{"id":1700,"date":"2014-03-01T19:29:53","date_gmt":"2014-03-01T17:29:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1700"},"modified":"2017-08-13T14:31:30","modified_gmt":"2017-08-13T12:31:30","slug":"fehlentscheidung-berliner-senat-genehmigte-homoeopathie-studiengang","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1700","title":{"rendered":"Fehlentscheidung: Berliner Senat genehmigte Hom\u00f6opathie-Studiengang"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1700\" data-timestamp=\"1502634690\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1700\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 287<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1700&text=Fehlentscheidung%3A%20Berliner%20Senat%20genehmigte%20Hom%C3%B6opathie-Studiengang\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p><strong>Vorab:<\/strong> Schon bei der Online-Petition gegen die Traunsteiner Hom\u00f6o-Akademie unterschrieben? &#8211;&gt;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.openpetition.de\/petition\/online\/gegen-die-akkreditierung-des-bsc-msc-homoeopathie-studiengangs-der-homoeo-akademie-traunstein\">hier<\/a>\u00a0nachholen.<\/p>\n<p>Bereits vor Weihnachten hatten sich einige Mitstreiter und ich auch an den Berliner Senat gewandt und um eine Stellungnahme zur Genehmigung des Hom\u00f6opathie-Studiengangs der Steinbeis Hochschule Berlin gebeten. In mehreren gleichlautenden Briefen liegt jetzt eine Stellungnahme vor. Hiernach hat der Berliner Senat in der Tat dem Studiengang zugestimmt. Wie im folgenden Artikel gezeigt wird, handelt es sich dabei um eine auf falschen Voraussetzungen beruhende Fehlentscheidung, die keinen Bestand haben darf.<\/p>\n<p><!--more-->Wie man allerdings gegen diese Fehlentscheidung erfolgreich vorgehen kann &#8211; dazu sind sicherlich vertiefte Kenntnisse im Verwaltungsrecht notwendig. Sollten Sie, lieber Leser, hier \u00fcber einschl\u00e4gige Kenntnisse verf\u00fcgen, oder jemanden kennen, der behilflich sein k\u00f6nnte, bitte ich um entsprechende Kontaktaufnahme (Mailadresse im <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=36 \">Impressum<\/a>).<\/p>\n<p>Stellvertretend <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Ute-an-Berliner-Senat.pdf\">hier<\/a> das Anschreiben von Ute, die recht ausf\u00fchrlich die Bedenken gegen den Studiengang Hom\u00f6opathie dargestellt hat. Die Stellungnahme des Berliner Senats (<a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Berliner-Senat-an-Ute.pdf\">hier<\/a>) f\u00e4llt hingegen etwas knapper aus. Frau Maria Bering, immerhin Abteilungsleiterin &#8218;Hochschulen&#8216; der Berliner Senatsverwaltung f\u00fcr Bildung, Jugend und Wissenschaft, hat diese &#8218;im Auftrag&#8216; unterschrieben. Ich nehme daher an, dass diese Mitteilung tats\u00e4chlich etwas \u00fcber die Hintergr\u00fcnde der Entscheidung im Senat aussagt, auch wenn sie sie\u00a0&#8218;aus ihrer Sicht&#8216; begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst erl\u00e4utert Frau Bering, dass die Hom\u00f6opathie fest im deutschen Gesundheitssystem verankert sei, indem<\/p>\n<ul>\n<li>70% der Krankenkassen hom\u00f6opathische Behandlungen bezahlen<\/li>\n<li>7000 \u00c4rzte in Deutschland\u00a0eine von den Landes\u00e4rztekammern anerkannte hom\u00f6opathische Weiterbildung absolviert h\u00e4tten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mir f\u00e4llt spontan der Spruch aus den guten alten Frankfurter 68er-Sponti-Tagen ein: &#8218;Fresst Schei\u00dfe &#8211; Zehn Millionen Fliegen k\u00f6nnen sich nicht irren&#8216; (Sorry, war jetzt unsachlich, ist mir so rausgerutscht.).