{"id":2262,"date":"2014-12-04T18:16:34","date_gmt":"2014-12-04T16:16:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2262"},"modified":"2014-12-07T15:46:03","modified_gmt":"2014-12-07T13:46:03","slug":"homoeopathie-bei-der-bekaempfung-von-epidemien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2262","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathie bei der Bek\u00e4mpfung von Epidemien"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2262\" data-timestamp=\"1417967163\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2262\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 67<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2262&text=Hom%C3%B6opathie%20bei%20der%20Bek%C3%A4mpfung%20von%20Epidemien\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>Warum soll man die Ebola-Epidemie eigentlich nicht hom\u00f6opathisch erfolgreich bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen? Schlie\u00dflich war dieses Vorgehen ja schon immer bei Epidemien erfolgreich, sagt der DZVh\u00c4, warum dann nicht auch hier?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>In K\u00fcrze<\/strong><\/p>\n<p>Frau Bajic f\u00fchrt im Zusammenhang mit dem Einsatz hom\u00f6opathischer \u00c4rzte in Liberia aus, die Hom\u00f6opathie habe sich bei der Bek\u00e4mpfung von Cholera, Diphterie und Gelbfieber bew\u00e4hrt. Damit hat sie ohne Zweifel Recht &#8211; wenn man das 19. Jahrhundert betrachtet, wie das die Literaturstellen tun, die der DZVh\u00c4 als Belege f\u00fcr diese \u00c4u\u00dferung auff\u00fchrt. Aber auch nur dann! Aderlass, Brech- und Abf\u00fchrmittel waren die g\u00e4ngigen allopathischen Therapien, unter denen recht hohe Todesraten auftraten. Aber die Medizin hat inzwischen gro\u00dfe Fortschritte gemacht, die Hom\u00f6opathie hingegen weniger, so dass die Aussage von Frau Bajic heute nicht mehr zutrifft. Ganz finster wird es, wenn man die neueren Quellen betrachtet, auf die sich der DZVh\u00c4 bezieht.<\/p>\n<p><strong>In L\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p>Angeblich auf Betreiben der WHO haben lokale \u00c4rzte in Liberia verhindert, dass ein vierk\u00f6pfiges \u00c4rzteteam aus Europa, USA und Indien mit dem Ebola-Virus infizierte Patienten hom\u00f6opathisch behandelt (<a href=\"http:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-2834259\/Homeopaths-sent-deadly-Ebola-hotspot-treat-victims-ARSENIC-SNAKE-VENOM.html\">Link<\/a>). Also, um es sich auf der Zunge zergehen zu lassen: &#8218;Schwarzafrikanische&#8216; \u00c4rzte der konventionellen Medizin haben ein &#8218;westliches&#8216; Team daran gehindert, eine Therapie anzuwenden, deren Wirkungsweise wissenschaftlich nicht erkl\u00e4rt werden kann. Es ist noch gar nicht sooo lange her, da war das immer anders herum, da brachte der Wei\u00dfe Mann die Segnungen seiner fortschrittlichen Medizin zum Leidwesen des lokalen Schamanen oder Medizinmannes &#8218;zu den r\u00fcckst\u00e4ndigen Wilden in den Busch&#8216;, die dann Schlange standen, um der Segnungen teilhaftig zu werden.<\/p>\n<p>Die Zeiten haben sich offensichtlich ge\u00e4ndert. Zumindest f\u00fcr viele von uns, f\u00fcr andere vielleicht weniger, wie wir gleich sehen werden.