{"id":2315,"date":"2015-01-18T13:56:22","date_gmt":"2015-01-18T11:56:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2315"},"modified":"2017-08-15T18:51:07","modified_gmt":"2017-08-15T16:51:07","slug":"homoeopathika-seien-vergleichbar-zu-antibiotika","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2315","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathika seien vergleichbar zu Antibiotika&#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2315\" data-timestamp=\"1502823067\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2315\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2315&text=Hom%C3%B6opathika%20seien%20vergleichbar%20zu%20Antibiotika%E2%80%A6\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p lang=\"de-DE\">&#8230; schrieb der VKHD im November 2014 in einer Pressemitteilung zum Europ\u00e4ischen Antibiotikatag. Welche wissenschaftliche Nachweise gibt es daf\u00fcr?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><!--more--><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>In K\u00fcrze<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aus Anlass des Europ\u00e4ischen Antibiotikatages im November 2014 hatte der VKHD darauf hingewiesen, dass die Hom\u00f6opathie in vielen F\u00e4llen eine wirksame Alternative zum Einsatz von Antibiotika darstelle. F\u00fcr diese Behauptung werden ein paar Studienangaben zitiert, allerdings ohne die Quellen zu benennen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine n\u00e4here Betrachtung der vorhandenen Literatur zeigt indes, dass die Behauptungen nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen. Es konnte nicht eine placebokontrollierte, randomisierte und verblindete Vergleichsstudie gefunden werden, die die Angaben st\u00fctzt, ganz zu schweigen von belastbaren Nachweisen in Form von replizierten Untersuchungen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Stattdessen k\u00f6nnten drei Studien gemeint sein, die aufgrund ihrer Vorgehensweise allerdings nicht als Nachweis gelten k\u00f6nnen. Es handelt sich um eine Pilotstudie, eine offene und nicht placebokontrollierte Vergleichsstudie sowie eine nicht randomisierte Verlaufsstudie.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich habe den VKHD darum gebeten, mir die Arbeiten zu benennen, die der Darstellung zugrunde liegen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">19.1.2015: Der VKHD hat inzwischen geantwortet &#8211; und andere Studien genannt. Es wird ein paar Tage dauern, bis ich mich diesen widmen kann.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>In L\u00e4nge<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Hintergrund<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Europ\u00e4ische Antibiotikatag, eigentlich &#8218;European Antibiotic Awareness Day&#8216; ist eine allj\u00e4hrlich am 18. November stattfindende Aktion, die durch das von der EU gegr\u00fcndete &#8218;European Centre for Disease Prevention and Control&#8216; (ECDC) organisiert wird (Edit 15.08.2017 <a href=\"https:\/\/ecdc.europa.eu\/en\/news-events\/european-antibiotic-awareness-day-2017\">Link<\/a> aktualisiert). Ziel ist es, f\u00fcr einen vorsichtigen Umgang (&#8218;prudent use&#8216;) von Antibiotika zu werben. Man will die \u00d6ffentlichkeit, Patienten und \u00c4rzte, daf\u00fcr sensibilisieren, Antibiotika nur in solchen F\u00e4llen einzusetzen, in denen dies auch tats\u00e4chlich notwendig ist. Leider ist das gegenw\u00e4rtig nicht immer der Fall. Oftmals werden sie auch eingesetzt, wenn sie nicht wirksam werden k\u00f6nnen (Infektionen durch Viren), nicht notwendig sind (selbstlimitierende Beschwerden) oder \u00fcberhaupt in zu gro\u00dfer Zahl, zum Beispiel in der Tiermast. Die Folgen sind nicht unbetr\u00e4chtlich, denn durch zunehmende Resistenz von Bakterien verlieren diese Medikamente an Wirksamkeit und Menschen k\u00f6nnen an nicht mehr behandelbaren Infektionen sterben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Aus Anlass dieser Aktion ver\u00f6ffentlichte der Verband der klassischen Hom\u00f6opathen Deutschlands (VKHD) am 13.11.2014 eine Pressemitteilung, in der er sich der Aktion und ihren Zielen anschloss (<a href=\"http:\/\/www.vkhd.de\/pressebereich\/pressemitteilungen\/aktuell\/doc_download\/538-pressemitteilung-europaeischer-antibiotikatag\" class=\"broken_link\">Link<\/a>). Darin hei\u00dft es unter Anderem:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><i>&#8222;Die Hom\u00f6opathie bietet eine Alternative bei vielen Infektionen und kann somit einen wichtigen Beitrag zu einer Reduzierung des Antibiotikagebrauchs leisten.&#8216;<\/i><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">oder<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Antibiotika werden selbst bei banalen Infekten und Viruserkrankungen im Speziellen bei Kindern, verabreicht. Dabei steht mit der Hom\u00f6opathie eine Therapie zur Verf\u00fcgung, die gerade bei akuten Infekten eine sehr wirksame Alternative bietet.