{"id":1176,"date":"2013-11-09T22:42:32","date_gmt":"2013-11-09T20:42:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1176"},"modified":"2019-01-01T13:28:55","modified_gmt":"2019-01-01T12:28:55","slug":"homoeopathie-bei-hunden-eine-skeptische-auseinandersetzung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?p=1176","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathie bei Hunden &#8211; eine skeptische Auseinandersetzung"},"content":{"rendered":"<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" data-services=\"facebook%7Ctwitter\" data-url=\"http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1176\" data-timestamp=\"1546349335\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"?rest_route=\/shariff\/v1\/share_counts&\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default wcag_colors orientation-horizontal buttonsize-small\"><li class=\"shariff-button facebook shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1176\" title=\"Bei Facebook teilen\" aria-label=\"Bei Facebook teilen\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#38548F; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 18 32\"><path fill=\"#3b5998\" d=\"M17.1 0.2v4.7h-2.8q-1.5 0-2.1 0.6t-0.5 1.9v3.4h5.2l-0.7 5.3h-4.5v13.6h-5.5v-13.6h-4.5v-5.3h4.5v-3.9q0-3.3 1.9-5.2t5-1.8q2.6 0 4.1 0.2z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<span data-service=\"facebook\" style=\"color:#38548F\" class=\"shariff-count\"> 17<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button twitter shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=http%3A%2F%2Fwww.beweisaufnahme-homoeopathie.de%2F%3Fp%3D1176&text=Hom%C3%B6opathie%20bei%20Hunden%20%E2%80%93%20eine%20skeptische%20Auseinandersetzung\" title=\"Bei Twitter teilen\" aria-label=\"Bei Twitter teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#115A92; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 30 32\"><path fill=\"#55acee\" d=\"M29.7 6.8q-1.2 1.8-3 3.1 0 0.3 0 0.8 0 2.5-0.7 4.9t-2.2 4.7-3.5 4-4.9 2.8-6.1 1q-5.1 0-9.3-2.7 0.6 0.1 1.5 0.1 4.3 0 7.6-2.6-2-0.1-3.5-1.2t-2.2-3q0.6 0.1 1.1 0.1 0.8 0 1.6-0.2-2.1-0.4-3.5-2.1t-1.4-3.9v-0.1q1.3 0.7 2.8 0.8-1.2-0.8-2-2.2t-0.7-2.9q0-1.7 0.8-3.1 2.3 2.8 5.5 4.5t7 1.9q-0.2-0.7-0.2-1.4 0-2.5 1.8-4.3t4.3-1.8q2.7 0 4.5 1.9 2.1-0.4 3.9-1.5-0.7 2.2-2.7 3.4 1.8-0.2 3.5-0.9z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">twittern<\/span>&nbsp;<span data-service=\"twitter\" style=\"color:#115A92\" class=\"shariff-count shariff-hidezero\"><\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button rss shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#000\"><a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?feed=rss\" title=\"RSS-feed\" aria-label=\"RSS-feed\" role=\"button\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#aa2e00; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#fe9312\" d=\"M4.3 23.5c-2.3 0-4.3 1.9-4.3 4.3 0 2.3 1.9 4.2 4.3 4.2 2.4 0 4.3-1.9 4.3-4.2 0-2.3-1.9-4.3-4.3-4.3zM0 10.9v6.1c4 0 7.7 1.6 10.6 4.4 2.8 2.8 4.4 6.6 4.4 10.6h6.2c0-11.7-9.5-21.1-21.1-21.1zM0 0v6.1c14.2 0 25.8 11.6 25.8 25.9h6.2c0-17.6-14.4-32-32-32z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">RSS-feed<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div><p>Dieser <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=1072\">Artikel<\/a>, in dem ich auch die hom\u00f6opathische Behandlung von Hunden angesprochen hatte, fand ein ungew\u00f6hnlich gro\u00dfes Interesse. Das ist Anlass genug, die Situation f\u00fcr diese Anwendung einmal eingehender zu beleuchten: Wie kann man eigentlich die Hom\u00f6opathie bei Tieren anwenden? Wie sieht die Situation bei den klinischen Untersuchungen zur Wirksamkeit bei Hunden aus? Das recht d\u00fcrftige Suchergebnis hierzu steht in einem krassen Missverh\u00e4ltnis zur Menge der Internetseiten und popul\u00e4rwissenschaftlicher B\u00fccher, in denen das Thema\u00a0positiv dargestellt\u00a0wird.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><!--more--><strong>Worauf basiert die Tierhom\u00f6opathie?<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein zentraler Grundsatz der Hom\u00f6opathie ist das Simile-Prinzip, oft auch als \u00c4hnlichkeitsgesetz bezeichnet. Demnach kann ein Medikament die Beschwerden bei einem Kranken heilen, deren Symptome\u00a0es bei einem Gesunden hervorrufen kann. Daher werden hom\u00f6opathische Heilmittel in Arzneimittelpr\u00fcfungen dahingehend untersucht, welche Symptome nach der Einnahme auftreten. Diese werden in Arzneimittellehren (&#8218;Materia Medica&#8216;) gesammelt. Die Auswahl der Arznei f\u00fcr einen Kranken erfolgt durch Vergleich der vom Patienten dargestellten Symptome mit den Arzneimittelbildern. Ein Medikament, bei dem eine \u00c4hnlichkeit zwischen beiden besteht, ist das zu verordnende Medikament, das die Beschwerden lindern wird. So sagen jedenfalls die Hom\u00f6opathen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Schon in der Humanmedizin ist die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie sehr umstritten. Wie z.B. <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=72\">hier<\/a> nachzulesen, gibt es derzeit kein befriedigendes, widerspruchsfrei in das aktuelle Bild der Naturwissenschaften passende Erkl\u00e4rungsmodell f\u00fcr die Funktionsweise der Hom\u00f6opathie. Ob die behaupteten Wirkungen \u00fcberhaupt existent sind, damit besch\u00e4ftigt sich dieser Blog in nunmehr einer ganzen Reihe von Beitr\u00e4gen. Aber selbst wenn man diese Problematiken ignoriert, einfach unterstellt, die Hom\u00f6opathie erziele beim Menschen die Wirkungen, wie ihre Verfechter behaupten, dann gibt es immer noch einige Schwierigkeiten bei der \u00dcbertragung auf das Tier.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Gibt es Arzneimittelpr\u00fcfungen f\u00fcr Tiere?