{"id":1602,"date":"2014-02-10T20:55:26","date_gmt":"2014-02-10T18:55:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1602"},"modified":"2019-01-02T17:59:28","modified_gmt":"2019-01-02T16:59:28","slug":"neue-infos-aus-traunstein-zu-lehrkoerper-und-studium","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1602","title":{"rendered":"Neue Infos aus Traunstein zu Lehrk\u00f6rper und Studium"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1602\" data-timestamp=\"1546451968\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1602\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1602&text=Neue%20Infos%20aus%20Traunstein%20zu%20Lehrk%C3%B6rper%20und%20Studium\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>Seit ein paar Tagen hat die Hom\u00f6o-Akademie Traunstein einen professionelleren Internetauftritt (Link zwischenzeitlich erloschen &#8211; Admin &#8211; 02.01.2019). Neu sind Beschreibungen des Studiums zum Download hinzugekommen und der Lehrk\u00f6rper hat sich stark ver\u00e4ndert. Wesentliche Ver\u00e4nderung: Der einzige echte Wissenschaftler aus dem Lehrk\u00f6rper, Professor Schwarz, ist nicht mehr an Bord. Stattdessen gibt es eine Reihe neuer Gesichter. Dies ist eine Gelegenheit, um \u00fcber den Stand zu berichten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><!--more--><strong>Vorab&#8230;<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mitte Januar hatte ich einen Brief an den Vorsitzenden des Medizinischen Fakult\u00e4tentages geschrieben (<a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=1525\">Link<\/a>). Darin hatte ich meine Sicht der Dinge dargestellt und nachgefragt, ob man dort auch aktiv werden k\u00f6nnte. Zwischenzeitlich liegt mir eine Antwort vor. Leider f\u00fchlt man sich dort nur f\u00fcr Ausbildungsg\u00e4nge zust\u00e4ndig, die zu einer Berufszulassung als Arzt f\u00fchren sollen. Bei der Hom\u00f6o-Akademie in Traunstein hingegen ist die Heilpraktikerpr\u00fcfung vor dem Gesundheitsamt das Ziel, wof\u00fcr im Grunde noch nicht einmal eine Ausbildung zwingend vorgeschrieben ist. Eine Heilpraktikerschule, die auf diese Pr\u00fcfung vorbereitet, als Hochschule zu organisieren, stehe jedem frei, sofern Landesrecht eingehalten wird. Daher wird der Fakult\u00e4tentag nicht aktiv.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Schade eigentlich&#8230;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Traunstein<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Kehren wir zur\u00fcck zu unserer Hom\u00f6opathieausbildung auf Hochschulniveau. Nach den Informationen, die zuletzt in der Sendung des BR II am 27.1. 2014 (<a href=\"http:\/\/www.br.de\/radio\/bayern2\/programmkalender\/sendung714676.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>) gegeben wurden, l\u00e4uft der Akkreditierungsprozess als Voraussetzung f\u00fcr die Anerkennung als Hochschule planm\u00e4\u00dfig. Das hei\u00dft, die Verantwortung liegt jetzt bei der Akkreditierungsagentur, die mit der Durchf\u00fchrung beauftragt ist &#8211; beeinflussen kann man dies von au\u00dfen nicht. Wir k\u00f6nnen \/ m\u00fcssen uns einfach in Geduld \u00fcben und darauf vertrauen, dass man sich dort seiner Verantwortung bewusst ist. Dennoch lohnt vielleicht ein neuer Blick nach Traunstein:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im Downloadbereich der Webseite der Hom\u00f6o-Akademie (Edit 02.01.2019: Link zwischenzeitlich erloschen &#8211; Admin) findet man insgesamt sechs Dokumente, in denen die Studienmodule beschrieben werden. Dies sind:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Medizinische Prop\u00e4deutik, gelehrt durch zwei Professoren<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Theorie und Praxis der Hom\u00f6opathie, gelehrt durch zwei Professoren<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">General Mangement, gelehrt durch ein bis zwei Professoren<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Forschung und Versuchsplanung, gelehrt durch zwei Professoren<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Betriebliche Praxis, gelehrt durch ein bis zwei Professoren<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Materia Medica, gelehrt durch zwei Professoren<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Zusammen: Die Lehre soll durch zehn bis zw\u00f6lf Professoren erfolgen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Wie wird man Professor?<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der &#8218;Professor&#8216; ist eine Amtsbezeichnung, die man f\u00fchren darf, wenn man an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule als Professor eingestellt worden ist. Das ist \u00e4hnlich wie in einem Wirtschaftsunternehmen auch. Man hat eine Ausbildung, beispielsweise als Ingenieur, und wird dadurch zum Entwicklungsleiter, dass man in einem Unternehmen als Entwicklungsleiter arbeitet. Genauso wird jemand zum Professor, indem er an einer Hochschule eingestellt wird (richtiger: berufen wird) und dort als Professor t\u00e4tig wird. Unter bestimmten Voraussetzung kann man den Professorentitel auch ehrenhalber verliehen bekommen, zum Beispiel, wenn man lange und erfolgreich als Professor an einer Hochschule t\u00e4tig war. Wer sich allerdings unbefugt so nennt, ohne dazu berechtigt zu sein, macht sich strafbar.