen. Wenn sie fehlen oder nur unzureichend dargestellt sind, dann kann man nicht zwangsl\u00e4ufig auf mangelnde Aussagekraft schlie\u00dfen &#8211; aber zumindest Zweifel haben, warum die Angaben nicht gemacht wurden. Eine ausf\u00fchrliche Er\u00f6rterung der Punkte ist hier wohl nicht von N\u00f6ten:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">&#8211; Sind die Gegebenheiten in den Patientengruppen angemessen dargestellt?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">&#8211; Sind die Gruppen halbwegs ausgeglichen zusammengesetzt?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">&#8211; Wurde der Ablauf der Untersuchung klar beschrieben?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">&#8211; Wird in der Auswertung \u00fcber alle zu Beginn aufgenommenen Patienten berichtet?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">&#8211; Ist die Auswertung nachvollziehbar und das Ergebnis vollst\u00e4ndig dargestellt?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Nicht ber\u00fccksichtigt<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die im Folgenden genannten Fragepunkte sind zwar durchaus naheliegend, wir werden\u00a0sie aber nur in Sonderf\u00e4llen zu einer Bewertung heranziehen:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Ist die Therapie angemessen?<br \/>\n<\/span>Dies ist ein weites Feld, das auch bei der Diskussionen zu Ver\u00f6ffentlichungen in den Fachzeitschriften eine Rolle spielt. F\u00fcr den Skeptiker ist eine hom\u00f6opathische Therapie nat\u00fcrlich nie angemessen, das hei\u00dft, geeignet eine Genesung herbeizuf\u00fchren. Es geht aber um das Argument der Gegenseite: Sind die Wirkstoffe und deren Potenzierungen richtig ausgew\u00e4hlt worden, erfolgte die Einnahme zu sinnvollen Zeitpunkten, sind die Kontrollen zu den richtigen Zeitpunkten erfolgt? Sind alle diese Dinge nach den Regeln der Hom\u00f6opathie korrekt gehandhabt worden, denn sonst ist ja gar nicht damit zu rechnen gewesen, dass bei den mit Verum behandelten Patienten eine Besserung eintritt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">So berechtigt diese Fragestellung auch ist, hat sie dennoch zwei gravierende Probleme: Erstens kann ich dies mangels Qualifikation als Hom\u00f6opath nicht beurteilen. Das ist sicherlich ein gewisser Schwachpunkt. Aber andererseits bin ich ganz froh, hierzu nicht Stellung nehmen zu m\u00fcssen, denn, zweitens, sind sich die verschiedenen hom\u00f6opathischen Denkrichtungen auch nicht immer einig, welches nun das richtige Vorgehen gewesen w\u00e4re. Schlie\u00dflich sind bei den allermeisten Studien zur Hom\u00f6opathie auch Hom\u00f6opathen beteiligt. Geht aber eine Studie daneben, dann werden einige Zeit sp\u00e4ter des \u00f6fteren Stellungnahmen von anderen Hom\u00f6opathen publiziert, die genau darstellen, warum die Studie schon von der Anlage her kein positives Ergebnis bringen konnte, dass sie bei richtiger hom\u00f6opathischer Betrachtung sogar grottenfalsch angelegt war und ein richtiges Vorgehen ohne Zweifel ein positives Ergebnis gebracht h\u00e4tte, aber eben so, wie sie durchgef\u00fchrt wurde,\u00a0genau nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">(Derzeit habe ich kein passendes Zitat zur Hand, werde aber ein paar Beispiele hier einf\u00fcgen, wenn ich in Zukunft darauf sto\u00dfe.)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">W\u00fcrde ich mich in diesem Spannungsfeld dazu hinrei\u00dfen lassen, \u00fcber die Zweckm\u00e4\u00dfigkeit der Therapie zu urteilen, h\u00e4tte ich hier wahrscheinlich eine langwierige Diskussion um das Behandlungskonzept selber, was aber zu der Frage, ob eine Wirkung nachgewiesen ist oder nicht, nicht viel beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Gibt es unabh\u00e4ngige Replikationen?<br \/>\n<\/span>Ein wesentlicher Punkt der Wissenschaft ist, dass ihre Befunde jederzeit wiederholbar sein sollen. Wir bewegen uns dazu noch im Bereich der schlie\u00dfenden Statistik, die nur mit Wahrscheinlichkeiten arbeitet, nie mit absoluten Gewissheiten. Ein Ergebnis kann also eigentlich erst dann als sicher gelten, wenn es\u00a0wiederholbar ist, also\u00a0wenn unabh\u00e4ngige Forscher mit dem gleichen Vorgehen \u00e4hnliche Ergebnisse erzielt haben. Dies wird dann zweifelsfrei erkennbar, wenn passende und unabh\u00e4ngige Replikationen der Studie tats\u00e4chlich\u00a0vorliegen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir k\u00f6nnen aus dem Nicht-Vorliegen von Replikationen allerdings nicht schlie\u00dfen, dass ein Ergebnis nicht nachvollziehbar ist &#8211; vielleicht hat das ja auch nur noch niemand probiert. Man \u00fcberlege sich mal, ein Forscher m\u00f6chte nat\u00fcrlich Ruhm und Ehre f\u00fcr neue Erkenntnisse und Entdeckungen erhalten (w\u00fcrde er nach Geld und Reichtum streben, h\u00e4tte er die falsche Profession gew\u00e4hlt, w\u00e4re sein Seelenheil das Ziel, auch). Da ist das Nachfahren von Versuchen anderer Leute keine so sonderlich attraktive Besch\u00e4ftigung. Es d\u00fcrfte auch schwierig sein, hierf\u00fcr einen Sponsor zu finden, der die anfallenden Kosten \u00fcbernimmt. Das Ausbleiben replizierender Versuche sagt also nichts aus.