{"id":1200,"date":"2013-11-17T20:44:48","date_gmt":"2013-11-17T18:44:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1200"},"modified":"2013-11-18T14:47:59","modified_gmt":"2013-11-18T12:47:59","slug":"was-ein-homoeopath-so-schreibt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1200","title":{"rendered":"Argumente f\u00fcr Tierhom\u00f6opathie&#8230;"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1200\" data-timestamp=\"1384786079\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1200\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 97<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1200&text=Argumente%20f%C3%BCr%20Tierhom%C3%B6opathie%E2%80%A6\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>\u00a0&#8230; h\u00e4lt man mitunter kaum f\u00fcr m\u00f6glich. Bisher hatten wir uns auf diesem Blog mehr auf dem akademischen Niveau bewegt, indem wir uns zumeist mit\u00a0 Forschungsergebnissen besch\u00e4ftigt haben, die in\u00a0wissenschaftlichen Fachzeitschriften ver\u00f6ffentlicht worden sind. Eine Leserin hat mich jetzt auf einen Aufsatz aufmerksam gemacht, den ein hom\u00f6opathisch arbeitender Tierarzt in einem an Hundehalter gerichteten Magazin ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<p>In der Tat str\u00e4uben sich einem die Haare dar\u00fcber, was ein akademisch ausgebildeter Mensch so von sich geben kann. Hier geht es zwar wieder einmal um Hunde, aber\u00a0Aufbau und Inhalt der Argumentation findet man durchaus auch bei Human-Hom\u00f6opathen wieder, so dass sich eine Auseinandersetzung mit dem Text lohnt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Artikel ist in &#8218;WUFF-Online&#8216; erschienen, einer Publikation, die sich mit allgemeinen Themen rund um den Hund eben an den Hundefreund richtet. In diesem Umfeld haben die Aussagen eines promovierten Veterin\u00e4rs durchaus Gewicht. Der gr\u00f6\u00dfte Anteil der Leser d\u00fcrfte kaum darin ge\u00fcbt sein, pseudowissenschaftliches Geschwurbel als das zu erkennen, was es ist, und die Aussagen zu hinterfragen.<\/p>\n<p>Aber auch diese Erg\u00fcsse sind Quellen, aus denen sich m\u00f6gliche Patienten informieren, h\u00f6chst wahrscheinlich sogar in wesentlich gr\u00f6\u00dferem Umfang als durch seri\u00f6se Ver\u00f6ffentlichungen zum Thema. Es ist durchaus zum Verzweifeln, mit welcher Leichtigkeit Vertreter der Hom\u00f6opathie ein gro\u00dfes Publikum erreichen k\u00f6nnen, welchen Aufwand wir aber, die wir versuchen objektiv zu informieren, treiben m\u00fcssen, um unsere Leser zu erreichen.<\/p>\n<p>Im Folgenden ist der Text des Originalartikels komplett wiedergegeben, meine Anmerkungen dazu finden sich<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; einger\u00fcckt in kursiver Schrift<\/em><\/p>\n<p>unmittelbar unter den betreffenden Textpassagen.<\/p>\n<p>Die Fairness gebietet es, dass der Autor des Artikels dar\u00fcber informiert wurde, dass dieser Blogbeitrag hier erschienen ist, und dass er selbstverst\u00e4ndlich per Kommentar zu meinen Ausf\u00fchrungen Stellung nehmen kann, die ich ebenso selbstverst\u00e4ndlich nicht weiter redigiere<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; Beginn der Textbesprechung<\/p>\n<p><strong>Hom\u00f6opathie &amp; Placeboeffekt<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Kritiker der Hom\u00f6opathie werden nicht m\u00fcde, auf den Placeboeffekt hinzuweisen, wenn es um die Erkl\u00e4rung der Wirkung dieser Heilmethode geht.<br \/>\nDieser Umstand hat Tierarzt Dr. Michael Fischer dazu veranlasst, sich kritisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nach 35 Jahren Erfahrung mit Hom\u00f6opathie in der Veterin\u00e4rmedizin erlaube ich mir, Ihnen, werte Leser, meine Gedanken dazu mitzuteilen. Ich beziehe mich dabei auf die Definition von Placebo bei Wikipedia. \u00adBetrachten wir diese nun konkret St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u201eEin Placebo \u2026 ist ein Scheinarzneimittel, welches \u00adkeinen Arzneistoff enth\u00e4lt und somit auch keine durch einen \u00adsolchen Stoff verursachte pharmakologische Wirkung<br \/>\nhaben kann.\u201c (Wikipedia)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Die Definition von Placebo ist ziemlich nebens\u00e4chlich, wenn man \u00fcber den Placeboeffekt schreibt. Das Placebo ist nur der Namensgeber f\u00fcr diesen Effekt, hat aber selbst wenig mit dem Effekt zu tun.