<\/p>\n<p>Wie kann man ernsthaft aus einer mehr oder weniger gro\u00dfen Akzeptanz auf den Nutzen schlie\u00dfen? Wieviel Raucher gibt es in Deutschland? Wieviele S\u00e4ufer? Wieviele Junkies?L\u00e4sst sich daraus auf den Nutzen von Tabak, Alkohol und Heroin schlie\u00dfen? Ich glaube ernsthaft, es gibt in Deutschland mehr Vergewaltiger als hom\u00f6opathisch weitergebildete \u00c4rzte. Soll man dann zuk\u00fcnftig auch einen Studiengang zum BSc of Rape and Abuse einrichten? Oder w\u00e4re das vielleicht doch eher ein Bachelor of Arts, da ja die Anwendung im Vordergrund steht? Die Argumentation der Frau Bering ist in diesem Punkt so hahneb\u00fcchen, dass mir schlicht und einfach keine seri\u00f6se Gegenhaltung einf\u00e4llt. Echt nicht.<\/p>\n<p>Frau Bering f\u00fchrt dann aber aus:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Angesichts dessen ist es aus meiner Sicht sehr sinnvoll, dass die Hom\u00f6opathie Gegenstand akademischer Forschung und Lehre in Deutschland ist. Schon jetzt bieten nahezu alle staatlichen medizinischen Fakult\u00e4ten in Deutschland, z. B. an den Universit\u00e4ten M\u00fcnchen, Bonn, Bochum, G\u00f6ttingen und Erlangen, Hom\u00f6opathie als Wahlfach an; an diesen Fakult\u00e4ten gibt es Lehrst\u00fchle, die sich mit Hom\u00f6opathie und ihrer Wirksamkeit besch\u00e4ftigen.&#8216;<\/em><\/p>\n<p>Das w\u00e4re eine wesentlich besser nachvollziehbare Begr\u00fcndung &#8211; wenn sie denn nur stichhaltig w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wie sieht die Realit\u00e4t der Hom\u00f6opathie an den deutschen Hochschulen aus?<\/p>\n<p>In der Tat ist die Hom\u00f6opathie als Wahlfach in der Approbationsordnung f\u00fcr \u00c4rzte enthalten, nach der das Medizinstudium in Deutschland erfolgt (<a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/_appro_2002\/BJNR240500002.html\">Link<\/a>). Der Medizinstudent hat sowohl vor\u00a0als auch\u00a0nach der ersten Pr\u00fcfung ein Wahlfach zu belegen. Die Approbationsordnung nennt in Anlage 3 fast 80 F\u00e4cher, die hierf\u00fcr in Frage kommen, eines davon ist die Hom\u00f6opathie. Wenn man das Abschlusszeugnis als Muster sieht, dann sind in 21 F\u00e4chern Leistungsnachweise zu erbringen, dazu\u00a0in 13 Querschnittsbereichen und in f\u00fcnf Blockpraktika. Und zu dem Ganzen noch das Wahlfach. Die dort erreichte Note flie\u00dft noch nicht einmal in die Gesamtbewertung ein. Entsprechend hoch ist der Stellenwert der hom\u00f6opathischen Ausbildung im Rahmen des Studiums der Humanmedizin.<\/p>\n<p>Betrachten wir das Beispiel der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen:<\/p>\n<p>G\u00f6ttingen bietet die Hom\u00f6opathie als eines von 31 Wahlf\u00e4chern an (<a href=\"http:\/\/www.med.uni-goettingen.de\/de\/content\/studium\/1084.html\">Link<\/a>), \u00a0im Sommersemester 2014 ist der Katalog noch erheblich ausgeweitet. Nach der Einzelbeschreibung (11.09.2015: Link leider erloschen) ist dieses Fach am Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin aufgeh\u00e4ngt. Als Verantwortliche werden genannt:<\/p>\n<ul>\n<li>Frau