<\/p>\n<p>Aus skeptischer Sicht gab es nat\u00fcrlich eine Menge Kommentare, die hier auf dem GWUP-Blog (<a href=\"http:\/\/blog.gwup.net\/2014\/11\/29\/pressespiegel-zuckermagier-und-vollidioten-versuchen-ebola-zu-heilen\/\">Link<\/a>) zusammengetragen sind. F\u00fcr die Hom\u00f6opathen ist das Geschehen jedoch einigerma\u00dfen unverst\u00e4ndlich, wie der Deutsche Zentralverband hom\u00f6opathischer \u00c4rzte (DZVh\u00c4) in seinem j\u00fcngsten Newsletter und auf seiner Webseite schreibt (<a href=\"https:\/\/www.dzvhae.de\/homoeopathie-presse\/ebola-berichterstattung\/homoeopathische-aerzte-helfen-in-liberia.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>), Denn&#8230;<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>\u201eUnsere Erfahrung aus der Behandlung anderer Epidemien l\u00e4sst den Schluss zu, dass eine hom\u00f6opathische Behandlung die Sterblichkeitsrate der Ebola-Patienten signifikant verringern k\u00f6nnte\u201c, urteilt Bajic. Dokumentiert ist der erfolgreiche Einsatz von Hom\u00f6opathika zum Beispiel bei Cholera, Diphterie oder auch Gelbfieber.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Dazu gibt es dann einen <a href=\"https:\/\/www.dzvhae.de\/homoeopathie-presse\/forschung-1-124\/ebola-reference-list.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a> auf eine Webseite des DZVh\u00c4, auf der einige Quellen aufgelistet sind, die diese Behauptung der Vorsitzenden offenbar belegen sollen.<\/p>\n<p>Dann schauen wir doch einmal nach&#8230;<\/p>\n<p>Schon auf den ersten Blick m\u00fcssen wir Frau Bajic Recht geben. Die Hom\u00f6opathie hat bei der Bek\u00e4mpfung von Epidemien Erfolge vorzuweisen &#8211; allerdings nur, wenn man das 19. Jahrhundert betrachtet und die Ergebnisse der Hom\u00f6opathie mit den damaligen \u00fcblichen Behandlungen der konventionellen Medizin vergleicht. Alle beim DZVh\u00c4 genannten Ver\u00f6ffentlichungen zu den von Frau Bajic angegebenen Krankheitsbildern beziehen sich n\u00e4mlich mit einer Ausnahme auf diesen Zeitraum. Offenbar hat niemand gemerkt, dass seither &#8211; gemessen an den Fortschritten der Medizin und der Naturwissenschaften &#8211; eine sehr lange Zeit verstrichen ist.<\/p>\n<p>Die Quellen sind bez\u00fcglich Cholera:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine Abhandlung \u00fcber die Cholera-Epidemie in Peru 1991-1992. Diese Arbeit werden wir eingehender betrachten.<\/li>\n<li>Eine Abhandlung aus dem Jahr 1849 \u00fcber eine Cholera-Epidemie in Cincinnatti, Ohio (USA)<\/li>\n<li>Eine Abhandlung \u00fcber die Bek\u00e4mpfung der Choleraepidemien im 19. Jahrhundert, insbesondere in England 1854<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erstaunlicherweise werden f\u00fcr die anderen zwei genannten Seuchen in der Literaturliste keine direkten Quellen angegeben. F\u00fcr diese F\u00e4lle wird lediglich ein Aufsatz von einem gewissen Julian Winston verlinkt [1], offenbar ein in 2005 verstorbener Hom\u00f6opath aus Neuseeland. Es ist nicht zu erkennen, ob und wo diese Arbeit au\u00dferhalb des Internets ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>In dem Aufsatz werden einige Epidemien betrachtet, bei denen hom\u00f6opathische Therapien angeblich erfolgreich eingesetzt wurden, was auch vereinzelt mit Sterblichkeitsziffern illustriert wird. Der Schwerpunkt dieser Betrachtungen liegt in den rund hundert Jahren zwischen dem ersten Einsatz der Hom\u00f6opathie bei der Cholera-Epidemie in Leipzig 1813 und dem Ersten Weltkrieg. Eine tiefergehende Analyse lohnt allerdings nicht. Es werden nur einige wenige Vergleichszahlen