<\/em><\/p>\n<p><strong>Wirkung durch immaterielle Kr\u00e4fte<\/strong><br \/>\nNiemand hat je behauptet, dass die Hom\u00f6opathie eine durch einen Arzneistoff verursachte pharmakologische Wirkung habe. Im Gegenteil: Die Hom\u00f6opathie definiert sich \u00fcber die Wirkung ohne Materie.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Eine Wirkung ohne Materie gibt es nach allen Erkenntnissen der Physik nicht. Materie ruft Kr\u00e4fte hervor (atomare Anziehungskr\u00e4fte, Magnetismus, elektrische Kr\u00e4fte, Gravitation), die auf andere Materie wirken k\u00f6nnen. F\u00fcr alles andere liegen auch nicht die geringsten Hinweise vor &#8211; au\u00dfer den bislang v\u00f6llig unbewiesenen Behauptungen der jeweiligen Verfechter solcher Lehren. Der Glaube an Geister und Gespenster hat genau die gleichen Grundlagen wie diese.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Wem ein Beweis gelingen w\u00fcrde, dass\u00a0solche Dinge real existieren, der k\u00f6nnte alle Wissenschaftspreise der Welt abr\u00e4umen, sich die von James Randi ausgelobte Million US-Dollar auszahlen lassen sowie andere von den diversen Skeptikerorganisationen ausgesetzten Preise. Allein, bisher sind alle diesbez\u00fcglichen Versuche gescheitert.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Insofern gibt es eine Parallele zur Placebo-Wirkung. Von den Kritikern wird behauptet, ein hom\u00f6opathisches Arzneimittel (vor allem in Hoch\u00adpotenz) k\u00f6nne nicht wirken, weil es kein Molek\u00fcl des \u00adAusgangsstoffes mehr enthalte. Deshalb k\u00f6nne es sich nur um eine Placebo-Wirkung handeln. Wie jetzt? Also doch eine \u00adWirkung, n\u00e4mlich eben als Placebo? Im Placebo ist aber auch kein Wirkstoffmolek\u00fcl enthalten und trotzdem wird eine Wirkung anerkannt! Wor\u00fcber diskutieren wir \u00adeigentlich? Geht es darum, ob Hom\u00f6opathie wirkt, oder darum, wie sie wirkt?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Dem Verfasser sollte eigentlich der Unterschied zwischen einer spezifischen Arzneiwirkung und einem unspezifischen Effekt bekannt sein. Immerhin verf\u00fcgt er \u00fcber einen Doktorgrad. Oder wird hier die Verwirrung durch das Durcheinanderwerfen von Oberbegriffen (&#8218;Wirkung&#8216;) aber unterschiedlicher Detailinhalte gezielt eingesetzt?<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Hom\u00f6opathie \u2013 nur als Placebo anerkannt?<\/strong><br \/>\nNehmen wir einmal an, dass die Wirkung der Hom\u00f6opathie anerkannt ist, wenn auch nur als Placebo.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Eine behauptete Wirkung ist nachgewiesen oder sie ist es nicht. Andere M\u00f6glichkeiten gibt es nicht. Eine &#8218;Anerkennung&#8216; einer Wirkung, was eher nach einem individuellen Beschluss klingt, den man treffen kann oder auch nicht, gibt es nicht.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dann geht es also darum, wie wirkt sie. Hahnemann, der Begr\u00fcnder dieser Heil\u00admethode, spricht von einer \u201egeist\u00adartigen\u201c Wirkung. Nat\u00fcrlich meint er damit nicht das Schlossgespenst, sondern eine immaterielle Kraft, die jeder Zelle innewohnt und auch lebloser Materie, wie z.B. mineralischen Substanzen, etwa Quarz oder Metallen, wie Eisen. Es handelt sich dabei quantenphysikalisch um biologisch wirksame elektromagnetische Schwingungen, die Information \u00fcbertragen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Geschwurbel. Hat der Autor wirklich verstanden, was er da schreibt? Quantenphysik ist Quantenphysik und spielt sich von daher in Gr\u00f6\u00dfenordnungen ab, in der es keine Biologie gibt. Wassermolek\u00fcle, oder besser noch Elektronen oder gar Photonen, leben nicht.\u00a0Die Atome, aus denen wir bestehen, sind einige Milliarden Jahre alt und werden nach dem in ihren Zeitma\u00dfst\u00e4ben gemessenen kurzen Gastspiel in unseren K\u00f6rpern auch noch weitere Milliarden Jahre existieren. Quantenphysik besch\u00e4ftigt sich damit, was die Atome zusammenh\u00e4lt, nicht wie sie in irgendwelchen Systemen wirken.