Prof. Hummers-Pradier, Direktorin des Instituts<\/li>\n<li>Frau Dr. Simmenroth-Nayda, Ober\u00e4rztin am Institut<\/li>\n<li>Frau Dr. von Ohlen, Hom\u00f6opathin mit eigener Praxis, als Ansprechpartnerin<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die beiden Erstgenannten sind Mitarbeiterinnen des Instituts, in ihren Lebensl\u00e4ufen findet sich kein Hinweis darauf, dass sie je mit Hom\u00f6opathie in Ber\u00fchrung gekommen w\u00e4ren. Frau Dr. v. Ohlen hingegen ist keine Mitarbeiterin des Instituts und fungiert offenbar als externe Lehrbeauftragte f\u00fcr Hom\u00f6opathie.<\/p>\n<p>Entsprechend findet auch keine Forschung zum Thema Hom\u00f6opathie statt. Enstprechend werden keine aktuellen Forschungsprojekte benannt und es finden sich in der umfangreichen, bis in das Jahr 2000 zur\u00fcckreichenden Publikationsliste keine Ver\u00f6ffentlichung, bei der &#8218;Hom\u00f6opathie&#8216; in allen m\u00f6glichen deutschen oder englischen Schreibweisen enthalten w\u00e4re. Das Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin besch\u00e4ftigt sich also selbst nicht mit der Hom\u00f6opathie &#8211; und dies ist anscheinend die Situation an allen deutschen Universit\u00e4ten, in denen die Hom\u00f6opathie als Wahlfach angeboten wird.<\/p>\n<p>Die Lehre selbst wird als Seminar mit einem Lehraufwand von 26 Stunden innerhalb eines Semesters durchgef\u00fchrt. Interessant sind die von der Universit\u00e4t festgelegten Lernziele:<\/p>\n<p><em>Der\/ die Studierende<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>wei\u00df um die Entwicklung der Hom\u00f6opathie durch Hahnemann und kennt einen historischen Abriss in Grundz\u00fcgen; kann die Entwicklung der Hom\u00f6opathie medizin- und ideengeschichtlich einordnen<\/em><\/li>\n<li><em>kann &#8218;klassische Hom\u00f6opathie&#8216; zu anderen Formen der Hom\u00f6opathie (z.B. Komplexmittelhom\u00f6opathie \/ Isopathie) abgrenzen und wei\u00df um die Problematik ihres Wirkungsnachweises nach Kriterien von Evidenzbasierter Medizin (EbM)<\/em><\/li>\n<li><em>kennt wesentliche Elemente der hom\u00f6opathischen Fallaufnahme akuter und chronischer Erkrankungen<\/em><\/li>\n<li><em>kennt Grundz\u00fcge der hom\u00f6opathischen Arzneimittelpr\u00fcfung und -zubereitung (Dynamisierung) und wei\u00df um die offenen wissenschaftlichen Fragen zur Potenzierung<\/em><\/li>\n<li><em>wei\u00df in Grundz\u00fcgen das Modell der Wirkweise der hom\u00f6opathischen Medikamente sowie das Simile-Prinzip zu erl\u00e4utern<\/em><\/li>\n<li><em>kann zur Studienlage der Hom\u00f6opathie Stellung nehmen und wei\u00df die Hom\u00f6opathie im wissenschaftlcihen Kontext einzuordnen<\/em><\/li>\n<li><em>kennt M\u00f6glichkeiten, Grenzen und Kontraindikationen der hom\u00f6opathischen Behandlung<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn man das so liest, fragt man sich, ob eine Hom\u00f6opathin als Lehrbeauftragte dies den Studenten tats\u00e4chlich auch so vermittelt. Aber auf jeden Fall ist hier das kommunizierte Ziel nicht, dass die Studenten die Hom\u00f6opathie anwenden k\u00f6nnen, sondern, ganz im Gegenteil, in die Lage versetzt werden, sich kritisch damit auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Quintessenz:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Lehre wird von externen Lehrbeauftragten wahrgenommen.