{"id":2165,"date":"2014-10-22T15:54:11","date_gmt":"2014-10-22T13:54:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2165"},"modified":"2019-01-06T17:15:39","modified_gmt":"2019-01-06T16:15:39","slug":"der-nobelpreistraeger-und-die-homoeopathie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2165","title":{"rendered":"Der Nobelpreistr\u00e4ger und die Hom\u00f6opathie"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2165\" data-timestamp=\"1546794939\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2165\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 89<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2165&text=Der%20Nobelpreistr%C3%A4ger%20und%20die%20Hom%C3%B6opathie\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>Man muss offensichtlich gar nicht \u00fcber Hom\u00f6opathie schreiben, um vereinnahmt zu werden. Selbst wenn man sich gegen die Vereinnahmung wehrt und selbst wenn die Ergebnisse bei den Fachkollegen heftig umstritten sind. Das nutzt alles nichts, jedenfalls nicht, wenn man Nobelpreistr\u00e4ger ist und von daher ein gutes Aush\u00e4ngeschild abgibt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>In K\u00fcrze<\/strong><\/p>\n<p>Auf vielen Webseiten, die f\u00fcr die Hom\u00f6opathie werben, werden die Forschungsergebnisse von Luc Montagnier als Nachweis, sogar als &#8218;Beweis&#8216; f\u00fcr die Hom\u00f6opathie angef\u00fchrt. Das Erstaunliche ist, dass die Hom\u00f6opathie in dieser Arbeit gar nicht genannt wird. Der Forscher selbst, wenn er sich dazu \u00e4u\u00dfert, lehnt eine \u00dcbertragbarkeit seiner Ergebnisse auf die Hom\u00f6opathie eher ab. Die Hom\u00f6opathen h\u00e4tten die Arbeit aber besser richtig lesen sollen: Sogar wenn man die dargestellten Ergebnisse als glaubhaft ansieht &#8211; was viele der Fachkollegen von Montagnier nicht tun &#8211; k\u00f6nnen sie als Nachweis eher gegen als f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie verwendet werden.<\/p>\n<p><strong>Die Begeisterung der Hom\u00f6opathen<\/strong><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8218;<em>Durchbruch? Nobelpreistr\u00e4ger liefert wissenschaftliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr Hom\u00f6opathie<\/em>&#8218;<\/p>\n<p>wurde da auf einer der Esoterik verpflichteten Webseite geschrieben (<a href=\"http:\/\/www.sein.de\/news\/2010\/oktober\/durchbruch-nobelpreistraeger-liefert-wissenschaftliche-erklaerung-fuer-homoeopathie.html\">Link<\/a>), weiter im Text findet sich denn die \u00dcberschrift <em>&#8218;Hom\u00f6opathie-Beweis als Nebenprodukt&#8216;.<\/em><\/p>\n<p>Auch der Kopp-Verlag freute sich (Edit 06.01.2019 Link erloschen):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Nobelpreistr\u00e4ger entdeckt wissenschaftliche Grundlage der Hom\u00f6opathie&#8216;<\/em><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Dem DZVh\u00c4 war es auch eine Meldung in seinen Hom\u00f6opathischen Nachrichten Wert (Oktober 2010, S. 5), dem VKHD ebenfalls (edit 13.07.2015: Link erloschen):<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em><span lang=\"de-DE\"> &#8218;<\/span>Ein Nobelpreistr\u00e4ger, der die Verbindung zwischen HIV und AIDS entdeckt hat, ist der Meinung, die Hom\u00f6opathie stehe auf einer sicheren wissenschaftlichen Grundlage. &#8218;<\/em><\/p>\n<p>Dazu gibt es noch unz\u00e4hlig viele Webseiten von Hom\u00f6opathen, die auf diese Arbeit als Beleg hinweisen, wie man sich bei Google mit den Stichworten &#8218;Hom\u00f6opathie&#8216; und &#8218;Montagnier&#8216; \u00fcberzeugen kann.