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Was sind &#8218;biologisch wirksame elektromagnetische Schwingungen, die Informationen \u00fcbetragen&#8216;? Wenn es\u00a0so etwas\u00a0tats\u00e4chlich gibt, dann m\u00fcssen diese Ph\u00e4nomene die Gr\u00f6\u00dfenordnungen, die in der Quantenphysik ein Rolle spielen, deutlich hinter sich gelassen haben, um eine biologische Wirkung zu erzielen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">So, wie ein TV-Ger\u00e4t nicht-materielle Informationen \u00fcbertr\u00e4gt<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Unsinn: Elektromagnetische Schwingungen und Wellen, die ein Fernseher verarbeitet, geh\u00f6ren sehr wohl zu den materiellen Dingen, da sie zur Entstehung materieller Vorg\u00e4nge bed\u00fcrfen, etwa des Flusses eines elektrischen Stromes. Wer sich davon \u00fcberzeugen will, dass da nichts immaterielles dahintersteckt, sollte einmal\u00a0eine Sendeanlage\u00a0besichtigen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">(Sie k\u00f6nnen den Fernseher zerlegen und chemisch analysieren, Sie werden die Nachrichten und die Schauspieler des Kriminal\u00adfilms nicht finden),<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Unsinn hoch drei. Der Fernseher erzeugt auf dem Bildschirm eine zun\u00e4chst bedeutungslose und beliebige Menge von bunten Punkten, die wir erst in unserem Kopf zu einem Bild zusammenf\u00fcgen und mit Bedeutung assoziieren, z. B. mit einem traurigen oder freundlichen Gesicht. Sorry, welches geistige Niveau unterstellt der Autor denn seinen Lesern?<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">so transportiert das L\u00f6sungsmittel die Schwingung der Arznei und deshalb finden Sie auch keine chemische Substanz, weil es sich um eine physikalische Wirkung handelt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; &#8230; die, wie oben ausgef\u00fchrt, ohne Materie nicht denkbar ist.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Informationen werden in der Technik stets in Form von Schwingungen, Magnetfeldern etc. \u00fcbermittelt<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Unsinn. Es gibt so viele verschiedene M\u00f6glichkeiten, Informationen zu \u00fcbertragen, wie es physikalische Erscheinungen gibt. Akustik, Optik, Mechanik, Hydraulik, Pneumatik etc. werden entsprechend eingesetzt &#8211; und innerhalb dieser Felder noch eine Vielzahl unterschiedlicher Effekte.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u2013 nur bei belebter Materie sollte das lt. Kritikern der Hom\u00f6opathie nicht funktionieren? Es ist bereits seit ca. 40 Jahren nachgewiesen, dass die K\u00f6rperzellen durch Bio-Photonen, das sind kleinste Lichtteilchen ohne Masse, miteinander kommunizieren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Tats\u00e4chlich? Ich dachte, das geht im Wesentlichen \u00fcber elektrische Impulse, die von den Nerven \u00fcbertragen werden, oder \u00fcber Botenstoffe, die Rezeptoren beeinflussen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Was hei\u00dft &#8218;kommunizieren&#8216;? Nicht jeder Austausch- oder Transportprozess ist gleich eine Kommunikation. Oder &#8218;kommuniziert&#8216; eine Regenwolke \u00fcber die Regentropfen selektiv\u00a0mit der unter ihr liegenden Stra\u00dfe, die auf diese Nachricht dadurch reagiert, dass sie nass wird?<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">So viel zur wissenschaftlichen \u00adTheorie, die die Kritiker der Hom\u00f6opathie, obwohl sie sich auch als Wissenschaftler bezeichnen, offenbar nicht kennen (wollen).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt;Wie bitte? Was von dem bisherigen Text war eine wissenschaftliche Theorie oder gar eine Auseinandersetzung mit einer solchen? <\/em><em>Sollte dies der Versuch einer Abhandlung \u00fcber die wissenschaftlichen Grundlagen der\u00a0evidenzbasierten Medizin gewesen sein? Dann ist das aber sehr, sehr d\u00fcrftig ausgefallen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Placebo vs. Hom\u00f6opathie<\/strong><br \/>\nNun m\u00f6chte ich die Wirkung von hom\u00f6opathischen Arzneien noch der Wirkung von Placebos gegen\u00fcber\u00adstellen. Zum Placebo hei\u00dft es bei Wikipedia weiter: \u201eDie positive Erwartungshaltung gegen\u00fcber einer Behandlung wird von vielen Placeboforschern als wichtigste Voraussetzung f\u00fcr das Auftreten eines Placeboeffektes betrachtet.\u201c (Wikipedia)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt;\u00a0Die Voraussetzung f\u00fcr eine positive Erwartungshaltung ist allerdings, dass der\u00a0Patient eine Heilbehandlung auch als solche erkennen kann. Ohne dieses Erkennen k\u00f6nnte er wohl kaum eine positive Erwartungshaltung entwickeln.