&#8216;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der VKHD ist die Organisation der hom\u00f6opathisch arbeitenden Heilpraktiker in Deutschland, also quasi der Gegenentwurf zum Deutschen Zentralverband hom\u00f6opathischer \u00c4rzte (DZVh\u00c4), in dem sich die hom\u00f6opathisch arbeitenden studierten Mediziner organisiert haben. Dass sich beide Verb\u00e4nde durchaus nicht sehr freundlich gegen\u00fcberstehen, kann man gelegentlich zwischen den Zeilen der jeweiligen Publikationen lesen. Die Einen werfen den Anderen vor, f\u00fcr viele fehlerhafte Verordnungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten verantwortlich zu sein oder f\u00fcr schlecht ausgef\u00fchrte beziehungsweise \u00fcberfl\u00fcssige Operationen, wogegen die \u00c4rzte mit dem Vorwurf der Ignoranz in medizinischen Dingen kontern, von der durchaus eine Gefahr f\u00fcr den Patienten ausgehe. Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten bei der Anwendung von Antibiotika sind da f\u00fcr den VKHD sicher ein dankbares Thema, denn damit d\u00fcrfen Heilpraktiker nicht hantieren und die Verfehlungen gehen voll zu Lasten der studierten \u00c4rzte und Veterin\u00e4re.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Verordnungspraxis von Antibiotika durch \u00c4rzte und Veterin\u00e4re ist nicht Gegenstand meiner folgenden Betrachtungen, wohl aber die Behauptung, dass Hom\u00f6opathika eine wirksame Behandlung und Alternative seien. Dies wird in der Pressemitteilung im Folgenden noch weiter pr\u00e4zisiert:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><i>&#8218;Studien belegen beispielsweise, dass eine hom\u00f6opathische Behandlung &#8211; vor allem bei Infektionen der oberen Atemwege und des Mittelohres &#8211; ebenso wirkungsvoll sein kann wie eine konventionelle Therapie mit Antibiotika. So konnte gezeigt werden, dass Kinder mit einer akuten Mittelohrentz\u00fcndung (Otitis media acuta) durch eine hom\u00f6opathische Behandlung \u00e4hnlich schnell und zuverl\u00e4ssig gesund wurden wie konventionell behandelte Kinder. Bei der Therapie mit hom\u00f6opathischen Arzneimitteln traten tendenziell weniger R\u00fcckf\u00e4lle auf als in der konventionell behandelten Vergleichsgruppe.<\/i><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><i>Genauso erfolgreich wird die Hom\u00f6opathie bei akuten und chronischen Prozessen der Nasennebenh\u00f6hlen angewendet. Insgesamt verl\u00e4uft der Heilungsprozess unter der hom\u00f6opathischen Behandlung sogar schneller und es kommt seltener zu R\u00fcckf\u00e4llen oder zu einer Chronifizierung. Aber auch bei Erkrankungen der Harnwege haben sich hom\u00f6opathische Arzneimittel bew\u00e4hrt.&#8216;<\/i><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Leider gibt der VKHD nicht die Quellen an, auf die er sich mit seinen Aussagen bezieht. Das macht eine Auseinandersetzung damit etwas aufw\u00e4ndig. Ich habe zwischenzeitlich die Pressesprecherin des VKHD mit der Bitte angeschrieben, mir die Quellen zu benennen. Sollte ich eine Auskunft erhalten und sollten sich daraus neue Aspekte ergeben, werde ich dar\u00fcber berichten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Evidenzbasis<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Veronica-und-Carl-Carstens-Stiftung unterh\u00e4lt mehrere Datenbanken, unter anderem eine zur klinischen Hom\u00f6opathieforschung in der Humanmedizin (CORE-Hom, <a href=\"http:\/\/archiv.carstens-stiftung.de\/core-hom\/login.php\" class=\"broken_link\">Link<\/a>), die alle nach einer kostenlosen Registrierung frei zug\u00e4nglich sind. Die Registrierung wird auch nicht f\u00fcr Werbezwecke missbraucht, wie ich selbst best\u00e4tigen kann. Anhand dieser Datenbank kann man versuchen herauszufinden, ob es wissenschaftliche Grundlagen f\u00fcr die aufgestellten Behauptungen gibt und welcher Art diese sind.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das setzt nat\u00fcrlich voraus, dass die Datenbank vollst\u00e4ndig ist und alle wissenschaftlichen Arbeiten darin enthalten sind. In der Vergangenheit konnte ich mich schon verschiedentlich davon \u00fcberzeugen, dass auch Studien mit f\u00fcr die Hom\u00f6opathie negativen Ergebnissen aufgef\u00fchrt werden. Hier wollen wir aber sogar positive Studien suchen, die mit den Zielen der Stiftung konform gehen. Au\u00dfer vielleicht einem kleinen Vorbehalt der Aktualit\u00e4t, ob wirklich alle Arbeiten aus dem letzten Jahr schon erfasst sind, brauchen wir daher wohl keine Zweifel hinsichtlich der Vollst\u00e4ndigkeit zu haben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Als Nachweise einer Wirksamkeit gelten wissenschaftlich gesehen nur randomisierte, doppelt verblindete und kontrollierte Vergleichsstudien (RCT), genau genommen auch nur, wenn sie erfolgreich unabh\u00e4ngig reproduziert wurden. Dies wird in der Suchmaske der Datenbank wie folgt eingestellt:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\">Sequence generation: randomised<br \/>\nBlinding: double blind<br \/>\nDesign: parallel<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Art der Behandlung f\u00fcr die Kontrollgruppe (&#8218;Control&#8216;) wurde nicht eingeschr\u00e4nkt, um auch die Ergebnisse zu erhalten, da nicht nur Vergleiche mit Placebo enthalten, sondern eben gerade auch solche mit wirksamen Therapien. Das Ergebnis ist in der