<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Anscheinend\u00a0nicht. Eine Suche in Google zu den Stichworten &#8218;Arzneimittelpr\u00fcfung an Tieren&#8216; f\u00f6rdert kein positives Ergebnis zu Tage. In einem Internetforum &#8211; vielleicht keine sehr zuverl\u00e4ssige Quelle, aber ich habe nichts Besseres gefunden &#8211; f\u00fchrt ein hom\u00f6opathisch arbeitender Veterin\u00e4r aus, dass es dies gar nicht geben k\u00f6nne, denn ein Tier k\u00f6nne <em>&#8218;keine Liste dar\u00fcber f\u00fchren, in welcher Reihenfolge und in welcher Schwere die Symptome auftreten<\/em>&#8218; [1]. Man behelfe sich stattdessen mit den Symptombildern aus dem Humanbereich. Dazu sei nat\u00fcrlich &#8211; das ist ein Charakteristikum der gesamten Hom\u00f6opathie &#8211; viel Erfahrung n\u00f6tig.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine Frage am Rande, die mich schon seit langem umtreibt: Wie ist es eigentlich den Menschen oder Tieren ergangen, an denen alle Hom\u00f6opathen dieser Welt ihre notwendigen Erfahrungen gesammelt haben oder derzeit sammeln? (&#8218;Good decisions come from experience &#8211; experience comes from bad decisions&#8216;.)<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Lassen wir auch die Frage au\u00dfen vor, wie denn unter den Umst\u00e4nden, dass die Symptome des Tieres bei der Arzneimittelpr\u00fcfung nicht zu ermitteln sind, genau dies dann bei kranken Tieren vonstatten gehen soll? Wenn letzteres funktioniert &#8211; das ist die Voraussetzung f\u00fcr eine hom\u00f6opathischen Behandlung &#8211; warum funktioniert dann eine Arzneimittelpr\u00fcfung nicht? Aber dies ist nicht die einzige Problematik, die bei der \u00dcbertragung auf den Hund auftritt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Anwendung der Materia Medica aus der Humanmedizin auf Tiere st\u00f6\u00dft auf eine ganze Reihe von Schwierigkeiten. Zun\u00e4chst ist eine erhebliche Ausdrucksf\u00e4higkeit des Tieres erforderlich\u00a0bzw. geradezu telepathische F\u00e4higkeiten desjenigen, der die Symptome ermittelt. Der Tierhom\u00f6opath kann m\u00f6glicherweise noch herausfinden, ob dem Tier der Kopf wehtut, aber wie er die weitere notwendige Unterscheidung trifft, ist nicht nachvollziehbar. Nur der Himmel wei\u00df, wie der Veterin\u00e4r feststellen kann, ob<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">es sich anf\u00fchlt, als hebe die Sch\u00e4deldecke ab &#8211;\u00a0das spr\u00e4che f\u00fcr Rhus toxidendron,<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">es sich anf\u00fchlt, als w\u00fcrde der Kopf platzen &#8211;\u00a0das\u00a0spr\u00e4che f\u00fcr Apis mellifica,<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<p lang=\"de-DE\">es sich um berstende Kopfschmerzen handelt &#8211;\u00a0das\u00a0spr\u00e4che f\u00fcr Cimcifuga racemosa,<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">oder eine der vielen Dutzende von anderen M\u00f6glichkeiten, wie einem der Kopf wehtun kann, was immer auch andere Medikamente bedeuten w\u00fcrde [2].<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Dann gibt es die Schwierigkeit, dass es K\u00f6rperteile und Verhaltensweisen bei Tieren gibt, die es beim Menschen nicht gibt. Man bedenke, dass die Hom\u00f6opathie ja das ganze Tier betrachtet, also auch Stimmungen eine Rolle spielen. Wo schl\u00e4gt der Veterin\u00e4r nach, wenn sich der Hund au\u00dfergew\u00f6hnlich h\u00e4ufig mit der Zunge \u00fcber die Nase f\u00e4hrt, die Ohren an den Kopf anlegt oder gar den Schwanz einklemmt?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nehmen wir an, der hom\u00f6opathische Veterin\u00e4r h\u00e4tte diese Schwierigkeiten irgendwie \u00fcberwunden. Wie ist dann sichergestellt, dass die f\u00fcr den menschlichen Metabolismus angeblich geeigneten Mittel auch f\u00fcr das Tier geeignet sind? Es gibt beispielsweise durchaus Dinge, die f\u00fcr uns Menschen gut vertr\u00e4glich sind, f\u00fcr Hunde aber ganz und gar nicht, Schokolade zum Beispiel. Wieso sollen dann Wirkstoffe, die nur empirisch f\u00fcr den Menschen ausgew\u00e4hlt worden sind, im doch offensichtlich deutlich anders ausgepr\u00e4gten Organismus des Hundes die gleiche Wirkung entfalten?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine Google-Suche nach &#8218;Materia Medica f\u00fcr Hunde&#8216; ist durchaus von Erfolg gekr\u00f6nt. Man findet Links zu entsprechenden Angeboten. Einer davon f\u00fchrt auf die Website der Internationalen Vereinigung der hom\u00f6opathischen Veterin\u00e4re (&#8218;International Association for Veterinary Homeopathy&#8216; &#8211; IAVH). Dort findet man unter dem Menue &#8218;F\u00fcr Tier\u00e4rzte\/Literaturempfehlung&#8216; einen Verweis auf ein entsprechendes Werk von Jaques Millemann [3]. Die Inhaltsangabe f\u00fcr den ersten Band sei hier vollst\u00e4ndig wiedergegeben:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\" style=\"padding-left: 30px;\"><em>&#8218;Dieses Nachschlagewerk schlie\u00dft eine L\u00fccke: Bisher musste bei der hom\u00f6opathischen Behandlung von Tieren auf humanmedizinische Arzneimittellehren oder subjektive Erfahrungsberichte einzelner Autoren zur\u00fcckgegriffen werden. Mit diesem Pionierprojekt der IAVH (&#8230;) liegen nun die gesammelten klinischen Erfahrungen und Literaturauswertungen internationaler Autoren vor: Mehr als 50 Arzneimittel von Achilea bis Trifolium repens.