\u00a0Das d\u00fcrfte bei einem Hund in der Tierarztpraxis tats\u00e4chlich nur in geringem Umfang gegeben sein.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das w\u00fcrde bedeuten, dass ein Hund, der in der tier\u00e4rztlichen Ordination hechelnd und sabbernd vor Angst Untersuchungen und letztlich noch eine (hom\u00f6opathische) Injektion \u00fcber sich ergehen lie\u00dfe, anschlie\u00dfend mit einer positiven Erwartungshaltung nach Hause geht und deshalb gesund wird \u2026<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Nat\u00fcrlich nicht.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u201eZu den Faktoren, die die Erwartungshaltung beeinflussen, geh\u00f6ren auch das Verhalten, der berufliche Status oder der gute Ruf des Behandlers. Einen Behandler, der sich f\u00fcr den \u00adPatienten Zeit nimmt, empathisch auf den Patienten eingeht und sich von seiner Behandlung \u00fcberzeugt zeigt, st\u00e4rkt die Erwartungshaltung des Patienten.\u201c (Wikipedia)<br \/>\nEin Hund, der nichts anderes will als aus der Ordination hinaus, soll es sch\u00e4tzen, wenn sich der Tierarzt besonders viel Zeit f\u00fcr ihn nimmt? Oder ist es doch der gute Ruf des Behandlers?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Klar, das sind alles Dinge, die ein Erkennen der Bedeutung dieser Merkmale voraussetzen. Das kann ein Hund, wie schon gesagt,\u00a0wohl kaum leisten.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u201eDes weiteren haben Behandlungs\u00admodalit\u00e4ten Einfluss auf die Erwartungshaltung. Invasive Ma\u00dfnahmen wie Injektionen oder operative \u00adEingriffe wecken eine gr\u00f6\u00dfere Erwartungshaltung als die orale Verab\u00adreichung von Medikamenten, beziehungsweise Placebos.\u201c (Wikipedia)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Meiner bescheidenen Erfahrung nach wecken Injektionen bzw. alle Manipulationen vor allem Angst bei Tieren, weil sie ja nicht wissen, was mit ihnen geschieht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; dito, siehe oben.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u201eExperimentell konnte 2008 nachgewiesen werden, dass auch allein der angegebene Preis eines Scheinpr\u00e4parates die Placebowirkung beeinflusste. Ein angegebener hoher Preis bewirkte dabei einen st\u00e4rkeren Placebo-Effekt als ein geringerer Preis.\u201c (Wikipedia)<br \/>\nJetzt ist das R\u00e4tsel gel\u00f6st \u2026!<br \/>\nAlso ganz im Ernst, verehrte Kritiker, das kann wohl nicht Euer Ernst sein, dass dieser Placebo-Effekt der Grund f\u00fcr Ver\u00e4nderungen im k\u00f6rperlichen und seelischen Befinden eines Tieres nach einer hom\u00f6opathischen Behandlung sein soll!?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Also ganz im Ernst, lieber Autor, ist jetzt dieses hier ganz belanglose Prinzip nicht langsam zur Gen\u00fcge totgeritten? Nat\u00fcrlich treffen die auf den Menschen bezogenen Aussagen zum Placeboeffekt aus der Wikipedia auf Hunde nicht zu. Es ist ein recht einfacher Trick, etwas argumentativ zu widerlegen, was niemand je ernsthaft in Erw\u00e4gung gezogen hat, und dies dann als &#8218;Beweis&#8216; oder \u00e4hnlich zu verwenden. Solches kann nur bei Lesern funktionieren, die nicht mit der Materie vertraut sind. Billige Rhetorik also.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Warum zitieren Sie nicht die folgende Passage aus dem gleichen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Placeboeffekt\">Wikipedia-Artikel<\/a>, aus dem Sie sich so ausgiebig bedienen:<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8222;Placebowirkungen sind auch bei Tieren bekannt und Forschungsgegenstand. Neben dem erw\u00e4hnten Rattenexperiment zur Immunsuppression wurde Konditionierung in Bezug auf<\/em>\u00a0Morphine (bereits von Pawlow) und Insulin gezeigt. Ob ein Erwartungsmodell auf Tiere \u00fcbertragbar ist, wurde bisher nicht empirisch untersucht. Konditionierung wie Erwartungen beruhen auf Erfahrung und Lernen. Somit sind diese beiden plausiblen Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze beschr\u00e4nkt auf wiederholte Behandlungen mit deutlicher Besserung. (&#8230;) W\u00e4hrend die Rolle von\u00a0Opioiden (&#8230;) f\u00fcr Placeboph\u00e4nomene bei Tieren unbekannt ist, gibt es viele Studien zur Wirkung menschlichen Kontakts auf den physiologischen Zustand und die Gesundheit von Tieren.