folgenden Tabelle dargestellt:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\n<table id=\"tablepress-19\" class=\"tablepress tablepress-id-19\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1 odd\">\n\t<th class=\"column-1\">Infektion<\/th><th class=\"column-2\">Gesamtzahl<\/th><th class=\"column-3\">Placebo<\/th><th class=\"column-4\">Konventionell<\/th><th class=\"column-5\">Antibiotika<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr class=\"row-2 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Atemwege gesamt<\/td><td class=\"column-2\">47<\/td><td class=\"column-3\">45<\/td><td class=\"column-4\">2<\/td><td class=\"column-5\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Obere Atemwege<\/td><td class=\"column-2\">10<\/td><td class=\"column-3\">10<\/td><td class=\"column-4\">0<\/td><td class=\"column-5\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Nasennebenh\u00f6hlen<\/td><td class=\"column-2\">7<\/td><td class=\"column-3\">7<\/td><td class=\"column-4\">0<\/td><td class=\"column-5\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Mittelohr<\/td><td class=\"column-2\">3<\/td><td class=\"column-3\">2<\/td><td class=\"column-4\">1*<\/td><td class=\"column-5\">1*<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6 even\">\n\t<td class=\"column-1\">Harnwege<\/td><td class=\"column-2\">0<\/td><td class=\"column-3\">0<\/td><td class=\"column-4\">0<\/td><td class=\"column-5\">0<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7 odd\">\n\t<td class=\"column-1\">Infektion allgemein<\/td><td class=\"column-2\">17<\/td><td class=\"column-3\">14<\/td><td class=\"column-4\">3<\/td><td class=\"column-5\">0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-19 from cache --><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">* beide in einer Studie enthalten<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Tabelle ist wie folgt zu lesen: F\u00fcr die Indikation &#8218;Infektion der Atemwege&#8216; gibt es 47 randomisierte doppelt verblindete Vergleichsstudien, bei 45 davon wurde die Vergleichsgruppe mit Placebo behandelt, bei zwei mit einer konventionellen Therapie, bei keiner Studie wurden bei der Vergleichsgruppe Antibiotika eingesetzt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich habe mich hier nicht nur auf die vom VKHD angegebenen Indikationen beschr\u00e4nkt, sondern bewusst auch das jeweilige \u00fcbergreifende Einsatzgebiet (&#8218;field&#8216;) betrachtet. Wie man sieht, ist die Nachweislage, die die Behauptung des VKHD st\u00fctzen w\u00fcrde, schlicht und einfach nicht existent. F\u00fcr keine der angef\u00fchrten Beschwerden gibt es eine RCT, auf die sich die Behauptung, die Hom\u00f6opathie w\u00e4re vergleichbar zur konventionellen Therapie oder gar zu Antibiotika, abst\u00fctzen k\u00f6nnte:<\/p>\n<ul>\n<li lang=\"de-DE\">Bei den beiden Studien, die allgemeine Atemwegsprobleme betrachten, geht es um Bronchitis, die als Vergleich mit Theophyllin behandelt wurde, und um eine Arbeit \u00fcber Atemwegserkrankungen bei Kindern, die im Vergleich mit Hustensaft zum Schleiml\u00f6sen (Bisolvon (R)) untersucht wurden. Dies stimmt mit keiner der vom VKHD genannten Indikationen \u00fcberein.<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">Bei der einen angezeigten Studie zur Mittelohrentz\u00fcndung handelt es sich um eine Verlaufsstudie, keine randomisierte Vergleichsstudie. Dies ist ein Zuordnungsfehler der Datenbank.<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">Die drei Arbeiten generell zu Infektionen betreffen Malaria, Knochentuberkulose und grippale Infekte. Auch hier ist keine \u00dcbereinstimmung zu den Angaben des VKHD gegeben.<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">Keine Arbeit behandelt einen Vergleich einer hom\u00f6opathischen Behandlung mit einer Therapie mittels Antibiotika.<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">Harnwegsinfektionen wurden scheinbar noch \u00fcberhaupt nicht untersucht.<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Soweit also zun\u00e4chst Fehlanzeige auf der ganzen Linie. Das bedeutet:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><strong> Es gibt keine Grundlage f\u00fcr die Angaben des VKHD, ganz zu schweigen von einem belastbaren Nachweis aus replizierten Vergleichsuntersuchungen.<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es gibt jedoch einige Studien, die nicht den obigen Suchkriterien entsprechen, die aber doch vom VKHD gemeint sein k\u00f6nnten. Warum diese nicht als Nachweise gesehen werden k\u00f6nnen, wird im Folgenden dargestellt. Nat\u00fcrlich w\u00e4re eigentlich der VKHD in der Pflicht, die Ver\u00f6ffentlichungen zu benennen, mit denen er seine Behauptungen belegen k\u00f6nnte. Die folgende Betrachtung liefert jedoch beispielhaft auch generelle Einblicke, auf welchen Grundlagen die hom\u00f6opathische Einsch\u00e4tzung einer Wirksamkeit beruht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Jacobs et al. (2001) [1]<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Angabe der VKHD zu der geringeren Anzahl von R\u00fcckf\u00e4llen bei Mittelohrentz\u00fcndung erinnert an die Arbeit von Jacobs et al. aus dem Jahr 2001, bei der dieses Merkmal eines der Hauptkriterien war. Hierbei handelte es sich um eine Pilotstudie, also nicht um eine aussagekr\u00e4ftige Vergleichsstudie. Solche Studien werden bewusst kosteng\u00fcnstig mit kleiner Teilnehmerzahl durchgef\u00fchrt, um die Randbedingungen f\u00fcr eine aussagekr\u00e4ftige Vergleichsstudie zu ermitteln, z.B. die erforderliche Zahl von Teilnehmern oder die aussagekr\u00e4ftigsten Bewertungskriterien.