&#8216;<\/em><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Gut, es finden sich in Google und Amazon noch weitere Verweise auf hom\u00f6opathische Materia Medica f\u00fcr Tiere, aber nirgends sonst konnte ich einen Hinweis finden, woher die Angaben eigentlich stammen. In der zitierten Materia Medica f\u00fcr Tiere sind es nicht mehr die &#8217;subjektiven Erfahrungsberichte einzelner Autoren&#8216;, nach denen der Veterin\u00e4r arbeiten soll, sondern es handelt sich jetzt um die &#8218;klinischen Erfahrungen und Literaturauswertungen internationaler Autoren&#8216;. Der laienhafte Leser vermutet, dass die ausgewertete Literatur auch von Autoren stammt &#8211; ob es dabei entscheidend ist, ob diese nur &#8218;einzeln&#8216; waren oder mehr &#8218;international&#8216;, muss dabei allerdings offenbleiben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ein wesentliches Standbein der Hom\u00f6opathie, n\u00e4mlich das \u00c4hnlichkeitsprinzip, gibt es in der Veterin\u00e4rmedizin offenbar nicht, dazu w\u00e4ren Arzneimittelpr\u00fcfungen an dieser Spezies erforderlich. Wobei die \u00dcbertragbarkeit immer noch ein Problem w\u00e4re. Wirkt das bei einem Yorkshire-Terrier erprobte Mittel in der gleichen Weise bei einem Bernhardiner? Wie w\u00fcrde man die verschiedenen Merkmale aufzufassen haben, relativ zur Rasse oder absolut? Was sind vielleicht &#8218;kurze Beine&#8216; f\u00fcr einen Sch\u00e4ferhund und was sind &#8218;lange Beine&#8216; f\u00fcr einen Dackel? Gibt man einem Cocker-Spaniel, der seine Ohren nicht steif halten kann, das gleiche Mittel wie einem Sch\u00e4ferhund mit dem gleichen Symptom?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei allen Kenntnissen, die in der Tierhom\u00f6opathie gegeben sein sollen, handelt sich um Erfahrungswissen, entstanden aus der Erfahrung, dass irgendwann nach der Gabe eines hom\u00f6opathischen Pr\u00e4parats\u00a0bei dem Hund irgendetwas anders war als vorher. Aus dieser zeitlichen Abfolge wird messerscharf geschlossen, dass das Medikament mithin auch die Ursache der Ver\u00e4nderung gewesen sein muss. Wir werden uns gleich noch mit diesem Trugschluss besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Quintessenz:<br \/>\nHom\u00f6opathische Therapien nach den Vorgaben Hahnemanns gibt es bei Tieren nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Erfahrungswissen ist zun\u00e4chst nichts Schlechtes. Die Menschen fr\u00fcherer Jahrhunderte haben, alleine auf Erfahrungen gegr\u00fcndet, ganz erhebliche technische Leistungen erbracht. Man denke nur an die Baukunst (z. B. die riesige Kuppel\u00a0\u00a0der Hagia Sophia im heutigen Istanbul, errichtet im Jahr 600, die einige Erdbeben weitgehend unbeschadet \u00fcberstanden hat (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hagia_Sophia\">Link<\/a>)).<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Man muss nur sicherstellen, dass die empirisch gewonnenen Erkenntnisse auch zutreffen. Entweder gelingt dies durch Ableitung von Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die man auf anderem Wege erproben kann. Wenn das nicht geht, muss anders vorgegangen werden,\u00a0um abzusichern, dass z. B. Tatsache A\u00a0wirklich die Ursache von Tatsache B ist. Dazu gen\u00fcgt es nicht, dass B zeitlich nach A erfolgt. Mann muss auch pr\u00fcfen, ob dies zwangsl\u00e4ufig so ist, ob beispielsweise B ausbleibt, wenn A nicht passiert. Man denke sich als A den ersten Hahnenschrei und als B den Sonnenaufgang, und das Prinzip wird klar.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Worauf beruht das Erfahrungswissen, nicht nur in der Hunde-Hom\u00f6opathie?<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><em>&#8218;Ich kenne schlie\u00dflich meinen Hund und merke doch, was ihm guttut.<\/em>&#8218;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">So sagt es der Hundehalter, der von seinen Erfahrungen mit der Hom\u00f6opathie berichtet. Die zitierten internationalen Autoren\u00a0sagen nichts anderes, beschreiben das aber vermutlich mit vielen Worten &#8211; wobei nat\u00fcrlich auch wieder die vielbeschworene Erfahrung unerl\u00e4sslich ist. Bleiben wir der Einfachheit halber beim Hundehalter.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Selbst wenn man glaubt, dass der Hundehalter tats\u00e4chlich merkt, ob es seinem Hund besser geht oder nicht &#8211; dann ist immer noch nicht gesagt, ob er richtig erkannt hat, was die Ursache f\u00fcr die Besserung war. Das merken die Menschen ja noch nicht einmal bei sich selbst, wie soll das dann alleine durch Beobachtung von Verhaltensweisen einer anderen Spezies funktionieren?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Menschen sind eher schlecht darin, Tatsachen objektiv und richtig wahrzunehmen. Machen Sie einen kleinen Selbstversuch: Zeichnen Sie auf ein Blatt Papier (m\u00f6glichst ohne Linien oder K\u00e4stchen) untereinander drei parallele, gleich lange gerade Linien. Die freihand erzielbare Genauigkeit gen\u00fcgt durchaus. An die Endpunkte der mittleren Linie zeichnen Sie je zwei kurze Striche wie nach au\u00dfen zeigende Pfeilspitzen. An die Endpunkte der beiden \u00e4u\u00dferen Linien zeichnen Sie ebenfalls jeweils zwei Striche, aber anders herum, so dass die &#8218;Spitzen&#8216; nach innen zeigen. Jetzt betrachten Sie das Bild. Sehen die drei zuerst gezeichneten Linien gleich lang aus? Wenn nur die Logik und die Physik Ihre Wahrnehmung bestimmen w\u00fcrde, dann m\u00fcssten die Linien immer noch gleich lang aussehen. Letztendlich haben Sie die Zeichnung selbst so angefertigt und wissen sogar genau, dass die Linien gleich lang sind. Selbst mit diesem Bewusstsein k\u00f6nnen Sie Ihr Gehirn nicht davon \u00fcberzeugen, den Sachverhalt richtig darzustellen. Wie soll die Wahrnehmung dann funktionieren, wenn es sich um mehr abstrakte Dinge handelt, die nicht so einfach zu beobachten sind?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Menschen haben ihr Gehirn dazu verwendet, zu \u00fcberleben &#8211; nicht unbedingt um die Welt um sie herum in wissenschaftlichem Sinne richtig zu erkennen. Wenn man im Geb\u00fcsch ein paar Augen auf sich gerichtet erkannt hatte, dann war es unter bestimmten schnell erfassbaren Bedingungen sinnvoll, &#8218;Gefahr&#8216; zu assoziieren und wegzulaufen. Sinnvoller jedenfalls als stehenzubleiben und zu analysieren, um was f\u00fcr eine Art Tier es sich genau handelte. Wer bei der Analyse zu lange gebraucht hat, hat den Genpool\u00a0m\u00f6glicherweise vorzeitig\u00a0verlassen m\u00fcssen. Wer weggelaufen ist, obwohl das nicht n\u00f6tig war, hat \u00fcberlebt und seinen Irrtum wahrscheinlich nie bemerkt. Eine Verhaltenskorrektur ist also nur immer in eine Richtung erfolgt, eben durch den Exitus der Analysierer.