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ergo: Solange man noch keine Lehraufgaben an einer Hochschule wahrnimmt, ist man auch kein Professor. Dass in der Liste der Dozenten in Traunstein zum jetzigen Zeitpunkt kein Professor auftaucht, ist zun\u00e4chst also nicht erstaunlich. Obwohl nat\u00fcrlich auff\u00e4llt, dass der einzige wirkliche Professor, der bisher im Lehrk\u00f6rper genannt wurde, offenbar nicht mehr an Bord ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bevor man Professor ist, muss man jedoch dazu berufen werden. Da die Hom\u00f6o-Akademie als Ableger der Steinbeis-Hochschule Berlin firmiert, unterliegt sie dem Berliner Hochschulgesetz, trotz des Standortes in Bayern. Im Berliner Hochschulgesetz (<a href=\"http:\/\/gesetze.berlin.de\/Default.aspx?vpath=bibdata%2Fges%2FBlnHG%2Fcont%2FBlnHG%2EG11%2Ehtm\">Link<\/a>) wird klar gefordert (\u00a7100), dass Professoren und Professorinnen ein Hochschulstudium abgeschlossen haben m\u00fcssen, promoviert und zus\u00e4tzliche wissenschaftliche Leistungen erbracht haben m\u00fcssen. Da es sich um ein deutsches Gesetz handelt, ist anzunehmen, dass es sich um eine in Deutschland anerkannte Promotion handeln muss.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sogenannte Juniorprofessoren (\u00a7102a) m\u00fcssen zwar auch \u00fcber eine Promotion verf\u00fcgen, brauchen aber noch nicht den Nachweis besonderer wissenschaftlicher Leistungen erbracht zu haben &#8211; dies zu tun ist letztendlich der Zweck der T\u00e4tigkeit als Juniorprofessor. Das ist die moderne Variante der Habilitation, die nur an einer Hochschule Sinn macht, die \u00fcber ein Promotionsrecht verf\u00fcgt. Soweit sind wir in Traunstein sicher noch (?) nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a7123 sagt unter anderem aus, dass es eine Voraussetzung f\u00fcr die Anerkennung einer privaten Hochschule ist, dass mindestens die H\u00e4lfte der Lehrverpflichtungen von Personal erbracht werden muss, das diese Aufgabe hauptberuflich wahrnimmt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Quintessenz des Ganzen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Traunstein braucht mindestens f\u00fcnf bis sechs hauptberufliche Professoren. Diese m\u00fcssen folglich ihre Praxen bzw. ihre eventuellen Anstellungen in Krankenh\u00e4usern auf einen Nebenerwerb herunterfahren, wenn nicht gar ganz aufgeben.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Alle Professoren m\u00fcssen eine Promotion vorweisen k\u00f6nnen, ohne Promotion l\u00e4uft &#8218;in der Regel&#8216; gar nichts.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Alle regul\u00e4ren Professoren m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus zus\u00e4tzliche wissenschaftliche Leistungen nachweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Insgesamt sind in Traunstein nunmehr 16 Personen als Dozenten benannt, also von der Anzahl her durchaus ausreichend, das genannte Programm abzuarbeiten. Betrachten wir aber jetzt die vorhandene Qualifikation des gegenw\u00e4rtig benannten Lehrpersonals:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wissenschaftliche Leistungen dokumentieren sich durch Ver\u00f6ffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften, die ein Peer Review unterhalten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich habe es daher unternommen, f\u00fcr alle 16 als Dozenten benannten Personen des Lehrk\u00f6rpers das Internet nach wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen abzusuchen. Hierbei wurde die Suchmaschine f\u00fcr wissenschaftliche Arbeiten, Google Scholar, benutzt. Grunds\u00e4tzlich wurden in der Suchmaske der Nachname und die Initialen des Vornamens eingegeben. Sofern m\u00f6glich, wurden alle Suchergebnisse \u00fcberpr\u00fcft, ob sie zeitlich und thematisch mit der Person des Dozenten in Verbindung gebracht werden k\u00f6nnen. Sofern die Anzahl der Suchergebnisse nicht zu bearbeiten war (n &gt; 1000), wurde die Suche weiter eingeschr\u00e4nkt, indem &#8218;Hom\u00f6opathie&#8216; nacheinander\u00a0in allen m\u00f6glichen deutschen und englischen Schreibweisen als Suchkriterium hinzugef\u00fcgt wurde. In zwei F\u00e4llen konnte dies nicht zum Erfolg f\u00fchren (Herr Frank, Herr Dr. Sch\u00fcller), da diese Herren nicht auf dem Gebiet der Hom\u00f6opathie gearbeitet haben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zus\u00e4tzlich wurde die Deutsche Nationalbibliothek nach den Namen abgesucht, dort m\u00fcssten Dissertationen und Monografien zu finden sein, wenn sie in Deutschland ver\u00f6ffentlicht worden w\u00e4ren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Als Letztes wurden die pers\u00f6nlichen Webseiten, soweit vorhanden, auf Hinweise zu Ausbildung, Forschungst\u00e4tigkeiten und Ver\u00f6ffentlichungen abgesucht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Grunds\u00e4tzlich gibt es bei diesem Vorgehen nat\u00fcrlich Fehlerm\u00f6glichkeiten, allen voran die Namensproblematik. Wenn jemand nach seiner Promotion etwa durch Heirat seinen Namen ge\u00e4ndert hat, l\u00e4uft die Suche ins Leere. Auch ist es prinzipiell denkbar, dass ich bei der Durchsicht Themen aus dem Gesundheitsbereich nicht als solche erkannt habe und demzufolge die Zuordnung nicht korrekt ist. Aber, ich denke, das Ausma\u00df der Fehlanzeige zu wissenschaftlichen Arbeiten ist nicht durch einen Suchfehler zu begr\u00fcnden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ergebnis:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Von den 16 als Dozenten ausgewiesenen Personen f\u00fchren nur 11 einen Doktortitel.