genannt, die die angebliche \u00dcberlegenheit der hom\u00f6opathischen Therapie belegen sollen. Was die Basis des jeweiligen Vergleichs ist, wird nicht aufgef\u00fchrt. Auch die betrachteten Epidemien erscheinen nur als eine Auswahl: Von den \u00fcber 60 Epidemien, die alleine die (englische) Wikipedia f\u00fcr diesen Zeitraum auflistet, wird nur eine Handvoll erw\u00e4hnt (<a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/List_of_epidemics\">Link<\/a>). Als Nachweis recht unergiebig also, allerdings wird auf ein paar weitere Quellen verwiesen, die wir uns im Folgenden n\u00e4her ansehen wollen.<\/p>\n<p><strong>Gelbfieber<\/strong><\/p>\n<p>Gelbfieber ist nach den Angaben der Wikipedia (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gelbfieber\">Link<\/a>) ein durch ein Virus hervorgerufenes Fieber, das in tropischen und subtropischen Gebieten von Moskitos von Mensch zu Mensch \u00fcbertragen wird. Die meisten F\u00e4lle verlaufen (vergleichsweise) leicht mit Fieber, \u00dcbelkeit und Erbrechen und sind dann nach wenigen Tagen ausgestanden. In 15 % der F\u00e4lle kommt es zu einer zweiten Phase, die zumeist mit Sch\u00e4digungen der Leber und Blutungen der Schleimh\u00e4ute verbunden ist, sowie mit massiven Blutungen im Magen-Darm-Trakt. Diese Phase endet in 20 % der F\u00e4lle t\u00f6dlich. Eine auf die Ursachen gerichtete Behandlung ist nicht bekannt. Man beschr\u00e4nkt sich auf den Ausgleich des Fl\u00fcssigkeitsverlusts und der auftretenden Schmerzen. Nach einer \u00fcberstandenen Infektion ist man lebenslang immun gegen dieses Virus.<\/p>\n<p>Winston verweist auf zwei Buchver\u00f6ffentlichung, die die Gelbfieberepidemien ausf\u00fchrlicher behandeln, die in den 1850er Jahren in USA aufgetreten sind. Beide Werke sind dank Internet im Volltext verf\u00fcgbar. Holcombe beschimpft ganz im Stile Hahnemanns die Allopathen und ihre Behandlungsweisen und gibt dann einfach eine Sammlung statistischer Mortalit\u00e4tsraten an [2, S. 42], die &#8211; wen wunderts &#8211; ebenfalls die \u00dcberlegenheit der Hom\u00f6opathie nahelegen.<\/p>\n<p>Erst eine Abhandlung, die Neidhard 1860 ver\u00f6ffentlicht hat [3], erschlie\u00dft uns aber, was da eigentlich womit verglichen wird. Darin hei\u00dft es (S. 30f):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Dr. Jewell, der der Medizinischen Gesellschaft von Philadelphia \u00fcber die (Gelbfieber-)F\u00e4lle berichtete, beschreibt die Behandlung wie folgt: &#8218;Im ersten Stadium des Fiebers wurde allgemein der Aderlass am Arm angewendet und durch Tassen am R\u00fccken und Unterleib, sowie Brechmittel, quecksilberhaltige Abf\u00fchrmittel, schwei\u00dftreibende Mittel etc. (&#8230;)<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Dies ist die grunds\u00e4tzliche Behandlungsweise der besten allopathischen \u00c4rzte in Philadelphia im 19. Jahrhundert (&#8230;)&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Heycombe gibt unter diesen Umst\u00e4nden eine Sterblichkeit f\u00fcr allopathisch behandelte Patienten von ca. 44 % an, wobei er die Ergebnisse mehrerer Ereignisse zusammenfasst. Er nennt im Vergleich dazu Sterblichkeit von etwa 5 % f\u00fcr hom\u00f6opathisch behandelte Patienten. Was hat jetzt gewirkt, das Weglassen des Aderlasses, der Brechmittel und der quecksilberhaltigen Abf\u00fchrmittel &#8211; oder die Zuckerk\u00fcgelchen?