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Auch das Verkn\u00fcpfen von Ereignissen als Ursache und Wirkung, auch ohne dass man den Zusammenhang selbst verstanden hat, ist offenbar eine \u00dcberlebensstrategie. Wieso sollen Sterne im Weltall, viele Billionen Kilometer von uns entfernt, irgendeinen Einfluss auf unser individuelles Schicksal haben? Objekte sollen das tun, von denen aus die Erde wahrscheinlich noch nicht einmal wahrnehmbar w\u00e4re? Selektiv f\u00fcr jeden Menschen anders, abh\u00e4ngig vom Zeitpunkt seiner Geburt nach Monat und Uhrzeit? Sterne, die vielleicht noch nicht einmal mehr existieren, weil ihr Licht Millionen von Jahren gebraucht hat, uns \u00fcberhaupt zu erreichen? Oder wie soll eine ganz bestimmte Art und Weise morgens aufzustehen den Ausgang f\u00fcr das Gespr\u00e4ch mit dem Chef bestimmen? Oder irgendein willk\u00fcrlich ausgew\u00e4hltes Objekt\u00a0als Talisman irgendetwas bewirken, oder, oder&#8230;<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Grunds\u00e4tzlich scheint es auch so zu sein, dass man sich\u00a0Zusammenh\u00e4nge leichter und besser merkt als einzelne Tatsachen. Man denke einmal an Schule, Ausbildung\u00a0oder Studium. F\u00e4cher, die man irgendwie begreifen kann,\u00a0bei denen\u00a0man die verschiedenen Informationen in einen Zusammenhang bringen kann, fallen einem wesentlich leichter als andere, die ein stures Pauken voraussetzen. Wobei es nat\u00fcrlich individuell h\u00f6chst unterschiedlich ist, wie und wo man einen Zusammenhang bilden kann, ob in Physik oder in Geschichte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn das tats\u00e4chlich so ist, dass sich ein gebildeter Zusammenhang unabh\u00e4ngig von seiner Richtigkeit besser merken l\u00e4sst als eine Reihe von unzusammenh\u00e4ngenden Tatsachen, dann wird man sich langfristig auch nur diesen merken und die restlichen Tatsachen darum herum einfach vergessen. Damit sind dann weitere Umst\u00e4nde des Falles nicht mehr abrufbar, es bleiben nur die verbundenen Ereignisse bestehen. In unserem Fall: Medikament gegeben &#8211; Gesundheit verbessert.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wenn Sie das nicht glauben, dann versuchen Sie sich doch einmal daran zu erinnern, was Sie an diesem Tag, als Ihr Hund\u00a0so erfolgreich\u00a0mit Globuli behandelt wurde, zu Mittag gegessen haben. Oder am Abend vorher getrunken haben. Nat\u00fcrlich hat Ihr Mittagessen nichts mit dem Befinden des Hundes zu tun, wohl aber damit, ob Sie alle Tatsachen, die Sie selbst oder den Hund betroffen haben k\u00f6nnten, auch jetzt noch l\u00fcckenlos pr\u00e4sent haben. Gab es vielleicht doch eine \u00c4nderung beim Futter, beim t\u00e4glichen Programm, einen Ortswechsel, irgendetwas anderes, was ebenfalls auf die Gesundheit des Tieres gewirkt haben k\u00f6nnte? Nicht nur an jenem Tag, sondern auch ein paar Tage oder Wochen vorher oder nachher? Alles dies kann sehr gut in Vergessenheit geraten sein, weil Sie diese Tatsachen nicht als bedeutsam registriert hatten &#8211; schlie\u00dflich hatten Sie die L\u00f6sung ja bereits gefunden &#8211; und folglich keinen Zusammenhang zum Geschehen erkennen konnten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr uns hier hei\u00dft das, dass es sehr fraglich ist, ob aus der Abfolge, (1) dem Hund geht es nicht gut, (2) er erh\u00e4lt ein Medikament, (3) dem Hund geht es wieder gut, eindeutig zu schlie\u00dfen ist, dass wirklich das Medikament die Ursache daf\u00fcr war.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Nein, diese Schlussfolgerung ist wahrscheinlich sogar recht oft falsch. Wenn der normale Krankheitsverlauf zuf\u00e4llig nach Einnahme der Medikamente zu einer Besserung f\u00fchrte, dann kommt der Halter automatisch zu diesem Schluss. Passiert das zwei- oder dreimal, dann wird das zur unverr\u00fcckbaren Gewissheit. In <a href=\"http:\/\/www.diewahrheit.at\/video\/erfolgsgeschichten-der-alternativmedizin\" class=\"broken_link\">diesem Video <\/a>hat J\u00f6rg Wipplinger diesen Sachverhalt ganz einsichtig erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Edzard Ernst\u00a0hat in <a href=\"http:\/\/edzardernst.com\/2013\/10\/the-blurred-line-between-sense-and-nonsense\/\">einem Beitrag\u00a0<\/a>auf seinem Blog den Mechanismus, wie er sich beim Therapeuten abspielt, einmal recht einsichtig beschrieben. Sein Beispiel handelte zwar \u00fcber Akupunktur an Menschen zur Rauchentw\u00f6hnung, die Mechanismen d\u00fcrften aber die gleichen sein. Daher habe ich das Beispiel hier auf die Hom\u00f6opathie in der Tiermedizin \u00fcbertragen:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Der Tierhom\u00f6opath hat angenommenerma\u00dfen gelernt, dass Sulphur in Hochpotenz ein wirksames Mittel gegen Juckreiz (&#8218;Pruritus&#8216;) darstellt. Beim Potenzieren \u00fcbertr\u00e4gt sich die Information aus dem Schwefel auf Wassercluster, die ihrerseits immer wirksamer werden, wenn man sie kr\u00e4ftig sch\u00fcttelt und die meisten wegsch\u00fcttet. Sie geben die Information als Schwingung auf die Zuckerk\u00fcgelchen weiter, die dann ihrerseits die Schwingungen im K\u00f6rper des Hundes abstellen, die den Juckreiz ausl\u00f6sen. Er wird dies in seiner Praxis sicher bei verschiedenen Hunden ausprobieren und ihnen ein paar der K\u00fcgelchen verabreichen. Einige Hunde kommen wieder zu einer weiteren Behandlung, die Halter erz\u00e4hlen, dass der Hund sich seit dem letzten Besuch schon weniger kratze. Wenn dies ein paarmal passiert ist, ist der Tierhom\u00f6opath \u00fcberzeugt &#8211; genau genommen <span style=\"text-decoration: underline;\">wei\u00df<\/span> er jetzt &#8211; dass Sulphur ein wirksames Mittel gegen den Juckreiz ist.