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei f\u00fcnf Personen handelt es sich allerdings um ein mit dem Abschluss des Medizinstudiums in \u00d6sterreich verliehenes Berufsdoktorat (Dres. Abermann, Kerbl-Seidelberger, Schipflinger, Zauner, Meisinger). In der offiziellen Datenbank zur Vergleichbarkeit der Hochschulabschl\u00fcsse ist das deutsche Staatsexamen als vergleichbarer Abschluss aufgef\u00fchrt (<a href=\"http:\/\/anabin.kmk.org\/no_cache\/filter\/hochschulabschluesse.html \">Link<\/a>). Dies ist nicht mit dem Anfertigen und Ver\u00f6ffentlichen einer Dissertation als einer wissenschaftlichen Abhandlung verbunden, so dass der \u00f6sterreichische Doktortitel (Dr. med. univ.) alleine nicht als erf\u00fcllte Voraussetzung f\u00fcr die Berufung als Professor angesehen werden kann. Diese kommen demnach als fest angestellte Professoren nicht in Betracht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei den \u00fcbrigen sechs Dozenten ist die Ausbeute recht \u00fcberschaubar:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Dr. W. Lohmann (Akademische Leitung)<br \/>\nDissertation LMU M\u00fcnchen<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Dr. G. Etter: (Materia Medica)<br \/>\nKeine Dissertation gefunden (m\u00f6glicherweise in der Schweiz ver\u00f6ffentlicht)<br \/>\nCo-Autor eines m\u00f6glicherweise wissenschaftlichen Artikels<\/div>\n<\/li>\n<li>Dr. U. Bullemer (Medizinische Prop\u00e4deutik)<br \/>\n(Dissertation nicht gefunden)<br \/>\nzwei Aufs\u00e4tze zur \u00e4rztlichen Fortbildung zur Hom\u00f6opathie<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Dr. J. Mayer Brix (Medizinische Prop\u00e4deutik)<br \/>\nDissertation nicht gefunden, da m\u00f6glicherweise nicht als Monographie ver\u00f6ffentlicht<br \/>\nAutor und Co-Autor von ca. 20 Artikeln zur Hals-Nasen-Ohren Heilkunde in Fachzeitschriften mit Peer Review<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Dr. P. Sch\u00fcller (Medizinische Prop\u00e4deutik)<br \/>\nDissertation TU M\u00fcnchen<br \/>\nFachaufs\u00e4tze wegen der nicht einzuschr\u00e4nkenden Anzahl der Ergebnisse aus Google Scholar nicht lokalisierbar<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Dr. O. Bosse, (Medizinische Prop\u00e4deutik)<br \/>\ninzwischen gefunden: Dissertation Universit\u00e4t M\u00fcnchen (1974)<br \/>\nCo-Autor von einer Reihe Artikeln zu Themen der inneren Medizin in Fachzeitschriften mit Peer Review.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr das Gebiet der Hom\u00f6opathie, das ja den Schwerpunkt der Hochschule bilden soll, ist die Ausbeute an wissenschaftlicher Qualifikation besonders niederschmetternd, was allerdings zu erwarten war, n\u00e4mlich praktisch Null. F\u00fcr die Medizinische Prop\u00e4deutik gibt es immerhin sicher einen, m\u00f6glicherweise\u00a0mehr Dozenten, die, soweit erkennbar, die Einstellungsvoraussetzungen erf\u00fcllen k\u00f6nnten. Aber ob Herr Dr. Mayer-Brix bereit sein wird, seine offenbar gut gehende Praxis in Erlangen aufzugeben, in der er immerhin acht Leute besch\u00e4ftigt, um in Traunstein ohne Forschungsm\u00f6glichkeiten angehenden Hom\u00f6opathen Grundkenntnisse (die Bedeutung des Worts Prop\u00e4deutik) in Medizin zu vermitteln? Wir werden sehen&#8230;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><b>Forschung<\/b><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir k\u00f6nnen feststellen, dass man in Traunstein offenbar erhebliche Probleme damit hat, ausgewiesener Wissenschaftler auf dem Gebiet der Hom\u00f6opathie habhaft zu werden. Ich w\u00fcrde behaupten, das liegt daran, dass es diese Wissenschaftler nicht gibt. Weil eben Hom\u00f6opathie keine Wissenschaft ist und keine Forschung betreibt.<\/p>\n<p>Jede Wissenschaft, egal ob z. B. Altertums-, Wirtschafts-, Natur-\u00a0oder\u00a0jede\u00a0andere Wissenschaft strebt danach, die Gegebenheiten in ihrem eigenen Arbeitsgebiet zu verstehen. Alle haben ihre Forschungsaktivit\u00e4ten darauf gerichtet, ein in sich geschlossenes und widerspruchsfreies Verst\u00e4ndnis der Abl\u00e4ufe und Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten zu erreichen. Kennzeichen f\u00fcr eine Forschung, die auch Ergebnisse erzielt, ist der stete Wandel der Erkenntnisse. Neues Wissen ersetzt altes, wenn man damit die Zusammenh\u00e4nge besser beschreiben und verstehen kann. Dazu geh\u00f6ren naturgem\u00e4\u00df auch die Erkenntnisse aus benachbarten Fachgebieten, die den eigenen Arbeitsbereich tangieren.<\/p>\n<p>Gerade in Gebieten, die stark auf die Anwendung orientiert sind &#8211; wie die medizinischen F\u00e4cher &#8211; ist diese Grundlagenforschung sehr wichtig. Die Kenntnis \u00fcber die Sachzusammenh\u00e4nge ist die Basis, gezielte Verbesserungen an den anzuwendenden Methoden und Verfahren zu erarbeiten. Ein Verzicht darauf f\u00fchrt dazu, dass Verbesserungen alleine durch Versuch und Irrtum entstehen, wenn \u00fcberhaupt. Dazu fehlt es dann an Kriterien, gute von schlechten Vorgehensweisen zu unterscheiden &#8211; und man muss jede abstruse Abwandlung der Lehre mangels M\u00f6glichkeit des Gegenbeweises akzeptieren, wie z. B. die Neue Hom\u00f6opathie nach K\u00f6rbler und was es sonst f\u00fcr Methoden gibt, die selbst in den Augen klassischer Hom\u00f6opathen abstrus erscheinen.