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei dieser Untersuchung wurde das Ergebnis der hom\u00f6opathischen Therapie aber gegen Placebo verglichen, was keine Aussage bez\u00fcglich eines Vergleichs zu einer konventionellen Therapie zul\u00e4sst. Man kam zu einem positiven Ergebnis, das aber nicht statistisch signifikant war. Demnach litten 12 Kinder (von 39) der Placebogruppe\u00a0 nach f\u00fcnf Tagen noch unter Schmerzen in den Ohren, bei der Hom\u00f6opathiegruppe waren es 7 von 36.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine nachfolgende aussagekr\u00e4ftige Studie ist bis heute, 14 Jahre nach der Ver\u00f6ffentlichung der Pilotstudie, nicht bekannt. Dies ist ein Umstand, der bei den Nachweisen zur Hom\u00f6opathie recht h\u00e4ufig anzutreffen ist. So waren rund ein Drittel (10 von 32) der von Mathie in der k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Metaanalyse betrachteten Studien nur solche Pilotstudien, denen keine Hauptstudie als PCT oder RCT folgte (<a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=2299\">hier<\/a>). Da diese Studien durchweg positive Ergebnisse zeigten ist diese Tatsache verwunderlich. Man m\u00fcsste ja annehmen, dass jemand, der mit positiven Ergebnissen aus der Pilotstudie aufwarten kann, doch mit Leichtigkeit einen Geldgeber finden m\u00fcsste, der Interesse daran hat, endlich einen aussagekr\u00e4ftigen Beweis f\u00fcr die Wirksamkeit einer hom\u00f6opathischen Behandlung zu liefern. Zur Erheiterung m\u00f6chte ich zur Beschreibung des vermuteten Effekts einmal Eugen Roth zitieren:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em><strong>Das Sprungbrett<\/strong><\/em><br \/>\n<em>Ein Mensch, den es nach Ruhm gel\u00fcstet<\/em><br \/>\n<em>Besteigt, mit gro\u00dfem Mut ger\u00fcstet,<\/em><br \/>\n<em>Ein Sprungbrett &#8211; und man, denkt er liefe<\/em><br \/>\n<em>Nun vor und spr\u00e4nge in die Tiefe,<\/em><br \/>\n<em>Mit Doppelsalto und dergleichen<\/em><br \/>\n<em>Der Menge Beifall zu erreichen.<\/em><br \/>\n<em>Doch l\u00e4sst er, angestaunt von vielen,<\/em><br \/>\n<em>Zuerst einmal die Muskeln spielen,<\/em><br \/>\n<em>Um dann erhaben vorzutreten,<\/em><br \/>\n<em>Als g\u00e4lts, die Sonne anzubeten.<\/em><br \/>\n<em>Ergriffen schweigt das Publikum &#8211;<\/em><br \/>\n<em>Doch er dreht sich gelassen um<\/em><br \/>\n<em>Und steigt, fast m\u00f6cht man sagen, heiter<\/em><br \/>\n<em>Und voll befriedigt von der Leiter<\/em><br \/>\n<em>Denn, wenn auch scheinbar nur entschlossen,<\/em><br \/>\n<em>Hat er doch sehr viel Ruhm genossen,<\/em><br \/>\n<em>Genau genommen schon den meisten &#8211;<\/em><br \/>\n<em>Was sollt er da noch etwas leisten?<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im Fall der Pilotstudien: Wenn man mit einer halbwegs erfolgreichen Pilotstudie ein positives Echo bei Presse, Funk und Fernsehen sowie den Patienten hervorrufen kann &#8211; warum soll man dann noch eine teure Hauptstudie nachschieben, die zudem das Risiko des Scheiterns beinhaltet?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Taylor und Jacobs (2011) [2]<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der VKHD k\u00f6nnte auch diese Studie zur Mittelohrentz\u00fcndung gemeint haben, die von Taylor und Jacobs 2011 ver\u00f6ffentlicht wurde. Hier wurde aber keineswegs eine hom\u00f6opathische Behandlung mit einer konventionellen verglichen, sondern die hom\u00f6opathischen Ohrentropfen wurden zus\u00e4tzlich zur konventionellen Behandlung &#8217;nach Bedarf&#8216; verabreicht. Es gab zwar zwei Gruppen, aber keine Verblindung.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dies ist ein oft als A+B&gt;A bezeichnetes Studiendesign. Es gibt eine konventionelle Behandlung (A), die in der einen Gruppe um eine andere (B) erg\u00e4nzt wurde. Die andere Vergleichsgruppe erh\u00e4lt diese Zusatzbehandlung nicht, auch nicht als Placebo. Sofern B nicht Null ist, ist A + B immer gr\u00f6\u00dfer als A alleine. Daf\u00fcr, dass B nicht Null ist, sorgt schon der Placeboeffekt, der mit der zus\u00e4tzlichen Zuwendung einhergeht. Zumal wenn in den Tropfen, in diesem Fall\u00a0 &#8218;Hyland&#8217;s Earache Drops&#8216;, neben den Hom\u00f6opathika noch andere Stoffe enthalten sind, hier Zitronens\u00e4ure, Natrium-Benzoat und Glycerin (<a href=\"http:\/\/hylands.com\/products\/hylands-earache-drops\">Link<\/a>). Zumindest Natrium-Benzoat hat eine das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmende Wirkung (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Natriumbenzoat\">Link<\/a>). Hiermit ist das zus\u00e4tzliche B mit Sicherheit gr\u00f6\u00dfer als Null. Es ist somit zwangsl\u00e4ufig, dass die Hom\u00f6opathiegruppe