<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen Frau Bajic also insoweit Recht geben, dass es sich zur Mitte des 19. Jahrhunderts im Vergleich zur zeitgen\u00f6ssischen Medizin bei einer Gelbfieberepidemie durchaus bew\u00e4hrt hatte, Hom\u00f6opathen zu konsultieren. Ob das heute auch noch gilt, wo der Patient nicht mehr mit Aderlass und den anderen Brachialmitteln behandelt wird, ist doch sehr in Zweifel zu ziehen.<\/p>\n<p><strong>Diphterie<\/strong><\/p>\n<p>Diphterie ist gem\u00e4\u00df den Angaben in der Wikipedia (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Diphtherie\">Link<\/a>) eine durch Baketrien verursachte Infektionskrankheit der oberen Atemwege, die zu lebensberohlichen Komplikationen und Sp\u00e4tfolgen f\u00fchren kann. Sie wird von Mensch zu Mensch durch Tr\u00f6pfcheninfektion verbreitet und kann sich \u00fcber den ganzen K\u00f6rper des Kranken ausbreiten. Durch die Einf\u00fchrung der Impfung hat das Vorkommen der Krankheit stark abgenommen. Die Behandlung ist heute durch Antitoxin oder Antibiotikum m\u00f6glich. Richtig behandelt ist die Sterblichkeit gering und die Krankheit heilt ohne gro\u00dfe Folgen aus.<\/p>\n<p>Im Verzeichnis der Studien zur hom\u00f6opathischen Bek\u00e4mpfung von Epidemien gibt der DZVh\u00c4 allerdings keine Quelle an, die sich mit der hom\u00f6opathischen Behandlung dieser Krankheit besch\u00e4ftigt. Lediglich in dem zusammenfassenden Aufsatz von Winston [1] findet man einen Verweis auf die Sammlung statistischer Daten von Bradford [4]. Dies ersch\u00f6pft sich allerdings in der Angabe, dass in der Epidemie 1862 bis 1864 in Broome County im Staat New York unter allopathischer Behandlung rund 83,6 % der Patienten verstorben seien, unter hom\u00f6opathischer hingegen nur 16,4 %. Das ist alles, mehr erfahren wir hier nicht.<\/p>\n<p>Wenn man allerdings Google Scholar nutzt und nach &#8218;Diphteria Homeopathy&#8216; sucht, dann findet man eine weitere Abhandlung von Neidhard, die die Diphterie zum Inhalt hat [5]. Dort finden wir zur allopathischen Behandlung diese Angaben:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Bevor ich zur speziellen hom\u00f6opathischen Behandlung dieser Krankheit [der Diphterie] komme, m\u00f6chte ich einen kurzen Blick auf die \u00e4lteren und neueren allopathischen Behandlungsweisen werfen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Dr. Bretonneau. Reichlicher allgemeiner und lokaler Aderlass, Brechmittel, Zugpflaster (&#8218;blisters&#8216;) und Senf-Fu\u00dfb\u00e4der wurden ohne Erfolg verschrieben. Von 21 Betroffenen entronnen nur drei dem Tod.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>Die Behandlung mit Quecksilber, die er dann verfolgte, brachte kein besseres Ergebnis&#8216;. Gro\u00dfe Mengen von Calomel waren in einzelnen F\u00e4llen erfolgreich&#8230;&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Quecksilber wurde angewandt bis Blutungen auftraten (&#8218;mercurial hemorrhages&#8216;). Calomel, Quecksilber(I)-chlorid, war ein f\u00fcr viele Anwendungen gebr\u00e4uchliches Heilmittel (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Quecksilber%28I%29-chlorid\">Link<\/a>). Der Rest der Beschreibung der allopathischen Behandlung liest sich wie ein Streifzug durch den Chemiebaukasten: Neben Rhizinus\u00f6l (Abf\u00fchrmittel) , Alaun (Kalium-Aluminium-Sulfat), Silbernitrat, Quecksilbernitrat, Kupfersulfat, Salzs\u00e4ure, Kaliumchlorid, Kalziumchlorid, werden Terpentin\u00f6l, Ammoniumcarbonat, Borax und noch einige mehr erw\u00e4hnt, aber diese Aufz\u00e4hlung soll hier gen\u00fcgen.