<\/p>\n<p>In Anlehnung an ein vor Kurzem in einem anderen Blog genanntes Beispiel:\u00a0Man\u00a0braucht nicht zu erproben, ob ein Schwein zum Mond fliegen kann. Wenn\u00a0man wei\u00df, welche Geschwindigkeit man erreichen muss, um zu dem Punkt im Weltall\u00a0zu gelangen,\u00a0ab dem die Anziehungskraft des Mondes \u00fcberwiegt, braucht man nur zu pr\u00fcfen, ob ein Schwein \u00fcber die M\u00f6glichkeiten verf\u00fcgt, diese Geschwindigkeit zu erreichen. Wenn nicht, ist die Fragestellung gekl\u00e4rt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">W\u00fcrde die Hom\u00f6opathie dem Anspruch gerecht, eine Wissenschaft zu sein oder zumindest auf wissenschaftlichen Grundlagen zu beruhen, dann m\u00fcsste es also ein erkennbares Bestreben geben, die Wirkungsweise im Einklang mit den anderen Wissenschaften erkl\u00e4rbar zu machen. Dazu m\u00fcsste sie etwa folgende Fragen beantworten, wobei unter dem Begriff\u00a0 &#8218;Heilkraft&#8216; die F\u00e4higkeit verstanden wird, eine spezifische Wirksamkeit zu entfalten:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Wieso werden beim Potenzieren nur die positiven Merkmale verst\u00e4rkt und nicht auch die negativen, z.B. die Giftigkeit?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Warum nehmen die unvermeidlichen Verunreinigungen der Ger\u00e4te und L\u00f6sungsmittel nicht an der Potenzierung teil?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Wodurch ergibt sich \u00fcberhaupt beim Potenzieren die Verst\u00e4rkung der Heilkraft?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Was ist der Tr\u00e4ger der Heilkraft der Urtinktur, wenn diese nicht mehr im Prozess vorhanden ist?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Wie wird die Heilkraft vom L\u00f6sungsmittel auf den Zucker des Globulums \u00fcbertragen und wie wird sie dort gespeichert?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Wie wird die Heilkraft nach der Einnahme aus dem Zucker herausgel\u00f6st und durch den K\u00f6rper transportiert?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Wie findet die Heilkraft den K\u00f6rperteil oder die Region, in der sie ihre Wirkung entfalten soll, insbesondere bei Gesunden?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Wie entfaltet die Heilkraft am Ort des Geschehens im Fall der Arzneimittelpr\u00fcfung ihre Wirksamkeit, ein Symptom hervorzurufen?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Was \u00e4ndert sich daran, wenn der Mensch krank ist und geheilt werden soll?<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">Wie kann die Heilkraft bei Gesunden alle m\u00f6glichen Symptome hervorrufen, aber bei Kranken nebenwirkungsfrei sein?<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Das sind Themen zur hom\u00f6opathischen Grundlagenforschung,\u00a0darin Einzelfragen ohne Ende. Mir ist es bisher nicht gelungen, Arbeiten zu finden, die sich einigerma\u00dfen systematisch daran machen, auch nur f\u00fcr einen dieser Punkte nach einer Erkl\u00e4rung zu suchen. Man w\u00fcrde hierbei vielleicht wie folgt vorgehen:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Suche nach einer Methode, um experimentell den Nachweis zu f\u00fchren, dass sich eine auf die Urtinktur zur\u00fcckgehende Wirksamkeit beim Potenzieren verst\u00e4rkt<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Suche nach Einflussfaktoren daf\u00fcr, dass sich eine bestimmte (positive) Wirkung auf diese Weise verst\u00e4rkt, eine andere (negative) hingegen nicht.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Aufstellen einer Hypothese f\u00fcr die zugrundeliegende Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">\u00dcberpr\u00fcfen derselben, etwa durch Experimente an verschiedenen in den vorherigen Untersuchungen nicht betrachteten Wirkstoffen<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">\u00dcberpr\u00fcfen der\u00a0bestehenden Kenntnisse \u00fcber die Wirksamkeit hom\u00f6opathischer Mittel anhand dieser gefundenen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit und ggf. Bereinigung der Wissensbasis.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Wer sich so mit der Hom\u00f6opathie besch\u00e4ftigt und dabei irgendwo zu einer Kl\u00e4rung des Sachverhalts k\u00e4me, der w\u00e4re ein anerkannter Wissenschaftler in diesem Fachgebiet. Alleine, es finden keine Aktivit\u00e4ten statt, diese Dinge zu untersuchen, zumindest zeigt sich nichts davon in den Fachzeitschriften. Man wartet offenbar darauf, dass die &#8217;noch&#8216; unbekannte Erkenntnis, wie die Hom\u00f6opathie funktioniert, irgendwie geistartig auf der Suppe dahergeschwommen kommt, und verkennt, dass ein Erkenntniszuwachs zumeist mit recht harter und langwieriger Arbeit verbunden ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Man st\u00fcrzt sich lieber auf unheimlich wissenschaftlich klingende Imponiervokabeln, von denen nur recht wenige Menschen wissen, was wirklich dahintersteckt, versieht diese mit diffusen Begriffen, und schon hat man eine Theorie, die man zwar &#8217;noch&#8216; nicht verstehen oder gar beweisen kann, aber es doch nicht unm\u00f6glich erscheinen l\u00e4sst, dass der ganz gro\u00dfe Durchbruch nicht mehr allzu fern ist. Immer wieder gerne genommen werden einzelne Ergebnisse, die so aussehen, als k\u00f6nnten sie f\u00fcr eine der oben genannten Fragen irgendwie relevant sein, und schon wird daraus eine m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie, der sicher nur &#8217;noch&#8216; ein paar Kleinigkeiten fehlen. Ich bin echt gespannt, wann die Higgs-Teilchen ihre Premiere in der Hom\u00f6opathie haben &#8211; oder bin ich da gar schon zu sp\u00e4t dran?