damit besser abschneidet als die Kontrollgruppe, was aber nicht zwangsl\u00e4ufig auf die in C30-Potenz enthaltenen Hom\u00f6opathika schlie\u00dfen l\u00e4sst. Diese Studie kann also auch nicht als Nachweis herhalten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Riley et al. 2001 [3]<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die vom VKHD genannte Zusammenstellung der Indikationen erinnert auch an die Arbeit von Riley et al aus dem Jahr 2001. Hier ging es um Beschwerden der oberen und unteren Atemwege einschlie\u00dflich Allergien und um Beschwerden im Ohr. Diese Arbeit habe ich auch schon kurz in meinem Buch besprochen, an das auf diesem Wege wieder einmal erinnert werden soll ( \ud83d\ude09 <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">Link<\/a>). Es seien bei dieser Gelegenheit noch einige Gedanken angef\u00fcgt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Hom\u00f6opathen stehen den randomisierten Vergleichsstudien eher skeptisch gegen\u00fcber, es sei denn nat\u00fcrlich, dass sie zu positiven Ergebnissen gelangen. Schlie\u00dflich w\u00fcrden in solchen Studien recht k\u00fcnstliche Situationen hergestellt und die Ergebnisse nur nach sehr engen Kriterien bewertet. Was der Hom\u00f6opathie viel eher gerecht werde, sei die Betrachtung der normalen Behandlungssituation, wie sie in der t\u00e4glichen Praxis stattfinde. Hier zeigten sich dann die Vorteile der Hom\u00f6opathie, die nicht wie in einer kontrollierten Studie die Krankheit in das Zentrum des Interesses stelle, sondern den Menschen, der an dieser leidet. Infolgedessen g\u00e4ben Verlaufsstudien viel besseren Aufschluss \u00fcber die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie als die kontrollierten Vergleichsstudien.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Arbeit von Riley et al. ist eine der gro\u00dfen Studien dieser Art, die immer wieder zitiert wird. Sie wurde mit \u00fcber 450 Patienten durchgef\u00fchrt, die in sechs verschiedenen Therapieeinrichtungen (&#8218;clinical sites&#8216;) in Deutschland, \u00d6sterreich, der Schweiz und den USA behandelt wurden. Untersucht wurden Behandlungen von Beschwerden der oberen und unteren Atemwege einschlie\u00dflich Allergien und Ohren, was einen sehr gro\u00dfen Anteil der Beschwerden darstelle, weswegen sich Patienten behandeln lassen. Die Therapeuten verf\u00fcgten allesamt \u00fcber eine konventionelle Zulassung, waren also offenbar keine Heilpraktiker, was ohnehin nur in Deutschland m\u00f6glich w\u00e4re. Ein nicht n\u00e4her genannter Anteil der Therapeuten verf\u00fcgte \u00fcber eine Zusatzausbildung zum Hom\u00f6opathen mit mindestens f\u00fcnfj\u00e4hriger Erfahrung. Die Therapeuten waren in keiner Weise in der Wahl der Therapien und der einzusetzenden Mittel eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es wurden ab einem bestimmten Zeitpunkt im Juli 1996 alle Patienten angesprochen, die an einer der untersuchten Beschwerden litten und \u00e4lter als einen Monat waren und bei denen keines der Ausschlusskriterien zutraf, beispielsweise psychische Probleme, Alkohol- oder Drogenmissbrauch.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei dem ersten Kontakt mit dem behandelnden Arzt wurden verschiedene Daten aufgenommen und die entsprechende Therapie verordnet, nach Belieben des Arztes eben Hom\u00f6opathie oder konventionelle Medikamente. Zu zwei Terminen zwei und vier Wochen nach dieser Sitzung wurden die Patienten von geschulten Interviewern &#8211; nicht den behandelnden \u00c4rzten &#8211; nach den Ergebnissen befragt. Im Wesentlichen ging es darum, den Erfolg zu bewerten (ausgeheilt \/ wesentlich gebessert \/ leichte Verbesserung \/ unver\u00e4ndert \/ verschlechtert), zu welchem Zeitpunkt eine Verbesserung bemerkt wurde, und die Zufriedenheit der Patienten (sehr zufrieden \/ etwas zufrieden \/ neutral \/ etwas unzufrieden \/ sehr unzufrieden). Es zeigten sich folgende Ergebnisse (Auswahl):<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Ausgangsdaten:<\/span><br \/>\nAnzahl Patienten: Hom\u00f6opathie: 281, Konventionell: 175<br \/>\nAnteil Alter 2 &#8211; 11 Jahre: Hom\u00f6opathie: 38,8 %, Konventionell: 6,3 %<br \/>\nAnteil Alter 18 &#8211; 64 Jahre: Hom\u00f6opathie: 44,5 %. Konventionell: 77,7 %<br \/>\nAnteil Patienten in USA: Hom\u00f6opathie 50,9 %, Konventionell: 21,1 %<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Ergebnisse:<\/span><br \/>\nAusgeheilt oder stark verbessert: Hom\u00f6opathie: 82,6 %, Konventionell: 67,1 %<br \/>\nErste Verbesserung bereits am ersten Tag: Hom\u00f6opathie 16,4 %, Konventionell: 5,7 %<br \/>\nErste Verbesserung in den ersten drei Tagen: Hom\u00f6opathie: 67,3 %, Konventionell: 57,1 %<br \/>\nSehr zufrieden: Hom\u00f6opathie: 79,0 %, Konventionell: 65,1 %<\/p>\n<ul>\n<li lang=\"de-DE\">F\u00fcr die Heilung bzw. Verbesserung ergibt sich hieraus ein Quotenverh\u00e4ltnis von 2,24.<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">Bemerkenswert ist der hohe Anteil der Behandlung mit Antibiotika in der konventionellen Gruppe von 70,9 %.<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">16 % der Hom\u00f6opathie-Patienten erhielten parallel konventionelle Mittel.