{"id":2045,"date":"2014-08-17T15:13:06","date_gmt":"2014-08-17T13:13:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2045"},"modified":"2018-12-18T18:08:27","modified_gmt":"2018-12-18T17:08:27","slug":"materialwirtschaft-in-der-homoeopathie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=2045","title":{"rendered":"Materialwirtschaft in der Hom\u00f6opathie"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2045\" data-timestamp=\"1545156507\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2045\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 735<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D2045&text=Materialwirtschaft%20in%20der%20Hom%C3%B6opathie\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>Wo kommen die gef\u00e4hrlichen und hochgiftigen Urtinkturen wie Plutonium, Radium, Anthrax, etc. und Dengue-Fieber, Ebola, etc. her ?<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das ist eine Frage von Elke vom <a href=\"http:\/\/ratgebernewsblog2.wordpress.com\/\">Ratgebernewsblog<\/a>. Bevor wir uns dieser Frage aber zuwenden ein Hinweis:<\/p>\n<p>(Edit 28.4.2016: Nicht mehr aktuellen Hinweis entfernt)<\/p>\n<p><strong>In K\u00fcrze<\/strong><\/p>\n<p>Sofern die Urtinktur aus Material pflanzlichen oder tierischen Ursprungs besteht, enth\u00e4lt sie nur geringe Mengen des eigentlichen Wirkstoffes. Insofern sind Bezeichnungen wie Belladonna D6 auch bei niedrigen Potenzen schon irref\u00fchrend hinsichtlich der Menge des enthaltenen Wirkstoffes.<\/p>\n<p>Bei Plutonium k\u00f6nnte es \u00e4hnlich sein.\u00a0 F\u00fcr die Urtinktur scheint es ausreichend zu sein, dass Plutonium darin vorhanden sein <strong>k\u00f6nnte<\/strong>.<\/p>\n<p>Generell werden nur sehr geringe Mengen einer Urtinktur ben\u00f6tigt. Die von einigen Herstellern gezeigten Produktionsprozesse stellen einen betriebswirtschaftlichen Unsinn dar, der nur als Werbema\u00dfnahme zu erkl\u00e4ren ist.<\/p>\n<p>Die Gewinnspannen d\u00fcrften bei mehreren tausend Prozent der direkten Kosten liegen, die zudem haupts\u00e4chlich f\u00fcr das Tr\u00e4germaterial (Zucker) und die Verpackung anfallen.<\/p>\n<p><strong>Woraus bestehen hom\u00f6opathische Urtinkturen?<\/strong><\/p>\n<p>Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten.<\/p>\n<p>Hom\u00f6opathische Mittel werden aus Mineralien sowie tierischen und pflanzlichen Rohstoffen hergestellt. Auch finden sich richtiggehende Chemikalien darunter.<\/p>\n<p>Mineralien und Chemikalien sind weitgehend einheitliche Stoffe oder Gemische aus wenigen Komponenten. Der Urstoff f\u00fcr Natrium muriaticum ist Speisesalz, NaCl. Der Urstoff f\u00fcr Kalium carbonicum ist Kaliumkarbonat, K2CO3. Abgesehen von Verunreinigungen handelt es sich also nur um einen einheitlichen Stoff.<\/p>\n<p>Bei den tierischen und pflanzlichen Produkten ist das grundlegend anders.<\/p>\n<p>Betrachten wir als Beispiel Apis mellifica, die Honigbiene. Ich denke, jeder wei\u00df, dass die Honigbiene stechen kann und dabei ein spezielles Gift in die Wunde spritzt, was eine lokale Entz\u00fcndung zur Folge hat. Die Einstichstelle schwillt an und schmerzt. In der Medizin sind auch heilsame Wirkungen des Bienengiftes bekannt, bei Rheuma und Ischias zum Beispiel (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Honigbiene\">Link<\/a>).<\/p>\n<p>Nach dem \u00c4hnlichkeitsprinzip der Hom\u00f6opathie ist Apis mellifica folglich das Mittel der Wahl bei Insektenstichen, bei anderen Stichverletzungen, sowohl k\u00f6rperlicher als auch geistiger Natur, und vielen anderen Beschwerden mehr. Nur &#8211; woraus besteht der Urstoff f\u00fcr Apis mellifica? Das ist die Biene, das gesamte Tier mit allem Drum und Dran. Mit Beinen, Fl\u00fcgeln, Eingeweiden und deren Inhalt, Nektar der verschiedensten Bl\u00fcten, wenn sie welchen gesammelt hat, Chitinpanzer, Blut, Augen etc. Ach ja, das Bienengift ist auch dabei. Bei einem Gesamtgewicht einer Arbeiterin von knapp 100 mg betr\u00e4gt die Giftmenge 0,1 mg. Der Urstoff &#8218;Biene&#8216; besteht nur zu einem Tausendstel aus dem Wirkstoff &#8218;Bienengift&#8216; &#8211; nat\u00fcrlich nur, wenn die fragliche Biene sich nicht kurz zuvor gegen ein anderes Insekt zur Wehr gesetzt hat (was nicht zum Verlust des Stachelapparats und zum Tod der Biene f\u00fchrt).<\/p>\n<p>Die anderen 999 Tausendstel bestehen aus einem Querschnitt aller organischen Verbindungen, aus denen ein Insekt besteht. Ich bin nicht in der Lage, davon auch nur ein paar Beispiele aufzuz\u00e4hlen, aber in meiner Vorstellung sind das Tausende von Hormonen, Aminos\u00e4uren, Enzymen, Proteinen und einfacheren Verbindungen. Selbst das Bienengift ist ein Gemisch aus mehreren Proteinen. Alles das wird in Form der kompletten Biene in den Tiegel gegeben, zuerst mit Zucker verrieben und sp\u00e4ter in einem Wasser-Alkoholgemisch aufgel\u00f6st. (<strong>Edit 07.03.2017:<\/strong> Nach dem hom\u00f6opathischen Arzneibuch wird Apis mellifica aus einem alkoholischen Auszug aus abget\u00f6teten Bienen hergestellt. Dies \u00e4ndert aber nichts daran, dass grunds\u00e4tzlich die gesamte Biene in den Herstellprozess eingeht.)