&#8220;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Einfluss der Halter als Placebo-Wirkung f\u00fcr den Hund?<\/strong><br \/>\nAber so schnell geben sich die kritischen Geister nicht geschlagen. Der placeboartige Einfluss auf das Tier und auch auf S\u00e4uglinge und Kleinkinder k\u00e4me vom Besitzer bzw. den Eltern auf Grund deren Erwartungshaltung, sind sie \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; siehe das Wikipedia-Zitat oben.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hei\u00dft das, dass diese Personen urspr\u00fcnglich gar nicht erwartet hatten, dass eine schul\u00admedizinische Behandlung wirkt? Sonst m\u00fcsste ja der gleiche Effekt eintreten wie bei der Hom\u00f6opathie. Warum aber, bitte sch\u00f6n, gehen sie dann zuerst zum Schulmediziner mit negativer Erwartung und dann erst zum Hom\u00f6opathen, wo sie an eine Heilung glauben?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Hei\u00dft das ganz sicher nicht. Diese Argumentation setzt voraus, dass der auf einem Erkennen der Heilbehandlung beruhende Placeboeffekt der einzige Mechanismus w\u00e4re, der zur Genesung f\u00fchrt. Diese Behauptung ist jedoch ebenfalls von niemandem aufgestellt worden.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Also gut, sei dem, wie es sei, aber wo ist hier die chemische Formel, der Stoff, der einzig und alleine wirken kann? Oder wirkt in diesem Fall wieder eine nicht-materielle Kraft, die der Hom\u00f6opathie abgesprochen wird? Wird hier der Placebo-Effekt mit eben dem Prinzip erkl\u00e4rt, das die \u00adWirksamkeit der hom\u00f6opathischen Arznei widerlegen soll?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Hier wirkt keine nicht-materielle Kraft, die es &#8211; siehe oben &#8211; nicht gibt. Welche materiellen (!) Prozesse bei kognitiven und emotionalen Prozessen ablaufen, ist offenbar gerade Gegenstand intensiver Forschung, \u00fcber die man in den Medien hin und wieder informiert wird, z. B. <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-103361816.html\">hier<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-65169783.html\">hier<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-63806957.html\">hier<\/a>. Man erspare mir allerdings, den\u00a0Stand der Forschung\u00a0zu beschreiben, denn mein Verst\u00e4ndnis dieser Dinge ist nicht besser ausgepr\u00e4gt als das des Autors zur Quantenphysik.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dass die geistige Haltung des Besitzers die Gesundheit seines Sch\u00fctzlings beeinflusst, das wird f\u00fcr m\u00f6glich gehalten, aber, dass die potenzierte Arznei nach dem gleichen Prinzip (Resonanz \u2013 siehe unten) eine Heilkraft auf den Organismus aus\u00fcben k\u00f6nnen soll, dar\u00fcber am\u00fcsiert man sich in vermeintlich wissenschaftlichen Kreisen!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; \u00dcber diese Gedankenkette kann man sich in der Tat am\u00fcsieren. Ist es in der Veterin\u00e4rmedizin tats\u00e4chlich unbekannt, dass die &#8218;geistige Haltung&#8216; eines Individuums, hier eines Hundehalters, sich in seinem Verhalten niederschl\u00e4gt, auf das dann ein anderes Individuum, hier sein Hund, reagiert? Wird in der Veterin\u00e4rmedizin tats\u00e4chlich die Wichtigkeit der Beziehung zwischen Mensch und Hund in diesem Ausma\u00df geleugnet?<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Quantenphysik hat da kein Problem, f\u00fcr sie gibt es Kraftfelder, die mit anderen Kraftfeldern, die in der gleichen Frequenz schwingen, in Resonanz treten k\u00f6nnen, also im Takt mitschwingen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Die Quantenphysik kann kein Problem haben, denn dies ist keine Person. Wohl aber scheint der Autor ein Problem mit der Quantenphysik zu haben. Die Dimensionen, in denen sich quantenmechanische Effekte abspielen sind um einige Zehnerpotenzen kleiner als bei den f\u00fcr uns relevanten physikalischen, chemischen und biologischen Effekten. Einen Eindruck davon, welcher gigantische apparative Aufwand notwendig ist, um sich experimentell dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung zu n\u00e4hern, kann man der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/CERN\">Wikipedia<\/a> zum Thema CERN entnehmen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein Beispiel daf\u00fcr, das viele aus der Schulphysik kennen werden, ist das Verhalten von Stimmgabeln desselben Tones. Wird eine von ihnen angeschwungen, beginnen nach \u00adkurzer Zeit die anderen im Raum mitzuschwingen. Aber vielleicht ist auch die Quantenphysik keine Wissenschaft, wer wei\u00df?