<\/p>\n<p>Dana Ullman, der f\u00fcr die Hom\u00f6opathie in den USA eine \u00e4hnliche Rolle spielt wie Harald Walach hierzulande, hat die Arbeit gleich ganz und gar vereinnahmt. Er schreibt am 30.1.2011 in der Huffington Post (<a href=\"http:\/\/w.milieuziektes.nl\/Rapporten\/Montagnier.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a> \u00dcbersetzung von mir):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Dr. Luc Montagnier, der franz\u00f6siche Virologe, der 2008 f\u00fcr die Entdeckung des AIDS-Virus den Nobelpreis erhielt, \u00fcberraschte die wissenschaftliche Gemeinschaft mit seiner starken Unterst\u00fctzung f\u00fcr die hom\u00f6opathische Medizin.&#8216;<\/em><\/p>\n<p>Weiter unten dann:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Montagnier, der ebenfalls Gr\u00fcnder und Pr\u00e4sident des Weltverbandes f\u00fcr AIDS-Forschung und -Verh\u00fctung ist, stimmte zu: Ich kann nicht sagen, dass die Hom\u00f6opathie in allem Recht hat. Was ich jetzt sagen kann, ist, dass die hohen Verd\u00fcnnungen (wie in der Hom\u00f6opathie angewandt) richtig sind. Hohe Verd\u00fcnnungen von etwas sind nicht nichts. Sie sind Wasserstrukturen, die die originalen Molek\u00fcle nachmachen.&#8216;<\/em><\/p>\n<p>Wobei letzteres Zitat von Ullman schlicht gelogen ist. Die Anmerkung in den Klammern, die Ullman eingef\u00fcgt hat, ist falsch. Dies hat Montagnier nun ganz sicher nicht gemeint, denn das Zitat direkt geht weiter, wie D. Ullman nicht entgangen sein kann:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Wir fanden, dass wir mit der DNA nicht mit den extrem hohen Verd\u00fcnnungen arbeiten konnten, wie sie in der Hom\u00f6opathie benutzt werden; wir konnten nicht weiter als bis zu einer Verd\u00fcnnung von 10E-18 (&#8218;Zehn hoch minus achtzehn&#8216;) gehen ohne das Signal zu verlieren.&#8216; <\/em>[2]<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><strong>Was ist ein Nobelpreistr\u00e4ger?<\/strong><\/p>\n<p>Der Begriff &#8218;Nobelpreistr\u00e4ger&#8216; ist zun\u00e4chst kein Namenszusatz, man muss dies nicht immer mit erw\u00e4hnen, wenn der Name f\u00e4llt. Ein Nobelpreistr\u00e4ger ist ein Mensch, dem als Auszeichnung f\u00fcr seine wissenschaftlichen Leistungen der bedeutendste Forscherpreis verliehen wurde, der auf diesem Planeten vergeben wird. Das ist zwar schon ganz sch\u00f6n beeindruckend &#8211; ist aber kein Zertifikat f\u00fcr Unfehlbarkeit.<\/p>\n<p><strong>Was war die Ursache f\u00fcr all die Aufregung?<\/strong><\/p>\n<p>Im Januar 2009 ver\u00f6ffentlichte Luc Montagnier eine Arbeit mit dem sperrigen Titel <em>&#8218;Elektromagnetische Signale werden von w\u00e4ssrigen Nanostrukturen erzeugt, die von bakteriellen DNA-Sequenzen stammen&#8216;<\/em> (\u00dcbersetzung von mir) [1]. Und schon sind die Hom\u00f6opathen ganz aus dem H\u00e4uschen. Denn Montagnier ist tats\u00e4chlich Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Medizin. Er erhielt die Auszeichnung im Jahr 2008 f\u00fcr seine Entdeckung des HI-Virus, des Erregers von AIDS 25 Jahre zuvor (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Luc_Montagnier\">Link<\/a>). Und in seiner Arbeit klingt tats\u00e4chlich eine Art Ged\u00e4chtnis des Wassers an, eine Metapher, die seitens der Hom\u00f6opathie gerne f\u00fcr die Erkl\u00e4rung der Wirkungsweise herangezogen wird.