<\/p>\n<p>Auch hier k\u00f6nnen wir gerne glauben, dass die Hom\u00f6opathie zu besseren Ergebnissen gelangte, schon der offenbar bei den Allopathen unvermeidlichen Aderl\u00e4sse, Abf\u00fchr- und Brechmittel wegen. Aber das ist heute nicht mehr die Vergleichsbasis.<\/p>\n<p><strong>Cholera<\/strong><\/p>\n<p>Cholera ist nach den Angaben der Wikipedia (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Cholera\">Link<\/a>) eine bakterielle Infektionskrankheit vorwiegend des D\u00fcnndarms, die zumeist \u00fcber verunreinigtes Wasser oder infizierte Nahrung hervorgerufen wird. Extremes Erbrechen und heftiger Durchfall f\u00fchren zu einem starken Verlust an K\u00f6rperfl\u00fcssigkeit. Unbehandelt verl\u00e4uft die Cholera bei 20 bis 70 % der Patienten, bei denen sich diese Symptome zeigen, t\u00f6dlich. Letztendlich stirbt man nicht an dem Toxin des Bakteriums, sondern am Fl\u00fcssigkeits- und Elektrolytverlust. Die wichtigste Behandlungsmethode ist daher eine ausreichende Zufuhr von Fl\u00fcssigkeit und Salzen. Eine Behandlung mit Antibiotika verk\u00fcrzt nicht die Dauer der Erkrankung, wohl aber die Zeit, in der der Patient die Infektion weitertr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die von der DZVh\u00c4 genannte Arbeit von SR Kirby \u00fcber einen Ausbruch der Cholera in Cincinnati konnte ich nicht ausfindig machen. Zugegeben, ich habe dabei auch nicht alle M\u00f6glichkeiten in Betracht gezogen, denn die Arbeit aus dem Jahr 1849 (!) entbehrt doch wohl etwas der Aktualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Eine weitere Quelle, die Arbeit von Leary et al. aus dem Jahr 1997, befasst sich mit einem geschichtlichen R\u00fcckblick auf den Einsatz der Hom\u00f6opathie bei den Cholera-Epidemien des 19. Jahrhunderts [6]. (Hier danke ich wieder f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei der Literaturbeschaffung.) Auch hier k\u00f6nnen wir uns eine tiefgehende Auseinandersetzung ersparen, denn &#8211; der Leser ahnt es vielleicht schon &#8211; \u00fcber die allopathische Behandlung wird berichtet:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Ein Faktor, der dabei eine Rolle gespielt haben muss, war, dass den hom\u00f6opathischen Patienten die Excesse einer konventionellen Behandlung erspart geblieben sind. (&#8230;) Der Aderlass war in den fr\u00fchen Epidemien allgemein in Gebrauch und viele Versagensf\u00e4lle der Therapie wurden darauf zur\u00fcckgef\u00fchrt, dass das Skalpell nicht ausgiebig genug gebraucht worden war. Calomel in hohen Dosierungen war beliebt, obwohl das Gesundheitsamt (&#8218;Board of Health&#8216;) befand, dass es zu einer Sterblichkeit von \u00fcber 70 % f\u00fchrte. (&#8230;)&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Hier kamen dann noch die \u00fcblichen Brech- und Abf\u00fchrmittel hinzu &#8211; kein Wunder dass dies nur Wenige \u00fcberlebten. Aber, genau genommen h\u00e4tte doch eigentlich das hom\u00f6opathische \u00c4hnlichkeitsgesetz greifen m\u00fcssen: Die Mittel, die bei Gesunden Erbrechen und Durchfall hervorrufen k\u00f6nnen, h\u00e4tten das hier doch auch heilen m\u00fcssen? Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Heute beschr\u00e4nkt man sich im Wesentlichen auf den Ausgleich des Fl\u00fcssigkeits- und Salzverlusts (&#8218;Rehydrierung&#8216;) und erreicht damit Sterblichkeitsraten von unter 1 %.