<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Also ist die Hom\u00f6opathie der klare Sieger in allen Punkten? Besser und schneller?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nein, eben nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sicher, die Autoren haben sich sehr darum bem\u00fcht, die Studie auf eine m\u00f6glichst breite Grundlage zu stellen, indem sie eine vergleichsweise hohe Anzahl an Probanden (zusammen 456) in verschiedenen L\u00e4ndern betrachteten. Auch hat man versucht, einen Fehler auszuschlie\u00dfen, der auftreten kann, wenn der behandelnde Arzt selbst den Erfolg seiner Therapie abfragen w\u00fcrde: Einerseits \u00fcbersch\u00e4tzen die \u00c4rzte gerne den Effekt ihrer Ma\u00dfnahmen und den Patienten f\u00e4llt es schwer, dem (netten) Arzt zu sagen, dass er keinen Erfolg hatte oder man nicht zufrieden ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der ganz wesentliche Punkt aber, der mit einer Verlaufsstudie einfach nicht zu erreichen ist, ist die Randomisierung der Patienten, was dazu f\u00fchrt, dass es erhebliche Unterschiede in den Gruppen geben kann, wie beispielsweise die erheblichen Unterschiede in der Altersstruktur aufzeigen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Autoren haben f\u00fcr das Merkmal &#8218;geheilt oder stark verbessert&#8216; eine Analyse einiger vorab definierter Untergruppen vorgelegt, aus der sich f\u00fcr praktisch alle ein Vorteil der Hom\u00f6opathie gegen\u00fcber der konventionellen Behandlung ergab. Lediglich bei drei Gruppen ist das nicht der Fall: zum Einen bei den beiden extremen Altergruppen, unter 2 Jahre beziehungsweise \u00fcber 65 Jahre, bei denen in jeweils einer Gruppe nur sehr wenige Patienten enthalten waren. Zum Anderen bei der Gruppe der Patienten, die dem behandelnden Arzt nicht vorab bekannt waren. Hier erwies sich die Behandlung der konventionellen Gruppe als etwas treffsicherer (91,7 % zu 83,9 %). Es wurde jedoch nicht angegeben, wie sich die Ergebnisse zwischen den Praxen in den USA und Europa unterschieden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Allerdings ist nicht auszuschlie\u00dfen, dass die Patienten sich bei ihrer Entscheidung, welcher Therapie sie sich unterziehen wollten, von der St\u00e4rke der Beschwerden haben leiten lassen, etwa indem diejenigen mit leichteren Problemen sich eher dem Hom\u00f6opathen zuwendeten, bei schwereren hingegen die konventionelle Therapie bevorzugt wurde. 135 Patienten hatten sich f\u00fcr einen Therapeuten entschieden, der beide Therapieformen angeboten hatte. Auch die Behandlung dieser Patienten k\u00f6nnte sich nach der St\u00e4rke der Beschwerden gerichtet haben. Immerhin 45 Patienten erhielten neben der hom\u00f6opathischen Therapie noch konventionelle Mittel, wobei es nur eine Frage der Definition ist, was die haupts\u00e4chliche und was die zus\u00e4tzliche Therapie war. Entweder hat der Hom\u00f6opath seiner eigenen Behandlung nicht den vollen Erfolg zugetraut, oder der Patient war mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Die Erfolge wurden jedoch alleine der hom\u00f6opathischen Behandlung zugeordnet.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Autoren geben zwar an, mittels eines Fragebogens HSQ-12 und eines HCQ-5 genannten Teiles davon den Gesundheitszustand der Patienten zu Beginn und zum Ende der Behandlung ermittelt zu haben, aber dies ist mir nicht nachvollziehbar. HSQ-12 besteht aus 12 Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand, die der Patient bewerten soll. Welche Teilmenge HCQ-5 umfasst, wird nirgendwo berichtet. Beispiele f\u00fcr HSQ-12 (<a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20130626214226\/http:\/\/www.lilystcm.info:80\/pdf\/General_health_scoring-1.pdf\">Link<\/a>):<\/p>\n<ul>\n<li lang=\"de-DE\">Behindert Sie Ihr Gesundheitszustand beim Treppensteigen?<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">In welchem Ausma\u00df haben Sie in den letzten vier Wochen bei Ihrer Arbeit oder Ihren t\u00e4glichen Aktivit\u00e4ten wegen emotionaler Problem weniger erreicht als Sie wollten?<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">Wie oft waren Sie innerhalb der letzten vier Wochen gl\u00fccklich?<\/li>\n<li lang=\"de-DE\">Haben Sie sich im letzten Jahr l\u00e4ngere Zeit niedergeschlagen und traurig gef\u00fchlt?<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Das sind keine Fragen, die sich auf die aktuellen Beschwerden beziehen. Ebensowenig haben die anderen Fragen die akuten Beschwerden zum Gegenstand. Die Art der Befunde der Versuchspersonen wird in der Studie zwar nicht genauer umrissen, es scheint sich aber in der Hauptsache um eher kurzfristige Beschwerden gehandelt zu haben, die man recht gut in den Griff bekommen kann. Bei fast der H\u00e4lfte der Patienten lagen die Symptome erst weniger als 48 Stunden vor, bei fast allen Patienten weniger als sieben Tage. Das kann mit einem HSQ-12 Fragebogen mit seinem R\u00fcckblick auf l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume, die letzten vier Wochen oder gar das letzte Jahr, nicht erfasst werden. Dies ist einfach kein Werkzeug zur Anamnese, sondern um die allgemeinen Randbedingungen des Patienten zu ermitteln.