<\/p>\n<p>Was geschieht nun beim Potenzieren? Es f\u00e4llt dem Skeptiker ja schon sehr schwer, daran zu glauben, dass ausgerechnet die Wirksamkeit der Urtinktur und nicht aller Verunreinigungen der L\u00f6sungsmittel beim Versch\u00fctteln verst\u00e4rkt wird &#8211; was aber, wenn die Urtinktur selbst aus einer sehr gro\u00dfen Anzahl verschiedener Stoffe besteht, wovon der Wirkstoff nur einen vergleichsweise kleinen Anteil ausmacht?<\/p>\n<p>Also, wenn Sie als Kunde Apis mellifica in der Apotheke kaufen, wer garantiert denn, dass Sie nicht potenziertes Bienenbein oder Bienenfl\u00fcgel oder Bienenauge oder Bienenhirn bekommen? Das h\u00e4tte aus Gr\u00fcnden des \u00c4hnlichkeitsprinzips ja ganz andere Wirkungen zur Folge.<\/p>\n<p>Insofern t\u00e4uscht die Hom\u00f6opathie schon gleich zu Anfang etwas vor, was nicht vorhanden ist. Um tierische (oder pflanzliche) Mittel herzustellen, wird nicht m\u00fchselig die wirksame Agens extrahiert, um dann als Urstoff verd\u00fcnnt zu werden. Nein, das ganze Tier bzw. die ganze Pflanze oder zumindest gro\u00dfe Teile davon werden verarbeitet, laut DHU \u00fcblicherweise mit Alkohol und Wasser versetzt (s. Video hier: <a href=\"http:\/\/www.dhu-globuli.de\/die-dhu\/herstellung-qualitaet\/\" class=\"broken_link\">Link<\/a>). \u00dcblicherweise &#8211; zumindest hatte Hahnemann das so gemacht &#8211; mit der gewichtsm\u00e4\u00dfigen gleichen Menge wie die Pflanzen. Das Ganze wird ein paar Tage zum Ziehen stehen gelassen, danach wird die Fl\u00fcssigkeit abgegossen und die Pflanzenteile ausgepresst. Somit besteht die Urtinktur, das Filtrat der Fl\u00fcssigkeit, aus allen in Wasser oder Alkohol l\u00f6slichen Bestandteilen und den Pflanzens\u00e4ften sowie in gro\u00dfem Umfang aus dem Wasser und Alkohol selbst.<\/p>\n<p>Das ist dann die Urtinktur. Wenn wir also ein hom\u00f6opathisches Pr\u00e4parat Belladonna D6 erwerben, dann erhalten wir Zuckerk\u00fcgelchen, die<\/p>\n<ul>\n<li>zu einem Hundertstel ihres Gewichts mit einer Fl\u00fcssigkeit benetzt wurden,<\/li>\n<li>welche eine Verd\u00fcnnung von 1 : 1.000.000 von einer Urtinktur darstellt,<\/li>\n<li>welche ihrerseits wieder vielleicht ein Promille Atropin enthielt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein K\u00fcgelchen enth\u00e4lt also rund 0,000 000 000 000 001 g Atropin, den Wirkstoff der Tollkirsche.<\/p>\n<p>Quintessenz: Es reicht f\u00fcr die Hom\u00f6opathen offenbar v\u00f6llig aus, dass in dem Ausgangsstoff, den sie f\u00fcr die Herstellung der Urtinktur verwenden, der eigentliche Wirkstoff irgendwie <span style=\"text-decoration: underline;\">auch<\/span> enthalten war. Die Konzentration dieses Wirkstoffes im Ausgangsmaterial scheint keine allzu gro\u00dfe Rolle zu spielen, denn dieser wird nach den Vorgaben des Hom\u00f6opathischen Arzneibuchs nicht \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen wir nun auch beantworten, wie die Hersteller an die ganz \u00fcblen Chemikalien und Stoffe gekommen sind. Anthracinum ist eben kein hom\u00f6opathisch aufbereitetes Anthrax, des Erregers von Milzbrand. Die Remedia Hom\u00f6opathie GmbH gibt an, dass Anthracinum aus einem Leberextrakt von an Milzbrand erkrankten Kaninchen hergestellt wird (<a href=\"http:\/\/www.remedia-homoeopathie.de\/de\/homoeopathie\/Anthracinum\/a991.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>). Ob man da \u00fcberhaupt das Bakterium vorfindet &#8211; oder dessen Sporen &#8211; konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Im Wikipedia-Artikel \u00fcber den Milzbrand (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Milzbrand\">Link<\/a>) wird die Leber nicht erw\u00e4hnt, auch dass Kaninchen Milzbrand erleiden k\u00f6nnen, ist dem nicht zu entnehmen. Milzbrand ist ein ganz gro\u00dfes Problem der Huftiere (Pferde, Rinder, Schafe etc.) &#8211; und tiefer als Wikipedia gehen meine medizinischen Kenntnisse nicht. F\u00fcr die Namensgebung des hom\u00f6opathischen Mittels &#8218;Anthracinum&#8216; reicht es offenbar v\u00f6llig, dass man vermutlich irgendwie in die N\u00e4he des Stoffes gekommen ist, dass dieser in die Urtinktur eingeflossen sein <span style=\"text-decoration: underline;\">k\u00f6nnte<\/span>.<\/p>\n<p>Auch das R\u00e4tsel der angeblich plutoniumhaltigen Mittel l\u00f6st sich so. Man braucht kein reines Plutonium hierzu, noch nicht mal ein Material, das in nennenswertem Umfang Plutonium enth\u00e4lt. Eine Schippe Erde aus der Umgebung von Tschernobyl oder von einem Ort, an dem fr\u00fcher Atomwaffentests durchgef\u00fchrt wurden, reicht v\u00f6llig. Da an diesen Orten Plutonium freigesetzt wurde, wird es auch dort in der Erde zu finden sein. Das Potenzieren wird dann schon die richtigen Eigenschaften verst\u00e4rken, da kann man sich drauf verlassen, wie bei allen anderen Hom\u00f6opathika sonst auch.