<\/p>\n<p>Dann wird im Literaturverzeichnis eine dritte Arbeit genannt, die sich mit der Cholera-Epidemie in Peru in den Jahren 1991-1992 besch\u00e4ftigt [7]. Und wie schneidet hier die Hom\u00f6opathie bei der Bek\u00e4mpfung der Cholera im Vergleich zur konventionellen Medizin ab?<\/p>\n<p>Schon die im Internet verf\u00fcgbare Zusammenfassung klingt merkw\u00fcrdig, wenn das ein Nachweis f\u00fcr die Wirksamkeit einer Therapie sein soll:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Im M\u00e4rz 1991 richtete die Hilfsorganisation Homeopathes sans Frontieres in Peru ein Unterst\u00fctzungsprogramm f\u00fcr Choleraopfer ein, das mit Unterbrechungen acht Monate andauerte. Die hom\u00f6opathische Therapie wurde in Kombination mit einer Rehydrierung verabreicht. W\u00e4hrend die Mission andauerte, wurde eine Methode festgelegt, um die Bedeutung des Gebrauchs hom\u00f6opathischer Arzneien bei der Behandlung von Cholera zu ermitteln.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Das soll zeigen, dass die Hom\u00f6opathie erfolgreich eingesetzt wurde? Aber, die Arbeit wurde in einem Journal mit Peer-review unter der Rubrik &#8218;<em>Original Research and Audit<\/em>&#8218; ver\u00f6ffentlicht. Dann schauen wir mal.<\/p>\n<p>Die Arbeit zieht sich \u00fcber sieben Textseiten hin. Der Aufbau erinnert tats\u00e4chlich an einen Forschungsbericht, wenn auch beim ersten \u00dcberfliegen der Mangel an Tabellen oder Grafiken, mit denen Ergebnisse dargestellt worden sein k\u00f6nnten, schon auff\u00e4llig ist.<\/p>\n<p>In der Arbeit wird ein Einsatz einer Organisation &#8218;<em>Homeopathes sans Frontieres<\/em>&#8218; (HSF) erw\u00e4hnt. Offenbar sind die &#8218;<em>Hom\u00f6opathen ohne Grenzen<\/em>&#8218; in Frankreich schon wesentlich l\u00e4nger aktiv als in Deutschland. Man hat mit zwei anderen Organisationen zusammengearbeitet, darunter auch die LMHI, die heuer beim Einsatz gegen Ebola in Liberia ebenfalls mit von der Partie war. Insgesamt hat man ein Team aus acht Hom\u00f6opathen nach Peru gesandt, um 1991 in einer Cholera-Epidemie Unterst\u00fctzung zu leisten.<\/p>\n<p>Dann wird lang und breit die Geschichte der Cholera beschrieben, das klinische Erscheinungsbild mit Diagnose und Prognose, dann die verschiedenen in Frage kommenden hom\u00f6opathischen Mittel mit ihren Hauptsymptomen. Darauf folgt eine Beschreibung der Mission, der Gr\u00fcnde daf\u00fcr und der Ziele. Irgendwo steht da auch etwas von Forschung: eine doppelt verblindete placebokontrollierte Vergleichsstudie wollte man ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Endlich, man hat sich schon durch f\u00fcnf der sieben Textseiten durchgearbeitet, kommt ein Kapitel &#8218;Methoden&#8216;. Dort kann man lesen, woher man die Flugtickets bekam (gestiftet von der IBERIA) und wie man den Kontakt zwischen Peru und Europa aufrechterhalten hat (Amateurfunk, Fax, Telefon). Ah, ja. Dann aber jetzt: Kapitel &#8218;Forschungsmethodik&#8216;. Dort sind die Institutionen gelistet, die zur Entwicklung der Methodik f\u00fcr diese Untersuchungen beigetragen haben. Im Kapitel &#8218;Ausgangsdaten&#8216; wird erw\u00e4hnt, dass sie von 1991 stammen und nicht mit den klassischen therapeutischen Ans\u00e4tzen der Hom\u00f6opathie vergleichbar sind. Dennoch fand man die Daten irgendwie toll.