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Eine angeregte Stimmgabel erzeugt Schallwellen, also Schwankungen im Luftdruck, die geeignet sind, materielle (!) periodische Kr\u00e4fte auf einen anderen K\u00f6rper zu \u00fcbertragen. Hat der die gleiche Eigenfrequenz, dann kommt es zur Resonanz. Das hat nichts mit Quantenmechanik zu tun. Au\u00dfer nat\u00fcrlich, dass alle diese Objekte nicht existieren w\u00fcrden, wenn es die Ph\u00e4nomene nicht g\u00e4be, mit denen sich die Quantenphysik besch\u00e4ftigt.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Unterschiede Hom\u00f6opathie zu \u00adPlacebo<\/strong><br \/>\nNoch einige theoretische \u00dcberlegungen zum Placebo, dann komme ich zur Praxis. Die Hom\u00f6opathie folgt gewissen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, z.B., dass es sehr h\u00e4ufig zuerst zu einer Verst\u00e4rkung der Beschwerden, der sogenannten Erstreaktion, kommen kann, bevor die andauernde Besserung\/Heilung einsetzt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; &#8230; wobei man diese Dinge unterschiedlich interpretieren kann. Bei der Erstverschlechterung kann es sich auch um eine Verschlimmerung der unbehandelt gebliebenen Beschwerden handeln, bevor die Heilungsmechanismen eintreten, die hier noch gar nicht angesprochen wurden. Der nat\u00fcrliche Krankheitsverlauf etwa oder die normale Schwankung des Befindens bei chronischen Beschwerden.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das gibt es beim Placebo nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Was zu beweisen w\u00e4re.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Au\u00dferdem wirkt in der Hom\u00f6opathie nicht immer die erste verordnete Arznei, sondern oft erst die zweite oder dritte, eben die richtige.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Oder\u00a0sie wirkt &#8211; vermeintlich &#8211; erst dann, wenn\u00a0die f\u00fcr den nat\u00fcrlichen Krankheitsverlauf ben\u00f6tigte Zeit verstrichen ist<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Das Versagen einer Behandlung f\u00f6rdert aber wohl kaum die positive Erwartungshaltung von Patient oder Tierhalter, was aber f\u00fcr den Placebo-Effekt notwendig ist (siehe oben)!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Hat eine (richtig gew\u00e4hlte) hom\u00f6opathische Arznei eine erw\u00fcnschte Wirkung und l\u00e4sst diese Wirkung nach einiger Zeit nach, so stellt sie sich nach \u00adWiederholung der Gabe derselben Arznei wieder ein, oft sogar st\u00e4rker und l\u00e4nger anhaltend. Beim Placebo nimmt der Effekt in so einem Fall jedoch deutlich ab.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Was ebenfalls nur eine unbelegte\u00a0Behauptung ist.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Abschlie\u00dfend aber das st\u00e4rkste Argument: Viele Tierhalter haben mir nach erfolgreicher Behandlung gestanden, dass sie nicht an eine positive \u00adWirkung geglaubt h\u00e4tten, sondern nur gekommen w\u00e4ren, weil irgend jemand sie dazu gedr\u00e4ngt h\u00e4tte und sie halt das auch noch versuchen wollten, um sich keinen Vorwurf machen zu m\u00fcssen! Die laut Definition unabdingbare \u00adpositive Erwartungshaltung hatte also definitiv gefehlt, daher kann es keinen Placebo-Effekt gegeben haben!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Dies beweist nur, dass der auf der Erwartungshaltung beruhende Placeboeffekt nicht zum Tragen gekommen ist, was aber auch niemand ernsthaft unterstellt hat.\u00a0Daraus folgt aber noch lange nicht zwangsl\u00e4ufig, dass es das hom\u00f6opathische Mittel gewesen sein muss, das gewirkt hat, siehe unten.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Hom\u00f6opathie ist kein Placebo<\/strong><br \/>\nFazit: die Hom\u00f6opathie kann mit \u00adPlacebo nicht erkl\u00e4rt werden!