<\/p>\n<p>Fertig. So einfach ist das.<\/p>\n<p><strong>Welche Mengen braucht man von einer Urtinktur?<\/strong><\/p>\n<p>&#8218;Entscheidend ist, was hinten rauskommt&#8216; sagte Helmut Kohl nicht zu unrecht. Jedes Wirtschaftsunternehmen ist bestrebt, den Materialeinsatz zu minimieren, das hei\u00dft m\u00f6glichst nur die Rohstoffe und Materialien einzukaufen, die auch am Ende an den Kunden geliefert werden. Alles, was im Abfall landet, ist unn\u00fctze Verschwendung.<\/p>\n<p>Die Hom\u00f6opathie zeichnet sich dadurch aus, dass in den angeblich wirksamen Arzneimitteln nur marginale Mengen an Wirkstoffen enthalten sind, wenn \u00fcberhaupt. Wozu dann der hohe Materialeinsatz, wie ihn zum Beispiel die DHU als deutscher Marktf\u00fchrer angeblich betreibt? In ihrem Video (<a href=\"http:\/\/www.dhu-globuli.de\/die-dhu\/herstellung-qualitaet\/\" class=\"broken_link\">Link<\/a>) wird angegeben, dass man Urtinkturen in Mengen bis zu 10.000 Litern herstellt. Wozu?<\/p>\n<p>Plutonium als Beispiel wird von der Remedia Hom\u00f6opathie als hom\u00f6opathisches Mittel angeboten (<strong>Edit 11.09.2016<\/strong>: Die an dieser Stelle urspr\u00fcnglich verlinkte Remedia-Apotheke hat die auf Plutonium basierenden Mittel aus dem Programm genommen. Doch dieses Mittel ist bei Homeocur erh\u00e4ltlich: s. <a href=\"http:\/\/www.apotheke-homoeopathie-kraeutertee.com\/de\/pages\/homoeopathische-arznei-homoeopathie-plutonium-nitricum-st-6958-9-2.aspx\">hier<\/a>). Die niedrigste Potenz ist C30, was einem Gramm Plutonium auf die 10.000-fache Masse des Universums entspricht, als Globuli dann noch auf die hundertfache Menge an Zucker aufgebracht. Wir k\u00f6nnen also sicher sein, dass kein einziges Plutonium-Atom aus einer Urtinktur das Herstellerwerk jemals verl\u00e4sst, zumindest nicht in einem fertigen Produkt. Also braucht man eigentlich auch vorne keins reinzutun.<\/p>\n<p>Wie m\u00fcssen wir uns den Herstellungsprozess vorstellen? Wird f\u00fcr jede lieferbare Potenz, f\u00fcr jede Charge von der Urtinktur ausgehend ein neuer Ansatz gemacht und dann immer weiter verd\u00fcnnt und potenziert, bis die Endpotenz erreicht ist?<\/p>\n<p>Das w\u00e4re h\u00f6chst unwirtschaftlich. Nehmen wir an, wir wollten eine Charge von sagen wir 10.000 Fl\u00e4schchen \u00e0 10 g Globuli der Potenz D200 herstellen, dann brauchen wir am Ende 1 l L\u00f6sung D200. Die k\u00f6nnen wir aus 100 g L\u00f6sung D199 herstellen. Gehen wir davon aus, dass diese Menge von 100 g wegen der Handhabbarkeit von D1 bis D199 benutzt wurde, dann wurden 10 g Urtinktur und 19,9 l L\u00f6sungsmittel verwendet &#8211; und weggesch\u00fcttet. 0,1 l reines L\u00f6semittel ist verdunstet, als die K\u00fcgelchen trockneten. Angesichts des Marktwertes von rund \u20ac 100.000,- f\u00fcr die 10.000 Fl\u00e4schchen ist das zwar eher eine Lappalie, aber dennoch aus dem Blickwinkel der Materialwirtschaft deutlich suboptimal.<\/p>\n<p>Versuchen wir uns einmal daran, den Materialeinsatz zu optimieren. Als Beispiel k\u00f6nnen wir Belladonna w\u00e4hlen, das im Lieferprogramm der DHU in folgenden Potenzen als Globuli angeboten wird (<a href=\"http:\/\/www.dhu-globuli.de\/homoeopathische-mittel\/b\/belladonna\/\" class=\"broken_link\">Link<\/a>):<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">D2, D3, D4, D5, D6, D8, D10, D12, D20, D30, D60, D100, D200, D1000<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">C4, C5, C6, C12, C30, C200, C1000<\/p>\n<p>Die LM-Potenzen betrachten wir der Einfachheit halber zun\u00e4chst nicht. Auch die \u00fcbrigen Darreichungsformen (Verreibungen, L\u00f6sungen, Tabletten) vernachl\u00e4ssigen wir, da sie nur einen vergleichsweise geringen Anteil am Liefervolumen haben, denn 80 % des Liefervolumens erfolgen als Globuli.<\/p>\n<p>Frage: Welche Materialmengen w\u00fcrde man brauchen, um von jeder der oben genannten Potenzen 10.000 Fl\u00e4schchen herzustellen? Das w\u00e4ren dann in Summe 210.000 St\u00fcck mit einem Marktwert entsprechend den Preisangaben der DHU von 2,55 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die DHU macht einen Umsatz von ca. 100 Millionen Euro (<a href=\"http:\/\/www.pharmazeutische-zeitung.de\/index.php?id=41722\">Link<\/a>) &#8211; und dies w\u00e4re nur ein Wirkstoff von tausend oder mehr, die sie anbietet. Vielleicht erreicht das Spitzenprodukt der DHU solche Verkaufszahlen, ich wei\u00df es nicht, das w\u00e4re aber durchaus denkbar.<\/p>\n<p>Jedes Fl\u00e4schchen enth\u00e4lt 10 g Globuli, die mit 0,1 g L\u00f6sung befeuchtet wurden. Man braucht also jeweils f\u00fcr 10.000 St\u00fcck einen Liter L\u00f6sung. Dieser ist bei den D-Potenzen mittels 0,1 l aus der Potenzierungsstufe davor herstellbar. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Potenzierungen, die nicht in h\u00f6heren Mengen ben\u00f6tigt werden, mit Mengen zu 0,1 l durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Ergebnis: Man braucht nur etwa 12 g Urtinktur, um die D-Potenzen herzustellen, f\u00fcr die C-Potenzen gen\u00fcgt ein weiteres Gramm. Mit etwa 13 g Urtinktur l\u00e4sst sich also ein Umsatzvolumen von \u00fcber zweieinhalb Millionen Euro realisieren.