<\/p>\n<p>In 2010 hat Montagnier dem sehr angesehenen Wissenschaftsjournal Science ein Interview gegeben [2], woraus auch Ullmans Zitat stammt.<\/p>\n<p>Am 8. Oktober 2014 sollte es \u00fcbrigens in Paris ein Symposium gegeben haben, in dem Montagnier \u00fcber seine neuesten Forschungsergebnisse referieren wollte, gewisserma\u00dfen \u00fcber das Ged\u00e4chtnis des Wassers f\u00fcr fr\u00fcher anwesende DNA-Molek\u00fcle von Krankheitserregern (<a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/science\/3874906\/HIVEntdecker-praesentiert-DNAHomoopathie\">Link<\/a>). Inhaltlich wird auch dies nichts mit der Hom\u00f6opathie zu tun haben, so sagt es Montagnier selber:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Montagnier sagte, Hom\u00f6opathie sei nicht auf dem Programm des Konferenz, obwohl er die Zuh\u00f6rer nicht daran hindern k\u00f6nnen wird, hierzu Fragen zu stellen.&#8216;<\/em> (<a href=\"http:\/\/news.sciencemag.org\/people-events\/2014\/09\/unesco-host-meeting-controversial-memory-water-research\" class=\"broken_link\">Link<\/a>)<\/p>\n<p>Diese Konferenz m\u00fcsste inzwischen stattgefunden haben, ich habe allerdings noch nichts weiter davon geh\u00f6rt, geschweige denn inhaltliche Informationen erhalten.<\/p>\n<p>Nach so viel Trommelwirbel wollen wir uns mit der eigentlichen Ver\u00f6ffentlichung und ihrer Bedeutung f\u00fcr die Hom\u00f6opathie besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Die Arbeit von Montagnier ist unter seinen Kollegen heftig kritisiert worden, ja hat sogar regelrechtes Befremden ausgel\u00f6st. Offenbar widersprechen die Ergebnisse vielem, was unter Virologen und Mikrobiologen als gesichertes Wissen gilt, etwa sein Anspruch, mit \u00e4hnlichen Verfahren bakterielle und virale Infektionen identifizieren zu k\u00f6nnen, z. B. bei AIDS (!) und Autismus. Das hat Montagnier stark diskreditiert, er wird jetzt als einer von vielen Nobelpreistr\u00e4gern genannt, die an der &#8218;Nobelpreis-Krankheit&#8216; leiden. Dies ist als eine Krankheit definiert, an der bestimmte Nobelpreistr\u00e4ger erkranken. Sie f\u00fchrt dazu, &#8217;sich mit seltsamen oder wissenschaftlich untragbaren Ideen zu besch\u00e4ftigen, normalerweise in einer sp\u00e4ten Lebensphase auftretend&#8216; (<a href=\"http:\/\/www.skepdic.com\/nobeldisease.html\">Link<\/a>). Neben Montagnier werden verschiedene Opfer aufgelistet, unter anderem Pierre Curie und Linus Pauling.<\/p>\n<p>In diesem Disput m\u00f6chte ich mangels des n\u00f6tigen fachlichen Hintergrundes gar keine Stellung beziehen. Wenn wir untersuchen, was Montagniers Arbeit f\u00fcr die Hom\u00f6opathie bedeutet, dann gen\u00fcgt es vollauf, anzunehmen, dass es sich wirklich um valide Resultate handelt. Die Ergebnisse dieser Betrachtung sind f\u00fcr die Hom\u00f6opathie auch dann verheerend genug.