<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Jedenfalls nicht mit dem auf das Erkennen basierenden Placeboeffekt, wie ihn der Autor hier verwendet. Dass es auch andere Bedeutungen des Wortes &#8218;Placeboeffekt&#8216; gibt, kann man dem vom Autor ausgiebig zitierten Wikipedia-Artikel entnehmen. Eine etwas ausf\u00fchrlichere Abhandlung als\u00a0an dieser Stelle\u00a0m\u00f6glich findet sich <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=1072\">hier<\/a> auf diesem Blog.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr alle, die jetzt noch daran zweifeln, dass die Hom\u00f6opathie wirkt, habe ich zum Schluss ein Fallbeispiel (eines von \u00advielen!).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Hier begeht jetzt der Autor seinen eigentlichen logischen Fehlschluss. Diese Argumentation setzt voraus, dass es in der betrachteten Behandlungssituation entweder den auf das Erkennen der Behandlung basierenden Placeboeffekt gibt oder die Wirkung des hom\u00f6opathischen Medikaments &#8211; sonst nichts.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Das aber ist ein Irrtum!\u00a0 Das kann man leicht feststellen, wenn man \u00fcberlegt, wie denn die Tiere\u00a0w\u00e4hrend der\u00a0Jahrmillionen, bevor es die Veterin\u00e4rmedizin gab, ihre Krankheiten und Beschwerden \u00fcberwunden haben. Oder widerspricht die Einsicht, dass Tiere und Pflanzen in der Natur von Krankheiten und\u00a0Leiden heimgesucht werden, dem in der Alternativmedizin besonders gerne gepflegten Weltbild einer idyllischen und sanften Natur? Wenn dieses Bild zutr\u00e4fe, wie haben dann die ganzen existierenden Krankheitserreger und Parasiten die Evolution \u00fcberlebt?<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>F\u00fcr eine ausf\u00fchrlichere Betrachtung der Heilungsursachen sei auf <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=1176\">diesen<\/a> Beitrag hier im Blog verwiesen.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die 3-j\u00e4hrige Pudelmix-H\u00fcndin Buffi wird mir im Juli 2008 wegen Stubenunreinheit, Hyperaktivit\u00e4t, \u00c4ngstlichkeit und Schreckhaftigkeit mit hysterischem Bellen und Neigung zu Erbrechen und Durchfall, sowie nerv\u00f6sem Harnabsatz in kurzen Intervallen vorgestellt. Schon nach der ersten hom\u00f6opathischen Behandlung war die H\u00fcndin deutlich entspannter, bellte viel weniger, und sowohl die Unreinheit als auch die Verdauungsst\u00f6rungen waren weg. Nach vier Wochen sah ich sie erneut, weil sie wieder nerv\u00f6ser wurde. Die zweite Behandlung \u00adbrachte Zufriedenheit f\u00fcr alle Beteiligten fast eineinhalb Jahre lang. Dann stellte sich neuerlich nerv\u00f6ser Durchfall und \u00e4ngstliche Hysterie mit Bellen wegen Nichtigkeiten ein. Die Verdauung hatten wir sofort wieder im Griff, auch die Stubenunreinheit, die sporadisch wieder auftauchte, ist seitdem vorbei. Die Angst und Schreckhaftigkeit sind bis heute wesentlich besser, ob sie jemals ganz verschwinden werden, kann ich nicht sagen. Da wird wohl auch eine erbliche Komponente im Spiel sein, die auch die Hom\u00f6opathie nicht ganz ausschalten kann. Die Besitzerin ist jedoch gl\u00fccklich und kann mit dem erreichten Zustand gut leben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Alles sehr r\u00fchrend und gerade richtig f\u00fcr das Herz der Leser dieser Zeitschrift, weniger allerdings f\u00fcr deren Verstand. Der aufgekl\u00e4rte Leser w\u00fcrde sich zum Beispiel fragen, ob denn das, was der Autor hier beschreibt, immer eintritt. Bei wie vielen Hunden mit gleichen Symptomatik hat die Behandlung nicht geholfen? Wieviele Hunde gleicher Symptomatik sind auch ohne Medikament gesund geworden? Ohne diese Aussagen ist der Einzelfall als Nachweis wertlos.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Beispiel: Helmut Schmidt, der ehemalige Bundeskanzler, raucht zeit seines Lebens eine unglaubliche Menge von Zigaretten der \u00fcbelsten Sorte (mit Menthol), und ist heute im Alter von 94 Jahren k\u00f6rperlich und geistig noch erstaunlich fit. Welche R\u00fcckschl\u00fcsse kann man daraus hinsichtlich der positiven Wirkung von Mentholzigaretten auf den menschlichen Organismus ziehen?<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>Eben<\/em>.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was ist die schulmedizinische Alternative mit ihren hochwirksamen Medikamenten? Psychopharmaka, die nur so lange wirken, wie sie gegeben werden, stopfende Mittel und Antibiotika bei akutem Durchfall, Medikamente gegen Erbrechen bei Bedarf. Es erfolgt also keine grundlegende Ver\u00e4nderung, sondern nur eine rein symptomatische Behandlung der Auswirkungen, aber nicht der Krankheit selbst.