<\/p>\n<p>Der Ablauf bei den D-Potenzen ist etwa folgender:<\/p>\n<ul>\n<li>Im ersten Schritt erzeugt man aus den 12 g Urtinktur 120 g der Potenz D1.<\/li>\n<li>Daraus stellt man 1200 g der Potenz D2 her. Davon werden 1000 g f\u00fcr die Herstellung der Globuli D2 verwendet.<\/li>\n<li>Aus den verbleibenden 200 g D2 kann man 1200 g der Potenz D3 herstellen und beh\u00e4lt sogar noch 80 g \u00fcbrig. (Es h\u00e4tten also 11,2 g Urtinktur gereicht, aber wir wollen nicht so kleinlich sein.)<\/li>\n<li>Aus 1000 g D3 werden die Globuli hergestellt, es verbleiben 200 g L\u00f6sung, die zu 1200 g D4 verarbeitet werden, 80 g D3-L\u00f6sung werden entsorgt.<\/li>\n<li>Und so weiter.<\/li>\n<li>Wenn \u00fcber mehrere Potenzen hinweg keine Globuli hergestellt werden, dann kann man die Schritte mit jeweils 0,1 l L\u00f6sung ausf\u00fchren, man muss nur rechtzeitig den erh\u00f6hten Bedarf im n\u00e4chsten Schritt ber\u00fccksichtigen: F\u00fcr D200 braucht man einen Liter L\u00f6sung f\u00fcr die Globuli, sowie 0,01 l, um die 100 g der D201 herzustellen. Man braucht also etwas mehr als 100 g der D199.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei den C-Potenzen sieht es ganz \u00e4hnlich aus, da aber mengenm\u00e4\u00dfig der Faktor 100 zwischen den Potenzen liegt, kommt man mit noch weniger Urtinktur aus. Um 1 l der C4-Potenz zu erzeugen, braucht man eigentlich nur 10 g der C3-L\u00f6sung, oder anders herum, aus 1 g Urtinktur k\u00f6nnte man 100 m\u00b3 C4-Potenz herstellen. Da kann man dann neben dem einen Liter f\u00fcr die Globuli auch noch 0,01 g \u00fcbrig behalten, die man braucht, um den einen Liter C5 zu erzeugen. Und so weiter. Die LM-Potenzen, die in Schritten von 1 : 50.000 verd\u00fcnnt werden, ist das noch extremer, so dass deren Verbrauch an Urtinktur rechnerisch irgendwo im Milligrammbereich liegt.<\/p>\n<p>Ist das nicht irre? Aus noch nicht einmal 13 g Rohstoff kann man so viel Produkt herstellen, dass es einen Marktwert von weit \u00fcber zwei Millionen Euro erreicht? 13 g kann man sich etwa als vier St\u00fcck W\u00fcrfelzucker vorstellen oder ein etwas mehr als halb volles Schnapsglas. Nat\u00fcrlich ist es eine Frage, ob die Nachfrage sich so gleichm\u00e4\u00dfig auf die Potenzen aufteilt wie hier angenommen. M\u00f6glicherweise m\u00fcsste man noch ein paar Gramm in die Hand nehmen, um in den unteren Potenzen mehr zu produzieren, oder man muss die jeweils 80 g nicht wegwerfen, sondern verwendet sie f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Menge in der n\u00e4chsten Potenz. Aber viel mehr braucht es nicht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die oberen D-Potenzen gen\u00fcgt es zur Bevorratung v\u00f6llig, sich die vor-vorhergehende Potenz aufzuheben und nicht zu entsorgen, um f\u00fcr alle Bedarfe der Zukunft ger\u00fcstet zu sein. Hat man z.B. 0,09 l der D198 zur\u00fcckbehalten, kann man weitere 9 l D200 erzeugen, woraus man 90.000 Fl\u00e4schchen Globuli herstellen kann, Marktwert etwa \u20ac 1.300.000,-.<\/p>\n<p>Was macht die DHU dann um Himmels Willen mit bis zu 10.000 Litern Urtinktur von einer Sorte? Jedes Jahr? Das reicht locker, Mittelmeer und Schwarzes Meer zusammen zu einer C6-Potenz zu verarbeiten. Was wiederum f\u00fcr 5.000.000.000.000.000.000 Fl\u00e4schchen Globuli ausreichen w\u00fcrde, was in etwa einem Verkehrswert von 40 Trillionen Euro entspr\u00e4che. Gibt es soviel Geld \u00fcberhaupt? W\u00fcrde jeder einzelne Erdbewohner etwa 700 Millionen Fl\u00e4schchen kaufen und daf\u00fcr rund f\u00fcnf Milliarden Euro bezahlen? Jedes Jahr?<\/p>\n<p>Ehrlich gesagt, ich bezweifle etwas die Sinnhaftigkeit des Unterfangens und des zugrundeliegenden Kalk\u00fcls. Oder die Richtigkeit der Angaben.<\/p>\n<p>Aber die DHU tut das, sagt sie, sie erzeugt diese irren Mengen Urtinktur, zumindest stellt sie es in ihrem Video so dar. Selbst ein Liter Urtinktur scheint nach dem oben Gesagten gut und reichlich, ein Unternehmen einmalig bis ans Ende seiner Tage mit Rohmaterial zu versorgen.<\/p>\n<p><strong>Das M\u00e4rchen vom Rohmaterial<\/strong><\/p>\n<p>Wozu dienen die Informationen zum Arzneimittelanbau, die die DHU ihren Kunden und allen, die es wissen wollen, zur Verf\u00fcgung stellt (<a href=\"http:\/\/www.dhu-globuli.de\/die-dhu\/arzneipflanzenanbau\/\" class=\"broken_link\">Link<\/a>)?<\/p>\n<p>Einzig und allein dazu, eine Illusion einer heilen und ach so intakten Welt vorzut\u00e4uschen. Anders ist das jedenfalls nicht interpretierbar.