<\/p>\n<p>Aber jetzt, gegen Ende der sechsten Seite (von sieben), erf\u00e4hrt man schon einmal, dass die Hom\u00f6opathie nur als Begleittherapie zur Rehydrierung eingesetzt werden sollte und die Hom\u00f6opathen acht verschiedene Mittel zur Auswahl hatten. Dann kommen Ein- und Ausschlusskriterien. Unter &#8218;Behandlung&#8216; erf\u00e4hrt man, welche Mittel zur Verf\u00fcgung standen und anhand welcher Symptome man den Fortschritt verfolgt hat. Man ist inzwischen auf der letzten Textseite, der Blick streift schon \u00fcber das Kapitel &#8218;Bibliographie&#8216;, da findet man &#8211; endlich &#8211; ein Kapitel &#8218;Ergebnisse und Schlussfolgerungen&#8216;.<\/p>\n<p>Da werden also jetzt die Ergebnisse dargestellt: die Erfahrung habe gezeigt, dass die hom\u00f6opathische Behandlung die Besserung beschleunigt habe, welches die am h\u00e4ufigsten eingesetzten Mittel waren, dass die Fl\u00fcssigkeitsmenge f\u00fcr die Rehydrierung unabh\u00e4ngig von der hom\u00f6opathischen Behandlung war, dass es offensichtliche Fortschritte bei den Ausscheidungsprozessen und den Kr\u00e4mpfen gegeben h\u00e4tte, dass die verwendeten Mittel mit denen \u00fcbereinstimmten, die schon im 19. Jahrhundert benutzt wurden, dass man sie alle zehn Minuten verabreichen musste und dass sich die lokalen Bediensteten f\u00fcr die Hom\u00f6opathie interessieren w\u00fcrden. Das steht da wirklich so in Prosa, wie ich es hier etwas abgek\u00fcrzt habe, ohne eine einzige zahlenm\u00e4\u00dfige Angabe.<\/p>\n<p>Dann haben wir es geschafft. Die Autoren haben eine Meisterleistung vollbracht. Ehrlich. Ich habe noch nie gesehen, dass man ein Forschungsergebnis in einer Fachzeitschrift mit Peer-Review ver\u00f6ffentlichen kann, ohne auch nur eine einzige Zahl anzugeben &#8211; und es dann noch schafft, als Beispiel f\u00fcr eine erfolgreichen Bek\u00e4mpfung einer Cholera-Epidemie von einer \u00c4rztevereinigung zitiert zu werden.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr einen Unsinn setzt man uns seitens des DZVh\u00c4 da vor?<\/p>\n<p>Das gleiche Autorenteam hat \u00fcbrigens eine weitere Arbeit ver\u00f6ffentlicht, in der, zumindest dem Titel nach, wirklich \u00fcber eine placebokontrollierte Studie berichtet wird [8]. Hier gen\u00fcgt uns aber die Zusammenfassung:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Eine Pilotstudie \u00fcber die hom\u00f6opathische Behandlung der Cholera in einer Epidemie in Peru zeigte vermeintlich, dass diese erfolgreich war. Eine nachfolgende doppelt verblindete Studie zeigte keinen Unterschied zwischen einer aktiven hom\u00f6opathischen Behandlung und Placebo. Es traten mehrere technische Probleme auf.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Was vermuten Sie, warum hat der DZVh\u00c4 diese Arbeit nicht in seine Literaturliste aufgenommen?<\/p>\n<p><strong>Zusammengefasst<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt ergibt sich das Bild, das zu erwarten ist. Gegen die Medizin des 19. Jahrhunderts konnte die Hom\u00f6opathie durch Weglassen der Brachialmethoden der zeitgen\u00f6ssischen Medizin schon punkten &#8211; aber die Zeiten haben sich ge\u00e4ndert. Mit Verdunstungsr\u00fcckst\u00e4nden von destilliertem Wasser und medizinischem Alkohol auf Zucker sind halt keine gro\u00dfen Erfolge mehr zu erzielen.<\/p>\n<p>Und, lieber DZVh\u00c4: Wenn Ihr die Welt schon verschei\u00dfern wollt, gebt Euch wenigstens mehr M\u00fche!