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gespiegelt an der Forderung, dass eine Wissenschaft zuallererst Grundlagenforschung zu betreiben habe, sieht es in der Hom\u00f6opathie ganz schlecht aus. Sicher gibt es derzeit gro\u00dfe Namen &#8211; Walach, Witt, Frass, Endler etc.\u00a0 &#8211; aber alle diese Forscher haben sich nicht \u00fcber ein eventuelles Zusammenfabulieren von irgendwelchen verschrobenen Gedankengeb\u00e4uden hinaus mit den Grundlagen besch\u00e4ftigt. Man hat eine Art Best\u00e4tigungsforschung betrieben, bei der man \u00fcber klinische Studien versucht hat, \u00fcberhaupt positive Ergebnisse zur Wirksamkeit zu erzeugen. Ist dies gelungen, erfolgt ein Jubelschrei (Berner ADHS-Studie), man habe jetzt den Beweis daf\u00fcr, dass die Hom\u00f6opathie wirkt. Wenn nicht (M\u00fcnchner Kopfschmerzstudie), ignoriert man das einfach.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zeigt sich die Hom\u00f6opathie an einem Erkenntnisgewinn \u00fcberhaupt interessiert? Das kann man gut an einem Interview verfolgen, das Dr. Henning Albrecht, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Carstens-Stiftung 2012 seinem Pressesprecher gab (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HmJbRNyFRRM\">Link<\/a>). Immerhin ist die Carstens-Stiftung in Deutschland der bedeutendste F\u00f6rderer hom\u00f6opathischer Forschung:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>F: &#8218;&#8230;Wie sieht die Stiftung die Strategie, wie sollte die Hom\u00f6opathie in Zukunft erforscht werden?&#8216;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>A: In Zukunft sicher im Wesentlichen durch sogenannte Versorgungsforschung. Das hei\u00dft, das ist Forschung, die pr\u00fcft, inwieweit die Hom\u00f6opathie, so, wie sie in der Praxis betrieben wird, wie weit sie da erfolgreich ist. Dabei wird nicht die Frage gestellt nach dem Wirksamkeitsnachweis, nicht die Frage gestellt nach den Wirkfaktoren, sondern es wird gepr\u00fcft, ob die hom\u00f6opathische Therapie als Ganzes erfolgreich ist oder nicht. Das ist sicher die Forschungsstrategie f\u00fcr die Zukunft.<\/em>&#8218;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sagen wir es doch k\u00fcrzer und weniger verschwurbelt:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Wir wollen Erfolgsstatistiken produzieren. Der Rest ist egal.&#8216; <\/em><br \/>\n(\u00dcbersetzung durch den Verfasser)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Und dann? Lassen wir nochmal Dr. Albrecht zu Wort kommen:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>A: &#8218;W\u00fcnschenswert w\u00e4re nat\u00fcrlich eine Institution [der Hom\u00f6opathie], die eingebettet ist in die universit\u00e4ren Strukturen &#8211; wegen der Anerkennung der Ergebnisse.&#8216;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ah ja.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nicht die verbesserten Forschungsm\u00f6glichkeiten, die M\u00f6glichkeit, interdisziplin\u00e4r mit anderen Fachrichtungen zusammenzuarbeiten, oder die apparative und personelle Ausstattung sind die Gr\u00fcnde, nein, die Anerkennung der Ergebnisse ist das Ziel. Es muss Uni draufstehen, damit man glaubt, es w\u00e4re Uni drin und so die Ergebnisse anerkannt werden. Dieser Ettikettenschwindel\u00a0kann ja nur auf den au\u00dferuniversit\u00e4ren Patienten zielen, der nicht hinter den sch\u00f6nen Schein schaut &#8211; ein Wissenschaftler w\u00fcrde als Bedingung f\u00fcr die Anerkennung der Ergebnisse ihre Validit\u00e4t sehen &#8211; wenn es denn so ein Pr\u00e4dikat &#8218;Anerkanntes Ergebnis&#8216; g\u00e4be.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das war also die Idee f\u00fcr die Zukunft. Was ist in der Vergangenheit zum Thema Forschung geschehen? Dass auch heute noch die 200 Jahre alten Lehren Hahnemanns aktuell sind, sollte schon zu denken geben. Wir k\u00f6nnen in der Beschreibung des neu einzurichtenden Studiengangs lesen (Link):<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Das intensive Studium der grundlegenden Werke Hahnemanns (\u201eOrganon\u201c und \u201eChronische Krankheiten\u201c) bildet die Basis f\u00fcr alle Studieninhalte. Dieses Quellenstudium beinhaltet auch, die Texte mit den Erkenntnissen der heutigen Medizin und neueren Forschungsergebnissen in Beziehung zu setzen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Klingt das danach, dass sich hier viel weiterentwickelt h\u00e4tte? Dass dies nur den grundlegenden Gedanken des Pioniers gilt, die im Gro\u00dfen und Ganzen auch trotz allen Fortschritts heute noch als Basis angesehen werden k\u00f6nnen,\u00a0etwa als einfaches Modell das Verst\u00e4ndnis erleichtern? Ganz und gar nicht: diese Werke Hahnemanns sind von Anfang bis Ende heute noch aktuelles Wissen, das die Studenten aus den genannten Quellen ziehen sollen. Was soll &#8218;in Beziehung setzen&#8216; hei\u00dfen? Sicherlich nicht, dass ein Gro\u00dfteil der Texte \u00fcberholt sei.