<\/p>\n<p><em>&#8218;Die meisten Arzneipflanzen, die wir verarbeiten, werden in hauseigenen Kulturen unter biologisch optimalen Bedingungen angebaut&#8216;<\/em>, erfahren wir da. In Staffort bei Karlsruhe werden mehrere hundert Arten aus allen Teilen der Welt angebaut, nat\u00fcrlich ohne chemische D\u00fcngemittel und ohne &#8211; igitt &#8211; alle diese Dinge, die auf -zide enden. &#8218;[Ohne dieses ganze Teufelszeug] <em>gedeihen unsere Arzneipflanzen in einem \u00f6kologischen System der Selbstregulation<\/em>&#8218;. Die Natur sei der Lehrmeister, denn sie wisse genau, wie sie sich am besten helfen kann, und so beachte man bei der DHU auch diese Gesetze, denn nur, wenn die Bedingungen stimmen, k\u00f6nne sich die Kraft entfalten.<\/p>\n<p>Ist es nicht herrlich?<\/p>\n<p>Und das Video erst:<\/p>\n<p>Zu sch\u00f6nen Bildern, die durch geschickte Kameraf\u00fchrung einen Anbau in einer nat\u00fcrlichen und fast unber\u00fchrten Umgebung suggerieren, wo K\u00e4fer und Raupen fotogen \u00fcber St\u00e4ngel und Bl\u00e4tter kriechen, spricht eine sanfte Frauenstimme, unterlegt mit zarter Musik:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Die Kr\u00e4fte der Natur sind ein Geschenk. Ein Geschenk, mit dem wir sorgsam umgehen, um die Nachhaltigkeit und die Zukunftsf\u00e4higkeit der Natur zu bewahren. Im S\u00fcden Deutschlands, in der N\u00e4he von Karlsruhe, liegt ein kleines Paradies. Hier wachsen auf \u00fcber 12 ha Land Jahr f\u00fcr Jahr mehr als 500 verschiedene Pflanzenarten aus allen Kontinenten. Unter den besonderen Bedingungen des zertifizierten \u00f6kologischen Landbaus hat sich hier ein biologisches System der Selbstregulierung eingestellt. Brillenv\u00f6gel, Zwergwachteln und weitere N\u00fctzlinge tragen zum Erhalt des nat\u00fcrlichen Gleichgewichtes bei. &#8230;&#8216;<\/em><\/p>\n<p>So ein Schmarrn! F\u00fcr wie dumm h\u00e4lt man uns eigentlich?<\/p>\n<p>Dank Google Earth k\u00f6nnen wir uns das Gel\u00e4nde einmal ansehen, das dieses Idyll beheimatet. Die Koordinaten: 49\u00b0 05&#8242; 50&#8220; Nord und 8\u00b0 31&#8242; 00&#8220;. Adresse: An der Nachtweide 1, 76297 Staffort.<\/p>\n<p>Man erkennt im Luftbild ein recht klein parzelliertes dreieckiges St\u00fcck Land mit vielen langen und schmalen dicht beieinander liegenden Beeten, eingerahmt in gro\u00dffl\u00e4chige landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4chen. Wenn mich meine geometrischen Kenntnisse nicht v\u00f6llig verlassen haben, dann hat die dreieckige Liegenschaft eine Grundfl\u00e4che von allenfalls sieben Hektar und nicht zw\u00f6lf. (<strong>Edit 29.05.2017:<\/strong> Gernot Buth hat nachgemessen: Es sind doch etwas \u00fcber 12 ha, da mehr Land zum Grundst\u00fcck geh\u00f6rt als ich angenommen hatte. Siehe Kommentar vom 28.05.2017) Dort,<del> also auf nur rund 70.000 m<\/del>\u00b2, finden sich 500 Pflanzenarten aus allen Kontinenten angepflanzt, also sicher auch aus den verschiedenen Klimazonen, den Tropen, dem Regenwald, Gebirgsregionen, Sumpfgebieten, woher auch immer sonst die Heilpflanzen kommen.<\/p>\n<p>Da soll sich irgendetwas wie ein Gleichgewicht ausgebildet haben? Alle diese Pflanzen haben auf dem St\u00fcck Acker im Oberrheingraben ihre passenden Bodenbedingungen, die Mineralien und N\u00e4hrstoffe, die zugeh\u00f6rigen Insekten und Kleinstlebewesen, passende Temperatur und Feuchtigkeit und Nachbarpflanzen, jeweils auf rund <del>100<\/del> 240 m\u00b2 vereinigt? Und drum herum auf den Mais-oder Getreidefeldern die passende Tierwelt, ebenfalls aus allen Gegenden der Welt, die f\u00fcr die artgerechte Regulierung des Bestands sorgt? Wieso m\u00fcssen Bioreservate eigentlich so gro\u00df sein, wenn man doch auf 40 x <del>2,5<\/del>\u00a0 6 m selbstregulierende Biosph\u00e4ren aufbauen kann? Klar, ein paar Pflanzen hat man im Gew\u00e4chshaus &#8211; aber wie stehen die \u00fcberhaupt im Einklang mit der Natur?<\/p>\n<p>Was suchen die Brillenv\u00f6gel aus den tropischen Gebieten Afrikas, Asiens oder Australiens und Neuseelands dort? Auch die Zwergwachtel stammt nicht vom Oberrhein sondern aus Asien und Afrika. Was k\u00f6nnen diese V\u00f6gel hier bei uns zum Erhalt eines nat\u00fcrlichen Gleichgewichts bei Pflanzen aus allen Kontinenten und Klimazonen beitragen? Kommen die \u00fcberhaupt mit dem \u00f6rtlichen nat\u00fcrlichen Nahrungsangebot zurecht?<\/p>\n<p>Das Ganze ist so nat\u00fcrlich, selbstregulierend und nachhaltig wie der Rasen im Olympiastadion oder das n\u00e4chstgelegene Maisfeld f\u00fcr den E10-Anbau.<\/p>\n<p>Zugegeben, meine Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen ist auch nicht sehr \u00fcberzeugend, aber ich finde keine bessere: Das ist alles Show, Public relations, Imagewerbung, Fake. Das dient einzig und allein dazu, f\u00fcr den unbedarften Betrachter des Videos das Bild eines Naturprodukts vorzut\u00e4uschen. Zusammen mit den Bildern von den vielen Menschen, die da im Schwei\u00dfe ihres Angesichts irgendwelche Mittel versch\u00fctteln &#8211; das alles dient nicht der Produktion, sondern einzig und allein dem Werbeauftritt und dem sch\u00f6nen Schein. Betriebswirtschaftlich ist das alles Unsinn, was da gezeigt wird.