<\/p>\n<p>Wenn man die Arbeit liest, f\u00e4llt zun\u00e4chst auf, dass die Hom\u00f6opathie nicht mit einem Wort erw\u00e4hnt wird. Nirgendwo wird angedeutet, dass die Ergebnisse auch in der Hom\u00f6opathie eine Rolle spielen k\u00f6nnten. Wenn diese Arbeit als Best\u00e4tigung f\u00fcr die Hom\u00f6opathie gesehen wird, dann ist das jedenfalls nichts, was auf den Autor zur\u00fcckgeht. In einem sehr sehenswerten Fernsehbeitrag (wenn man die Werbung ignoriert) des kanadischen Fernsehens wird er gar dahingehend zitiert, dass seine Ergebnisse nicht auf die Hom\u00f6opathie zu extrapolieren seien. (<a href=\"http:\/\/www.cbc.ca\/marketplace\/episodes\/2011-episodes\/cure-or-con\" class=\"broken_link\">Link<\/a>, ab min. 17:00).<\/p>\n<p><strong>Versuche<\/strong><\/p>\n<p>Die Forscher haben Kulturen mit Bakterien oder Viren filtriert und dabei so feine Filter eingesetzt, dass die Mikroorganismen zur\u00fcckgehalten wurden. Das Filtrat erwies sich in der Folge als steril. Diese Fl\u00fcssigkeit wurde nun daraufhin untersucht, ob sie angeregt durch das allgegenw\u00e4rtige Hintergrundrauschen elektromagnetischer Wellen ihrerseits solche Wellen niederer Frequenz abstrahlen w\u00fcrden. Dabei wurde nicht nur die origin\u00e4re Fl\u00fcssigkeit erprobt, sondern auch Verd\u00fcnnungen, die in Schritten 1 : 10 hergestellt und bei jedem Schritt versch\u00fcttelt wurden. Dazu wurde bei den ersten beiden Schritten ein RPMI-Medium verwendet, erst bei den h\u00f6heren dann destilliertes steriles Wasser. RPMI ist ein Medium f\u00fcr Zellkulturen, das Glukose, Salze, Aminos\u00e4uren und Vitamine enth\u00e4lt (<a href=\"http:\/\/www.lifetechnologies.com\/de\/de\/home\/technical-resources\/media-formulation.114.html\">Link<\/a>). Es ist wichtig festzuhalten, dass die Proben nach dem zweiten Verd\u00fcnnungsschritt zu 99% aus diesem Medium bestanden, das seinerseits zu etwa 12,4 g\/l verschiedene Beigaben enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Dieses Verfahren zur Herstellung der Proben ist das einzige Merkmal der ganzen Arbeit, das an Hom\u00f6opathie erinnert. Warum man allerdings auf die Idee kam, solche f\u00fcr die Mikrobiologie etwas abstrusen Untersuchungen auszuf\u00fchren, wird nicht erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Untersuchungen zur Abstrahlung elektromagnetischer Signale (EMS) wurde eine recht einfache Apparatur verwendet: Die Fl\u00fcssigkeit wurde in ein Plastikr\u00f6hrchen gef\u00fcllt, das dann verschlossen wurde. Dieses wurde in eine Spule aus Kupferdraht gestellt, deren Ausg\u00e4nge wurden \u00fcber einen Verst\u00e4rker auf die Soundkarte eines PC gespielt. Damit wurde das Signal verst\u00e4rkt, aufgezeichnet und analysiert. Das unvermeidbare Hintergrundrauschen elektromagnetischer Wellen hat, so die Theorie, in der Struktur des Materials im Reagenzglas zu Resonanzschwingungen gef\u00fchrt, die \u00fcber die Apparatur dann festgestellt werden konnten.<\/p>\n<p>Wie gesagt, ich will hier nicht die Physik diskutieren, die dem ganzen Aufbau zugrunde liegt, und in wie weit diese zu Fehlmessungen f\u00fchren k\u00f6nnte. Die Messeinrichtung wirkt zwar ein wenig wie eine Bastell\u00f6sung aus dem Baumarkt und weniger wie ein Ger\u00e4t der Grundlagenforschung, aber m\u00f6glicherweise sind damit ja tats\u00e4chlich Messergebisse erzielbar. Nat\u00fcrlich haben die Forscher durch das Vorgehen sichergestellt, nur die \u00c4nderungen des Messsignals zu erfassen, die auch von der Probe ausgingen.