<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>[1] Winston J: Some History of the treatment of Epidemics with Homeopathy, keine Ver\u00f6ffentlichungsdaten bekannt, <a href=\"http:\/\/www.whale.to\/v\/winston.html\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p>[2] Holcombe WH: Yellow Fever and ist homoeopathic treatment, New York, Philadelphia und Boston1856 <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=aBc4AAAAMAAJ&amp;oi=fnd&amp;pg=PA1&amp;dq=Yellow+Fever+and+its+Homeopathic+Treatment+autor:holcombe&amp;ots=OBnR6YDeto&amp;sig=5VjDq-1thj4krP1akm9JS-S2gSc#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p>[3] Neidhard C: On the Efficacy of Crotalus Horridus in Yellow Fever, New York, 1860, <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=oO5k_NLmBdkC&amp;oi=fnd&amp;pg=PP11&amp;dq=The+Efficacy+of+Crotalus+Horridus+in+Yellow+Fever+autor:neidhard&amp;ots=shWuteuHtO&amp;sig=YTp3NmvSfHTIaH2hKDSLfzAewyI#v=onepage&amp;q=The%20Efficacy%20of%20Crotalus%20Horridus%20in%20Yellow%20Fever%20autor%3Aneidhard&amp;f=false\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p>[4] Bradford DL: The Logic of Figures or Comparative Results of Homoeopathic and Other Treatments, Boericke und Taflel, Philadelphia 1900, <a href=\"https:\/\/archive.org\/stream\/logicoffiguresor00brad#page\/n8\/mode\/1up\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p>[5] Neidhard C: Diphteria, as it prevailed in the united States from 1860 to 1866, its nature and homeopathic treatment, New York, 1867, <a href=\"http:\/\/books.google.de\/books?hl=de&amp;lr=&amp;id=Xwg1AQAAMAAJ&amp;oi=fnd&amp;pg=PA9&amp;dq=diphteria+homeopathy&amp;ots=_rRupScsbR&amp;sig=SlXjjbIAm8o9Jb0wlCOjPgeSPwc#v=onepage&amp;q&amp;f=false\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p>[6] Leary B. The homoeopathic management of cholera in the nineteenth century with special reference to the epidemic in London, 1854. Med Ges Gesch. 1997;16:125-44. <a href=\"http:\/\/europepmc.org\/abstract\/MED\/11623647\">Link <\/a>zum Abstract<\/p>\n<p>[7] Gaucher C, Jeulin D, Peycru P, Pla A, Amengual C: Cholera and homoeopathic medicine, The Peruvian experience&#8216;, British Homeopathic Journal 82 (1993); pp. 155-163, <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S000707850580002X\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n<p>[8] Gaucher C, Jeulin D, Peycru P, Amengual C: A double blind randomized placebo controlled study of cholera treatment with highly diluted and succussed solutions, British Homeopathic Journal 83 (1994) 3: pp. 132-134 <a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0007078505808580\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Abstract<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum soll man die Ebola-Epidemie eigentlich nicht hom\u00f6opathisch erfolgreich bek\u00e4mpfen k\u00f6nnen? Schlie\u00dflich war dieses Vorgehen ja schon immer bei Epidemien erfolgreich, sagt der DZVh\u00c4, warum dann nicht auch hier?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,13],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2262"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2262"}],"version-history":[{"count":11,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5490,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2262\/revisions\/5490"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}