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gab es eigentlich keine Patienten, die den Arzt wegen des gleichen Leidens ein zweites Mal aufsuchten? Erfolg nach der ersten Konsultation oder gar nicht? In der Studie finden sich keine Angaben, ob solche F\u00e4lle aufgetreten sind und wie die Daten in die Studie eingeflossen w\u00e4ren, sollte dies vorgekommen sein. W\u00e4ren sie dann aus der Betrachtung herausgefallen?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">H\u00e4tten demnach die Hom\u00f6opathie-Patienten in h\u00f6herem Ma\u00dfe als die konventionellen Patienten ihren Therapeuten ein zweites Mal aufgesucht, w\u00e4re dadurch ein gr\u00f6\u00dferer Teil des Misserfolges aus der Betrachtung herausgefallen, was die Statistik verf\u00e4lscht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nat\u00fcrlich sind das nur Vermutungen, es k\u00f6nnte so gewesen sein, es muss aber nicht. Alleine, dass solche Szenarien nicht unm\u00f6glich sind bzw. keine Vorkehrung f\u00fcr diese F\u00e4lle getroffen wurde, f\u00fchrt dazu, dass die Studie keinen Nachweis f\u00fcr die Hom\u00f6opathie liefern kann. Bestenfalls kann man, wie das die Autoren \u00fcbrigens auch tun, diese Ergebnisse als einen Hinweis darauf sehen, dass es sich lohnen k\u00f6nnte, die Wirksamkeit weiter zu untersuchen. Dies w\u00e4re eine Begr\u00fcndung f\u00fcr die Durchf\u00fchrung kontrollierter Vergleichsstudien, nicht deren Ersatz.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine andere Betrachtungsweise haben die Studienautoren selbst angesprochen:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die in der Studien untersuchten Gesundheitsprobleme der Atemwege und der Mittelohrentz\u00fcndung sind sehr h\u00e4ufig durch Viren verursacht, gegen die Antibiotika nicht wirksam sind. Oder es handelt sich um von selbst ausheilende Krankheiten, bei denen Antibiotika das Geschehen nur unwesentlich beeinflussen. So sehen auch die Behandlungsempfehlungen f\u00fcr diese Beschwerden &#8211; \u00fcbrigens im Gegensatz zu den \u00dcberzeugungen der Anh\u00e4nger der Alternativmedizin &#8211; nur in sehr wenigen F\u00e4llen den Einsatz von Antibiotika vor (<a href=\"http:\/\/labor-koblenz.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Rationale-Antibiotikatherapie.pdf\" class=\"broken_link\">Link,<\/a> <a href=\"http:\/\/www.akdae.de\/Arzneimitteltherapie\/WA\/Archiv\/Antibiotika-URTI.pdf\">Link<\/a>).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Somit kann der hohe Einsatz von Antibiotika in der konventionell behandelten Gruppe auf zwei Weisen gedeutet werden:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Entweder war der Einsatz von Antibiotika von 70,9 % bei einem hohen Anteil der Patienten tats\u00e4chlich notwendig, dann k\u00f6nnten in diesen F\u00e4llen deutlich schwerere Erkrankungen vorgelegen haben als bei der Hom\u00f6opathiegruppe, die auch eine l\u00e4ngere Behandlungsdauer erforderlich machten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn dies aber nicht der Fall war, dann w\u00e4re die konventionelle Behandlung in einem hohen Ausma\u00df medikament\u00f6s unwirksam gewesen. Dies w\u00fcrde bedeuten, dass es in einem hohen Ausma\u00df um selbst limitierende Beschwerden ging, die also &#8218;von alleine&#8216; in kurzer Zeit ausheilen, und die Wirkung der verabreichten Mittel von untergeordneter Bedeutung waren. Nat\u00fcrlich erg\u00e4be sich hieraus immer noch ein Vorteil der Hom\u00f6opathika gegen\u00fcber der konventionellen Behandlung, jetzt aber weniger als Vergleich zu einer wirksamen Behandlung sondern eher als Vergleich mit Placebo &#8211; wobei die oben genannten Vorbehalte zur Vergleichbarkeit der Gruppeneigenschaften nat\u00fcrlich weiterbestehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Quintessenz:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei dieser Studie ist \u00fcberhaupt nicht ersichtlich, ob die Hom\u00f6opathika etwas bewegt haben &#8211; genauso wenig wie die verordneten Antibiotika. Die fehlende Randomisierung der Gruppenzuordnung kann zu einer erheblichen Verzerrung der Gruppeneigenschaften gef\u00fchrt haben, die sich dann in den Ergebnissen niedergeschlagen h\u00e4tte. Selbst wenn eine Vergleichbarkeit der hom\u00f6opathischen mit der konventionellen Behandlung gegeben sein sollte, dann ist immer noch unklar, ob diese \u00fcberhaupt auf die Genesung einen Einfluss hatte oder vielleicht nur eine Erleichterung der Beschwerden gebracht hat.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Schlussfolgerung zum VKHD<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Nachweislage in Bezug auf eine Vergleichbarkeit der hom\u00f6opathischen Behandlung zur konventionellen ist sehr d\u00fcrftig, f\u00fcr keine der behaupteten genannten Indikationen gibt es randomisierte, doppelt verblindete, kontrollierte Vergleichsstudien. Man k\u00f6nnte dies allenfalls aus vergleichbaren Ergebnissen von placebokontrollierten Studien aus der konventionellen Medizin und der Hom\u00f6opathie schlie\u00dfen. Das w\u00e4re aber auch nicht unproblematisch, da die Vergleichbarkeit der Gruppendaten nicht von vornherein sichergestellt sein kann. Alleine, der VKHD verweist nicht auf solche Studienvergleiche.