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Wenn das alles ist, was der Herr Autor als promovierter Veterin\u00e4r an Methodik kennt, dann ist es vielleicht wirklich besser, er konzentriert sich auf die Hom\u00f6opathie&#8230;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zudem wird der Organismus durch die chemischen Substanzen belastet, besonders Leber und Nieren als Entgiftungs- bzw. Ausscheidungsorgane!<\/p>\n<p>Wir Hom\u00f6opathen sind nicht grunds\u00e4tzlich gegen herk\u00f6mmliche Medikamente, auch wir brauchen sie dann und wann. Es sollte jedoch auch von der anderen Seite anerkannt werden, dass es mehr gibt, als sich derzeit mit unserem Wissen vollst\u00e4ndig erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Wissenschaft ist, Ph\u00e4nomene aufzukl\u00e4ren und nicht, sie zu leugnen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Wenn es diese Ph\u00e4nomene denn tats\u00e4chlich g\u00e4be &#8211; aber gerade daf\u00fcr steht der Nachweis aus. Dieser Blog besch\u00e4ftigt sich intensiv mit wissenschaftlichen Abhandlungen, die angeblich die Existenz der von den Hom\u00f6opathen behaupteten Effekte wissenschaftlich belegen. Bisher hat noch nicht eine Studie der \u00dcberpr\u00fcfung standgehalten.\u00a0Alle positiven Ergebnisse beruhten bisher auf Fehlern in den Messverfahren, den Analysen und der Logik der Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Immerhin handelt es sich bei der Hom\u00f6opathie um eine Methode, die sich seit 200 Jahren millionenfach bei Mensch und Tier bew\u00e4hrt hat.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&gt;&gt; Was zu beweisen w\u00e4re.<br \/>\n<\/em><em>Man bedenke: In der Humanmedizin hatte sich die Humoraltherapie (die Viersaftlehre) des Hippokrates rund 2000 (!) Jahre gehalten. Dazu geh\u00f6rten die ber\u00fcchtigten Methoden des Aderlasses, der Brechkuren, Abf\u00fchrmittel, die von den zeitgen\u00f6ssischen \u00c4rzten auch so eingesch\u00e4tzt wurden, dass sie sich millionenfach bew\u00e4hrt h\u00e4tten. Zumindest muss man das glauben, wenn man nicht alle \u00c4rzte aus Altertum, Mittelalter und fr\u00fcher Neuzeit f\u00fcr Verbrecher h\u00e4lt. Wer will, kann sich in\u00a0<a href=\"http:\/\/digitale.bibliothek.uni-halle.de\/vd18\/content\/pageview\/4424458 \">dieser<\/a> Quelle ca.\u00a0aus dem Jahr\u00a01750 davon \u00fcberzeugen, dass man von der heilsamen Wirkung des Aderlasses \u00fcberzeugt war. Dennoch gilt er heute als Therapie f\u00fcr die Leiden, bei der er fr\u00fcher eingesetzt wurde, als eher abtr\u00e4glich.<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211; Ende der Textbesprechung<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein solcher Text ist allenfalls geeignet, m\u00f6gliche Tierhalter bzw. Patienten vom Nutzen der Hom\u00f6opathie zu \u00fcberzeugen, die sich mit Naturwissenschaft und Logik noch nicht auseinandergesetzt haben. Aber genau aus diesem Personenkreis d\u00fcrfte sich die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Leser der meisten Publikumszeitschriften rekrutieren, ob sie sich jetzt an eine bestimmte Gruppe mit gemeinsamer Interessenlage oder \u00fcbergreifend an Alle richten.\u00a0Zumeist gibt es dann in Presse, Fernsehen oder Internet keine Plattform, die den gleichen Leserkreis erreicht, auf der man die Gegenargumente ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ich f\u00fcrchte, auch dieser Blogbeitrag erreicht diejenigen, an die er sich eigentlich richtet, eher nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Seufz.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Quelle:<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[1] Fischer M: &#8218;Hom\u00f6opathie &amp; Placebo&#8216;, undatierter Beitrag in der Onlineausgabe von WUFF, <a href=\"http:\/\/www.wuff.de\/cms\/Homoeopathie-Placebo.1891+M512ae817ac9.0.html?fb_action_ids=567643373284150&amp;fb_action_types=og.likes&amp;fb_source=other_multiline&amp;action_object_map=%7B%22567643373284150%22%3A10150900506684397%7D&amp;action_type_map=%7B%22567643373284150%22%3A%22og.likes%22%7D&amp;action_ref_map=%5B%5D&lt;br \/&gt;\">Link<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0&#8230; h\u00e4lt man mitunter kaum f\u00fcr m\u00f6glich. 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