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was kommt dabei heraus, wenn man dieses Szenario jedoch kritisch hinterfragt?\u00a0Es sagt nichts \u00fcber die Wirkung der Behandlung aus. F\u00fcr diese Szenerie gibt es einen ganzen Strau\u00df von Erkl\u00e4rungsm\u00f6glichkeiten, von denen keine etwas mit der Wirkung der Hom\u00f6opathie zu tun hat:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Die Halter brachten die Hunde, bei denen keine Besserung eingetreten war, nicht noch einmal in die Behandlung, sondern suchten sich\u00a0eine andere. Wenn der Hom\u00f6opath auf diese Weise nur seine Erfolge sieht und nicht auch seine Misserfolge, dann kommt er automatisch zu falschen Schlussfolgerungen.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Der Therapeut k\u00f6nnte generell die falschen Beweggr\u00fcnde unterstellen, warum der Halter\u00a0ihn mit dem Tier nicht mehr aufsucht. Schlie\u00dflich kehren auch Patienten, deren Problem gel\u00f6st wurde, nicht mehr in die Praxis zur\u00fcck.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Das menschliche Erinnerungsverm\u00f6gen ist sehr selektiv, so dass die paar Hundehalter, die trotz der negativen Erfahrung zur\u00fcckkamen und \u00fcber den Fehlschlag berichteten, vielleicht vergessen gegangen sind. Wir alle erinnern uns an unsere Erfolge und vergessen unsere Niederlagen &#8211; auch bei Medizinern ist das so.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Der Placebo-Effect hat m\u00f6glicherweise seine Finger im Spiel gehabt &#8211; durch die Erwartungshaltung des Halters, nicht beim Hund.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Einige Hundehalter haben ihre Tiere vielleicht noch zus\u00e4tzlich mit einer Salbe oder \u00e4hnlichem behandelt, ohne das dem Tierhom\u00f6opathen mitzuteilen, der dann nat\u00fcrlich den Erfolg seinen K\u00fcgelchen zuschreibt.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Der Hom\u00f6opath ist vielleicht ein sehr freundlicher und gewinnender Mensch, so dass die Hundehalter es einfach nicht \u00fcbers Herz bringen, ihm als Dank f\u00fcr seine M\u00fchen etwas Negatives zu sagen, was wiederum einen falschen Eindruck \u00fcber die Wirksamkeit bewirkt.<\/div>\n<\/li>\n<li>\n<div lang=\"de-DE\">Der Tierhom\u00f6opath k\u00f6nnte \u00fcberhaupt noch einige andere\u00a0Hinweise gegeben haben, die die Beschwerden des Tieres gelindert haben, was jetzt als Erfolg den K\u00fcgelchen zugeschrieben wird.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p lang=\"de-DE\">Das Ergebnis von all diesem ist, dass unser Tierhom\u00f6opath durch das Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren mehr und mehr zu der \u00dcberzeugung gelangt, dass die Schwingungen im Wasser tats\u00e4chlich existieren, das Potenzieren tats\u00e4chlich zu wirksamen Medikamenten f\u00fchrt und die Hom\u00f6opathie\u00a0 tats\u00e4chlich\u00a0eine wirksame Therapie darstellt. Von nun an verwettet er sein letztes Hemd darauf, dass er Recht hat, schlie\u00dflich hat er dies mit seinen eigenen Augen gesehen und miterlebt, nicht nur einmal, sondern sehr\u00a0h\u00e4ufig. Und er wird nat\u00fcrlich niemandem Glauben schenken, der ihm Studien vorlegt, die anderes aussagen. Wahrscheinlich wird er \u00fcber kurz oder lang der gesamten Wissenschaft eher skeptisch gegen\u00fcberstehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Generell wird sich solches &#8218;Wissen&#8216; nicht nur bei einem Tierhom\u00f6opathen ansammeln, sondern bei praktisch allen. Diese Erfahrungen hat schlie\u00dflich nicht nur er gemacht, andere werden die gleichen oder \u00e4hnliche Erlebnisse vorweisen k\u00f6nnen. Wahrscheinlich ist es fast unm\u00f6glich, dies nicht zu tun. Man wird untereinander die Erfahrungen austauschen, vielleicht dar\u00fcber auf einem Kongress berichten,\u00a0Aufs\u00e4tze\u00a0oder Buchbeitr\u00e4ge dazu ver\u00f6ffentlichen. Erfahrungen dieser Art werden von Generation zu Generation weitergegeben, und irgendwann wird jemand darauf kommen, dass die Hom\u00f6opathie &#8217;schon immer&#8216; den Juckreiz bei Hunden erfolgreich behandelt hat.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">So weit das Beispiel von Edzard Ernst.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Schlicht und einfach: Woher will man wissen, was denn die Ursache daf\u00fcr war, dass das Tier wieder gesund ist?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir werden sehen, welcher Aufwand n\u00f6tig ist, diese einfache Frage zu beantworten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Klinische Studien<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Um dies genauer zu untersuchen, um die Vermutung zu untermauern, das Medikament h\u00e4tte geholfen, gibt es sogenannte klinische Studien. Untersuchungen, die darauf zielen, den vermuteten Zusammenhang zwischen Einnahme des Medikaments und Genesung zweifelsfrei nachzuweisen. Zweifelsfrei hei\u00dft dabei, T\u00e4uschung und Selbstt\u00e4uschung so weit\u00a0wie m\u00f6glich auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Veronica-und-Carl-Carstens-Stiftung, eine Interessenvereinigung der Alternativmedizin und Hom\u00f6opathie, unterh\u00e4lt eine frei zug\u00e4ngliche Datenbank \u00fcber klinische Studien zur Hom\u00f6opathie in der Veterin\u00e4rmedizin [4]. Unter dem Men\u00fcpunkt &#8218;dogs&#8216; beim Stichwort &#8218;Species&#8216; erh\u00e4lt man insgesamt 54 Ergebnisse. In der \u00fcberw\u00e4ltigenden Mehrheit werden positive Resultate der Untersuchungen aufgezeigt.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Also doch wirksam?