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Andere Arbeiten, die angesprochen sein k\u00f6nnten, erf\u00fcllen nicht die Voraussetzungen eines Nachweises. Weder eine Pilotstudie noch eine A+B&gt;A-Studie ist dazu geeignet. Auch eine Verlaufsstudie kann wegen der nicht sichergestellten Vergleichbarkeit der Gruppen dies nicht leisten. Die Forschung greift ja nicht aus Spa\u00df auf das Instrument der kontrollierten Vergleichsstudie zur\u00fcck, sondern weil dies die einzige bekannte M\u00f6glichkeit ist, eine Wirkung auch zweifelsfrei auf eine bestimmte Behandlung zur\u00fcckzuf\u00fchren und die Wirksamkeit zahlenm\u00e4\u00dfig zu erfassen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Antibiotika in F\u00e4llen, in denen sie infolge falscher Anwendung wirkungslos sind, problemlos durch Hom\u00f6opathika ersetzt werden, dann ersetzt man eben ein wirkungsloses Mittel durch ein anderes. Unter diesen Bedingungen h\u00e4tte die Hom\u00f6opathie sogar tats\u00e4chlich Vorteile, denn sie verursacht ganz sicher keine Resistenzen in Bakterien.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dort hingegen, wo Antibiotika erforderlich sind, w\u00e4re es sicher nachteilig, stattdessen auf Hom\u00f6opathika zur\u00fcckzugreifen. Nat\u00fcrlich sagt die Pressemitteilung des VKHD w\u00f6rtlich genommen genau dies auch nicht aus &#8211; aber man muss den Text schon recht genau lesen, um das zu bemerken:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Halbsatz &#8218; &#8230; <i>ebenso wirkungsvoll sein kann wie eine konventionelle Therapie mit Antibiotika&#8216; <\/i>sorgt daf\u00fcr, dass man beim schnellen Lesen die konventionelle Behandlung mit Antibiotika assoziiert. Dass sich die nachfolgenden S\u00e4tzen w\u00f6rtlich nur allgemein auf eine konventionelle Behandlung beziehen, eben nicht auf Antibiotika, f\u00e4llt dem schnellen Leser nicht auf, und es verbleibt der Eindruck, es werde auch in den folgenden S\u00e4tzen dar\u00fcber gesprochen. Ich m\u00f6chte wetten, dass man aber auf die genaue Bedeutung des Wortlautes hingewiesen wird, wenn man die Fehlinformation als solche anprangert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine Infektion ohne Antibiotika zu behandeln ist nat\u00fcrlich f\u00fcr die Klientel des VKHD, die hom\u00f6opathisch arbeitenden Heilpraktiker, sehr lukrativ, insbesondere bei selbst limitierenden Erkrankungen. Zum Einen darf man das auch tun &#8211; im Gegensatz zur Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Zweitens ist insbesondere bei selbstlimitierenden Erkrankungen auch ein gef\u00fchlter Behandlungserfolg vorprogrammiert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Insofern ist es verst\u00e4ndlich, dass der VKHD auf diesen Zug aufspringt &#8211; was aber nicht die nicht belegten Aussagen in der Pressemitteilung rechtfertigt. Es wird sich zeigen, welche Antwort ich vom VKHD erhalten werde.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[1] Jacobs J, Springer DA, Crothers D: Homeopathic treatment of acute otitis media in children: a preliminary randomized placebo-controlled trial, in: The Pediatric Infectious Disease Journal (2001) 20 (2); pp 177-183, <a href=\"http:\/\/journals.lww.com\/pidj\/Abstract\/2001\/02000\/Homeopathic_treatment_of_acute_otitis_media_in.12.aspx\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n<p>[2] Taylor JA, Jacobs J: Homeopathic ear drops as an adjunct to standard therapy in children with acute otitis media, in: Homeopathy (2011), 100(3), 109-115.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S1475491611000361\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n<p id=\"gs_cit1\" tabindex=\"0\">[3] Riley D, Fischer M, Singh B, Haidvogl M, Heger M:\u00a0 Homeopathy and conventional medicine: an outcomes study comparing effectiveness in a primary care setting. The Journal of Alternative &amp; Complementary Medicine (2001), 7(2), 149-159.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/profile\/David_Riley4\/publication\/12007851_Homeopathy_and_Conventional_Medicine_An_Outcomes_Study_Comparing_Effectiveness_in_a_Primary_Care_Setting\/links\/02e7e53b84551bd490000000.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; schrieb der VKHD im November 2014 in einer Pressemitteilung zum Europ\u00e4ischen Antibiotikatag. Welche wissenschaftliche Nachweise gibt es daf\u00fcr?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,13,9,11,8],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2315"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2315"}],"version-history":[{"count":17,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2315\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3181,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2315\/revisions\/3181"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2315"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2315"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2315"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}