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse<\/strong><\/p>\n<p>Bei den Proben mit dem Bakterium M.pirum wurde festgestellt, dass die Schwingungen im Vergleich zum Hintergrundrauschen generell st\u00e4rker wurden und sich zu h\u00f6heren Frequenzen verschoben hatten. Die ersten niedrigen Verd\u00fcnnungen zeigten sich in der Regel negativ, es ergab sich also nur das unver\u00e4nderte Hintergrundrauschen, ohne dass darin ein Signal erkennbar gewesen w\u00e4re. Positive Signale ergaben sich bei Verd\u00fcnnungen von D5 bis D8 oder D12, h\u00f6here Verd\u00fcnnungen waren wieder negativ. Die ungefilterten Proben waren in allen Experimenten negativ, auch f\u00fcr die anderen betrachteten Mikroorganismen.<\/p>\n<p>Anmerkung: Im Gegensatz zur Originalarbeit gebe ich hier wegen der einfacheren Schreibweise die Konzentrationen in der Notation der hom\u00f6opathischen Dezimalpotenzen an, die Montagnier nicht \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>Die Untersuchung an E. Coli, einem Darmbakterium, lieferte nach Filterung mit einer Feinheit von 100 nm folgende Ergebnisse:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Verd\u00fcnnungen, die ein Signal lieferten, lagen zwischen D8 und D12, bei einem einzigen Experiment bis D18.<\/li>\n<li>Nach einer Filterung mit 20 nm zeigte sich kein Signal, die Struktur, die die Schwingung erzeugt, ist also zwischen 20 und 100 nm gro\u00df (also das rund 60- bis 300-fache eines Wassermolek\u00fcls).<\/li>\n<li>Durch weitere Versuche will man erkannt haben, dass Strukturen im Wasser (&#8218;Nanostrukturen&#8216;) die Ursache f\u00fcr die Erscheinung sind.<\/li>\n<li>Gibt man eine negative niedrige Verd\u00fcnnung zu einer positiven hohen, verschwindet das Signal. Offenbar blockieren sich zu viele dieser Nanostrukturen gegenseitig, schlie\u00dfen die Forscher daraus.<\/li>\n<li>Gibt man eine positive (D9) und eine negative (D3) Probe in eine isolierte Kammer, so wird die positive Probe ebenfalls negativ, verd\u00fcnnt man sie aber weiter (D10,D11, D12) dann werden diese wieder positiv. In der D9-Probe hatten sich also offensichtlich neue Nanostrukturen gebildet, die sich zun\u00e4chst blockierten und erst bei h\u00f6heren Verd\u00fcnnungen wieder aktiv werden konnten.<\/li>\n<li>Die St\u00e4rke des Signals ist nicht davon abh\u00e4ngig, wie viele Bakterien vor der Filterung in der Kultur zugegen waren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei anderen Bakterien zeigten sich \u00e4hnliche Signale: Streptococcus B, Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeroginosa, Proteus mirabilis, Bacillus subtilis, Salmonella, Clostridium perfrigens, in den gleichen Verd\u00fcnnungsstufen und nur nach Filterung mit 100-nm-Filter. Erstaunlicherweise zeigten nur &#8218;b\u00f6se&#8216; Erreger die Neigung zur Abstrahlung elektromagnetischer Wellen, &#8218;gute&#8216; Milchs\u00e4urebakterien taten das beispielsweise nicht.<\/p>\n<p>Die \u00dcbertragung zwischen zwei Proben konnte nur festgestellt werden, wenn beide mit dem gleichen Bakterium &#8211; aber mit unterschiedlichen Verd\u00fcnnungen &#8211; gef\u00fcllt waren, die Signale sind also typisch f\u00fcr eine Spezies.