<\/p>\n<p>Zu aufw\u00e4ndig denken Sie? Sind Ihnen die Gewinnspannen bewusst, \u00fcber die wir hier reden? Aus 13 g Rohstoff und rund 120 Litern Alkohol und Wasser einen Umsatz von 2 Millionen Euro zu generieren &#8211; da sind solche G\u00e4rten und die Personalstaffage dazu reine Bagatellen.<\/p>\n<p><strong>Rationalisierungspotenziale<\/strong><\/p>\n<p>Wir sollten aber auch nicht vergessen, die besonderen Schwierigkeiten der Produktion von Hom\u00f6opathika zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>Was ist das gr\u00f6\u00dfte Problem bei der Herstellung von Arzneimitteln, neben einer m\u00f6glicherweise komplizierten und st\u00f6rungsanf\u00e4lligen Prozessf\u00fchrung zur Herstellung der Grundstoffe (ein Problem, das bei der Hom\u00f6opathie ja nicht existiert)? Das ist die Hygiene, also die Reinheit der Produkte. Hierbei muss nicht nur daf\u00fcr gesorgt werden, dass keine Fremdstoffe von au\u00dfen eingetragen werden, etwa durch die besch\u00e4ftigten Laboranten, es ist auch sicherzustellen, dass sich die verschiedenen Arzneimittel nicht gegenseitig verunreinigen. Wenn beispielsweise auf einer Produktionsmaschine der Stoff A verarbeitet wurde, dann muss sie intensiv gereinigt werden, bevor sie f\u00fcr den Stoff B verwendet werden kann. Nun ist das nicht wie Geschirrsp\u00fclen bei uns zu Hause, es muss sichergestellt werden, durch \u00dcberpr\u00fcfungen nachgewiesen werden, dass der Reinigungsprozess auch erfolgreich durchgef\u00fchrt wurde, also B nicht durch A verunreinigt wurde.<\/p>\n<p>Nach den Regeln der Good Manufacturing Practice (GMP), auf die sich auch die DHU beruft, muss die Qualit\u00e4tssicherung durch Probennahme regelm\u00e4\u00dfig pr\u00fcfen, ob die Endprodukte auch den Anforderungen gen\u00fcgen, also nicht durch andere Stoffe verunreinigt sind.<\/p>\n<p>Und jetzt \u00fcberlegen Sie mal, wie man das machen kann, wenn sich die meisten bearbeiteten Stoffe chemisch \/ physikalisch nicht unterscheiden lassen. Wie kann man \u00fcberpr\u00fcfen, dass zum Beispiel das Mittel Belladonna C30 nicht durch das vielleicht vorher auf der Abf\u00fcllmaschine verarbeitete Apis mellifica C30 verunreinigt wurde, wenn man diese Stoffe nicht unterscheiden kann? Muss man nach Apis mellifica so lange rote Liebesperlen abf\u00fcllen (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liebesperlen\">Link<\/a>), bis keine wei\u00dfen mehr darin auftauchen, und dann auf Belladonna umstellen und warten, bis keine roten K\u00fcgelchen mehr rauskommen?<\/p>\n<p>Welche Kriterien kann die Qualit\u00e4tssicherung \u00fcberhaupt anwenden, mit denen die G\u00fcte des Endprodukts festgestellt werden k\u00f6nnte? Bedenken Sie, ab sch\u00e4tzungsweise D8 bzw. C4, sp\u00e4testens ab D10 \/ C5 sind die Globuli nicht mehr voneinander unterscheidbar, denn die Konzentrationen der Urtinktur in der aufgebrachten L\u00f6sung sind niedriger als deren Verunreinigungen. Letztere sind dazu bei den vorgeschriebenen Qualit\u00e4ten f\u00fcr den Einsatz als Grundstoff f\u00fcr die Medikamentenherstellung so gering, dass man die fertigen, mit der L\u00f6sung befeuchteten und dann getrockneten Globuli nicht von unbehandelten unterscheiden kann.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, welchen nervenaufreibenden Job das Qualit\u00e4tsmanagement da hat? St\u00e4ndig das Risiko, dass man m\u00f6glicherweise zwei &#8218;Medikamente&#8216; vertauscht hat? Stellen Sie sich vor, der Patient glaubt Arsenicum album C30 gekauft zu haben und versp\u00fcrt auch die entsprechende Wirkung und tats\u00e4chlich war es aber Natrium muriaticum C200? Dieses zu verhindern ist auch die Verantwortung der Qualit\u00e4tssicherung. Wie k\u00f6nnen die Mitarbeiter dort den dauernden und nicht aufkl\u00e4rbaren Zweifel ohne psychosomatische Sch\u00e4den \u00fcberstehen?<\/p>\n<p>Oder &#8211; wie gro\u00df ist die Versuchung, das Potenzial zur Kostensenkung auszusch\u00f6pfen, dass sich daraus ergeben kann, dass zwei Drittel bis drei Viertel der Produkte eigentlich identisch mit der Rohware sind?<\/p>\n<p><strong>Qualit\u00e4tssicherung<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Juristen, die Sie das Folgende vielleicht im Auftrag Ihrer Mandanten lesen: Nein, ich behaupte nicht, dass irgendein Hersteller f\u00fcr Hom\u00f6opathika das tut, was ich jetzt beschreibe. Nein, das sind nur rein theoretische \u00dcberlegungen, was m\u00f6glich sein k\u00f6nnte, man beachte den Konjunktiv.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es erforderlich, dass ein Hersteller von Arzneimitteln eine Qualit\u00e4tssicherung unterh\u00e4lt. Kann man dann davon ausgehen, dass damit sichergestellt ist, dass nur Mittel verkauft werden, die einem hohen Anspruch gen\u00fcgen?<\/p>\n<p>Der Standard f\u00fcr das Qualit\u00e4tsmanagement scheint in der pharmazeutischen Industrie das GMP zu sein (&#8218;Good Manufacturing Practice&#8216;) (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Good_Manufacturing_Practice\">Link<\/a> <a href=\"http:\/\/ec.europa.eu\/health\/documents\/eudralex\/vol-4\/index_en.htm\">Link<\/a>). Dies sind Regeln, die f\u00fcr eine &#8218;Gute Produktionspraxis&#8216; einzuhalten sind. Darin sind sehr viele praktische Anweisungen enthalten. Auch die DHU beruft sich darauf, diese Regeln anzuwenden.