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Wir werden sehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Zwei der Studien scheinen f\u00fcr diese Betrachtung hier nicht relevant zu sein. Bei einer ging es um die Erwartungen, die die Hundehalter an die Behandlung stellen, bei der anderen wurde offenbar kein hom\u00f6opathisches Mittel verabreicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Verbleiben also 52 Studien als Wirkungsnachweise f\u00fcr die Hom\u00f6opathie bei Hunden.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Fallstudien<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei 23 von den 52 in der Datenbank genannten Quellen handelt es sich um sogenannte Fallstudien. Hier wird aus Sicht eines behandelnden Veterin\u00e4rs ein Fall geschildert, mit Diagnose, Beschreibung der Therapie und dem Ergebnis davon, was hier bei allen 23 Fallstudien positiv war. Das hei\u00dft, dass sich der Zustand des Hundes unter dem hom\u00f6opathischen Mittel gebessert hat. Auch der Veterin\u00e4r unterliegt den gleichen Selbstt\u00e4uschungen wie der Halter selbst.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr was sind solche Fallstudien gut? B\u00f6se Behauptung: F\u00fcr die Selbstdarstellung desjenigen, der sie ver\u00f6ffentlicht &#8211; und sonst nichts. Er kann jetzt mit Fug und Recht sagen, dass er auch in einer Fachzeitschrift, die dem wissenschaftlichen Fortschritt dient, ver\u00f6ffentlicht hat. Er kann seinen zuk\u00fcnftigen Kunden zeigen, wie gut seine Behandlungsmethoden sind, denn sie werden ja anderen Veterin\u00e4ren praktisch als Vorbild pr\u00e4sentiert. Damit kann man dann dem Halter vielleicht einen h\u00f6heren Betrag in Rechnung stellen. Zu mehr sind Fallstudien nicht zu gebrauchen. Allenfalls noch in der Ausbildung der Veterin\u00e4re kann man diese als Beispiel heranziehen &#8211; wenn sie denn einigerma\u00dfen typische Beispiele\u00a0w\u00e4ren &#8211; was keiner so genau wei\u00df.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Was erwartet man, wenn man eine Therapie f\u00fcr ein krankes Tier beginnt? Dass man eine faire Chance hat, dass sie auch hilft. Es ist aber kaum zu erwarten, dass eine bestimmte Therapie bei allen F\u00e4llen hilft. Entscheidend ist der Anteil der Patienten, die von der Einnahme der Medikamente profitieren.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Erh\u00e4lt man diese Information aus einer Fallstudie?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Mitnichten.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Genau wie bei der eigenen Beobachtung wei\u00df man nicht, was letztendlich geholfen hat. Sicher, der Veterin\u00e4r ist davon \u00fcberzeugt, zumindest stellt er das so dar, dass es seine Therapie war, aber bewiesen ist das mit einer Fallstudie nicht, es wird ja nur die zeitliche Abfolge dargestellt. Wir wissen aus der Fallstudie auch nicht, wie viele gleichartige F\u00e4lle eben nicht erfolgreich waren, denn diese werden ja nicht ver\u00f6ffentlicht. Wir k\u00f6nnen sogar ziemlich sicher sein, dass der Autor seinen besten Fall vorgestellt hat &#8211; es ist lange nicht gesagt, eigentlich eher unwahrscheinlich, dass alle seine F\u00e4lle so g\u00fcnstig verlaufen sind wie der dargestellte.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Um es ganz deutlich zu machen: Wenn ein Musiklehrer eine neue Methode entwickelt hat, den Sch\u00fclern das Notenlesen beizubringen, und er \u00fcber einen Fall berichtet &#8211; wer sagt, dass er nicht einen zweiten Mozart erwischt hatte, der das auch von alleine gelernt h\u00e4tte? Zugegeben, bei mir als Sch\u00fcler w\u00fcrde es an ein Wunder grenzen, wenn man mir die Noten beibringen k\u00f6nnte &#8211; aber die Informationen zur Unterscheidung findet man in einer Fallstudie eben nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Fallstudien kann man als wissenschaftliche Beitr\u00e4ge schlicht vergessen, sie sagen nichts \u00fcber die Wirksamkeit einer Therapie aus, auch eine h\u00f6here Anzahl hilft nicht weiter.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Verlaufsstudien<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Von den verbleibenden 29 der 52 relevanten Studien wurden 10 zwar jeweils an einer Gruppe von Tieren durchgef\u00fchrt, aber ohne Kontrollgruppe. Damit ist der Informationsgehalt nicht wesentlich h\u00f6her als bei den Fallstudien. In <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=1072\">diesem Artikel <\/a>wurde bereits an einem Beispiel dargestellt, wie wichtig Kontrollgruppen sind. Man erkennt zwar im Gegensatz zur einzelnen Fallstudie durchaus eine Regelm\u00e4\u00dfigkeit des Verlaufs\u00a0bei mehreren Tieren &#8211; aber war es das Medikament, das diesen Verlauf bewirkt hat?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Um dies zu ermitteln, muss eine Vergleichsgruppe gebildet werden. Diese muss per Zufall aus der Anzahl der Teilnehmer ausgew\u00e4hlt werden, um eine m\u00f6glichst\u00a0 gleichm\u00e4\u00dfige Verteilung der Eigenschaften zwischen den Gruppen zu erhalten. Beide Gruppen werden im Verlauf der Studie gleich behandelt, au\u00dfer dass die eine das zu pr\u00fcfende Medikament erh\u00e4lt (&#8218;Verum&#8216;), die andere ein nicht unterscheidbares wirkungsloses Pr\u00e4parat (&#8218;Placebo&#8216;), oder bei manchen Studien auch ein Pr\u00e4parat mit bekannter Wirksamkeit.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei den Verlaufsstudien ist das nicht der Fall. Dass nach der Einnahme des Medikaments bei einer ganzen Gruppe von Tieren eine Verbesserung eingetreten ist, zeigt noch nicht, was diese verursacht hat. Selbst dass bei Millionen von H\u00e4hnen auf der ganzen Welt die Sonne kurz nach dem ersten Kr\u00e4hen am Morgen aufgeht, beweist nicht, dass sie auch die Ursache daf\u00fcr sind.