<\/p>\n<p>Man hat dann versucht, die Eigenschaften der verschiedenen L\u00f6sungen durch Zugabe aller m\u00f6glichen Chemikalien zu ver\u00e4ndern, ohne Ergebnis. Lediglich ein Erhitzen auf 70\u00b0C oder Tiefk\u00fchlen auf -20\u00b0C oder -60\u00b0C beseitigte den Effekt irreversibel.<\/p>\n<p>Schlussendlich wurde die Doppelhelix der DNA der Bakterien als die Ursache der Erscheinung identifiziert, zumindest Teilst\u00fccke des Molek\u00fcls scheinen den Effekt auszul\u00f6sen, wobei das Signal vielleicht nicht selbst von der DNA herr\u00fchrt, sondern von den selbsterhaltenden Nanostrukturen, die von der DNA hervorgerufen werden.<\/p>\n<p>Schenken wir uns den Rest der Diskussion in der Arbeit, in der dar\u00fcber spekuliert wird, ob man dieses Verfahren auch zur Diagnose verwenden k\u00f6nnte, dass auch HIV und anderen Viren dieses Verhalten zeigen, was ganz neue M\u00f6glichkeiten auch der Therapie bieten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ein Effekt ist noch bemerkenswert: Die F\u00e4higkeit der L\u00f6sungen zur Erzeugung von elektromagnetischen Signalen hielt f\u00fcr mehrere Stunden, in einigen F\u00e4llen bis zu 48 Stunden an.<\/p>\n<p><strong>Die Rolle des Wassers in der Hom\u00f6opathie<\/strong><\/p>\n<p>Was erkl\u00e4rt das jetzt? Welche der Ungereimtheiten der Hom\u00f6opathie in Bezug auf das Wasser sind mit diesen Ergebnissen jetzt erkl\u00e4rbar? Lassen wir gleich einmal die Frage beiseite, dass mit einer Kl\u00e4rung der Wasserproblematik &#8211; wenn sie denn erfolgen w\u00fcrde &#8211; noch lange nicht klar ist, wie beispielsweise der Zucker der Globuli funktioniert oder wie die Genesung des Patienten vonstatten gehen soll. Beschr\u00e4nken wir uns auf das Wasser:<\/p>\n<p>Was muss das Wasser bei der Herstellung hom\u00f6opathischer Pr\u00e4parate eigentlich leisten? Essenziell f\u00fcr jedes hom\u00f6opathische Mittel ist das Potenzieren, das die Wirkung der Urstoffe verst\u00e4rken soll. Dabei wird eine L\u00f6sung, die zun\u00e4chst den Urstoff enth\u00e4lt, Schritt f\u00fcr Schritt in einem festen Verh\u00e4ltnis verd\u00fcnnt, entweder in Schritten 1:10, 1:100 oder 1:50.000, wodurch die D-, C- und LM-(oder Q-)Potenzen entstehen. Zwischen jedem Schritt wird die L\u00f6sung heftig gesch\u00fcttelt, das hei\u00dft, mit dem Beh\u00e4ltnis eine festgelegte Anzahl von Schl\u00e4gen auf eine nachgiebige Unterlage ausgef\u00fchrt. Bei D- und C-Potenzen jeweils 10 Mal, bei den LM-Potenzen 100 Schl\u00e4ge. Zumindest schrieb das Hahnemann so vor, in den modernen Produktionsprozessen wird davon mehr oder weniger stark abgewichen.<\/p>\n<p>Bei jedem Verd\u00fcnnungsschritt reduziert sich die Menge des Urstoffes in der L\u00f6sung, was recht schnell geht. Destilliertes Wasser hat nach den Spezifikationen der Wittig Chemie (Edit 15.06.2015: Link leider erloschen) einen Feststoffgehalt von 10 mg \/ l, also 1g pro 100.000 g. Bereits mit einer L\u00f6sung D5, C3 oder LM2 ist dieser Grenzwert erreicht oder deutlich unterschritten. H\u00f6here Potenzen sind also von destilliertem Wasser nicht mehr zu unterscheiden. Bereits ab einer Potenz von etwa D23, C12 oder LM5 