<\/li>\n<li>Forschung zur Hom\u00f6opathie findet nicht statt.<\/li>\n<li>Der Umfang und die Intensit\u00e4t der Lehre ist recht \u00fcberschaubar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ja, beim Teutates, die Hom\u00f6opathie steht als Wahlfach in der Approbationsordnung drin &#8211; aber eine ehrw\u00fcrdige Universit\u00e4t macht sich doch mit sowas nicht die Finger schmutzig.<\/p>\n<p>Diese Sitution findet sich praktisch deckungsgleich an den Universit\u00e4ten Bonn, D\u00fcsseldorf und Erlangen wieder, die ich als Stichproben n\u00e4her betrachtet habe. In T\u00fcbingen gar war ein &#8218;Studentischer Arbeitskreis Hom\u00f6opathie&#8216; \u00a0aktiv, zumindest im Sommersemester 2012. Aktuell wohl eher nicht mehr.\u00a0Die Zielsetzung mag von Uni zu Uni variieren und stark von der Intention des Lehrbeauftragten abh\u00e4ngen (in D\u00fcsseldorf ist Frau Bajic, Vorsitzende des DZVh\u00c4 als Lehrbeauftragte aktiv). Aber das etwas distanzierte Verh\u00e4ltnis zur Hom\u00f6opathie scheint allgemein zu sein.<\/p>\n<p>Die Hom\u00f6opathie ist also mitnichten &#8218;Gegenstand akademischer Forschung und Lehre in Deutschland&#8216;. Auch die Aussage, dass &#8217;nahezu alle&#8216; staatlichen medizinischen Fakult\u00e4ten die Hom\u00f6opathie anbieten, trifft bei Weitem nicht zu. Die Wikipedia listet unter dem Stichwort &#8218;Studium der Medizin&#8216; (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Studium_der_Medizin\">Link<\/a>) f\u00fcr Deutschland insgesamt 34 medizinische Fakult\u00e4ten auf. Die Carstens-Stiftung (<a href=\"https:\/\/www.carstens-stiftung.de\/wahlfach-homoeopathie\/wahlfach-homoeopathie.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>) und WissHom (<a href=\"http:\/\/www.wisshom.de\/dokumente\/upload\/ad3c7_jahresprogramm_%C3%84rztliche_hom%C3%B6opathie_2014_des_dzvh%C3%84.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a>, S. 54 ff) bieten Verzeichnisse der Universit\u00e4ten, die Hom\u00f6opathie anbieten. Diese Daten sind nicht ganz deckungsgleich, in Summe werden 15 Fakult\u00e4ten benannt, noch nicht einmal die H\u00e4lfte dessen, was Wikipedia auflistet. &#8218;Nahezu alle&#8216; stimmt nicht.<\/p>\n<p>Konsequenz: Die Hom\u00f6opathie ist in keinster Weise ein Objekt, mit dem eine akademische Auseinandersetzung stattfindet. Richtiggehende Lehrst\u00fchle, die sich mit der Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie besch\u00e4ftigen, habe ich keine gefunden. Mithin w\u00e4re ein ganzer Studiengang &#8218;Hom\u00f6opathie&#8216; ein Novum im Feld, zumindest eine ganz erhebliche Ausweitung des bestehenden Angebots. Damit kann sich aber der Berliner Senat nicht auf die unterschwellig kolportierte Situation berufen, es g\u00e4be praktisch durch die anderen Universit\u00e4ten einen oder mehrere Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle, an die man sich ohne viel Aufwand anlehnt. Nein, man h\u00e4tte, um der Verantwortung gerecht zu werden, das Ansinnen eines Hochschulstudienganges Hom\u00f6opathie als Pr\u00e4zedenzfall sehr gr\u00fcndlich untersuchen und bewerten m\u00fcssen. Dies ist nicht geschehen &#8211; aus meiner Sicht ein grobes Vers\u00e4umnis.<\/p>\n<p>Lassen wir mal den n\u00e4chsten Absatz, in dem Frau Bering dem geplanten Studiengang unterstellt, er erm\u00f6gliche &#8218;eine transparente und wissenschaftsgeleitetete Auseinandersetzung&#8216;, unkommentiert im Raum stehen.