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die Ergebnisse von Verlaufsstudien ohne Vergleichsgruppe sind mithin als Wirksamkeitsnachweise nicht aussagekr\u00e4ftig.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Unverblindete kontrollierte Vergleichsstudie<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Von den 19 verbliebenen Studien wurden 14 zwar mit einer Vergleichsgruppe durchgef\u00fchrt, allerdings ohne Verblindung. Dies wird \u00fcblicherweise als notwendig angesehen, damit beide Gruppen auch wirklich gleich behandelt werden, indem das mit den Studienteilnehmern in Ber\u00fchrung kommende Personal nicht wei\u00df, zu welcher Gruppe der Teilnehmer geh\u00f6rt. Auch der Patient selbst soll \u00fcber seine Zugeh\u00f6rigkeit nicht Bescheid wissen, um durch seine Erwartungshaltung, ob eine \u00c4nderung seines Befundes nun eintreten wird oder nicht, das Ergebnis nicht zu verf\u00e4lschen. Man wird einwenden, dass der Hund doch gewiss\u00a0keine Vorstellung davon hat, was Placebo ist und was nicht. Das stimmt sicher &#8211; aber die Person, um die es hier geht, ist der Hundehalter.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In vielen Studien muss der Halter des Tieres wesentliche Schritte der Behandlung tun, beispielsweise das Medikament regelm\u00e4\u00dfig nach Vorschrift verabreichen. Wenn er w\u00fcsste, dass\u00a0es sich um \u00a0Placebo handelt, w\u00fcrde er das auch\u00a0konsequent tun? W\u00fcrde er auch bei der wirkungslosen Therapie bleiben, wenn der Zustand des Tieres sich nicht verbessert?\u00a0Zus\u00e4tzlich ist die Einsch\u00e4tzung des Halters zur erzielten Ver\u00e4nderung zumeist ein wichtiges Bewertungskriterium, was auch dadurch verf\u00e4lscht wird (nicht &#8218;werden kann&#8216; sondern &#8218;wird&#8216;), wenn er seine Gruppenzugeh\u00f6rigkeit kennt. W\u00fcrde er positive Ver\u00e4nderungen des Tieres mit der Behandlung in Verbindung bringen und dar\u00fcber berichten, wenn er w\u00fcsste, dass er kein wirksames Medikament verabreicht hat?<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Allerdings neige ich eher dazu, Studien, die unverblindet durchgef\u00fchrt worden sind, nicht alle gleich beiseite zu tun. Sie entsprechen zwar nicht dem Gold-Standard, es ist aber vom Studiendesign abh\u00e4ngig, wie stark sich dieser Effekt bemerkbar machen kann. Werden beispielsweise nur Laborwerte ermittelt, dann ist das Risiko der Verf\u00e4lschung der Ergebnisse eher gering. Zun\u00e4chst ist aber von einer deutlich eingeschr\u00e4nkten Glaubw\u00fcrdigkeit auszugehen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Verblindete kontrollierte Vergleichsstudie<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Diesem Studienideal entsprechen nur f\u00fcnf der urspr\u00fcnglichen 52 in der Datenbank vorhandenen relevanten Studien.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Bei einer davon handelt es sich allerdings um einen Kongressvortrag, \u00fcber den nur eine kurze Notiz erschienen ist, noch nicht einmal 10 Zeilen lang [5]. Dem ist auch nun wirklich gar nichts zu entnehmen, was sich analysieren lie\u00dfe. Noch nicht einmal, um welche Spezies es sich handelte, es werden &#8217;12 Hunde und Katzen&#8216; als Testobjekte genannt, deren Aufwachen nach einer Bet\u00e4ubung hom\u00f6opathisch unterst\u00fctzt wurde. Hier lohnt kein weiterer Aufwand<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine Arbeit \u00fcber die Behandlung von aggressivem Verhalten wurde auf Portugiesisch ver\u00f6ffentlicht und ist mir daher nicht zug\u00e4nglich, denn im Internet ist keine englische oder deutsche Zusammenfassung zu finden [6]. Sollte sich allerdings ein Leser finden, der des Portugiesischen m\u00e4chtig ist und sich die Arbeit machen will, eine \u00dcbersetzung anzufertigen,\u00a0so m\u00f6ge er sich \u00fcber die im Impressum angegebene Emailadresse mit mir in Verbindung setzen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Sind geblieben drei:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine Arbeit befasst sich mit Osteoarthritis (&#8218;Gelenkverschlei\u00df&#8216;) [7]. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass das hom\u00f6opathische Kombinationspr\u00e4parat Zeel\u00ae zwar besser wirkt als Placebo, die Wirkung des konventionellen Medikaments Carprofen aber nicht erreicht. Unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen wurden in keiner der Gruppen beobachtet. Da Zeel\u00ae ein Kombinationspr\u00e4parat aus 14 verschiedenen Wirkstoffen ist, in zum Teil f\u00fcr hom\u00f6opathische Verh\u00e4ltnisse deutlichen Mengen, erscheint dieses Ergebnis auf den ersten Blick durchaus plausibel, sagt aber nicht viel zur Hom\u00f6opathie aus. Hierzu m\u00fcsste gepr\u00fcft werden, ob die Grundprinzipien der Hom\u00f6opathie, \u00c4hnlichkeitsgesetz und Potenzierung, eine positive Wirkung entfalten. Dies ist mit Zeel\u00ae nicht zu erreichen.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die zweite Arbeit hat allergische Hautentz\u00fcndungen zum Gegenstand, die mit einem Pr\u00e4parat in Hochpotenz behandelt wurden, die aus dem Blut des jeweiligen Tiers gewonnen wurden [8]. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass sich bei allen Tieren das Hautbild ge\u00e4ndert h\u00e4tte, also sowohl bei den Hunden, die das hom\u00f6opathische Mittel erhielten, als auch bei denen unter Placebo. Mit dem Hom\u00f6opathikum sei aber bei 25 % der Hunde eine Verbesserung des Juckreizes zu verzeichnen gewesen. Diese Arbeit ist recht umfangreich, eine genaue Analyse w\u00fcrde den Rahmen dieses Artikels \u00fcberschreiten, weshalb dies einem sp\u00e4teren Artikel vorbehalten bleiben muss.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Die dritte Arbeit hatten wir bereits <a href=\"http:\/\/www.beweisaufnahme-homoeopathie.de\/?page_id=1072\">hier<\/a> besprochen [9]. Es zeigte sich, dass sich die hom\u00f6opathische Behandlung von Hunden mit L\u00e4rmangst nicht von Placebo unterschied.