<\/p>\n<p>Im Vergleich zu anderen QM-Systemen scheint GMP aber nicht sehr streng zu sein. Nun bin ich kein tiefer Kenner dieser Regeln, schon gar nicht von deren Umsetzung. Es kann durchaus sein, dass ich hier nicht \u00fcber einen vollst\u00e4ndigen \u00dcberblick verf\u00fcge. Dennoch: Es fehlt bei GMP anscheinend schon die in anderen Industriezweigen erforderliche erstmalige und regelm\u00e4\u00dfige \u00dcberpr\u00fcfung durch unabh\u00e4ngige Sachverst\u00e4ndige von au\u00dfen, ob die Regeln auch eingehalten werden (&#8218;Zertifizierung&#8216; und &#8218;Auditierung&#8216;). Es fehlen zudem die Punkte der Validierung und der Vorbeuge- und Korrekturma\u00dfnahmen. Validierung bedeutet die \u00dcberpr\u00fcfung, ob das Produkt beim Einsatz auch den vorgesehenen Zweck erf\u00fcllt. Vorbeuge- und Korrekturma\u00dfnahmen behandeln die Ma\u00dfnahmen, die zu treffen sind, wenn sich in der Produktion oder beim Einsatz im Feld Abweichungen vom Sollzustand ergeben. Das ist normalerweise auch kein allzu gro\u00dfes Problem, denn genau diese Dinge sind im Arzneimittelgesetz geregelt, also kann das in den Vorgaben der GMP ohne Probleme entfallen.<\/p>\n<p>Nur &#8211; die Hom\u00f6opathen brauchen genau diese Anforderungen des Arzneimittelgesetzes zum Wirkungsnachweis nicht zu erf\u00fcllen, denn f\u00fcr sie reicht ja der Binnenkonsens, das hei\u00dft, dass die Hom\u00f6opathen glauben, dieses oder jenes Mittel sei hilfreich. Wie und wof\u00fcr braucht nicht angegeben zu werden.<\/p>\n<p>Die Hom\u00f6opathen brauchen folglich nur die Regeln des GMP einzuhalten &#8211; die \u00dcberpr\u00fcfung, ob dabei etwas Sinnvolles herauskommt, ist nicht Gegenstand irgendeiner \u00dcberpr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Die Regeln des GMP lassen sich grob dahingehend zusammenfassen, dass ein Hersteller von Pharmazeutika Richtlinien und Vorgaben f\u00fcr seine Produktionsverfahren machen muss, wie er die festgelegten Anforderungen erf\u00fcllt. Dazu muss er daf\u00fcr sorgen, dass diese Vorgaben auch eingehalten werden. Sonst nichts. Die Validierung, dass beim Einhalten dieser internen Vorgaben zwangsl\u00e4ufig ein n\u00fctzliches Produkt entsteht, fehlt somit bei der Hom\u00f6opathie.<\/p>\n<p>Also: Wenn der Hersteller in seine Unterlagen hineinschreibt, dass die Produkte ab einer bestimmten Potenz nur aus den rohen Zuckerk\u00fcgelchen bestehen und aus sonst gar nichts, und er dies auch einh\u00e4lt, dann sind die GMP-Regeln erf\u00fcllt. Wenn man die GMP-Regeln theoretisch derartig unterlaufen kann, dann ist es v\u00f6llig ohne Aussagekraft, dass sich ein Hersteller auf die Einhaltung der GMP-Regeln beruft und damit bedeutungslos hinsichtlich einer Wirksamkeit der erzeugten Mittel.<\/p>\n<p><strong>Welchen Gegenwert erh\u00e4lt ein Kunde, wenn er Globuli kauft?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn wir versuchen w\u00fcrden, die Ergebnisse der vorigen \u00dcberlegungen zur Herstellung der potenzierten L\u00f6sung mit Kosten zu bewerten, dann erg\u00e4be sich pro Fl\u00e4schchen vielleicht ein Betrag von einem Cent, oder auch zwei, aber auf jeden Fall erheblich weniger, als man als Apothekenkunde am Ende zu bezahlen hat. Dann stellt sich die Frage: Wof\u00fcr zahlt man eigentlich?<\/p>\n<p>Man erh\u00e4lt ohne Zweifel eine braune Arzneimittelflasche von 10 cm\u00b3 Fassungsverm\u00f6gen, dazu einen Verschluss mit Dosiereinrichtung, darin 10 g Globuli Nr. 3, das alles mit einem Etikett versehen und in einer Pappschachtel verpackt.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich diese Dinge einzeln kaufen w\u00fcrden, h\u00e4tten Sie mit folgenden Kosten zu rechnen:<\/p>\n<p>Die Remedia Hom\u00f6opathie GmbH bietet die richtigen Roh-Globuli Nr. 3 aus Saccharose f\u00fcr \u20ac 38,00 pro 1000 g inklusive Umsatzsteuer an (Link geht nicht mehr). Das sind pro Fl\u00e4schchen \u20ac 0,38 f\u00fcr den Zucker.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Anmerkung (26.10.2014)<\/strong>: Die Remediea-Apotheke bietet die Globuli Nr. 3 nicht mehr direkt im Internet an, sondern nur die gr\u00f6\u00dferen Nr. 8, allerdings ebenfalls zum Preis von \u20ac 38,00 pro Kilogramm. Es findet sich auch der Link, dass man auch andere Gr\u00f6\u00dfen und Mengen liefern k\u00f6nne (Link geht nicht mehr). Das Preisgef\u00fcge d\u00fcrfte sich nicht so wesentlich ge\u00e4ndert haben, dass ich meine \u00dcberlegungen zum Materialwert der K\u00fcgelchen umsto\u00dfen m\u00fcsste.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Es w\u00fcrde mich sehr freuen, wenn die Aktion der Remedia-Apotheke auf diesen Artikel zur\u00fcckginge&#8230;.