<\/p>\n<p>Bedeutsam ist, dass\u00a0Frau Bering\u00a0die akademische Federf\u00fchrung bei der Hochschule &#8211; hier die Steinbeis-Hochschule Berlin sieht &#8211; aber ihre Aufsichtspflicht dabei str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt. Hierzu muss ich etwas ausholen:<\/p>\n<p>Was ist das Wertvollste, \u00fcber das eine Hochschule \/ Universit\u00e4t verf\u00fcgt?<\/p>\n<p>Das ist ihr guter Ruf, ihr Renomm\u00e9e. Eine renommierte Universit\u00e4t zieht hochkar\u00e4tige Wissenschaftler an, die erstklassige Forschungsergebnisse erzeugen. Dies f\u00fchrt dazu, dass die anderen (Nachwuchs-)Forscher, die an dieser Universit\u00e4t t\u00e4tig sind, ebenfalls von diesem Ruf profitieren. F\u00f6rdergelder flie\u00dfen haupts\u00e4chlich dorthin, prestigetr\u00e4chtige Forschungsauftr\u00e4ge landen\u00a0h\u00e4ufiger dort als an Hochschulen mit eher\u00a0zweitklassigem Ruf. Auch der Abschluss eines Studiums hat einen besseren Klang, wenn er an einer erstklassigen Universit\u00e4t abgelegt wurde.<\/p>\n<p>Das ist so \u00e4hnlich wie beim Fu\u00dfball: Gute Spieler machen eine gute erfolgreiche Mannschaft, der es dann leichter f\u00e4llt, weitere gute Spieler anzuwerben, was die Mannschaft dann f\u00fcr Zuschauer und Fans noch attraktiver macht.<\/p>\n<p>Das Wohl und Wehe einer &#8217;normalen&#8216; Hochschule ist also in hohem Ma\u00dfe von ihrem guten Ruf abh\u00e4ngig. Daher ist es eine wesentliche Aufgabe, die die jeweilige Universit\u00e4t selbst wahrnehmen muss, f\u00fcr ihren guten Ruf zu sorgen. Dazu gibt es einige Organe der akademischen Selbstverwaltung, deren Zusammensetzung und Aufgaben ebenfalls im Hochschulgesetz geregelt sind.<\/p>\n<p>Kurz zusammengefasst: Diese Gremien, in denen die Hochschullehrer die absolute Mehrheit haben, erarbeiten Vorschl\u00e4ge zur<\/p>\n<ul>\n<li>Einrichtung und Schlie\u00dfung von Studieng\u00e4ngen<\/li>\n<li>Berufung von neuen Hochschullehrern<\/li>\n<li>Einrichtung oder Schlie\u00dfung von Fachbereichen<\/li>\n<li>Einrichtung und Schlie\u00dfung von Sonderforschungsbereichen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Kuratorium, dem diese Vorschl\u00e4ge unterbreitet werden, besteht aus Mitgliedern der zust\u00e4ndigen Kultusbeh\u00f6rde, des Landesparlaments, der Arbeitgeberverb\u00e4nde und Gewerkschaften und noch ein paar mehr. Diese k\u00f6nnen die Vorschl\u00e4ge der Hochschule ablehnen oder ihnen zustimmen, aber keine Entscheidungen gegen die Hochschule durchdr\u00fccken. Zumindest geht das theoretisch nicht, was hinter den Kulissen abl\u00e4uft, ist aber f\u00fcr unsere Betrachtung hier nicht interessant.<\/p>\n<p>Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter gestalten also selbst, wie ihre Hochschule agiert. Dies ist kein Interessenkonflikt, denn sowohl der Tr\u00e4ger als auch die Professoren und die wissenschaftlichen Mitarbeiter sind an dem guten Ruf der Hochschule interessiert. F\u00fcr den Fall Berlin gesprochen hei\u00dft das, dass sich die Senatsverwaltung darauf verlassen kann, dass\u00a0eine Hochschule sehr wahrscheinlich nichts tut, was ihrem Ruf schaden k\u00f6nnte, also etwa irgendwelche abstrusen Studieng\u00e4nge ins Leben rufen. Genauso kann man davon ausgehen, dass Dinge, die dem Ruf einer Hochschule schaden, \u00fcber kurz oder lang bereinigt werden.