sind rechnerisch nur noch einzelne letzte Atome bzw. Molek\u00fcle des Urstoffs in der L\u00f6sung vorhanden; bei h\u00f6heren Potenzen verschwinden auch diese. Irgendwo zwischen den beiden jeweiligen Grenzwerten liegt die Nachweisgrenze, ab der der Urstoff nicht mehr mit messtechnischen Mitteln detektierbar ist &#8211; wenn er nicht als Verunreinigung im L\u00f6semittel immer wieder neu hinzugef\u00fcgt wird. Handels\u00fcblich sind Potenzen bis D200, C1000 und LM90, also weit \u00fcber alle diese Grenzwerte hinaus. Nach physikalischem Verst\u00e4ndnis sind alle Potenzen \u00fcber D23, C12, oder LM5 f\u00fcr alle hom\u00f6opathische Mittel absolut identisch, wenn man von Qualit\u00e4tsschwankungen des L\u00f6sungsmittels absieht. Es handelt sich um die Verdunstungsr\u00fcckst\u00e4nde des gesch\u00fcttelten L\u00f6sungsmittels sowie das Tr\u00e4germaterial der Globuli oder Tabletten &#8211; und sonst nichts.<\/p>\n<p>Nach hom\u00f6opathischer \u00dcberzeugung sind aber die aus diesen L\u00f6sungen hergestellten Mittel unterschiedlich, denn je nach Potenzierungsverfahren, eingesetztem Urstoff und Potenzierungsstufe ergeben sich verschiedene und unterschiedlich starke Wirkungen oder verschiedene Zeiten, bis die Wirkung einsetzt bzw. wie lange sie anh\u00e4lt. In Ermangelung anderer Stoffe muss es das Wasser des L\u00f6sungsmittels sein, das diese Unterschiedlichkeit transportiert. Dazu muss eine Menge Wasser einer Potenzierungsstufe in der Lage sein, in der zehnfachen, hundertfachen oder f\u00fcnfzigtausendfachen Wassermenge die Bildung der Merkmale der n\u00e4chsten Generation hervorzurufen, wobei das Sch\u00fctteln die Antriebskraft liefert. Dieser Schritt funktioniert aber offenbar nicht, wenn man die gleiche Potenz ein zweites Mal der Prozedur des Versch\u00fcttelns unterzieht, man muss frisches L\u00f6sungsmittel hierf\u00fcr verwenden.<\/p>\n<p>In Anbetracht der Zahl der eingesetzten Urstoffe (einige Tausend), der Verfahren zur Potenzierung (klassisch drei) und Tausenden von denkbaren Potenzierungsstufen muss das Wasser also in der Lage sein, Millionen und Abermillionen von unterschiedlichen Zust\u00e4nden darzustellen. Dies muss im gesamten Volumen gelungen sein, denn f\u00fcr den n\u00e4chsten Schritt wird ein vorher nicht bestimmter Teil zuf\u00e4llig der Fl\u00fcssigkeit entnommen. Nebenbei: Dass der Zucker, auf den das Wasser am Ende aufgebracht wird, nach dem Trocknen das gleiche Kunstst\u00fcck zuwege bringen muss, scheint bislang offenbar nicht Gegenstand der Forschung zu sein.<\/p>\n<p><strong>Schlussfolgerungen<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe lang und breit die Ergebnisse der Untersuchung Montagniers dargestellt und mich dabei hoffentlich nicht in den Fallstricken der Mikrobiologie verfangen. Was bleibt, ist jetzt die Frage: Was erkl\u00e4ren diese Ergebnisse im Hinblick auf die beschriebenen notwendigen Funktionen des Wassers in der Hom\u00f6opathie?<\/p>\n<p>Richtig. Gar nichts.