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie hier (Link zwischenzeitlich erloschen &#8211; Admin 02.01.2019):<\/p>\n<blockquote>\n<p lang=\"de-DE\">Die Studenten und Studentinnen<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">erlangen die F\u00e4higkeit, ihre erworbenen Kenntnisse des Organon auf Behandlungssituationen zu \u00fcbertragen<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">erlangen die F\u00e4higkeit, ihre Kenntnisse aus &#8218;Chronische Krankheiten Band I&#8216; auf Behandlungssituationen zu \u00fcbertragen<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">&#8230;<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">erlangen die F\u00e4higkeit, die Theorie der chronischen Krankheiten und der Miasmen auf Patientenf\u00e4lle zu \u00fcbertragen<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p lang=\"de-DE\">Ergo: Anerkannte Wissenschaftler auf dem Gebiet der Hom\u00f6opathie kann es mangels entsprechender Forschungsaktivit\u00e4ten nicht geben &#8211; und wird es aus dem gleichen Grund auch in der Zukunft nicht geben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Erg\u00e4nzung 11.2.2014:<\/strong> Der folgende Abschnitt musste in die Vergangenheitsform\u00a0umgeschrieben werden, denn den Link gibt es wohl nicht mehr, das angesprochene Papier gibt es aber noch hier:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Auch die Traunsteiner Akademie hatte &#8218;Forschung&#8216; auf ihrem Programm. \u00d6ffnete man fr\u00fcher diesen Link\u00a0, dann erhielt man ein Bild von netten Damen, die vor einer Regalwand mit medizinischen B\u00fcchern stehen &#8211; und einen k\u00fcmmerlichen Link auf ein etwa eine DINA4-Seite langes Pamphlet \u00fcber die Arbeit von Prof. Hahn, die bereits <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=1576\">hier<\/a> im Blog untersucht wurde. Gut, nehmen wir an, das sei noch im Aufbau. Fragen wir auch nicht, welche Fachbibliothek ihre Pforten f\u00fcr dieses Foto ge\u00f6ffnet hat.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Wozu braucht man Forschung an einer Hochschule?<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dazu muss man die Frage kl\u00e4ren, was man von einem in &#8218;wissenschaftlicher Methodik kompetenten&#8216; Menschen erwartet. Was wird mit einem akademischen Grad des Bachelor of Science bescheinigt? Dies ist der niedrigste akademische Grad, das hei\u00dft, es kann sich nur um Basiskompetenzen handeln. Aber wozu braucht man das? Sicherlich kommt ein praktizierender Mediziner gleichg\u00fcltig welcher Disziplin kaum in die Verlegenheit, selbstst\u00e4ndig Forschungsarbeiten durchf\u00fchren zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine Suche nach einer Definition oder angemessenen Beschreibung dessen, was man als wissenschaftliche Kompetenz von einem Bachelor of Science erwarten kann, f\u00fchrt nicht unbedingt zum Erfolg. Es scheint sich um einen typischen Begriff zu handeln, der oft gebraucht wird, von dem mangels einer allgemein akzeptierten Definition allerdings jeder ein anderes Bild hat. Auf der Webseite des Stifterverbands f\u00fcr die deutsche Wissenschaft (<strong>Edit 12.04.2016<\/strong>: Link erloschen) findet man etwa folgende Aussage, Besseres war mit vertretbarem Aufwand nicht zu finden:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>[Die F\u00e4higkeit] Wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt aufzufinden, kritisch zu bewerten und danach zu handeln, ist eine zentrale Schl\u00fcsselkompetenz \u00e4rztlicher T\u00e4tigkeit und &#8222;evidenzbasierter Praxis&#8220; \u00fcberhaupt.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die wesentliche Qualifikation, so w\u00fcrde ich danach den Versuch einer Definition wagen, besteht darin, sich bei Bedarf L\u00f6sungen f\u00fcr in der Praxis auftretende unbekannte oder neue Fragestellungen erarbeiten zu k\u00f6nnen. Man muss neues Wissen aufsp\u00fcren, pr\u00fcfen, bewerten und einordnen k\u00f6nnen, nicht unbedingt eigene Forschungsarbeiten durchf\u00fchren. Dazu muss man \u00fcber gen\u00fcgend Skepsis verf\u00fcgen, um zun\u00e4chst naheliegende Schlussfolgerungen kritisch zu hinterfragen und Fehlschl\u00fcsse zu erkennen. &#8218;Warum ist das so?&#8216; &#8218;\u00a0K\u00f6nnte ich mich auch get\u00e4uscht haben?