<\/p>\n<p>Nun f\u00e4llt Ihnen sicher das Beispiel der Europa-Universit\u00e4t Viadrina in Frankfurt an der Oder ein, an der Harald Walach sein Unwesen treibt. Zun\u00e4chst muss man feststellen, dass es sich hier um eine Stiftungsprofessur handelt, diese also nicht aus dem \u00f6ffentlichen Etat der Hochschule finanziert werden muss. Das ist nat\u00fcrlich immer verlockend, wenn irgendjemand Geld f\u00fcr etwas bezahlt, was einer Hochschule zugute kommt, die in einer nicht so sehr attraktiven Ecke des Landes angesiedelt ist. Aber, auch hier scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein (<a href=\"http:\/\/www.focus.de\/wissen\/mensch\/gastkolumnen\/heinz_oberhummer\/homoeopathie-verduennen-bis-nichts-mehr-da-ist-wie-man-einen-ueberzeugten-homoeopathen-bekehrt_id_3614756.html\">Link<\/a>).<\/p>\n<p>Halten wir also fest: In einer staatlichen Hochschule haben die Professoren das Sagen und dabei ein Interesse daran, dass die Hochschule einen guten wissenschaftlichen Ruf errreicht bzw. beibeh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Daraus ist zu folgern, dass man sich als Kultusbeh\u00f6rde einigerma\u00dfen darauf verlassen kann, dass ein neu beantragter Studiengang prinzipiell an die Wissenschaftlichkeit zu stellende Anforderungen erf\u00fcllt. Eine Genehmigung ist in diesem Fall mehr oder weniger eine Formsache. Man kann in diesem Zusammenhang dann die Akkreditierung des Studiengangs als eine Qualit\u00e4tssicherungsma\u00dfnahme sehen, die von unabh\u00e4ngiger Stelle erfolgt, um nicht Filz und Vetternwirtschaft T\u00fcr und Tor zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Wie sieht das jetzt bei der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) aus?<\/p>\n<p>Die Steinbeis-Hochschule erscheint zuvorderst als ein Wirtschaftsunternehmen, das seinen Kunden berufliche Weiterqualifikation anbietet. Damit steht sie in Konkurrenz zu anderen Unternehmen der gleichen Art, die \u00e4hnliche Leistungen\u00a0anbieten. Beispielsweise ist der Markt f\u00fcr Weiterbildungen zum &#8218;Master of Business Administration&#8216;, einem Hauptarbeitsfeld der SHB, geradezu un\u00fcberschaubar gro\u00df.<\/p>\n<p>Daher muss man dort eine ganz andere Optimierungsaufgabe l\u00f6sen: Sind die Anforderungen zu niedrig, dann leidet auch hier der Ruf, \u00e4hnlich wie bei einer staatlichen Hochschule, und die Kunden bleiben weg, weil die Ausbildung nichts wert ist. Ist das Niveau aber zu hoch, die Durchfallrate zu gro\u00df, dann bleiben die Kunden auch weg, die schlussendlich sehr viel Geld f\u00fcr ihr Studium bezahlen und daf\u00fcr auch einen Erfolg erreichen wollen. Das Ziel der privaten Hochschule muss also ein Mittelma\u00df sein, das noch dazu m\u00f6glichst kosteng\u00fcnstig erreicht werden muss.<\/p>\n<p>Nach den Angaben auf der Webseite der SHB\u00a0fehlt denn auch ein Organ der akademischen Selbstverwaltung. Es gibt dort ein Pr\u00e4sidium, wahrgenommen durch Professor L\u00f6hn pers\u00f6nlich, und einen Hochschulrat mit einer ganzen Menge Mitgliedern. Aber was dieser f\u00fcr Aufgaben wahrnimmt, ist der Webseite nicht zu entnehmen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen auch Hochschulen in privater Tr\u00e4gerschaft wissenschaftliche Leistungen erbringen und hohen Standards gen\u00fcgen. Dass dies der Fall ist, wird normalerweise durch eine &#8218;institutionelle Akkreditierung&#8216; durch den Wissenschaftsrat sichergestellt. Dies ist ein Vorgang, der von der fr\u00fcher hier schon diskutierten Programm-Akkreditierung eines Studiengangs zu unterscheiden ist. Es ist schwierig, dass das alles immer recht \u00e4hnlich hei\u00dft, es hilft aber nichts, wir m\u00fcssen die Programm-Akkreditierung eines Studiengangs und die institutionelle Akkreditierung einer Bildungseinrichtung auseinanderhalten.