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Ergebnis: Es gibt nicht eine Studie, in der eine \u00fcberzeugende Wirkung eines hom\u00f6opathischen Medikaments bei Hunden festgestellt worden ist. Was immer auch die Hunde geheilt haben mag, \u00fcber die in den positiven Studien berichtet worden ist &#8211; das hom\u00f6opathische Medikament war es sicher nicht.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Eine klassische hom\u00f6opathische Behandlung ist bei Tieren nicht m\u00f6glich, da keine Arzneimittelpr\u00fcfungen durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Die vorliegenden Materia Medica beruhen dem Anschein nach ausschlie\u00dflich auf beobachteten vermeintlichen Heilungserfolgen der verabreichten Medikamente.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Diese Erfahrungen k\u00f6nnten zwar durchaus auch verwendet werden. Angesichts der sehr fragw\u00fcrdigen Zuverl\u00e4ssigkeit von ungepr\u00fcften Erfahrungen, auch wenn sie in gr\u00f6\u00dferer Zahl vorliegen sollten, ist eine \u00dcberpr\u00fcfung der Wirksamkeit der Medikamente in klinischen Versuchen eine unverzichtbare Forderung.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr die hom\u00f6opathische Behandlung von Hunden werden zwar insgesamt 54 Quellen benannt, davon handelt es sich allerdings nur bei f\u00fcnf um doppeltverblindete kontrollierte Vergleichsstudien. Eine davon kann wegen Sprachschwierigkeiten nicht ausgewertet werden, eine zweite liefert in ihrem \u00e4u\u00dferst kurzen Abstrakt keine Anhaltspunkte zu einer Betrachtung.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Von den drei verbliebenen Studien ging in einer die beobachtete Wirkung des Medikaments nicht \u00fcber die Ergebnisse in der Placebogruppe hinaus, eine zweite befasste sich mit einem hom\u00f6opathischen Komplexmittel, das durchaus wirksame Wirkstoffmengen enth\u00e4lt und somit keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf die in der Hom\u00f6opathie normalerweise potenzierten Wirkstoffe zul\u00e4sst.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">In der dritten Studie scheinen die Unterschiede zwischen Placebo und hom\u00f6opathischem Medikament auch eher gering gewesen zu sein, eine genauere Betrachtung sei aber auf einen sp\u00e4teren Zeitpunkt verschoben.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">Quintessenz:<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">F\u00fcr die Hom\u00f6opathie bei Hunden liegen keine auch nur im mindesten ausreichende Wirknachweise vor.<\/p>\n<p lang=\"de-DE\"><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[1] Internet-Frageforum gutefrage.net, Frage von User Thomas3005 vom 16. 1. 2012, Antwort User &#8218;Frawee&#8216; gleichen Datums. Abgerufen 8. November 2013 <a href=\"https:\/\/www.gutefrage.net\/frage\/werden-homoeopathische-arzneimittel-auch-bei-tieren-geprueft\" class=\"broken_link\">Link<\/a>\u00a0<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[2] Webseite &#8218;Hom\u00f6opathie&#8216; (<a href=\"http:\/\/www.homoeopathie-homoeopathisch.de\/krankheiten\/indexk.htm\" class=\"broken_link\">Link<\/a>). Buchstaben K ausw\u00e4hlen und nach Erscheinen der neuen Seite zu den Eintr\u00e4gen &#8218;Kopfschmerz&#8216; scrollen. Abgerufen 9. November 2013<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[3] Webseite IAVH, abgerufen 8. November 2013: <a href=\"http:\/\/www.iavh.org\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=12&amp;Itemid=15&amp;lang=de\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[4] Karl und Veroika Carstens Stiftung, Datenbank &#8218;Vetenary Clinical Research-Database in Homeopathy, abgerufen 9. November 2013. <a href=\"http:\/\/archiv.carstens-stiftung.de\/clinresvet\/index.php\" class=\"broken_link\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[5] Matsahura KL, Goloubeff B: &#8218;The use of homeopathic medicine as support of anesthetic return&#8216;, in: Proceedings of the 20th GIRI Meeting 2006, Sao Paulo, Brazil. <a href=\"http:\/\/www.feg.unesp.br\/~ojs\/index.php\/ijhdr\/article\/view\/219\/240\">Link<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[6] Estevao E, Bonamin LV: &#8218;A homeopatia tratando disturbios de comportamento em caes agressivos e\/ou destrutivos&#8216;, in: Cultura Hom 5(16), p 9<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[7] Hielm-Bj\u00f6rkmann A, Tulamo RM, Salonen H, Raekallio M:\u00a0\u00a0\u00a0 &#8218;Evaluating complementary therapies for canine osteoarthritis &#8211; Part II: A homeopathic combination preparation (Zeel(R))&#8216;, in: eCAM 6 (4), 465-471, <a href=\"http:\/\/downloads.hindawi.com\/journals\/ecam\/2009\/759027.pdf\" class=\"broken_link\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[8]\u00a0\u00a0Oberkirchner U: Eigenblut-Nosodentherapie bei Hunden mit allergisch bedingtem Juckreiz &#8211; Hom\u00f6opathischer Ansatz zur Therapie der caninen Allergie. Dissertation Veterin\u00e4rwissenschaftliche Universit\u00e4t Wien, 2008, <a href=\"http:\/\/www.vetmeduni.ac.at\/fileadmin\/v\/hs\/hochschulschriften\/dissertationen\/AC05038116.pdf\">Link<\/a> zum Volltext<\/p>\n<p lang=\"de-DE\">[9] Cracknell NR, Mills DS: A double-blind placebo-controlled study into the efficacy of a homeopathic remedy for fear of firework noises in the dog (Canis familiaris)&#8216; in: The Veterinary Journal 177 (2008) 80 &#8211; 88, <a href=\"http:\/\/www.omeopatia.org\/upload\/Image\/my_operatori\/dogs%20fireworks.pdf\">Link zum Volltext<\/a><\/p>\n<p lang=\"de-DE\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Artikel, in dem ich auch die hom\u00f6opathische Behandlung von Hunden angesprochen hatte, fand ein ungew\u00f6hnlich gro\u00dfes Interesse. 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