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><strong>Anmerkung (1.11.2014):<\/strong> &#8230; jetzt ist der Link zu den Globuli Gr\u00f6\u00dfe 8 auch weg. Es werden \u00fcberhaupt keine Globuli mehr angezeigt. Das hier ist der Link, der jetzt auf eine leere Seite f\u00fchrt. Ich bilde mir jetzt ein, dass man damit auf diesen Artikel hier reagiert hat. Der Link zu der nunmehr leeren Globuli-Seite ist http:\/\/www.remedia-homoeopathie.de\/de\/homoeopathie\/Rohglobuli\/c31.html.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">Meine Damen und Herren von der Remedia-Apotheke: Finden Sie nicht, dass die leere Seite irgendwie bl\u00f6d aussieht?<\/p>\n<p>Ebenfalls von Remedia kann man die Fl\u00e4schchen zum St\u00fcckpreis von \u20ac 0,23 beziehen, die Verschl\u00fcsse mit Dosiereinrichtung f\u00fcr \u20ac 0,15 (<a href=\"http:\/\/www.remedia-homoeopathie.de\/de\/homoeopathie\/Braunglas-Arzneiflaschen\/p2015.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>). F\u00fcr Etikett und Schachtel mit Aufdruck habe ich keine Preise gefunden, sch\u00e4tzen wir mal einfach so ins Blaue etwa \u20ac 0,10.<\/p>\n<p>Das macht bislang zusammen \u20ac 0,86.<\/p>\n<p>Jetzt muss man bedenken: Das sind die Preise, die man bezahlt, wenn man einmal im Leben ein Fl\u00e4schchen, ein Kilo Globuli und all das andere kauft. Der Eink\u00e4ufer eines realen Unternehmens redet mit den Lieferanten aber \u00fcber einen Jahresbedarf von vielleicht 100 Tonnen Globuli und zehn Millionen Fl\u00e4schchen mit Verschluss. Wenn der als Verhandlungsergebnis mit den Lieferanten zu mehr als Pi x Daumen 5 bis maximal 10 % von diesem Einzelhandelspreis abschlie\u00dft, geh\u00f6rt er wegen Unf\u00e4higkeit entlassen. Wahrscheinlich liegt der Preis eher noch niedriger, aber f\u00fcr unsere Betrachtung hier rechnen wir einfach mit einem Zehntel, also rund 10 Cent pro Fl\u00e4schchen mit Zucker und Verschluss. Tun wir noch f\u00fcr zwei Cent L\u00f6semittel dazu, dann sind wir bei einem Materialwert von noch nicht einmal \u20ac 0,15.<\/p>\n<p>Rechnen wir, dass der Gro\u00dfhandel und die Apotheke auch ihre Vertriebsspannen haben, dann bleibt f\u00fcr den Hersteller sicher bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von vielleicht \u20ac 10,- noch ein durchschnittlicher Werks-Abgabepreis von \u20ac 4,50 pro Fl\u00e4schchen \u00fcbrig. Das ist eine Spanne von schlappen 3.000 %. Okay, wir haben die direkten Personalkosten weggelassen, also die Kosten f\u00fcr die Mitarbeiter, die das Potenzieren und Verpacken etc. durchf\u00fchren. Sind wir gro\u00dfz\u00fcgig, dann bleibt eine Marge von 2.500% \u00fcbrig. Von diesem Geld wiederum m\u00fcssen die Vertriebskosten, Forschung und Entwicklung, die Abschreibungen auf Fertigungsanlagen und so weiter bezahlt werden &#8211; es gibt Industriezweige, die m\u00fcssen mit wesentlich weniger, weniger als einem Zwanzigstel dieser Summe, zurechtkommen. Noch dazu muss man sich fragen, was ein Hersteller von Hom\u00f6opathika eigentlich f\u00fcr Forschung betreibt und welche Entwicklungsaufw\u00e4nde er hat.<\/p>\n<p>Ehrlich: Warum erspart man den Patienten nicht den ganzen Zinnober mit der Anamnese und der Einnahme der Mittel etc. und l\u00e4sst die Hersteller von Hom\u00f6opathika nicht einfach gleich Geld drucken? Oder sind dabei die Verdienstspannen einfach zu gering?<\/p>\n<p><strong>Zusammengefasst:<\/strong><\/p>\n<p>Wer ein Fl\u00e4schchen Globuli in der Apotheke kauft und irgendwo um die \u20ac 10,- daf\u00fcr bezahlt, erh\u00e4lt ein &#8218;Medikament&#8216;, bei dem der Wert f\u00fcr den Wirkstoff bei weit unter \u20ac 0,05 liegt. Hinzu kommen Verpackung und Tr\u00e4germaterial, das man sich auch als Privatmann f\u00fcr unter einen Euro kaufen kann. Ein Hersteller, der diese Komponenten in vieltausendfachen Mengen kauft, wird wohl auch nur einen Bruchteil dieses Preises bezahlen. Ich wei\u00df nicht, welche Gewinnspannen im Rauschgifthandel so m\u00f6glich sind &#8211; aber f\u00fcr mich liegt das in der gleichen Gr\u00f6\u00dfenordnung.<\/p>\n<p>Ich habe mich jetzt sicher etwas in Zorn geschrieben, sorry, aber als ehemaliger Mitarbeiter eines Industrieunternehmens, das immer ein wenig ums \u00dcberleben zu k\u00e4mpfen hatte, kann ich nicht anders: Hersteller von Hom\u00f6opathika halten ihre Kunden nicht nur f\u00fcr sehr bl\u00f6de, dass sie den Heilslehren glauben und an die vorgegaukelte Heile-Welt Produktion, sondern ziehen sie auch noch ganz gewaltig \u00fcber den Tisch.<\/p>\n<p>Am \u00e4rgerlichsten ist aber, dass das auch noch funktioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo kommen die gef\u00e4hrlichen und hochgiftigen Urtinkturen wie Plutonium, Radium, Anthrax, etc. und Dengue-Fieber, Ebola, etc. her ?<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[13,4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2045"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2045"}],"version-history":[{"count":22,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5030,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2045\/revisions\/5030"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}