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst handelt es sich um Effekte, die von DNA-Molek\u00fclen hervorgerufen werden, dies sind die das Erbgut tragenden Makromolek\u00fcle (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Desoxyribonukleins%C3%A4ure\">Link<\/a>). Diese Molek\u00fcle kommen nur in Zellen von Lebewesen vor, also von Tieren oder Pflanzen. Viele Mittel der Hom\u00f6opathie sind jedoch mineralischen Ursprungs oder es handelt sich gleich um richtige &#8218;Chemikalien&#8216;. Ein Effekt, der auf DNA basiert, kann die Wirkungsweise solcher Mittel nicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Dass sich die Eigenschaften bez\u00fcglich elektromagnetischer Wellen \u00e4ndert, ist noch kein Hinweis darauf, dass hieraus eine gezielte therapeutische Wirkung resultiert.<\/p>\n<p>Es zeigte sich \u00fcberhaupt nur eine Wirkung in einem recht begrenzten Band von Potenzen, n\u00e4mlich weitestgehend zwischen D8 und D12, in einem Bereich also, in dem (von dem in den ersten zwei Verd\u00fcnnungschritten benutzten Mittel) durchaus noch Reste vorhanden sein k\u00f6nnten. Der ganze Versuch erstreckte sich ja nicht in das Gebiet der Hochpotenzen, also \u00fcber D23 hinaus, auch wenn Ullman etwas anderes suggerieren wollte (s. oben). F\u00fcr Hochpotenzen bietet die Arbeit folglich \u00fcberhaupt keinen Ansatzpunkt.<\/p>\n<p>Eine Verst\u00e4rkung der Effekte von Potenz zu Potenz ist mit den Ergebnissen eigentlich auch widerlegt, letztendlich verschwindet der Effekt ja ab einer gewissen Potenz v\u00f6llig.<\/p>\n<p>Die Messergebnisse einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Mikroorganismen zeigte Ergebnisse, die mit den Mitteln dieses Versuchs nicht unterscheidbar waren, wobei diese Organismen durchaus als Nosoden in der Hom\u00f6opathie eingesetzt werden und stark unterschiedliche Wirkungen zeigen sollen.<\/p>\n<p>Die Effekte waren sp\u00e4testens nach 48 Stunden nicht mehr messbar. Hom\u00f6opathische Mittel d\u00fcrften in dieser Zeitspanne nach der Herstellung noch nicht einmal das Herstellerwerk verlassen haben &#8211; und sollen dann beim Patienten obendrein schier unbegrenzt haltbar und wirksam sein.<\/p>\n<p>Zusammengefasst: Nichts, aber auch gar nichts in diesem Paper ist als Hinweis brauchbar, dass die Hom\u00f6opathie eine wirksame Therapie sein k\u00f6nnte. Diese Arbeit wird von den Hom\u00f6opathen, die sie gerne als Beleg benutzen, vollkommen falsch zitiert und v\u00f6llig unberechtigterweise vereinnahmt. Dabei w\u00e4ren die Globulisten eigentlich besser beraten, sich nicht auf diese Arbeit zu beziehen &#8211; man kann damit n\u00e4mlich viel besser nachweisen, dass viele ihrer Behauptungen keine Grundlagen haben.<\/p>\n<p>Vielleicht h\u00e4tte man da mal genauer lesen m\u00fcssen&#8230;<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>[1] Montagnier L, Aissa J, Ferris S, Montagner JL, Lavalle C: Electromagnetic Signals are Produced by Aqueous Nanostructures Derived from Bacterial DNA Sequences&#8216;, Intersiscip Sci Comput Life Sci (2009) 1: 81-90, Link zum <a href=\"http:\/\/gnusha.org\/~nmz787\/biological%20radio%20research\/LucMontaigner2009.pdf\">Volltext<\/a><\/p>\n<p>[2] Newsmaker Interview &#8218;French Nobelist Escapes &#8218;intellectual Terror&#8216; to Persue Radical Ideas in China&#8216;, Science 330 (2010) p. 1732<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man muss offensichtlich gar nicht \u00fcber Hom\u00f6opathie schreiben, um vereinnahmt zu werden. 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