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Selbst eine erfolgreiche Replikation sagt wenig aus &#8211; wir wissen nicht, wie oft die Untersuchung wiederholt werden musste, bis das gew\u00fcnschte Ergebnis herauskam.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dieser Punkt &#8211; obwohl theoretisch einer der wichtigsten \u00fcberhaupt &#8211; ist f\u00fcr uns daher nur von geringer praktischer Bedeutung.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Anwendung der Kriterien<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Damit seien die wesentlichen Kriterien einmal aufgef\u00fchrt. Da es sehr viele verschiedene Arten gibt, eine Studie durchzuf\u00fchren und die Ergebnisse zu pr\u00e4sentieren, kann dieser Katalog kein starres Konzept sein, das stur immer und immer wieder ausgef\u00fchrt wird. Von daher verbietet sich auch eine Vergabe von Punkten mit einem Grenzwert zur Unterscheidung zwischen aussagekr\u00e4ftig und nicht aussagekr\u00e4ftig. Auch werden von Fall zu Fall sicher irgendwelche Auff\u00e4lligkeiten in die Bewertung einflie\u00dfen. Vielleicht werden auch neue Erkenntnisse zu einer Erweiterung des Katalogs f\u00fchren, m\u00f6glicherweise als Folge einer regen Diskussion zu diesem Beitrag.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Literatur \/ Quellen<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[1] Kleijnen J, Knipschild P, terRiet G: &#8218;Clinical trials in homoeopathy&#8216;, in: BMJ 302(1991): pp 316 &#8211; 323, siehe auch mein <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Buch<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[2] Linde K, Clausius N, Ramirez G, Melchartd D, Eitel F, Hedges LV, Jonas WB: &#8218;Are the clinical effects of homeopathy placebo effects? A meta-analysis of placebo controlled trials&#8216;, in: The Lancet 350 (1997): pp. 834 &#8211; 843, siehe auch mein <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Buch<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[3] Shang A, Huwiler-M\u00fcntener K, Martey L, J\u00fcni P, D\u00f6rig S, Sterne JA, Pewsner D, Egger M: &#8218; Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Comparative Study of placebo-controlled trials in Homoeopathy and allopathy&#8216;, in: The Lancet 366 (2005): pp 726 &#8211; 732<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0[4] Frei, H., Everts, R., v. Ammon, K., Thurneyson, A.:<br \/>\n&#8218;Hom\u00f6opathische Behandlung von hyperaktiven Kindern: Ergebnisse einer randomisierten, placebo-kontrollierten Doppelblindstudie mit Crossover&#8216;, in: Zeitschrift f\u00fcr klassische Hom\u00f6opathie, 2006; 50:5-12, siehe auch <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=110\">hier im Blog<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0[5] Ferley JP, Zmirou D, d&#8217;Adhemar D, Balducci F: &#8218;A controlled evaluation of a homoeopathic preparation in the treatment of influenza-like syndromes&#8216; in: Br. J. Clin. Pharmac, 27 (1989) pp 329 &#8211; 335, siehe auch mein <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Buch<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[6] Witt CM, L\u00fcdtke R, Baur R, Willich SN: &#8218;Homeopathic medical practice: Long term result of cohort study with 3981 patients&#8216; in BMC Public Health 5 (2005) pp 115 ff, siehe auch mein <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Buch<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[7] Spence DS, Thompson EA, Barron SJ: &#8218;Homeopathic treatment for chronic disease: a 6 year university hospital outpatient observational study&#8216;, in: J. Altern. Complement. Med. 11 (2005) (5) S. 793 &#8211; 798, siehe auch mein <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Buch<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[8] Reilly D, Taylor MA, Beattie NGM, Campbell JH, McSharry C, Aitchison TC, Carter R, Stevenson RD: &#8218;Is evidence for homoeopathy reproducible?&#8216; in: The Lancet 394 (1994) pp 1601 &#8211; 1606, siehe\u00a0auch mein <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Buch<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(\u00dcberarbeitung am 14. 2. 2014)\u00a0 Vorbemerkung Es liegen jetzt gen\u00fcgend Analysen wissenschaftlicher Arbeiten zur Wirkungsweise der Hom\u00f6opathie vor &#8211; drei hier im Blog, eine ganze Reihe mehr in meinem Buch &#8211; dass es sinnvoll ist, \u00fcber die Kriterien zu berichten, &hellip; <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=245\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/245"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=245"}],"version-history":[{"count":26,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/245\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1634,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/245\/revisions\/1634"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}