&#8216;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Normalerweise lernt man dies an Hochschulen auf Basis eines umfangreichen Grundlagenwissens durch selbstst\u00e4ndiges Arbeiten in Form von Seminar-, Projekt- und Studienarbeiten und stellt diese F\u00e4higkeit letztendlich in einer Abschlussarbeit unter Beweis. Je nach Fachgebiet sind diese Dinge unterschiedlich gewichtet, aber dies ist das Prinzip. Dabei arbeitet man an Themen, von denen man den L\u00f6sungsweg und die L\u00f6sung selbst zun\u00e4chst nicht wei\u00df und sich daher erarbeiten muss. Dass dies mittels Aufgabenstellungen nicht geht, die immer wieder nach dem gleichen Schema abzuarbeiten sind, d\u00fcrfte einleuchten. Die dazu notwendigen abwechslungsreichen Themen und immer wieder neuen Themen k\u00f6nnen demgem\u00e4\u00df weniger aus Fallstudien oder Arzneimittelpr\u00fcfungen bestehen, die nur in vergleichsweise geringem Umfang variieren. Letztendlich sind dies bekanntlich Dinge, die auch Heilpraktiker ohne Weiteres beherrschen (<a href=\"http:\/\/www.heilpraktikerverband.de\/naturheilkunde\/fallstudien.html\">Link<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.paracelsus-magazin.de\/alle-ausgaben\/1-heft-012009\/22-fallstudien-aus-der-hp-praxis.html\" class=\"broken_link\">Link<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.hikh.de\/seiten\/arzneimittelpruefung.php\">Link<\/a>). Ohne angemessene Forschungsaktivit\u00e4ten, die wie oben beschrieben\u00a0eine unermessliche F\u00fclle von immer neuen Aufgabenstellungen kreieren, gehen einem irgendwann die Themen f\u00fcr solche Arbeiten aus. Bei bis zu 56 Studenten pro Jahrgang ist der Bedarf daf\u00fcr in Traunstein schon ganz sch\u00f6n gro\u00df. Man wird nach relativ kurzer Zeit in einer Situation landen, in der die Studenten ihre selbstst\u00e4ndigen Arbeiten weitgehend mit den Funktionen des Kopierens und Einf\u00fcgens erledigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wie sagte Herr Rentsch, Leiter des Steinbeis-Transfer-Instituts Traunstein,\u00a0also der Tr\u00e4gergesellschaft der Akademie\u00a0in der Radiosendung im BR vom 27.1.2014 (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1vZWvO-AkL8\">Link<\/a>)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Forschung k\u00f6nnen wir nicht machen. Wir k\u00f6nnen Teilforschung machen. Wir hoffen (sic !, N. Aust), dass mit der Zeit auch\u00a0gewisse Dinge\u00a0passieren\u00a0k\u00f6nnen, aber es gibt Studienarbeiten wo entsprechende Arbeiten\u00a0gemacht werden k\u00f6nnen, auch bei uns, aber wir haben auch keine entsprechenden Ressourcen&#8216;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mehr ist dazu nicht zu sagen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Was m\u00fcssen die Studenten in Traunstein leisten?<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die hier verf\u00fcgbaren Beschreibungen der Studienmodule geben unter Anderem Aufschluss dar\u00fcber, welche Leistungen ein Student erbringen muss. Insgesamt werden au\u00dfer den m\u00fcndlichen und schriftlichen Pr\u00fcfungen<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">6 Transferarbeiten<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">2 Studien oder Projektstudienarbeiten<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">3 Referate im Zusammenhang mit obigen Arbeiten<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">gefordert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Im akademischen Betrieb ist der Begriff Transferarbeit vielleicht etwas ungew\u00f6hnlich. Dies steht im Zusammenhang mit dem Konzept der Steinbeis-Hochschule, das Studium praxisnah zu gestalten, indem die Studenten viel Zeit vor Ort (&#8218;Transferzeit&#8216;) verbringen, in diesem Fall wohl in Krankenh\u00e4usern, Arzt- oder Heilpraktikerpraxen. Transferarbeiten sind nichts anderes als strukturierte Arbeitsberichte, wie man die theoretisch erlernten F\u00e4higkeiten in die Praxis umgesetzt hat (<a href=\"http:\/\/www.tqu-group.com\/ifbe\/zertifizierung\/Ordnungen\/TAAnleitung.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a>). Entsprechend liegt der Schwerpunkt auch nicht auf dem selbstst\u00e4ndigen Erwerb neuen Wissens, sondern auf dem Durchf\u00fchren einer bekannten Vorgehensweise, gegebenenfalls auch unter schwierigen Umst\u00e4nden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Studien- oder Projektstudienarbeiten sind in den F\u00e4chern &#8218;Theorie und Praxis der Hom\u00f6opathie&#8216; und &#8218;Materia Medica&#8216; zu erstellen. Der Unterschied beider Arbeitstypen liegt darin, ob ein Student diese alleine erstellt oder ob sie in einer Gruppe angefertigt werden. Wollen wir wetten, ob da je etwas anders stattfinden wird als das Erstellen von Fallstudien (Theorie und Praxis der Hom\u00f6opathie) und Arzneimittelpr\u00fcfungen (Materia Medica)? F\u00fcr mehr und anspruchsvollere Themen fehlt die Basis. Wir hatten oben schon gesagt, dass dies Leistungen sind, die durchaus auch von Heilpraktikern erbracht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das war&#8217;s. Das ist die Sache mit dem Hochschulniveau und der wissenschaftlichen Kompetenz. Wie die Studenten diese erhalten sollen, ist mir nach dem Gesagten durchaus schleierhaft.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In den anderen F\u00e4chern scheint n\u00e4mlich der sture auf das Einstudieren vorgegebener Abl\u00e4ufe und Vermittlung lexikalischen Wissens ausgerichtete Unterricht im Vordergrund zu stehen, angereichert mit ein paar praktischen \u00dcbungen, um das Erlernte sicher abspulen zu k\u00f6nnen. Das Studium biete &#8218;Praxisreife. Wissen und Fertigkeiten, um kranke Menschen zu behandeln und zu begleiten&#8216; (Link). Wie sich dem Studenten das &#8218;wissenschaftliche Arbeiten, Grundlagen der Forschung und Einbeziehung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse&#8216; erschlie\u00dfen soll, ist an den Beschreibungen der Studieninhalte nicht zu erkennen. Oder hei\u00dft das nur, dass man die Ergebnisse der letzten Arzneimittelpr\u00fcfung auch noch auswendig lernen muss?