<\/p>\n<p>Die Kriterien f\u00fcr eine solche institutionelle Akkreditierung sind <a href=\"http:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/download\/archiv\/9886-10_2013.pdf\" class=\"broken_link\">hier<\/a>\u00a0im Abschnitt B.V ersichtlich. Dort steht zum Beispiel auch geschrieben, dass die Hauptverantwortung f\u00fcr die Gestaltung von Forschung und Lehre bei den Professoren liegen muss (S. 21).<\/p>\n<p>Nota bene: auch von Hochschulen, die nur Bachelor-Studieng\u00e4nge anbieten, werden Forschungsaktivit\u00e4ten erwartet (S.22).<\/p>\n<p>Alles ganz sch\u00f6n &#8211; wenn die SHB nur diese Akkreditierung erreicht h\u00e4tte. Hat sie aber nicht, denn in der Liste der vom Wissenschaftsrat abgeschlossenen institutionellen Akkreditierungen (<a href=\"http:\/\/www.wissenschaftsrat.de\/download\/archiv\/Akkreditierungen.pdf\" class=\"broken_link\">hier<\/a>) kommt die SHB nicht vor.<\/p>\n<p>Was bedeutet das jetzt? Frau Bering schrieb:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Was Ihre Bedenken hinsichtlich der Einrichtung und Durchf\u00fchrung des Studiengangs angeht, so kann ich Ihnen mitteilen, dass diese gegenstandslos sind.: Der Studiengang soll von der Steinbeis Hochschule in Kooperation mit der &#8218;Akademie f\u00fcr Hom\u00f6opathie&#8216; durchgef\u00fchrt werden. Das hei\u00dft, dass [&#8230;] die akademische Federf\u00fchrung bei der Hochschule liegt &#8230; &#8218;<\/em><\/p>\n<p>Der Berliner Senat hat sich offenbar auf die Hochschule verlassen, dass diese einen ad\u00e4quaten wissenschaftlichen Studiengang anbietet, wie dies bei einer staatlichen oder einer institutionell akkreditierten Hochschule vielleicht gerechtfertigt w\u00e4re, ohne allerdings zu ber\u00fccksichtigen, dass diese Voraussetzung bei der SHB ja gar nicht gegeben ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich darf eine private Bildungseinrichtung Studieng\u00e4nge durchf\u00fchren, wie sie will, und irgendwelche Fantasietitel vergeben. Aber wenn man akademische Grade vergibt, dann hat man sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Und wenn die Aufsichtsbeh\u00f6rde diese Vorgaben nicht \u00fcberpr\u00fcft und durchsetzt oder sonst ihre Konsequenzen daraus zieht, dann liegt da ein Vers\u00e4umnis vor, das am Ende mehr oder weniger viele junge Studenten dadurch bezahlen m\u00fcssen, dass ihr Aufwand an Zeit und Geld vergeblich war.<\/p>\n<p>Man schaue sich nochmals die Liste der erfolgten institutionellen Akkreditierungen an: Kleine und kleinste Bildungseinrichtungen haben sich da erfolgreich akkreditieren lassen, zum Beispiel die Hertie School of Governance, 2003 von der Hertie-Stiftung, dem fr\u00fcheren Warenhauskonzern, gegr\u00fcndet. Oder die btk Hochschule f\u00fcr Gestaltung. Oder die bereits 1968 gegr\u00fcndete Fachhochschule Heidelberg, die heute unter dem Namen SRH Hochschule Heidelberg firmiert, nach eigenen Angaben eine der \u00e4ltesten privaten Hochschulen Deutschlands.