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ach ja, habe ich&#8217;s doch fast \u00fcbersehen, da gibt es ja ein ganzes Modul mit der Bezeichnung &#8218;Forschung und Versuchsplanung&#8216; (Link zwischenzeitlich erloschen &#8211; Admin &#8211; 02.01.2019). Innerhalb von 80 Stunden Unterricht und 144 Stunden Selbstlernzeit und nochmals 80 Stunden Transferzeit (wo sollen die denn erbracht werden?) lernen die Studenten alles \u00fcber die klinische Vergleichsstudie. Studiendesign und Statistische Auswertung, Erhebungsmethoden und Auswerteverfahren, Evidenzbasierung von Studienergebnissen und die Besonderen Problemstellungen der Forschung in der Hom\u00f6opathie (Verblindung, Standardisierung der Daten) und noch einiges mehr. Insgesamt 14 verschiedene Inhaltspunkte und 18 verschiedene Lernergebnisse, Kompetenzen und Schl\u00fcsselkompetenzen. Es geht wohl darum, Studien, die f\u00fcr die Hom\u00f6opathie positiv ausgegangen sind, als solche zu erkennen und f\u00fcr die anderen Argumente zu finden, warum dies nicht der Fall war. Jedenfalls ist kaum glaubhaft, dass die Studenten darauf vorbereitet werden sollen, selbstst\u00e4ndig eine klinische Vergleichsstudie durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Grunds\u00e4tzlich ist ja nichts dagegen zu sagen, wenn jemand theoretisch lernt, wie Schwimmbewegungen auszuf\u00fchren sind und worauf es ankommt, wenn man im Wasser ist. Es ist sicher auch kein gro\u00dfer Schaden, wenn jemand, der dies ohne je im Wasser gewesen zu sein, hinter sich gebracht hat, glaubt, er k\u00f6nnte schwimmen. Problematisch ist nur, wenn man einem solchen Kandidaten bescheinigt, er k\u00f6nnte &#8218;auf Hochschulniveau&#8216; schwimmen &#8211; und der Rest der Welt verl\u00e4sst sich darauf und stellt den Absolventen als Rettungsschwimmer ein.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Steinbeis-Konzept<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zum Abschluss m\u00f6chte ich allerdings darauf hinweisen, dass das Ausbildungskonzept der Steinbeis-Stiftung prinzipiell durchaus erfolgreich sein kann, in Traunstein aber offenbar karikiert wird. Gerade bei uns in Baden W\u00fcrttemberg gibt es die nach den gleichen Ideen aufgebauten Dualen Hochschulen, bei denen die Studenten bei einem Arbeitgeber angestellt sind und alle drei Monate zwischen Hochschule und Einsatz beim Arbeitgeber wechseln. Praktika, Studien- und Abschlussarbeiten werden in dem Ausbildungsbetrieb durchgef\u00fchrt, das theoretische Wissen wird an der Hochschule vermittelt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Absolventen sind recht beliebt, denn sie sind nach dem Abschluss gleich in der t\u00e4glichen Betriebspraxis als Ingenieure einsetzbar. Im Gegensatz zu manchen Ingenieuren mit Universit\u00e4tsabschluss, vollgepackt mit einem Haufen theoretischem Wissen &#8211; aber nicht in der Lage, ihr Anliegen an Kunden oder Lieferanten in einem Gesch\u00e4ftsbrief klar auszudr\u00fccken.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Trotz eines erkennbaren Ausbaus des Lehrk\u00f6rpers gibt es von au\u00dfen betrachtet immer noch Probleme hinsichtlich der Qualifikation der Dozenten als Hochschullehrer. Gerade in den hom\u00f6opathischen Kernf\u00e4chern ist der Mangel an wissenschaftlich ausgewiesenem Personal eklatant. Es liegt die Vermutung nahe, dass dies daran liegt, dass es auf dem Gebiet der Hom\u00f6opathie keine ausgewiesenen Wissenschaftler geben kann &#8211; weil trotz der erheblichen Anzahl offener Fragestellungen zur Wirkungsweise der Hom\u00f6opathie keine Grundlagenforschung betrieben wurde und wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ebenfalls mangels Forschung ist absehbar, dass man in Traunstein auch nicht in der Lage sein wird, eine hinreichende Vielfalt an Themen f\u00fcr selbstst\u00e4ndige Arbeiten zu bieten, die die Studenten auch entsprechend fordern, um ihnen eine grundlegende wissenschaftliche Qualifikation zu vermitteln. Diese m\u00fcsste daraus bestehen, sich selbst neues Wissen erschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen und dabei Fehlschl\u00fcsse weitgehend zu vermeiden. Das Instrumentarium der Hom\u00f6opathie, Fallstudien und Arzneimittelpr\u00fcfungen, ist schlie\u00dflich auch in der Ausbildung und der praktischen T\u00e4tigkeit von Heilpraktikern nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches und von daher nicht als akademisches Niveau einzustufen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Es bleibt folglich immer noch die Frage offen, wo denn die Qualifikation, die man mit dem Bachelor of Science als vorhanden bescheinigen will, eigentlich herkommen soll. Es bleibt zu hoffen, dass auch die Akkreditierungsagentur, die den Studiengang evaluiert, das genauso sieht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit ein paar Tagen hat die Hom\u00f6o-Akademie Traunstein einen professionelleren Internetauftritt (Link zwischenzeitlich erloschen &#8211; Admin &#8211; 02.01.2019). Neu sind Beschreibungen des Studiums zum Download hinzugekommen und der Lehrk\u00f6rper hat sich stark ver\u00e4ndert. 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