<\/p>\n<p>Nur die Steinbeis-Hochschule Berlin, mit nach eigenen Angaben immerhin derzeit rund 5000 Studenten, braucht das offenbar nicht, kann sogar Studieng\u00e4nge ohne Programmakkreditierung anbieten?<\/p>\n<p>Welcher Filz und welche Seilschaften sind da denn am Werk?<\/p>\n<p><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p>Ganz offensichtlich hat die Berliner Kultusverwaltung im Jahr 2012 bei der Pr\u00fcfung des Studiengangs &#8218;Complementary Medicine and Management, Vertiefungsrichtung Hom\u00f6opathie EUH&#8216; der Steinbeis Hochschule Berlin nicht die n\u00f6tige Sorgfalt walten lassen.<\/p>\n<p>Zum Einen gibt es keine Pr\u00e4zedenzf\u00e4lle, dass die Hom\u00f6opathie gro\u00dffl\u00e4chig Gegenstand akademischer Forschung und Lehre w\u00e4re. Ganz im Gegenteil, die Berliner Senatsverwaltung hat mit ihrer Entscheidung einen solchen erst geschaffen, ohne die unter diesen Bedingungen besonders erforderliche Sorgfalt auf eine Pr\u00fcfung zu verwenden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus hat die Berliner Senatsverwaltung keine Konsequenzen daraus gezogen, dass die Steinbeis-Hochschule trotz ihrer Gr\u00f6\u00dfe erstaunlicherweise nicht \u00fcber eine institutionelle Akkreditierung verf\u00fcgt. Sie geht somit bei einem\u00a0eher auf wirtschaftlichen denn auf wissenschaftlichen Erfolg ausgerichteten Unternehmen von den gleichen Voraussetzungen aus wie bei einer staatlichen Hochschule, n\u00e4mlich dass die Akademische Selbstverwaltung aus Eigeninteresse f\u00fcr eine wissenschaftliche Qualit\u00e4t des Studienangebots sorgt.<\/p>\n<p>Neben dem offenkunduigen Skandal, dass es in Berlin offenbar eine Lex Steinbeis gibt, f\u00fchrt dies zu einer Fehlentscheidung, die weitreichende Folgen f\u00fcr<\/p>\n<ul>\n<li>die Studierenden,<\/li>\n<li>den Wissenschaftsstandort Deutschland<\/li>\n<li>und f\u00fcr das Gesundheitswesen<\/li>\n<\/ul>\n<p>haben wird, wenn dem nicht Einhalt geboten wird.<\/p>\n<p><strong>Was tun?<\/strong><\/p>\n<p>Aus meiner Sicht muss gegen diese Entscheidung des Berliner Senats vorgegangen werden.<\/p>\n<p>Nur wie?<\/p>\n<p>Einspruch?<br \/>\nPetition?<br \/>\nKlage vor dem Verwaltungsgericht?<br \/>\nEinschalten der Opposition im Berliner Senat?<\/p>\n<p>Ich habe keine Ahnung, was hier am Erfolgversprechendsten ist. Nat\u00fcrlich werde ich Frau Bering eine entsprechende Antwort zukommen lassen, aber es scheint mir erforderlich, dies durch geeignete zielf\u00fchrende Ma\u00dfnahmen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Meine Bitte an Sie:<\/strong> Sollten Sie, lieber Leser, hier weiterhelfen k\u00f6nnen bzw. jemanden kennen, der hier t\u00e4tig werden k\u00f6nnte, dann lassen Sie es mich bitte wissen. Meine Mailadresse finden Sie im <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=36 \">Impressum<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorab: Schon bei der Online-Petition gegen die Traunsteiner Hom\u00f6o-Akademie unterschrieben? &#8211;&gt;\u00a0hier\u00a0nachholen. Bereits vor Weihnachten hatten sich einige Mitstreiter und ich auch an den Berliner Senat gewandt und um eine Stellungnahme zur Genehmigung des Hom\u00f6opathie-Studiengangs der Steinbeis Hochschule Berlin gebeten. 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